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Wiener Morgenzeitung · 1920-08-26 · Heft 573 (26.8.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 573 (26.8.1920)
Date
1920-08-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gerte 4 .. Wie«. Donnerstag . _ ... Wiener Morgenzeitung f Magyarische Gesetzgebung. Budapest, 25. August. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Der vom Justizministei. in der heutigen Sitzung der Nationalversammlung unterbreitete Grsctzen'.wurf. betreffend den nachdrücklichen Schutz der sicrarlichru und geseüschastlicht» Ordnung, sieht strenge Strafen gegen die ans den Itmfhuj der staatlichen und gesellschaftlichen iOrtmung gerichteten Bestrebungen vor. Pesdnörrs streng werden bestraft die Aufreizung gegen die brsirhurbe -gueyliche Ordnung, jede Handlung, die auf dir Zerfiv.ruig der militärischen Disziplin abzielt, die Verleumdung des ungarischen -Staates oder der ungarischen Nation und jed: den Staat oder dir Nation herabsetzende oder das nationale Gesicht schwer belrwigende Handlung. / Das ungarische Prü elgesetz. f Budapest. So. August. ,'llng. Tel.-K§rr..-Bur.) Die Nationalnersannuinug h11 heute brit Gesetzentwurf über bert nachdrücklicheren Schutz bei» Vermögens, der Morul und der Pers-on in Verhandlung gezogen. .Der Gesetzentwurf ckeht die- Einführung der Stocks strafe vor. Referent Sa Mo gv .tzegrünvrte die Not--' Wendigkeit der Vorlage damit..daß durch den Krieg eine allgemeine Sittrnvereerönis eingerissen jk'. die mit Hilfe der bisherigen gesetzlichen Strafbest'.mmnngM nicht ausgerottet werden könne. Die Einführung der Stockstrafe fei nicht so sehr aus dem Grunde notwendig, .um den Schuldigen eine 'eh merz haste Strafe aufzuerlegen, son-> -der» um durch das Ern i'e drigen de dieser Strafe der Verübung der im Gesetz anfgezählten Vsrgel-e: vorzubeugeu. geordneter Pethe? amberLreitr^ ein Minoratätsvotrun des Ausschusses und verlangt, daß die Vollziehung der Stockstrafe vor der OLffentlichkeit erfolge, um eben das Erniedrigende der Strafe noch mehr hervorzukehren. Ferner wünscht Rednerdie Gültigkeit des Gesetzes nicht mit einem Jahre, sondern mit drei Jahren bemessen. Abgeordneter Brodi (Nationaldemokrat) lehnt die Vortag? ab, weil sie eine Strafe einfübren wolle, die in die Zeit einer prim^ riven Iustizpslego gehöre. / Tagesbericht. r Die Bestraiitäte» der Horthy-Baudite^. Granenhaste Einzelheiten «der die Fotter««<sn der Gefangenen. f Am 21. August crhi lt die Wiener Pockzeidirekiion von der Abteilung Ehr mann des Wiener Allgemeinen Krankenhauses ein Protokolls in dem darüber berichtet wird, dass ein Schneidermeister namens Paul Reiß, der fick) einige Monate in Angarn in Haft befand, . dorr fürchterlich zügerichtet wurde und jetzt schwerkrank im Krankenhaus liegt. Paul Reih erzählt, er sei in SepLenröer 1919 auf Grund der. Anzeige eines. Konkurrenten in dem , in der Nähe von Budapest besindlichen Orte Nägymciros. verhaftet worffcett. Er sei bann mit vielen anderen nach Papa gebracht und dort in einem Schloß nntergebracht worden. Er selbst und vierzig andere seien in ein kleines ^Badezimmer gesperrt und dort zwei Wochen lang gehalten worden. Wahrend dieser Zeit wurden die Häftfinge täglich mit