Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 540 (24.7.1920)
- Date
- 1920-07-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979618--04773-2990553- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
0tt 54O WW, EMÄag i. .■rns3r.in»<;r-~ ■ ■—- *^ir”v— jbtäbe bsr.Femdtzus Jezierka vertrieben, ein Bataillonspitn erbeutet. "Südlich ban Luck. im Gebiet von Tnr- Kvwioa und an der Eisenbahn Radziwillow-«D'nhno sehr heftige Kämpfe. Kremenet wurde .nach hartem Kampf Ham Feinde besetzt/Nördlich Wolorzhs'L griff der Feind przeichistvos'erfolglos an. .Tratz ung^henrer Verluste setzt .her Fripd seine Angriffe ans'den Brückenkopf van Wfi to- ^zysk fort; alle Angriffe wurden 'akiKeschlagrm. /Zm Abschnitt der'ukrainischen Truppen gelang e? h'em Feind, hen- Zbrucz .zu überschreiten, er /würde jedoch durch Gegenangriff zurückgewc'r'en.' ' Transporte durch DeuLschlanÄ? . , , Haris, 23. Juli. (T^-Mmy/') Der „Temps" meldet, die Entscheidung. über den Abtransport der französischen Truppen für. .Polen, liegejetzt.bch-.sMr schall Foch.^ Ein Teil der Truppen werpe unW allen -^knstä'ch m durch Deutschland transportiert werden. Paris. 23' Juli. (Tel.-K^mp.) -Kamme/aus-- schuß für auswärtige Angeleöenhe'üen erklärte. gestern Millevand. der Versailler Vermag verpflichte in seiner sinngemäßen Auslegung Deutschland. Truppent ansp/r e zur ' AufrechLerhaltüng /der im Versailler Vertrag anarlaimten Selbständigleit Polens -zu dulden.. Er glaub«, daß seine. Auffassung auch die des MiierLen Rates sei.! H»penhKgen, 33Juli- (Lrr.-K«mp.) „Brrlingske fHbenÄ" verbreitet einen Moskauer Fun'kspruch, wonach jb<r große Sowjet beschloß, daß die' bolschewikischen Truppen deutsches Gebiet nicht betreien sollen. Der Hirwjetvertreter in Berlin erhielt den' funken telegraphischen Auftrag, der deutschen Regierung diesen Beschluß Zur Kenntnis zu bringen mit drr Forderung strengster $l‘eu'tr-atität gegenüber Trnppentransporten der Mlliierten für Polen. Abreise der Ententemisfioae«. Berlin, 23. Juli. (T:l.-Komp.) Eine Anzahl von Dffizieren der . Ententesiberwachungskommission ist gestern abends nach Warschau abgereist, um im Auftrag des alliierten Rates Bericht über die Lag« in Polen Zu'erstatten. General Rollet begibt sich heut« abends -nach Warschau. Eowjetrutzlattd achtet die deytsche Neutralität. Berlin, 23. Juli. Das berliner Tageblatt" meldet: Bei der Berliner Vertretung, der Moskauer Regierung ist heute früh ein Telcgrmmn. emgetroffen, in welchem die Gowjctregierung erneut versichert, nicht einen Zoll deutschen Bodens betreten zu wollen, und daß cs das eifrigste Bestreben Rußlands wäre, mit Deutschland /Frieden und-die besten Beziehungen zu unterhalten. Deutschland «ud das VorrMe« der Sorvfet- /'- ■ ' : tr'«ppen. Paris. ÄZ^Jüli. Wabas.) Dem „Matin" zufolge .."WsH'äftßtrHer ' Dr? Mayer dem Dillistevpräsid-Znten M'illle ran d einen' Besuch abge- , stat'tct'- .und dessen ÄüfmerksamKiet auf die Gefahr, gelenkt, die bas Kor rücken Ler mos ko witi schen .'Ttupp' en für" Deutschland bedeute. Der Ministerpräsioent erwiderte, die Verbündeten entsendeten dsm-. pet'Aite Missionen näch Polen und er könnte sich über die genaue Lage dortselbst erst noch Einlangen der Bericht.» äußern. Erklär»»gerr Lloyd Georges. London, 22. Juli. (Reuter.) Im Unterhaus