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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-08 · Heft 524 (8.7.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 524 (8.7.1920)
Date
1920-07-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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f Setze S Wierr. üemtmaS " ..... ............ ..........„„Up». «rd - die angrfochtene Evtsjcheidmrg als ungesetzlich aufgehoben. I« r»«tvl Falle baad^t seS sich ^um folgende» Tatbestand: Der Zahnarzt Dr. AholfS^l in Wie« hat in KlvstrrneuLurz, Äsvoldstraße 44, eineZwtizimmrrwohntmg gemietet zum Zwecke der Ausübung einer ^»ärztlichen Berufstätigkeit. Im Dezember ISIS nnrrde die/Wphtzuni von der Gemeinde angrferdert. weil sie nicht benützt werdtf sondern «nr als Mbbelaufbewahrungsraum diene. Dr. Saxk' «ychrte ei», die betreffende» Wohvräume irre» mit kurzen U»t«breH^grn seit dem Jahre 1913 als zahn- Lrrtkicha OrdinatiouSxanM bensttzrworden und »nr wegen des Mangels an '.UKH.eH » » gS « aterial sei, seit Otktober ISIS nicht ordWUt worde». SÄ Weihnachten sei aber täglich wieder •rfcMWi;Der BerwaltongSgerichtrhof hat hat auch dieser Beschwerde Koltze gegeben »nd die Entscheidung US n « g e s e tz l i ch a n s g e h o b e ». Der DEswirt. Ei«e Kro«e 3.90 T«»ti«es Geld. Hestern notierte r» ZLüch: die österreichische Krone. Geld ... . SJO ( 3.90 am 6. Juli) die östrrr. gestempelte Krane Geld , . 4.— ( 4.— am 6. Julr) die tschechische Krane "., .12.70 (12.70 am 6. Jub) die MaÄ . . . . .... . . 14.80 (14.65 am 6. Juli) Agram ...... . , . . . » . . 7.75 ( 7.60 a« 6. Juli) Warschau ., . 3.35 ( 3.50 am 6. Juli) Budapest . . . ...... . .... 3.60 ( 3.60 am 6. Julr) Die heurige Ernte in MtttelvrLhreu. H»» «ttfctm 25ri«ttetr L. 8.-Vericht«uft«tter. Wahrend tm Vorjahre derungewöhnliche Wettergang durch kühle Temperatur ' und--überreiche Niederschläge die Entwicklung der Felder außerordentlich verlangsamte, so daß erst Ende August spärlHe .QLaütitäten der V'rotfrüchte in den Handel und in die Mühsen gelangten, können wir Heuer .— unmittelbar -vor b^nt: Schnitt — mit Befriedigung feststetten, daß .in den./ meisten Karn« und Mehlsrüchtep auch mehr als h?r..DurMchnittsertrag erreicht werden wird. - Wenn auch die. letzten Tage infolge des anhaltenden Regens und des Mangelsan .Sonne die Reife des Getreides nicht sonderlich förderte^ so fällt dieses Hindernis rn Anbetracht des gewaltigen Vorsprungs in der Entwicklung der Feldfrüchte nicht allzusehr ins "Gewicht. W e izen steht übermittel e und es kann aus den durchwegs ' schön gewachsenen'' und ' .mit Körnern dicht besetzten Aehren mit einer günstigen Fechsung ger^nxt werden. Auch die Qualität des Kornsläßt einen zuftiedenstettenden Ertrag erivarten. Brandige Aehren treten wie tm" Vorfahre nur ketten auf. Das Stroh ' ist 1 zwar nicht allzulang geraten, doch kann die Fechsung als relativ günstig bezeichnet werden. Auch mit der Roggenernte.wirv in den allernächsten Tagen begonnen werden. Der Roggen steht auf den Wirtschafte» der Gutsbesitzer und Großbetriebe sehr gut, während bei de» Kleinbauern wegen des zu späten Anbaues und der mangelhaften Düngung nur. eine Untermittelfechsung