Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 512 (26.6.1920)
- Date
- 1920-06-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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/ Sette S Wic-n. Samstag Wiener MorgeLzektungft rrrfi tu*- 26. Juni 192® ' Nr. ü lL Dis jüdische WelthilsKksnserenz. Wi^ bereits berichtet, ist die jüdische Welthilfs-- konfercnz für den 27. Juli nach Karlsbad einbernsen worden. Das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris erklärt in einem-Zirkular den Zweck der Konferenz in folgender Weise: „Das Judentum der ganzen Welt muß erfahren, welche ungeheure Dimensionen der Ruin der jüdischen Milliouenmassen angenommen hat. Das Judentum der ganzen Welt mutz auf GruNd von authentischen Berichten ein klares Bild von dem ganzen Elend erhalten, es mutz aber auch feststellen, welche Mittel notwendig sind, um diesem Elend zu steuern und den Untergang rwn ungeheuren Teilen unseres Volkes zu verhindern. Aus dem allgemeinen Bilde über die Not und übel die Dimensionen der künftigen Hilfsaktionen wird die Repräsentanz der an der Hilfe be» teiligten Faktoren, werden auch die kapitalkräftigen Teile de? Judentums einen Schluß ziehen, welche Opfer sie bringen müssen, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau des jiidischen Volkes zu ermöglichen. Wir-haben vorläuüg zustimmeude Erklärungen vott verschiedenen Komitees und Organisationen erhalten aus: Bereinigten Staateri. Kanada. Argentinien, Englang, Frankreich, Italien, Griechenland, Schweiz, Deutschland- Deutsche Österreich, der Tschrcho-Slowakci, Transsylvanien, Bttko» winn BcsmrnlUeu, Ukraine, Sndrntzlnnd, Weißrußland, Litauen, Ösignlizien, Westgalizien, Dänemark, Schyredttt, Südafrika, Palästina. Fortwährend kaufen - bet . uüs weitere Mirteilnrnaen von Hilfskomitees und Organisationen welche sich um Mandate wegen der Hilfskonferenz beneerberri Alle Hilfskomitees und Okganifntionkn jedoch, welche auf der Konferenz vertreten sein werden, fordern wir auf, mit beschleunigter Gnetgie sich dazu oorzubereiten. die Berichte über das Elend tü ihrem Lande und über die Hilsstätigkrit Ungesäumt fertigznstclleu. ihre Auffassungen über die Probleme der Rekonstruktion in ihrem Kreise zu klären Und ihre speziellen Wünsche gn fvrm>?lieren." * Der Verkauf des GBäud.-S des cheM a'jgrr.'Mntstrkiüris- V-s Inner»;. Dü-.' sw.drd'nat hat g-.'ge» den beabsichtigten Verkauf des E-ebiiude-- de:- euemaligLN Miuisteriunrs des Innern in der Wipptingerslrastr an die t s ch e cho - slowakisch^ Republik nu.r den Betrag von 89 Millionen österreichischer Kronen Protest eingelegt. Drc Beschluß des Stadtsenats ist der Erwägmhz entsprungoir. daß das Gebäude durch den. Verkauf extorritorialeS Gebiet würde und so der Einflußnahme auf die Jnstastdhaltnng seines hohen' künstlerischen Wertes und der m ihm enthaltnien wertvollen knnsthistortscheu Objekte entzogen würde, sowie daß der Verkauf uw imi genaii'.'