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Wiener Morgenzeitung · 1920-07-07 · Heft 523 (7.7.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 523 (7.7.1920)
Date
1920-07-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Stttt 4 M«, ««»-q - . >>-> M>W, ■ .. ■■■■"■'" I Mitttilmgen aus dm Publikum. MDII 1 AUT PH PEHLEN und JUWELIN UmLiLifllV ■ tim Kauft teurer als Jeder mm 4h Vagö, Juwelier,! , Graböo'M wurde der B:rchalle:e. der err'gt seine Unschuld beteuerte, zunächst drei Stunden laug in ,einer Zelle eingesperrt. Während dieser Zeit käme»-.,mindestens detzig Offiziers-Detektivs — lauter Qfsiziere» teils in Uniform — in die Zelle,: tun den verhafteten! ./anzusehen". Endlich wurde der Kaufmann dem ,,Fö- Kcrpitän" Mortirll ans Prctzburg vorgeführt und stundenlang, verhört. Man griff dckb't .zu den verrufensten Svitzellricks. So zum B"ifpiel kam ein , zlveiteutiges Subjekt in die Zelle, das Brodr-Leskowitzrumänisch rnfprach und ihm auf den Kopf zusagte, mau kenne ihn „von Bukarest" her und wisse, daß . er' von den Tschechen Geld b c k o m m e u Ha b e, u m zu spionieren. -..Z - Ohne daß der Direktor einem Bissen :511 essen schielt, schleppte man ihn noch am selben-.Tage in ein anderes Gefängnis in der Ober-stadthäuptmannschast, Zriny-utcza 2. Dort kam er wiedtr in ein- Zelle für ./Politi'che", die kaum Platz für v vis- 6 Leute geboten hatte, wo jedoch etwa fünfzig' (!) Menschen zusammengepfercht waren. Gegenüber war ein Raum mit Straßendifnen besetzt. Männer und- Frauen hatten nur ein Klosett zur Verfügung. Au Her. Zelle waren alle Nationen v rtr^eir. Deutschösterreicher/Jugo lau e l Rumänen. T'checho-Slowakeu. Oste t e. d er L e «te varen ganz blau geprügelt.' Mehrere politische Häftlinge wi" eu ' furch tb a re Brandwunden an den Geschlechtsteilen ruf. Der weitaus größte Teil der Leute war^'vollständig. Unschuldig eingekerkert. -Ei ne m Manne feh lre, w ie Br0 d r-Le s ko w i-tz ' zu keinem Schrecken w a h r n a h m, e - r n -T e t 4 d e s - G 2fäßesder mit Messern h er au s ge schnitten war. - - , ütachmittags wurde der Häftling ' wieder in die Serecseny-utcza gebracht und dort voneinem Leutnant Kovacs neuerlich „verhört". Dieses Verhör artete m »ine wüste antisemitische Beschimpfung ans.- Im Verhörzimmer sah Leskowitz bemitleiden^; vürdige Szenen. Ein deutschösterreichischer Offizier vurde als angeblicher „Spion" vorgefübrt. Die Hände )es Bedauernswerten. waren derart gefesselt, daß Blut zervorguoll... In der Zelle verbrachte der Direktor eine snrchtbare Nacht. - - Daun wurde er in das Bndahester Sammetgefängais gebracht. Dort war er mit etwa mit 80' Personen gemeinsam in einem Raume, in dem 'sich aüch dcksZimtnerllosett befand. Stickiger Dnirst- - furchtbarer' Gestank brachten ihn einer -Ohnmacht naher Unter den Verhassten befanden sich Invalide und ein.LMHriger Greis. Brodr-Leskowitz verbrachte die Nachts auf dem Fensterbrett sitzend. Der Boden strotzte stuch).hier'Wü' Vanzest und Läusen. Unter den Häftlingen befändest sich "auch »Oesterreicher. Der Greis, der halllvörhungert' um Brot" »chrie, erhielt einen derartigen KnükieHieb/'daß er gegen )as Gitter fiel und regungslos liegen blieb. Leslowih gelang es