Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-07-21 · Heft 537 (21.7.1920) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 537 (21.7.1920)
Date
1920-07-21
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979615--04748-2990525
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Rr. 637 Wien. Mittwoch Gerichtssaal. Der Soldatettrat und seine Schwester. Vor dem DivisionSgerichte hatte sich gestern der ehemalige SoldaftNrcü des fünften VvlkswrhrbataillonS Strphaq Glanz wegen Verbrechens des Diebstahls zu verantworten. In den letzten Monaten waren in der Wülchefabrik de« Leopold Landeis große Warrn-lebstäble von Leinwand vorgekommen, die Firma beziffert die Schadenshöhe auf K 150,000. Die Erhebungen er» gaben, daß drei Manipulantinnen ans der Fabrik größere Ovaren»» meygrN wcggelkagen hatten. Unter diesen befand sich auch Maria G l a n z. d e Schwester des Anaellagten, welche die von ihr nachhause gebuchten gestohlenen Waren durch ihren Bruder derüuße»n ließ. Das Militärgericht verurteilte den Angellaglen zn zwei Monaten einfachen Kerkers. Der geplünderte Kirschenbaum — kein Wohnungskündsgungsgrund. Die Hausbesitzerin Jeanette Horn hat ihrer Mieterin Klara B i n d e r die Wohnung, Schmidguustgaffe 26. gekündigt, weil die 14jährige Tochter der Frau Binder und, der btt tbr wohnende Untermieter trotz wiederholter Warnung die der Hausbesitzerin gehörenden K l r s ch b d u m e im Garten geplündert hatten. 8andesger>chtsrat Dr. Dostocil hat die pro l. Juli ausgesprochene Kündigung für r e ck t s n n w i r k i a m erttärl. Dagegen hat di« Klägerin die BttNsvug an das Landcsgencht ergriffen. Der Senat bat stch der Anschauung des Bezirksgerichtes Simmering augcschloffeu. Dert Volkswirt. Krone 3.75 Centimes Geld. Gestern nötierle m Zürich: bry österreichische Krone Geld.... 8.75 ( 3.75 am 19. Juli) fcit Ksterr. gestempelte Krone Geld , . 8.85 ( 3.80 am 19. Jul>.) die tschechische Krone.. . 12.50 12 60 am 19. JuP) die Mark ........... 11.60 t 14.75 am 19. Juli) Agram .8.65 { 9.1Q am 19. JulO Warschau.3.45 ( 3.60 am 19. Juli) Budapest .3.50 i 3.55 am 19. Juli) Einspruch der Nsparatiovskommisfion in der Vermögensabgabe. Wie mir ersahren. hat die Neparstionösommisston gegen einzelne Bestimmungen der VermögensabgabeEins pruch erhoben, doch richtet sich dieser (Stn* spruch nicht etwa gegen die grundlegenden Bestimmungen, sondern es Wirb bloß verlangt, daß einzelne Punkte eine Einschränkung erfahre« und mit den BestimMurrgeu dcS Friedens- Vertrages und mit der Rate über hie Finanz- Wirtschaft, dir di« Revarationslommission am 81. Mai an unsere Regierung gerichtet hat, i n e i n e m g e w i s s e n Einklang gebracht werden sollen, » * Zu Bcginn der gestrigen Sitzung des Finanzynd BudgetanSschuffrs ergriff Staatssekretär Dr. R e i s ch das Wort zu folgenden Ausiührungen: Um mehnachen Anfragen, die an mich gelangt sind, zu entsprechen, möchte ich dem Ausschuß eine Mitteilung machen. Seitens der NcparationSkommission ist iu den letzten Tagen an die Staatsregierung-mit der Anfrage hcrangetretrn worden, ob in dem Gesetzentwürfe über die Vermögensabgabe wohl anch in keiner