Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-07-11 · Heft 527 (11.7.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 527 (11.7.1920)
Date
1920-07-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979605--04657-2990424
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

. Sette 4 Wie», Tonmag K t .. i ■ w—irwiir~ -- uw»«»-im Der Brttrmer Staatsvertrag angenommen.? Prag, 10. Juli. (Tschcchottlow. Preßbur.) Bei der Kn der heutigen Sitzung der Abgeordnetenkammer vorgenommenen > Abstimmung über die Ratifilationsformel Des in Brünn abgeschlossenen Staatsverirages der stschecho-slowakiichen Republik mit der denttchöttei leickn- Achen Republik wurden 161 Stimmen mit Ja und t>0 mit Nein abgegeben. - Präsident T o m a s ch e k stellte fest, daß die Drei- Mnftelmehrheit 169 Stimmen betrage und bei der Abstimmung nicht erreicht worden sei, und erklärte, er chabe schon im Ausschüsse der Meinung Ausdruck gegeben, daß diese Vorlage nicht einer Dreifünftel-, sondern Der bloßen Majorität bedürfe. Er konstatiere daher die Annahme der Ratifikationsformel durch einfache Mehrheit. Sollten allfällige Einwendungen erhoben werden, so wären Pe bei der Vorlegung des Gesetzes zur Sanktion, beziehungsweise in Form einer Beschwerde an den Versassungsgerichtshof geltend zu machen. » Wieder eine MinisterKrise in Prag. ^Englisch «nd Hottowetz kündigen die Demission an.! Prag. 10. Juli. (Privat.) Kaum war das Abgeordnerenibaus auseinandergegangrr», alschon wieder r' : scharfe Krise in der Regierung auSbrach. Finanzmnnstrr Doktor Englisch und Minister für Außenhandel Dr. H o t t o w e h kündigtrn rhre Demission an, weil dir Sozialdemokraten' drschlvssen hatten, daß die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkauf-Preis des Mehls, die insgesamt 1'/- Milliarden Kronen ausmacht, der Staat zu zahlen habe, was Englisch Kategorisch a b l e h n t. Nach den „Narodni Lisch" erklärte sich Minister Dr. Hottowetz mit ihm solidarisch. Eine Fremdenkontrolle in der Slowakei. Prag. d. Juli. Der bevollmächtigte Minister für die Slowakei, Dr. D e r e r, hat eine Verordnung erlaffen, derzufolge sämtliche Personen in der Slowakei, die nicht tschechoslowakische Staatsangehörige sind, sich bis längstens 20. d. M. Lei deu Behörden zur Uebriprillung ihrer Ausweis» avirrr zu Nrelden^haben. Sir werden hierauf unter Aussicht gestellt und, Ms . sie die Jntereffea des Staates schädigen sollten, aus der Tschecho-Slowakei auSgewiese» werde». Wiener Morgenzeirnng.. Mitteilungen fln^ dem Publikum. Grell Uitmann Alfred Juhn Boskowitz B'.senz Verlobte Boskowitz, im Juli 1020 Möbel ii. Ionen- I CDIDA dekoratioc «■ orniH in grösster Auswahl. Nur gediegene UllßPi VH», SlBiBIlSlBfllSi 1 D. 2 691 Erzeugnisse. (Ecke Karl Schweighofergasse). fiPfe&SSl B H BUTT |T MPEM.EN und JUWELEN B kauft lewef als mf 4j Vägö, Juwelier, I., Graben Wb &£&€töo&a&?iebsl3fofi&neii()tßri<iMÄ An der Sdiwelle der Miedergeburt (Hrra«?geSer: DaviS Erdtracht) Sorbe» erschienen: Soeben erschienen: (Dar Mordau prok. Dr. <Dtto Marburg Israel Langwill Lbrr »MsittKerzlLWeisiut iKiiNiblich der 16. kodkStagrS br# großen fl-'hrer» uttb in Erinnerung an da» edelste Such de» modernen NudentiimN „Der Fndenstaat", welche» Herzt vor Jahren geschrieben bat.) Zu beziehen durch aUe Buchhandlungen, KommiistonSverlog A. kchönfeld (Buchhandlung) Wien, VIII. Bez. UnivcrsitStSNraße 8. Zulchriflen Berlaz »Wiedergeburt- Dirn, XIX. Hochschule für Welthandel. In Bordereitnns: Die Juden im Weltkriege. »irn HUTREPARATMSTALT Panama, Girardihflte und allerhand Hotreparaturen werden nach neuester Mode prompt und billigst modernisiert XVIII., WShrin^or Oürtol 31 und VXX., marlahllfaratraflss 86 Tagesbericht. < Zädifches Religionslehrerferninar in Wie«.? Die Vorarbeiten für die Eröffnung dieser