ergriff Premierminister Lloyd George das. Wort. Er befaßte sich unter anderem mit Polen und erklärte,, diese Frage habe "zu lebhafter Besorgnis Anlaß gegeben.. Die Antwort/der Sowjetregierung auf die von. Spa mit Zu-, ftrnimung per Verbündeten, an sie gerichteten,Rote sei so un/k'l.ar gehalten, daß England die beiden auf dem Wege mach London befindlichen Delegierten der Sowjetregierüng gebeten habe, bis zum Eintreffen einer klareren Note in R e v a l zu, verbleiben. Di^ Haltung der ostgalizische« ALrainer. Der Ukrainische Pressedienst meldet au? Lemberg vom 22. d. M.: „Hromadska Dumka", das Organ der ukrainischen Nationaldemokraten, bespricht die Gefahren, welche Ostgalizien dadurch so nahe bedrohen, da das Land wieder zum Schauplatz der blutigen Kämpfe wird, die das verwüstete Land gänzlich ruinieren könnten. Die ukrainische Bevölkerung Ostgaliziens möge die Besonnenheit wahren und alles vermeiden, was die vollständige Verwüstuüg des Landes, vor allem bic Vernichtung der Menschenleben zur Folge haben könnte./ Auch das sozialdemokratische ukrainische Blatt „Wpered" erklärt einen Friedensschlüß zwischen Rußland, Polen und der Ukraine für notwendig, der jedoch nur auf Grund der Anerkennung der uneingeschränkten Souveränität des ukrainischen Volkes möglich ist. Der Präsident der westükrainifchen Volksrepublik (Ostgalizien) Dr. Petruszewycz be-> findet sich" gegenwärtig in P rä g,wo er mit dem Präsidenten Masaryk und - den Ministern der tschech0'stowakischen Republik Besprechungen hatte. Die antisemitische Welle in Polen. Warschau, 21. Juli. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der „Robotnik" schreibt: Die antisenntisckM Exzesse auf dem Wiener Bahnhof in Warschau hören nicht auf. Am 19. d. M., abends, rissen Bewaffnete einem Juden Len Bart samt einem Stück Haut ans. Die Herren Dr. Wladislaw R n t o w s k i und G i t a l, welche sich ‘ .-3'- -^ *■ ■*—11m—--—- des Opfers dieser Bestialität annahmen und ihm Hilfe leisteten, wurden von den verwilderten Gesellen überfallen und mit Tätlichkeiten bedroht. Die Bahngendarmerie arretierte die Schuldigen nicht, sondern befaßte sich mit — der Entfernung des Publikums. Ferner berichtet'/der „Moment": Die Warschauer Polizei, batbei einer Reihe von Mitgliedern der, „Poafe- Zion" nächtliche, Hausdurchsuchungen vorgenommen. Im Lokal' der zioni’ftischen Vereinigung „Hatechijah" wurde' eine polizeiliche Revision durchgeführt, bei welcher etwa 20 Personen verhaftet wurden; das Lokal wurde polizeilich gesperrt. -- Die j ü dis ch e Ä rbeiter- ,küche im. Arbeiterheim in Praga (bei Warschau) wu'rde revidiert und gef chl offen, einige Personen wurden verhaftet. — In Lublin hat die Polizei alle jüdischen W o hl f a h r t sin st i t utionen f ü r A t & e 11 e r, darunter. auch den Konsumverein „Einigkeit", gesperrt; viele..jüdische Arbeiter würden verhaftet. — In W l o c I a w e k, Kalo und K a I i s ch wurden die voale-zionistifchen Gemernderäte verhaftet. — In Garwolin gab es Freitag blutige Judenexzejse, bei denen es viele Verwundete gab; fast die ganze jüdische Bevölkerung wurde ausgevlündert. Die Exzedenten gingen bei ihren Räubereien nach einer Liste vor, in welcher sie die Juden, welche sie für wohlhabe»^ hielteir, verzeichnet hätten. Tagesbericht. Betrügereien mit Ein- und