zu erwarten' ist. Die Aehrenbildustg entspricht zumeist voll- Lnmne», die Körner sind' zwar noch nicht sehr zahlreich und daher leicht, was auf die nicht rasch genug erfolgt« Ausreise zurückzuführen ist: dennoch-werden sich bei anhaltender Därme - und Trockenheit die Erträge in unseren Gegenden um einige Zentner per- Hektar höher stellen als im Vorjahr«. Das Stroh ist lang und ergiebig. Für Sommergerste Lautet bas Ergebnis "auf einen schönen Ertrag; die früher angebaute Gerste % im allgemeinen schwächer, während die später entwickelte laug«, schön gewachsene Aehren zeigt. Das Korn ist groß wch gut geformt; allerdn^s tritt stellenweise, ebenso wie beim WeiMr, Rost auf. Der Strohertrag dürste infolge der' durchwegs langgew achsenen Halme befriedigend ausfaklen. Hä f e r hat von Men Grtreidearten das am wenigsten erfreuliche Gedeihen gezeigt. Di- Halme sind nicht besonbeirs schön gewachsen und zeigen auch «nr schüttere Rispen. Es sind zumeist wen kg Körner vorhanden Uytd daher ei» weitschwächerer Ertrag als im Vorjahre zu erwarten. Der Einfluß der Witterung auf die Entwicklung der Kartoffel« wird allseits als fthr günstig beurteilt. Wir haben Heuer in unseren Gegenden einen Kartosfelstand, wie er schon viel« Iah« nicht, erreicht wurde; die FrühkarLofseLernte ist vielversprechend und es dürften auch die SpätLrrtoffeln ein sehr besri^>igendes Ernteergebnis zeitigen, falls der Lmmenbe Weitergang Trockenheit und Sonne bringen wird. Dpi den Zucker- und F u iie rr üben wird in manchen Gegenden über starke Verkrautung geklagt, was seinen Grund nicht so fthr im Mängel «t: erforderlichen Arbeitskräften, sondern vielmehr in der Unlust und Arbeitsscheu der Bevölkerung hat. Bei , den Zuckerrüben, die bereits behackt Uttb, ist der Fortschritt - in der Entwicklung ziemlich zufriedenstellend, nur braucht jetzt die -Rübe nach der letzten Retzen« Periode wieder warmes. und. trockenes Sommerwetter, um sich rascher zu entwicklet und Zucker «msetzen.zu können.- ES ist mit'einer velattv guten- Fechsüng zu rechnen. Der Heuer t r a g war an Menge Mist recht befriedigend. Bei K L11? faste.« ist eine gute Ernte zu erwarten. Hülsen fruchte haben Mist gut angesetzt und versprechen einen günstige» Ertrag. Bo» denObstarte uhat die Kirschen- und Weichselernte in unseren Gegenden ein schönes Ergebnis gezeitigt, hingegen ist bei Aepseln und Birnen eine geringere Fechsung als rm Borjahre zu erwarten. Dergleichen steht für Pflaumen, die im Frühjahr stellenweise stark durch die Witterung ge» Wen haben, bloß eine. Mttejlernte m Aussicht. Bet Kukuruz, der hauptsächlich yuf den leichten Böden des südlichen Mährens gebaut wird,''sich» die Feldarbeiten vorherhasvd beerrdet, doch wäre für btt fäm entwickelrqu MsLdett Wie««» Mv?ge»zeK»mg f ------- ■ ■ -... ,|..l-.iV.r.— ... . ..