Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 531 (15.7.1920)
- Date
- 1920-07-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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' Seite 2 Mm» Donnerstag -euzen zwischen den religiösen Gesell- . chatten im Lande. Der Vorsitzende dieser Kom° «nissivn wird vom Völkerbund ernannt. Die lang unterbrochene organische Entwicklung des Landes kann nun beginnen. Die Maßnahmen, die z!nr E r§ richtuug einer iüdischnatio«alen ' Heiinstätte ergriffen werden sollenwerden diese Entwicklung im höchsten Maße fördern. , , . *;■ „ Bod cnsp ekulati onen werden' durch "entsprechende Vorschriften v e r h i n d e r t iverven. Zu oiesem Zwecke soll eine Bodenkommission, bestehend aus einem britischen Beamten nnd zwei anderen Mitgliedern, eingesetzt werden. Ein Landkntasier soll angelegt werden uü^^iü^LLkbiLdüng. Lamit. s.E.er;r, Gerichtshof f ü r Gr« n d b e s i tz f r a g c n .errichtet werden. Weiters soll-unverzüglich an die Errich- -nkttg von Banken geschritten werden, die lau fl* sristige Kredite ans Hypotheken nnd snr städtische Geschäfte gewähren sollen. Die Z i v i k Verwaltung wird .die Eisenbahnen über, nehmen. Ferner berührte Samuel die Frage des Ausbaues der Eisenbahnen, des T e l e p h o n- und Telegraphen netzes. und stellte die Ausführung vieler öffentlicher Arbeiten noch vor Beginn der Regenperiode (das ist im Oktober) in Aussicht. Manche dieser öffentlichen Arbeiten erfordern große, finanzielle Aufwendungen, er hoffe aber, so rasch als es der Zustand des Landes gestatten wird, eine Anleihe zustande zu bringen. Ein großer Teil dieser^ Arbeiten wird der P r i v a t i n i t i a t'i v e . überlassen werden. Tie Häsen und Grenzen des Landes werden in .Kürze für eine b e s ch r ä n k t e E i n w a n d e r u n g ireigegeben werden. Die Regierung wird demnächst ein Gesetz erlassen, das ihr die Kontrolle über die Einwanderung überträgt und worin ihr die Bedingungen genau umschrieben werden, unter denen die Emwanderung zugelassen wird. Sir Samuels Reise durch Palästina. London, 11. Juli. (Jüd. Korr. - Bur.) Sir Samuel bereist gegenwärtig Palästina, um mit allen Bevölkerungsschichten Fühlung zu nehmen und ihnen die Botschaft des Königs zu verkünden. Am 8. Juli Mr er in Haifa, wo die Repräsentanten der nordpalästittenfischen Bevölkerung versammelt waren, um die Botschuft entgegenzunehmen. Am Füße des Karmel wurde eine Tribüne, mit' verschiedenen Farben verziert, errichtet, von der der Oberkommissär den Vertretern der Drusen, Bahiten und Samaritaner von Haifa, Galiläa, Nablus und Tutkerin die Botschaft verkündete. Am 9. Juli begab sich Sir Samuel nach Ätlit und den jüdischen Kolonien bei Samaria. Von dort reist er nach Fabln s, Samaria nnd Jemal. Botschaft Lloyd Georges a« die zionistische Jahreskonferenz. London, 11. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) Doktor Weizmann erhielt die folgende Botschaft vom Ministerpräsidenten Lloyd George: „Ich übersende meine herzlichsten Glückwünsche dem ersten seit Kriegsausbruch tagenden zionistischen Weltkongreß aus Anlast der Wiedererrichtung der nationalen Heimftätte für das jüdische Volk. Ich vertraue fest daraus, daß das jüdische Volk alle seine Eigenschaften an Energie, Entschlossenheit, Toleranz, Weisheit und Ueberlegung gegenüber seinen Mitbürgern in Palästina zeigen wird, die für seinen Erfolg notwendig sind. Ich bin überzeugt, daß in diesem Falle das jüdische Volk ab-crmals einen großen Teil zum Fortschritt der Menschheit beitragen wird." Politische^lundschau. Aus Rumänien. Ei« antisemitischer rumänischer Armeebefehl. Bukarest, 12. Juli. (Jüd. Körr.-Bur.) „Socialismul" veröffentlicht nachstehenden Befehl des Kriegsministeriums von Nroß?Rumänien: „Kriegsministerium Nr. 1.0, 212/1920. Wir ersuchen Sie, die jüdischen Soldaten zu entfernen und sie durch rumänische, die schristkundig sind, zu ersehen, da — eingelausenen Meldungen zufolge — die jüdischen Soldaten kn den Bureaus der verschiedenen Kommandos nicht verwendet werden können." Die Wandlung deS Sozialisten Grigoroviek. Bukarest, 12. Juli. (Jüd. Korr.