Weise Bestimmungen enthalten sind, die denen des Friedens- Vertrages und der nachgrfolgten interualioualru Vereinbarungen irgendwie widersprechen. Ich habe demgegenüber der RevaratioySkoniynssion die Erklärung abgegeben, düß wir es als selbstverständlich erachten, daß internationale BereitibtMflgrn einem inländischen Gesetz? jederzeit vorangehen und es unmöglich ist, dem Friedensvtttrage oder sonstigen internationalen Vereinbarungen dyrch einseitige österreichische Bestimmungen irgendwie Abbruch zu tun. Ich habe betont, daß dixS von Hans aus selbstverständlich unsererseits im Auge behalten worden ist und daher rm Entwurf der Beimogensabgabe sowohl im § 6 als im § 88 ausdrücklich die Bestimmung enthalten ist. daß durch dar Gesetz Esn literarisches Unternehmen. AuS dem Tohuwabohu Saunny Gronechanns. (Schluß,) Ihm halte dr: Reihe klangvoller Titel imponiert, dis ktz vprsand, Uttd er hatte sich die versprechendsten lnisgssucht, nachdem eins flüchtige Durchsicht des Flug? blaues sglbst ihm bitz Getoghx LU hie Leg schien, daß er es gerade mit dem geeigneten MenschssNMaterial zu tun hatte. Das Flugblatt trug hie Ibsberschrift: „An hje lib'sraldKnkenben Nitglisder der Berliner jüdische AsmeindeW Und forbertr in ßistdringlichLN Würtm uns, hei t>m damals bevor stshendtzn Wahlen in das ^eprässntantenbollegium d'Lr jüdischenGemeinde nur den liberalen Kandidaten dir Stimme zn festen. Bor allem wqrnten bitz VNlyrzkWMt« Nyj-ghßkn' hetz Gemeinde mit bekümmert,LM Ernste jedermann per den Lockungen und FMftMen jxntzp n^pdings leider auch in Berlin auftauchenden und lärmend agitierenden Bewegung, welche sich jübischnatrongl nenne. „Im Namen unserer heiligen Religion,'* hieß es da, „Pratestiürtzn Wir gegen jede VerfglschMg des Glanhxns unfeUp Mter! Rljp hiß UesO Ufaffung der Glaubenslehre M hex Ethischen GrundUgs He? Mt unsMm Mauflgslich verbundenen ji tlichzMeschast alkeS stafitsbtzr^vklchen ' Md' MndßlnS, verbind ML tzpL M stanS hM ' ^LgiösW Jnhstt be§ Mrhgfkn Mischen Wesens und tpjrd letzvepes, trotz allem über ihn Oe? MehMM m MMMMy. M MM ' fyäitf ife’rwüiy«—"ww- Wiener Morgenzeitung neschalt M ROBATYN Wien 1. Bezirk Maria Thereslenstrasse 1V - Telephon 20-363 Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen, Zahlungen auf alle Plätze des Auslandes kulantest und raschest. Erteilung von Warenkrediten Separate Austeilung für Pollen «* Korrespondent der Bndustriebank Warschau Besorgung sowohl brieflicher als telegraphischer Ueberweisungen -r.^ Einziehung von Äussenständen etc. ankhans " ' ' & Brenner Wien, I, Georg Cociiplatz 3 / Telephon Kr. 18138 Kulanteste Durcbniürung aller banlLniässtgcn Transaktionen Im Inand Auslände. «5 über die Vermögensabgabe dem Friedrnsvertrage nicht eptgegengcwirkt werden könne. Die Erörlernngcn über diese Frage sind noch nicht völlig zum Abschlüsse gekommen, da auf Seite der Neparationskommiision noch nicht die Ueberzeugung gewonnen ist, daß diese von ihr anerkannte Absicht der Negierung im Entwürfe in genüg-end klarer Weise tn Erscheinung getrrttn ist. Ich hege aber nach dem ganzen Gange der Verhandlungen die feste Zuversicht, daß wir über