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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-30 · Heft 577 (30.8.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 577 (30.8.1920)
Date
1920-08-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr 577 m Montag 4VienerMovFenzeitung fm August 1920* bclifce erstehen zu lasten. Auch in der Hebräistsrung der Fugend sind befriedigende Resultate aufzuweisen. So rvurde in Sarajevo eine spezielle hebräische Sp rachschule „Sasa Beiwra" Mit über250 Schülern, ln Zagreb ein hebräisches Kursoriurn mit fünf Kursen gegründet. Kleinere Kurse veranstaltet fast jede Ortsgrllppe. Ferner sei der Leistungen auf dem Ge« biete der Krndererzrehung, der Gymnastik und deS Sports Erwähnung getan, von denen sich die Teilnehmer im Verlaufe der Veranstaltungen selbst zu überzeugen Gelegenheit hatten. Ferner wurden Vorschläge über kulturelle und 2!N) sischo Arbeit ün kommenden Jahre gemacht, welche nach kurzer Debatte von der Konferenz genehmigt run den. Dem abtretenden Aktionskomitee wurde sodann AbsolutorimN erteilt. Schließlich wurde das neue 0-.',bandskvmitee wieder mit Nikola SEoluauet als slräsideNieir, Avram A 3 r i e l (Beograd), Fritz Lederer (Osiiek) und Klünea Altargc (Sarajevo), als Vize- Präsidenten gewählt. Darauf schloß dieser Teil des Jrrgendtäges. , Die Akachrnittage waren mit gymnastischen und sport. ichen Produktionen erfüllt. Das Wettschwimmen auf lim.- 200 und 4000 Meter, an denen Beograd, Zagreb, prumn, Vukovar, Karlaväc und Osijek teilnahmen, brachte?'ijek zwei und Zagreb einen Preis. Lebhaftes Intererregten die schonen allegorischen Freiübungen »Bier l? iw fr nt aus der jüdischen Geschichte/', vorgefützrt durch um Zagrtzber Makkabi: ferner' die /schwedischen Freiübun-;en der Zemuner Hakoah. Hervorragende Leistungen machten die Uebungsn auf den Geräten des Sarajevoer öar Kochba und der Zagreber Herren- und Damennegen Makkabi. Der zweite Tag brachte unter.' anderem die mit Spannung erwarteten FUß- und Handballspiele. Die ^rßballniaNNschasien hatten um den Preis eines Ehrenrokals zu kämpftzu. Im Endspiele standen sich die aus frm Cupsviel Hakoah-Zsmun gegen Makkabi-Zagreb und bar Kochba-Sarajevö gegen Makkabi-Osijek hervorlegangenän Sieger Makkabi-Zagreb und Bar Kochba- Sarajevo, gegenüber. Roch aufopservdem und anregendem Spiele gelang es Makkabi erst , knapp vor Schluß der ftveiten Halbzeit, den starken Osegner zu bezwingen und o nnt l r O den wohlverdienten Sieg zu erringen. Im hazena-Sviel. das auch als sportliche'Sensation — da 's zum ersten Male in Jugoslawien öffentlich stattänd — Anssehen erregte, stellten sich die Mädchendanöbüllmannschaften Äukovar und Osijek zum .Kampfe. dMmit großem Interesse verfolgte Spiel endigte mit rinem überlegenen Siege (4 :1) für Vukovar. Den grössten nwralischen Eindruck übte die am ersten t/age stattgefundene hebräische Kindervorstellung aus. llnter Leitung Solomon L 8 w y g ans Zagreb wurden uelüdiöse hebräische Gesänge einstudiert. Bei der Aufrührung im Kroatischen Rationaltheater ernteten sie unwheuren Beifall und zvwi davon mußten wiederholt verden. , . Ter Jugendtag war in all seinen Darbietungen ein nächtiger Werber für unsere nationale Idee.' llÜöZstq« an die Wiener tzommrmsstifchs Litt?