Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 525 (9.7.1920)
- Date
- 1920-07-09
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 525 Wien, Freitag v. Juli 1920 Seite 7 1900.-(4- 40.-). Oesterr. Kredit 1035.- (- 8.-). Ung.Kr« 1765.- (4- 15.->, Depositenbank 782.— (- 14--). Nieder»« Eskoulpteges. 1192.— (-- —Uv«. Hypoiheleubauk (-♦—), Landerbank 989.— . (— 16.—). Bosn. tzandeSba»! 612.— (— 13.—). Mercur 880.— (— 5.—). Oekerr.-ungaw Bank 4330.— (- 90.—, Unionbank 834— (— 5.50)3 Verkchrsbank 630,— (— 1.—), ZivnosteuSka 1505— (— 33.—H Berliner Börse.! Berlin, 8. Juli. Die Kursbildung war an der heutiges Börse nicht gleichmäßig, doch überwogen Besserungen. Eineq größeren Umfang nahm das Geschäft nur in Petroleumwerte« und in den oberschlesischen Montanpapieren an. Deutschs Erdöl-Aktien notierten 1425 bis 1625, Deutsche Petroleums Aktien 870 bis 875. Steaua Romana-Aktien gaben umj 25 Prozent nach. Bon den oberschlesischen Papieren stiegen! Bismarckhütte-Aktien um 25 Prozent, Rheinisch-Westfälisch« Mannesmann-?Aktien um 13 Prozent. Hösch-Aktien verloren; 12 Prozent. Chemische Werte schwächten sich fast durchwegs mäßig ab. Bon Elektroftrerten stellten sich Felten & Guilleaumes Aktien zum 30 Prozent niedriger. Bon den sonstigen Papieren^ konnten sich Daimler- Und Deutsche Waffen-Attien - mäßiA bessern. Kolonialwerte blieben vernachlässigt. Otavi-Äktienf büßten 30 Prozent ein. Auf den übrigen Marktgebieten ein-, schließlich des Rentenmarktes ging es bei unwesentlichen Kurs4. Veränderungen still zu. __ Die Devisenkurse. Wien, 8. Juli. (Kurie der österr. DevisMzmtrale.) Amsterdam 5650.— '5650.—). Berlin 44h.—(445.—), Zürich) 2700.— (2700.—), Christian«« 2550.— (2550.—), Kopenhage» 2425.— (2425.—), Stockholm 3200.— (3200.—), Mark-Note» 441.— (441.—), Lei-Noten 340.— (840.—), Leva-Noten 260.—| (260.—), Schweizer Noten 2675.— (2675.—), Französisch« Noten 1250.— (1250.—), Jtcsiienische Noten 925.— (925.—u Englische Noten 585.— (585.—), Dollar-Noten 145.— (145.—)2 Rubel-Noten (Romanows) 220.— (220.—). 4 Wien, 8. Juli. (Kurse im freie« Be« kehr.) Agram 224.— bis 244.—, Budapest: Zahlung in Post« svarlastayeld 97.— bis 107—. Budapest: Zahlung in gestempelt< Noten 97.—- bis 107.—. Ungarische gestempelte Noten 97.- bis 107.—, Warschau, Krakau tn poln. Mark 90.— bis 102.—, Prag 362.— bis 382.—, Tschecho-slow. Kronmnvteu Ä)00' 364.— bis 884.—, kleinere 265.— bis 385.—, Neue Dma nvten 900.— bls 950.—. Prag, 8. Juli. (Kurse der DeniieuzentrÄle.) Amsterdam 1523.50 t 1523.50), Belgrad 249.-?-- (249.—« Berlin 116.75 (116.75), Bukarest 109.75 (109.25), Sofia 83.5(1 (83.50) , Zürich 798.50 (798.50), Kovtnhaqen 728.50 (723.50] Stockholm 978.60 (978.50), Mailand 271.— (871.-), Pari 374.— (379.-). London 175.25 (177.25), New-York 48.50(43.50] Wien 26.50 (26 62', Brüssel 399.—(399.-), Agram «2.