Eisenknütteln und Gewehrkolben be-;<tr&ei:ci:, bis sie bewußtlos znsmnmsnftürztru. Hauptmann Teker, Oberleutnant Szeghalmy und Leutnant Anatovits verübten persönlich die Grausamwerten, unter anderem ermordeten sie gemeinsam' mit einem Detektiv namens Stankovich den Getreide Händler Hvffrnann, einen 89jÄhrigen Greis. Leutnant Auatovits stach persönlich deck' Ghörer.Bezirks- Mrzt Ep st ein beide Augen -aus« Detektiv Stau- Movies schn itt dem Juwelier>Lckzar, der während der Diktatur des Proletariats behördlicher Schatz- Meister in Papa war, vier Finger ab. ' Reiß wurde bann später ins Gefängnis des Beszpremer Gerichtshofes gebracht. Am 4. Februar nachts halb 1.1 Nhr wurden aus der Zelle, in der sich Reiß befand, sechs Häftlinge durch SolyatLN in den Hof geführt und dort in Gegenwart des Oberstaatsanwaltes Alexander Lanyi hingerichtet. )lllc sechs befanden sich itt UntersuchungLihast und bi.'. Verhandlung gegen sie war noch gar nicht anberanmt. Reiß mußte mit drei anderen Häftlingen bas Grab für die Ermordeten schaufeln. Dir Leiche des einen war bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Reiß selbst wirrse im Vefzprcmer Gefängnis furchtbar g e f o l t e r.t. Ansansts August gelang es Reif; zu entfliehen und über die Gren;e nach Wien zu gelangen. Am 20. Augltst wurde er in das Allg:.'.: ine Krankenhaus ausgenommen. ' Dem Krankknbesund zufolge weist der ganze Körper Reiß' schwere Brandwunden aus, die Aerzte stellten fest, daß Reiß mit -Feuerzangen und ll r e n n e n d e n Z i g a r r e n. wiederholt gefoltert wurde. jAuS denl Kraukciibefiütd geht auch hervor, daß die Aerzte au dem Geschlechtsteile des Schneiders Witz Brandwunden von der Größe einer Krone konstatiert haben. Reis; war au der Diktatur des Prvle- Miiats i,c keiner Weise beteiligt und bekleidete keine Wfe immer geartete Stelle. i Es ist notwendig, die schauerliche Schilderung, die tzcmz bestimmt nicht übertreibt, der französischen und' ^englischen Oefsentlichkeit vorzulegen, damit sie ersieht, wie stüsch die dortigen Regierungen von den Budapestrr Vertretern unterrichtet werben und wie es notwendig ist, daß die ganze gesittete Well einheitlich gegen dieses ßFaubüentum vvrgeht, Hatz sich einen „christlichen" An- Wich M, kn WichMtvW, ÄttzM vM Mitteilungen ans dem Publikum. Rosa Stern Max Melzer empfehlen sich als Verlobte. Wien, im August 1920. gat4 ZUR VERMÄHLUNG des Herrn Adolf Leiter mit Fiüulein Karoline Harband gratuliert Familie Fiderer.?zn BEILLAKTEN. Perlen, Gold, Silber. PJatin nnd Uhren, kauft zu Höchstpreisen Better S.ctÄI?18*rft!1*„*a-?J GelefÄitikänfe. I Svbbwt j BäÄifaliilferstf. 90 1 BI»SH H g&mwtfm P£®Lm undWWßLBM I E»m kau» teurer als lesSee 43 VÄFtt, Juwe?ier», l.; Graben BG g — ..—I.■■■!■■. \ii Adresse toeo«htem ni--— ——gg AUe Arton TALABE und BARETTS Torrätiif oder nach Iilasr, in bekannt schönster Aoslfihranp beim' Spezia i^len ntroOLr OOtnSTElX, Schueidcrmeistor, TRlou, «..Taborstvasso 54. Telephon 46*d*£9 781 llecrtindet J -S«S Original englische :S1 u. imprag. Herren und Damen ' 8m WSEM, I. Rotenturmstr. 