schließlich, einen Advokaten zu?ersländicjcn. Er wurde durch. Wist g r e i send e r :sch c ch 0 -sl0 inkisch e n G esän d tsch a ft befreit. Leskowitz 'childerck noch andere 'Wahrnehmungen. Niemand wagte, sich zu beschweren, sonst wurde er aufs grausamste mißhandelt. Ein junger Bursche ans Nussisch- Volen wurde'im Gefängnis derart geschlagen, daß sein Körper ganz schwär; verfärbt .'war,und' ein Pö'in, lahm' wurde. Nur wer sich als Pole anSgaV, wurde besser behandelt. Ein 'brutaler, schimpfender Polizeiinspektor, mifmei'lmm gernqcht, daß Leskowitz Pcotesiantumd nicht Jude sei, brüllte: „Alles M enn nicht Iu d e, dan n Soz ialist- K chm iiiVntst"— V ct* breche r!" .. - Ein ganzes Korps von .P xv st i.tuü e r.t Sn steht iin Dienste der .Hotelspionage. Offiziere versehen den Detektivdienst.! . Brodr-Leskowitz würde endlich befreit — von einem Wachmann zn einem Dampfschiff' gebracht und zwangsweise „abtoijend" gemacht. -.Er hat alle erforderlichen Schritte bei den in Betracht kommenden Gesandtschaften imb Missionen emgeleitet. Er bezahlt das Abenteuer mich Mit dem Verlust von Geld und Dokumenten, die ihm abhanden kamen. Ei» Ueberfall auf Abgeordnete» Rabbiner Perlmutter. Warschau, 5. Juli. (Tel. der- „Wr. Morgenztg.".) Der „Tog". meldet, daß der Abgeordnete!zum polnischen Landtag Rabbiner Perlmutter, der sich mit seiner Familie auf einer Reise befand, . in Skierniewicö von einem „Bewaffneten" überfallen wurde:. Dieser wollte am langen Barte des greisen Mannes . die bekannte Frise»roporation vornehmen. Die Bahuwache und die christlichen Passagiere ließen den uniformiertenExzedenten ruhig obziehen und verhielten sich.den jüdischen Passagieren gegenübnd sogar aggressiv, als die letzteren M .AolMtz» m BÄÄMtz jMrgMy mjtiäXb - OBimiit gto*ge*|ettiaig_ Tagesbericht. Kür das jüdische Kind. Ausstellung des Aindergärtnerinnenkurfcs im Witett Jüdische« Pädagogium.) Kein Kinderfreund versäume es, die Äu^stelluügder' Arbeiten zu besichtigen, welche die Schülerinnen des Kindergättnörinneftku t fc s unseres Giene r I Ü b' i s ch i h Pädagogiums äNtzefötsigt habetz. Hs wird jedein so ergehen, wie denk ^chteiVer.^t^scr Zeilen: So bescheiden auch die Sammlung, welD in eineist Lehr'ziminer Päbagotztu.ms (2.- Bezirk, Obere .D'ona^sträße 91).. nptergebrücht istüuf den ersten Blick er^ilE so' ^stnß vielgestaltig sind die einzelnen Objekte, und man vertbei.lt gleich bei.der -ersten Abietlüng viel längere Zeit/ als tttoh? der... ganzen Ausstöllüng widmest wällte, .wäil man sich von den ab mutigen Dingen nicht. trennt». kastn.: Auf Mr ersten Tische sieht man f.die' MV de flit r a r 6 eiten/ welche im Zeiträüm von 'Mi Uüterrichtsststndett angefertigt würden. Es sind' Tietgdstalteü, Früchte, ällerlei aninntig-pluinpe Figuren, ja. mitunter so gär Aktstudiendie durchaus zeigen, wie sich dw jungen Mädchen unter dev-trefflichen Leitung der Lehrerin des Handfertigkeitskurses, Fräulein Melly M a s g r y k, wahrhaftig in die Seele des Kindes - hiüeingelrht haben. Andere Abteilungen enthalten P a p i e r' p u p p »n. > Ein gelungenes Skitäuferpaar, eine „Hansel und Gtetel"-Szene, der Stand einer Oebstlerin und eine Schwärzwälderin fallen ganz besonders aus. Man ist überrascht vorr den Möglichkeiten) dje sich aus der Verwendung von buntfarbigem Seidenpapiev>ergehssn. »Auch, die aus Papic > s^agak gr'flvchtemn Körbe sind eine sehr zweckmäßige ^Kinder.. beschäftigung. Eine dritte Abteilung enthält S i o s f p u p p c naus allerlei' Kappen.' mißesertigt,-.oft Ehlgebungeu wirklich künstlerischen^ Geschmacks. Sehr jnteräfMt-j'ind auch.die.an den. Wänden hängendem Hand ztz'i chwü n gen.' Darunter -von besonderem.