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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-11 · Heft 527 (11.7.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 527 (11.7.1920)
Date
1920-07-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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SäBBMHHMMM Sh. 527 TBint, Tnnntaz SSt«»«r 8Kflrfle»*ettttm«t 11. Iuk 1920 IM»IIWIBWm«l«lll«ll««Miw. Dayiji' Erdtracbt San Remo, das jiidisciie Palästina lind die jüdische Legion; fltin Rnf nach Selbsthilfe •in’«* südliche:». ■■•; . s Mit dem Vorworte eine« englischen Heertfiluers ' . ■ - v Krsaheint demnächst!! Auf allen* Schlachtfeldern blulelen bis Van Juderr-Soldateir'f'l-.c. die Freiheit der Staaten, deren Irene S'.anl-’bür^eri'Vje brat da.- A'tf den Leichen der besten t-Shne des jüdischen Volkes , e^tstaad.,en pone Staaten, die den Dank an die jitdiKihen Freiheiiekänijifcr re?ge»-:«n, haben. Kan eilt er, da-eijrene Land anfzübnuen hmi in vertoidifen. Ans allen ehemaligen jüdischen Frontkädpfern muss eine grosse 'jüdische Armee entstehe», eine Armee von Soldaten; und Arbeitern für die Freiheit tmd zam Ze.hni?«' des eigenen Volkes nnd Landes. Lin Weltbund »Her jüdischen Kriegsteilnehmer.' ein Welt'virlscbaiie» verband aller Kriegsbeschiidiglen t/ices ••gegründeh*.•werden'., etn# nationale Wacht und Selbsthilfe. Die Schrift enthalt das Arbei‘%- programm. In Taneondon muss sie verbreitet werden. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. . . Vorbestellungen beim..." ' ■ Verlage 1tWiedepgebnrttfi?Wien, X1X„ Rwiischnlc törtWcitbpM :Kommis:.!ousyer{ag: ßachimidlflßg ScfcoiÄ, SjFtea II. Rn:. Umversitätsstmse- S. 5100 .wzsggeersM? n.ulm IV wnBnmwil »!E» Säugling« nicht lieferbaren Fri?chmi!ck> -die Erlangung dies. für f«: unaiitbelirlichcn Mckchqilantiniis sühcrzuswlleii. Es -wurde hirfür. folgender Vorgang ver/inbar't: - 1i In den Mntterberatungssteslen, wo die Säuglingd bischer in Fürsorge standen, erhält jede Mutter, die ihr Kind nicht stillen kann, eine Trockenmilch karlr. mit der die Mutter an der für ihren. Bezirk zuständigen Depotstelle der Soctetv of friendS gegen Bezahlung von derzeit 25 Kronen einefür mehrere Tage reichende Menge eüjes Ersatz Präparates' (Trockenmilch) für vier Liter Vollmilch beziehen kann. Dir UntersuchungSstÄle für- Säuglinge, die bisher nicht in Fürsorge standen, erfahrt die, Mutter in ihrer Brotkomimssion. 2. Nachdem erstmaligen Bezug-: dieses. Ersatzpräparates kann ein weiterem Bezug erst dann wieder erfolgen, bis' die bereits abgegebene Menge des Ersatzpräparates durch die entsprechende Anzahl von Fehlmilchschemen gedeckt erscheint: 3. Die MüttÄ ch.'.r uichtstillbarett Säuglinge wendensich nämlich andie Mjlchabgabestelle, wo sie r-ayoiiiert sind/ nur den Bezug despähUen i von dort znznweisenden einen Liters Frischmilch. 4. Sobald dje Milchabgabeftelle nicht in der Lage ist, diesen Anspruch zu decken, gibt sie der be.tresfe.nden Partei nach, Abnahme des Milch kartenabschnittes - außer jener Menge .Frlschurilch, die. .sie liefern kann (Sauermilch lind Kondensntilch ist für pchd. Säuglinge nicht g-zugesten). für. je.. ifc, .ßjtct,; nicht.- aüsgefolgter Frischmilch einen - Fehlmilchschem. 