.ien Betrag einem Geschenk gleichkvmme. * Lootsu.?glück ans der Alten Donau. Der Beamte Rudolf K o q aus Meidling unternahm gestern mit der 3vjahrlgen Beamtin Leopvldine Donner in einem Boote eine Rudervartie auf der Alten Donau. Während der Fahrtethob sich Köck plötzlich trotz des Einspruches seiner Begleittttp, die ängstlich wurde. Das Boot kam ins Wanken Und kippte Um. Köck und seine .Begleiterin fielen ins Wasser. Köck, wer . des Schwimmens unkundig, ging gleich unter und auch' Leopoldine Donner war in Gefahr zu ertrinken. Mitglieder dos Ruderklubs Triton hatten das Bootsunglück aus dir sl-rrne mitangesthen. Sie eilten mit Booten an den Unfallsort und wnnlcn erst Leopoldine Donner aus dem Wasser ziehen. Sie war be>vus;tlos. Einige Zeit danach gelang cs auch. Köck zn bergen.. Die RrttungsgesellsHaft. war istdessen '.'erstäi'.digt worben und hatte einen. Hilfszug entsendet. Während Lenpvldme Donner sich bald' erholte, blieben die Witdervelebungsversuche bei Köck, erfolglos. Frau Donner wurde in ihre Wohnung, die Leiche des Er.runkeuen ' in die Totenr'ammer gebracht. * Di: schweizerische FrcmdeupoliZei. Der .Natiouawüt in Bern »erhandelte über ore Forderung des Abgeordneten Jäger, die Freludenpoliz-i aus eine einfache Paßkontrolle au der Grenze einzuschräiiken. Rochal (Gens) verlangte die völlige Abschaffung der eiogenössischen Fremdenpolizei und die Rückkehr zum Lorrrie^szuftand. Verschiedene Redner unterstützten oi-ft Foroernngen, indeni sie auf die Klagen von Ausländern und die Interessen der Schweizer Hoteliers hin- : wiesen. WaZcr (Luzern) stellte den Zusatzantrag, es mögen bk nötigen Maßnahmen ergriffen werden, damit die Frsmdenkoickrolle an - der Grenze rasch und kostenlos durchgesührt werde. Ter Chef des Justrzccparlemeuts, Brlnöesrat H ä b e.rlin, erklärte, die Fremde,rkontrolle müsse vom Standpunkt des allgemeinen Landest,rtercsses betrachtet werden. KetrrLaub stabe einen Schutz gegen Ueberfremdung nötiger als die. Schwei-. Die Regierung fti durch die Verhältnisse.gezwungen, die Fremden ko,itrolle vorläufig in gewissen Schranken cusrechtzuerhalten, sie rönne deshalb die Forderung Jäger nicht anruchinen, sei jeooch niit denr Antrag Walter einverstanden. * Eine Anregung in der Tabakmisere. Wir erhalten suchende .'suschrist: Da bei den TrafikanNnnen nur die teuren jllgarrcn und Zigaretten zu erhalten find und auch der billige Tabak ausgeitPben zu.sein scheint, ist es dringend nötig, daß 57.2 Bevölkerung selbst zu der Frage Stellung nimmt, wobin denn das billige Rauchmaterial kommt. Es wäre daher am Platze, eine diesbezügliche Antwort bei der Gsneraldirektiün der Tabaircaie zu erreichen und' die Augelgüenheit, wenn fte auch n-.cht zu dcu hochpolitische» gehört, im Abgeordnetenhaus \n eine Anfrage borzubringcn, auf dir der Staatssekretär zu rritworten hätte. * yyrcic Ehemikerstelle. Das technische Referat des Pakäsnna-An.tes ist in der Lage eine gute Chemikerstelle für einen Ingenieur oder Dr. Chem. mit Praxis zu vermitteln. Anfragen täglich von 0 bis 12 Uhr beim obigen Referat, 2. Bezirk, Zir'usgaise 83. * Materielle Aushilfe für jüdische .Hochschüler und Mittt!«- ichüler. Der Verband der jüdischen Invaliden und Heim-» st-tzccc pio.nt für Mille Juli eine große Aktion, die einer großen Zahl von mittellosen. Studenten und Studentinnen nnen täglichen Nebenverdienst ermöglichen wird. Reflektanten melden sich täglich im Verbände dör jüdischen Invaliden und Heimkehrer. Wien 2. Bezirk, Obere Donaustraße 66, zwischen <i und 6 Uhr nachmittags oder geben schrrftl,ch an die obzenanute. Adresse ihre Bereitschaft zur Mitaroeit bekannt. * Zucker für Bienenzüchter. Obwohl die Versorgung der Allgemeinheit mit der geringen Menge des rahonierten Zuckers außerordentliche Schwierigkeiten bereitet und sogar die. Ausgabe von Sacharin statt Zuckers vorgesehen ist, wird an maßgebenden Stellen der Plan erwogen, dem Verlangen der Bienenzüchter nach Zuweisung von Zucker zu entsprechen. Es handelt sich dabei, wie wir erfahren, um die Zuweis.n'a von. v i e r z i n Waggons Zucker, die an die Menen« imcvtci. -Xxdü': de-.