— (62.- Warschüu 25.50 \26.—), Budapest 27.50 (27.50), Jugvslattis Noten 245.— (245.—), Marmoren 115.75 (116.75), Rumänische Noten 106.25 (105.75), Bulgarische Noten 80.50 (80.50^ Schweizer Noten 794.50 (794.50), Dänische Rohm 7z^L» (719.50) , Schwedische Noten 974.50 (874.50), JtakieflW Noten 268.— (268.—), Französische Noten 371.—' (376.-»-'] Englische Noten von 1 Pfund Sterling auswärts 173.2 (175.25), bis 1 Pfund Sterling 173.25 (174.25): Amy konische Noten von 10 Dollar auswärts 42.50 (42.50), von dis 10 Dollar 41.50. (41.50), Oesterreichische gestempelte 25.50 (25.62 , Holländische 1573.50 (1578.50). Belgische 396. (396.—), Serbische Noten — Berlin, 8. Juli. (Devisenkurse-) . Amsterdam 1828 65 (1326.15). Antwerpen L36.6Z (341.15), Christiauia 624.35 (636.85V Koprnhage« 6l9.3äj (621.86), Stockholm 831.65 (828.15), Helsingfvrs lßä,3Q (159.80), Italien 227.75 (228.75), London 148.47V, (148.60), New-Dark 37,50 (37.60), Paris 313.65 (320.65), Schweix 674.3g (674 30), Spanien 600.40 (600.40),. Wien altes 22,59V* (92.47), Wien abgestcmpelt 25.97 (25.97), Prag 84,15 (84.90)J Budapest 23.52 (23 62). Zürich, 8. ^uli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von d« Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlm 14.75 (14.80). Holland 197.- (197.-). New-Nyrk 556.— (556.-), London 21.94 (21.96), Paris 48.25 (47.70fc Mailand 33.40 (34.25), Brüssel 50.— (50.80), Kopenhagens 99 25 (92.50),. Stockholm 122.75 (122.76), EhrisiiyW« 94 50 (94.50), Madrid 89.25 (89.25), Buenos-Aires 225,-? '230.-), Prag 12.70 (12-70), Agram 7.75 (7.75), Budapest 3.50 (3.60), Warschau 3-25 (3.25), Belgrad 31.50 (31.50); Wien Geld 3.85 (3-90), Wien Ware —(—,—). öftere, gchj Kronen Geld 4.— (4,—), öftcrr. gest, Kronen Ware Amsterdam, 7. Juli. (Devisenkurse.) London 11.15'/, {ILWI%), Berlin 7-50 24.20 (24.67V?). Schweiz 50.80 (60.70), Wie« 1.97»/, Kopenhagen 46.70 (46(—), Stockholm 62.50 (62.60), Christian 48.20 (48.40), New-York 283.- (283,50), BMA 25,75 (25.95] Madrid 46.20 (46 -). Italien 17.30 (17.25). des Vertrages mit Oesterreich 1500 Waggons Weizen zu 160 bis 180 (Dinar und 4000 Waggons M a i s zu 95.50 bis 120 Dinar per Meterzentner abgetreten hat. Ungarische Steuerpolitik. Budapest, 8. Juli. (Ung. Trl.-Korr.,Bur.) In einer Verordnung des Finanzministeriums werden hie Vorschriften über dir Einbringung der Bekenntnisse zur Einkommen», Vermögenspnd KricgSgewinnsteuer veröffentlicht. Die Verordnung enthält unter anderem die Bestimmung, daß inländisches Gold- und Silbergeld nicht zum Nennwert, sondern zum Verkehrswert als Permögensstcuerbasi.s zu nehmen ist. Di? vom ungarischen Staat ausgegebcnen Titres sind mit 50V» ihres Nennwertes in die Vrrmögenssteuerbosts rmzurechnen. Staatseisenbahn-Gesellschaft. Der vereinigte Verwastungsrat der StaalSeiscribabn» Gesellschaft har >n seiner