-Bu-r.) Einer der Herausgeber der „Mäntuirea" hatte eine' Unterredung mit dem sozialistischen Senator Grigorovici, ist deren Verlauf Herr Grigorovici gefragt wurde, ob bei der Debatte über' die Thronrede auch die jüdische Frage seinerseits aufgeworfen werden würde. Herr Grigorovici erwiderte: „Nein, für 'uns Sozialisten ist dies eine sekundäre Frage, welche der Vertreter der Bourgeoisie Dr. Strauche r in der Kammer zu behandeln hätte." Offizieller rumänischer Antisemitismus? Bukarest, 12. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) Der bekannte Antisemit C u z a hielt im rumänischen Senat eine Brandrede gegen die Juden, in der er unter anderem sagte, er wolle mit den christlichen Sozialisten reden, für die Juden hingegen habe er andere Waffen. Der Senat applaudierte ihm einmütig, ohne das ein einziger Senator gegen diese .Hetze Einspruch erhoben hätte. Der rumänische Pogromismus wieder MlgMMrMe OMlt glMtgMen,. M dM SBitttcr Mo»gr«zeit»»g 15. Juli 1920 Nt. 631 Die Bolschewiken vorTeheran. London, 14. Juli. (Korr.-Bur.) Das Reutersche Bureav erfahrt, daß die Bolschewiken das Gebirge von Noor zwischen Teheran und Mezanderan erreicht hatten und daß Teheran bald in ihrer Hand sei« werde, wenn ihr Vorrücken nicht gehemmt werde. Rom, 14. Juli. (Funkspruch.) Nach Meldungen aus Teheran besetzten die Bolschewiken Bärferusch und Sari in der Provinz Mesenderan, 80 Kilometer nördlich von Teheran. Ern Zwischenfall bei der franzöfischen National- ■ z -'' frier in Berlins?• ■ Berttn» 14. Juli. (Wolff.) Wie die Sichrrheit-polizri mit» teilt, fand beule vormittags cmt dem Varise-Platze zur Feier des ^anzZsischtst 'NiüionaltageS ein F e ft a k t v o r d e v fran- - ö f i sch ni B o vs.ch a f an .rcm,Pe:,i:rter der hiesige« Enienttniisschyrn teilnahmev. DaS anwesende deursche Publikum üimmte beim Hissen der stanzvsischen Trikolore daS Deutschland- Lied «m. Beamte der Cichetheitßpoli-ei geleitete» französische Ossiziere nnd Matrosen, du durch Hr BMehmnr da- Publikum gereizt batte«, in die Botschaft, Auf diese Weise gelang es. Ausschreitungen vorzubeugem / Nachdem die Feier vorüber war und daS Publikum den Aatz-veilMu batte, sind bishrr noch unbekannte Personen ans das Dach der- .französischen Botschaft geklettert, von wo sie die Ti^ol^e 'h e r'a %h all 11 n^yd.,sich mit.ih, tllen tfertt t c«; Paritz, 14. Juli. (Hav^,) Namens des von Berlin abweitst den französischen BorschästerS ^aurant bat dessen Vertreter d: Marcilly bei der deutschen Regierung wegen des Zwischenfalles beim franzöfischen Boischäsisgebäude Protest erhobt« «nd sich die Forderung von Zwangsmaßnahme n Vorbehalten. (Diese unnötige deu!sch«a1iorurle „Heldentat* wird Deutschland wieder Geld kosten.) Rede laut Senatsbeschluß durch Maueranschlag dem Volke bekanntzugeben ist. Anfnahmsverweigernnfl jüdischer Advokaten i» die Dnkarester Advokatenkammer. Bukarest, 12. Juli. (Jüd. Korr.-Bur.) Die jüdischen Advokaten haben gegen die AHvolatenkammer einen Prozeß. angestrengt, da diese gegen die Aufnahme jüdischer Rechtsanwälte in die Advokatenliste P r o test. eingelegt hat, unter dem Vorwand, daß das Gesetz für die Erwerbung der Rechte der Juden antikonstitutionell. ist. Der Oberste Gerichtshof Wird in dieser Angelegenheit die Entscheidung fällen. Ezerrrorvrtzer Brief. ( Neue Erlässe. Bet der Uebernahme der Regierung durch dir Rumänen im November 1918 gab es schon eine ganze Reihe von Erlässen, die gegen die nichtrumänische Bevölkerung gerichtet waren: So hat der damalige delegierte Minister Dr. von Flondor einen Sprachenerlaß veröffentlicht, demzufolge jeder nichtrumänische Staatsbeamte die Prüfung aus. dem Rumänischen nachtragen muß. ansonsten er voni