31 Teleplionautruf LS1SV VerbrKrate Arzneimittel. Dia. Arzneimittel sind, wie alle übrigen Artikel, der allgemeinen Teuerungsbewegung unterworfen, die in den hohen Materialpreisen und Arbeitslöhnen ihre Ursachen hat. Bei den Arzneimitteln kommt noch der Umstand erschiverend hinzu, daß wir mit den meisten Rohprodukten auf das Ausland angewiesen sind. Um durch Massenproduktion, eine Verbilligung zu erzielen und auch die Erzeugung der wichtigsten Medikamente der staatlichen Aufsicht zu unterstellen, wurde vom Volksgesundheitsamte vor Jahresfrist die österreichische Heilmittelstelle, gemeinwirtschaftliche Anstalt, gegründet. In Erfüllung ihrer Aufgaben bringt nun die Heilnuttelstelle die wichtigsten Arzneien gebrauchsfertig in Einheitspackungen unter Zugrundelegung der gangbaren Dosierung in den Handeln Da die Heilmittelstelle größere Arzueimtttelvorräte zu billigeren Preisen zur Verfügung hat, die Erzeugung im Großen wohlfeiler ist und außerdem für die abgepackten Arzneimittel eine Dispensationsgebühr nicht verrechnet werden darf, sind die Verschleiß- Preise wesentlich, in einzelnen Artikeln sogar um die Hälfte, niedriger, als sie sich nach der gegenwärtigen Arzneitaxe stellen würden. Folgende abgepackte Arzneimittel sind bereits ausgegeben und in allen Apotheken zu haben: Aspirin (Packung zu 20 Pastillen zu 0,2o Gramm), A l b u m i n n m t a n n r c u nt (10 Pastillen zu 0,5 Gramm); Calcium lacticum (20 Pastillen zu 0,5 Gramm), Chi n.i n h y d r o ch l. (20 Pastillen zu 0,25 Gramm), Phenophtalen (10 Pastillen zu 0,3 Gramm), Antipyrin (10 Pastillen zu 0,5 Gramm). Demnächst gelangen Morphiump a st i l l e n und Ködein Pa st illen in Packungen Zu je 20 Stück zur Ausgabe. Die Ausgabe weiterer Präparate ist in Vorbereitung, der Detailpreis ist auf der Umhüllung der Packungen ersichtlich. Für die Krankenkassen werden die übgepackten Arzneimittel so viel kosten, als dem Werte des enthaltenen Arzneimittels nach der für den Monat des Verbrauches geltenden Krankenkassentaxe entspricht. Die Taxpreise dieser Arzneimittel sind so bemessen, daß den Apothekern bei'Abgabe auf Rechnung der begünstigten Parteien ein Nutzen von einer Krone für jede einzelne Packung verbleibt. Bei Abgabe on Einheitspackimgen sind die Apotheker verpflichtet, dem hanSapthekefiihrenden Aerzten die Hälfte des den Apotheken bei Abgabe ans Rechnung begünstigter Parteien zu. gestandenen Nutzens zu gewähren. Die Kohlensituatio« u«d dev Streik in Dberfchlefisu. In der K o h l e. n s i t u n t iv n ist bisher feine Wendüng eingeireteil, die unmittelbar zu irgendeiner, Maßnahme dringende Beranlaffung gehen lvürdc. An zuständiger Stelle wartet mau auf die Anthentifizrernng der verschiedenen Meldungen, die über die Streikbewegung in Oberschlesien vorliegen. Im Laufe der nächsten Tage ive'rden.eingehende interti'5 Beratungen stattfinden, in welchen jure Maßnahmen vorbereitet werden sollen, lvelche nicht zu vermmden wären,ckvenn das Ausbleiben der Kohle eine kritische Situation schaffen würde. Jedenfalls glaubt man, daß sich bis zum Schlüsse der Woche bereits ein Ueberblick dahin ermöglichen lassen werde, ob wir für die kommende Zeit hinsichtlich der Zuschübe ans Oberschlesien mit den vertragsmäßigen Kotltingenten rechnen können. Davon hängerr die weiteren Entscheidungen all. Der Kv lz ve rso r g un g W ic n s droht eineneue Gefahr. Die staatliche