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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-31 · Heft 547 (31.7.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 547 (31.7.1920)
Date
1920-07-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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5kr. 547 Wien. Samstag Wh— I. ..i,,.— >.m.* «'-■-— ... .-KXmmrU&jH i * Feftgenommener Dieb. Am 27. d. M. wurde im prater ein Bursche angehaltm. weiler in einem Straßenbabnzua tuf der Fahrt . über den Elubenring dem Banlbeamien Adolf ) e ch t, Gnmpendorferstraße 22 wohnhaft, eine aoldene Herren- 'emontoiruhr mit Dovvesinan'cl im Werte non K 22.000 gelogen hatten Der Derhaiteie ist der 2Iiähr'ige Hilfsarbeiter Josef Vieser. Er wurde dem LandeLgericht eingllinett. * Diebin bei Aerzterr. Dem ArztDr. Alois P'o an er, ^avoritcnstraße 44, stahl nur 15 d. M. eine etwa LOiährige niltelaroße Frau mit blatzaelbem Gesicht, schadhaftem Gebiß, juvklem Haar und dunlelblauem Kostüm aus dem Wartezimmer üne silberne Fruchischalc mit Glaseinlatz, K 4000 wert. * Heimkehrer aus der russischen KLiegsasefanasn. scherst werden um Nachricht über den Verbleib des Einiähriaenstorvoral H e r m a n n Kris ch des J.-N. 24 gebeten, welcher znacblich im November 1914 in russische Gefanaenschast geriet Ad seither verschollen ist. Adolf Frisch, Wien, IT., Ncmbrandtsirirße 30. : r * Dir nxu«t tzestempetten Hundertbnnennsten. Gestern wurde eine Kundmachung wegen Hinausgabe neuer deutschösterreichischer gestempelter Banknoten zu 100 Kronen versautbart. Mit der HinauSgabe dieser Noten wird die Oesterxeichisch - ungarische Bank heute : beginnen. Die neuen Noten unterscheiden sich von den bisher im Amlauf befindlichen Noten. gleicher Kategorie dadurch, daß sie auf beiden.^ »c it’ $-n das' Nötenbild der deutschen Seite tragen iu.ud daß" der'sonst vollkommen identische Jdeälkops sich' als Spiegelbild des auf der früheren Note gleicher Kategorie befindlichen Kopfes darstellt. Der rote Stempelaufdruck „Deutschösterreich" ist An der bisherigen Ausführung auf derselben Stelle 'der neuen Noten enthalten. D'ie Bezeichnungen der ■; Verls und Nummer befischen sich auf den neuen Noten auf der gestempelten Seite unter den Unterschriften der Bänkfrrnktionäre, die SertenLezeichirung links, die Nuinmernbezrichstung rechts', während sie auf den bisher im Umlauf.befindlichen Noten auf der ungestempelten Seite angebracht find und die.Bezeichnung der Nummer' unter die der Serie gestellt ist. Das bisherige Normale für die Umwechslung unbrauchbarer -und die - Dellverqütung beschädigter Banknoten zu 100 Kronen findet auch auf die neuen Banknoten unverändert Anwendung. 1 *.Die Kartsffelerrrte beschlagnahmt. Im heutigen StaatSgrsctzblattc wird eine BollzuaSanweisuna deS Staatsamtes iär Volkscrnäbrung über die Regel,ma des Verkehres mit Kartoffeln' (Kartoffelvollnlgsanwciinnch veröffentlicht, mit welcher verordnet wird: Kartoffeln österreichischer' Ernte sind zugunsten de- Staates beschlagnahmt. — Verträge, womit die Kartoffelernte in Bausch.und Bogen oder die Hoffnung dieser Ernte um einen bestimmten Preis gekauft wird, sind verboten und ungültig. — In jedem Lands haben die Unternehmer landwirtschaftlicher Betriebe im Wirtschaftssahre 1920/21 m* allgemeinen Versorgung durch Ablieferung einer bestimmten Kartoffelm'rnge bestutrageu. Ferner werden die Kartosielübernahrnsvreise der Ernte 1920 verlautbart. Darnach hat die österreichische Getreid'anstalt für je einen Meterrentner österreichischer, im Jahre 1920 geernteter Kartoffel» z» bezahlen: a) Den Grundpreis van K 260.