Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-07-09 · Heft 525 (9.7.1920) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 525 (9.7.1920)
Date
1920-07-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979603--04638-2990403
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

H,r. 5i% .Meß. FreltaK. , Wiener MorgenzeitknA 9. Juli 192(^_ Sette tz Die Konferenz von Spa. h Frankfurt, 8. Juli. Die „Frankfurter Zeitung" meldet aus Genf, datz Präsident De-chanel infolge seines bekannten Unfalls die Repräsentationsvflichten seines A«tle» nicht mehr erfüllen könne «nd «ach vor dem 3ü. I a h r e s t a g der MepnbliKzurütkLreten würde. Die Wahl des Nachfolgers dürfte Ende Juli oder anfangs August erfolgen. M i L l e r a n d bewerbe sich «m . dis Nachfolgerschaft. Er werde als ernsthaften Gegner Poinear 6 haben. , Die Franzosen besetzen Syrien. Amsterdam, 8. Juli. „Daily Mail" meldet anS Kon> fikntirropel: Hier liegen Aachrichten vor, wouach die Franzosen die Besetzung der arabischen Zone in Syrien einschließlich Aleppo und H o m mit starken .Kräften vorbrrcitcn nnd in Ale^andrelte 12.090 Mann gelandet haben. , Der österreichisch-tschechische Staatsbürgerschaftsvertrag gefährdet. -. Prag, 8. Juli. Heute abends ist die Negierung und mit ihr der Vertrag zwischen der-tschecho^flowakifchen und drr österreichischen Regierung über die Staatsbürgerschaft und den Schutz der Minoritäten (Vrürmcr Vertrag) . in eine schwere Mise, geraten. Die ganzo heutige Sitzung .des Abgeordnetenhauses war -diesem Gegenstand gewidmet. -Zu Beginn her Debatte b-rau,mte . Präsident.- Tv.nr a s e k, der heute definitiv zimr'Präsidenten 'gewählt wurde, die, Abstimmung süe -6 Uhr aLSlds .-an.In brr- Debatte ergriff.Dr..L-o dgman das. Wort, der -dagegen protestierte, daß die -Deutschen im tschechischen Staate als Minorität bewertet und dev tschechischen Minorität ln Wien-gleich gehalten werden. Mgeordneter Cech beklagte die>Oenachteiligung des derüschen Schulwesens urrd gabder Hoffnung Ausdruck, baß der Vertrag-den Ausgangspunkt der Zusammenarbeit der Tschecho-Slowakei. mit Oesterreich bilden 'werde. Der kleriküleL Abgeordnete Mpsliwer kündigte heftige Fehde gegen .Wien an wegen der Behandlung der WiSnerTfchechen in Schule, und Kirche; ev. verwies darauf, daß: die Wiener- Tschechen die Arücke bilden-zwischen demtschechischem Volk und den Südslaven.:. a ■ ■ \>• : ' , Als es zur Abstimmung kommen sollte, stellte-es siMcherMs,'daß dieMegierung nicht über die genügende Majorität verfüge. Beim PräsMnte»".fand.eine- Kon« > Fev-nzstütt^ auch.Ministerpräsidcrrt Tu-s a'r konferierte mit deu.MeriMEM>§Ürch'MhMtM'^erklären llHen, EMHcheüME BeMüg stinchien würden. Schließlich würde "Über Meü Antrag auf Bertagnng abgestimmt. Der Antrag wurde angenommen. Die- Majorität war allerdings' zweifelhaft, -dochverkündete Präsident Domasek die Annahme, 'Stiirmischer Widerspruch und großer Lärm bei den Deutschen. Dr. Lodgman protestiert gegen die Enuntiation des Präs-.denten. Mmisterpräsident Tusar verhandelt mit den Klerikalen, um sie zur Stimme ueuthaltung zu bewegen. Prag, 8. Juli. Nach der gestrigen Verhandlung des Ständigen Ausschusses über den Brunner Vertrag faild eine Beratung der koalierten Parteien statt, der die aus Wien hier eingetroffene Abordnung unter Führung des Abgeordneten Klimesch beigezogen wurde. Wie „Narodni Politika" meldet, anerkannten die koalierten Parteien die von den Vertretern der Wiener Tschechen borgebrächten Einwände gegen den Vertrag, erklärten jedoch, daß den geäußerten Wünschen nach der bereits im Ständigen Ausschuß erfolgten Annahme des Entwurfes in anderer Weise werde entsprochenwerden. Wahrscheinlich dürften bei der heutigen Verhandlung des Vertrages im Plenum des Abgeordnetenhauses von tschechischer Seite Anträge eingebracht werden, in denen die tschechische Regierung