Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 543 (27.7.1920)
- Date
- 1920-07-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Wien, Dienstag ' Vertreter . der Organisationen mit denselben einvertzuwe.n.? - >- Jnr weiteren Verlause der Verhandlungen teilte der Leiter des Kabinetts mit,,daß die Besoldungsreform für die Ve'kehrsbedieustetcn bereits im nächsten- AabinettZ.rar beschlossen werde und mittels-,VollzugsaNtveisung in Kraft trete. Was die Bes-oldungsreform^er übrigen Slaatsbediensteten betrifft, so gehe der Entwurf über diese.definitive,Reform den Organisationen 'in-den'" näMen Tagen zu. i . . ■.■.. . ' A .. .. "■■■ ' Von der Reparationskommisfion. . Wien, 26. Juli. Die österrei ch i s ch e Sektion der Nestaralionskamlnission hat gestern Herrn'. Hin eis, der als Schiedsrichter Zur Durchführung des Artikels 300 deS^V-ertrages. von Saint-Gerinain bestimmt ist,' und den -Lldtniral Sir Ernest Troubridge, Präsidenten her . Internationalen Dona^kommifsion,. empfangen -und mirl ihnen eingehend die , Regelung der Beziehungen -ur''österreichischen " Sektion besprochen/ Die Herren Hines und Lldmiral Troubridge haben die, Methoden darM^ -deren siet sich bei der .Durchführung - ihrer Aufghbe 'Zu bedienen gedenken; es wurden sodann die Details cher -ArlsammenarbeM dieser drei Organisationen hesprocheu. . ‘ , Die Naumung von Nadksrshurg. RKdkersburg. 26. Juli. Die. fugoflawifche Besatzung 'hat um-'asi1'2 Uhr vormittags Radkersburg verlassen. - Um 1'2.'Nhr'mittags ist eine österreichische. Gendarmerieabtei.lüng eingezogen..- Sie' wurde, von der Bevölkerung Mit. Heisrrlsen herzlich st begrüßt und mit- Blumen beworsen. Die Bevölkerung verhielt sich beim Abzug, der. Jugoslawen.vollkommen korrekt. Die Stadt war beim tEirMg - der' -Gendarmerie', hauptsächlich in den Farben Schivarz-Rot-Gold reich beflaggt. .. Bürgermeister K o d o l i t s ch gibt nachunttags. zu sEhrende'r Ententemission ein Dejeuner. Landeshaupt- Mahn Professor R i n t e le n und andere offizielle- Persönlichkeiten aus Graz werden für den Nachmittag hier erwartet... - Die Verhandlungen in Prag. Prag» .20. Juli. (Tel.-Komps) In bcn letzten Tagen haben ln Prag, zwischen der österreichischen und der tschecho-slowaklschen lRegierüng Allerdings Bcrhavdlungerr fiattgefundeu, die gestern vormittags beende e t wurden. . Gegenstand dieser Beratungen war die' Fmauzpoliiische Frage und die Liquidation des' Kompensationsvertrages vom 12. .März dieses Jahres. Im Rahwen der finanziellen Angelegenheiten wurde Uebertragung ts ch-e ch o-s lo w a! i jch e rD e p o t s und alterRechnungen aus 'S t c h s o w i e b i.e N oft r i s i z i e rung von K r r eg § ahn l e i'h e b e h a n d e l t. . Beide-Parteien haben zu dieser Frage. ihren -..Standpunkt fixiert - und^füt den Abschluß der Arbeit die möglichste Beschleunigung vereinbart. Die Liquidation lies''Kompensationsverträge^ von tschecho-slowakischer Seite die restlichen Zuckersendungew von. österreichischer Seite die noch auSstchenden Metalliefcrungen betreffend, und außerdem weitere Zuckersen.dungen/ bie im Jänner d. Idurchweinen