Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 555 (8.8.1920)
- Date
- 1920-08-08
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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y Nr. 655 . Wien, Sonntag Hskoah in Leipzig siegreich! .Hakoah gewann gegen,Fleipziger Tpielcrvercinlgung 2:0. . ' Leipzig, 7. August. (Telegramm der „Wiener Morgen« tzeitung".) Vor 6000 Zuschauern gewann heute Ae Wiener Hakoah in äußerst fairem und anregenden Spiel gegen den ntehrfachen Meister Sachsens 2:0, ^Halbzeit 1:0. , '.-5 Die Mannschaft der Hakoah spielte trotz Ermüdung vor«' tzüglich und erzielte Jszo Gansl jy der 37. Min. das erste Goal. Nach Halbzeit setzte Hakoah'alles daran, um' den Vor« fprung zu vergrößern, was jedoch durch die gute Verteidigung des sächsischen Misters bis .eine Minute vor Schluß verhindert wurde.^Da gelang es wieder Jszo GanSl durch schöne Kombiätion zu skoren. Die Gäste, wurden dies bejubelt. v Mannschaftsaufstellung: Tor: Halpern; Verteidigung: jScheuer, Trümmer; Deckung: Nußbaum, Grünfeld, Molnar; ..Sturm:'. Hausier, Pollak, Jszo Gansl, Slutzky, Katz. Mit der Hakoah durch Deutschland. Von Artur Vaar. P l a u e n, 2. August. L , Da? Debüt aus deutschrch Boden ist glücklich überstanden. Das erst? Spiel brach!e zivar nur einen knappen, über absolut.irich:r?y..Md.. .emdrucksvöllen ' Sieg. '!' Nach einer zwanzigstünhißen beschwerlichen Eisi'nbahn.ahpt prüfest tvrx!.m Plauen ein. Mit . Rücksicht aus die frühe Morgenstunde hatten wir wohl keinen sireßen Emp'ang erwartet, waren aber dennoch sehr enttäuscht, niemanden auf dem Bahnhof anzutreffen. So standen wir um 4 Uhr früh übernächtig und mißgestimmt in der fremden Stadt. . In einem wenige Mimten entfernten Hotel erfuhren wir. daß wir von den Plauenern erst für 24 Stunden später erwartet worden. waren. Zufällig waren in diesem Hotel für J unsere Reisegesellschaft Zimmer bestellt; allerdings erst für die nächste Nacht. Mit Mühe konnten -alle unterbracht werden. Der Samstag war der Besichtigung der, Stadt .gewidmet, was einer beschwerlichen Bergpartie gbichkain, da Planen ganz kolossale Niv-ea-nnnterschiode Msweist. Ein heftiger Landregen ließ uns für den nächstem Tag nichts Gutes erwarten. Auch der Sonntagvormittag brachte trübes Wetter; ' nachmitiags . heiterte, es sich etwas aufi ' ' i . . Das Wettspiel in Plauen. K'l:. I3 :2. . , .^Nker^SM'ler-hattenbereits den Platz l esichtigt, der fünfMinuten Üuße'rhatb der Stadt, in einem herrlichen Nstturpark gelegen, ist. So schön die Umgebung ist. so elend ist. das Mtzlftkd selbst, Ein wahrer KrautiMr/Wgewd^nchbeEtgsttzn' Wiener Plätze Mnsterünlagen sind, Vpn nach einer ^eite stgrk abfallend, bildete dar Spielfeld mit seinen kleinen Ausmaßen von*98 zu 55 Meter» für unsere Mannschaft v.on vstrnhorsin ein sch.verdS Handikap. : Die Waunschaft war bereits am Vortage auftvorderi.. Tor: Haftern; Verteidigung: Scheuer, LrewitnS; HDeckung:. Molnar, Grünfeld, Slutzky; An» >!Zriff:/.Katz,, Häusler/ Gansl, „Bandy", Pollatsch-k. - UrüMogcn wprde im Hytel. um halb 4 Uhr fuhren wir im-Wagen auf den Sportplatz. 