Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 561 (14.8.1920)
- Date
- 1920-08-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Wten, Samstag Wiener Morgenzektunq 14. August 1920 fät Sette mährischcr Interessenten ist dem ^Usir. Ozn." aufotßc eine neue Amcnge'euschan unter der Firma. Gräfin P r a a m Blldana begriffen. Das Aktienk.ivital der Gesellschaft, die sich mit der Erzeugung der bekannten Suppenwürfel und anderer Le v e n s m i 1 t e+ e r s ä tz e befassen wird, beträgt 3 Millionen Kronen. Die Monopol Farbstift-, Kreiden- und Gchulbedarfsartiktl''Fabrit Ti. Staffen rn Bpsocan soll nach einer Meldung des „Ustr. Ozn." unter Mitwirkung der Zivnosienslä Banka in eine Aktiengesellschaft mit emem KapNal von 1'8 Millionen Kronen umgewandrlt werden. In der unter dem Vorsitze des Bizevrändenten Dr. Urban stattflehablen Generalversammlung der Schriftgießerei Böhm A-G. wurde beschlossen, vom Reingewinn per K 468.058 eine l5#/0ifie Dividende gegen 7% im Vorjahre zur Verteilung zu bringe». Englische Sin- und Ausfuhr. Laut Statistik des englischen Handelsanites betrug der Wert der E i u f n h r >m Juli l. I. 163.3 Millionen Pfund, um 6 Millionen weniger als im Juni l. I. Die A u s f u h r stieg auf 137,6 Millionen, um 31 Millronen mehr als im Juni l. I. j Dalutenkurse. Die Nachfrage nach fremden Zahlungs-- Ultttctn hielt auch im gestrigen freien Verkehr unvermindert an. Es votierten: Leinoten 4.80, Rubelnoten K 3.^8. Marknoten grün ü 4.84. D o ll ar 221,—, Pfund £ 805.—, tschechische Noten L '3.8£y2, Dinar K 10.05, polni.sche Mark K 100.60, ungarisch Noten & 108.—, Auszahlung Agram L 252.—, % usza hlungBerlinll 481.—, Auszahlung Prag K 3.8* UNd ungestempelte N o t e n K 102,50. Wiener Börse. I Die ungeklärte außenpolitische Lage im Verein mit dem Wochenschluß zogen dem Geschälte an der gestiegen Börse enge Grenzen, so daß sich die Spekulation weitgehendster Reserve befleißigte, doch war die Grundstimmnng des Marktes fest, im Hinblick auf die von Berlin vorgeleaenen freundlichen Notierungen. Größere, Um'Ütze fanden lediglich in den Werten tschechischer Provenienz statt, welche durch fiwgeietzkd Käufe für Prager Rechnung gewannen. Im weiteren Bei laufe des Verkehrs zeigte stch erhöh cs Interesse für heimliche Dankenwerie. da Gerüchte lm Umlauf waren, daß die österreichische Negierung m Paris erklärt hätte, für die Volkriegsichutden der Banken, welche aus Kronen lauten, zu haften. Im Schranken gaben Petroleumwerte auf Gewmnrealtsationen nach, fernen wurden einzelne Kohlenwcrte billiger abgegeben, wogegen Mafchrnen abriks Aktien höher bewertet wurden. Der Verkehr nahm bis zum Schlüsse keine größere Ausdebnuna an. Muren wurden eine Kleinigkeit bill-ger abgegeben. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schmßkurse: „ Industrie-Unternehmungen. Allgemeine Baugesellschaff 719.— (— 1.—), Umonbau —(— —.—), Wiener Baugesellschaft —(-.—), Königshofer Zement — Perlmovser Zement 2160.