Vertrag Swlschrn'"be:deu. Staate» vereinbart wurden, wurde in vollem Einvernehmen abgeschlossen. Gin Vftsrreichisch-bahrischer Bauerutag. , München, 26. Juli. Ueber Veranlassung des Reichsbancrnbundes und des bayrischen Bauernvereins wird-am 7. und 8. August in Passau ein österreichisch- Layrischec Baüerntag abgehalten werden, zu tvelchern rrlle öft.'rreichischen und bayrischen Bauernorganisationen emgekahenwerden. Als Redner für .diesen Bauerntag werden der Führer der Bayrischen Bolkspartei Doktor Heim, ferner aus Oesterreich der Obmann .des österreichischen Reichsbauernbundes Stöckler, der, Gemeralsökretar des-deutschen Bauernvereins Dr. Krone aus Berlin und der Generalsekretär des österreichischen Reichsbaurrnbundes Sturm aus. Men angekündigt. Eine ÄWÄgeLÜUg der Abstimmrmgskom Mission '. C tu. Klagenfurt. Klagenfurt, 26. Juli. (Korr.-Bur.) Die Abstimmungskommissivn in Klagenfurt hat au die Bewohner des Abstimmungsgebietes-eine Prollamation gerichtet, die in sämtlichen Gemeinden der Zonen Ä und 8 in deutscher und slowenischer Sprache Nebeneinander anzuschlagen ist. Di.e ÄbstimMüngskommisfion teilt darin mit, es liege ihr am Herzen, die Grundsätze der Achtung für den Volkswillen hervorzuhrben, von welchem die durch die Kommisfion vertretenen Völker beseelt find. Sie ist nicht gekommen, um den Wille» aufzuzwingen, doch ist sie entschlossen, .das ihr von den Mächten anvertraute Maydat getreulich auszuüben. Sieverbürgt die Freiheit und Aufrichtigkeit der Ausübung des Stimmrechtes. Einem Beschluß der' Volksabstimmungskommisfion vom 24. d. M. zufolge dürfen Gemeindewahlen in der nördlichen Zone nicht ftattjinden und es haben daher alle Wahlvorbereitungen zu entfallen, i Äie Rahmung vo» Ravkepsbnlpg. Radkersburg, 26. Juli. Der Auszug der jugoslawische« Truppen verzögerte sich kurze Zeit, da: neun Mann, und-zwar sieben Dch-tschd'-.Ünd' "zwei Kroaten, die Flucht ergriffen, Der Kommandant > der Brsetzungsmannfchaft'- wollte nicht früher abziehen, bevor nicht die' Flüchtigen zustande, gebracht seien. Ueber Einschreiten der Entrntekommission erfolgte aber der Abmarsch der Besetzungstru-penp obwohl die flüchtigen Soldaten ^.cht eiM'clt werden konnten. M en er Ärrorgeuzemmg - ---- ■■■ - — — --y - irr. 3tiir rsztr' ' .acrwsws -- --—-r , MVegramme. Der Prozeß gegen die Dolksdeauftragten. ' . Budapest, 26. Juli. (Ung. Tel.-Korr.-Bur..) Im Prozeß MM die Bolksbeäuftragten begann heute daS Zeug-snverhör. Als erster Zeuge wurde der gewesene Ministerpräsid-ent der Kavolyi-Regierung. .Dionys Bärinkey, .einvernommen. Er erklärt, daß ihm Kunfi auf seine':Frage, ob er die soziaüiemvkratische Partei für' genügend reif/halie/üm chie-'R'egierunA zu übernehmen, die-'Antwort gegeben -Habe',--daß er' dies für eine Katastropho halten -würde. Kunfi fügte in seiner ironischen Weis? noch chinzu, daß er dies für «irren Witz halte, rrrit dem dir bürgerlichen Pärteien die Sozialdemokraten an die-Wand stellen möchten. Später feiim Minifterrat dennoch, davon di? Rede gewesen, daß die Sozialdemokraten die Regierung allein übernehmen sollten. Die Verhandluttg-wird