Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-08-20 · Heft 567 (20.8.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 567 (20.8.1920)
Date
1920-08-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979645--05015-2990822
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Seite 4 Wien, Freitag Wiener Morgenzerturrg 20. August 1926 ,9& 56n,, Französische Schützengraben in Kattowitz. Berlin, 19. Aua n st. (Tel.-Aomp.l Die französischen Trupper.aktteilunani in Kattowltz halten den Südtcil der Stadt besetzt' und -sverren die Straßen mit Maschinengewehren und VanzerMilos.' Französische Kavallerie räumt die Straßen. Man erwartet neneUichc schwere Zm-anunettstöße, da polnische Angriffe gegen die Dnuschen gevlnnt sind. Die beabsichtigte Zurückziehung der französischen Tiupp.n. und ihr Ersatz durch ikalrenischt Negimekter ist noch nickt durchgetührt. Die wenigen italienischen Truppenabtcilnngen, die in Kattowitz 'eingetroffrn sind, scheinen' pnr 'zür.Beistärkung der französischen Abteilungen z» dienen. - DäS ^-Nhr-Blatt meldet", daß sich das deutsche Mitglied der intdtalkiietten Kommission nach Kattowitz begeben habe, mn dort 'beruhigend ans die Bevölkerung cinzuwirken. Die Franzosen haben mdcr Siadt Schützengräben aufgewoifeu. Karpathorußland. Prag. 19. August. Wie das »Prager Tagblalt* meldet, sollen /sich Äiinisiervräsident T u s a r, Finanzminister Doktor Englisch nnd Ernährungsminister I o h a n i s demnächst nach Karpathorußland begeben, um sich penönlich über die dortige Lage zu insouniercn. (Karpathorußland ist ein Hungergcbiet. in welchem besonders die indische Bevölkerung schwer leidet. Red.) Es wird geschossen. Prag, 19. -Angnst. Das „Prager Tagblalt" meldet aus Preßburg: In G a l g o c z buben anläßlich der Berhaftung eines K o. m rn n nisten Protestkundgebungen der Kommunisten startgesundm. wobei es zu Tätlichkeiten kam. Die Wache machte von der 'Waste gebrauch: ein Arbeiter wurde getötet. Gegenwärtig herrscht Ruhe. Es v:rt.rulei, daß ein Generalstreik bevorstehc. ' Die Prager Kundgebung für Sowjetrutzland. '. Prag, 19. August. tTel.-Koruv.) Heute nachmittags fand auf dem Wenzelsplatze die von der tschechlschen sozialdemokratischen Partei von langer Hand vorbereitete Manifestativnsverfammlrma - für' .die 'Neutralitätserklärung der Republik statt. Schlag 3 Uhr Nachmittags' legten die sozialdemokratischen Arbeiter aller Fabriken die Arbeit nieder und zogen unter Porantraaung roter Fahnen und Standarten aus den Wenzelsplatz. Die Aufschriften zeigten alle bolschewikische Tendenzen: Hoch Lenin! Hoch die Sowjetrepublik! Hoch die Drit:c Internationale! usw. Der Wcnzelsplatz war. von emer riesigen , Menschenmenge erfüllt, auf vier Lastauios waren Rednertribünen errichtet. Besonders ^stark'war die Beteiligung der Frauen, viele Korporteure verteilten bolschewikische Flugblätter. D:e Redner sprachen heftig gegen deit Kavitalremns, insbesondere der Abgeordnete Nemec führte'aus',' daß das gesamte Proletariat' der Welt bereitstehe, jrderi Perluch r-ner Reaktion'mit allen M'ttekn zu brechen. Alle Arbeiter werden, duiür sorgen, daß auch n'.cbk ein Waggon mit Kriegsmaterial nach Polen komme. Aach Annahme einer Ent' fchließung nn Sinne., der gebalnneu N/den löste sich die große Versammlung in Rirhc nttr. Der Terrorismus der Hsrthy-DMziere. . -Buhasest',. 