— (--.—), Wienerberger Kegel —(— —Liesinger Brauerei —(-.—), Sarajevo (-.—), Aussig Chem. 6750.— (+ 80.—), Brosche Spiritus (— —), Cardvrundunt — (- Clothrlde 2135.— (—15.—), A. E. G. Union Eleltr. 1235.— (+ 5.—), Vereinigte Elektrische 1030.— (— 20.—), Siemens Schuckert —(-.—). Alvrnr 3169.— (— 21.— , Berg- und Hüttenwerke 8650.— (+ 150.—), Austria Email 3250.— ,(— —Egydier —- <— —Enzesfelder 1825.— 20.—), Felten & Guilleaume 3950.— (— —.—), Greinitz Eisen —.— (— Hutter & Schrantz 1250.— (-.-), Krupv A.-G. 1420.- 15.-). Poldchütte 2440.- (- 5.-). Prager Eisen 6380.— s— 15.—). Rimamuranh — Skodamerke 2365.— (4- 40.—), Waffenfabrik — (-Brürer Kohlen 6350.— (— 50.—l. Gran- SzaSzvarer 2860.— (— 50.—), Nordung. Kohlen — (-.—), Oberung. Hütten 3300.— (— 50.—), Rossttzer —.— (— —'), Salgo » Tarjaner 5640.— (+ 35.—), Trifailer Kohlen 3100.- (.— 70.-), Ung. Allg. Kohlen (■-.—), Urikanh —(— —Veitscher Magnesit — (— —.—), Westböhm. 3395.- '—5.—), Woltsegg 1426.— (+ 8.—), Danck Mairbinen 2160.— (+ 135,—), Brunner Maschinen 1800.— (+ 10.—), Daimler Motoren 1123.— (—5—), Fiatwrrke 1258 — s— 5.—), Heid Maschinen 768.— Marienbad. (Nachdruck verböte».) 6.—). Hofhrrr L Schrantz — — (-.—), Sigl Lokomotiv (— —.—), Nuston 2105.— (— 94.-). Simmeringer hl24.— (— 6.—), Elbemühl —(-.—), Lehkam-Josefstbaler (-.—). Neusiedler (— Apollo 400o.— (—. —.—), Fanto 17.150.— — 200.—), Karvatben 10.990.— (— 31).—i. Galizia 2o 9C0- (--), Schodnica —(— —Cosmanos 2550.— (4- 20.—), Fezfabriken —(-Schotzllrr Znckei 66*0. — k— —.—), Schönvrieicner —(— —.—), Oesterr, Eikenbahnveik. — .— (-\ Uno. Eisenbabnverk. 1"20 — (— —d Wiener .'baggonfabrit 106.5.— (+ 25.—), Gerngroß 710. - (—10.—), HolzbandelSgesellschafl —.— (— —Türkenlose 1650.— ( + 50.—). Eransvort-HnLernehmungen.Adr'la 10.390.— f+290.—), Aussig-Tevlitzer —(— Buschtehrader lit. A — Buschtehrader lit. B —(— —.—). Donau- Dampf. 8910.- (— ho.—). Ferdinands-Nordbabn 12.2.40.- Graz-Kostacher 3038.— (— 12.—), Kaschan-Oder» berftcr —.— (— —), Lemberg « C.zernvwiher 1780.— (— 90.—), Lloyd —\ Lkavigazione 8600.— (+ 25.—), Staatseikenbabn3265.— (— 15.—V. Lombarden 720.— f'~-•—), 3°/« Südbahn-Prror 1053.— (— 11.—), Staatsbahn' Gerwßschtmr —(— —.-). Aenten. Marrente 90— k— — .75', Februarrente 92.50 (-.—). Oesterr. Kronenrente 88.— l-.25), Oesterr. Goldrente —(— —.—). Ungar. Goldrente —(- '.—). Ungar. Kronenrente 104.60 (--.—). Banken. Anglo»Bank 708.— (+ 2.—), Oesterr.-bo§n. Bank 620 — (-.—). Unaar. Bank und Handels. — — — V Bankverein 780.— l+ 19.—), Bodenkredil 167a.— (-Oesterr. Kredit 928 — (+ 3.—V Una. .Ki'edit lp'8.— (+ 13.—\ Deposttenbank 759.— (+ 9.50), Niederöst. Eökomptege!. L125.— (— 5.—), Ung. Hypothekenbank 500.— 10.—), Länderbank 952.— (+ 24 —. BoSn. Landesbank 645.— (- —.—), Mercur 832.— (+ 4 —). Oestcrr.-ungar. Bank 5000.- (- 55.-, Umonbank 809 - (+ 24.—), Berlchrsbank 6.0 — (+ 2-—). Zivnosteuska 1575 (+ 25.—). Berlitter Börse. Berlin. 