5. ' Die Art btt* Bereitung des. Frischmilchersaiies ans dem nenen -Ersatz" Präparat wird der Partei jeweils in der Mutterberatungs'' stelle ,bekanntgegeben. Bemerkt wird hie/u, daß die Milch.- versörgüngssteNe an die Mütter und die Milchabgabestallen Weisungen wegen des Bezugs der Trockenmilch hinaus gegeben hat und daß auch in den Mütterberatungsstellen Anweisungen über die Art der Zubereitung der Trockenmilch zu -ctv fahren sind. .>*; Zewiverba. Vom 11. bis. 17. IiÜi: Himbrersait (Ge'äsie «ilbr'mgen), Maggt-Wützr, Margaime, Ternlw.ncn: Resibeftände der Borwochcn. Brcnnstoffabgab?: Siebes „Städtischer Angestellltt" vom..!,, nnd 15. d..M. slcculayon'enrrig bis .1, August möglich. *;rr::;‘ :.T' BÄhM rmd KmA. . Aus den TheäLer«, - - In der- N .e a t n Äö-l.-LN-er B ü h n e svielt Di?. -: -.lg den 13. d. M. Oskar B r r e g.i als Gast -den '. UricL Acosta m dem.gleichnamigen Gutzlowschen Schauspiele. — Mittwoch den. 14. d. M. Lastirrt Hugo Th t rn i g in »Kl t* i-u D.o r.t i t*. Im C a r l - T h e a te r. gafiiett'am Sonntag dm l I. d. M. M Sma , Im J',.o s e s st ä d!,e r T h e a t e r erössnet am 16>d. M. Dir kens ein Gastspicl als „Zsa z a". .. Führungen in der „Kunstschan 1830*. Um eiium vielfach geäußerten Wunsch zu entiprechcn., wir Herr Piosestor Franz C i z c k Dienstag den 13. und Firitag den 16. d: M., vü« i bis 6 Uhr nüchniittaaS, Fühumgen in der Kurwchatz nbervehmen. DaS für die Kuiistichäu 1920 int Bnblikum sich luiidg^tzeride'Interesse ist nach wie.vor sehr lebhaft. •■>■■■ « Die geplante Amgeftaltung des Redoutenfaalss l« ein Theater. Gestein fand in der früh-ercn H y st bürg eine Besichtigung des *R e d o u t e « s a a l e s. statt, die wegen Adaplierung * desislben für Theatervorstellungen Mit Mitgliedern des Bnrgttzealrrs auäesetzt w.n*. Es .ist sehr fraglich, ob der Plan zur Anssührnng kommt. Die Adaptierüngskosten sollen: sich ans nicht weniger als zwei Mi'lli'onru Kronen belaufen. Auch drr werliirlnüsmäfiig' sehr kleine FasimsgSraumdes SaaleS wird gegen die Neattsieruntz drs Piojekts/inZ Treffen geführt. Erika Morini uniernimmt eine Amerika-Tonniee, Die jugendliche Geigrnvirlnosin, wird in den Hauptstädteu der Bereinigten Staaten konzeitieren.. Vor dieser ersten ' sthrrWi'chtn Kunstsahrt wird Erika Mormi ihren .LÄener Berpfüchtüngen Nachkommen, dann iu Italien und in den Sukzesslonsstaaten konzertieren, hieranf eme Reibe von Konzerten in England geben. Soweit Erika Morin, nicht mit Orchester svielt. wird dieMävierdegleitung ihre ältere Schwester besorgen, die iämtl'che Touineen mitmacht. _ . * Literatur N^WisienschüfL. Herurann Cohen im ritsrarischen Nachruf. In einem Nor kurzem tili Jüdischen Verlage er schrönenen Buche*) wird die Lettre des im.-Jahre, 1918 dqhingegangenen greisen Denkers, der zu den raprasentatibsten Gestalten einer gewissen ^Uebergangsphase der Phrlosopttie wie auch des Judentums gehört, von einem Schüler auf denk Felde der Philosophie und Gegner in der-Auffassung des JiideuinmS in einer Weise, behandelt, welche ohne, eigentlich eigene Stellung nähme oder gar Weitersührung in. ausdrucksvollen Linien, das Wesentliche unmittelbar wiedergibt. **) Ililov .Boiüiu: Hermnini Lotten. Berlin, indisches Verlag, 1919. Die eigei'tü-uliche Verwebung >7.antiswer J-nmanenäphüosopttie und reinen Idealismus („Logik der reinen Erkenntnis", ..Ethik des reinen Willens", ..Aesthetjk des reinen Gefühls"), weiche die Marbnrger* Schule auszeichnet und die. eben auch in Zwei si'achrm'en iln-es l gegenwänigrn Führers Paul M a 1 o r-p- *) zum Ans- \ druck-kam. geht auf Hermann (Soften al* „Gründer" und Haupt dic-ser Schule.