neuen Lehranstalt, über deren Errichtung hier kürzlich bereichtet wurde, sind so weit gediehen, daß Sonntag jden 11. und 18. Juli, jedesmal von 10 bis 12 Uhr. vormittags, in der Seminarkanzlei, 2. Bezirk, Tcinpelsgasse 3, die 'Schüleraufnahme bereits erfolgen kann. Es sind zwei Lehrkurse vorgesehen. Ein vierjähriger, der sich. auf der absolvierten Untermittelschule pder der vierten Bürgerschulklasse aufbaut. und ein Zweijähriger Lehrkurs, der Abiturienten einer Mittelschule od-rr einer Lehrerbildungsanstalt. in Verhältnis- Mäßig kurzer Frist den Eintritt in das Berufsleben Ermöglicht.; Der L e h r pl a n des NeligionslehrerfMinars rräumt dem Hebräischen die ihm gebührende dorninierende jStellung ein und sieht ein ebenso intensives wie extensives Sprachstudium, Bibel- und Talmudurnerricht mir Entsprechender Stundenzahl vor. Ferner finden biblische krnd nachbiölische Geschichte, Liturgik und Ritualwesen, lallgemeine Pädagogik, spezielle Methodik der einzelnen Fächer des Religionsuriierrichts. Palästina-Kunde und KeLigronswissenschaft auf apologetischer Grundlage, sorg- Ein jüdischer Zeitroman. ist möglich, daß die gültige Gestaltung einst stm Fluß befindlichen Zeit, durch den Roman an den Achwierigkolien der Distanzierung scheitert; es ist auch knögttck, Vas; dazu, um 'tatsächlich ein gültiges jüdissches fs-eirbi.lv zu geben, eine ganz außerordentliche Persönlichkeit gehört, welche mit naturwissenschaftlich-ariailytischcr Begabung eine sozusagen gottgebundene seelische ^ntiutionZkraft verbindet. Mag diese Charakteristik eines jüdischen Dichters auch übertrieben erscheinen, Mendele fNos!)or Sforiin scheint diese Persönlichkeit gewesen zu Kein. Ihm ist es auch gelungen, ein Bild jüdischer Zeit jgüllig zu gestalten., indem er in seinen Romanen, welche jeigeuilich im Sinne der europäischen Aesthctik keine IRomane sind, grraüezn nnmnstäßlich das jüdische Leben,!tvi? ii sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts im jüdischen Osten absptelte, künstlerisch geformt hat. f Dabei ist zu bemerken. daß Mruvele Mo che r Ssorim diese Gestattung eines jüdischen Zeitbildes schuf, als feigenilich die Wesenheiten, welche er darstellte, im Fluß der Erzignisse bereits ins Wanken geraten waren. So jhat er in einet geivlssen distanzierenden Projettion sein skünstlerisches Wert — allerdings mit der zauberhaften Uraft eurer Persönlichkeit — getürmt. All dies suchen kvir bisher in den ttinstlerischen Darstelluugeu, welche Kich mit dem jüdischen Bilde des Westens befassen, jvergebens. Bielleich i liegt es daran, daß im jüdischen ^Lest-ll die Brttnrloittinnität bereits unterbrochen ist fand weil di-r Bemühungen, rvelche in den letzten zlvei ^ahrzehru-n vom jüdischen Westen gemacht werden, nm sozusagen orn Anschluß an die jüdische Kulturkontinuität Aviedsrzusinöen, bisher etivas Wescnhaftes nicht gezeitigt staben. Daher haben bis jetzt — die vielen kleinen, ston etwas Tendenz getragenen Romarrproduttchert Kommen nicht in Bewacht — die Foruinngttl jndifältige Pflege. Auch auf die Ausbildung im Dorlesen aus der Thora und die Vorbereitung für das Amt eines Jugendredners beim Gottesdienst für die Schuljugend ist Bedacht genommen. Daneben ist für den Unterricht in den allgemc inwissenschaftlichen Fächern gesorgt, der zum Teile in den Räumen und mit den Lehrmitteln einer öffentlichen Mittelschule erteilt werden soll. Für die Erreichung des Zieles, modern gebildete und mit gründlich ein jüdischen Wissen - ausgestattete Volks ’tr rer . hezrr'-i.'dM -'bürgt die nächfotgende Liste der Mäyner,/ welche den Lehrkörper des neuen Religio nslehrctseininarsbilden. Es sind dies die Herren Professoren-Dr-. B. A v t v w i tz r und Dr. S. Krauß, die Jl'sbettoren Rabb. Dr. D. Feuchtrang, Rabb. Er. I. Ta g licht und Prosefsor Dr'. H. R e d i s ch, ferner Rabb. -Dr. A. Z. Schwarz, Moses Rath, die Professoren Dr. Emmerich Kohn, A. Freud, Otw Simon und Dr. M. Rosenfeld, welch letzter r anch als Seminarleiter fungiert, Dr. Dinzl, Ing Dr. R e me n o w s? y u. a. Mit Rücksicht auf die beschränkte Art ahl der Auszunehmenden — soll doch die Gewährung v m Stipendien die Hörer instand sehen, sich mit vv-ler Hingebung ihr.