hierauf auf Dienstag vertagt. Vesme erkrankt. Belgrad, 25. Juli. (Südslawisches Prcßbureau.) Gestern nachmittags ist Ministerpräsident Dr. Vesnic infolge.Ueberanstrengung in den letzten Tagen erkrankt. Seine Erkrankung könnte-die Lösung der Regierungskrise beeinflussen. Es verlautet, daß in diesem' Fälle aus Paris Dr.,Pa sic berufen und vom Regenten mit der Neubildung des Kabinetts betraut werden wird. Die Unruhen in Irland. Londvu, 26.' Juli. lFunkspruch.) Dw setzen Nachrichten aus Belfast sind beruhigend. Neue Truppen sind ein getroffen. Die Kämpfe am Mittwoch. kosteten. 20 Personen das Leben, doch fürchtet man, daß mehrere Tote'im Geheimen weggebracht wurden. Weit über 100 Personen würden verwundet. Mehrere Geschäfte sind völlig ausgeraubt und ängezündet worden. Aufhebung der Zensur in Palästina. Jerusalem, 22. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) Der Oberkommissär Sir Herbert Samuelempfing gestern die Vertreter drr hiestgcn P r esse und teilte ihnen mit, daß er d i e P r e p- Zensur a u f b e b e it , werde. Bei dieser Gelegenheit äußerte Sir Samnel, daß Palästina in den nächsten drei Jahren einer wunderbaren E n t w i ck l u n g entgegengche. Die Anruhen in Melnilr. Prag,- 26. Juli. (Korr.-Bur.). Zur Untersuchung der kürzlich im Melnikc); .Bezirk vvrgekommenen Ausschreitungen wurde eine amtliche'Kommission dorthin entsendet. ^Narodni Listn" zufolge sind bereits an vierzig Personen wegen Airstislung und Teilnahme au den Plünderungen verhaftet worden. Gründung einer >Nationalen Ardeiterliga* in (. .' .. Ungarn. Budapest, 26. Juli. <Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Grstrrn Hai sich in Anwesenheit einer großen . Anzahl von Arbeitern der Verband der nationalen Ärbeiterligen konstituiert. Dem Programin des Verbandes zusqsge soll die Arbeiterschaft in dem Verbände verrinigk werden, her.auf nationaler Basis steht, Von allen politischen Parteien unabhängig ist und sich nur mit wirtschaftlichen und soziale« Fragen beschäftigt. Dr. Dorten nach Leipzig überfuhrt? Frankfurt, 26. Juli. (Wolfs.) Nach Erkundigungen beim hiesigen Polizeipräsidium ist Dr. D o r t e n nach L e i p z i g übergesührt worden. Uebec seine Freilassung ist weder hier noch in Mainz etwas bekannt. Auch an Berliner amtlicher Stelle ist von einer Freilafiung Dr. DortenS nichts bekannt. Berlin, 26. Juli. (Korr.-Bur.) Dem ^Echo du Rhin" zufolge fordert die Rheinlandskommission Erklärungen seitens der Reichsregierung Lbtr die Verhaftung des Dr. Dorten vnd dessen nmgehmde Freilafiuns. Eine ,>Ueberberta" im Ba». * London, 26. Juli. (Funkfprruch.) B?-i der. Neber» rerchung des Ehrenbürgerrechbes der Stadt-Sheffield an Lord Beatty erklärte der Bürgermeister, daß in Sheffield gegenwärtig eine „Ueberberta" im Bau sei, die bei einer Länge,von über 25 Meter Geschosse von 24 Zentimeter Kaliber auf 80 Meilen (150 5kibometer) werde schleudern,, können. Frankreichs Truppentransporte durch Deutschland. Frankfurt, 26. 