19.. August.' kUnq. Tol.-Korr.-Bur.) In der ^eutrzon P nung der Nationalversammlung unterbreitete Abgeordnerer O e r f f v einen Bericht des Justiz- und des Finanzausschusses über eine Gesetzesvorlage,i betreffend eine .Erhöhung .der Gebühren und Steuern für de:: Eiiektenvcrkehr, Börsengeschäfte^ Spielkarten- und Stempelgebühren, tveiters einen Bericht der Ausschüsse für Verkehr, Volkswirtschaft und '. Finanzen über eine Gesetzesvorlage, betreffend den niit der Königlich, ungarischen Fluß? und..Seeschiffahrts-Gesettschast abgeschlossenen Vertrag. . Hieraus erklärte Vorsitzender Vizevräsident Szmrecsailyi, in der jüngsten Sitzung des Hauses habe der Vorsitzende Präsident Rakovszky, ohne einen Namen zu nennen, 'gesagt, es gehe nicht au und sei eines Ungarn iniwürvig, Flugfchristerc aggressiven Charakters im Hause verteilen zu lassen. Hierauf sbi der Präsident durch zwei Offiziere ans ritterlichem Wege (!) zur Verantwortung g ez o g e n worden,... - Eine vom. Präsidenten erfolgte Eniuiziatiou könne jedoch-nicht als Grundlage eines Verfahrens dienen. Bei der allgemeinen Hochachtung, welche die Person des Präsidien genieße, könne ahn dieser Fall in keiner Weise berühren. Die Amtshandlungen des Präsidenten könnten nicht einmal einer Kritik.'u'jiterzögknl werden, geschiyeige denn zum 'Gegenstand eines R e t o r >' i o n s v e r f a h r e n s gemacht werden. Dieser Fall ,stelle eine flagrante Verletzung des Jmmunitätsrechtes und dss Änsehens^ der Nationalversammlung bar.- Die Angelegerihsit wlirde unter allgemeiner Zustimmung des gcküzeu' Hauses zur geschäftsordnungsnläßigen Behandlung an den Jmnnniitätsausschilß weitergeleitet. Hierauf legte Ministerpräsident Graf Teleki dem Hause den ctftett Äand des Berichtes der seinerzeitigen ungarischen Friedensdclegation vor. Nachdem sodann die Steuervorlage auch in'dritter Lesung angenommen worden tvar, vertagte sich das Hgus bis zum!2Ö. bl-m Mafse«fl«cht ans Horthy-Ungarn. '8Ö.0&0JXeijcftßfje in einem halben Jahr, 50.000 in Budapest ansässige ungarische Staatsbürger hatten in der ersten Hälfte dieses.Jahres, wie wir einem Berichte der P a ß st e l l e d e r B u d a p e st e r S t a^t s p o l i z e i entnehmen, den dringenden Wunsch, Ungarn^zu verlassen. Auch jetzt langen noch täglich durchschnittlich 300 Pastgeslntie ein. Das sind nur diejenigen^ die sich trauen, »in einen Patz aqzusuchen. Unsezäh.ft jedoch Ist da? Heer derjenigen, die allen Gruud hatten, daß.'geliedte "Ungarn i inkognito zu verlassen, mit auf solche WLlje-'den.'Segnungen "der Rechtsordnung der Ermucstendeli Ungarn und dem — sicheren Tode zu enttzeheri. Aus. dein erwähnten Bericht erfährt man ubMe«.w. auch, datz in Käste Mitteilungen ans dem Publikum. RILLANTEN, Perlen, Gold, atlber, Plattn nnd Uhren kauft zu Höchstpreisen l Tätlich ' I UaHer HotonturmstraaBO 33 I Gele^nhoitskänfe.! JOeitCr, ManJalUlferstr. 