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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-24 · Heft 510 (24.6.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 510 (24.6.1920)
Date
1920-06-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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GeLie 6 Wien. Donnerslag Wiener Morgenzeitung 24. Juni 19£f> Nr. 510 Bühne und Kunst. Aus den Theatern. Äm Burgihrater gelangt morgen, Freitag. „S a p p h o' gSr Aufführung. Anfang 7-7 Nhr. Schönbrunner Schloßtheate^ bleibt meinschließlich Sonntag, »Der e r ff e B e ff e* und „E s hat nicht sollen s e L n" am Spielplan. Anfang 6 Uhr^ JmO v e r n t h e'a t e r wird morgen, Freitag. ..Tose a* aegeben. Scarvia — Kammersänger Fntz Feinhalsals Gast. Anfang 727 Uhr. . Im Deutschen B o l k S t b e a t e r wurde der Beginn -er heute, ferner morgen und Übermorgen ffattffndrndrn »F a u u"-Auffütirungen. die als Berc.ttstatttmg der Kunststelle der BrldungSzentralc vor sich gehen, aus 7-6 Uhr festgesetzt. In den K a m m e r s p i e l e n beginnen die Aufführungen von Wedelmds „Schloß W e t t e r ff r i n" h tir t e (Donnersrag'», ferner Freitag den 25. und Samstag den 2S. d. M. mn 7 Uhr, Sonntag den 27. d. M. um 7*3 Uhr. Schließung dex städtischen Theater in Frankfurt. In der,Frantfurter Stadtverordnetenversammlung wurde mitgete-ff. daß infolge der s ch l e ch t e n Ftna n z l a (|.t b t r S ta d t F r a n k f u r t die berverr Theater g e t ck l o s s e n und die Verträge oe: Angestellten gekündigt werden Missen. Das »Haus der jungen Künstlerschaft" (l., Dorotheergaffe 11) eröffnet am *25. d. M. feine 7. Anöffelluag, enthaltend Kollektionen der Maler Angerer, B-.ck.'r, L Kckct-Knllmer, Kloß, Pettoff, Schnlda und Tmbel. Weitere „Sommernachtstrastm" * Aufführungen. Du für dtete Wache nngesetzten FrelltckiavstAmmgen von o m m e r Vi ach tskrau m" im Sck! o ß v a r k des Belvedere finden, beule dem 2t.. Sumsrag den 26. .und Sonntag den 27. d. M. natt. AlsEtsatzpotstellmig für die infolge der ungnntllgen Wurerung am Sonntag abgesagte Vorstellung gilt die heutige Aufführung. ' . . . „ 8uirimor 8pvoLs1L1)- der Name des Des. Porcewm Powbets Lör dre Sommerzeit.; Sport. Napid—Sportklub 1:0 (1.0). Ravid war i« Angriff und Sportklub in der Bcrieidrgmrg beffer. Ein Elfer, den Wieier in der -14. Minute vor Halbzeit «lnschirßt, entschied das Spiel. Das Cupipiel war eines der. schönsten bei' Sa'.sou. Schiedsrichter Retschury. Ostmark—Germania Irv (1:0). Der Cp. Kl. Ostmark erfocht einen verdienten Sieg, den er zum Haupkteil der großen Au'ovfcrung seiner Mannschaft verdankte. Das^inzige Tor erzielte Wrlimovwky in der 38. Miuure vor Halbtett. Schiedsrichter.Preöler. Hakoab sühn nun mit vier Punkten Vorsprung./in der Meisterschaft und ist nicht mehr eruzuholen- Klubmerfterschaft im Ringen der Hakoah. , Die Klubmcifferschaff der Hakoah nahm in jeder Beziehung «ne« glänzenden Verlaus. Eine große, sportbegeisterte Zrllchauermrnge füllte