Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-07-22 · Heft 538 (22.7.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 538 (22.7.1920)
Date
1920-07-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979616--04754-2990532
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Seite 4 Wien, Donnerstag Wiener MorgenZeilnttK 22. Juli 1920 Telegramme Die deutschen Ministerpräsidenten und Spa. Berlin, 21. Juli. (Privat.) Heute fand unter der Leitung des Reichskanzlers eine Sitzung der Ministerpräsidenten der Lander statt, die der Aussprache - über die BeschUsse Hyn. Spa galt. In der Besprechung wurde anerkannt, daß die Delegation in Spa nicht in der Lage war, bessere Ergebnisse zu erzielen, und es wurde darauf hin gewiesen, daß alles darangesetzt werden müsse, die .Verpflichtungen zu erfüllen. . 'i . ■ |. Regelung der irländischen Frage. , London, 21. Juli. (Reuter.) „Daily Mail" meldet «us Dublin: Wie versichert wird, sind die Sinnseiner- und das englische Staatsamt für Aeußeres geneigt, die Grundlagen für eine Regelung der irländische» Frage zu erörtern. - -! . Der Stotz gegen Adrianopel. - Hapis. 21.-Juli. (Funkspruch.) Der griechische Generalstab' hat neue Truppen zum Stoß *gegen Mrianopel ang-rsetzt, ' um die Bahnlinie nach 8V9Nstaminopel zu besetzen. Der Aräderaufstand am unteren Euphrat. London, 21. Juli. (Funkspruch.) Der Araberaufrlufftand' am unteren Euphrat breitet sich aus, erstreckt sich jedo.ch nicht über den Mittellauf.. Die BesahMg von .R u m e i t a ist noch nicht entsetzt worden, wird jedoch durch Flugzeuge verpflegt. Die Verluste der Araber sind sehr groß; die der Engländer: betragen seit dem Ausbruche der Feindseligkeiten am 2. Ztzrli '40'0 Tote und Verwundete.; . •’ •. '5triegsminlster Churchill erklärte gestern im Unterhause, daß beträchtliche Verstärkaugen von Jnt-ien .nach Mesopotamien gesendet werden. ■ Feststellungen des amerikanischen Admirals. ^Belgrad, 21. Juli/ (Sühslaw. Preßbur.) Wie in poMrscheU Kreisen verlautet, hätte der mit der UnüersuchLutz'der Ereignisse in'Spalato betraute amerikanische Admiral in seinem Berichte f-ftgestellt, daß bte Jugoslawen nicht die geringste Schuld treffe/vielmehr den Italienern die'Verantwortung für die Ereignisse zur Last falle. Der amerikanische Admiral werde bei den Alliierten Schritte unternehmen, um die Zurückziehung der. italienischen Schiffe aus den dalmatinischen Häfen izu erwirken. Die.italienischen Schiffe sollen durch französische und englische Schiffe ersetzt werden.' . / Das neue portugiesische Kabinett. ,Liss»bsn, 21, Juli. (Havas.) Die Mimsterknse ist durch Emvrrnchmcn zwischen fast allen Parteien gelöst. Ein Kon* ^zentratiorlskabmett wurde unter der Präsidentschaft von Antonio;G r <r'u iss, dem Führer der Liberalen, gebildet. Mrlfo o. v. r^c t v überunnmt das Auswärtige. / Die Teschener Frage. . Paris, 21. Juli. (Havas). Die Bolschafterkonferenz setzte heule M Prüfung der F r a g e v o n T e s ch e n fort und hörte ,die'. Beuchte .der politischen und geographischen Sachverständigen an, Freie Rubeleinfuhr in Amerika. Pari», 21; Juli. (Havas.) Meldungen aus Washington Univlge hat'das Staatsdepartement eine Bekanntmachung erlassen, wonach dir bestehenden Beschränkungen für die Einfuhr von rmw'chem Rst b e l g e l b einschließlich . von Gold aufge- ^sben wird.' Bela Kun in Moskau. Prag, .21. Juli. (Privat.) Das „Tagblatt" meldet -B-a fei: ■ Zu Ehren des Tn Moskau eingetroffenen Bela I” ü n --fand.ein großes'. Fest/, statt, .in dessen Verlauf Kun von Lenin'gehuldigt-wurde, . Lenin hob Kuns Verdienste um die kVeltrevoßition hervor. Mit Zustimmung des' Großen Rates der Sowjetregietüng wurde Bela Kun mit einem wichtigeir sdivlo'mTkischen Posten in Moskau, betraut. Die Rote Armee will «ach Augarn. Prag, 21. Juli. (Privat.) Die „Tribuna" berichtet Berlin: Eine hervorragende, hier