diese Frage ohne Schwierigkerten hinwegkommen und die Angelegenheit wahrscheinlich mit einem kleinen Zusatze im § 88 applanieren können. _ Die polnische Zwangsanleihe. Warschau, 20. Juli. (Privat.) Der Landtag nahm in dritter Lesung dxn Gesetzentwurf über eine 3^ige Zwangsanlerhe an. Z«r Anlerhe sind jmistriche und Einzelpersynen perpstrchlet, deren bewegliches oder unbewegliches Vermögen 10 0.0 00 Mark übersteigt oder deren Jahreseinkommen über 3 6.0 0 0 Mark beträgt. Die Auflage erfolgt nach chrer Progressto-Skala von 2 bis 20% bei Vermögen und von 5 bis 3d% bei Einkommen. Der Landtag beschloß ferner ein "Gesetz über die Aufnahme kiner staatlichen Prämienanlei h. Die Zollgesetzgebung in Pulristina. Bis auf weiteres kann Weizen und Mehl zollfrei eingeführt werden. Die Ausfuhrzölle wexdeu. dagegen eiugehoben wie gewöhirlich, ebenso ist die volle Zollgebühr für jene Frachtgüter zu entrichten, die als Transitgut deklariert oder xeexpediert werden. Als Transitgut deklarierte Frachten haben nur an dem inländischen Bestimmungsort ein« Zwangstaxe zu bezahlen. Frachtgüter, welche zn Schiff odev mittels Eisenbahn ins Land kommen, haben, falls, sie im Cintrittshafen oder der Eintrittsstation geöffnet werden, ebenfalls eine Zwangstaxe zu entrichten. Die öffentliche Kundmachung Nr. 39 vom 11. Mai 1918, auf Grund welcher die Ailsfuhr von Drogen und Desinfektionsmitteln aus dem besetzten feindlichen Gebiet verboten war, wurde widerrufen.. Wenn ein Eigentümer oder Adressat sich weigert/ dfe Zollgebühren in der Höhe zu entrichten, wie sie von der Zollbehörde festgesetzt wurden, so ist diese auf Grund einer Verordnung vom 17. Mai h. I. ernrächtigt, hie Zollgebühren in natura von der Ware wegzunehmen, vorausgesetzt, daß die Ware derart beschaffen ist, daß dies praktisch ausführbar ist. Sollte dies nicht der Fall fein, so kann die Zollbehörde unter gestiissen Maßregeln chiese Güter gänzlich auf eigene Rechnung übernehmen. Eine dieser Vorkehrungen besteht darin, daß der Wert, zu dem die Zollbehörde dgs Frachtgut übernimmt, der gleiche fein muß, wie der in der Faktura angegebene, Mit einem Zuschlag von höchstens zehn Prozent. Wen^l der Eigentüinev oder Adressat die Zollgebühren in natura (das heißt, in Waren der gleichen Art) 2t. Juli 1920 fecite 1 —:-:-:-—~—-=—:-:-\ zu entrichten wünscht, so hät er dies in der Zolldeklaratioul anzugeben und die Bewilligung des Zolloberinspektvrs cm« zusuchen. In den Fällen, wo die Zollgebühren in natura entrichtet werden,. hat das Schätzorgän ans den in de« Zolldeklaration angeführten Gegenständen solche Artikel «mszwvählen, die seiner Schätzung nach ungefähr den Zollgebühren entsprechen, die von dem deklarierten ist entrichten wären. Handelsnachrichte« aus der Tscheche-Slowakei. Prag» 80 Juli. (Privat.) Unter Mitwirkung dcr Böhmischen Jndustrialbank ist in Preßburg eine «me Aktiengesellschaft unter der Firma ^Medica", Slowakische AktrrngeseÜschaft zur Erzeugung chemrscherArtikelundH eilmittel, in Blldunabegriffen. Die Gesellschaft, deren Aktienkapital, mit 10 Millionen Kronen präliminiert ist, ist aus ähnlichen Grundlagen errichtet, wre die