«. In Wien hat sich vor kurzer Zeit aus der Mitte der Kommunistischen Partei eine „Arbeitsgemeinschaft revolutionärer Sozialdemokraten" gchildet, di« sich mit üttem Schlätzwvrt die „neue Links" uenstt. Die Führer dieser Neuen Linken sind die. Meusr Kamittunisten Franz Roth & Joftf Ä enifch u-nd Ernst 8 abi i. „Die röte Fahne/', das offizielle Organ der österreichischen Kommunisten, Milt nutz in ihrer gestrigen Ausgabü an leitender StM'mit, daß der „neuen Linken" auf ihr, au den Moskauer Kongreß mir Al. Juli l. I. gerichtetes Begrüßungstelegramm ein« Antlvortdepesche des Moskauer Kongresses, also Lenins. ,zugekommen sei, die folgenden Wortlaut besitzt: „An di? Arboitergenieinschaft der revolutionären^ So- Aaldeinotraten DestetirelchS. Werke Genossen! Der Kongreß der Dritten Internationale Myrrp-t eure Begrüßung mit Befriedigung zur Kenntnis. Äs -der - Dritten Internationale angrschlossenen Parteien Mer Länder haben auf dieser Tagung beschlossen, durch unbedingteste Disziplin und solidarische Tat die lldev der Towjets in Men tzäntzern zu verwirklichen.. In Deutschösterreich führt diesen Kamps die Kommunistische Pattet. Ist es euch tiefer Ernst mit eurer Sehnsucht nach dem Endsieg der Weltrevolution, dann -habt ihr in Deutschösterrmch^i«; ernste und heiligste Pflicht 2u erfüllen. Vornichtrrngökanwf gegen den Teil der deutsch» österreichischen Sozialdemokratie, die vertreten, wird durch die reformistischen sozialverräterischen 'Führer Nenner, B a u er, Fritz Adler, H ue h er, To m sch i Qoinct, UM nur die bekanntesten zu nennen.' Bedingungsloser Bruch mit der reformistischen Sozialdemokratie und Vereinigung mit der Kommunistischen Partei Deutschösterreichs, Kampf im Arbeiterrat um die Durchsetzung der tominunistrschen Forderungen. Nicht Lippenbekenntnis, sondern rücksichtslose revolutionäre Tat wird den Sieg ,S1 der Woltrevolulion in kurzer Zeit hevbeiführen." GelehrAndLmmsruv!f. Unter diesem Titel schreibt Dr. Mamlock im „Berliner Tageblatt": Der hervorragende japanische Bakteriologe Professor Kitasato (Tokio) hat anläßlich des zehnten'Todestages von Robert Koch an dessen Witwe ein Schreiben gerichtet, das die „Deutsche medizinische Wochenschrift" veröffentlicht. Kitasato äußert sich darin über wüuen Mitteilungen aus dem Publikum. ntLLANTEN, Porten, Geld. gUfror, Platin m*a Uhren fcatiff zu Höchstpreisen I r r^*iich ' I Sett«, I Lehrer Koch sowie über die deutsche Forschung in anerkennendster Weise. Darüber hinaus beansprucht aber das Schrerben besondere Beachtung, weil Kitasato sich darin gegen das „Natioualftätengefühl in der Wissenschaft" wendet und well er in lehr bemerkenswerter Weise den „Osten" gegen öen „Westen" auSspiclt. Er sagt nämlich: „Wir setzen die Feindschaft nach einmal, geschlossenem Frieden nicht fort; dazu ist der Osten zu sehr vom .Konfuzianismus durchdrungen, und in dieser Bozrehung handelt der Westen vielleicht anders als der