—, d) den von der Landesregierung allenfalls c-rmäp § 10, Absatz 1 der Kartoffelvollmgsanweisnna vom 10. Juli 1920 bewilligten und verlautbarten Produktionszuschlag von höchstens K 140.—, c) die Zusuhrzuschlagk bei Entfernungen bis 10 Kilometer K 5.—, über IQ Kilometer K.io.—, ö) vom 1. Dezember 1920 ab einen Aufbelflghrungszuschlag von ll 10.—, monatlich, wenn die Abnahme des' Kartoffeln erst nach dein 1'.' Dezember '1920 erfolgt. Die Landesregierungen sind ermächtigt, für Kartoffeln, welche der österreichischen Gctrrideanstalt Hi8 umtt 15. August 1920 iifier* geven werden (Frühkartoffeln) einen Zuschlag bis;n höchstens 100°/, des Grundpreises samt Produktionszuschlages zu bewilligen. * Freie Jüdische Volksbühne. Die lür Mittwoch den Sä^Juli .angcsetzte Premiere von Sck'ma Jislueil mußte technischer Schwicrigkerirn Wegen abgesagt' werden. Dieselbe findet heute um 7 Ubr abends im Bayristkicn Hof statt. Die für Mittwoch gelösten Karten behalten ihre Gültigkeit. * Besondere Attraktionen bietet das vom Indischen Vereine ..Nord-Ost" am/Sonntag den 1. August im Restaurant „Pratersr e", II., Brater .Hauptallee 5, veranstaltete Gartenfest. Das lebbait bekundete Interesse für dieses Fest bürgt für das Gelingen desselben. •; * Indischer Gärtner für iüdischen Schrebergarten, für dreimal wöchentlich, eventuell täglich, gesucht. Vorznstellen Sonntag den 1. August, 11 b:§ 12 Uhr bei Dr. E. Müller, XVIll., ' Dittcsgaffe 6. *, Die Vereinianng de« Lehrwerkstätten und Kurse des Iirdischen GeWerbeförd errrngsamte« ..Hapoel . Haiwri"' wiederholt, auf.allgemeines Verlangen den Märchrnabend „Jüdische Märchen ans Talmud und Midraich" sowie eigene Ausarbeitungen, voraetragcn von Herrn Siegfried A b e l l e s, . heute um */a4 Uhr im Lokale des Jüdischen Nationalrates, II., Taborstraße 20 a. Freier Eintritt. * „WetnSum Gold" — (mit dem Rezenbssen) die gutbewährte Taschenlamperbatterie. KSMMUNÄTS. Wiener GeMeinderst. Sitzung am 30. Juli. Die Fortsetzung der Budgetdebatte. Der Gemeinderat setzte gestern vor- und nachmittags die Budgetdebatte fort, die eigentlich nichts anderes ist, als. eine erfolglose Abrechnung der Christlichsozialen mit den Sozialdemokraten. Die Christlichsozialen lehnen unter schärfster Kritik die sozialdemokratische Verwaltungs- und Finanzpolitik der Vorlage ab, während die Sozialdemokraten ebenso scharf alle An- und Vorwürfe zurückweisen und mit großem Geschick darauf Hinweisen, daß gerade die Christlichsozialen einen großen Teil faktischer -und moralischer Schuld an dem Zusammenbruch und seinen Folgen haben. Der Hinweis, daß die Christlichso'zialen eine heimliche Freude daran haben, bei den letztest WaAen die Herrschaft verloren zu haben., weil, sie damit den Sozialdemokraten ein furchtbares Erbe übergeben, blieb merkwürdigerweise ohne Resonanz. In der Nachmittagssitzung kam es infolge einer gewiß Unbeabsichtigten Entgleisung des Bürgermeisters wieder zu einer jener schon bekannten wüsten Szenen. Die Kampfstimmung, die bis dahin sich nur in lauten Protest- und Zwischenrufen