den schönen Saal des Cafä-Reffaurant Türkenschanzpark. Die einzelnen Ningvereine batten Abordnungen entsendet. Die sportliche Auslese der Wettkämpfe muß als sehr, gut bezeichnet werden. Ein besonderer Dank gebührt' dem Schiedsgericht, das der Rmgverdand in liebenswücdigfftr Weisr beigestellt hatte. In beiden Gewichtsklasfeu gab es technisch . vorzügliche Kämpfe. Die b-. wen Erstplazierten im Leichtgewicht, ..Ae i ch« man n und Her nt a u n H ii b f U>, bciyiefm neüeUich:' daß sie in ihrer Gew:ch:sklaffe zu den besten heimtschen Ringern rahlen. Am cindiucksvollftm war der Sieg Hübsch' über SebtsthrNi Die,Eraedniffe rm Leichtgewicht waren: Rcichmann I., Hcrmastn Hübsch Ii., Sebestpen III., E egell Gitter V., Kramer Vl. Im Schwergewicht erregte ,der prachttg gebaute Kohon das größte Jntereffe. Seine Ringwcne ließ .hohe 'Schule erkennen. Sein Sieg über Teichner wurde m eindrucksvoller Mise errungen. Auch Tetchner befriedigte den Kenner restlos. Ueberraschentz kam das Abschnciden de§ talentierten Neulings Setzer. Altmeister Deutsch konnte an den drückten seiner Arbeit wahre Freude haben. trnmi\ in ■■ - ----- - r—---— | Beim Doktor. Bon Scholem Alejchem. - (Aus dem Füdüch-Dkutscherr von S a-m u c t M r t s c l 3) (Schluß.^ "" 1 MöalicU. da st ich reich bin, sehr reich, und ntöglich — es bleibt doch unter uns. Sie «rzählän's doch lti-manbew — daß ich gar nichts besitze. Wie soll ich'das wissen? Jeden Tag kommt etwas anderes, bald' to<^ bald jenes ... Ob mau kann oder nicht, das ist ttanZ egal — Mitgift >nms; man den Kindern geben! — Ast leicht ge sagt, wenn Gott einen nirt Töchtern segnet Und erwachsenen dazu'. Ra, versuchen Sie es nur, drei erwachsen.! Töchter, unbeschrien, alle unter die Chüppe zu führen, da werden wir gleich sehen, ob' Sic. sich hu Hause eine Stunde werden aufhalten können! Jetzt:, verstehen Sie schon, weshalb ich den ganzest'Tag üstf der Gasse bin? Nnd '-ras hat man dstbön? Bald erkältet man sich, bald ißt man. etwas,, was schwer zu verdauen ist — und' auf 'diese Weise '-eLotumt man einen „Magett" . ,Ein. bißchen Glück ist noch, daß ich von Natur. auS kein kränklicher Mensch bin; i'.n Gegfnterl. von Jugend aas gut gepflegt. Daß ich so spindeldürr uns cingetrocknet ausfehe, darauf brauchen Sie nicht zu schauen. Die Geschäfte haben mich so gemacht, und nebenbei entstamme ich stuch einer solchen Familie. Ich batte etliche Brüder, die, mir zu längeren Jahren, auch so schmächtig gewachsen waren wie ich. Nichtsdestoweniger bin ich, wie Sie sehen, immer» esin gesunder Mensch cctvefen: ich habe nichts gewußt Von einem Magen turd von einem Doktor und vom ähnlichem Ungliick . . . Wdnn es nur so weiter gegangen wäre! Aber vor einiger Zeit habe ich angefangen, mich mit Arzneien zu füttern: Pillen, Pulver, Kräuter. Jeder Doktor kam Mit einer anderen Erfindung;. der »ine sagte: Diät, das heißt, wenig essen; der zweite '«ogtr: Im .Gegenteil,, viel essen! Wahrscheinlich gehörte Juden und Jüdinnen Währings! Erscheinet