«»yu Jt; y. flCM.Wffr *t Zufammenfossend kann das Urteil dahin lapten, daß in - Mittelmähren eine s e h r gute E r n t e zu . erwarten steht, wenn die in letzter Zeit eingetretene Feuchttgkeit und kühle Witterung, namentlich in der nun kommenden Schnittperiode, wieder anhaltend trockenes und sonniges -- Wetter im Gefolge haben wird. Haudelsuachrichten aus der Tfchecho,Slowakei . Prag, 7. Juli. (Privat.) Minister für Außenhandel Dr. H o t a w e h weilte dieser Tage in Karls b-a d' und »ahm dort die Beschwerden der Porzelt anin du st viel l e n entgegen. Es »kam zu einem Abkommen. Mit besonderem Beifall wurde, wie die „Bohemia" meldet, die Aeußcrung des Ministers begrüßt, daß er nicht an Maßnahmen', denke, die eine Deckung des Eigenbedarfs Deutschösterreichs in Porzellan.behindern könnten. '' Wie das' „Prager Tagblatt" aus tschechischer Quelle erfährt, hat Präsident Masarhk das Gesetz über dievierte Staatsanleihe und . über die Entschädigung der Besitzer Won Schuldverschreibungenösterreichischer und ungarischer Kriegsanleihe s an k t i o n i e r t. Die „Tribuna" meldet: Das tschecho-slowakische Eisenbahnnlinisterium - unterhandelt mit Amerika wegen Lteferung von 9000 Waggons zu 96.000 tschechischen Kronen. Die tschechischen Waggonfabriken verlangen 120.000 tschechische Kronen. Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die gestrige Debatte in der Nationalversammlung betreffs, des Getreide» bewirlschastungsgei'etzes. die nicht ohne politische Konsequenzen bleiben wird, nahm das Jntrreffe der Böriebtsuchrr vollends in Anspruch, was umfo weniger vrrwnnderlrch ist, als es sich um den Bestand der Börse handelt, um dir Exlstenzmogstchkett der zahlreichen Intereffentcn handelt, die ja nur rum Teil m bestehenden Zentralen Aufnahme fanden, indes die Mehrzahl von branchefremde« Elementm verdrängt wurde. Die Schäden der zentralen Bewirtschaftung, insbesondere die Schäden, welch« von bmeaukratisteitru Äauflruten — eine Spezies, die der Krieg geboren hat — verursacht wurden, ,treten immer klarer zutage. Die Einwendungen, die von gegnerischer Seite und von der Regrerungsbank gemacht wurden, welche eine weitere Verteuerung der Bodensrüchte in stchere Aussicht stelle», vermöge», wir «icht zu teilen, zumal ja der Regierung jederzeit durch die Importe ein PreiSrcgulator zur BeriSgung steht, der verhindern muß, daß exorbitanten Preissyrderungeu Rechnung getrageu wttdeu muß. Im Gegenteil glauben wir, daß die Börse, deren Vorgänge sich vor der breitesten Oeffrntlichkeit vollziehen, als offener Markt sich als wirksamste- Pallialivmiltel gegen Preisexzeffe erweise» sollte. Hoffentlich bringt die dritte Lesung deS Gesetzentwurfes keine unliebsamen lleherraschuvgen und die erste Ratioualversammlwrg der östrrreichischeu Volksrepublik wird zeigen, daß sie noch in den letzten Stundm eine große Tat vollbringen konnte. Der geschäftliche Umsatz hielt sich heute, dank dem günstigen Erntewetter, in bescheidenste» Grenze». Erwähnt fei das reichliche Angebot in amerikauischem (via Deutschland) und südslawischem Mats, doch siudet dieser, der zu hohen Preise wegen, nur vereinzelt Nehmer. I» Hülsrnftüchten und Futtrrstoffm konnten kleinere Umsätze zu nachgebenden Preise« zustande gebracht werden. Ein zweite» Wasserkraftwerk m Salzkarg. Aus Salzburg wird vuberichtet: Die Stadt Salzburg wird demnächst mit dem Bau eines zweiten große» Waffeckraflwrrkes mit einem Kostenaufwande van 50 Millionen Kronen beginne«. Bekanntlich besitzt Salzburg bereits ein großes Wafferkrastwerk im NieSthal. Zu diesem soll nun < eine zweüe Stufe im sogenannten Hintersee gebaut werden, wodurch aus beiden Werke» 23 Millionen Pferd'ekräfte jährlich gewonnen werden können.