Luft machte, entlud sich zu einer häßlichen Orgie. Um Mitternacht herum kam es wieder durch Herrn K it n s ch <i k, welcher sein Schlacht wß.zugunsten Ungarns litt, zu schorfen Pwlesten am seiten der Soz'mldeliim £25§e*t* SfctftCftgtftltttg »»WWW.' 61. J uli «M Milteilnnges aus dem Publikum. > Istirjam Müller Benzion Sinai * Wien, II., Zloczöw M*yergasse 7 empfehlen sich ials Verlobte VVien; im Juli 1920 rsi Zur Verlobung des Fräulein Loa Korn mit Herrn fßarkus Roth gratuliert herzlichst Samuel UngerfeId *1S* Frieda Taute iepund Geidusciek Verlobte Wien, im Juli 1920 str« Anlässlich der Verlobung des Fräulein Frieda Tauösr mit > Herrn Siegmund ©«idwnchek gratulieren herzlichst sinz v Familien Druckmann; Kuner Ziegenlaub BMW i USSL».WMSÄ8A » fiSaffw ksüffttouror Bis ¥sego, Jsewdlies*,!., Graben!-■■■■— I!! Adresse beachten 22! . -W RILLANTEH, Ferien. Gold, Silber. Platin und Uhren kauft zu Höchstpreisen ‘",l "Tä'eUc"l 1 Setter, StSS«»"*» ” l Gel,g,°ll,itctt°fl_! (0^2) Jüdlischep Verein Need-Ost Wien, II., Taborsirasse 21 a Der Bürgermeister steht hoch aufgeri'chiet, die Hand an der Glocke, und blickt auf die aufgeregte Menge im Saal. Gemeinderat Va u g o i n: Ich habe hohen Respekt vor den Rechten eine? Vorsitzendeir. Ich weiß, daß Sie das Recht haben, jeden Redner zur Sache zu rufen, aber ob Sie mit diesem Zwischenruf nicht die Würde des Vorsitzenden verletzt haben, das überlasse ich der Mgemeinheit. - Diese Worte cntfeffellr neuerliche einen Sturm. ,Der Bürgermeister erhebt sich. Die Christlichsozialen applaudieren demonstrativ, während die Sozialdemokraten in stürmische- Pfuirufe ausbrechen. Diese Szene dauert wieder enrige Minuten, bis Gemeinderat Vaugoin seine Rede fortsetzen' kann. Er beendet sie schließlich' mit der Erklärung, daß er die Vorlage ablehne. Gemeinderat Sirotek (Tscheche): Die Sozialdemo- . traten haben in der schlechtesten Zeit die Zügel in die Hände genommen und es ist ein Glück für die Wiener Bevölkerung, daß die Sozialdemokraten zu einer solchen Zeit die Verwaltung übernommen haben. Die Bevölkerung wurde dadurch vor dem größten Unglück bewahrt. An dem einen Streik von vorgestern haben Sie (zu den Christlichsozialen ge. wendet) ein kleines Beispiel Wenn Sie die Macht in Händen gehabt hätten, hätten wir ganz andere Dinge erlebt. Es gebührt den Sozialdemokraten Dank, daß sie die Sache so geführt haben. Der. Redner wendet sich gegen die Unterdrückung der tschechischen Schulkinder und sagt, daß die Schulfrage der tschechischen Minorität" mit einer grenzenlosen Lerchtferitgfeit behandelt werde. Bezüglich des Boykotts gegen Ungarn sagt der Redner, daß es nicht richtig sei, daß er nur von den Sozialdemokraten in Wien gemacht wird, sondern daß auch die denkenden Arbeiter in der Tschecho-Slowakei und' in Jugoslawien den Bopkott mitmachen. Er schließt seine Ausführungen mit den Worten: «Wenn wir alle zusammen, halten, wird aus dem Sechsmivionenstaat ein Staat werden, der existieren wird können." Nachdem noch der Deutschnationale Feldmann und der Christlichsozidle Biber gesprochen hatten, wird zur, Wahl der Generalredner geschritten. Es werden die Gemeinderäte K u n s ch a k (kontra) und S k a r e t (pro) gewählt. Generalredner Skaret (pro) Sonntag den 1. August 1. ]. findet im Restaurant „Praierfee1*, II., Hauptallee 5, ein mit reichhaltigem Programm statt. . " SI66 ----- Karten Im Vorverkauf zii 20 Kronen im Vereinslokale. ----- kraten. Die Sozialdemokraten machten es ihm aber auch zu leicht, indem sie seiner ungarischen Liebe, die vielleicht nicht einmal von langer Dauer sein wird, zu viel Beachtung schenkten. Wäre es nicht besser, die Wespenstiche des Herrn Kunschak zu ignorieren? Er würde um manchen billigen Lorbeer kommen.'