in Masten *tt der beute um halb 8 Ahr im Restaurant „Wilder Mann", 18., Wahringerstrahe 05, stattfindenden Wählerversammlung Sprechen werden: Anitta Müller. Gemeinderat Dr. Plaschkes, D. Rebenzahl ■■■■■■BBMWBMWI« II1 UM ITT", Die Endplacierung war: Kohon l., Teichner U > S^zrr Ul., Deutsch IV. Anschließend an die sportlichen Wettbewerbe fand e'mr Dorsühiunfl des Hakoah-Mandolinenorcheffers stä't, das unter Leitung deS Dirigenten Prof. Micdmann steht. Das zahlreiche Pnblikum dankte den muste,gültigen Borfühtungen durch .reichen. Bellall. — Frl. Htlda Wieger und Herr Amich führten in v ollendeter Foun moderne Tänze vor. - > Das Fest der UirtgsektioN' .muß..als gelungen bczerchnet werden.-Zuseher, die mit Vonüteilen gegeff den obcn^ Sport erfüllt'gekoMmkü waren, wurden von den vorzügliehen Hakoah» Rmger» eines befferen belehrt. Fb. Die Meisterschaft der ersten Klaffe. In der erffklasstgen Meisterschaft ist nur'mehr ein Spiel ausständig, jenes ztvllchen Rapid und Wacker, das am Sonntag in Hüttrldors zur Austragung gelangk. Voraussichtlich wird Rapid siegen und so neuerlich den Meistertitel erwerben. Dre Hirttckdorskr. könnest dmch diesen Sieg zwar insgesamt nur cbestfovicl Punkte, erringen als die Amateure bereits auiivesten, nämlich 33, während aberMe letzteren dreie BunktcaWahl hr 14 nrgte'chcn (28) und 5 unentschiedenen Spielen (5»> erworben haben, ergebest sich die- 33 Punkte Rapid? aus 15 Siegen. (30) und 3 uuentsch-edenett Spielest (8).. Die. Meisterfchaffsregeln besagen. daß bei gleicher Punkteanzahl die größere Anzahl errungener Siege für die Placierung ausschlaggebend rst.? .Außer d^Reiheniolge des ersten und zweiten liegt die übrige Placierung bereits fest. An dritter Stelle rangiert der Wien e r S p v r t k l n b mit 80 Punkten« dann folgen Fl o r i d s d,o r s e r A. C. (28), R u d o l s s b ü g e l (25). W. A. C. (22),' S i m m e r i » g e r Sportklub (21), W a ck e,r (17). D .-c rt h a (l6). Breuna (15), W. A. F. (13), A d m i r a (ly. f Während, aber der AirSgang der Meisterschast in der Spitzengruppe Nach dem Sonntag, endgültig seststeheU wwd, ist wegen des letzten Platzes noch der Protest des Sportklubs Rap'd anhängig der null in der bekannten Punrteaffarre gegen den W- A- F. den Vorstand des OesterreiehllchenFußb'allperbandes anrnfc. Durch rrne sür 'MäM günstige Entscheidung würde au Stelle der Admira der W. A. F. auf den letzten Platz kommen und in die 1l. Klasse absteigen. Es ist aber kaum anzunehmen, 'daß der Oesterre-.chische Tsußballvcrband anders entscheidest wird, als der. Niederosierreichifche. __ Die Protestievwvt. Der Sportklub D o n a u st a d t 'hat -neuerlich für d'-e Generalversammlung des Niederösterreichischen Fußbaü-Berbandes, dw anfangs Juli stattfind t. den schon , mehrmals abqewresenen Protest gegen die rm Herbst für R t m e s erteilte Sp etbrwlllignng eingebracht. Der Boistand, des Ntederosterrttch.isch.en Fußball-Verbandes bat einstimmig beschlossen, den Protest überhaupt nickt in.Verhähdlnng, zu zichM^da d(rVorstand des Oesterretchischen Fußball-Berbandes eine höhere Instanz ist als die Gcnerülverstmttnlüng des Niederösterreichischen. Die Hvch-^«ud Mittelichiileemetsterschaftert im Schwiznmetz>-.,Die am Sonntag den 20.