^m Studium zu widmen — ist den Jniressenten zu enipfehlen, sich zu den eins.a>rgs angeführt"» Dermineu noch vor den Fetten einen Platz zu ficfyerst. scheu Zeitlebens in den Weftläudern, insonderheit in den jüdischen Me-'wp»len Westeuropas, wie etwa die Werke Max B r o d s oder die Schöpfungen S ch.n i tz le r s, welche in das jüdische Gebiet hineinrä^e», die jüdische Gestattung in W a s s t r m anüs crftrin Roman, von den noch kleineren 'Geisterchen ganz zu schweigen, stets an einer Krantheit gelitten, die wohl am klarsten als Mangel an jüdischer Persönlichkeit und' Mangel an distanzfähiger kultureller Einheitlichkeit zu diagnostizieren^ ist. Dadurch er.halttu alle diese Erzeugnisse, selbst die Erzählungen des heute fast vergessenen, jedoch in seiner künstlerischen Reinheit und seinem starken Ethos die schriftstetternden Inden der letzten dreißig Jahre turmhoch überragenden I. I. David, wo sie an Jjüditq sches rühren, stets etwas Dunlendes und Gequältes. Umso größer daher die Aeberraschrrng, in einem jüngst erschienenen jüdischen Zeittoman von Sammy G ro n e ma n n-,*) welcher das jüdische Leben Berlins in eiusm Spieg-l fangen will, Ansätze zu sehen, welche geradr aus dieser quälenden Nttmier durch irgendetwas Befreiendes hiwaüszirsühren geeignEsiM/Deü iüü^ängi reiche Roman,' „Tohuwabohu" betitelt, deutet' mit dieser Bezaichuung schon an» daß cs dem Dichter gewisses maßen um die 'Erfassung.des )virren Chaos..geht, in welchem dqS Wische Lebest'. Mischeir. BetlUHyd einem russischen 'Jiwenstädtchen flstdet, dsts wie alle tzie posenschen, wLstrufsilchen und westpolnischen Kleinftädtchen ebenso als jüoischer Borvrt Berlins zu betrachten ist, tvie s.wa die niährischen Kleinstädtcheu und die galizischen Judenorte als der jüdische Vorort Wiens im Sinne einer stetigen Speisnug dieser Großstädte mit jüdi- - schein Wesen aus biestn Vororten anzusehen sino. Alle möglich-Ln Thpen, Getaufte, Baldgetaufte, Schinkenorthadore, Orthodoxe mit den neuesten Er- *) Sammy ©ronemonn: „Tohlttvahohu", 1920. . SktJijie 11. Juli 1920 j Hz, 527 Welche« Zweckte» die «mtisemMsche Hetze ip Oesterreich dient. Das sozialdemokratische Züricher „ValkSrecht" hat vor einigen Tagen einen genauen Bericht über das Treiben der Monarchisten in der Schweiz gebracht. Von besonderem Interesse ist darin die Schilderung der Rolle des Prinzen Ludwig W i n d i s ch g r ä tz in der monarchistischen Bewegung. „Prinz Windischgrätz pachtete eine Villa in Clärens am Genfersee. Er unterhielt eine beständige Verbindung mit. Prünarns, dem Sitze des Ex- Kaisers, andererseits mit Mn Exekutivorganen der Bewegung in Oesterreich. Er präsidierte auch bei allen geheimen Zusammenkünften, die im Laufe der Zeit in Luzern, Bern, Freiburg, St. Maurice und Zürich stattgefunden haben, sowie er die Verbindung mit den royalistischen Kreisen in England, Frankreich, Italien und Rumänien sowie Deutschland aufrechterhielt, mit deren Exponenten er selbst oder Prinz Parma meist in Gens verhandelte. In diese Zeit fällt auch der große Monarchistenkongreß in Luzern im August 1919 (woselbst zu gleicher Zeit der große offizielle Sozialistenkongreß tagte). Auf diesem Monarchistenkongreß, an dem auch einen Tag lang Ex-Kaiser Karl (unter dem Vorwand, seinen Sohn Robert zu besuchen) teilnahm und bei dem alle Erzherzoge und führenden Monarchisten in der Schweiz und auch von auswärts teilnahmen, wurden in erster Linie