- Jndm'iri^uckers abgegeben werden sollen. Di« Entscheidung steht unmittelbar bevor. Äs Honig infolge feines hohen Preises als Gattutzmitte füL die . Allge» meinheit heute nicht in Betracht kommt und die Bevölkerung unter dem Mangel des für die Ernährung so wichtigen Zuckers leidet, ist zu Höffen,' daß die Entscheidung nicht zugunsten der Bienenzüchter Und zum Schadest der Allgemeinheit ^ausfallen wird. Die Agrarier haben ohnehin schon genug erwuchert. '5 ' / * Die neuen Heimatrechtstaxen. Auf Grund deS rm Landtage beschlüssenen- ÄeseheS über die Heim'atrechtstaxen der Stadt Wien hat der GemeinderatSauöschutz für allgembine Verwaltung einen Beschluß gefaßt, nach dem die Taxe für Me freiwillige Aufnahme in den Heimatverband. ötzr Gemeinde Wien oder für die. Zusicherung der Abnahme für Ausländer nach der Dauer des" AüfeMältes und nach den sozialen Verhältnissen des AnsnahmsbewerberS abgestufi werden. Die Taxen sollest in Zukunft-Ü0 bis 10.000 Kconen betragen. . * Die Aurshsn in Irland. K n amtliches TrUgramM' 'aus st 0 n d 0 n d err v uuldet: Die Dudhen werden stark heschoßen Und mstwotten mit Mgichinengewehrsester. Gestern stüh wurde ein Mann au? - der Straße er«cköss«n mittags, ein MM vor dem Wastenbätts. Iw ganzen sind seit S.nmsrag 17 Pcrsvven geiö t e t und 21 v e r w n n d e t worden. *r <bto§Ir chelddiebstahl In Bruck ü. d. M.^mde bei d^t KWstabführ deZ PvMmtes u bemerkt, daß det Gtldhvstbeuiel. in dem sich K 258.000 bvfonden. spvlnert war- . . Redyerzetttrate. Montag den S8-.,d. M.. 7 Uhr asiestdg, findet im Lokale der stest- und Redehalle eine Beiprechstng mit Bortrag statt.'Dl? nngenuldeten Trllttrhmer haben nnbrdmgt ztt erscheme«. '.** Spskvttrü F Ü v j iföis ckstd Kriegs l. linde: Student Jakob Kriege v, Wiest V.. K *20 bisher K 5262)— .stk Ür bie atme jü dis«Ke Greis istt Marie Sterner, Wien X, ß 50 (mtt K 3ößB). ’ ».Metallürrr tDöld" t~- (mit AegrUbeLen)- die gntbewahrte Tnschenlampenbatterie.^ Jüdische Schulnachrichterr. . ' Hröräischr Sprachkurse für PaWina-EmigrantLN. UilfaNg Juki eröifnet düs Uuterrichtsanit des Jüdisch'.! Natwstülrates ist-den ÄkäUmön des jüdischsu^ Realgymnasiums, 1. Bezirk, Drahtgasse Rr. 4. 4. Stock, einen sc-chsmonatlichen Hebwärschlurs für Pa'ästina^Eli i .rauten.Athrn' dcN-> jenigen, .welche sich di; für eine Cinwandrruutz nach Palästina s Notwendigen' "SprachWsttnlsse verschaffen wollen, wird 'dadurch GeleMheik gegeben, durch erste» kütestsiVM, nach er-' probten Methoden erteiltest Unterricht ist bist-levendL hebräische Sprache eingesührt zu Wörden. Ddk Unterricht wird f Ü ü ft mal in der Woche von bewährten Lehrkräften wahrend je zweier Nachmittags-'odeL' Mmidsiunden erteilt;' es' soll erreicht lwerheu, daß dick Teilnehmer nach Ablauf von sechs Monaten sich in der hebräischen Sprache leicht'and korrekt^ verständtgvn können. Studienbeitrag K. 300.— (monatlich. K. 60.