Osten." Offenbar spielt Kitasato damit-. auf eine Reihe deutschfeindlicher Schritte an, die von seiten der Entente- Gelehrten jüngst getan wurden und denen anschemeud ein planmäßiges Vorgehen gemäß einem Beschluß der „Conference academiaue interalliee" in Brüssel zugrunde liegt. So hll der Internationale Chirurgenkongreß die deutschen und österreichischen Teilnehmer ausgeschlossen., Aelmlich ablehnend hat sich die Internationale rn elegische Gesellschaft verhalten und der für 4022 nach Washington einzuberufende Internationale Angenärztekongreß sieht, im Gegensatz zu den früheren, die deutsche Sprache nicht mehr als offizielle Verhandlungssprache vor, Die niederländische philologische Zeitschrift „Mnemofyne" hat ebenfalls sich unlängst ausgesprochen unfreundsich gegen Deutschlarrd gezeigt und ähnliche Fälle sind nicht vereinzelt. Nach alledem scheint man augenblicklich weiter denn je von der Erkenntnis entfernt zu sein, daß, wie Du Bois-Neymond in einer seiner berühmtesten Akademiereden 1878 bemerkte, die Wisserrschaft ihrem Wesen nach international ist; den gleichen Gedanken hat in einer Festrede über „Natiorw.lismus und Internationalismus \ in der medizinischen Wissenschaft" der Berliner Kliniker j His entwickelt. Man wird also wohl in dem von Kitasato änge-! deuteten Sinne sich zu gemeinsamem Wiederaufbau sin- * den müssen. Dabei sollen aber auch hier die akademischen Kreise nicht vergessen, daß sie auch selbst in ihren eigenen Reihen diejenige Toleranz üben, die sie von anderen verlangen: solange an unseren Universitäten völkische U nd u l d s a m k e i t Orgien fmert, kann man sich nicht gut über nationale Exklusivität der anderen beklagen. erregrnde Vkittettuna, datz « einen Vogel qrcheckt von dem man bisher angenommen, er sei seit ein« fön Jahve auSgrstorben. Der Vogel ähnelt einer llömsn ge» flügektey Eidechse und lebt in dem UrwaD, dtt sich «ß der Küste des Landes entlang zieht. Bisher war estte artige Vogelart völlig unbekannt, und man erwartet dschaj mit Spannung nähere Angaben über daö neue Tier. * Einbruch. In der Wohnung deS Redakteurs Rudslß B e ck im neunten Bezirk wurde gestern zwischen 5 und halb 8 Uhr tzittgsbrochen. Nach Aufsprengung der beiden Staffelt tnt Schlafzimmer wurden 30 neue Leintücher mit der Märke P. P., ein Frackanzug, ein Smokinganzug, ein schwarzer Schlußrock, alles mit Seid« gefüttert, eine dunkelgrüne Damenschoß, eine dunkelgrüne Danicnwinterjacke mit SeülSkinpelzkragen, ein grünblaues Gkidenballkleid mit Verbrämung, ferner eine ÄrMhl Meww.r Ketten und Armbänder gestohlen. Für das Zustandvbringsn der gestohlenen Sachen sichert der Eigentümer eine 'gute Belohnung zü. ... * ZugSverkehr Wien-^Salzburg. Dienstag den öl. d^ verkehrt Men (Westbahichof)—Salzburg ausnahmsweise Fernpersonenzug Nr. 16. Ab Wien (Westbahnhof) 10' Uhr abends, an Salzburg 7 Uhr 60 Minuten vormittag-» * Hebräische Schnierr im XX. Bezirke. DentS. gaffe SS und Othmargasse 46. Die Einschrnbunge« in die hcbräischrn Kun'e für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Borge'chrillrne finden täglieh vpnr Ä3. August bis 