Sitzung vom 6. d. M. beschlossen, für den 12. August l. I. eine außerordentliche Generalversamm» luna einzubernfkfl und dieser den Antraa zu unterbreiten, den Verkauf der der Staatseisenbahn-Gesellschaft gehörten Domänen und Berg- und Hüttenwerke im Banat unter den folgenden Bedingungen zu genehmigen: Die Staatselsepbabn-Gesellsmaft erhält für die als Apports >einzn» bringenden Permdgensobjekre Aktien veg neuen Unternehmens rm Nominalbeträge von 75 Millionen Lei. während die restlichen Aktien dieser nermr Gesellschaft im Nominalbeträge von 50 Millionen Lei mit einem Nrfgetde pon 100% von rumänischen Jntrnsfenlen gezeichneten werden. Die neue Gesellschaft wird sonnt mit einem Kapital von 125 Millionen Lei Nominale ansgestattel sein. Sie ist mit Rückwirkung vom 1. Jänner 1920 gebildet. Allgemeine Depositenbank. Dis 48. ordentliche Generalversammlung der Allgemeinen Depositen-Bank wurde gestern unter Vorsitz des Präsidenten Kamillo Eastiglivne und in Anwesenheit von 43 Aktionären in Vertretung von 311.642 .Aktien mit 31.800 Stimmen ahgehalten. Als Stgatskommissär fungierte Herr Ministerialrat Dr. Artur Drechsler. Der vorgelegte Geschäftsbericht bespricht hie im abgelaufenen Jahre nach dem Zusammenbruch der' Monarchie eingetretenen Ereignisse, die unserer StgaLswirtschaft schwere Schäden zugefügt haben. Trotzdem der hexout-'erttz Kconenmarft, der KMenmangel, die Berkehrsschwierigkeiten zeitweise. eine bedrohliche Situation herbeizüführen schienen, konnte doch allmählich ein Abbau der Arbeitslosigkeit durch die Beschaffung und Produktion woir wichtd« Exportgütern erfolgen. Gin umfangreicher TchnWanhel bewies, daß Wien vermöge seiner geographischen Lage auch in der Zukunft' als Handelsplatz nicht außer Betracht bleiben wird. Die verschiedenen, der Bank affiliierten Unternehmungen haben befriedigende Ergebnisse gezeitigt. Von dem Reingewinn, per 18,205.363 Kronen werden 600-000 dem Pensionsinstitute und 400.000 dem UnterstützungZfonds ' der Angestellten zugewiesen und nach entsprechenden Reservierungen 40 Kronen per Aktie als Dividende verteilt. Gaömepksbau. und M aschinen-F akrtk »Aktiengesellfchast Franz Manoschek. In der gestern stattgesundenen Generalversammlung wurde beschlossen, 8"/» Dividende (im Vorjahre 6%) zu vcrte.len und das Aktienkapital der Gesellschaft von Nominale K 2,500.000.— auf K 4,000.000.— durch Ausgabe von 75.000 Stücke dar und voll eingezahlter auf den Inhaber lautender Aktien ä K 200 zu erhöhen. AalutenkUHsp. Die fremden Zahlungsmittel erfuhren im gestrigen freie« Berfehr nur germge Veränderungen. Es notierten: % f t« 011 n K 4.02, Ruhetn 0 le « 2.80, M a r k n 01 e n g r tz y 4,43, Lire 10.—, Schweizer Noten K 30.50, Dollars 160.—, tschechische Note» K 8,77, Dinars 960.