- Valntenkurfe. Im gestrigen freie» Berkehr waren Leinöle« höher und begehrt, vermochten jedoch den Hochstkur- bis zum Schluß uicht zu behaupten. Dir übrigen ZahluugS- «ittel erfahren »nr geringe Verschiebungen. Ts notierten: 8 e i n o t e n 4.— nach K 4.08, Rubelnoten^ 2.79, Markuote» grün L 4.12. 8 i r e kl 10.—, D » l l a r 159.75, Pfund ll 64ö. SchweizerNote« K 29.50' Dinars 960.—, tschechische Noten ll 3.77, Ungarische Roten K 101.50, Anszrhkvng Agramll 234.—, % n § rahlu » g Bnda p e st % 102.— und » n g e st e « p e l t e R o t e » 86.—. Wiener Börse. Ungeachtet der von den auswärtigen Plätze« vorgelegenen frenndlichen Berichte war die Tendenz an der gestrigen Börse schwach. Beistimmend wirkte die durch die Abstimmung deS Gr« ^rerdebewirfichaftongSgesetzeS drohende Regierungskrise, wie auch der nwerlichr Rückgang der Petroleumwette. Für den Rückgang der Staatsbahn-Aktirn wurde die Umwandlung der ungarischen. Domänen in eine rumänische .Gesellschaft ins Treffen /geführt- DaS Geschäft unterlag mehrfachen Schwaukunge« und neigte schließlich der schwächeren Richtung zu. Gut gehalten haben sich Banknrwerte. Bo» den Knliffepapieren verloren Staatsbahn und Alpine je K 105,—, Rima K 120!-, Skoda K 140.—, Salgo- Kohlm.ll 230.—. Lombarden 13.— und'Svdbahn-Prrvritären X. 46.—. Im C chranken ermäßigten sich Apollo um. K 430.—, Fants am K 1500.—, Karpathen-Petroleum uw K 950.— und Galizia um. K 2t0(h—. Auf dem TranSportmarlte wurden Adria ff 450.— billiger avgegrben, wogegen Nordbahn eine Steigerung von ff 900.— aufzuweifen hatten. Die meisten der Jndvstriewerte waren billiger erhältlich. Se gaben' Aufsig-Tevbtzrr ff 140.— Berg- und Hüttenwerke ff 500.—, ungarische allgemeine Kohle ff 200.—, Urikany ff 130.— rm Kurs ab. Lediglich Felten < Guilleaume erhöhte» sich um ff 135.—, Fezsabriken um ff 150.- und'Scholler Zucker um ff 140.—^ Rente« lagen vernachlässig N«d etwas schwacher. Im übrigen verweisen wir auf nachstehend SchWknrse: -- - Andnftaie-vNternrtzmnnseu. Allgemeine Baugelell glatt 730.— (4- 5.—), Unioubau 635.— t-ü 5.—), Die«« angefellfchatt —Ksni-rhos« Zement — l— —Perlmooier Zement —.— 0-.—), Wienerberg« Kegel 1851.— (— Lirsinger Brauerei 1360.— (-4- 20.— Sarajevo 2475.— (-Lrqsig Ehe«. 7350.-*- (—140.— Brasche Spiritus 3350.— (— —Larvonmdu« 3150.- L-i- 150.-). Llrihrlde 2243.— (-13.-). A.E.G. Union Ackt 1525.— (— 40:—), Beremigle Eltkttische 1178.— (—22.—).Ei«m'kt! Schlickert 1590.- (t- 74.-). . Alpine 3205.- (— 105.- Berg- und Hüttenwerke 9000 (— 500.—), Ausiria E«a 3600.- (+ 60.-), Egvdier 1950,- (— —EuzeSseld« 1955.- (— 5.—), feltat * Gmlleanme 4335.— (+ 135.—), Gremi Eise» —(-Hutter A Schrantz 1398.— (— 2.— Sbam L-S.1510.- (- 31.-), Poldchjttte 2630.- (- 25.- i-Wpag« Eis« 6625.— (— 135if~), Rvuamura«« 2980* 8. Juki 1Ä2S 9x~m 1 Brüxer Kohle» —- (-7 —- SraSzvarer 2850 — (+\25.~), Nordnug. Kohl« 2740.— (— 20.—), Obrrung. HsittenL570.— (—1301—), Äoffaet 3795,—- (+. 95.—), Salgo * Tariaaer 5650.— (— 280.—% Lrnau« Kohlen 3300- (ü- 75.-). Üng. Allg. Kohleu72S0.- (— 200.