aufgefordert wird, im Einvernehmen mit der österreichischen Regierung bei der Durchführung des Vertrages auf die Forderungen der Wiener- Tschechen in entsprechender Weise Rücksicht zu nehmen. Bei der Debatte im Ständigen Ausschuß der Rationalverfammlung über den (Gesetzentwurf betreffend den mit Oesterreich geschlossenen Minoritätenschutzvertrag führte Abgeordneter Dr. Lodgman aus, daß der Vertrag nichts anderes bezwecke als die. Gleichsetzung der deutschen Minderheit in der Tschecho-Slowakei mit der tschechischen Minderheit in Deutschösterreich. Er und seine. Partei mußten es ablehnen, sich mit einein Minderheitsvolk vergleichen zu lassen. Die Deutschen in der Tschecho-Slowakei nmhten als Staatsvolk die vollen Rechte eines solchen beanspruchen. Es , sei unbegründet, daß der Minderheitsschutz, der mit dem Staatsbürger recht nichts zu tun habe, irr diesem Ausschuß behandelt werde. Doktor Lddgman bezeichnete den Vertrag als juristisch und politisch unhaltbar. In ähnlichem Sinne sprachen sich die Abgeordneten Dr. Czech und Dr. Böhr sowie auch Senator Spiegel aus. Die angeblichen Verbrechen an den Kindern in Italien. AmtSsührendrc Gladtrnt Winter Hot gestern von Bürgermeister Caldarü ans Mailand folgendes Telegramm erhallen: Assessor Marangbo n i hat du .ihm übertragene Nnfgabe strenge durchgesührl nno autorisiert Sie Lüge« z u strafen wegen der Nebrrtreibungen und lügenhaften Enlsieüuugrn. die m der Anklage der ^Rnchspoft" MglKnWd, vTM-MchMMMHW Caldera. Ein Vergleich in Sicht? HMg, 8. Juli. (Tel.-Komv.) 'Der Sonderberichterstatter des „Nieuwe Rotrerdamsche Courant" in Spa schreibt über die'Lage: .Die Britcii wünschen vor allem die Geschäfte schnell zu erledigen. Für sie ist die deutsche Frage nicht mehr das Hauptproblem wie für die anderen Teiliwhmer. Dies gibt ihnen eine gewisse Ildbe'rle gen heit, Der italienische Minister Sforza wünscht vor allein den Beweis txftür, daß Deutschland bona fide ist. Die Franzosen sind sehr skeptisch, aber sic sind-doch zur Einigung gekommen, daß man jetzt endlich zu einem Vergleich kommen muß. Die Deutschen sind sehr nervös. Die Kenner internationaler -Verhältnisse 'ans deutscher Seite such der Ansicht, daß die Stimmung in Spa für Deutschland günstiger ist, als man in Deutschland vielleicht aunimmt. ES ist aber notwendig,' daß die Herren der deutschen Delegation nicht zu langsamen Methoden greifen, die. auf einer inte.-- nationalen .Konferenz feinen Wert haben nnd nur fatal! wirken müssen. In ruhigen Bahnen. Berlin, 8. Juli. (Tel.-Komp.) Aus den heute ans Spa vorii genden, Meldungen geht hervor, daß nach der dramatischen Zuspitzung der Konferenz am zweiten Sitzungstage, der dritte Tag in die Bahnen ruhiger Verhandlungen eiumündete. Das war vor allem der Verdienst te-Z deutschen Außenministers Dr. Simons und des Generals v. Seeckt. fric am Mittwoch bis Sprecher Deutschlands' wären. Im Anschluß an die Plenarsitzung trat eine Kommission von Sachverständigen zusammen, an der Foch, Sir Henry Wilson und General v. Seeckt teilnahmen und bis Donnerstag mit'ags der P'e .iarsitzung einen gemeinsa,men Vorschlag vorlegen soll. Es wird berichtet, daß die deutschen Delegierten mit dieser Form der Verhandlungen zufrieden silld und auch Lloyd George hat sich befriedigt erklärt. Millerand sprach sich amerikanischen Journalisten gegenühervols Genugtlmng tzarübev aus, daß hie Eiüigkeit zwischen den Alliierten ihre Probe glänzend bestanden habe. Bemerkenswert ist, daß er bereits für nächsten Sonnabend seine Abreise ankündigt. Der „Vorwärts" berichtet, daß die Konferenz von Spa nach ihren Hauptberatungen nach Ostende verlegt werden soll. Spa, 7. Juli. (Wolfs.) Die dritt» Sitzung der Konferenz fand heute um & Uhr nachmittags statt. Reichsminister des Aeußern Dr. Simons schilderte nochmals die Schwierigkeiten, 'die - für- Deutschland mit, der