—, uugarifcheNoienT 10^,75, p 0 U n i sch e M a r k T 1M-», A « szghl» « g Agram 240,—1, U « s z ghlüng Berlins 4.45, A u s z a H-- l u u g P r a gx % 3.73, Auszahlung Budapest K 102.— und y n -? st e m p e k t e N 0 t e n K 84.76, MNW' Die Abtrünnige. Vtzp Hermann Vlnmentüal. (.8. Fortsetzung.); XXII. 4 Jvf diip Hauptstadt erfuhr Rahel, haß ihr Vatex hie lH'teWWnate im Bethaus verbracht hatte und sie eMHMitz. - j Di« ttzaf hie'beiden Greise an und begann sie aus- KUfragkn, dsch di« beiden waren bei Nennung ihres Namens sehrernst gewippden. d.. Chaslel srhob sich und sagt« zu Mordche: Ä- ' >,Es 'ist :Psssr, wenn wir mit der Frau auf der Gasse reden." Die Beiden verließen das Bethaus und Rahel solgtz ihnen. ' K l'b: Nejchokuse erzählte sie den Alten, welchen Rat ihr der Rabbi gegeben hattre. - „Ich will, meinen Vater um Verzeihung bitten", schloß Rahel. „Habt die Wte' und führt mich zu seinem Grabe." ' / „Das -ist nicht möglich", stieß Chaskel hervor. „Ihr dürft nicht zu dem Grabe'eures Vaters". ihn Rahel verständnislos anblickte, fuhr der Alts fort: „Ihr seid Christin und dürft den „heiligen Ort" nicht betreten." „M ist meines Vat^rS Grab. Wer kann mir verwehren, d-aS Grab meines Vaters aufzusuchen?" „Sünde wäre es, wenn man euch auf den Friedhof ließe^, sagte Mordche. Als Rahel einsah, daß ihre Bitten nichts halfen, rief sie aus: „Dann werde ich allein, .den ML Hin. Das Defizit dev Bufchtiehrader. Die „Böhemia" meldet, daß der Geschästsbeucht der Busrbtiehrader Eisenbahn für 19)9 ein Gefamtdeft.',it von über Il Millionen Kronen aufwcist. Kapitalserhöhung der bleinpolnischen Danken in Krakau. Aus Krakau wird uns gemeldet: In der letzten Generalversammlung der Aktionäre der kleinpolnischen Banken m Krakau wurde die Erhöhung des Aktienkapitals um 100 Millionen Kronen (von $0- Millionen Kronen auf 160 Millionen Krpnm) beicklosien. Die Erhöhung erfolgt in Form einer Emission von 250 000 Stück voll eiugezahlter Aktien zum Nominalwerte von K 400. Wiener Börse. Urif-ünsligm Einfluß aus die Tendenz der gestrigm Börse übten die vom Beiliner Markie voroclegenen niedrigeren Notierungen und die Erfolge der Somjettruppen. Dir Eröffnung vollzog sich bei we'enilich tieferen Kursen, doch war das Angebot auf keinem Gebiet drängend. Nach Erledigung der ersten VerkaussorderS kam eine bessere Stimmung zum Durchbruche, da die aus Spa eiflgclangten Meldungen vom erzielten Einvernehmen in der Entwassnungsfi age zu Käufen anregren. Im Vordergründe des Interesses standen Siidbahnwerte und Staatsb^hn-Aktien. Von den Schran'enpapieren wiesen Petroleumwcrte nach ,drn letzten Abschwächungen wieder kräftige Avancen auf. So stiegen Fanto um & 1800,— und Gabzia um ll 2100.