^--). C hal u-z im sind von der Zahlung befreit. Anmeldungen Und nähere ^Auskünfte im Unttrrichtsamt deß Jüdischen Nationalrates, 2. "Bezirk, Taborstraße Nr. 20 a. täglich' (Samstag und Sonntag ausgenoinmsn) nachmittags von 4 bis 6 Uhr. Fcrtbtldrmßskursü für Lehrlinge. Das Gewürbeförderungsämt- und das UtttertichtsaMt des Jüdischer Nationasrates -für-Deutschösterreich veranstalten Abendkurse zur Fortbildung von Lehrlingen in deir Dolksschulsächery:- ErsahrungSgMäß^gibt «Z -Üstter den jüdischen Lehrlingen, desoWrs.um^hdvwests'^ 8i^! ÜNs dew-östlicheu Ländern stammen, eine große..AuzahZ idle entiveder keine Schule oder nur einige Volksschulklassen, mit-polnischer oder ukrainischer Unterrichtssprache besucht haben. Es stellen sich diesen' Lehrlingen sowohl beim Besuch ihrer Pslicht^Fortbildmlgsschule als auch bei einer eventuellen Selbständig-, ntachuug durch den Mangel an. einer geregelten, SchulvtlbUsttz bedeutende Hindernisse tu den Weg. Um diesem Uebelstünd abzühelsen, werden Kursr'eingeAchtet, die umfassen? werden: .Deutsche Sprache (Grammatik und^Lektüre); Schreihen*(Orthographie und Kalligraphie);. Naturlehre (Einführung in die Grundbegrisse der gesamten Naturwissenschaft); Zeichnen; - . ' ' ' ■ »■ allgemeinen Unterricht (Grundbegriffe dev Bürgerkunde, des Gewerberech tos, der. Gcwörbehhgiene und der Bölkswirtschasts lehre). 1 Es werden Parallelkurse -'gebildet,- iit die die Schüler nach Vorbildung und Intelligenz 'eingekeilt werden. - Lehrziel ist in allen Kursen hie'Erreichung von Bürgerschulreife und jenes Maß von MgemMew.Kenntnissen inden. übrigen Fachern,, das zur''selbständigen Führung eines 'Handwerrsbetnebes rrfoLderM^tst:; i 1 Zeit der Kurse wird so bemessen sein, daß dadurch der Pflicht-Fortbildrmgsschülunterricht keintz, Einbuße erleidet. - .. :. Y Die Vorsteher der Lehrlmgsheime, Eltern, BörMündet, Arbeitgebee werden darauf aufnierksaM gestiächt, die Lehrlinge und Lehrmädchen mit mÄngekhafter Schulbildung zunr" Besuch dieser unentgeltlichen Aböstdkurse zu stsvMteNi-'i Kiwsbeginn: 1ö. Juli 1g2^0. tztz ,. Anmeldungen Im Gewerheförberüugsanlte des Jüdischen Natioualrates, '2. Bezirk,' Töborstraße W; 20a, zwischen' 9 und 12 Uhr vörmitÄlgs, wo auch allst näheren Bedingungen erfragt werden könne». . L > Iüdif ches Kealgymnasium. Beginn der .Aufnahmsprüfung für die,erfte-sMa.fte .b... M, »m 2 Uhr nachmittags im Schullokaft 1. Bezirk,' Drahtgasse 4: 4. Stock. Die Aufnahmssttib. Prüfungskaxst (K. 30.—) ist vor Beginn der Prüfung zu erlegen. Federn sind mitzubringen. Die Eltern haben dafür zu sorgen, daß die. Schülerbeschreibung von der Leitung oer Volksschule der Direktion rechtzeitig zugestellt werde. — Die Aufnahmsprüsungelt (Ergänzung-Prüfungen für Hebräisch) für die zweite Masse beginnen Dienstag den 29. d. M. nm 2 Uhr nachmittags. Die vorher zu entrichtende Aufnahrnstaxe beträgt K. 10Ü.