— Wir lassen hier das Wesentliche aus den Sitzungen folgen: Der Christlichsoziale Preyer kritisiert die Ernährungspolitik der Sozialdemokraten, welche seiner Ansicht nach nichts zur Verbilligung der Lebensmittel beigetragen, wohl aber - den Ruin der Gewerbetveibenden herbeigeführt haben. Ihm widerspricht in längerer Rede der soziakdemokrattsche Gewerbetreibende Gemeinderat H ernst ein. Dr. Schwarz-Hiller (Demokrat) gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß die gegenwärtige Verwaltung nicht geeignet sei, den Weg zur Befferüng endgültig festzusetzen. Wüste Szenen. Gemeinderat Vaugoin (christlichsozial) unterzieht gleich den vorhergehenden Rednern die sozialdemokratische Gemeindeverwaltung und Finanzpolitik einer scharfen Kritik und kommt im Verlauf seiner Ausführungen auf den „Roten Terror" zu sprechen, wobei er unter lautem Beifall seiner Parteigenossen und großer Unruhe der Sozialdevrokraten die Opfer dieses Terrors aufzählt. Er sagt hiebei, daß die Sozialdemokraten die Akte des Roten Terrors geduldet urll» deshalb kein Recht hätten, sich über Akte des „Weißen Terrors" zu entrüsten. ' Die Ausführungen des Redners lösen eine große Unruhe aus, so daß Bürgermeister Reumann zur Ruhe auffordert und den Redner aufmerksam macht, „daß Bela Kun nicht zur Sache gehört". Nachdem sich der Lärm etwas gell'gtz sagt Bürgermeister R e u m a n n: „Fahren Sie mit dieseu Raubersgeschichten fort!" Diese Worte 4 'entfesseln auf den Bänken der Christsozialen stürmische Entrüstung, und es entwickelt sich eine wohl zehn Minuten dauernde wüste Szene. Der Bürgermeister gibt lange vergeblich das Glockenzeichen. Endlich gelingt es ihm', sich berstaMich zu machen, und , er. ruft mit lauter Stimme in den Saal: „So geht die Sache nicht fort. Ich habe das Recht, zur Sache zu' rufen." (Tosender Beifall bei den Sozialdemokraten.) Auf diese Worte hin erneuert'sich der Lärm. Man hört stürmische Pfuirufe. «Cin solcher V'ors'itzenkier ist ein Skandal! Pfui einem solchen Bürger, meister! Schande und Spott!" schallt es von den Bänken der Christlichsozialen. Die Sozialdemokraten bleiben natürlich die Antwort nicht schuldig. „Horthy-Husaren I Horthy-Gardisten! Ihr seid Kommödianten!" rufen sie den Christlichsozialen entgegen. Vergebens fordert der Bürgermeister in dem Lärm den Redner auf, fortznfahren. Gemeinderat Angerm eher (christlichsozial): Herr Büraer'Nl'ister, sind Sic nicht so starrköpfig und entschuldigen j Sie sich. Cs ist keine Schande, einen Fehler gntzmnachcn. gibt zunächst einen Rückblick aus der Zeit der letzten 15 Jahre christlichsozialer Herrschaft in der Wiener Gemeindestube. Er .gibt zu, daß die letzten und vorletzten Steuervorlagen die denkbar trististen sind. Aber warum zeige» die Christlichsozialen keinen Ausweg? Städte mit 'christlichsozialer Majorität zeigen ganz dieselbe Steuerpolitik, wie sie in der Wiener Gemeindestube aus gleicher Not gemacht