-d. M. von der «t4 v;-oj'r it u c f e i u n g in -er M i l r l ä rfch N) i.m Ni i'ch u l e veranstalteten Meisterschaften .'Nähmest, sowohl was Epoit als auch Besucherzahl.betrifft, einen mäßigen Verlaus, wohl als Folge der ungünstigen Witterung» welche durch ' die niedere Wastertenweratur auch die Etzielung befferer Zeiten . verhinderte Sänit! che. Schwimmen endeten crwartmtgsgcmäü. Von der H a k o a h placiertcn 'sich Altchar ist der H o cks ch ii l e r -N ü ef est m c i ft erfckaft und Sch m i,e d in der MirtelschüLer-Brustkueisterschaft an d r^i 11 er Stelle.,Auchm deo s ie gleichen Stafette der Wiener Handelsakadetitte schwünnnbn die H a k o a h n r r K l ein und Schmie d. ffieser Dokt-or selbst zn den 'Leuten, die viel essen können. So sind sä die Doktoren.: was sü'. selbst gerne haben, das verordnensiedom Kranken . .- . Einfach zum Tollwerden' -Der eine Doktor sagte: Viel gehen, das . heißt, .Sie verstehen, gehen ohne Zweck, vhne ZM' Spazierengehen nennt mccn 'das. Der ^zweite Doktore aber sagt: Sie müssen im Bett liegen und Nuhe haben.' Und, nun geh' ,,ündunterscheide,- wer' vion e beidest' dep größere Dummkopf -ist?. -- Was. brauchen.Sie mehr? Da Mr -,ejn^Doktor., der.- fütterte-einigem' ,ganzes^-Mh^-E'W gehe zum anderen; hes sagt?'Diese Pilten', Go'tt^foll 'Me.'daPvr.Dehstten, sind für SÄ tz-lst'^7.Un.d,.<r. pfrfchreibt uni:'eitk Hstcher,. ein gelbes UMssr war ess. Sie werdM dv.chs tpifjen). waA.für ein Pulver däs war! Ich Lvmmtz mit diesem: Pulver zu Liklem 7 drrWn^ DvMr^ H^ schüMk das' Pttlffer ans, zerreißt PE'MD^Wch^Hrsschreftzt wir- Kräutcr. Was .jÄ'r -ErüujeL^ -glauMn. Sie, waren dasf Bitter'wis Gnlle! Nun,' eSie. .können -^'ich denken: ich' habe diesen Doktor für seine Kräuter nicht gebenscht'.-!-. Und. was war das Ende vvn. alledem? Ich kommr wieM'zu jenem Doktor, zum ersten nämlick/, H:r mich -eW. 'HGMAffg.-mit. Pillest <gefüthert hat, Nstö Mzähle ilnir Me-Wschrcht'e V'ost hew bitteren Kräüiery,'»W- Nlir.- das L§ben v^rbtttern^^DaesbtUMer aufw-oll. Zorn Änd fätÜt unb fdjbii: „Ich' habe Jhttenhoch - Pille^vetichrishene jagt dr — wozu laüfen Sie wLe-'^in - Be^rÜater - -von einem Doktor zutn dndepnl^ Darauf sag' ich: „Pst! Nur ruhig! Was schreien Sie? Wir sind doch hier nicht auf einem-Jahrmarkt! Einen Kontrakt haben -wir auch nicht miteinander geschlossen. Ich kann gehen, zu wom ich will, und ein anderer Doktor muß stuck) ldben^ er'hat aüch Weib und Kindel" Da ging's aber erst los. Er, -der Doktor, wurde rot wie Feuer, als ob ich ihm Gott tveiß waZ gesagt hätte . . . Kurz, er Hat mich ersucht,- daß ich wieder zu jenem Doktor xwhen soll. Da sag' ich: „Ejzes brauch ich nicht: wemich wi.l, werde ich^selber hingehen" . Na, wie ich schon bin, lege