-zurück. Insbesondere erscheint dieselbe bei io»i — und hierin erinnert seine Lehre auch in ihrer Uebertreibung an Fichte — in eigentümlicher Weise begründet in einer letzten Aktivität des menschlichen . Geistes, der ans seinem Wesen auch seinen Inhalt erzeuge. Zwei Momente aber stempeln Cohen, trotzdem er denr nationalen Bekenntnis und dem nationalen Neuanfschwimg des Judentums zeitlebens kein Verständnis eiitg egenbrachte, geradezu zum jüdischen Denker, als welcher er vielleicht der Kette der großen jüdischen Religionsphilosophen angegliedert werden fönttte: die völlig jüdische Begründung seiner Ethik (mit einem gewissen. Recht spricht KlaMn von dem „Ausgangspunkt einer philosophischen Schule der jüdrlchen Ethit'Z und der ethische Aspekt des religiösen Gedankens. Als ein in seiner Art grandioser Irrtum mutz ja jene bei Klotzkin nur noch mehr erstarrte Auffassung bezeichnet werden, vermöge welcher Gottesidee und Messiasidee nur als Garantien des ethischen Ideals postuliert werden (ähnlich wie auch bei Kant die Ideen: Gott, Freiheit, Unsterblichkeit). Immerhin können wir, was Natorp mit Recht hervorhebt, über die religiösen Gedanken Cohens, welche ihn in den letzten Lebensfahren besonders beschäftigt haben, noch nicht abchließend urteilen, solange sein nachgelassenes Werk „Die Religion über das Judentum" noch nicht veröffentlicht ist. Aber auch schon die eigentümliche Wechsel- Zeitige Begründung von Logik und Ethik im System Cohens berechtigt dazu, dasselbe in einen tieferen als bloß ratiottalistischen Aspekt einzustellen, mag derselbe auch im Bewußtsein und im System der Philosophen nicht zur .Klarheit gekommen sein. ■ Ernst Miller. Dramen von Pttez. Dir wenigen Dramen des großen östlichen VoiksdichterL. zumeist Spätlinge seiner Kunst, unterscheLen sich nrcht in der Art der Erfindung nnd nur wenig sogar im Typischen der Darstellung von fernen bilb- und geiftsprühenden Skizzen, nur daß hier manches noch stärker ins Bildhafte, in die pointierte Situation, in den symbolisierende« Schicksalsblick verdichtet erscheint, mck daß oldes im Tone einer im ganzen volkstmnlich-sanghaften Lyrik gehalten ist. Bon den drei eben im Verlag Löwit, Wien, in deutsch^: Uebertragung erschienenen Perezschen Dramen stellen sich zwei nur in neuer Auflage dar. Dättou war bas eine bisher überhaupt rmr als Luxusausgabe, erschienen, mch daher. lange nicht so bekannt, als es verdient hatte. Es ist die von Hugo Zuckermann übersetzte „Nacht auf dem alten Markte", ein echtes Schatten- und' Dotenspiel (seltsam genug: auch eine Art Vermächtnis -sowohl des Dichters als des Uebersetzrrs). aber auch, wenn man so will, eine Totenschau auf die ganze Gestaltenwelt des Dichters, die . hier in gespenstischer Nacht auf dem Märkte eines kleinen Judenstädtchens mit allen ihren im Aspekt von jenseits des Grabes selbst nur schattenhaften Schicksalen vorüberhuschen.. Hinter diesem gespenstischen Treiben aber muh' der tiefe Klang symbolischer Probleme, wie die Toten den Tod abschaffen wollen, wir die Nacht gegen den Tag revoltieren will, aber zur Gottesklarheit