Ansfnhrbewillignnge». Die Staatskorresponöenz meldet: Schon seit geraumer Zeit sind Gerüchte im Umlauf, daß E i n- und Au ssuhrbewillig ungen auf unrechtmäßigem Wege durch Vermittlung von Angestellten des Staatsamtes für Finanzen erhältlich seien. Diese Gerüchte wurden von berufsmäßigen Vermittlern von Bewilligungen ausgenützt rmd vielfach horrende Beträge unter der Vorgabe ihrer Verwendung als Bestechungsgelder aufgerechnet. , Das Staatsamt für Finanzen hat begreiflicherweise alles darangesetzt, um über die Stichhältigkeit dieser Verdächtigungen Klarheit zu erlangen. Im allgemeinen dürfen diese Gerüchte lrach den bisherigen Feststellungen wohl als unzutreffend bezeichnet werden; doch hat sich bedauerlicherweise allerdings für zwei vereinzelte Fälle ihre R i ch t i g k e i t e r g e b e n. Zunächst ist man gelegentlich der Aufdeckung einer von einem Angestellten ,der Speditionsfirma Brüder Wetzler, namens Feldmänn, begangene Fälschung einer Ausfuhrbewilligung darausgekommen, daß ein untergeordnetes Kanzleiorgan, ohne an, der Fälschung selbst beteUigt zu sein, für Vermittlungen kleinere Geldbeträge erhalten hatte. Weiters wurde festgestellt, daß ein Vertreter der «Speditionsfirma Artur Wolfmann u. Eo. namens Jenö Gansl einen höheren Rechnungsbeamten durch Geldgeschenke zur amtlichen Beglaubigung von Fälschungen auf Ausfuhrbewilligungen verleitet hat, wobei im Falle des Gelingens überdies die an den Staat zu entrichtende Ausfuhrabgabe von 192.000 Kronen umgangen worden wäre. Der schuldtragende Funktionär wurde sofort suspendiert, seine Verfolgung wegen Vetruges und Mißbrauches der Amtsgewalt ist eingeleitet. Die in erster Linie Schuldtragenden befinden sich in Haft. Jüdischer Wanderbund Vlan-Meitz. (B u « d e S f ü h r e r t a g u « g0 Die BmrdeLMrttiatzMg beS Jüdischen Wanderbandcs Blau-Weiß für Deuischökcrrrich findet heute, SamStag, um 3 Uhr «echmittagS im Heim der Gruppe, IX., WähriugelAraHe 15, statt. * Das hebräische Schulwesen bei den galizischen Z-rtden. Die Delegation deö Jüdisches NalionalrateZ für Ost- GöltÄteit gibt bekannt, daß Herr Nastali G l ü ck S m a n «, Leiter des hebräische« Schulwesens in Lemberg. Montag den 96. d. M.. 7 Ubr abends, im Saale des Hotels .Bayrischer Hos", N., Taborstraße. Ecke Obere Augart^nstraße, einen öffent-; lichen Bortrag über »Das hebräische Schulwesen bei den galixi-! schen Juden einst und jetzt" halten wird. * Die Aianipische Fra»en«rsa»isatio« fü» die westliche» Bezirk« eröffnet M o n t a g den r«. d. M. ihre erste TaeShei«st8tte kSinderspielplatz), VI., Ende der Mollardgaffe. ge-rnübrr der Feuerwehr. Ernschreidun-e« für .Kinder deS VI. und der angrenzend?« Bezirke erfolge» Montag * Nhr nachmittags am selbst. Zwangloser Unterricht im Hebräischen wird erteilt. Die Kinder erbalten kostenlos eine Jause, bestehend an- Milch und Brot. * Da« GeWerbeförder»»s««wt deS Jüdischen NationalrateS, H., Taborstraße 20 a (Tel. 41-6-30), hat im Rahmen seiuer Bestrebnugen znr beruflichen Umschichtung der Jude« in der Richtung der Ziüsthrung derselben zur manuell-produktwen Arbeit einen Arbeitsnachweis für jüdlfche Arbeiter errichtet. Alle Juden werden dringrnd^ersucht, die Intentionen dieses AinteS dadurch za unterstütze«, daß sie fich dei Bedarf an ArbritSkräitrn irgendwelcher