9B ° " Bewilligung des Ministeriums des Innern ausgegeben werden zur Reise nach: O e st e r r e i ch, Tschechien, Deutschland, in die Schweiz, Holland. Dänemark, Schweden und Norwegen, Italien, Bulgarien und Spanien. Zur Reise in die übrigen Staaten können Pässe nur mit Bewilligung des Ministeriums des Innern' und auf Grund, einer Einreisebewilligung seitens des Autzcnnnnisteriums der betreffenden Staaten erworben werden. . Die Jüdischen Studenten Englands für ihre Wiener und BndapssLer Kollegen. Aus London wird uns geschrieben: Am 3. d. M. fand in Oxford die dritte Konferenz der Jewish Jnter- Nniversiity Federation von Engiland und Irland statt, welche einhellig die folgenden Beschlüsse gefaßt hat: 1. Die Konferenz drückt den Herzlichen Dank aus für die Entschließung, in Jerusalem eine hebräische Universität zu errichten, um die jüdischen und allgemeinen Wissenschaften zu fördern und zu entwickeln, und beschließt die Einsetzung eines Komitees zur Feststellung, jener Mittel, durch welche ..die Federation die Jerusalemer Universität fördern könnte. 2. Die Federation drückt ihre innige Befriedigung über die geschlossenen neuen Möglichkeiten des. Wiederaufbaues von Erez Israel aus und beschließt, ihr Möglichstes zur Förderung dieses großen Werkes beizutragen. Die Konferenz begrüßt die Annahme des Mandats durch Großbritannien und sieht vertrauensvoll den Ergebnissen der geschlossenen jüdischen Arbeit unter der Aegide des britischen Reiches entgegen. 3. Die Federation erwidert die warmen brüderlichen Grüße und Wünsche der amerikanischen Menorah Association. Indem sie die angebotene Korporation zur..Ergreiftlng gemeinsamer Ziele und Ideale.gerne annimmt, spricht die Federation die Hoffnung aus, qhebaldigst gemeinsam mit der Menorah Association in allen den großen jüdischen Fragen praktisch tätig ^zu sein, deren Lösung' sich vornehmlich: auf -die jüdische Studentenbewegung in der ganzen Welt stutzt. 4. Die Federation hat Mttiefem Kummer Kenntnis davon erhalten, daß von den 6000 gegenwärtig in W i e. n befindlichen jüdischen Studenten 3000 der notdürftigsten Lebensnotwenöigkeiten entblößt sind. Die Kockserenz svricht' ihren jüdischen Kommilitonen das tiefste Mitgefühl mit ihrer.zleidvollen Lage asts und vcrpftichtet sich, auf sämtliche Kreise.der jüdischen Gemeinde in nmfvdrücklichster Weise einzuwirken, damit diese den notleidenden 'Studenten in Wien rasche und wirksame Hilfe, zukommen lastest.? .. 6. Die in Oxford abgehattene Konferenz der I. II. I. F. . gibt ihrer tiefsten Empörung über die Vertreibung der jüdischen Hörer und Professoren von der Budapester Universität Ausdruck. Die Konferenz appelliert an alle freiheitsliebenden Männer und Franmi, einer Situation ein Ende zu bereiten, die einen Schandfleck an ihrer nationalen Ehre, bedeutet. Die Konferenz beschließt ferner, die britische akademische öffentliche Meinung anfzufordern, sich dem Protest der I. U. I. F..anzuschließen? Olschowy. Olschowh.' fa ist Ollchowh? Er belehrt uns ftlbst darüber am Schluß i:' r letzten Flugschrift, die. da heißt: „Die gelbe Gefahr. Letztes Ereignis vor dem Ende der Welt" und die in Tausenden von Exemplaren den Inden Wiens-'und'der österreichischen Provipz zn- .schickt wird. Ab<r auch die jüdische.Bevölkerung der Tschechv-Slotvaker witd in hie'Heisslehre dieses neuesten Apostels eingeführt, der unter anderem, immer an der Hand per heiligen Schrift, auch die P o g r o m e als gottgewollte Geschehnisse hinstellt, da sie „un/er Hers