die Pläne zur Reaktion in dem damals noch kommunistisch regierten Ungarn gefaßt, die S z e g e d i n e r Nebenregier ungbeschlosse n, aus der sich dann später mit Hilfe H o r t h y s die Bewegung zum Umsturz in Ungarn organisierte. Prinz W i n d i s ch g r ä tz sei bis Ende 1919 Chef der monarchistischen Bewegung in der Schweiz gewesen und dann nach dem Umschwung in Ungarn auf Umwegen dorthin zurückgekehrt; als provisorischen Leiter habe man dann von Wien den Grafen Ferdinand Colloredo geschickt, der dem Ex-Kaiser Karl Bericht erstattet und einen Kurierdienst mit Wien unterhalten hat." Der Artikel schildert dann die Organisattonen im Dienste der Monarchisten, an deren Spitze der frühere Jockeyklub „Wiener Kasino" mit einem Kapital, von 22 Millionen genannt wird, die gescheiterten An», griffspläne, und fährt dann fort: „Ein Habsburger Monarchistenputsch ist wohl, .unausbleiblich, jedoch ist man sich in ihren Kreisen noch nicht über den Zeitpunkt im klaren. Man wartet auf einen Kommunistenputsch, um dies zum Losschlagen zu benützen, spätestens aber rechnet man im Herbst, auf eine IUeaktion, da die derzeitige Regierung von Tag,zu > Tag unhaltbarer wird. Vorerst wollen dann die Monarchisten eine bürgerliche Beamtenregierung und gleichzeitig offiziell eine royalistische Partei bilden, um dies als Ueberleitung zur alten Monarchie zu benützen, die je nach den politischen Außenereignissen hauptsächlich mit Hilfe der Ungarn hier wiederhergestellt werden soll. Einstweilen baut man die Organisationen weiter aus und demonstriert in der Oeffentlichleit, bei Versammlungen und durch Antisemitenhetzereien und Auszüge." Ueber das Treiben des Fürsten Windischgrätz erfährt die „Volkszeitung" von gut informierter Seite noch folgendes: „Fürst Windischgrätz war vor geraumer Zeit in Budapest und hat dort mitHorthy über die Frage der Restaurierung der Habsburger verhandelt. Windischgrätz schlug vor, Oesterreich und Ungarn zu rungenschaf tn deutscher Technik, Schnorrer, Schwindler, liberale und feudale Juden, Zionisten und allerlei dem jüdischen Betrieb Deutschlands und seinem stetigen östlichen Zustrom entnommenes Gewese führt einen wirren Reigen auf,. Es wird viel mit dem altbewährten Rezept der Schwarz-Weiß-Zeichnung gearbeitet, noch mehr debattiert und manches, was in wenigen Strichen das Schicksal eines Stückes Judenhejt prägen würde, wird durch rhetorische Längen und ein wenig sentimentale Problematik verkleinert. Nichtsdestoweniger herrscht in diesem. Tohuwabohu doch irgendein Geist, von dem trotz niaucher bereits bekannten sozusagen neuwestjüdischeu' Witzschablone doch manches Anziehende zu ver-- spüren ist. Es ist der Geist des Allesbegreifens, aus dem in gerader Linie die 'Humore fließen, mit welchen dieses jüdische Chaos, das in Berlin herrscht, begriffen sttll muß, -soll nicht dl'2 Verzweiflung über diese WirrniZ lähmen. Im Hintergrund dieser Humore, die Sammy Grouemann, seit je ein trefflicher Sühe jüdischen Witzes, b den ein Gran Berlinerttun gemischt ist. leuchten läßt, steht rin Bewußtsein:- das der unzerstörbaren jüdischen. Kraft. Diejoc Sinn gibt dem Humor. GronemannK in seinem Buch etwas Befreiendes, was fortführt von den sclhstzerfleischenden Quälereien dieser jÜdisMn Zeit im Vesten, einer Zeit, die nicht Uebergang zur jeelischeu Synthese ist wie im Osten, sondern Uebergang zur jüdischen Denkanalyse. Darum ist das Buch Gronemanns, mag es auchin der Konzeption trotz seines Umfanges etwas episodenhaft geraten sein, dennoch ein Werk, bas verheißungsvoll ist; eZ läßt hoffen, baß Gronemann, dessen Humore irgendwie die Möglichkeit zeigen, zu distanzieren, jüdisch-künstlerisch wohl noch etwas zu sagen, haben wird. Es ist nie zu spät. . . Siegfried Schmitz.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.