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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-27 · Heft 574 (27.8.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 574 (27.8.1920)
Date
1920-08-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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- Seite 4 ' Wien, Freitag: "VT w.'ftnTrL..,., -- '»«ßHWDAMM Tagesbericht. An die jüdischen Bankbeamten und -beamtinnen! Äm 17. Oktober finden die Wahlen in den Nationalrat statt. Um für die jüdischnationale Partei, insbesondere für den Abgeordneten Stricker in unseren Kreisen recht viel Stimmen zu werben, hat sich ein "'£■ o m itee gebildet, dem Kollegen aus allen Banken vnd Bankhäusern angehören. j Wir bitten nun alle jüdischen B eamten und B e a m t i n n e n, die diesem Komitee angehören wollen, sich rechtzeitig bei Herrn Inspektor .Alexander P o l l a k, II., Im Werd Z, zu melden. Das KrarrkenhUfswerk des American Joint Distribution Committee in Glercheriberg. Zu -den 'Kriegsopfern gehört eine Unmenge von Menschen, die sich durch die schlechten Lebensverhültnisse, rnch durch die Unterernährung schwere innere Leioen/ welche eine besonders sorgfältige Behandlung erheischen, Angezogen haben. Diese Unglücklichen relrntiererr sich vorwiegend aus solchen Elenienten, die teils einen,werüätig'en Be^nf ausüben, teils für einen solchen sich vot'bereiten. Bei ihrem bescheidene« GinVonnnru ist es ihnen, nicht möglich, Reserven für außerordentliche Notfälle'-Mlfzusparen und die Kosten einer ärztlichen Behandlung xcimd einer .uotwendigen Erholung zu destreiwn. In diesem Zustand sich selbst überlassen, müßten diese Kranken ihren Beruf ausgeben und langsam dahinsiechen. Die aus allen Gebieten 'der -sozialen Fürsorge hilfreich tätige W i e n e r A b t e i l u n g des , American Joint Distribution Cornmitkee hat cs nun unternommen, auch diese wankenden Existenzen durch soziale Hilft wieder auszurichten. In den Kreis der Hilfstätigkeit sind vorwiegend-die an den Sktmungsorganen Erkrankten, deren Zahldurch die ungünstigen klimatischen Verhältnisse zusehends wächst, gezogen. In dem weltbekannten, in einer reizeuE schönen -Gegend, gelegenen Kurort Gleichenhergwird einer. nach dem, Maße der'Bedürftigkeit sestgestellten Anzahl von lungenkranken Patienten der n n e n t g e t t l i ch e K u r a u ste n t h a l t in der Mindestdauer vvn vier Wochen-gewährt. Dort erhält die Kranken fürsorge-Abteilung..des Llmerican Joint Distributioir Commitice ein nach 'hygienischen Grundsätzen eingerichtetes und mit den Modernsten Einrichtungen-ausgestat.teteK S a naiv r iuan,.welches M die -Unterbringung von zirka' .fünfzig Patienten beftimmt ist. Bei.der Ausnahme in das Sanatorium wird außer der Kürbedürstigkeit noch 'ans Mche Personen Rücksicht genommen, welche.jn- -folge ihres-Leidens in ihrer Berufstätigkeit gehindert h'ind. - Durcki die ihnen gewährte Kur und- Erholung wird itgren die Möglichkeit zur weiteren Ausübung ihres -Berufes geboten. . } Die Pfleglinge sind — was bei dieser Erkrankuugsarr sehr Isis Geioichr fällt — in geräumigen, luftigen sZimmeru.untergebracht, wobei normalerweise höchstens ^wei-Patienten in einem Zimmer wohnen. Für ün--J entgelLliche, sachgemäße ärztliche Behandlung ist gesorgt. Auf individualisierte Behandlung der Erkr-ankungsfälle ' wird besonders Bedacht genommen. Nach Maßgabe des Bedarfes werden den Pfleglingen Inhalationen, pneumatische Kuren, Kohlensäurebäder und Svnnenb'Wer unter, steter sachgemäßer'ärztlicher Aufsicht unentgeltlich geboten. , . Die -Verpflegung geschieht nach den hygienischen Vorschriften.