des Willens nicht kommen kann, und wie seltsam überhaupt Leben und' Traum, Tages- und Nachtleben ineinander verwoben sind. Bon der vollen Tragik religiösen Volkslebens ganz durchglüht, ist das von Siegfried Schmitz übersetzte Drama „Die goldene K e t te", vielleicht bas reiffte Werk des Dichters überhaupt. Wie ja immer Perez' Darstellung dort am vollendetsten ist, wo sie in die Seele des Volkes, fein religiöses Leben, namentlich in der Form des Chassidismus eintauchtso verdichtet sich diese Motivenwelt hier noch' einmal realistisch und historisch in der Familiengeschichte von vier Generationen, von dem engelsgleichen Urahn, der in heiliger Ekstase die Zeremonie der Hawdalah' zu vollziehen sich weigert, damit der Weltensabbat kein Ende tiehme, bis zu dem innerlich von Ztveiseln durchwühlteit Enkel, der verstricht in die Nilwahrheit, die des Volkes Wundersucht und Wunderglaube mit sich bringt, schließlich in Verzweiflung, Gott versuchend, die 'ganze Ahuenkette in feierlicher Beschwörung zum Beweise ' des Wunders zwingen Wils. Das dritte, neuerschieneue DraMr „Fn Fesseln" gleichfalls von Schnntz übertragen, greift auf ein Hauptthema früherer Skizzen des Dichters zurück: Di« Tragik der reinen Erotik im Kampfe gegen Tradition und GotteSzwang. Freilich wirst nach manchen lyrischen Perlen der verzweifelte Ausklang mit seiner Verquickung von Hrklrgkeits-. . clstase und wahlloser Sinnlichkeit etwas peinlich. Die Umschlagzeichnmtgeu der vielleicht allzu weih' geratenen Bücher stanimen von Uriel Birnbaum, scheinen aber al>? Symbol zu viel Mtd als Bild zu wenig zu sagen. —cm— Ernst Ludwig Schellender-: Die deuischr Mystik. (Derlm, Verlag Hugv L'rrmühler.) Wesentlich aus ümerer Ergnffettheit scheint vsrlirgen^es ttriue-.Büchlün brrvorge-augen z« sü< das nicht in scheinwisse»-- schaftlicher Methodik, sondern durch warm? ,Ges8hlsz«sa»»renhänge in die großen Limen der deutschen Äkystik einiührt. Dam R. Töwit Verlag, Wien-Berlin Sorben erschienen und durch aUe Duch- -tzLndlnnnen pr beziehen Ein VerSbrulr von Otto Rbrles Preis gebunden 9 Mark 0 mehr als systematische Daistellung geben hier in ihrer eigene»' Grfühlsstimmüng gehaltene Erlänterungru, belegt durch zahlreiche Anssprüche der großen Mystiken als deren Gipfelpunkt bezeichn vendeiweise der Musiker Bach rrschemt. Leider hat sich ah« de« Aulpr, der mtr die deutsche Mystik zu keime« scheint nnd emsritil« ihre Form verliebt ist, nicht z« einem Standpunkte erhöhen^ der auch andere als arische AeußrrlmgSsorme« menschlicher r«litzwier ümtnebe — und;u dieser gehört auch die grringschätzjeinmal trwäbute indische Mystik — gelten ließe. Dem Terte stud. prinillive Kopien alter Meisterbilder nngrfügt, was de« ttta» lichrn Charakter des DüchkeiuS erhöht. — «n — Düchertünlanf. Gronemann Sammy: Tohn«ao«-h»k.' (Wrl!-Veilag. Berlin.) — Bernstein Eduard: Die Wahrheit Wev die Einkrei'ui-g Dculschlands. Kaatsly Karl: Delbrück Wilhelm kl Stür.