—. Begehrt und höher waren ferner Felten & Guilleaume und Aussig ch nru'che. Späterhin verringerten sich die Umsätze ans der ganzen Lmie, die Spekulation benützte die höheren Kurse, nm Gcwinnsicherflcllmigen zur Ausführung zu bringen, *o daß die Knlifsrwerte wieder zu schwächeren Kursen den Markt verließen. Von den Renten gab die österreichische Kronenrente s/40/® ab. Im übrigen verweisen wir auf nachstchrndr Schlußkurse: Jndrrstrlr--A»tevneh«»zrnge«. Allgemeine Baugesellfchast 726.— (— 5.—), Unionbau 630,— (— 5.—)» Wiener Baugesellschaft 730.— (-.—), Königshofer Zement 2600,— (— —Perlmvoser Zement 2399-— (-.—). Wienerberger Ziegel 1840.— (— 11.—), Litsiriger Brauerei 1350.— (— 10.—), Sarajevo 2550.— (-i- 75.-), Aussig Chem- 7450- (-i- 100.-), Brosche Spiritus 8160.— (— 160.—). Carbornndum 3200.— (4- 50.-), (Elotöilbr 2100.—(—143.-), A. E. G. Union Elektr. 1490.— (— 35.—), Verewigte Elektrrschr 1155.— (—28.—).Siemeur Schurken 1575.— (— 15.—), Alpine 3212.— (+ 7.— -, Berg- und Hüttenwerke 8900 (— 100.—), Austria Email —.— (— —Egvdier Enzesfelder 1940.— (— 15.—), Felten & Guilleanme 4450.— (+ 115,—), Greinitz Eisen (-Hutter & Schraub 1325.— (— 73.—), Krupp A.-G. I486.— (— 25.—). Poldchütte 2578.— (— 62.—). Prager Enen —Wmamuranv 2951.— (—?9.—), CInb(tn»crt( 2290.— (— 10.—). Wastenfabril'3100.— (— 150.—), Brüxer Kohlen 7)00.—. (— —Gra«, SzaSzvarer —.— (— —,—), Nordnng. Kohlen 2580.— (— 160.—), Obernng.Hütten5585 — i-l-15.—), Rofsitzer 3710.— (— 85 —), Ealgo » Tarjanrr 5705.— (— 55.—), Trisailer Kohlen 38-'0 — (+ 50.—), Nng. Allg. Kohlen 7130.— (— 120.—), Uritantz 46 0— (^j- 50.—), Beiticher Magnesit 13.300.— (-Westbölnn. 3650.— (— 345.—), Wolisegg — (— —.—), Tonet Maschinen 2620.— (— 80.—), Brirnner Maschinen 2710.— (4- 130.—), Daimler Motoren 1170.-— (— 70.—), Fiatwerke 1300 — (— 75.—), Heid Maschinen 990.— (— 35.—), Hotherr & Schrantz 801.— (— 38 —), Sig! Lokomvtiv 1426.-- (— 82.—), Ruston 2230.— (— 75.—), Simmeringer 1148.— (— 52.—), Elbemühl —(— —.—), Ltykam-Iosessthaler 2255.— (— 68,—), Neusiedler —{— —.—), Apollo .4010.— C+ 40.-), Fanto 17.-800.— (+ 1300.—). Karvatben 11.600.- (-150.—), Galizia 23.800 - (+ 2400.—), Schodniea — (— —.—). Casmanos 276,0,— (— 50.—), Fezsabrften 4100.— (— 60.—), Schoeller Zucker 6780.— (+• 130.—), Sckiönpriesrner 3020.— (—180.—), Ocsierr. Eisenbahnverk. 2175.— (-s- 10,—), Ung. Elsenbahnverk. 1080.— (— 30.—Wiener- Waggonfabrik 1100.— (-s- 50.—)» Gerngrvß 7Z3.— (— 10.— HolzhandelsgcseÜfchgst 8485.— (— 40.—', Tiirkefllose 1578.— 9.—), Transpyrt-UnLerftehrnungen, Adria 9630.- (+130,—), Aussig-Teplitzrr —(— —), Blischtchrader ljt. A — (-.—), Buschtrhrader lit. B 1620.— (— 65.—), Donau- Dampf. 9650.— (— 250.—), FerdinandZ-Nordbahn 12.400.— (— 160:—). Graz-Köftacher —(— —■—), Kgschav-Oder, bergrr 1330— (— 70.—), Lemberg - Czernowitzer 1920.— (— 65,—), Llohh —.— (-—r.— >, Naoigaziom 8400.— (— —Staatseiscnbabn 3650,— (ch 25.—). Lombarden 678 — (ch- 81.—), Südbahn-Prior. 1105.— (ch 6.—), Staatsbahn- Genußscheine 2305.— (—84.—). Nevtrifl- Mmrente 91.— (-.