^lsterefse Klassenarbei'ten über das Themae „Die. Mutter", „Kinderkleidchen" und- .anderes^ Jede. Schülerin -hat . nach freier Phantasie eine'Zeichnung zu der gestellten Ausgabe angesertsgt UUd das .GetäMtresultat ist überaus vielgestaltig .und anregend. Daneben gibt es Fa r b e n z c rch n u n.ge-n, .Bu ntp'.ap ier klebearb c i te n (unter denen die Ksassenarbeit „Vorfrühling" auf,'allt) und Schat te n r tf s.e. Natürlich fehlt auch Kindetspielzeug- ' nicht - und"einlge, stattliche Eisenbahnzügc, aus Blechstreisen apgefertigt, rnüßten das. Entzücken her Kinder Hervorrufen. Bei älleü Arbeiten wurde darauf gesehen, bloß Motive aus der Nmgebukktz des Kindes zu wählen' und die den Kleinsten vertrauten Märchengestälten wiederzügeben. Der Kurs war von dreißig Schülerinnen beplcht, .die > älle mit hebräischen Vvrkenntnissett »eintrateu und jetzt die' hebräische. .Sprache in Wort und. Schrift, vollkommen .beherrschen^ Ein Teil der Absolventinnen wird in Palästina Verwendung, sinden, die anderestllehreil in ihre ostjübische. HekMad zurück, als Pionwre .dev mvbevien- Erziehung ünserer-jüdsschett Kinder in. den ersten Lebensjahren. Dke prastischestr'Wbtzyge».. wneden -ün^.-der. gecignetsKli.: Stelle vor^nonlment M jüdischen Waisenttnderheim ui- BÄrmgärten, sowie/ryr Kistderhütm'auf der Hohen. Warte. 'Die Dkrcktrice des jüdischen Kindergärtnermnenlurscs.. her^füh minder. Vorgebildete dM Jahre, für Fortgeschrittene cm< Iaht währt,-därs inlt den.>Etfolgtzri zufrieden fein und das Jüdische. Pädagogium, däs tstcht. daran' vergessen hat, auch Lehrlrafte' und Erzieherinnen für' die Kleinsten im jüdischen Kindergarten hctanzubitöe'n, ist des: Dankes der jüdischen Oefsentlichleit gewiß. , ,, , ' ■ Der Herzl-Wal-. Ein De«k««l für die EW'gkeit. ' Drzls Todestag kehrt wieder und findet das jüdische Äolk am Werke, das nufzübauen wozu Theodor Herzls Uenie den Grundstein gelegt hat. Heute, nach, den Beschlüssen von San Renro/ ist die Bahn spei, um Erez Israel zum jüdischest ^eim zu machen. Ungeheures ist zn leisten^ damit das Land, welches jahrhundertelang wüst sind leer war, durch die.ehrliche Arbeit jüdischer Haude zu dem' werde, was. Theodor Herzl ch:träjlmt hat: Zu einem blühenden Osenrernwesest, in-dem Hunderttausende unseres. Volkes neues Leben hervorbringen/damit das ewige Volk sein Land für ewig besitze. Das größte mnd, uvzHfärbarste D e n k in tt'l 's ü r d i e E w istzH'exi aber rststtz an E r e S B'sira'el ihm gesetzt werdest/i Äst usts dtzstL ÜKirg ist das Land gewiesen hat: Theodor H e r z l. Kein Denkmal aus Stein oder Erz, wäre es auch ragender als die Freiheitsstatue-M' .