'Juli. Der „Frankfurter Zeitung" wird unterm 24. d. M. aus dem besetzten Gebiet mrtgeteilt: Die Franzosen bereiten seit etwa zehn Tagen eine Expedition nach Polen durch Deutschland Vormund haben für die-Beförderung folgenden Ausweg gefunden: Die Transporte werden zur Ablösung der in Oberschlesien stehenden Truppen in Marsch gesetzt. Um auch den eigenen Truppen das wirkliche Ziel zu verschleiern, werden die „Besetzungstruppen" verschiedenen, Formationen entnommen. Vor allem werden Artillerie, und Sanitätspersonal abgeschickti Ein Transport von 21 Waggons, der als Sanitätszug bezeichnet wurde, ist bereits abgegangen. Die Waggosts enthalten in Wirklichkeit Munition und Maschinengewehre.' Ein zweiter ähnlicher Transport von 18'Waggons geht in den nächsten 48 Stunden ab. Man hat.Lid Aussendung weit größerer Transporte im Auge . und Frankreich beabsichtigt, den Durchmarsch, wenn es die politische Lage, erlaubt, auf diplomatischem Wege dürchzusetzen. . .. Tagesbericht. Mißhandlung eines tschechischen 5k»rierdurchs tzorthh-Äapve«. Ein Beamter .der tfchrchs-sliowakifch'en GesLndtschaft in Budapest hat an Pas tschechische Ministerium des Aeußern einen aufsehenerrLgenden Bericht erstattet, deri darlegt,'daß bk Weißen Warden Horthy in ihren bestialischen Neigungen sich auch durch, völkerrechtliche Schranken nicht beengen lassen...Der.Beamte gab in seinem Bericht, folgende.Einzelheiten an, di« selbst nach' allem, bas mgn von der ungarischen Rechtspflege bisher erfahren hat, Europa überraschen werden: Am 26. Mai dieses Jahres wurde ich im Budapester Häfen verhaftet, als. ich! eben als Kurier nach! Preßburg abreisen wollte. Ich' wiitt« in die Kaserne der . Weiße» Garde .gebracht und^ hart einem Kreuzverhör darüber unterzogen, was ich! von der tschechischen^ Spionage m Ungarn wisse. Als ich wahrheitSi gemäß antwsrt-te, daß mir davon nichts , bekannt fei,! wurde ich vor Linen Majorauditor geführt, der mir erklärte.- daß, wenn ich bis 12 Uhr keine Aussage mache,, mich, die Soldaten. in die Donau werfen würden. Die Verhöre, denen, ich unterzogen wurde, dauerten bis. zums: - An diesem Tage wurde ich in das Badezimmer der Kaserne geführt. Dort warf, man mich zu Boden, band mip die Hände mit einem Seil und hing mich an eine« Balken auf. „Wollen Sie aussagen," fragte mit der Kommandant, „bevor wir mit der Folter beginnend! Ich erwiderte, daß ich nichts wisse, und bat, mich nicht zu^ martern. Nun gab der Offizier den Befehl, mit der- Foltev zu beginnen. Zuerst erhielt ichfünfzigHiebe! a u f d t eFutz s o h l e n. Die Hiebe waren so stark, daß ich nach lvenigen Minuten das Bewußtsein verlor. Als ich wieder zu mir kam, erhielt ich auf die offenen, blutender:-Stellen neuerliche Hiebe. Dieser mittelalterlichen Art des Verhörs wurde ich d r e i m a l unterzogen. Außerdem bekam ich fünfundzwanzig Stock st re r che aufiden Rücken. Als die Ungarn sahen, daß sie von urir keine Aussage erhalten können, wurden meine starke blutenden Wunden verbunden und ich in ein Gefängnis^ abgefiihrt. Dort wurde ich von dem Konzipisten Akselmann neuerlich verhört, der mir eine Belohnung von 30.000 Kronen und die Uebernahme in den ungarischen iStaatödienst zusicherte, wenn ich aussagen wolle. Als ich