13. Angust. D-e Grnndstimmung der^ Dorfe war auch beule wieder als fest zu bezeichnen, wenn auch im Berlanse hm nnb wieder unbedeutende Schwankungen rlntra'en. Das Geschäft war nicht sonderlub lebhait. Petroleumwerte bewegten sich bn unwesentlichen Beränderungen ans dem Stande der gestrigen s)?achbörse. Deutsche ^Erdöl-Aknen stellten sich auf 2050 und Deutsche Pe roleum-Aktien aus 1290. Bei Montanpavieren betrugen,die Besiennigru 3 b-s if.0/«, bec Maunesmann-Aktien jedoch zeitweise 23°/». Cbem sche-, Elesird- und ltie verschiedenen Indusiriewerte zogen zumeist im gleichen Ansinaße an wie Montanwerte. Gebrüder Döbler-Äkiien hoben sich um 20°/». Für Schiffahrts-Aktien gab sich nach längerer Znt wieder Kauflust kund, wodurch d e führenden Weite 6 bis 7°/» gewannen; Hanla-Aktien stellten sich for it* um 12% höher. Kolonialpapiere litten teilweise unter Realisationen. Neu--Guinea-Aktien lagen dagegen fester. ' Für Valutapavierc ze gre stch hen^e weniger Interesse. Nur Bal'imdre-Aktien besicrten sich um 10°/». Die ausländischen Drvtsenvreise wurden heute n cht unwesentlich in die Höhe gesetzt. Auf dem drentenmarkte waren auch heute die Verschiebungen nur geringtügig. der der :Kein Roman, sondern eine überaus verwickelte Geschichte, die zwischen Warschau und Marienbad spielt, in 36 Briefen, 14 Dillet-doux und 46 Telegrammen. Von Scholem Alejchem.!AuS dem Jüdischen übertragen von Siegfried Schmitz. (1. Fortsetzung.) Schließlich hat cs sich herausgcst+lr, daß der Alte 1 inif der roten Nase auch bei der Witwe Perlzweig wohnt, von der ich Dir er-äblt habe, und daß der Kommissionär von Doktoren ist, das heißt: Er befaßt sich damit, einen Doktor zu holen, wenn man ihn braucht, und det Doktor holt dann schon den Professor -oder er führt .Dich zmn Professor in die Ordination. Nun — ich ilja&e ihnen klar gemacht, daß ich mich nicht führen lasse.!,^Zch bin" — sage ich — „Gott sei Dank noch so weit jBet Kräften, daß ich auch eine Meile zu Fuß gehen ^cirot." Aber der Kommissionär mit den NiÜiscln antworbet mir: „Madame!" — sagt er — „Sie haben Mich überzeugt" — sagt er — „daß Sie drei Meilen AU Fuß gehen können. Aber vorher möchte ich Sie doch ^aufmerksam machen, daß diese Mühe". — sagt er —!„umsonst ist. Ein Berliner Professor" — sagt er —!,>gibt sich mit Ihnen" — sagt er — „wenn Sie allein ohne einen Doktor Lammen, nicht länger" — sagt er ■ eine halbe Minute ab; ui — hui — pfui - einmal klopfen, einmal horchen, eins, zwei, drei — " und hinaus aus dem Tempel, fertig! Wenn Sie aber" I— sagt er — „mit Ihrem Doktor kommen, so sieht!bie Sache gleich ganz anders aus. Den Doktor kann er nicht so abfertigen. Den Doktor muß er anhören. Haben Sie nun" — sagt er — „verstanden oder , noch immer nicht? ..."! Hin, her — er hat mir einen Doktdr gebracht. D'er Doktor hat mir von allem Anfang an schon nicht gefallen. Er schaut einem nicht ordentlich in die Äugen, shat nie Zeit und spricht mit einer Weiberstimme. Gefällt Von Devisen notierten: Amsterdam A 6800.