^afen von New-Uork, gibt das wieder, was Theodor.Herzl' füst das jüdische Volk und sein Land bedeutet. Das kann iutr ein c w i g e s W e r k schaffender ^Arbeit, airs dem das Land immer neue Kräfte zieht. Tarnin ist himtewo wir zu bauen anfangen, die .Ansfiihnmg des Gedällkens, einest r - großen Herzl-Wald anzulegen, die erste jüdische Pflicht. Erez Israel braucht Bäume, braucht Wälder, damit Hs seine, alte Lebenskraft wiedererlangc. Und diese Wälder sollen alle Herzls. Namen tragen. Ist feinem Sinne ist es, weil das Land/dadurch zu kostbärem 'Produkti0nsqut komplt; nt seinem Sinne ist ß, weil durch die Pflanzung ches Herzl-Wafdes T an s e n.d-e. n. von-Juden Ä r b e i t sg eleg e ny eit gegeben:ist, .in. seinem Sinne ist es. :weil hier• ein ewi g er W e rt geschaffeit wird, tnie Herzl-es. uunrer wollte, für beu nie Tagwerk, sondern nur Ewigkeitswext Bedeutuü.g hatte, in feinem Sinne ist es, weil der Ertrag . dep Waldpflanzungen , dem geistigen Wohlder - kommenden' Geschlechter, dem hebräischen .Schplwerk in ErM Israel, zufallen soll. Dieses Denkmal aber muß vom ganzen Volke eroMet »verirw« M dem BsdW, -K d« itijta M» 7. I»k 10M Mt «» . --—.— .» ... —.—. i schen Volke gehört, auf N a t i 0 n a l f 0 n d s?b 0 8 e st? mit den Mittelst, die das ganze Bolk aufbringt. ^>ie Kbsten dtzr Pflästzstich und. Erhaltung" eistßs Mumes betragen 3ll Kronen. Eitr Wald: der Herzls Ramen. zu.trcitzsnwür-ig ist, der ein mächtiges ewises Mahr^'^- zeichen für einest der Größten itltfefeS Volkes' wäre/ Mllß Mistdeftesttz'tzsste Million Bäume haben. Wenn jeder'Jude in Oesterreich für die Pflanzung, von. zw ei Bä um eil beitragt, so ist dadurch die Möglichkeit ge-- geben, sofort das Denkmal' zu krrichten, das Herzl gebührt, lind wer wäre dazu mehr verpflichtet, altz die' Jstdekr Wiens und.Oesterreichs/ -re das Glück hütien? Theodor. Herzls Leben rind Wirken mrtzuerleben?' f - : Daher , ist es'gerade jetzt, am Tage der Herzl-i Jahrzeit, jüdische Pflicht, zu dröftm Werke beizuiragemi- Tie Hmrderte und Tausende junger Juden, die letzt Über- Wien ihrech^Weg mach. Erez-Jsrael nehmest, dic werden fofbrt an dönr großen Werke Mitarbeiten können, wenn die-Inden in Wien und Oesterreich ihre Pfticht. tun, damit Theodor Hrrz! eist ewiges Denkmal in Erez-Jstacl * erhalte. Jeder Jude in Wien und Oesterreich spende für de» Herzl-Wnld! Spenden nimint die SaMmel stelle d e S I ü d i s ch e n N a t i o n a l f 0 n d s für Oesterreich, Wien, 2. Bezirk, Zirkusgasse 33, entgegen! Die J'üdön in den Armeen der Entente. Ueber die Jilden im Weltkrieg existieren genauer- Daten mtr aus Deutschland und den Vereinigten Staaten; s xeiMicher.es Material wurde mich in.Engfand zusammengestellt/ weniger aenan sind tzre. Daten aus Frankreichs wahrettö ist Rußland und der Türkei gar kein, in den , Landern §ex ehemaligen österreichisch-ungarischen Mon^' ürchie wenig präzise statistische Angaben vorhanden sind. Im nachfölgendest iveröeu einige Paten aus den Ententeländern England, Frankreich und Union angeführt, welche . denr jüngsten Bände des American Jewish Z)ear Book, entnommen finb: . . - In der ameri k astischen.A rm ee, die man als/ , eine improvisierte anseheu darf, dienten annähernd, 256.000 Juden, das macht auf die Gesamtzahl von annähernd 4,800.000 Mann 4 bis 5 Prozent, während die ■. Juden in