Erlöser .Jesus Christus durch Seinen Diener Äoses vor 3500 Jahren Vovausgesagt" hat und sie sind, wie dieser seltsame'Schwärmer es treuherzig ausdrückt, „eine Freude Gottes". Ob man es hier mit den Narreteien eines einzelnen zu tun hat oder ob sich hier eine blnftünftige Gesellschaft von gefährlichen Fanatikern.zusammeügefunden hat, die auf ihre Weise praktisches Christentum" betreibt, läßt sich augenblicklich ' nicht ermitteln. Auffällig bleibt, wie Herr Olschowy zu seiliem jüdischen Adresf.mapparat kommt und die Massenpersendung läßt darauf schließen, daß dem edlen Unternehnxen große Mittel zur Verfügung stehen müssen. Herr Olschowh ist d^r nämliche, der vor einigen Monaten jene Pogromkarte in Kerf and brachte, die nebst einer Karikatur polnischer Juden die freundliche Einladung zu einem kleinen Pogrom enthielt. Gefährlich mag. der Hanswurst vielleicht nicht sein, dazu ist er zn närrisch 7— aber die Behörden täten, doch gut, der Sache uachzugehen und bem Manne das Handwerk zu legen. Unseren freundlichen Einsendern, die uns täglich mit neuen Exemplaren dieses Unflats bedenken, sei bemerkt, daß ihre Mühe überflüssig ist; auch uns hat die Propaganda Herrn Olschowys, des „römischkatholischen Christen auf Grund der heiligen Schrift", Juden bezahlen die ungarische Pogromhetze.' Bekanntlich gibt eZ in Ungarn Preßerzeugnisie,' welche denr gegenwärtigen geistigen und sittlichen Niveau des antisenlitischen, blutrünstigen Chauvinismus im Reiche Horthys völlig angepaßt sind, und eine zum Zwecke der Pogromhetze begründete und von dem Hetzpriester B a n g h a geleitete „Preßzentrale", die über Millionen verfügt und verschiedene Blätter subventioniert oder gründet, ist eifrig am Merke. Woher das viele Geld kommt, über das dieses Schaudunternehmen veftugt, darüber berichtet der eben erschienene „Jüdische Preßbericht":. „Die Pooromschrifteu werden mit jüdischem Gelds fabriziert und verbreitet! Wir sind in den Besitz der Verrechnungen der Administration zweier den Pogromveranstaltungen dienender Preßprodutte gelangt. „Ungarische nationale Arbeiterbibliothek" und „Arbeiterzeitung" sind die zwex vortrefflichen Organe der Preßzentrale, dis vom gewesenen Minister Daniel O l a h redigiert und zm: Vergiftung der Industriearbeiter in Millionen gratis verteilt werden. Ihre Losungsworte sind: „Jeder Jude ist ein leibhaftiger Shylock, der das Christenfleisch pfundweise ^verschleißt. Stoßt ihm den Dolch ins Herz!" Diese Preßprodukte wurden nach ihrer kurzen, aber unrühmlichen Tätigkeit von den folgenden, in Judenbänden befindlichen Unternehmungen pauschaliert, und zwar: ... U n g>a rische Allgemeine Kreditbank (Rothschild-Gruppe). Generaldirektor Baron Adolf Ullrnann, Direktoren: Josef Lukacs de Szeged, Julius Klein, alle drei unverfälschte Juden. (90 Prozent der Beamten und 99 Prozent der Aktionäre Indens 100.W.Kronen Pausckiale. Pie st er ungarische Kommerzialbank. Präsident: Leo Lazarsfeld-Lanzy, Generaldrrektox Philipp W e i ß, auch heute noch Juden, Direktor Edmund' Ko hm-Holtos, gestern noch Jude, und Direktor Moritz M e z e i, assimilatorischer Führer und Ehrenmitglied. 