Prager,,Medica". Vorderhand werden 4 Millionen Kronen emittiert und daS Bezugsrrcht Aerztm, Apothelern und Drogisten Vorbehalten. Das Donau-Verkehrsamt in Preßburg hat die Mitteilung erhalten, daß aus Rustschuk sieben für die Tschecho-Slowakei bestimmte Tankkähne mit 440 Waggons Petrol rum.Beuzi» und O e l abgegangen sind. Weitere 10 Kähne werden demnächst mit einer Ladung von 1100 Waggons in die Tschecho- Slowakei gbgchen. Dw „Agraria", landwirtschaftliche Maschinen- und Landrsprodukten Handels-A.-G. in Preßburg erhöht das Aktienkapitai von K8 1,000.000 auf Kö 3,000000 durch Ausgabe neuer Aktien, und zwar kür alte Aktionäre im Verhältniffe wie 2:1 zum. Kurse von Kö 550.—, für neue Aktionäre zum Kurse vo« Kc 650.— pro Aktie. Die „F e r r u m", Eisenindustrie-A.-G. iu Prag erhSht, ihr Aktienkapiial. von 5 auf 10 Millionen Kronen. Die »rüg» Aktien ö K 400.— Nominale werden den Aktionären im B«rhaltnis von 2:1 zu K 600.— angeboten. D i e Erste Brünner Maschinenfabrik emittiert lt'0.000 Stück neue Aktien h K 200.— Nominale, wodurch das Kapital von 20 auf 40 Millionen Kronen erhöht wird. Die neuen Aktien werden den Aktionären im Verhältnis von 1:1 zu K 1300.— angeboten. Die internationale Finanzkonferenz um 14 Tage verschoben. j London, 20. Juli. Die internationale Finanzkonferenz, die am 23. Juli in Brüssel hätte stattfiirben sollen, wurd« um 14 Tage versch ob eit. Der genaue Zeitpunkt wird' vom Rat des Völkerbundes bei seiner nächsten Sitzungam 30. Juli in San Sebastian bestimmt werden. Die Konferenz wird die internationale Finanzkrise zu prüfen und Mittel ausfindig zu machen haben, um die gefährlichen Folgen der Krise abzuwenden. In diesem Zusammenhang hat Leon Bourgeois im Namen des Rates des Völkerbmrdes dmn Obersten Rat mitgeteilt, daß der w i r t j ch a f t l i ch e Wiederaufb a u der Welt von der pünktlichen Erfüllung der Verpflichtungen durch Deut schland abhänge. 2lm‘ 16. Juli teilte der Vorsitzende des Obersten Rates, Delacroix/ dem Völkerbundrat mit, daß .die Brüsseler Konferenz verschoben werde« müsse, weil die Ergebnisse der Zusammenkunft in Spa bis zum 23. d. M. kaum zusammengefaßt sein dürften. Die Verbündeten werden, noch vor der Tagung der FinanzkonferenK' mit den Deutschen in Genf Zusammentreffen, um alle mit der Entschädigung zusammenhängenden Fragen endgültig zu erledigen. __ Die deutschbölMische Industrie und die Kriegsanleihe' Karlsbad, 20. Juli. (Privat.) Hier fand eine Versammlung des Haupiverbaudes der deutschen Industrie über -die Kriegsanleihrftage statt, an dcr auch Vertreter der Handelskammern vo» Eger und Reichenberg teilnahmen. Es wurde eine Kundgebung angenommen, die auf dem Standpunkte verharrt, daß ohne Voreinlösnng der Kriegsanleihen die vierte Staats-! anloihe nicht zu zeichnen fei. Von verschiedenen. Rednern wurde wicderholt festgestcllt, daß die Kampffront der' Kriegsanlcihcbesitzer nach wie vor geschloffen und damit ei»! emhttlliches Vorgehen verbürgt sei. Jugoslawischer Ausfuhrzoll. Aus Belgrad wird uns icilgraphiert: Heber" Verfügung dcs Finanzministeriums pichteb?tt nochimmer verkannt. Wenn jetzt ans den Kr-eis>»n mosaischer