—-. I Ü d i fche B v l ks sch ü le. Da- Unterrtchtsamt des Jüdischen Nationalrates für Deutschösterretch gibt bekannt, daß die erste jüdische Volksschule, in Wcken mit Beginn des Schuljahres 1920/21' im 2. Bezirk eröffnet wird, und zwar vorläufig die er ste und aipcttc Klasse. Die Unterrichtssprache ist deutsch. Hebräisch wird nach moderner Methöbe als lebende Sprache gelehrt. Voranmeldungen tu der Direktionskanzlei des jübischeuNeaft gymnajtums, 1. Bezirk, Drahtgasse - Nr. 4, 4. Stock, täglich von 11 biS 12 Uhr. Daselbst auch nähere Auskünfte. Wiener Gemeinderat. Sitzung am 23. Juni. In der gestrigen Sitzung wurden nach einem Referat de- GetneinderattS Dr. Danneberg die von uns bodeitö beröffcntltcötCTt Gebührest der gewählten GemeindefnuktistNäre sestgeschi und hiebei t’?r An!rag de-7- Finanmu-Zchusftd mit folgenden. Aenderungen genehmigtt Begirksborsteher, denen aus der Ausübung ihrer- FuuWn ein - LöhnveAust oder ei« sonstige^ tzlauDhast geinachter Berdienstesttgang von Msthr alz 300 Kronep monatlich erwächst, erhalten außer der festgesetzten Gebühr eine Entschädigung im Betrage bis zu 1300 Kronen monailrch. Die Gebühren für . die GemeindstfuNktionäre treten vom 1.-d. M. rückwirkend'in Kraft. Wie Bestimmung, daß die' Bstsugp von in Körperschaften, Gesellschaften usw. entsendeten delegierten Gememdefunktivnärcn an die Gr» meindesüsse abzuführenZ'ind, tritt am 1. Juli in Kraft.' I» der Debatte bemängelte Dr. Kienböck verschiedene Punkte der ^Vorlage und wandte sich besonders gegen di« Institution der amtierenden Stadtriite. Die Gebühren bödöntsst überhaupt eine . Namhafte Vcrkeuerung' der' Verwaltusttz. Gang besonders gegen die Gebühren der amtierenden Stadträte, welche,die Ehristlichsozialcu als eine politischst Post ketrachtett, müsse Stellung genommen werden. Auch Dr. Schwarz- Hill c rspricht gegen die Post der amtierenden Skadtra^. I ' Der. bet Abstirnmung 'wur'de . die' Vorlage unvetästdett aNgeNoNnnen und die Sitzung hierauf geschloffen. VtzrLmsttachrrchten. H e b r ü i s ch r r K 0 n v e r s a t i 0 n $! I » 6. Heute - 7. Uhr .tpncht Hrrr Svlvwov Auerbach über „Die jüngste bcbräische Literatur in Erez Israel." Ort; Lokal her Bettinigurta iiidi'cherHandelSbochfchÜlrk, ttpTaborstradej. Hkbrüisch Sprechende wlllkvmmrst.-« B t rein \ g u u gdrrGch! 0 sser tt n b E le ktrt tr ch st i ktt de s Ist d i sch Ln 4’ t «u e v,, e« f ö r d.e.r wn g s st m t e s. Htwe 3 Ube allendS Vortrüst 8t« Herrn Dr. Etzjabu m n v v a v 0 r ß Jüvischkü tmrs-'. im Dskal deö.FifchM Erez- Fsmel. Gäste wiüköÄMrg. H.e b e/ä e s ch e r L e h r r tt tz e t b a » b, M, Grütze Mötzkrüflafti 16/22. Heute Ml Vr.7 Nbr übrndS B 11 f ö tiiili I » it b aller Le hrer. — Komitee zur Förbekünst. cr H eimstätte.kn tz er Jüdische» Kinder- %x c u n d e. Heute 4 Uhr nachmittags im Lokale der ^AbawStb- -ftost.KreiNe Zmabkiströhe 160. S'tznng. Alle Kvmlleemitolicdrr hüben u N v e d i n g t zu ericheinen. H e b d a i f ch t K 0 m.ty ^s-ftkb,u . b e x 8 i o b i fl i s ch t« BezitkSf e k t t 0 n.B 11 ä 1111 nau Heute ad S Mr. nachmittags titl'türfchkr KvnvelmiwnSznkcl untkr Leitung vsrr Schlojrste Auerbach. GüMeWungest in die hebMchen Kurse «ckden Noch eüt» MnwtzNomnlkn. I ü d t sch e.vÜB and 11 b u n d .Blan« W e r v"- O 11s g t UL v e W i r n. W,r vttweisrn aus »User» AM'stdMNtzen ur d'r SpdAriibrik. — I N g e U d g r n-p p e d t x -S rv-n ist isch ctr BezirkssektiSn Bl i° g it± e ft ft«. Me MitglstE über-13 Jabre tzttsaMM« sich am-Sonntag den .27. d. M. uw ^/.g nachmittsqS i« Bcreinslorate. zur Wanderung aui die Himm-lwiese. Dr. Elünhu N a V v ü V ö r t setzt den Vortrag und die Diskussion bortselbst iort. Die K w u z a h - K r a u s h u u t vnsvmmllt sich diWs. mal am Vormittag nicht, sondern wandert aemriniam am Nachmittag auf die Hlmmekwuse. Itrgendlrchk Gäste willkommen. — V et einlgung jüdischer Höreran bet Ho chs ch ule f ü r W e h a m d e 1. Nächste AuSschußsitzuna t r st M 0 n t a g den .23. d. M. im Heim. — Technische- Museum. Dienstag den 29. d. M. 