— bis K 6500.- Kopenhagen K 2900.— bis K 3100.—, Chrrstiama K — bis K —, deutsche Bankplätze K 445.— bis K 445.—, italienische Bankplätzl» K 1035.— bis K 1060.—, Prag K 350.— bis K 365.—, Stockholm K 3950.— bis K 4200.—, Schweizers Bankplätze L 3350.— bis & 3550.— und Auszahlung Wien K 90V»i bis K 947,. Gfiorg Cochplafz 3 \v Ui eil 11.8er. Telephon 18*1-35 Kulanteste Durchführung aller bankmassigen Transaktionen sowie Besorgung von Zahlungen und Ueberweisungen an alle Plätze im In- und Auslande Eigene Korrespondenten In Berlin, Budapest Prag, Krakau, Agram *oo NNM«IWUM«WWWM»W«» Budapester BSrfe. Budapest, 13. August. Der Verkehr erreichte aN bcutiaen Börse wieder nur einen+rhr geringen Umfang. In Kulisse eniwickelte sich in Sühbabpf Und Ungarischen Kredit- Aktien ein lebhafteres Geschäft, während die übrigen Werte vernachlässigt blieben. Ans dem Lokalmaikte war die Tendenz bei geringen Umsätzen fester, wobei besonders Kohlen-, SchlffaHrks- und Mülilenw-'rte gesucht waren. Adria- und Atlantica-Aktien gewannen je K 20(i und I. Budapester Dcimpimühle-Mtien K 100. Auf dem V rlutemnaik e erreichten dre Umsätze beute einen sehr großen Umfing. Namentlich Markno'rn konnten sich bessern, doch zogen auch die übrigen Valuten im Kurse etwas an. Im osstziellen Balutenhandel notierten i Lei K 430.— bis K. 435.—, Mark K 450— bis 465.—, Pfund Sterling K 740.— bis K 760.— , französische Franken K 1350.— bis 1450.—, Schweizer Franken K 3350.— bis 3450.—, Dollar K 200.— bis K 210.—, Navoleons K 725 — bi§ 735.—, Lire K 1025.— bis 1040.—, Romanow-Nubel K 310.— bis 320.—, Sokols K 340— bis 360.—, österr.Noten K 89.— bis 94.—, Kronen- Dinars R 890.— bis 910.—, Franken-Dinars K 890.— bis 910.—. Leva K 385.— bis 405.—. eilt Doktor, der Dir nicht gerade in die Augen schaut und mit einer Weib erst inune spricht? Nachdem er mich genau ausgefragt hatte, wer «nd was ich bin, und mich gut untersucht hatte von allen Seiten, hat der kluge Doktor den Einfall gehabt, mich ins Bett zu stecken; ich soll — sagt er — bis Zum nächsten Tag liegen und Hann — sagt er — wird er mich noch einmal untersuchen. Dann erst wird er mir — sagt er — sagen, bei welchem Professor 'er mich anmelden wird. Wie ich höre, daß er mich ins Bett stecken will, habe ich ihm natürlich klar gemacht, daß er sich das aus dem Kopf schlagen soll. Ich muß — sage ich — bei Wertheim sein, und muß zu Tietz und will auch sonst überallhin. Weyn er morgen kommen will — sage ich — kann er kommen; aber mich ins Bett stecken, das — sage ich gibt es nicht. Er hat nämlich geglaubt, daß er an ein Marktweib von der Nalcwki gerateu ist und ihr Mark abzapfen kann. Ich habe bald erkannt, daß das kein Doktor ist, sondern ein Blutegel. Gleich sollst Du hören, was ein Blutsauger kann. Die Haare werden Dir zu Berge stehen! Wie ich am nächsten Vormittag mit ihm zum Professor komme, stellt