sofortigem Ablieferung des Heeresmaterials und der Herabsetzung?her Truppenstärke vMyndenseien. Trotzdem woMon mir, sagte;-der Minister, bestimmte Daten-und 'Zahlen geben. Wir Hegkeki^aber die Erwartung, baß die Alliierten bei den weiteren Verhandlungen Verständnis für unsere wirtschaftliche Läge beweisen, daß sie uns bei der Unterdrückung-des WaffeiischMuggels ans dem besetzten in das unbesetzte Gebiet beistehen und daß sie ms- .besondereauf dem Abmarsch der 'Garnisonen aus der sogenannten neutralen Zone nicht bestehen würden. Hierauf legte General v. Seeckt den Plan wegen Ablieferung des restlichen Heeresmaterials' und der allmählichen Herabsetzung der Truppeusrärke dar. Für die erstere gab er ein Jahr, für die letztere fünf Vierteljahre als Termin an. Er ging besonders auf die große Zahl der in Deutschland noch befindlichen Gewehre ein, vbn denen rechnungsmäßig drei Miklwuen abzuliefern seien und fast zwei Millionen einen nachweisbaren' Verbleib hätten. Lloyd George kritisierte in längerer Rede ° die deutschen Vorschläge. Die eigenen Angaben des Llenerals zeigten, wie berechtigt die tiefe Besorgnis der Alliierten sei. Das bedeute eine ständige Bedrohung nicht nur der deutschen Regierung selbst, sondern aller Nachbarstaaten mit bolfche'-- lvikischen Angriffen. Er begreife nicht, wie die deutsche Regierung daran denken' könne, solche Zustände auch nur fiuif Wochen, geschweige denn fünf Vierteljahre Sei sich zu dulden. Die geforderte Verlängerung der Fristen ginge weit über das notwendige Maß hinaus. Lloyd George schlug vor, daß die militärischen Sachverständigen beider Parteien sich Die Niederlage der Pole«. Prag, 8. Juli. (Privat.) „Pravo Lidu" und „Ceske Slovo" bringen folgende Telegramme: Die Nachrichten vom russisch-polnischen Kriegsschauplatz bestätigen die vernichtende dtiederlage der Polen und ihre kopflose Fbucht vor der Roten Armee. Nach den.ersten..Erfolgen der 'Sowjeltruppen an der Front Rowno—Staro Eonstantirrvwo tvarfen die Polen ihre gesamten Reserven auf diese Front und es gelang ihnen, die Bolschetviken aus den eroberten Stellungen zu verdrängen und Rowno zu befreien. Jetzk jedoch sind sie iu diesem Segment definitiv geschlagen worden. Sre bemühen sich, an , der Zbruez-Linie, die <uts den früheren Kriegen sehr stark befestigt ist, Fnß zu fassen. Es ist jedoch eine Frage, vb es ihnen gelingen wird, die Front Lnck— D'nblw—Zbrucz zn retten, was sehr ztveifelhaft ist. Die polnische Armee hungert nnd ist vollständig demoralisiert. Sre wird, nach dem Urteil von Kennern. der Lage, dem Drucke der begeisterten Roten Arme«: nicht widerstehen können, welche die Polen ztveifellos aus ganz Ostgalizien verdrängen toerden. Bei dem gestrigen Siege sielen den russischen Truppen kolossale Mmtgen Kriegsmaterial in die Hände. Es ist danNt zu rechnen, daß die Kämpfe in den' ilächstrn' TaLdv.'nnr vokyisches/jZebiet »uccOSli \ iiber die im einzelnen noch abweichenden Ziffernbetreffs bdÜ Heeresmaterials sowie über die Durchführung der Klausel betreffs der Marine und der Luftflotte sofort verständige«!! und daß die Leiter der alliierte,:' Delegationen mit llftew militätischen Hauptsachverstättdigen die Vorschläge der deutschem Regierung beraten sollten. Morgen 12 Uhr würde bl6 etttw gültige Antwort auf die Vorschläge erteilt werden.. J Nach einem Schlußwort des Reichsministers'Dr. SimottÄ wurde die Sitzung um 6 Uhr 45 Minuten geschlossen ajtbfi die nächste auf morgen mittags anberaumt. --;j In der Sonderbesprechung der Nlilitärischeu Sach-i verständigen, die sofort nach der Sitzung zusauunentraLeu,. wurde über die Ziffern des Heeresmaterials ein Einverständnis erzielt. Die amtliche Verlautbarung. Spa, 7. Juli. lHavas.) Amtlich wird verlautbart: Premierminister Lloy d George erwiderte im Aanren der Verbündeten auf das Expose des Geirerals v. Seeckt 'imd erklärte, daß die Zähl der bewafftieten deutschen Soldaten eine Million übersteige. Die Verbündeten könnten nicht zülassett, büß diese so gefährliche und abnormale Lage noch fünfzehn Monate anbauere. Die verbündetes Regierungen werden morgen früh ihre endgilltigen Entschließung^: bekannt-- geben. Neuerliche Besetzung deutscher Städte. Kopenhagen. 