^ Die Patienten bekommen täglich -zweimal?7vleisch zu ge zirka 20 Dekagramm, zweimal täglich. Milch oder.Kaffee.nach Belieben und auch je ein Ei und je ein Ouankmn Butler von zirta vier Dekagramm. Lrefe sorgfältige Behandlung und Verpflegung bewirkt eine augenfällige Befchleimigung des Gesundungs- und Erho'lungsprozesses der Patienten., welche in denBriefta an ihr^ Slngehötigen voll'des Lobes über die' Behasidlungs- und Verpslegungsart sind. Wegen dxs Mangels' an Raum und der Schlvierigteit der Beschaffung der Rahrungoulitlet kann diese Aktion leider nicht auf einen größeren Kreis von tnr- und erholungsbedürftigen Personen'ausgedehnt werden. ' Der Wiener Joint kann mit besonderer Zuftiedeuheit auf diesen 'wennauch bescheidenen Versuch eines .Wiederaufbaues wankender physischer Existenzen blickend „Mekkzei Nirdamim" \ 'r/ Der im Jahre 1864 von dem bekannten, jüdischen ^Forscher Luzzatto und einigen seiner-Zeitgenvsftn! gegründete ivissenschaftlichc ^Verein „Melizei Riroäi mim", dev sich die Aufgabe gestellt hat, wertvolle ihebräische Manuskripte zu veröffentlichen, hat inun, nach mehriuali^er unfreiwilliger Uuterbrechuiig! seiner Tätigkeit, die wissenschaftliche.Arbeit wieder aussgenvmmen. Am, 1. August 1920 traten folgende Vorstandsmitglieder zu einer Sitzung in Kissingen zussammeu: Der Präsident Professor Simonseu (Ko- > penhageu), Vizepräsident Professor F r e i ma n n (Frankssurt), der Schriftführer Dr. Poznansky (Warschau) iund das ueukovptierte Vorstandsmitglied Oberrabbiner Dr. E Hajes lWieu). Unter anderem wurde beschlossen, schon im Urbeitssahr 1020/21 an die Fortsetzung der bereits begonm'neir Pn'bstkationen trotz der auß.'rordent- Zich drüch'noen finanziellen, Lage des Vereins heranj. 9Knw 27. August 1920 Rr. 574 Letzte Nachrichten. Der polnische Vormarsch sto«dt. Königsberg, 26. August. (Wolff.) Der polnische Vormarsch ist anscheinend in der Linie Prostken—Ossowrec— Bialystok zum Stillstand gekommen. Abgedrängte bolfchewikische Abteilungen lagen bis 8 Uhr vormittags nordwestlich Kowno noch im Kanipfe mit den Polen. Äu der Zentrumsfront ist die Lage unverändert. Oestlich von Lemberg lokale Erfolge der Polen, die weiter südlich zur Besetzung der Dujestrlinie führten. Bolschewikische Reiterei erreichte im Rücken der-Polen östlich Lembergs den Orr Strhj, wo sie den Eisenbahnverkehr störte. Der polnische Aufstand in Oberschlefien. Berlin, 26. August. (Wolfs.) Nachrichten aus Oberschlcsien zufolge breitet sich d:r polnische Ausstand aus dem slgchkn Lande immer mehr aus. Das französische Militär verhält sich weiter passiv. _ Wilna von den litauischen Truppen besetzt. London,. 26. August. (Wolfs.) Aus Kowno wird den „Tirucs" gemeldet, daß litauische Truppen Wilna besetzt haben. Die litauische Regierung habe Moskau davon benachrichtigt, daß dies aus militärischen Gründen notwendig war, um zu verhindern, daß Wilna in polnische Hände falle. zutreten sowie, den Druck neuer Arbeiten vorznbmüten. Es dürste,i schon in, diesem Jahre folgende Werke erschdmeu: Die Fortsetzung des „Midmich hägadvk", Fortsetzung des „Rabja", die Autobiographie Azulais „Maagol Tvrtz mrd der Koinnrentar zu „Taharoth", .Außer dein an Stelle des verstarbeueu Ge^>prieu Abraham Epstein als Vertreter Oesterreichs loopüecien Oberrabbiner Spf ,,, Ch a jes tvnrden noch folgende Herren in den Ausschüß gewühlt: Dr. Chrus A d l e r als Nachfolger des verstorbenen Pröftssor S ch e chcke r (New-Uork),' dann Professor E l l b o gen (Berlin) und - S. S e e l i g m a n u (Arnfterdam). Freunde der jüdischen Wissenschaft "mögen ihren? Beitritt, der sie zum kostentbsen- Mezilg -der Publikationen der. Anstalt be» rechtigi, bei iHerrn Oberrabbiner Dr.' Ch a j e ß ,anntctenr Der jährliche Mitgliedsbritr.ig' beträgt für Oesterteich K./M. - ' : / .. it..Die. 'Kohlensortze.' - Die allgemeine Lage ist wei.tcr wenig - erfreulich. Mit -Oberschlesieü.'.-sintz.