Försterfchaft Oesterreichs will», unterstützt von der Privatfürsterschaft, wegen Nichterfüllung ihrer Forderungen Zwangsmaßregeln ergreifen, dio sich gegen die Holzaufbrüigung richten. DaA Staatsamt für Lmid- und Forstwirtschaft hat sich wiederlÄ.S11Ä' ffi£ LiMM.Mr .eM MBftL 26. August 1920 9tr. 578Vv stülluug dos staatlichen Forstpersonals eingesetzt. Im Entivurf für dm Brsoldungsreform iverden nun dis staatlichci'. Förster trotz aller einer Abordnung erst in der Vorwoche gemachten Zusagen uenerdings znrückgeietzt und ihre Forderungen nicht berücksichtigt. Große AnLerfchleife durch Speditionsbeamte^ Die Spediliousfirma L. hat dem Polizcikoitt^ rnisfaüat Inner.' Stadt die Mitteilung gemacht, sie sei der Ansicht, daß ein« Anzahl ihrer Angestellten sich' zwei'ellos Ma'versatiouen schuldig gemacht Hallen müsse^ da sie einen Aufwand treiben, der nnt ihren Kezügerr. nicht im Einklänge stehe. Der Polizeikommissär Doktor. Weiser wurde mit den Erhebungen Getraut und kam auf eine ganze Reihe die Firma schwer schädigendes Machen'chaflen. Zunächst wurde am 23. d. M. dev 20jührige Speditionsbeamte Max Girschik, zu Freiivaldau' in Schlesien gelloren, verhaftet. Er hat nämlich mit einer Reihe von Transportbegleitern fest. Februar l. I. Abmachungen des Inhalts getroffen^ daß diese die Dürchsührung von Transporten bestätigten, die in Wahrheit überhaupt nicht erfolgt sind. Dierechts ansehnlichen Gebühren für diese „Luft"--Tran§porte winden zjvischcn Girschik und den Transportbegleitern.- geteilt. Der dadurch erwachsene Schaden beträgt GO.000», Kronen. Dann hat Girschik am 10. v. M. im Bureau seiner Firma einen Frachtbrief auf einen ganzen Waggon Benzin entwendet. Er hat den Waggon bezogen nnd^ ihn durch - ^esneu 5kollegen, den 40jährigen Expedieuten,!' um 562.625 Kronen verkaufen lassen. Der ErloK wurde z!visch'.m Girschik, den Expedienten Merizzi und' Lindenberg geteilte Weiter entwendeten sie noch /drei Frachtbriefe auf drei Waggons Petroleum und Gasöll und versuchien, diese Waren,.die Millionengewinn versprachen, an den Mann zu bringen. Tatsächlich' haben sie schon den einen Waggon Petroleum um rund/ 350.000 Kronen an eine Firma verkauft. Girschik Marizzi und Liudenberg lvurden heute dem Landergeeicht eingeliefert._ v >. >. * Begräbnisse am hentigen Tage. Neuer Friedb v s: 11 Uhr Honig Ludwig. — Alter Friedbaf:, 10 Mir Marle Karola, V-11 Uhr Säcköko Betti, 11 Uhr Scho» Jakob, Vi Uhr Kodn Therese. — Döblinger Frie dh 0 f: 12 Uhr Hvck Ada. ., > * Auch da- Doktorat wird teurer. Die ^Wiener Zeitung" veröffentlicht eine Bollzugsanweisung der Siaatsämter für Inneres und Unterricht sowie für Handel und Gewerbe, be-' treffend bst E r h 8 h u u g d e r T a x e n tue die Verleihung! akademischer G r ä d e und für die S 1 a a t s - und Lehramtspr.n fangen an denHoch sch u l e ».