4000 Zuschauer (für Mauen Rrkord!) hatten sich'-eingefunden, urn Zeugen des groß?» sportlichen,.Ereignisses zu sein. Eine kolossale Reklame war' entfaltet wMU: An allen Straßenecken klehten. Plakate. In den Äüslagen der größeren Geschäfte prattglL die,Hak^a^HannschäsL.^-Mdtzr.-.StraHen» bähnwagen trug eine . Tafel init dem Hinweis auf das sensationelle Gastspiel, der Wienetz Mannschaft. . . Die Plauener erwarteten von uns fußballerische Wunderleistungen. PreseZ Bewußtsein^ dazu der efenhe W?tz und. wie er -sich. später zeigte,' her. tohal unfähige Schiedsrichter, versetzten die Mannschaft in einen äußebst tnervösen. Zustand. ..Trotzdem, dürfte sie die sPpgtländer nicht enttäuscht haben, /Hervorragend arbeitet die Stürmerreihe, allerdings nur im Felds. -Bor dein.-Tore wurde viel zu wenig geschossen. Dieser Mangel, war aber zum Gryßtcil darauf zrrrückznführen, daß der iGegne'r.alle Leute zurückzog und äußerst derb spielte. Wie-überhaupt die mitteldeutsche Spielweise von der m. Wien''üblichen grundverschieden ist. Da? Rempeln und Stoßen in den Rücken ist gestattet, während' daS Mdechen .des Gegners als „foul" geahndet wird. Die Deckstng befriedigte,- während die Verteidigung unsicher . Mr,vHMesynder? /Scheuer hatte wieder einmal einen besondörs nervösen Mg. Halpern hätte das zweite , Tvr vorhüten können. Der ganzen' Mannschaft merkte touw es übrigens an, daß sie über einen Monat.volljkommAr auSgeseßt hat. Als 'Gegner war der Vogtländische Fußballklub bestimmt;.- dieser zog aber Verstärkungen heran, so daß wir gegen ein Plauener Team antraten. Der Haupt- Vorzug dieser Mannschaft war ihre Schnelligkeit; überraschend ihre NncksichlKlosigkeit. Bei internationalen Spielen ist man eine andere Spielweise gewohnt. Hervorragend war der Tormann, der als bester Sachsens tzilt. Er fing die schwierigsten Bälle ab. Das Spiel selbst brachte sofort eine kläre Uebertegenheit der Hakoah. In präziser Kombination ging der Ball von Mann zu Mann, wa§ im Publikum lebhaften Beifall auslöste.' Vor dem Tore war durch pett Wald von Beinen nicht durchzukommen. Die wenigen Wiener Morgenzeiturrg 8. August 1920 Seife* Gerichtssaal. Vorstöße der Plauener wurden zurückgeworfen. In der 20. Minute sing Halpern einen Ball, Scheuer deckte den herbeilaufenden Stürmer ab, ein Pfiff: Elfmeter. Planest führt 1:0, Die Hakoahner lassen sich nicht entmutigen und gehen in planmäßiger Kombination vor. Pollatschek hat mit Häusler Platz getauscht. Obwohl Slutzky infolge einer Verletzung ausscheiden mußte und erst Nack zehn Minuten als > Halbinvalider wieder eintritt, fallen die Einheimischen immer mehr ab. In der 43. Minute stellte Gansl aus einem wegen „Hand" diktierten „Elser" den Ausgleich her. Nach der Pause legen die Hakoahner/mächtig los. Unangenehm macht sich nur die geringe Ambition „Bandys" bemerkbar. In der 13. Minute bringt Katz den Stand auf 2:1. Zehn Minuten später ist Gansl erfolgreich (3 :1). Allgemein rechnet man mit einer schweren Niederlage tz; Plauener, die sich aber durch eine ununterbrochene Serie von Derbheiten, für die der Schiedsrichter kein Verständnis hat, davor bewahren können. Nach einem Fehler Scheuer) fällt in der 40 Minute der zweite Treffer der Einheimischen, womit das Endresultat gegeben erscheint. Die Ueberlegenheit der Hakoah ist aus dem Eckenverhältnis von 10:1 zu erkennen. Das Abendessen nahmen wir im Klubheim des . Vogtländisch (i Fußballklubs ein, her uns eine sehr herzliche Ausnahme bereitete. 