ihm eilten Rubel Die leichtathletischen Meisterschaften von Oester» reich. Kommenden Sonnterg nnd Dimstog (Feiertag) finden auf dein Prntn-Sporrvlake des?l. C. die diesjährigen Leichtal bletikmeiüerschalten für Damen und Herren statt. Die Dett-» bewerbe, die sehr gut beschickt scm werden, dürsten auf der ganzen L-nie sehr gute Ergebniffe bringen. Ahawath Zion Inngmünnschaft I—Ztou-Reserve 1:1. Ahawatb Zion war ihrem Gegner glatt überlegen, hatte aber im Schießen Pech! Durch einen Elsmeterstoß erringt Zton d:e Führung. Lilien II gleicht aus. Mit größter Anfopferung lomiie Zion das Resultat halten. Gut bei Ahawath Zivn wären Cmnek, Menkes, bei Zion Wiener und Klinghofer. Schiedsrichter FiScus. — Ahawath Zion Jungmannschaft II—Zion Jmlgmännschaft I 1:0. ~ Sportklub Hakoah, Diese Woche finden äußerst tzsi ch t \ g.e V 0 l l v e r sa.m m l u n g e « i ä tu t (i ch? t ^'c f r i p n c n statt, die mibedingt von allen Mitgliedern besucht werden sollen. Der VersäMmlnugsPlai'. lautet: Donnerstag, MWr. Leichtathleten, im Industiiellencüfö: Freitag, 7-8 Nhr, Fußballer Casö Citv: 'Samstag. 7 Nhr, SchwimmMion Cafe Citt). Alle übrigen Sektionen Freitag, 7 Nhr, Ca!6 City. Maükabi 11. Der jüdische Turnverein M a k k a b t W i tc n 11.^ hat vor knrrer Teil eine Fußbaklriegems Leben gerrrsen, die »ich dem Training fleißig widmet. Die jungt Mannschaft^ die dntchwegs aus Turnern besteht, wird diesen Sonntag ihr rrffes: otfizieltes Wettspiel gegen die Kadima-Junginanschaft aus dem Floridsdorfer Viktoria--Platz anstragen. Gerichtssaal. Ättforderung des Palais Moatenuovo. .'Äu'.GiUnd des Schlöffergesetzcs hatte daS Stdatsamt für. .Fimcn ge, dgs. dem ehemaligen Fürsten Alfred M 0 n t e-. ü u-vi)'.o'gthönge Hans in tcr Loblstraßc angefordert und erügltem Msted-Montennovo erhob gegen diese Anforderung bei' d'em Verwaltmigsäenchtshof die Beschwerde. Die anaefochtene EUchttdllng des Stavtsamtes für soziale Fürsorge würde «egen iitüugelhafftn Busahi enS aufgehoben. Der Volkswirt» Eine Krone - 3'SS Centimes Geld, Gestern notierte in Zürich: die österreichische. Krone Geld . . . 3L5 ( 3.85 am'82. Juni) die ostecr. gestempelte Krone Geld . L— ( 3.90 am 22. Juni) die tschechische Kco^c ....... 13»40 < 12.65 am 22. Juni) did Märk . 'i . . . . . . . . . 15.15 (15.10 am 22. Juni) Agram . . ............ 7.85 ( 7.50 am 22. Juni) ^Warschau , . '. . V". . . . 3.60 ( 3.25 am 22. Jrmi) ‘ Haudelsnachrichten aus der Tschechv-SlowaML Prag. 22. Juni. (Privat.) Das Tschechische Preßbureau erfährt, daß auf Grund der Unterredung des Ministers Doktor B e n e f fr mit dem Chef der russischen Kommission, Kraisi«, in London Herr K r a s s i n an den Minister des Aeußer» eine Huschriff gerichtet hat, worin er spezifizrert, in welcher Art es möglich wäre, sofort wirtschaftliche Beziehungen anzuknüpfe» und was für Waren aus der. Tschecho-Slowakischen Republik nach Rußland äusgeführt werden könntrp. Dem Schreiben liegt rin detailliertes DeMichnis aller FabEate, und WärM