Bekenner der israelitischgn Religion unt^v Verkennung aller jüdischen Literaturergebnisse selbst unstzr religiöses Rest beschmutzt wird, verdient dieses höher ^hänbt zu werden und muß gegenüber jenen demagogischen Elementen unsere Religion in erhöhtem Maße Dschützh werden und ist sie den Beistand aller wahrhaft-Meralen in Sicherheit erwartend." Da war eD denn ün sich wohl begreiflich, daß Klatzke, der in den Perliner Verhältnissen und dem Jargon des deutsch-jüdisch,rn Partcibetriebes sich noch nicht auskanute, aus dein Flugblatte herauslas, baß hier die kommen, chssetzestreuen Juden Berlins sich gegen Renektzr und Reformer irgendwelcher Urt zur Wehr setzten. Er freute sich daher ungemein, auf' so beguem« Art eine Liste zahlungsfähiger Leute bekommen zu haben, hio offerchar alle Stützen der alten Synagoge, HMe, interessierte, fromme Juden waren Und die gewiß geN'stjgt sein würden, cinern in Rot geratenen frommen Mischen Gelehrten zu helfen. Den Llnsdruck „liberal" ah§p.nahrn er für gleichbederztend mit „fpyynn", Dementsprechend tzntwarf er dssnn Mch den TM des Brieses. - - Mse Kannte er ahnen, daß unter all den Unter- KßlchN'Srn jenes Ausrnfes sich kaum ein einziger befand^ vex sich um den Mabhat ober um die Wssisegese^e- NmMrjtz, kKurn einer. d'M jWsche MÄrssmAit ÜMxeffitzrjs, und sehr svenjge herunter überhaupt ernstere Misch? Jttttzresssn hatbsn --- haß hie meisten sich jahrein jahraus um jüdische Angelegenheiten über- WK pW' kümmMM . umd-. daß. sieihra Unterschriften zum Teil aus purer persönlicher Gefälligkeit, zum Teil auch nur aus A-rger über die neue jüdischs Partei gegeben hatten, deren geräuschvolles Auftpel^r die Diskretion, mit der bislang die jüdischen Angelegiznhciten lerlödjgt ipurden, Kg gefährden drohte. Md pyx Wolf Klatzft ahnen,, daß der Landesgerichtsrat Levysohn aus der Matthäi kirchstraße, der vor einigen > Monaten durch Unterzeichnung jenes Aufrufes sich so ernstlich' bemüht hatten dje btzdrohttz jüdische Religion zu schützen, daß eben hieser WDtßr PG MiligtuW, pitznn tzr Überhaupt noch Neigung per spüren solA, als Religjonsschützer aufzutreten, jetzt seinen Schutz allenfalls der protestantischen stirche hätte angedeihen lassen müssen. Er war mit seiner Familie kurz nach Verschickung jenes Flugblattes aus dem Judentum ausgeschieden und zurr Landeskirche über getreten» er wgr nicht mehr Landesgerichtsrat, sondern Landcsgexichtsdirektop, tzr hieß nicht mehr Levysohn, sondern führte mit landesherrlicher Genehmigung htzn NaMN Müsen. > M Aber seine Wohnung in der Matthäikitchstraße L hatte er heibehalten, da der Mietvertrag noch zwei' Jahre liHf und nicht ebenso leicht zu läsen Mr,. Wie! dep nach der Ileb^rliefernng vor längerer Zeit gm Berge Dgai geschossene Bßptxag. Sg' Weh f^tte asttestamentaxische Vergangenheit im Haus« «und \n der' llmgebnng bekannt, und so kam auch Wolf KlatzkeK Brief riMg an, nachdem W Mr-sssse, von dem schnntn-»- zelnben Hriesträger herumgezeigt, einen Lichtblick in das Dafein der Portiersfamilie und vieler Dienstboten beider lei. .Geschlechter gesenkt hatte. 0931

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.