1 Bemerkenswert ist, daß fast die ganze jüdische Gemeinde Plauens (über 200 Familien) dem Wettspiel beiwohnte und auch ans der Umgebung zahlreiche Juden gekommen waren, um di? Hakoah zu sehen. Sie waren über unseren Sieg sehr befriedigt. Schwimmen in PevchtoLdsdors. Der D-- S- K. Wren veranstaltet heute um 4 Uhr nachmittags im Zell'chen Bade in Perchtoldsdori ein Wetschwimrmn und -Springen für Damen und Herren. An den Wettbewerben nehmen zahlreiche Hakoahner und Hakoahnerinnm teil. E ne gute i Verbindung bätet der Zng. dcr nm 2 Uhr 10 Minuten vom! Südbah^hoi abgeht, doch ist das Bad auch mit der Straßenbahn über Mauer leicht zu erreichen. , SeniorenundIumoremneisterschaft imNingen. Der Ocsteneich-sche Rmgiportvcrband bringt heute auf dem Svorrplat; des Schw/rathlelikverb.rndes die diesjährigen Ring' kampikonkurreiuen um die Meistesichait von Oestericich für Senioren und Junioren zur Austragung. Für die. erste Konkurrenr ist ein M ndestalter von 40 Jahren not fl, die Junioren dürfen das zwanzigste Lebensjahr noch nicht überschritten haben. In der Seniorenmnsterschaft,starten bloß vier Konkurrenten : Der JnnZbrucker Tauber, Degen (Graz)-und dir Wiener Leopold Glackan und"'Karl Hvltl. Letzterer g'lt /als Favorit, trdtzdcm er angeblich seit längerer Ze-t an einem Magcirle-dcn laborieren soll. Tie Juttiorenmcisterscha't kommt in drei. Klassen, Feder-, Leicht- und Mittelgewicht A zur AuStrogung und versammelt in jeder Koukmren, eine «uSerlesene Schar tüchtiger Amateure am- Start. Interessant wird sich int Federgewicht daS Treffen der Tiroler mit unseren Wrenrr ZrrkunstSgrößen gestalten. DaS Leichtgewicht vereinigt IS Konkurrenten. Im leichten Mittelgewicht,, starten 7 Mann. FavoritS sind hier Machowep. Heindl und der dunkle Hakaabner Eal;er. Nenner kJunShruckl ist hier unbekannt. Der Beoinn der ist auf 2 Uhr nachmittags anresetzt. Tev Sportplatz kGarten der ehemaligen Irrenanstalt, Fmr'rer Gürtel, hinter Stadchahnstation Michelbenern) ist mittels der Traruwaylin en b' und 8 am besten erreichbar. Wiett—Semmering—Wien. ' Der Nadsahrklub Änsdaner bringt heute dieses klassische Nenuril neuerlich zur Austragung. Der'Start erfolgt um 6 Uhr früh beim Kilometerstein b der Laxenburgerällee. Das Rennen führt über Wr.-Neudorf—Tmiskirchen—Wt.'Nenstadt—Gloggnitz- Semmering und zurück mm Siartplatz. Die ersten Fahrer dürsten twiichen^/U2 b:s h«t Uhr zu erwarten sein. Es gelangen zehn Preise /zur Verteilung und diejenigen, welche ll/s Stunden nach dem Ersten einlangen und nicht Pleisträgcr sind, erhalten Zeit« medaiklen. In Anbetracht der großen Zahl tüchtiger Fahrer ist 'es schwer, den Sieger jn prophezeien; der Papierform nach inüßterl Kokoll, Töpfer, Gchklmüller. Zcnkay, Komenda, Kaleta, Peresson und Puhrer die ersten Plätze besetzen. Sw«tzenlaufen dcS Radfahrblubs Ausdauer. Der Radfahrklnb Ausdauer veranstaltet hrnte um 9 Uhr vormittags in Verbindung m-t der Fernfahrt Wien-Semmering-Wien ein Siraßenlansen Über 5 und 10 Kilomcter, daS guten Sport zu