'Feiertag) ,st das.Technische Müie»m vdst 9 vis 1' Uhr zugunsten des NotstandSfvndder Musrumangesttllten geiiffnet. Um 9 Uhr, W Uht und 11 Me Führungen durch die Sammlungen. Um V,U Uhr im grdße» HäksüÄ Bortrüa »Die große wstenschaftüche Umwälzung^ (Gin* stemS Relativitdtslehre) von Dr. O. Bryk. ' '< Briefkasten der Redaktion. L. H.. Rzeszow. Sre muffen sich eine« polNifcheu'Past versorgen und das Vsium der englischen Mission m Polen ein» hüten/ — R. SN. Der verspätet eingelangte Bericht bezieht sich aut die Tagung der ^Bereinigten jüdischen Parteien in BtÜnN" vom 14. und 13. Juni. -- Chaluz. Wenden Sie sich an da- Palästma-Amt, U., Zukusgaffc 33. Die Ernährung. - 1 ß Der Marktbericht. 0 Fortbestand der Avendfammelmärkte. Verkauf minderwertiger Butter. Da§ Angebot von Gcmüse war auf allen Märkten «ehr. als genügend Und reichlich. Weitete Preisnachläff.'» wre sie mit Rücksicht auf das große Angebot zu erwarten gewesen wären, sind nicht eingctreten.. Dagegen find die G ä r t « e r m i t. ihrer F v r d er u n g w e g e n w eiterer Abhaltung d e r A b e « d m ä r k te d u r ch a e d r « n g e m Nach einer Vprsprache beim Bürgermeister wurde in letzter Stunde verfügt, daß die Abendmärkie vorläufig auf den bisherigen Märkten in. gleicher Weise abzuhalten sind, bis die Forderung der Gärtner nach einem eigenen Dammelmarkte, deffen Lüge noch näher besiiMMt. werde» muß — man denkt am St. Marr 7erledigt wird. Die G är tn er w r r.d e n a lsio d i e Kl e ium ärkte nach wie vor «urdürtnaufsvchen.wennsie i h r.e Waren auf den A b e n d m 8 r k t t n nicht a n b r i n a t n l ö nn e n, was auf die- Prei-bildnns nicht.ohne Emfluü bleib?» wird. Dre G»r 0 ß m a r k t h a l l e verfügte über ansrcrchende Mengen an teuren FlkffMorten. Heute gelangt als Zubuße a mir r i k a n r s ch e ß R a U ch f l t i s ch zum Preise von K 9Ö qtoen den Abschnist 89 deß EmkausichtineS zur Abgabe. Frische Seefische waren gestern nicht erhältlich. - Auf eiMrlnen Märkten wird der Verkauf der Butter zn ll 190 das Kilogramm fortgesetzt, obwohl, die Butt» äußerst - minderwertig, schlecht im Geschmack und gesalzen ist. Dieser Verkauf sollte unbedingt Verbote n werden» da die jetzt markenfrei zur Ausgabe gelangende Margarine zu K 95 uubcdMt bester und schmackhafter als dieso- Bulter ist. W. I. W. Montag den 2$. d. M., 3 Ubr nachmittags, Vertrauens» Männerversammlung im Journolistcnzimmer der Nationalversammlung. Vollzähliges Erscheinen 'geboten. Tagesordnung:. „Die Eruähimigslage und die Beheizungsfrage-. Fleifchabqabe dexAbteilung Wien des Amevitm .Toint mstribntiöii Committee. Die nächstmöchige Abgabe dks amerikanischen koscheren' FlencheS findet ausnahmsweise nicht DitnSlag, sondern Mittwochs den 80. d. M. statt. > Koscherflelsch. Dik Firma Cb. Sch. stk u s s e n b a u m, N.. Schisfamlsgaffe 14. bringt täglich frischgrschlachtetes Koscher-- fletsch zum Verkaufe. Kartostelabgabe. SamStag bis- Montag werbrn im!, und H. Beurke rtalleuische Fiühkarioffrlu zum Preise von ll toi der Kilogramn^ und zwar V, .Kilogramm ner K'ovs, gegen Ab»^