sich heraus, daß das gar nicht der Professor ist, den Chawele Tschapnik mir ausgeschrieben hat. Es ist ein ganz anderer Professor für ganz andere Krankheiten. Das habe ich erst nachher gemerkt, nachdem sie mich ordentlich geplagt hatten, wie wir schon endlich draußen waren und uns in den Wagen gesetzt haben. Ich habe geglaubt, daß . wir nach Hause fahren, aber schließlich hat sich herausgestellt, daß wir zu noch einem Professor fahren und wieder nicht zu dem, den ich meinte. Zu einem Accoucheur-Professor hat er mich porgeftthrt. Da ist es mir schon zu bunt geworden und ich habe Lärm geschlagen. Der Doktor aber antwortet mir mit seiner Weiberstimme, daß ich nicht in Warschau auf den Nalewki bin, sondern in Berlin; ich soll keine Geschichten machen, übrigens, er hat keine Zeit und — sagt er — er weiß besser, zu welchem Professor ich muß! Was kannst Du gegen solch einen Menschen tun? Die Devisenkurse. Wien, 13 August. Kursk der österr. Devffenzentrale.) Amsterdam 6600.— 6500.—), Berlin 48l.50 (47V.80). Mich j 3375.— 13825.—), Ehrisiiania 3076.— (8025.—), Kopenhagen 3P59.- (3000.-), Stockholm 4200.- (4100.—), Mark-Noten 479 50 (477.50), Lei-Noten 450.- (445.—), Leva-Noten 340.—1 340,—), Schweizer Noten 8350.— (3300.—), Französische. Noten 1(00.— (1450.—), Italienische Noten 1040.— (1015.—),! Englische Noten 726.— (705.—), Dollar-Noten 210.— (210,—V Nubel-Noten (Romanows) 290.— (890.—). Wien» 13. August. (Karst i m s r e i e n B c°t» kehr? Agram 242.— bis 262.—, Budapest : Zahlung in Postsvartassageld 101.— bis 116.—, Budapest: Zahlung in gestempelten j Noten 101.— bis 116.—, Ungarische gestempelte Noten 10t.— bis 116.—, Warschau. Krakau tn voln. Mark 89.— vis 99.—, Prag 376 — bis 396.—, Tschecho-slvw. KronennoteN 5000er: 375.— bis 896.—, Heinere 376.— bis 397.—, Neue Dinarnoten 975.— bis 1025.—. Prag, 13. August. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 1878.50 (1878.5(P. Belgrad 265.— (265.—), Berlin 121.25 (120.25), Bukarest 121.25 >121.25), Sofia 99.50, (99.50) , Zürich 943.50 (938.50), Kopenhagen 848.50 (848.50),, Stockholm 1158.50 (1158.50), Mailand 281.— (281.-), Paris! 409.- (405.-). London 803.- (203 25), New-Mrk 66.—<56.—)-! Wien 25.50(25.75), Brüssel 438.—(435.-). Agram 65.50 (65.50V Warschau (—.—), Budapest 28.— (28.—), Jugoslawische! Noten 261 — (261.—), Marlnotrn 120.25 i!19.25). Rumänische! Noten 117.25 (117.25), Bulgarische Noten 96.50 (96.50),! Sch)vei;er Noten 939.50 (934.50), Dänische Noten 844.50! (844.50) , Schwedische Noten 1154.50 (1154.50), Italienische! Noten 27«.— (278.—), Französische Noten 406.— (402.—)/ Englische Noten von 1 Pfund Sterling aufwärts 201.— (201.25), bis 1 Pfund Sterling 200.— (200.25); Amerikanische Noten von 10 Dollar aufwärts 55.— (55.—), von 1 bis 10 Dollar 54.— (54.—), Oesterreichtsche gestempelte Kronen 24 50 (24.75-, Holländische 1873.50 (1873.50), Belgische 435.- (432.