-). Urikantz 4550.— (— 130.—), Beitscher Magnesit — (-Westbvh«. 3895.- (+ 395.—), WolsSegg 1SS4.-1 (- 6.—), Danxk Maschiven 2700-— (4- 100.—), Brt««ev Maschinen 2710.— (4- 130.-). Daimler Motor« 1240.— (- 20.—), Fiatwrrke 1375.— (— Sb.—), Herd Maschm« 1025.— (- —.—)i Hosherr A Schrantz 839.— (tt- 9.—), Sial Lokomoti» 1448.— (- 2.—), Rusion 2305.— (-f~ 10.—), Srmmeriua« 1200.— (— 15.—V Elbemsthl —(-Letzka«wZosHa thaler 2323.- (- 12.-), Ntusiedler 8900.—(-«pvllch 3970.— (-- 430.—), Fanto 16.500.- (- 1500.—), Karpach«! 11650.- (—950.—t, Galizia 21.400.- (—2100.—), Schodniea - (— —.—), EoSmanoS 2800.- (— 80.—), Fqfabrike»: 4150.— (—150.—), Schoeller Zocker 6650.— (+140.—), Schi»* vnesryer 3200 — (- -.—), Oesterr. Liseubahuverk. 2165 —i (— 10.—), Ung. Eisenbahnverk. 1100.— (+ 10.—), Sßtextcc Waggonfabrik 1100.- (-f 50.—), Semgroß 743.— (+ 13.—). Hvlrhandelsgrsrllschast 2525.— (— 55.—), Tidckenlase 1569.— (+"'59.—j. ,; Drartovart-Untatmakrmausen.Adna 9500.—(—450.—). Anssig-Trplitzer (- Buschtehrgd« Bt AS450.— (+ 250.—Buschtehrader Lt. 8 1685.— (+ 5.—), Don«« Dampf. 9900.- (— 80.—), Ferdnrands'Nordbechn 12.500.— (+ 900.—). Graz-Kostacher 4570.— (+ 30.—), Kaschau-Oda* bergrr 1400 - (-s- ‘ 20.—), Lemberg - Czernvwitzer 1985.— (+ 35.—), Aovd —(-.—), Ravisarioue 8400.— (-550.-), Staalserse«bahn8625.- (—105—), Lombarde»657.— (- 13.—), 8V. Südbahn-Bnor. 1099.- (— 46.—^StaMbohM' «enußscheine 2389.- (- 11.-). Ma»te». Mairente 91.— (-.75), Hebruarrrute 92.— (— —Oesterr. Kronemente 88.— (— —Orstar» rente —(— —.—). Ungar. Goldrente ——■—*—V Ungar. Kronenrente 111.75 (— —.25). Banke«. Lnglo-B-nk 790.— (— 13.—), Ban? 588.- (— 12.—), Ungar. Bank und Htadelr. i (— —.—), Bemkvettm 800.— (— 1.—), Lodeukr^it 1860.—(— 15.-), Oesterr. Kredit 1043.— (— 5.—X v>m.SkckM 1750;—(—10.—\ Depositenbank 796.— (+ 3.—), Rrderost. Eskampteges. 1192— (- 8.-), Uug. Hpppchckwchäuk ^580.— (+ 5.-), Länderbank 1005.- (- 9.—). Po»«. fenbtftoC 625.— (+• 15.-), Mermr 885.- (+ 10.—), Ottttfjam««. Dank 4420.— (— 20.-, Unionbank 839.50 (— 6L0V. Brrkehrßbank 631,— (+ 4.—), Uvnost«»ka-1588.^^^28»^ Berliner Börse'. Berlin, 7. Juli. Die schon gestern in ErsiHeinuntz gfim treiene Realisationsneigung machte sich an der heutigen Börfer in verstärktem Maße geltend, was einerseits-, auf das AuS-, bleiben neuer Käuferschichten, andererseits auf die Nachricht«»^ über die gestrigen Verhandlungen in Spa Mrüchvführe«^ war. Stärker wurden namentlich Monta.nwwOe 'pftMtack,. zumal durch das Bekanntwerden der Jnteressengemernschask Gelsenkirchen-Deutsch-Luxemburg, eine bishpr kurswerbende Anregung in'Wegsall kam. Die Äurseinbußen betrugen bei Geksim-t kirchener- und Deutsch-Luremburger-Altien bis', über ilOPrp»^ zent. Daneben stellten sich Bismarckhütte-' »ych Phomx-Aiftiewr in gleichem Ausmaße höher. Auf den Märkte» der Schiffs fahrts-. Färb- und Elektrowerte waren veveinKelk Krrrsbesse-'i rungen, in der Mehrzahl aber ebenfalls ^Rückgänge mäßigen l Umfanges zu verzeichnen. Von sonstigen' Papieve« sind' Thiche- Eisen- und Zellstoff Waldhof-Aktien als fester z» erwähne«.. Größeren Schwanmngen Unterlagen Petroleumwerte. Deutsche Erdöl-Aktien gingen von der vorbörslichs« Steigernng vks. 1570 wieder, auf 1525, Deutsche Pstroleum-AMen Wm 81 auf 790 zurück. Kosonralwertc blieben 'vernachlöfftgL. M Rentenmarkt ist die Festigkeit der österreichrschen und Ungarnschen Papiere hervorzuheben. Im Verlauf des BerkchreS nahm, das Geschäft mehrfach einen Anlauf zu einer gewissen doch gaben die-Kurse teilweise noch! wettep '' .wi .. Vi y . - Die Devisenkurse. «vie», 7. J«li. (Kmffe der Sst«. ««ftaU« 5650.