--.die direttep VethgudlMgen abgebrochen. . Der " gestrige K o tz l e n e i n l a u f war. m i« i n i m a I;, für die Bahnen find nn? ganzen.20 Waggons .aus OberschlesiG, das ist der stinfte Teil des^ vertrag-', lichew Quantums, eingelaufen. Gegenwärtig wird der Bahnbetrieb noch' aus den geringen Mserven und.der überschüssigen „Reparatwnskohle" — der Kohle, die uns aus den Kohlentrausporten nach Jtalieir zufälltdurchgeführt. ' Zu Begrün der nächsten Wochewird cs' sich entscheiden, obanfangs September Sparmaßnahrnen einsetzen -müssen.- « ‘ / s Falls die-Einläufe bis Wochenende auf dem jehige.lt Stand verharren sastteu. nmßte ab 1. September mit der Reduzierung der Züge gerechnet werden. In einer besonders - schwierigen Lage befindet sich bereits heute die Südbahn, deren Köflacher Klolile für den ZugstrÄUsport ungeeignet ist: Aber auch die anderen Linien, deren Reserven iir .den verschiedenen Direktionen für höchstens-zwölf Tage reichen, sind nicht febr günstig daran. Eine Verkehrsdrosselung würde zunächst die i'.cueingescholtetrn ^^achtpersonenzüge treffen. Der Jüdische Rationalfonds bei der Londoner Iahreskonferenz. Bei Mner-. früheren Tagung haben die Aufgaben und die Stclvtttg dcS'Jüdischen p/ationalfonds einen-derart.breiten Raum eingenommen wie bei den Verhaicdlnngen in London. Der Jahreskouferenz gingen zunächst mehrere Dire'ltorinmssitzungen -voraus,, die sich mH einer Reihe aktueller Fragen befaßten. Jhiren,-wohnte als Verircier der Zionistischen Kommission; in Palästina Herr' Jn'geiüenr U s s t sch k i n bei. Hervorzu höben ist der Abschluß von Bo den kaufen zwecks.-..Arrondierungjüdischer S-iedlnngeu, wodurch sich d<tr Grundbesitz des Jüdischen Nati^rralsoilds um '5200 Dunam vermehr t' hat. Ferner -ist aus dem Arbeiterheimstäticnsonds für die Erri ch tung von Arbeiters amil-ien» hausern i n ei n er Jemenitenkolonie ein Betrag von 8000 Pfund bewilligt worden. Gleich wie bei-den.früheren größeren Tagungen wurde — auf Einladung der National Commission sor England — vor der Jahreskonftreneine Berfaininlung der Vertrauensmänner . und .Freunde des..Jüdischen Nationalsonds, die als Delegierte -gekommen waren, in der Memorial Hall abgehalten, dft -außLnordentlicl) gut be>ncht war. Der allen Delegierten bot* * der Konferenz üb«reichte Bericht des H aup.tbu^eaus über die gesamte Tätigkeit des.' Jüdische» Nationalfonds (englisch und deutsch) war eine, willkommene Grundlage -für die Diskussionen in den meisten Sitzungen. In den von der Jahreskonserenz eingesetzten Palästma- Kornmissionen (5kolonisaiion und Finanzen) waren die Verhandlungen über die Rolle des Jüdischen Nationalfonds bejonders interessant. In der Palästina-Kommission standen sich einander bZanntlich zlvei Richtungen gegenüber. Emo, VN- Mitteilnnge« ans dem Publikum. Martha Weinberg Isidor Blonder Wien empfehlen sich als Verlobte. Wien, im August 1920.; v.V: sse»\ ZUR VERLOBUNG des Herrn Isidor Blonder mit Fräulein Martha Weinberg; gratuliert herzlichst Leopold Holländer. sssoj 4 lOR an.aaftcfliasgia.Baff leb gpreeh* Herrn Prof. Thaler, VIII., Josefstfidterstrasae, ftfr seine *0{jeatno nnd gevieaenh&fte Qebdndlnnp »nlaeglich der Vornahme eines operativen Eingriffes an meiner Frau biemit effentlieh meinen hercliolisten Oapk ans.' , 33S7 MOSES NUSSSAUM. BRILLANTEN. Perlen, Ooia, Silber, Platin nna Uhren kauft zu Höchstpreisen | Tärlich | Hpf.fpr »orentnrm,^»s,e SS I QelegenheitskEnfe. I JXUbliVirj Maviahilferstr. 