der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ungefähr 3 Prozent ausmachen. Die Zahl der jüdischen., Soldaten überschritt also um nahezu ein Drittel die zu, erwartende Ziffer. Davon waren beinahe 50.000 Frei» willige. Die Zahl der Juden war in den kämpfenden Truppenteilen weit größer als unter den Nichtkombattanten. So dienten in der Infanterie 26,6 Prozent der gesamtest Armee, aber 48 Prozent aller eingereihten Juden; das Signal- und Fliegerkorps machte^ 7 Prozent her Armee aus, es dienten aber darin 15 Pro-> . zent der jüdischen' Soldaten, v Im- Jngenieurkorps dagegen, welches 11 Prozent der Armee bildet, taten 3 Prozent der eingereihten Juden Dienst. (Dagegen dienten in der Kavallerie, die 2 Prozent der Gesamtarmee bildete, nur 1,3 Prozent der Juden; diese, fast ausschließlich Städter, eignen sich für die Reiterei weniger.); Nicht weniger als 600mal werden Juden im Armeebefehl lobend erwähnt für „Tapferkeit vor dem Fein8' und Eifer über und jenseits der Soldatenpflicht" (above and beyond the call of duty), 378mal im Namen deZ amerikastischen, 162mal im Namen des französischen un$ der Rest im. Namen der anderen Oberkommandos. Diese Ziffern gehen iveit hinaus über die Verhältniszahl -er Juden im amerikanischen Heer. Die höchste amerikanische Kriegsauszeichnung, die äußerst seit e rr vergeben wird, die Congressional Medal of Honor, wurdtz an drei Juden erteilt. Hilfeleistung an Verwundeten mit Gefahp des eigenen Lebens kommt irnter den vom Armeebefehl erwähnten Auszeichnllngen von Juden so häufig vor, daß die amerikanische Kommission sich veranlaßt sah, eine Probe anzustellen. Es wurden aufs Geratewohl 200 Auszeichnungen von Inden und 200 von Nichtjuden herausgegriffen und auf ihre Motive üntersucht. Es ergab, sich, daß das oben genannte Motiv bei den " 200 Juden 64mal, bei den 200 Nichtjuden 46mal vorkam. Dieser Zug darf mit Recht als eine hervorragende Eigenschaft des jüdischen Soldaten angesehen werden. Den Tod erlitten, soweit bis jetzt 'festgestellt werden konnte, 2500'jüdische Soldaten; marvschätzt die noch ausstehende Zahl auf weitere 1000, das macht zusammen etwa 5 Prozent der amerikanischen Gesatntverluste, entsprechend der-Zahl der jüdischen Kriegsteilnehmer. Die Zahl der verwundeten Juden wird auf ungefähr 12.000 geschätzt. In Engl a n d wurde von Kriegsbeginn, bis zur Einführung der Militärdienstpflicht die Zahl der Freiwilligen 10.000, darunter 1440 Offiziere, geschätzt. < Die Zahl, der Juden im eigentlichen England beträgt etwa 275:000, dazu: kommen in den Dominions undü Kolonien weitere 145.000; davon ist wohl mehr als ein Drittel ausländischer Herkunft, also vom Militärdienst , befreit. Bis. Kriegsende dienten in der <; n g lischest A r m e e etwa 50.000 jüdische Soldaten. Gefallen sind ihrer 2324, davon 316 Offiziere; vekwundyt und. vsrmißt . wurden 0350. Dekoriert wm'den ihrer 1105, davon erhielten 5 die höchste militärische Auszeichnung, das Victoria Croß, 50 die zweithöchste, den. Distingurshed Service Order, 70 die dritthöchste, das Distinguished Military Croß. , I r a n k r e r ch zählte im Jahre. 1014 etwg 95.000 . Ludes, ßöjO LranMMy WprWM

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