> Danach beträgt die Gesamttaxe für das Doktorat''der Recht« 11 800. für das Doktorat der Staatswiffenschaften . K 900, -\fiic das Doktorat der gesamten Heilkunde ll S00, für das Doktorat der Philosophie K 600, für das Doktorat der Technischen Wissenschaften, der Bodenkultur, der Tierheilkunde und das Doktorats der Montanistischen Wissenschaften je K 500. Die Taxen für die drei recktsnnd staatswiffruschafilichen Prüfungen a« der juristischen! Fakultät betragen fortan je K 180, für die Lehramtsprüfungen' insgesamt L 240, ebenso wurden die Taxen für die Staats»! Prüfungen an allen Hochschulen erhöht. Diese Vollzugsanweisung tritt uut dem Studienjahr 1920/21 in Kraft. ■! v - * Professor Asboth gestorben. In Budapest ist gestern de» Profeffor der slawischen Sprachwiffenschast an der Bndapester Universttät Dr. Oskar A s b v t h im Alter von 67 Jahre» plötzlich gestorben. * Hebräische Schulen tut XX. Bezirke, DeniS. gaffe 33 und Sthmargasse 46. Die Einschreibungen in die kebnüschrn Kurie für Kinder und Erwachsene, Anfänger und' Vorgeschrittene finden täglich vom 23. Augnst brs 1. September, von 4 Ubr bis 5 Uhr nachmittags im Schullokal, XX., DeniS»^ gasse 33, statt. - - * Ausstattungsberteäge für Bräute des Mittelstandes. Seitens der israelitischen Knltusgemeinde Wien wird^ mitgeteilt, daii weitere Gesuche um Zuwendungen aus dem Fonds; für Bräute des Mittelstandes derzeit nicht mehr entgegengcnon'.nlen, beziehungsweise nicht mehr berücksichtigt werden! können. * Iusormatiouen über die Lage dev jüdische«! Hochschüler in Wien. Herr Tr. M. Jung jun. begab sich! am 18. b. M. nach Wien, um als Delegierter der Jewisli üuirersily Federation o£ Great-Britain and Ireland die Lagt : der jüdischen Hochschiller in Wien zu priisen und der Federation > konkrete Vorschläge für die Verwendung der gesammelten Gelder zu Mtrrbreitm. * Rechtsschutzbureau des Zionistischen Landes» kornites. Gesuche, Rekurse, Auskünsle usw. werden nur in der ' Zeit von 10 brs 12 Nhr vormittags erledigt. * Verein der Hörerschaft deS Indischen Päd»! ag»giu«s. Wer einen tüchtigen Lehrer für Hchräisch, Tanach und Talmud sucht, wird ersucht, beim Verein der Hörerschaft deS Jüdischen Pädagogiums ieden Tag zwischen 2 und 6 Uhr nachmittags im Sekretariat des Pädagogiums. H., Obere Donaustraße 91, H. Stiege, I. Stock, «ntzmagen. * Die Zentrale des Jüdischen Nvtionalsonds, in Wien. U.. ZirkuSgaffe 33, berwt über dringende Weisung. des: Hauvtbnreaus rn Haag eine austerordentlichr Konferenz-, der tlt a t i 0 n a 1 f 0 n d s»K 0 m m r s s ä r e vom W i e itnb Umgebung zu emcr dringenden und vertraulichen- Sitzung am Dienstaaden 31. d. M. um 0 Uh r n a ch- - mittags un grosten Sitzungssaal des Jüdischen Nationalfonds ein. Die Besprechungen sind vertranlirh und der Emtrilt rst nur gegen Vorweisung einer auf Nancen lautenden Legitimation , gestartet.' * Versammlung. Das FÜrsorgekom>>ee des Palästina- Amtes Wien für durchreisende Emigranten. Abteilung Glockengaffe, beruft für heute. 7 Uhr abends, im Hotel Bayrifcher - Hof, II., Taborstraße, eine Massenversammlung ein, bei welcher die Herren Löbl Taubes, Zwi Jehuda, Löwensohn, Sprencak und Kaplan sprechen werden. •■■‘■■Av-:'. j * Die erste öffentlichie jüdische Scheele mit tschechischer Unterrichtssprache. Aus Prag wird unS gemeldet:! Hier wird zu Beginn, des neuen Schuljahres die erste öffmtlich«! jüdische Schule mrt tschechischer Unterrichtssprache eröffnet. . * Das grotze Mische Gartenfest zugunsten luT« Ehaluzim findet am Sonntag den 29. d. M. im I. Kaffees bans, Prater Hauptallee, Katte». bei LLwit C1B

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