98 nehmlich von den Arbeiterparteien vertretene Richtung, forderte die. Nationalisierung des gesamten von Inden erworbenen nyd z'n . erwerbenden Bodens unter absoluter Ausschaltung jeden privaten 'jüdischen -Urmrder^erbeSp Die zweite Richtung crklärie sich im Prinzip ' gleichfalls lür die liebersührung des gesamten von Juden zu eckverbenden Badens in das XÄemLi neig entnm des jüdischen Volkes. Sie vertrat aber den Standpunkt,- daß mit Isücksicht darauf, daß der Jüdische Natiopälsonds nicht imstande sein würde, schon in dar nächsten! Jahren die. erforderlichLn g^rotzehr Kapitalien für den Erwerb! des gesäurten, ' von ' Juden zw vesiedekndsn Landes anfzu-j bringen, im Interesse - der raschen Sicherrurg einer! iudischen-Majorität in Palästina dem Privatkapital die Möglich-, keit zn-'.Bodenkäufcn gewährt werden müsse. ’\ Eineir weiteren Punkt der Diskussion' bildet« die Frage, ob der'Indische Nationalfönds sich' auf den Erwerb des lmrd-j wirtschäftlichcn Bodens beschränke» oder auch, bi« Ueber-s füh rü'ng d es st ad tischen Boden s in das' Eigentum der Gemeinschaft ermöglichen soll. Es wurden darauf ^'hmgewiesem daß die bisher, zum Beispiel in Tel-^ A w i'ii»r-angewenk>etir' MiiOvbe, es den Neuankommenden immer i mehr erschwere, zu einer eigenen Heimstätte ans 'jüdischem! Boden zu gelangen. Werm der stets größer"werdenden Bode»-! .spekusatton in den Städten wirksam entgegengearbeitet werden! soll, 'H? .Wnte'-pies','»ne/-'chrf^hej« Wege-Pes ErwerbsdeSjj städtischen Bodens .durch den- .Mischen ^atioyalßvnbs^ und'j seiner-Äergebung im Erbbaurecht geschehen. Bei diesem! erhalten-die Siedler-.das volle «Eigentum-an dem von ihnen; erbaute» Hause, wahrend sie für den Boden eine-. gerechte! Pacht" zu zahlen haben.. ,! ■ -Diese% Ailseinanderfttznugp -'-die viele -Sitzungend«! Palästina-Kommission tzy , Anspruch nahm, fand if)te goit-j setzung und einen Höhepunkt iin Plenum'des Jahreswkftrepz.j Die Ddbatte dauerte einen ganzen .-Tag üud 'gestaltete sich, geradezu leidenschaftlich bei'der namentlichen Abstimmung überden Minoritätsantrag, der mit 135, gegen 77. Stimmen ,ab-.. gelehnt -wurde. Hingegen sind die Anträge der Palästina-! Kommission zur Bodenpolitik einstimmig angenommen worden.! (Wir .haben, sie bereits in unseren Berieten über die Jahres-, konfcrenz veröffentlicht. Die. Red.) - . In der Finanzkomniission war der Jüdische NationalfozcdS^ liegensAnd der Beratung W Zusammenhang mit dem Keren .H aja s so.d, ' Ueber den ürsprünglichm-Antrag 8er Anreger dieses-Fonds hinausgehcnd, wonach 10 Prozent desselben dem Jüdischen Rationalfonds zu gewähren sind, »veil er während. der Kampagne für - den Keren H a j a \ s o d eine Einbuße auf manchen? Gebieten erleiden könnte, wurde be->- schlössen,' daß ihm nicht 10, sondern mindestens 20 Prozent zu geführt werden. Hiebei tvurde 'vorausgesetzt, daß der JüdiM- 'RattonalfondS seiire - üisherrgen Sammelmittel' in,! > intensivster Weise auszunühe« in der Lage -sein werde. . - Äestüht durch die ÄZchlüsse der Jahöeskonferenz, demühti sich die'.Rationalsondsvertvaltung, ausreichende Mitbel für die« - nunmehr durch Evöffnnng ddS Landkatasters i-n'!'- P a lLst-ina gegebenen Möglichkeiten für. großzügige Voien-! kaufe zu beschafftn. - " s- Das bisherige Sammelergebnis im Jahre 1920, ent-, sprichtnicht dem von der Nationalfondsverwaltung auf-, gestellten Voranschlag gemäß den in diesem Jahre zu er-! wartenden kolonisatorischen Erfordernissen in Palästina. Dieser, würde.Ende vorigen Jahres in Höhe von 800.000 Pfund; cingefchatzt und dementsprechend auf die einzelnen Länder, konttngeutiert. Das Aktionskomitee hat durch Herrn Doktor -, Weidmann sogar das Doppelte,,das ist eine Million^ P fund, für notwendig erklärt. Tatsächlich betragen die Einnähmen,-des Jüdischer, Nationalfonds bis 1. 'August mrr ' 65.370 Pfund, bäS macht zirka 12 Prozent der erwarteten, JahreSemnahme ans. Die Jüdische Nationalfondszentrale hat sich, unter Hinweis aus die jetzigen großen Möglichkeiten an die $3ertraueusmiinner in allen Lärwern mit einem dringendem Appell getvendet,.'alles aufzubieteu, um die laut Voranschlag für ta&j laufende Jahr aufzubrmgcnde Gesamtsumme von ^00.000^ Pfund jo bald als, möglich zu sichern. Dieser Appell Wirfkv nirgends u ngehört verhallen, wo, Juden sehnsüchtig der, ltz-' lösung lMren, .- l, > p. ~ H k -2

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