Art an diesen Arbeitsnachweis wenden, in deffen Emdenz Proftsfionisten, Hilfsarbeiter, Lehrlinge aller Art» Ha»S- und Bnreanpersonal «sw. vertreten sind. * U»e«tg«U!iche hekrLische Kurse Ke» Jüdische» Hochschulausschuffe». DaS Kulturamt de» Jüdischen LochschulauSschttsieS brinat zur Kenntnis, daß die hrbrarschr» Kurse guck während der Ferien brS zvm 15. Sevtembrr sortgefuhrt werden. Ave Kollegm und Kolleginnen, die an den-Kurse« teilnehmen wollen, werden ersucht, sich brS zu« St. d. V. zwischen 11 und 1 Ubr mittags im Kulturamte deS Jüdische« Hochfchnl* «usschuffeS, IX., Türkmstraße 9, anzumeldr«. * Speuve». Für die inS Elend geratene jüdische Famrlie (.Hilsemf"): R. B.. % 20 (bisher L 1170). — Für bltzv»L Leaäsmiea juäsica: Gebrüder Hermann, Wien, durch Dr. Krämer, X 40 (bisher X 40.041). * Willi»» B»»Kerdilt gostavlb«». Der amerikanische Milliardär William D « n d e r b i l 1 ist, in 7 « r i < g est o r b e n. L4. ZUN IM * Für di« «-ettungSKesittsHast. m tT. st. M. fernst S Bad Kreutz«« ein Unterhaktungsabenb zugunsten brr Mchad- Freiwilligen Rettungsgesellschaft statt. Unter de« Darbietmegen ist besonders der Liedervortrag des Fräuleins tzild» D u ch o s l a t>, einer hoffnungsvollen Schülerin der Fr»» Rosa Papier, hervorzuheben: sie vereinigt Mit einer reize vollen Biihneneri'cheinttrlg gute Stimmittel und ä»sbruÄ> vollen Vortrag. Das wvblgelungene Arrangement Ich; in edn Händ'rn der Herren Dr. Popper. Reich und FräuLi» Reich. Das R:inertra>; war beträchtlich. ,* Rückzahlu»". >.-t AvSl«ndergMhr«i für DtudIrrende mit TtNalMeg-rschaKtserlkrivunz an der Techntt. Nach lange» Verhandlungen hat sich bas Rektorat der Technischen ,Hoch< schule dazu entschlvsie», dem an der Universität gegebene» Beispiel zu folgen und die widerrechtlich bezahlten Auslä'-tder-' gebühre« zurückzuerstatten. Zu diesem Zwecks habe« sich die untengenanntem Herren h.e u t e, Samstag, zwischLu 3 rord 4 Uhr nachnlittags im Amislokal des Jüdisch-akademische» TechnikLr--Derbandss, 3. Bezirk. Reisncrstraße 23/2 b, «kt folgenden Dokumenten einzustndrn: 1. Staatsbürgersch-stterkläru«g;^ 2. W-ohnungsnachwris, daß di« Herren auS Galizie» seit August 1914, die auß der Bukowina, Böhmen usw. seit September 1916 in Wie« wohne». Sollte« die Herren zu dieser Zeit minderjährig gewesen sein, ist der WohnungS-- »achweis der Eltern betzubringen. Jene Herren, bi« birst- Nachweise nicht erbringen können, haben den Wohnunaswachwei» mitzüvringen, daß sie gegenwärtig in Wien wohne«. Diese Dokumente können auch Sonntag and Montag zu Hemde» des .Herrn Felix Lederer, 13. Bezirk, Leopold Mnllrrgasse 15, oder am, Dienstag um %U 12 Uhr vormittags in der der Techttik übergeben werden. In Betracht kommen folgende Herren: Blau Moses, Blau Salonron, Berner Dcichael, Ehr«^* stein Meorg, Feuer Cmanuel, Goldman» Edmund, Klei» Josef, MM Mnkas, Sösl Israel, Metsch Ignaz, Ra gelber a Btüm, PlsWK - Tmannel, Pollak Alfred, Rosmarin Davv, Safz!