—), Fchruanente 92 — (— —Vesten. Kronrnrcnte 87,25 (-.75), Oesterr. Gvldrrnje —.— (— —.—), Ungar. Goldrente —(— —.—), Ungar, Kroncurente 111.75 (— —.—). Danken. Anglo-Pynk 782.— 8.—V Oesterr.-boß«, Bank H78.<— (— 10-—), Ungar. Bgnk und Handels. 10 5 — (— —), Bankverein 800.— (— —.—), Bodenkredit treffen. Ich werde auch phne eure Hilfe das Grab finden". Sie entfernte sich nrit raschen Schritten, aber auch die beiden Alten machten sich, nachdem sie einige Worte gewechselt hatten, mit schnellen, trippelnden Schritten auf deu Weg. ■, * Als Rahel am Friedhof anlangte, fand sie dort bereits die beiden Alten und noch oinige Juden vor, die ihr den Zutritt zum Friedhof verwehrten. Sie wandte sich an den. FriedhofdieE. doch dieser erwiderte: „Euer Fn.ß darf, diesen heiligen Boden nicht betreten". y Nahes weinte und bat, doch gelang es ihr nicht, die Männer umzustimmen.- So mußte sie sich schließlich unverrichteter Sache entfernen. Nun suchte Rahel ihre Mutter auf. W war ein schmerzliches Wiedersehen und die beiden Frauen weinten lange und heftig, „Gott weiß, daß ich nur dein Glück wollte", rief Chawe aus. „Es ist nicht meine Schuld, daßes so ge kommen ist". „Wir sind gestraft", schluchzte Rahel. „Schlvere Schuld haben wir auf uns geladen". Ehawe sprach Rahel Trost zu. Da Rahel darauf bestand, das Grab des Vaters aufzufuchen, begaben sie sich zu einem Rahbi, um seinen Rat einzuhvlen. „Die Männer waren im Rechte", sagte der Rabbi. „Nur Juden dürfen den „heiligen Ort" betreten. Ich werde für euch am Grabe eures Vaters beten. Vielleijfjt. bringt ihm das jeine Seelenruhe wieder". , Rahel mußte sich damit zufriedengeben und « nächsten Morgen begab sich der Rabbi mit zehn Mär ans Grab Chachnes. Sie sagten einige Kapiteln Mrsc nüjes her und beteten lange und innig.für das Seelen heil des Dahrngeschiedenen. XXIII. Die größte Prüfung stand Mhel noch bevor. ." Als sie nach Hause zurückkehrte, fand sie ihtz KiM in Fiebexhitze. Ernst saß ihr Mann an dem Bettchen und konM aus ihre Fragen keine Trostworte finden.;! Rahel weinte viel und gönnte sich keinen AugUn« blick Ruhe. .Ihr Mann ließ kein Mttel unversucht aber das Fieber wollte nicht weichen und bei Morgtzsti». grauen entwich die Seele des Kindes und' sM. un8 kalt lag der kleüw Körper da . . . Wie durch einen Nebel sah Rahel den Sarg und dÄ Leichenfeier. Fremde Laute drangen an ihr O.hr, ab-x in ihrem Gehirn hatte nur der eine Gedanke Raums „Es ist au^, aus ..." $ Als sie später mit chrem Manne allein war, fagfc sie: „Nun siehst du wohl ein, daß du Unrecht hatteH Ich' passe nicht zu dir und zu diesem Ort". - ,/Jch sehe es ein", erwiderte er. „Daun lasse nrich frei. Wir gehören nicht zst^ einander". . - „Wohin willst du?" fragte er. „Es zieht mich fort von lsier", sagte Rahel. „JtA will nichts von dir, nur meine Freiheit verlange, (Schluß iolüt.)