-enegger C.: Die Wrederauf«st«hvm- SerbiruLi Horten Alffed: Sozialisierung uub Wiederaufb^«. (Sämtlich Verlag Neues Vaterland.) — Dir Einwandrrnug der Ostinden. (Welt-Verlag.) — Ichnda Halevr: Diwan. (Erich Reitz°B«lag, Berlin.) — Ganz Haus: Der Lehrling. Gide Andre: Bathsed«. Goll Iwan: Die unsterbliche». Trautucr Eduard: Hast. Der dramatisch-: Wille. (Gustav Kiepcnbeuer, Potsdam.) — Stirve tucdnch: Gedanken über Deutschland. Diüher HanS: Werke und age^ l. Bd. Kürck Ernst: Die Revolution der WrsienschoÜ- (Berlag Eugen Dirdtrichs, Jena.) Sport. *) Paul Ratorp: Hermann Cvhen als Mensch, Lehrer und Forscher. Mlvertsckio Berlaasliucljttoudlnng, Marburg, 1918. Das SlranÄfeft der HaLoah. Heute, um 3 Uhr nachmittags findet dieses ^est im neuerbcmten Bade der Hakoah im Kuchelauer? Hafen (Franz JosefsWahn, Station Kahlenberger^ dorf, oder 36er Wagen bis Nußdorf und 18 Mrnutett Gehzeit links der Donau) statt. Das sportliche Programms entlM Wettschimmen, Wasserballspiel, Fechten, Ringen.) Boxen. Als Vergnügungen sind ein Strandkonzert,) Mandolinen- und Gesangsvorträge, Gondelsechten utt#. eine Reihe origineller Ueberraschungen vorgesehen. Dä8 die Veranstaltung auf Eigenem Grund und Vodea eines jüdischnationalen Vereins und nicht in einem gemieteten Lokal vor sich gehen wird, dürste ihr eine be< sonders eigenartige Note verleihen, untsomehr, als daSk von der Hakoah erbaute Bad eine Sehenswürdig-t fett für sich bietet. So sind alle Auspizien für daK volle Gelingen des Festes gegeben, was, günstige Witie^ rung vorausgesetzt, auch sicher der Fall sein wird. Die Mehrzahl der verfügbaren Karten wurde bereits im Vorverkauf ausgegeben. Restliche Karten an der.; Tageskasse. Eröffnung halb 3 Uhr. Zur rechtzeitige« Eröffnung des Bades wird der nm 2 Uhr 40 M«nrt«k von der Franz Jösefs-Bahn abgehende Zug empfohlen Jüdisches -Ittgendsportfest. Hrate um 2 Uhr uLchmitta-s vnünstaltet der iunge Spork', verein H « z a i r auf dem Haloah-Platz rin flnt vOrbnritürS J»geudsp»rtsest. Da sehr viele Nennuvgrn (an Nv) rivtzeltuch»' sistd, darunter von H e ch a w e r, Unit & i, Makkahi 5- M a f! a b i 11 »nd andere mehr, versprechen die leichtathletisch«»! Wettbewerbe einen sehr interessanten Verlaus zu nehme». Di» Wettbewerbe für Knaben unter 14 und rmter 17 Führe sind dölÜK offen. Der Brreinssünfkampf. Ar den die Veravüalter eme»' schönen Vokal gespendet haben, dürfte ihm» kaum r» nehme» sei»,! Voll den offene» Wettbewerben liegt der 1060 m-tzarff -wisch« Selber Gechawer) Und Ball (Nnitas). Falls I. WeiSg a<trÄ^ müßte er sicherer Sieger fein. Den Stafetirvlaus sollte H'rchawky an sich bringen. . Der Abschluß und die Krönung des Felles bildet der «iS einiger. Spannung erwartete Fnßbaükampf Hechawer—>/ H azair. Letztere, die bekanntlich auf;i«tc Sezessio» v»»> Hechawer entstanden find, tieten mit diese« Spiel zum erster»' Male vor die jüdische L>ffentlichkeit. Falls Hechawer dem Gegner nicht rmterschatzt, müßte er sicherer, wen» auch knappes Sieger. bleibe». Ader auch ein unenischirdenes Spiel wäre kein» besondere Neberraschung. Da Hazair m verstärkter AuiffrÜnng aw-! tritt mtd auch Hechawer komplett sein dinfie. ist iedensallS erw interefiänter und bossrntlich iaiier Kamps zu erwarte«. Bus halbsvegS schönem Wetter wird die Berausiallnng sicherlich sehr, viele Freunde finden. Das Fußballwettspiel beginnt u«i Uhr. _ Der LerchtathleLik-Stadtekampf Wien—BerliE> / .Das Hauptinteresse der Wiener Svorttvelr ist heute, aus den Lrichtathletik-Städbekämpf Wien—Berlin ge^ richtet, der nm halb 5 Uhr nachmittags ans dem Praters Sportplatz crstnmlig zur Anstraguag gr'angt. Zum!U

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