weilende bolschewitische Persönlichkeit äußerte sich', daß die Rote Armee riach denk Niederringen der Polen dem Weißen Terror Tn Ungarn ein Ende machen werde. In Ungarn 'seien die'russischen Warnungen vor Hinrichtungen und Morsen an kommunistischen und sozialistischen Führern mchr befolgt worden, im Gegenteil, es seien auch ehemaligerussische Kriegsgefangene, die in die ungarische Note Garde emgetreten waren, hingerichtet worden. Die 'Abreise. Pela Kuns wird mit der künftigen Aktion gegen. Wgarn iw Zusammenhang gebracht. Es sei zu hoffen, daß die- Frage des Ueberschreitens des tschechischen, eventuell rumänischen Gebietes beim Vorgehen Mgen Ungarn-günstig werde gelöst'werden. Die Kämpfe bei Lida. Moskau, 21. Juli. '(Funkspruch.) Bei den Kämpfen um Lida wurde die 17. polnische Division, die sichj am Posen ergänzt, vernichtend geschlagen, SoMytrePublik Sebaftopol? MeVAru, 21. Juli. (Funkspruch.) In Sebaftopol ist der Generalstreik ausgebrochen. Die Arbeiter ^verlangen 'die'.sofortige Ausrufung der Sowjetrepublik. Aufständische,.,mit Maschinengewehren, -bewaffnet,, durchziehen das Land und greifen die Truppen, des' Oeperals. sWrangelwus.s'ds.m' Hinter,hält' - .. . Mittcilllklgen aus dem Publikum. [ BO|| fl M fiflTKTHI PERLEN und JUWELEN lliynBnfflra B Eafra kauft t«urcr alsjed«r ** Vägö, Juwelier, I., Graben Jüdischer Verein Nord-Ost Wien, II., Taborstrasse 21a Sonnlag den 1. August 1. J. findet im Restaurant „Praterfee“, II., Hauptallee 5, ein Gros« GoMtsl mit reichhaltigem Programm statt. »US | Karten im Vorverkauf zu 20 Kronen im Vereinslokale. — Einberufung der Jahrgänge 189V bis 1894» Warschau, 21. Juli. (Tel.-Komp.) In der letzten Sihuttg des Staatsre.'tei^lgungsrates wurde die Frage der Einberufung der Jahrgänge 1890 bis 1891 beraten, ebenso die Erlassung eines Gesetzes gegen jene, die sich dem Landesverteidigungsdienste entziehen. Nach diesem Gesetze soll solchen Bürgern das Staatsbürgerrecht entzogen werden. , . Judenpogrome auf de« polnischen Rückzug Warschau, 20. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) „Robotnik" meldet: Heute erhielten, wir genaue Nachrichten über entsetzliche Pogrome, P l ü n d e r u n g e n und Brand st i ftu n g e n, tvelche - die polnischen Truppen auf ihrem Rückzüge aus'Minsk gegen die dortige 'jüdische Bevölkerung .verübt haben. — Die Zeitung fügt hinzu: Morgen wird die zivilisierte Welt dies erfahren und darüber ihr' richtiges Urteil fällen. Ferner wird dem Jüdischen Oordefpoudenz-Bureau aus N e w -How l gemeldet: Die in K ie w eillgetrvfsenen arnevikanisch^ns Delegierten berichten über Reval nach Ncw-Dork: Polnische Soldaten haben beim Rückzug aus Kiew das dortige jüdische Stadtviertel in Brand gesteckt. Die meisten jüdischen Häuser sind samt der Einrichtung eingeäschert.' Tausende j ü d i s ch e F a- )n ilien sind o b d a ch l o s gehlieben. In der polnischen Presse war bisher Don dem Brand in Kieiv gar nichts, von . den Ereignissen in Minsk nur ln der Form einer Notiz über „Brände in Minsk"' zu lesen. Der „Robotnik" über die antisemitischen Exzeffe in Polen. .Warschau, 21. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) Das Zentralorgan der polnischen Sozialdemokraten. „Robvtntk^'"'schreibt: Die „Maffenurteile" gegen' die' Juden. Musen" sich''- wiche?' 