1< Srptembee von 4 Uhr biß b Uhr uachcuiitags im Schrülolal, XX., DeniL» gaffe 33, statt. * Alle Arten Tula re unto Barette, vafeätiq oder üaH Maß, in bekannt schönster Aussührnna beim Spenrälisten Rudalf G v l d fi e i«, Schuädnmeister, Wim, 0», Taborfipaße 64. Telephon 15--6-29. Gegründet 1866. tzkUfKühme in Ite staatlich. t-erwÄL'frn ZrrNrr-:Npst:8üschnken in WiM. An den KratthärPflsgeschulrU rin ÄllgSlNoistön KrünÜLtthaus in Wien, 9. Bezirk, AkftrstraßL üud int Wilhelwinenspital, 16. Bezirk.. Aioutfraxtstraße 37, beginnt im Oktober 1920 je ein dreijährigsr Lchrgäng zur Heran-' blldung diplomierter. Kkaulenvstegeriuneu. Dis Ausbildung ist eine praktische und theoretische; die. Bedürfnisse der Lanbeskrankeupfleg« und der HLuäkrankeupsfrpe sowie das. Gebiet der phhsilalischen Heilmethoden werden bessndrr^ Lekücksichttgt. Aufttal>m3l'Lc>mau'.igen sind: Mudesialter 'von 20 Jahr:», österrllchiichü GtaotsangehörigM) Ünbeschvlteuhett, körperliche und geistige Eignung für den KrünOn^freeberuf, erfolgreiche Abjolvisrum der. drifte» Bürgeri'chrUstaist oder, mindestens glcich'verttir UllgemeinWdrrng. Dir Iü'fnätzmsgLfuch» sind -bis ZO.^Geptomber 16Zt> bei dsr Leitung WtreffSnd«r KraMiWflsgsschulk! eiikzurrichün. AnZuschlreßsn sind: Mters- -nachmeis, Nachnxis der Staatsangehyrigkeit,. Siii«uWtg!k'.s, , amtsärztlches Zeugnis, Jmpjzrngnis. setzteS Schukrengni/S Md 'eine stlbstversaßte, eigenhänsig. geschriebene Schilderung peS Lsbanslau.fas. * Ein Eidechsenvogrk entdeckt. D^r amerikauischö Zoologe Professor ftfretc, der seit einiger Zeit im Auftrag der Neni-> Kerker Zoologischen Gesellschaft das Vogel- und Jnsektemlebcn von Britisch-Guhana studiert, macht die anfsehen- ÄÜvWOSLI fäwmwiiSiwXiiSeviixlMmJJ^ unp4fttin«ay.wiw»4CURt>>a>ugtewU&.rJisrr.räJ^/anuu.!rz.s'jJm n;,WiRUM An smferc p. t. Ahoryrenten!. Vefterrakchisches PofifparkaffenLonto 150.663, Ljchecho-sl»wattisches PsstsparkaffendsuL» 150,683°. ZahlsteHe ffit Wkrnev Lombard- «nd Eslrompteban-, Kra^gn, ^nrk 12. Jatzlstelle für Iugoflsmie n Cisic Kiöicky. banlc. ein., Osijek I., Gajev trg broj 11. Am 1, September beginnt ein neues Abonnement cuf die „Wiener Morgenzeitung", ÄZir ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzu^ nehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. Abonnementpreise: Für Wien istnm Ädhysen m dcn Trafiken oder mrt Postzusendung) -Kr. 30.— pro Monat Mit Bosirttserdung: jtziir die österreichische Provinz . Kr. 36.-^- „ Für die Tschecho-SlowadLi . . . Kö. 13.-^- ,» ,, Für Jugoslawien ..... Dinar 6.— „ „ Für Polen ....... poln. Mark 3p.— „ „ Für Deutschlanv ..Mar? 10.— ,» ,» Für das Lbrige Ausland.... Kr. 45.— * » In Deutschland abonniert man die „Wiener Morgenzeitung" bei dem Zeitungsvertnebsbureau H a m e w a f-f c t, Tcrlin C 54, Rosenthalerstraße 43. Die Verwaltung der ..Wiener MorgeAzeitung". Wiener Börse. Die neue Woche eröffnet« m sehr fester HÄtmtz. Im Vordergründe des Interesses standen Bankenwerte, welche L 20 bis L 60 höher rinsetzten. Später»^ hin verringerten sich die Umsätze. Mf dem BaluteNa markte notierten: L e ino ten K 5.86, R« bek K 3.24, Marknoten K 5.22, D o l hl K polnische Mark K Ul.