Dienste entlassen wird. Von einer Ernennung war schon gar Nicht die Rede. Allein die Suppe wird niemals so' heiß gegessen, wie gekocht. Die Regierung mußte den Erlaß umgehe» und nahm auch ohne Prüfung Ernennungen vor. Eine Ausnahme machten und machen diejenigen Beamten, welche nicht in der. Bukowina geboren wurden. In diesem Monat „beglückte" uns die Negierung mit neuen Erlässen: Bei der Aufnahmsprüfung im Gymnasium-nnd bei der Mätura müssen die Schüler ans dem Rumänischen nur von -rumänisch-nationalen Professoren geprüft werden, obwohl wir über eine ganze Reihe von Professoren verfügen, die in diesem Schuljahre zur Zufriedenheit der Vorgesetzten Behörde den Rumänisch-Unterricht erteilten. Nach diesem .Erlasse folgte gleich .ein zweiter, der eine bedeutend schärfere Maßregel enthält. Die Paterlandsknnde in der 4. und 8. Gymnasialklässr soll nur von Historikern rumänischer Nationalität in rumänischer Sprache unterrichtet, werden. Die Tragweite dieser' Erlässe ist eine so bedeutendes daß die Juden mit allen Mitteln dieselben bekämpfen tvdrden. .Ks ist-doch un-. möglich, baß die Schüler dem Vortrag'in rumänischer Sprache nach einem einjährigen Unterrichte folgen sollen. Diese Erlässe dürften Gegenstand einer Interpellation im rumänischen'ParkM^ente sein. In der Sommersessivn wird das Parlament sich mit den D'e kretgesetzen befassen.- dieselben auf parlamentarischem Wegin kodifizieren- (sind bre.n-.' nende Frage bildet heute im"Parlamdnte dte Einlös u n g d er Kronen^ ullch'.Rübelnotin. Im ganzen Lande, in Siebenbürgen und in Beßarablen fanden Massenversammlungen statt: in' denen hie (HnlösuNg der Kronennote zur Relation 1:1 gefordert' wurde. Auch die Agrarreform sott endlich einer Lösung zugeführt werden. Die demokratischen Parteien, besonders die Sozialdemokraten, verlangen ganz energisch die Aufhebung der Zensür und des Belagerungszustandes in den Neu ängeivorbenen Gehiettzn. In Angelegenheit des Wahlgesetzes in der Bukowina wird der jüdische Deputiert^ Stellung Nehmen müssen, da es nicht angeht, daß 120:000 Juden in der Deputiertenkammer nnd im Senat nicht entsprechend vertreten (inb. Was die Judlrnfrage in Rumänien anbetrifft, so muß in allererster Linie eine Einigung aller Parteien erzielt nnd eine jüdisch politisch: Or.^anisalion Grosi"U>nän!ens ge- IMfsKn..,wMdW. In eiM ide.r.,zlüchtzen,MtzunM Mrst.tz vom jüdischen Deputierten ein Gesetzesprojekt ein gebracht werden, welches die national-kulturelle Autonomie der Juden Rumäniens sichert. Die zahlreichen^ Judendekrete müssen schon in einer der nächsten Siüu»» gen zum Gesetz werden. , Eine Versammlung der' Zionisten aus de« - ariglo-füchsischen Ländern London» 18. Juli.. (Jüv. Korr.-Bur.)' Vor Eröffnung>dtr Jahreskonferenz berief Dr. W e i z m a n die Delcgiertcn aus de» a n g l o - s ä ch s i s ch e « L n n d e r n zu einer. Versammlung ein mtb erflöitc ihnen: „Die große. politische^Mrantwortlichkeit. die alle Zionisten nagen, ruht m erster Reihe aus Ihnen. Die Mandatarmacht selbst, sowie aste Nichtjuden erwktrtE daßdie Judeu sMt alles m Pülästina machen..DaS ist auch tk Ansicht Llv)^ Georges. Der Erfolg von Sir Herbert Sam u e l ist ein Teil'Ihres eigenen Erfolges nnd es hängt nur von Ihnen ab, daß er ein -entschiedener und vollständiger Erfolg werde? Dr. Wrizuiau betonte ferner die Wichtigkeit einer Zusammenarbeit der I c a, sowie die Pflege s r e u n d s ch a s 1» l i ch e r B e z i e h « n g e n zu den Arabern ir und außerhalb Palästinas, die sich auch auf die w i r t s ch a s * liche Zusammenarbeit zu erstrecken habe. Me müsie eine Brücke bauen, die zu allen schaffenden Kräften i' jüdischen Volke führt, wobei die Hegemonie d» Zionisten aufrecht erhalten werden müsse. Iabotinskh enthaftet. Londo«, 11. Juli. Das Jüdische Kvrrespvndrn'?Burrau» verbreitet folgende Neutermeldung aus Jerusalem: Die zionistckch« Kommiffion erhielt die Meldung, daß