Sei. Nut denen gehagelt werden könnte. Die tichecho-slowakticke Regierung beschloß, , ^achstek.. Tage eine- Fachkomitillffo« zwecks direkten Adkommens mit oex Mstion„Äraifhi nach London zu senden, die über, die konkreten Fragen überttnsommxn.würde, DieMitglied« der Kommimoll.' sowie interefficrte politische und' mirtschastltche Faktoren werden Ende diesev^Wocke vom Ministerium deS .AeußeZty zUeemev Beratung brrufen .ivtrdrm die auch über das mit der Gntsendltng der Kommi'Nvn nach England verbundene Borgehen verhandeln -will. Die wütglieder der Kommission werde« aus'politisch nnd wnüchastlich intcressierlen Kreisen gewählt werden. / , Die VereiuigteElboschissnstrts-Gesellschastrn A.G. r« Dreshen erhielt die Genehrmgimg. die Schlrpplöhne auf der Saale, welehr inr April ctjif K030,„ erhöht wurden, auf 15007» zu steigeru. - , . - ..- hin. Dlauben,Sie, daß er miv den Rube(- vor die Füße -geschmissen hak? 5uine Spitr! Rubel lieben fie;. die Tsokloren üämlich, Nuhel lieben sie mel/r als uM -arme Menschen. Daß sie sich zum' Beispiel hinsetzen, UM. t^eM. Ariaffken züLuhö'rN)- Me -' fWs ..gebührk -- 'das/-gMs- . einfach beiihnen -nicht. Sie /lassen- .keüi überflüssiges Wort. zu^ sich reden -. - '. . D'ckwar ich erst; MlWgst^bell EinM-Dvkkhr- — tziisists chw BWnntev-vmt öeir. .'Natiteff: tvilt -ich' -sticht'..sttzktE,n(-- ipie sich hererifkvmrste,; laßter michkeine. zlvßr .Morte, .aussprechen. fonoern er befiehlt nur, mit Respekt zu melden,- ,/auszieh.sn"!; Nu, Ästsziehek-WM'ausziehe^.r WaS ''ist'K. Er' will, sagt dc, .>chören^ > j i'Millst hötbn? *—r sag' ich. Sehr gut! Hör', mir' ffurs..zü, ich, mtt fätdt,. j>i£ alles - zit. erzahlän',, j ,ÄbeL^Her'-.Wt.'Mich" nrchji..M/ Wart -kommen,, er tappt hier - und - klop.fi ^dvrt. Nun,; . sag' ich, wvzlt Appft du, wöM/klofifsL. du? Skeitt,, sagt' er, ich habe keine Zeit, Mri.IhnendeMttierüll . . . Eine -neue Mode getvvrden! .daß./die, Doktoren .Seine; Zeit haben! — Was? Sie habet!'auch keine Zeit?- .Na,'-'höchst- Sie>. was. ich JhtM,.sage": Wenn Sie, ein jungev D-M-vr, so jung -attfüngen, keine Zeit zu ha'6en, d'ann bekontmen Sie nie eine „Praxis" . . .;SUKL<tuchest^nichL. aufgeregt -zu..werden.. .Ich verlange. nichtL ünt«vnst von Ihnen...-./-. Ich bin-nicht sv einer, idev, Gott bühüte, eitvas.- rtttisoüft verlangt, Und wtzrtn Sie mir auch.-nicht bss .zum Schluß h-gstsn zuhörenj tMken', so Haff eins?'inik' dLnlandern nichts zu tun,. -Für^eine Msite ,nnlß < bezahlt werden . Was? - Sie wollen; nichts, mmehmen? . . Zwingen < werde ich .Sie tticht. Zn solchen iSachrtlzwingt 'Mff niemanden-ff. , WahrfcheiDch"hstb'tzst Str auch so zü löben. Wahrscheinlich, letzen Sie don Retlkett . Soll Ihnen GoU geben, daß Ihr Kapitalwachsen soll, wachsen und wachsen', lvärum'denn nicht?- Soll Ihnen .Gott helfeit. Adieff!' NehnKn' Sie'mir's;Mt übel, das), ich. Ihre Zeit eist, tpenig. in Anspruch genommett habe . .. Dafür sind Sie ja ein Doktor....

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