erwiderte, nichts zu wissen, zog der Beamte seinen Säbel, ich wurde gebunden und mit dem flachen Sabels geprügelt. Am 6. Juni wurde ich in das StaatsgefangniL von M a r g i t. G 5 r.a z abgeführt. . Hier befanden sich zahl«! reiche. andere ^Häftlinge, die ebenso wie ich täglich miß-! handelt wurden.. .Am 17. d. M. wurde ich dann dem Chef' pes Justizdienstes Major W o l t e k vorgeführt, in dessen; Gesellschaft sich außer einem ungarischen Oberst auch der i tschecho-slowäkische Legationsrat Lejhanec und der! Vizekonsul S z ä l a t n a y befanden. Ich wurde gefragt, j ob ich' mißhandelt worden sei, -was ich wahrheitsgemäß beantwortete. Darauf sagte man mir, die ungarische Regierung werde mich freilassen und mich belohnen, falls ich Stillschweigen beobachte. Am 20. d. M. wurde ich aber-; mals zu Woltek geführt der mir . sagte, daß keine Schuldbeweise gegen mich vorliegen und ich daher aus der Hast zu entlassen sei. Am 22. d. M. fuhr ich nach Preßburg und' von dort nach Prag. > In dem Berichte gibt der Beamte noch an, daß noch! viele andere Angehörige des tschecho-flowakischen Staates i in Ungarn in Haft gehalten werden, unter ihnen auch der Gesandtschastskurier M e d e k aus Preßburg.! -;C Die Kinderreise». Dü Gächästsstelle^.Kinder ms Ä«Slavd" des Oesterrrichischm JugrndhilsswerkeS tritt «il: Am 27. d. M. fährt der etste Zug mit Wie«er Li»deru nach Siebenbürgen. Am 81. d. M. 'wird em Z«g mit LN0 . Kinder» für Olmütz. und Umgebung, hauptsächlich . bestimmt v»m Wiener städtische» Jugendamte, geführt werden. Die tschechischen KlndertrauSporie werde» fortgrsejft. Das riesige Anwachsen der Transpotte der Proletanerkinder, von denen iin Juli rund 1660 nach Deutschland gebracht ., wurden, ist die Ursache, daß die Julibilanz je«e des Vormouates übertrifit. Andererseits hat die Ausreise von Mseren Kindern in die Länder Schweden, Dänemark »sw. he» , im Hochsommer zu erwartenden Rückgang genommen. ES la«fm . in der nächsten Zeit auZ: Ein Zug der Kiuderfresnde ö» 28. d..M. in die Schweiz mit 380 Anschlüßki«d!ern ans Graz,! am 31. Juli ein Zug mit Jugend der Flondsdorfer Arbeiterkreise «ach Aachen; am selbe« Tage '76 Kinder nach Lnrembnrg, am 4. August reise« ringeladme Gastkinder nach Holland. Unser Misse« von tzer Lepra. An der Universität Leipzig hielt der bekannte Dermatologe, vrd. Professor und Obernredizinalrat Dr. Johann Heinrich- Rille- Direktor der Universitätsklinik für Hautkrankheiten, seine Antrittsrede über „Unsere gegenwärtige Kenntnis von. ber . ^pa". Er führte über die furchtbare und rLtsethast« Krankheit, welche schon in, der Bibel als „Aussatz" oft erwähnt wirb und noch ün.Mittelalter in Mitteleuropa ziemlich stark verbreitet war. folgendes aus: Man unterscheidet zwei Hauptförmen btt Lepra, die knotische und die anästhetische Lepra: Erstere besteht in der- Entwicklung rundlicher, zieinlich fester Knoten, die namentlich im Gesicht in weiter Wer- , breitrmg anstreten und hochgradige Verunstaltung, Haarverlust, , rauhe, tonlöse Stimme, Sehstörung oder gar Blindheit hervorvoxrusetz- Bei anästhetischen^ khex Rerverilepra treten