bringen vetipricht. Von brkanntcn Leichtathleten starten im L a u f e n über 10 K i l o m e t e r: I. Franz (Ausdauer), Stcllwag, Opsoldcr, Acktzimann (Rapid) ^und Mascstic (W. A. F.). Das Laufen ii b e r 6 Kilonieter weist nur Nennungen unbedeutenderer Leichtathleten ans. Hakoah. Die Starter im Schwimmen in Perchtoldsdorf trecken stch uw '/.3 Uhr nachmittags am Schwarzcnbcrgplatz, Haltesteste des 60:r-WagmS. Hakoah-Schwimntsrktion. Das Wasserballtraining findet von nun an folgenden D.r'gen statt-: Maytag: Dianabad 'Klubabend). Beginn 8 Uhr: Mittwoch i Mtlitärbab '(Alte Donau). Beginn ‘/.t Uhr; Freitag : Kuchelan. Beginn Vr^ Uhr. — Mittwoch den ^1, d. M.. V,? Uhr abends, TraimntzZspul in der.K u ch el au (nicht im Militärbad) nvischen der l. Und II. Mannschaft. Folgende Spuler haben unbedingt zu erscheinen: Spira II; Wachtl I, Geiger, Wert Helmer H, Kramer, Weetheimer If Klein, Max, Teichner, Fester, Spitzer, Matzner, Wachtl U, Hirschler, Deutsch, Löw, Koch, Korst, Spira I. Nm dem Hungertod zu entgehen. Jakob K i r n e r, ein 55jähriger Mann von greisenhafte« Aussehen, der sich in größtem Elend befindet — er und seine Gattin beziehen eine monatliche Pfründe von K 32 — ha te sich gestern wegen Ucberlretung des B e t r u g e s zu verantworten. Der Beschuldigte hatte seine zwei Untermieter, die von Wien wegrogcn, n i ch t a b g e m e l d e t, die Lebensmittel für sie weiterbezogen und für stch verwendet. Der Beschuldigte ver» antwortete sich mit unbeschreiblicher N o t l asg e. Sowohl er als auch seine leidende Gattin können nichts rechtes mehr verdiene») das wenige, was sie noch erwrrb-n. sei nicht'nennenswert. Er fei invalid,»nd sie wären dem Hungertod preisgegebrn gewesen. Sie überlegten nun, .was sie tun sollten^ um diesen entsetzlichen Ende zu entgehen. Da vcrstel cr auf die Idee, die Lebensmittelkarten der ausgezogenen Mieter für sich zu verwenden und die Abmeldung derselben zu unterlassen. Der Angeklagte, der einen e>bai;mung§würdigen Anblick bot, legte dem Richter ärztliche Zeugnisse vor, die sein Juval-den- und Siechtum bestätrgm sollten. Der Richter (Bezirksrichter Dr. B r i k) fällte einen F r e.i s p r u ch, da hier ein typischer Fall von unwiderstehliche» Zwange vorliege. _ Der Volkswirt. 1 Eine Krone ---.3.15 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich: 1 die ofimeidjiidjc Krone Geld . . . 3.15 ( 8.15 am 6. August) dir öüerr. gestempelte Krone Geld . 8.20 ( 3.20 am 6. August) die tschechische Krone.11.— (11.— am 6. August) die Mark ..13.10 (13.05 am 6. August) 5 Agram ,. . . .. . . . . ... 7.30 ( 7.30 am 6. August) Warschau.. —(—.— am 6. August) Budapest . . . . ... 3.15 ( 3.15 am 6 August) Die wirtschaftttche EntwiMrrnst Kanadas. Mit ungeheuer raschen Schritten macht Kanada seine. Entwicklung durch. Die ehemals unbedeutende britische Kolonie, jetzt jedoch ein großes und bedeutsames «Dominion" des englischen Imperiums, welches sich in günstiger geographischer Lage befindet, gesundes Klima, große natürliche Reichtümer, Minrn, Wälder, guten Boden besitzt und außerdem reichliche Bewässerung hat/'die nicht nur dem Wassortrausp ortzweck dient,' sondern auch zur Produktion elektrischer