— unb ts chechisch» Noten,^ 4.24. _ Der Hausarzt. Rebiziirt »»» Dr. Lanel Brr». Aeber Krampfadernbttdvng. UllbekäE ist das Msföhen der geschMMen, erweiterten Venen (Adern) an der Außenfeste der UMtschenkel und der Innenseite der OberfcheE. Man dtzzeichnet diesen Zustand populär mit „AvrmpfaderN"» weil es häufig zu Krsmpfzuständen in der OMmuZkulatur kommt, tzn den Venen, die das Blut zum Herzen zurückleiten, strömt das Blut langsam mch Mise niedrigem Druck, fo daß eS besonders bei MittzManKwg der Gefäßwände leichter zu Stauungen Md GerrnnunHen kommt. Gewisse Zustände, wie Ätzwangerschgft, Meö Stehen auf den Beinen, wie es bei Bäckern, DerkaMrn, Kellnern und Hausfrauen der Fall ist, begünstigen eiste Stauung des Blutabflusses in den Beinen. Zweiftzklsß spielt dabei auch eine persönliche Disposition, eine gewisse Schwäche der Gefätzwandungen, bei der Krampfaderbildung mit. Zeigen doch manche Frauen trotz mehrfacher - Schwangerschaft keine erweiterten Hautvenen» während andere schon bei der ersten Gravidität. förmliche Knoten und Knäuel an dm MMN aWWG-..' Glicht immer müssen Beschwerden bestehen — meist aber leiden die Befallenen neben dem Gefühl von Schwere und Spannung in den Beinen, an Schmerzen» lästigem Jucken und Ekzemen, die in der Folge zu fast. UnheA» baren, die Erwerbsfähigksit und die Lebensfreude beeinträchttgenden Geschwüren fuhren. Denn diese treten meist bei Lebten auf, deren Beruf und schlechte soziHr Lage ihnen ein Ausspannen nicht gewahren. Die meist tiefen und ausgedehnten Beinwunden heften namNM nur unter vollkommener, mehrwöchiger Bettruhe Md Hochlegung des Beines. Viel unangenehmer noch und gefährlicher ist ein anderer.Folgezustand: das Bersten einer Vene. > Die Blutungen erfolgen unter der Haut oder nach archM und können in letzterem Falle sogar zu tödlichen Verblutungen führen. Doch kommt es selten so West, wei!. ■ dis Blutung meist durch gleichmäßigen Druck aus -die offcnt' Stelle stehen bleibt. Die Behändbmg der Krampfadern ist nut dann von Erwlg begleitet, wenn das Uebel nicht weit förtgeschritteu ist, sonst muß man sich darauf beschränken, Verschlimmenlngen hintanznhalten. Bei leichte« Formen tut vorsichtige Massage der Muskulatur sehr gut — doch muß auf jeden kleinsten Entzündungsreiz geachtet und in diesem Falle mit der Massage ausgeseht werden. Sehr gute Wirkung übt das Tragen einer gut angelegten, vom Knöchel hinaufgeführten Trikotbintze. hingegen wären Gummistrümpfe zu meiden, weil sie hie Hautausscheidungen behindern. Am besten ist wohl die Aenderung des Berufes, falls dieser vieles Stehen bedingt. Sehr nützlich ist reichliche Bewegung. Jeder Druck — besonders der durch ' die einengenden Strumpf' bändor ist unbedingt zu meiden. In sehr schweren Fällen nijtzt die radikale, aber einfache, ungefährliche Operation der Unterbindung der Venen. AerMche Der Nickkrampf der Kinder. Diese ziemlich müchnldige Störung kleinel Kinder äußert sich darin, daß Liese mit ihrem Kopse wackelnd«

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