wird. Der Redner weift hierauf alle Anwürfe der Christlichsozialen zurück, die sich der Verantwortung entziehen wollen und erklärt, daß die Sozialdemokraten auf dem betretenen Wege fortfahren werden. Hierauf ergriff Gemeinderat Kunschak als General>> vedner kontra das Wort. Seine Ausführungen entfesseln bei de« Sozialdemokraten Entrüstungsstürme, besonders seine Parteinahme für Ungarn. Er verwahrt sich dagegen, daß er per» sönlich oder seine Partei Anfchlußgegner seien. Diese Erklärung löst bei den Sozialdemokraten Lachen und ironische« Beifall aus. Der Redner endet um Mitternacht unter fortwährenden Unterbrechungen der Sozialdemokraten mtfc Beifall seiner Parteigenossen. Der Finanzreferent öritt mit, daß im Apri! 1919 der damalige Bürgermeister Dr. Weis kir ch'ner in einer Sitzung des Finanzkomitees den Vorschlag gemacht hat, die Wiener Gaswerke l»m 44 Millionen an die Länderbank zu verkaufen, da die städtischen' Finanzen vollständig zusantmengebro'chen feien. Diese Mitteilung ruft einen Sturm der Erregun'g hervor. i , Hierauf wirb nach dem Schlußwort des. Referenten 'geschlossen. _ Brrehrsnachrichten« Jüdischer Wa»derbu»d Bla«-Weiß, OrtSgruppeWien. Alle Daten bezüglich der Wanderungen sind deute ab 6 Uhr in folaendrn Hei«r» r» erfrage»: IV.. Schleifrniihlg«ffe 14, IX.. Währingerstraße 15, XIX., Rudolfinergaffe 12, XX., Karl Meisrlsträtze 6. — HilftkoiniteefürdurchreisendeChaluriin. Wir«, II., Gl»cke»gasse30. Wer bereit ist, an dr» Arbeite» deck KomilerL tellzunebmen, wird erstecht, deute «« */t7 Uhr »achmittags im Verei»slokal, II., Gl»cke»gasie SB, nt erscheine» Gleich,« ip geben wir dek»n»t, daß unsere Teedall, ( ml Bahndosdienü ab Sinntaa den 1. Angnst ehre Tätigkeit dk« ginnen. — Jüdischer Bukawenner-Derei» i» Wien. Dinenigen Bokowinaer, die die Fragebsge» Mr dü amerikanische Hilisaktion zwecks Schadenersatz **« nicht «usgefällt haben, wallen sich anr M o n t a g d e n 2. An g u ß un Verein der Exportakademiker. II.» Taborsiraße 1 (Mezzanin) von 5 biS7Udrnach«ittags melde». —JugendvereinAhswatb Zion, II.. Kleine ZnfahrtSstraße 160 Heute, S Uhr nachmittags Mitgliederversammlung: Besvrechuaz m dem am 22. Auansi im Restaurant ..Vraterfre" stattsindrnde» Gartenfest, dessen Reingewinn zur Unterstützung deS Palästina' Rese,vef»ndß für Vrrrinkmilgliedrr und den Beblidthekfondl bestimmt wird. Der für heute angesagte Vortrag ssndet ttifett! Verhinderung der Vortragende« nicht statt. Der B»rtr»g sindej daher SamStag den 7. Augnst um \!,7 Uhr im Verein-Heim statt. -< In gendgrnppe der Zionistesche« Orts, gruppe Mödlenp. Enrersdorferstraße s Heule, 8 Uhr aberrdS, spricht Dr. Doll über „Jiddische und bebräischi Literatur" (Fortsetzung). Gäste willkommen. — VerriuGrej Israel, II., PraterHauptallee 10. Heute, ö Utzi nachm-ttags im BereinSlokal gcsell'ge Zusammenkunft der Mitglied« D»<kussion über Taae-sragen. hebräische Konversati»'», B»r> lesungen «sie. Alle Mitglieder werden ersucht, bestimmt zu er« scheinen. Teilnehmer für neue Hebräisch-Kurse lAnfänger u») Föitßeschrittruel wollen sich täglich von 7 bi- 8 Uhr abendi» Gekrttariate melden. — H e b r ä i I A e r Ä o n ü t v f«11 n *•' klub. Heute, 7 Uhr abends 8 « ' a m m e n k ir n f t \r V-ofat'b:r jüdischen Handelklsochschüler. II., Taborsiraße 1.

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