8. Juli. (Det.-Komp.) Aus London bringt „Berlingske Tidende" die aufsehenerregende Mt«, teilnng, daß di'.' Franzosen umfassende Vorbereitung en treffen, um am kommenden Samstag Frankfurt a. Main,' Heidelberg und Mannheim wieder zu besetzen. Als Grund für dieses Morhaben wird angegeben, daß Hie deutsche Reichswehr nicht innerhalb der vorgeschriebenen Zeit FNtwaffnet worden sei. Die französische Regierimg wisse angeblich bestimmt/daß die deutsche Regierung energische Versuch« ruachen werde, um den Abrüstungsbestimmungen zu entgehen. Demgegenüber sollen die Vorbereitungen ZN der neuen Okkupation zeigen, daß die Fraüzosen mit ihrer Absicht unbeugsam sind. / Kommune und SpartakismuS. Paris, 7. Juli. Nach dem' „Matin" soll im Laufe der VeryandMngeir in Spa Lloyd George erklärt haben, obzwM Frankreich, 1871 geschlagen gewesen' sei, hätte es doch rasch die schweren Aufstände de-r Kommu ne niederschlagen können, worauf 'Minister Simons geantwortet habe: Deutschland habe auch Frankreich die Mittel gelassen, eine Armee u n t e r halte it, um die Revolten niederzuschlage.u. Darauf habe Lloyd George geantwortet: Äbvr einte sori ö se'Regientng m n ß dochHerr in.ich'r¥nt eigenen Lande sein! Dies habe Minister:. Simons veranlaßt zu sagen: Sie sind, Herr Präsident/ Wes eines sehr großen, sehr blühenden nnd siegreichen Imperiums, jedoch habe ich sagen hören, daß es Ihnen nicht leicht gefallen sei, die Rebellen zu ptzranlasfen, die Waffen znrückzugebeir, deren sie sich bedienten,'um die regulären Truppen anzugreifen. Ich weiß' mcht,einmal, ob' es ihnen bis heute gelungen ist. Ich erwaÄk deshalb' von Ihnen, daß Sie.ein llveuig RachsW mit einer nvLwendigerweife schwachen Regierimg haben, werden, die ein geschlagenes Land regieren muß, in dem Unordnung herrscht. Fortsetzung der Spaer Konferenz. Paris, 8. Juli. Nach Brüsseler Blättern Werde die Konferenz von Spa wahrscheinlich Samstag abends geschlossen werden, doch dürften Besprechungen über . Nebenfragen in Oft ende oder London fortgesetzt werden. Stinues in Spa. Paris, 8. Juli. „Matm" will wissen, daß Hugo Gtinnes heute in Spa eintreffe, um deutschersefts die Beratungen über die Kohlenliefernngen zu. leiten^ Er werde vom Reichskommissär und einem Vertreter der Arbeitersyndikate begleitet. Die Polen» zurSökgedrängt. Mo'skM, 8. Juli. (Frmkspruch.) HerresbYrrM VÄM 6. Juli: Air der Nordfront keine Vcränderimg. Wn der Westfront stehen die Roten Truppen südlich von Porjetschje am rechten Ufer der Beresina im heftigen Kampfe. Bei- Moshr wird an der Tremlja, .50 Werst, nördlich von Mosyr 'gekämpft. Westlich von Mdöshr wurde der Angriff das Feindes abgewiesen, Jnr Gebiet von Garne an der Südwestfront wurde der Aeind Nach heftigen Kämpfen geschlagen. Bei Stavakonstantinowo wird der Feind tvestlich der Eisenbahn Schepetowka- Starakonstantinowo zurückgedrängt. Am Schwarzen Meer herrscht Rilhe. An der Kr^r» tobt auf den 'ganzen Linie ein heftiger Kampf. . Keine Auterstutzuug durch Englands Paris,. 7. Juli. Der Korvefpondeill des .„New Work Hevald" m Spa meldet, Llv^d George habe her polnischen Diettzgation, die in Spa eingettofstn sei, um eine jNilitärische Unterstützung gegen die Bolschewützu zu erlangen, zu verstehen gegeben, es. bleibe. PvLn nichts anderes Übrig, als. mit der Sowjetregirrimg Friedensverhanbl ungen zu beginnen, uw die Armeennd die Hauptstadt zn retten. Lloyd' George habe d-?m Minister des Aeußern, Pate k, erklärt-, daß Telegramme

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.