Kraft, einer der Hauptllotwe'ndigkeiten für industrielle Entwicklung, benützt wird, mußte naturgemäß einen starken wirtschaftlichen Aufschwung nehmen, da Kanada nicht bloß die Bedürfnisss seiner eigenen Bewohner zu befriedigen imstande ist, sondern auch viele Produkte nach Europa, den benachbarten Vereinö-7ten Staaten, nach China und Japan exportiert. Kanada hat auf dem riesigen Flächrnraum von fast vier Millionen Quadratmeilen eine kleine Bevölkerung van höchstens neun Millionen Menschen, aber sein Handel und seine Industrie haben sich im Verhältnis zur Bevölkerung weit stärker entwickelt. > DaS Farmevtum in ' den verschiedensten landwirtschaftlichen Formen ist noch bis heute die Hauptgrundlage des Mrtschaftslepens im Lande, jedoch schon längst nicht der einzige Kollektionszweig. Außer dem starken, Weizenexport (der Boden in Kanada gibt durchschnittlich einen Ertrag von etwa 20 Bushel Herbstweizen oder' 14 Bushel FrühjahrSweizrn von einem Acre Land) hat das Land heute einen Export der verschiedensten Artikel, welcher so stark arrwächst, daß eine Reihe von Schifstchrtslinien entstanden sind, welche sich hauptsächlich mit dem Frachtgeschäft' zwischen Kanada und seinen Exportländern befassen. In den fünf Kriogsjahrrn haben sich die Fabriken und Jndustrieunternehmungen in Kanada dem Kriegsbedarf angepatzt und zumeist Kriegsartikel für die kanadischen und die alliierten Armeen produziert. Däher kcvnn man den normalen Zustand der kanadischen Industrie nicht nach dem Export' und Import während, des Krieges beurteilen, sondern muß die Ziffern vor 1914 benützen, soweit die Zahlen von 1919 und 1920 nicht vorhanden sind. Dies geschieht auch im Folgende». Kanada ist ein wichtiges Zentrum für den Pelzwarenhandel. Die Urwälder und die unbesiedelten Gegenden, in welchen großer Pelztterreichtum herrscht, ermöglichen Kanada einen reichen, Pelzexpovt. Dieser erreichte im Jahre 1914 die Höhe von 5.6 Millionen Dollar. Ferner exportiert; Kanada landwirtschaftliche Maschinen, Aluminimngeräte, Leder und Lederwaren. Für den Import nach Kanada kommen hauptsächlich England und die Vereinigten Staaten in Betracht. Importiert werden hauptsächlich Schafwolle und Schafwollwaren, B«»lwolle, Wedwaren, Kleider, Lei Wand, Galanteriewaren, ferner Kolonialartikel. Der . Import nach Kanada beträgt etwa ' 150 Millionen Dollar jährlich, Dem kanadischen Auslands-> harwel stehen eine Reihe guter Häfen im Atlantischen und Stillen Ozean zur Verfügung. Der wichtigste ist Montreal, welcher jedoch infolge Vereisung des St. Laureni-Flusses im Winter nicht in Betracht kommt. Während des Winters geht der Export und Import durch die beiden anderen atlantischen . Häfen St. John und Halifax. Am Stillen Ozean kommen als. Handelshafen Voncouver und Viktoria m Betracht. Eia ansehnlicher Teil des kanadischen UeberseehandelS geht auch übev New-Vork. DaS für »den Handel wichtige^ Bankwesen hat in Kanada eine spezifische Entwicklung genommen. ES gibt dort wenig Privatbanken und sie sind in ihren geschäftlichen Rechten staH Ssf rwa Es wird für Sie immer vorteilhaft sein sich gegenüber unseren Interessenten bei Anfragen oder Einkanfen auf die »Wiener Morgenzeitungzu berufe»