'de'rar^'baß".sich'"der'.Minister- . Präsident 'G'r'abs ki veränlaßt. sah. in aller Eile eine Konferenz zur „Lösung der - Juden frage in . Polen" (siehe „Wiener, Moxgenzeitung" vom 20/ Juli) einzuberufen, um sich in London auf die von der Re'gierüng tzum Schutze der Juden getroffenen Maßnahmen berufen zu können. ' Es laufen bei uns vonallen Seiten Klagen über die häßliche, geradezu tierische - Stellungnahme unserer/hrpiten Bolksmassen zur jüdischen Bevölkerung ein. Es genügt übrigens, eine kleine Reise nach Jablona, Piasecna oder Radom zu unternehmen, um'sich persönlich davon zu überzeugen. Wir besitzen eine ganze Sammlung von-Zuschriften der Gepeinigten ' und von Augenzeugen der Exzesse. Aus der Provinz -werden in die Warschauer.Spitäler viele mißhandelte; Juden eingebrächt. Die Ausrede, die Juden seien Bolschewiken,- kann bei niemand mehr verfangen. Die Ausschreitungen werben von den ausländischen Militärärzten bemerkt, und sie berichten nach Hause, was sie hier täglich sehen. Im-Vorjahre kontite man noch de:: Franzosen einredcn, daß die äbgeschnittenen Bärte von Bolschewiken, stammen, heute glaubt dies auch der Franzose nicht mehr und ist in seiner Empörung eher geneigt,- die Peiniger als. Bolschetvilm zu betrachten ' Deutschland neutral, Berlin, 21. ,Juli. (Wolfs.) In der tzestrigen Sitzung des, ReichstagsauSschuj ses für auswärtige Angelegenheiten besprach' der sozialdemokratische Abgeordnete B e r n st e i n das/Dorrücken der Bolschewiken in Polen. Minister des Auswärtigen Dr. S imo ns erklärte, daß die bolfchewikifche Armee nur wenige Tagemärsche von der deutschen Grenze entfernt seü Deutschland habe seine, v o l le N e u t r a l i t ä t im russisch-polnischen Kriegs erklärt. Für den Schutz der Grenzbevölkerung gegen die vom Abgeordneten Bernstein an gedeuteten Gefahren seien bereits sorgfältige Maßnahmen getroffen worden. Eine energische Ant»»rt Englands. Paris, 21. Juli. (Havas.) Wieder zborrespondent des „Petit Parisien" in London erfährt, wird die Antwort der englischen Regierung an die Sowjctregierung in sehr energischem Tone gehalten sein. Die englische Regierung wirb verlangen, daß ihr. die S^wjetregierung klar ihre Absichten* mitteile, und auf der Herstellung des Friedens zwischen Rußland und Polen sowie zwischen Rußland und den Verbündeten bestehen. Im Falle einer Weigerung würden die Verbündeten in i t allen Mi tteln- Po len zu .Hilfe kommen. Bon .Polen wird England formell fordern, daß es. uni einen <W.affenstftlstand ansuch^ Nr. 833 Tagesbericht. . Die Kriegsgefangenen in Sibirien. D:eKorrefpondeu»Herzog meldet: Der A8« tranSport der in und um Wladiwostok versammelte» Kriegsgeiangenrn, deren Zahl etwa 15.000 Manu beträgt, vollzieht sich in voller Ordnung. Die Leitung liegt in den Hände» eine- Ausschusses, der ans Vertreter« der amerikanischen Hilftorganisatiouen gebildet wurde. Z« den Kossen des ans Initiative des Herrn Felix W a r b v r g, Vorsitzenden der American Joint Distribution Committee errichteten Repatruersugsfouds für die Kriegsgefangenen haben daS Joint Committee und das amerika»ische Rote Kreuz je 250.000 Dollars beigetragen. DaS Joint Committee batm Wladiwostok eine eigeneHilftabteilung errichtet, deren Führung den angesehensten jstdifchea Bürger» der Stadt und mehreren Vertrauensmänner» der KriegSzefangenm auvertraut ist. Diese Abteilung wurde mit genügenden Mittel» zur unmittelbare« Hilfeleistung versehe» und tut ihr möglichstezur Linderung der Not unter den 1800 jüdische» Kriegsgefangenen. Auch in Irkutsk ist eine Joint-Filiale zu dem gleichen Zweck eingerichtet worden. Der Joint ist bestrebt, all denen, die unter diesen Kriegsgefangenen Verwandte besitzen, z« helfen, diese ausfindig zu macken und die Zustellung vou Geldsendungen zu vermisteln:;v\ :• Das Kriegsgefangenen- und Zivilinterniertenomtteiltmit: Aus Sibirien ist die Nackricht gekommen, daß da- 3000 Kucgsgefangene umfassende Lager TschitagegenOsten evakuiert wurde, daS Com'ttä International läßt durch Di.Montandon da- Gebiet von Irkutsk bereifen, «m die Gefangenen dieser Lager ebenfalls zur Küste zn bringen und dm Heimtransport auf dem Seewege zu fördern. Die Mission Doktor Formanek ist in diesen Tagen in die östliche» Gebiete deS. Schwarzes Eueres und nach Turlestan abgegangen. Die „Neue Freie Presse" über de» Terror. Das Harlpwrgan der Wiener Nicht jüdischnationalen, die „Neue Freie'Presse", hat