- (5650.-), Berlm445.-(445.—),! 2700.- (2700.—X Christ««« 2550.— (2550.—L * 2425.— (2425.—.), Stöckh»!« 3200.— (8200.—t 441.— (441.-). Lei-Rot« 840.— (340.—), SevS-stbM« 260.—^ (280.—), . Schweizer Roten 2675.— (2675—), InmüMe Norm 1250.— (1250.—), Italienische Notar 925.— (925.—h EnMche Roten 585.- (585.-). Dollar^tzotal .l45.-<145^7L DdM-R»tr« (Roma»owS) 220.— (220.—). . Wie», 7. Juli. (Kurse i« freie» kehr.) Agram 228biß 243.-, Budapest: Zahl»»««Posd-i fparkaffageld 97.— bis 107.—. Budapest: Zahlung« gestempeve»^ Roten 97.— bis 1Ö7.--, llngarffche gestempelte R»t« 97.—j bis 107.—, Warschau, Krakä» in poln. Mark *85.— bis 100.—,: Prag 862.— bis 882:—, Tschecho-flvw. Kronmnotm 500Ve«? 864.— bis 384.—, kleinere 86S.— biS 885.—, Ruke. Dj»«»- Note« 900.— biS 950.—. rj- Prag» 7. Juli. (Kurse der Deoffentackoal«.) Amsterdam 1523.50 (1578.50), Bclarad 249.— (349.-)i Br,Kn 116.75 (116.76), Bukarest 109.25 (108.25), Sofia 83,50 (83.50) , Zürich 798.50 (798.60), Kop«hag» 723.50 (728M. Stockholm 978.50 (968.50), Mailand 271.— (271.-), PorÄ 879.— (874.-). London 177.25 (177.25), Rew-Kork 48^0(44.50), Wien 26.62 (26.37), Brüffel 399.—(894.-). Agra«6S.—(62.—), Warschau 26.— (27.50), Budapest 27.50 (28.—), Ingoflpwische Roten 245.— (245.—\ Märknoten 115.75 (115.75), Rumänische Roten 105.75 (10525), Bnlgmische Noten 80.50 (86.60). Schweizer Noten 794.50 (794,50), Dänische Rota» 7lLch0 (719.50) , Schwedische Noten 974.50 (959^0). JtÄiansche Noten 268.— (268.—), Französische . Note» 876.— (371. Englische Noten von 1 Pfund Sterling «Märt» 175LA (175.25), bi- 1 Pfund Sterling 174.25. (174Ä); AWerw konische Roten von 10 Dollar auswärts 42,50 (46^0), von 1 bis 10 Dollar 41.50 (42.50), Oesierreichrsche gestempelte Kro«« 25.62 (25.37Hovändffch^ 1578.50 , (1573.50), BMche.LS8.— (391.—), Serbische Noten .: . n AArich» 7. Jpli. (Devffenkvrse. — MitgetrLt Schweizerisch« Kreditanstalt.) >' > Berlin 14.80 (14.65), Holland 197.- (196^0), UamWch 586.- (555.—), London 21.96 (21.95). Paris 47.70 J48J5)J Mailand 34.25 : (34.60). Brüffel 50.80 (50.75), 9250 <91.-), Stockholm 122.75 (138:—),' Christiäm« 94.50 (»4.—)‘, Madrid 89.25 (89.—), BnenvS-AireS 290,— (226.-). Prag 12.70 (12.70), Agram 7.75 (7.60), Budapest 3.60 (3.60), Warschau 3.25 (3.50), Belgrad 3150 (31^—),! Wien Geld 3.90 (5.90', Wien Ware —.— (—.—), Zsterr. tzest. Kronen Geld 4.— (4.—), östrrr. grst. Kronen W«r . —>- (-.-). ' ' ' ' ' 6. ^jult. lDevlfknknrit.) London U.16V, (11.17), Berlin 7.50 (1.50), ParL 24.67V, (24.75), Schweiz 60.70 (51.-). Wien 1.97V. (1.97»/,' Kopenhagen 46.- (46-60), Stockholm 62.60 (62.60), Ehristianu 48.40 (48.25), Nech-Nork 283.50 (382.—), BMrlL5.Ä (25.80) Madrid 4L.- (46.35V ZMrn 17.25 (17.25)^

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