eine Amnestie erlaffeu wurde» die alle jene umsaßt, welche im Zusammenhänge mit den seinerzeitigrn Ausschreitungen verhaftet worden sind. Alle wurden in ihre vollen politischen und bürgerlichen Rechte wieder eingesetzt. Das bedeutet» daß auch Leutnant I a b o t r n S k h und sei"' Kameraden auS der jüdischen Seldstwrhr befreit wurden. Sitzung des jüdischen Nationalrates in Prag« In der Sitzung des Jüdischen Natwnalrates vom 30. Juni 1920 wurde zunächst über eine reiche Jnterveirtllonstätigkeit berichtet, darunter über die Intervention von Doktor Engel, welche zum Versprechen des Ministerialrates Nova! führte, die Behandlung der Flüchtlinge als Au s lä n ber durchzuführen. Einen großen Raum nahm in den Verhandlungen die Sorge um die jüdischen Durchwanderer ein. Abgesehen von einer Intervention deS Dr. Lebenhnrt wegen Ueberlafstmg von Betten für die Leitmeritzer Chaluzim ist es vor allem dem Sekretär I u h n gelungen, beim deutschösterreichischen Konsulat die Erteilung genereller Visas für Chaluzimtransporte nach Palästina zu erwirken, in der Weise, daß nur der Führer einen Paß besitzen mutz, während die übrigen Konsignationen haben können. Außerdem sollen die Bisas nach der Armentaxe berechnet werden. Entsprechend dem Antrag Professor Dr. Engels wurde außerdem ein Komitee eingesetzt,^ welches den ganzen Komplex der Emi gratis ns frage durchbesprechen und positive Vorschläge erstatten soll. Zugleich wurden großzügige Maßnahmen zugunsten der notleidenden jüdischen Studentenschaft inS Auge gefaßt. Die Ausarbeitung der positiven Vorschläge wurde ctuch in dllsem Punkte dem genannten Komitee übertragen. Bet dieser Gelegenheit nahm der Nationalrat entschiedest Stellung gegen das Auftreten des Verbandes der slowakischen Hochschülev an der deutschen Universität. Die Entscheidung über die Teschener Frage. Mitteilnnczcn der Entente. \ ' Prag, 14. Juli. (Tschecho-slow. Pretzbureau.) Die auf der Konferenz in Spa versammelten Vertreter der Großmächte, und zwar Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan, haben im Namen ihrer Regierungen dem Minister des A^ußern Dr. B e n e s ch folgende am 10. Juli 1020 in Spa angenommene Resolntion über die F e ft s e tz u n g der G r e n z e der beiden Republiken im T e s ch e n e r, Z i p s e r und A r v a e r Gebiet eingehändigt. Die Frage doS Teschener, Zipfer und Arvaer Gebietes hat eine solche Entwicklung angenommen, daß sie bei der unaufschiebbaren Lösung auf die größten Schwierigkeiten stoßt. Es ist sonnenklar, daß bei deck Stand beider interessierten Parteien weder ein Plebiszit gemäß deck Beschließ des Obersten Rates vom 27. September 1919, noch eine Arbitrage, die letzhin - vorgeschlagen wurde, anzuwenden ist. Die gegenwärtige Lage ist aber allzu ernst, um zu gestatten, daß der Streit, welcher attf die allgemeine Situation Einfluß ansübt und den Interessen Europas und des Friedens schavet^ noch weiter in die Länge gezogen wird. Es ist notwend-ig. daß die notmalen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen der pölstischen und der tschecho-slowakischön Republik rasch wieder hergeftellt werden. Von dieser Erwägung geleitet, hat die Teschener interaMerte Kommisstön dringend empfohlen, daß die Botschafterkonferenz bezüglich einer Entscheidring die Jmtiätive ergreift, welche zwischen den Interessenten direkt nicht erreicht werden konnte, die sukzessive ebenso Widerstand gegen das Plebiszit als auch gegen die Arbitrage bekundeten. Unter diesen Umständen glauben die in Spa versammelten Vertreter der englischen, französischen, italienischen und japanischen Regierung, daß der Oberste Rat selbst die Verantwortung übernehmen müsse, um zur definitiven. Regelung, betreffend die Aufteilung der Gebiete,^ SN schreiten, die den Gegenstand der Forderungen beider Republiken sowohl im Herzogtum Teschen als auch im Ziffer und Urvaer Gebiet bilden. .Eine jo.IKe MtscheKung