—), Serbische Noten — Zürich, 13. August. (Devisenkurse. — Mitgetellt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 13.— (13.12^V*). Holland 199.— (199.75), New-Aork 599.- <599.-), London 2188 ^21.92). Paris 43.50 (43.50), Mailand 29.70 (80.—). Brüssel 46.50 (46.75), Kopenhagen 90.60 <91 —), Stockholm 124.— (124.—), Chclffiania 90.60 (91.-), Madrid 90.50 (90.-), Buenos-Aires 230.-, 230.-), Mag 1050 (10.75), Agram 6.50 (6 50), Budapest 2 95 (2.95), Warschau —.— (—.—), Belgrad —.— (26.—), Wien Geld 2.95 (2.95\ Wien Ware —(—.—), österr. fielt. Kronen Geld 3.— (3.10), österr, gest, Kronen Ware — Amsterdam» 12. August. (Devisenkurse.) London 11.07*/* (10.94'» Berlin 6,67 (6.52'/,), Paris 29.20 (21.80), Schweiz 50.20 (53.10), Wien 1.60 (1.55). Kopenhagen 46.— (46.10), Stockholm 62.75 (62.30), Christiania 46.— (46.10), New-York 301.— (301.—), Brüssel 23.52'/, (23.25), Madrid 45.80 (45.-), Italien 15 70 (15 50). Und wie ich es Dir nun sage — wir sind, denke Dir nur, bei drei Professoren gewesen Und alle drei Professoren haben, als hätten sie sich verabredet, ein-, stimmig entschieden: Marienbad! Nun sag' mir, ich Litte Dich — zu welchem Teufel habe ich die Professoren gebraucht, und noch drei dazu? Marienbad hat man mir doch schon in Warschau an geraten! Kurz — es war eine Hetze um des Teufels Willen, hol's der Geier! Ich war Halbtod, wie ich nach Hause kam, habe mich, kaum auf den Beinen halten können und nun mußte ich mich wirklich ins Bett legen. Du glaubst, daß iichs lange gelegen bin? So. lange soll der Doktor leben! Ich bin gleich wieder auf oie Füße gekommen, als' hatte eist Donner beim Bett eingeschlagen. Denn die Rechnung des Doktors war der reine Raub. Ich soll ihm — sagt er — achtzig Mark zahlen! Wofür achtzig ME „Die Rechnung ist einfach" — sagt er — „hwet Visiten zu zehn Mark, macht zwanzig Mark. Drei Konsilien Lei drei Professoren zu zwanzig Mark, gibt sechzig "Mark. Und sechzig und zwanzig" — sagt er — „ist immer und überall achtzig." Da habe ich einen solchen Skandal angefangen, daß alle zusammengelaufen sind: Die Hausfrau, die Witwe, der alte Ribiselmensch und die übrigen Gäste. „Wo sind wir eigentlich," — habe ich sie alle angeschrien — „in Berlin oder in Sodom? Bei Euch ist es tausendmal ärger" — sage ich — „als' bei uns in Rußland! Bei Euch gibt es keine Doktoren"' — sage ich — „sondern Huligans! Pvgromisten!" Kurz, und gut, ich habe ihnen gesagt, was mir auf die Zunge gekommen ist. Und Du kannst mir's glauben — Leute haben sich ins Mittel gelegt und uns mit gwßer Mühe dazu gebracht, uns auf fünfundfünfzig Mark auszugleichen. Fünftlndfünszig Geschwüre soll der liebe Doktor im Gesicht kriegen! fertig? Nur Geduld! Es gibt doch noch einen alten Lumpen mit einer roten Ribiselrase und der verlangt extra fünfzehn Mark. Was soll das heißen? Das ist — sagt er — seine Provision! für den Doktor, den er mir — sagt er — rekomman-, diert hat. (Fonfrtzmlg fotgt.) \ ■ r r Vj;* :;,4: i'O',!,V!; :U:’i