plötzlich Warte der Entrüstung, über terroristische Greuel gesunden. In dem gestern an leitender Stelle veröfsentltchlen Berichte ihres Warschauer Spezialkerrespoudenten über >-Polen und den Bolschewismus" wird einem ordeiMch das Gruseln gelehrt. Am die Entente zu einer rasWis.Hilfsleistung für Polen zu bewegen, wird beu blindgläubigen Lesern, mit naturalistischer Aufdringlichkeit vor Augen geführt, was sich die siegreichen Alliierten und., vor allem das besiegte Mitteleuropa zu gewärtigen haben, we.m die Bolschewiken Polen niederrennen sollten. ».Sobald bie: Rote Armee irgendein Gebiet besetzt, werden unter dem Namen »LschereSzwYtschajki" jene he» rüchtig'ten Bautzen' gebildet, welche die Madie und daS flache Land durchstreifen, um überall bolfchewikifche .Ordnung" zu machen. Die Hauptfiguren in diesen Banden find der mit unbegrenzter Vollmacht ausgestattete leitend« ,f Kommissäp. und chinesi sctze Söldlinge, welche Henkerdienste mit. jenem' Raffinement verrichten, die in ihrer Heiurat üblich find. , Die TschereSzwhtschajki treten erst in Aktion, nachdem die Rote Armee ..dm Bourgeoisie deS neubesetzten Gebietes gehörig ausgeplündert'hat. Ihre Aufgabe besteht angeblich darin, die Bevölkerung auf ihre bolfchewikifche Loyalität zu prüfen und Konterrevolutionen zu unterdrücken. Unter diesem Vorwand werden wohlhabende Leute, Angehörige höherer Berufe und Fremdrassige, in der Ukraine besonders Polen, wahllos, ohne Unterschied - deS Alters und deS Geschlechtes, aus ihren Wohnungen . geholt und ermordej. Wenn es sich - da wenigstens um reguläre, rasche Massenhi nrichtungen handeln würde, wie daS Guillotinieren zur Zeit der großen Revolutionl Nein, die Menschheit hat sich seither entwickelt: Der politische Mord wird jetzt .mit ausgesuchten Martern in Szene gesetzt. Sitte Kunststücke der mittelalterlichen- Marterkammern werden erneuert. Sehr oft übernehmerr die chinesischen Scharfrichter als Sachkenner das Ersinnen eines unerhört grailsamen Urteils, während die Kommissäre selbst sich im HenkerhmckwMzeug versuchen, den Opfern die Augen ausstechcn, ihnen die Haut tu Striemen vom Leibe reißen usw. ' In dieser Weise wird die treue HeiUehve, die man mit bctti Christentum zu vergleichen wagt, eingefuhrt. Wer' um des Himmels Willen, woher nimmt denn die „Nlsne Freie Presse" das Recht, sich über die „TschereszwUschajkt" und .. ihre chitrssischen Henkers, knechtzezu entrüsten, -nachdenr sie bisher die Hilferufe der Opfer der magharischen. „Tscheres'zwitschäfki", der weiß-erroristischcn Offiziersdetuchsmeuts, der 'HejjaIf Pwnay, Osztenburg und all der „Erwachenden Maghare,st> konsequent überhört hat. und guch' heute nichtz. hören will? Warum, hat sie bis heute noch kein ernstes, energisches Wort gegen die sadistischen Ausschreitungen des Weißen Terrors gestlnden, der seit nahezu einem Iahte nicht aufhört, „den politischen Mord mit ausgesuchten Martern in Szene zu setzen" und „die neue Heillehre mit dem Christentum zn vergleichen wagt"? Ob die „Tschereszwitschajki" existieren und vb sich Chinesen fickden, welche die ihnen zu geschriebenen Ungeheuerlichkeiten ausfühven, bedarf noch einwandfreier Bestätigung,-aber HejjaS, Pwnay, Wbo 'und ihr bestialisches Wüten in ganz- Horthh-Ungarn find meAr lebend« Ungeheuer und nnwiMerlegtte bluticho ßtzapitä der Geschichte menschlicher Entartung. Uw diese Bestien i» Menschengestalt, .die erst Var kurzem wieder mit Hohen, tvichfigen Posten ausgezeichnet wurden, treiben ihr U»- wesen im Hause. unseres unmittelbaren Nachbars und wenden alle Mttel an, um mit ihrem „christlichen Kuvs^ Oesterreich und die ganze Welt zn beglücken. Da hat hie noch immer von den Juden auSgehaltene ^,Neutz Freie Messe" kein Wort des Entsetzens, kein Wort deA Mitleids, für. dir. Da.u1e.,cke. MMtewt««

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.