- mann/ Adolf, Schleier Israel, Schwarz Hermann, Gllnche Mendel, Stern Erwin, Sternlicht Viktor, Ungar Wilhelm, WaldMr Ernst, Weintraub Heinrich, Wittlm Emanuel. * „Metall«« («st dem Ifefmfetjf«} die iwtbewährte Teschr»l««t»e»b»tt»eie. Kommunales. Wierrer Ge«einderat. Sitz««- am 23. I«1i. Die gestrige Sitzung stand beeeiis im RorzrrcheR der Budgetberatung, für welche bekanntlich die Ehnstlrch-. sozialen die große Abrechnung mit den Sozialtzemokrate» sich Vorbehalten haben. Aus der Tagesordnung, welche vier Geschäftsstücke auswies, standen unter anderem die durch Stadtrat Speiser vertretenen Referate über den Arbeitsvertrag der Funktionäre der städtischeir Straßenbahnen und über die einmalige außerordentliche Zulven* düng und Erhöhung der Neberstundengebühren für die Angestellten der städtischen Unternehmungen. Diese Referate gaben den Christlichsozialen den willkommenen Anlaß zu scharfer Kritik der gegenwärtigen Verwaltungs- Politik der sozialdemokratischen Majorität. Gemernderat Vaugoin sprach von einem „System des Fegenseitigen Ausspielens der Angestellten", Zuckerl und Peitsche seien die charakteristischen Merkmale der sozialdemokratischen Lohnpolitik. Von wiederholten Beifallsstürmen unterbrochen, erwiderte der Referent Speiser, daß gerade die Christlichsozialen durch mehr als zwanzig Jahre in. diesem Saale die Peitsche gegen die Angestellten geschwungen haben. In scharfen Worten geitzelü; er die rückschrittliche Haltung der Christlichsozialen, welche sich gegen die jüdischen Schieber und Kettenhändler entrüsten, mit Horthy-Ungorn sympathisieren, die christlichen Schieber und Schleichhändler aber nicht sehen wollen. — Die Vorlagen wurden unter ostentativem Beifall der Sozialdemokraten angenommen. Hierauf wurde zugunsten jener städtischen Angestellten oder deren Fmnilienangehörigen, die jetzt aur der Kriegsgefangenschaft heimkebren' oder krrsgs.- beschädigt oder vermißt sind, eine Reihe von Set* sorgungsmaßnahmen getroffen, die zmn Teil vom I.Mai 1919 rückwirkend sind, und die Sitzrmg sodann geschloffen. Der Teilstreik der städtische« A«gesteLte« eingestellt. Heute werde« die Berhandlvnge« mit den GewersichastS» vertreten» fortgesetzt rmd rS ist zu erwvrtm, daß eS -n eme Einig»«, komme« wird. Der grflern tritt eingesetzte Teilstreik der Wrrkfiätte»- mtt Kohlenorbeiter i« ElM'izÜLtßnwrk «mdr vorläNfig ringrfirllt. , Die ErnShnmg. Der? Maedt-Echt. Dir »hnkdirS geri«ge Kaustrest der Wiener BrNikkerv», läßt (nselgr drS nohende» MonalSrndeS «och weiter «ach. 3« der G r o H « e r k t h alle, die Äbte ei« reichliche- AngedNt aller Fleischgat?«ngen verfitgle. fanden sich aeffern fast e«O° schließüch EseroKknnden er«, den« Rachsrage aber auch nicht de? s»«drrS ledhait »nr. Kälber habe« n«s dem letzte« Weide»«« Markte i« St. Marx einen P r e i - « a ch l » ß »on itz hß, X 1t per Kiloeram« ersahrr». A»f dm H e N L g e l « a r k t e « gab es Hnhnee und Enten ,« bahr« Preise«, ans de« F , f b m ä v! t c * k»tze Kardn«, Seelachs u«d Weißfische. Die Grü«ware«markte waren «ehr als auch' reichend beschickt. «ame«t!ich Fisßleu k««me« jetzt i« graß«'. Menge« a«. Unter de« zestrige« Obfisexdnnge«, d ausschließlich heimrscher Herkmist waren, befände» sich zo» rrff Male Preiselbeere« zo« Ki!»gra««prelS von X 1S.W. „Mitteün". $tft«t»ftetie«t|&cteK$ttfc»fee*. F, kommend,« Woche »ela»-en in de« der .Mitlrkla* sowohl für die Zrvllsiaatödedienstttr« «lauch ssir die MÄitäi!° gaarsten als Nachtrag zur v»rwöchi,rrr Laßaadr stlarndr dußr» zu» Verkauf: Prs Kaps der Famiüe '/» Krlagranq« MarSmebl. st, Kilv,ramm Fett a»d '/« Kilogra«« Li«srv. M 'cnT«K'?(inf cntt.'ist M? ls:v ".