100.000 Kronen Pauschale. Angloungarische Bank. Generaldirektor Simon K r a u s z d e E r d, Hofrat, eine Größe des jüdischen Lebens, Dirigent des Assimilantenchors, Direktions- Vizepräsident Franz Sz ekel v, Präsident der Buda- -pester Neologengemeinde. $90 Prozent der Beamten und' 100 Prozent der Aktionäre sind Inden.) 100.000 Kronen Pauschale. Ungarische Agrar- und Rentenbunk. Präsident Anton Eber, Hofrat; Generaldirektor Friedrich Feiner (dessen Wiege in Tarnow stand), Vizepräsident Theodor W 0 l s n e r, Obermacher im „Verband der ungarischen Juden". .(Die Beamten zunt größten Teile Juden, zum Teile getaufte Juden.), 100.000 Kronen Pauschale. Und so weiter mit Grazie. Die kleineren Unternehmungen lasten wir außer acht. Das Angeführte reicht bin, um festzustellen, daß der viele Millionen betragende Preßfonds der pogromhetzerischen Preßprodukte voq Inden aufgebracht worden ist. ■ Diese Posten beziehen sich bloß auf die Unterstützung der W'inkelliteratur. Wieviel mögen nun die führenden Blatter der Preßzentrale durch die Ver^ mittlung des Präsidenten des Vetbanöes der ungarischen Inden, des Herrn v. Polnay und des Herr»! Eber, erhalten haben? Eingetveihte haben festgestellt, daß für diese Presseerzeugnisse von Juden und dort in jüdischen Händen befindlichen Unternehmungen zunnndest '15 Millionen Krönen beigesteuert worden find'. Man möge uns nicht mit Ausflüchten, wie Feigheit, Zwangslagen und Erpressungen kommen. Wir kennen - die ungarisch-jüdischen Millionäre. Sie gebe« auch ihren Vater preis, wenn sie dadurch sich und ihre Kassen schützen." , Beschränkung der Hörerzahl an der Auiperfitat. Der Rektor der Wiener Universität Hoftot Proftssor Dr. Ernst v. Schwind hat auf dem schwarzen Brette folgende Kundmachung an die Studierenden erlassen: ' „Durch die steigende Frequenz hat sich die an der Nurrersität herrschende Raumnot empfiMich verschärft. Schon im gegenwärtigen Sommersemester wurde deshalb einer Anzahl ppp Studierenden — hauptsächlich solchen der medizinischen Fakultät und Leftimmter Fächer der philosophischen Fakultät — die Inskription zwar nicht verweigert, aber nur für . ein Semester bewilligt, mit dem Bedertten, daß eine weitere Inskription, nicht möglich sei. Da sich seither die Verhältnisse nicht geändert haben und insbesondere ei« wesentlicher Rückgang der Frequenz für das kommende Studienjahr nicht zu erwarten ist, werden die Studierenden, welche, unter den angegebenen Modalitäten inskribiert wurden, aufmerksam gemacht, daß ans der Tatsache ihrer Inskription im Sommersemester eine Anwartschaft auf die Wvedermftri« bierung ir» nächsten Senrester nicht abgeleitet werden kann, und aüfgefordert, sich rechtzeitig..mit den erforderlichen Abgangszeugnissen zu versehen, um die Jnfiriptionsftrst für das Winterftmeftrr ft« einer andere« Universität nicht z/ versäume«. Der Rektsr der Universität Wie»: Schwi»d." Ein Hilferuf der Intzen i» GalliPoti. Der Pt Lsitent der jüdischer Oemrnide in G a l l 1 P 0 U, Iizch-k A b r l a p i a, wandte sich an das Joint Distribntivn Cammitkee in New-Vork mit drd lelegrapdischeu Bitte um Ber-- sorqang der in GalliPoli lebeudm 8v j ü d i s ch e n F a in i l i r«. (zirka t<)0 Personen^ für den fomiutnben Mvier. da sie sonst oddachlrs bleibrn urid dem Hqnier preiSiegebsn sind. , l

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.