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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-14 · Heft 500 (14.6.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 500 (14.6.1920)
Date
1920-06-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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t 9ti. 500 Mi«l> Wontaz ...wmmikmmi ' ■rrawifidhweiirWirTi Die TagesheimstSIten der Jüdische» Kirrderfreünde inMe«. Mcktt,sthxetbt uüs: Im Laufs von nicht ganz zwei Jahre« gründ-rte der Verein Jüdische Kinderfreunde in Dien fünf Tagesheimstättkn! für jüdische Kinder. Diese Leistung wird in d er jüdischen Oeffenilichkeit nicht gebührend gÄVÜrdtgt. Sonst könnte es diesem Vereine weder au finanziellen Mitteln noch an' freiwilliges Hilfskräften fehlen. Von ivelch eminenter Bedeutung die Erzrehämg der Heranwachsenden Generation ist, war tnan sich^in Msevsch'Ws bewußt. „Aus dem Münde de§ Äiüdrr 'uH Säuglinge hast du. deine Macht begründet." ^Wsseh: unsterblichen Worte des Psglmisten wirkten grwisirtmaßett alS^ZstmÄl^ in allen GtüM-tzn unserer - Geschichte. Kein Problem gleicht an Wichtigkeit der Mziehungsfrage des künftigen Geschlechtes: GiNd ivirAök dansiWrden kviv' die. Tragweite der Aufgabe-.div.der Verein Jüdische. Kindedfvrunde übernommen,. richtig einzufchätzen vermögend Gtzoßs Schaven jüdischer Kinder werden den Einflüssen bti Straße entzöge«. Sie werden gespeist urtd.-unterwiesen.,-Gej, fchönW Wetter werdest bttz Kinder ins Freie /M«^^MxköynM',N'öch..biLl Ersprießlicheres geleistet'wch:den, wenn der Verein nicht unausgesetzt mit fistünMM SbrgeN zu kämpfen hätte und wenn es nicht an Hilfskräften mangrlw. SpeziE die Tagesheim» stätten üst 9. und 17. Bezirk bedürfen der HelfetiNsten. Jüdische Frün-Ltt und Mädchen/ mejdet euch zu Diesem heiligen Dienste! Die jüdische Gesamtheit ist dem Verein Mische/Kinderfreunde, % Kez., Obere Donaustvrße 91, M großem Dank Mpflichtet,. der nur in der Korm einer kräftigen Unterstützung seiner Bestrebungen abgestattet werdest kann. " Esther. BluLtaten vom Sonntag. Raubmord in Rndolisheim. In Rudolfsheick ist in der Nacht zum Sonntag der Zuckerbäcker Franz W i ltm a n st,- 14. Vez., Preysing» gaste 31,' wohnhaft, von einem jungen Burschen , ermordet worden. Der Mann Mt als Sonderling und es hieß, daß er nicht^ ' . ' Der Later ist dee MschlergMlfe. Leopold Bär t l. Der BWche/ d^r sofort nach btt Lat föstgenonnrren wurde, behauptete, er hübe MttckaM nicht töten, süttdern nur bchAüjM tvoll^r.„ / / . Ueber den Hergang der - Lat wird berichtet, daß Batik best Zuckerbäckers Währestbieser schlief, mit einer Hacke überfiel.stich ihn derart am Halse traf» daß ihm dpt Keh lk o p.f z e r irü mmer twurde, Lryh der furchtbaren Verletzung sprang der Getroffene auf und iyollte flüchten, doch der Listet bearbeitete Wi ttmann weiter mit MM, Küchenmefftr. Dtzr Mberfallene konnte, stoch den Gang erreichen» wo er, zistümmenbmch. Bartls der durch ein Fenster der ebenerdig gelegenen Wohnung Mchten wollte, wurde don den durch die Hilferufe alarmierten .Hausbewohnern festgenommen. Wittmann starb vor denr Transport ins Spital. . Die Rache der Geliebte». Sonntag nachts ist im 14. Bezirk von einer verlassenen Geliebten ein Mordversuch an bcic Frau ihres früheren Liebhabers verübt Wochen. Täterin ist die am 3. AprU 1899 geborene Leopoldine Holte ma h e r, Puthongasse 13 wohn» haft,die Ueberfallene ist die 21jährige Musikersgatstn Hermine Grüber geborne Walzl, 14. Bez., Sturzgasse 10 wohnhaft. Frau Gruber ist die Gattin des Musikers Ludwig Gruber, der im^inem Nachtetäbliffement engagiert ist und stets erst zu spater Nachtstunde nach Hause lammt. Die Holtemaher drm»g der Nachts, als Frau Gruber allÄn war, in die Wohnung ein und wollte. die Frau mit einem Rasiermesser toten. Es ent° spann sich ein Kampf, bei dem beide Frauen sich Schnittwunden an den Hände« zuzogen. Das Mädchen gestand beim Verhör am Kommissariat daß sie die Absicht hatte, die Fra« zu töten. Es hatte vor der Verheiratung GruberS mit diesem ein LiebeSverhälstrrS und sieht Mutterfreuden entgegen. Die .Holtemaher wird dem Landesgericht eingeliesert werde«. Enrbrnchsdiebstahr in der italieuischen Gesandtschaft. 'Erst jetzt ist bekannt geworden, daß auch der italienische Gesandte Marchese di Toretta, gleich feinem französischen Kollegen, das Opfer eines Diebstahls geworden ist. DaL Hans der italientschen Gesandtschaft, Ecke der Metternichgässe und des Rennweg, wird frisch angestrichen und eö ist an dem Hause ein Gerüst errichtet worden. Einkrccher haben nun dieses Gerüst benützt, um in das zweite Stockwerk, wo der .Mstrchsstz di Toretta wohnt, durch'daö Fenster einzudringen. : " Glücklicherweise waren die Diebe mit der inneren Einteilung des Hauses Nicht vertraut, denn neben dem Raume, in welchem sie zunächst emdrangen, befindet sich das Zimmer der Marchesa di Toretta, in welchem die Märchesa ihren ganzen überaus wertvollen Schmuck aufbewahrt. Die Einbrecher begnügten sich damit, die Garderobe des italienischen Gesandten ausguplündem und ihn der meisten seiner, Kleider M berauben. Bisher ist eS Nicht gelungen« der Verbrecher habhaft gu.werden. Wieue» Boise. -; Dir Uwe Woche eräsinete m ziemlich freundlicher Htzsinng. war des Grschiist eng M-rrnst. Erhöhtem Interesse dr-- gMcken Kruvv-Aktien. welche in größeren Posten ättS dem Marlsi Memme« würde«. Sie setzten z» li rthv ein nnd stiegen Ksi lrbhck«M Umsätzen b« L IE Auch Salgv-Kohlen i msren gchstzt. Wiener Morgerrzettttttg Eingeseudet. SieBaow' ««It 500 «BT»ikal*eu. wirken vorzficlich di« ■weltberühmten (t"° G) natitrliefi warmen . radioaktiven Schlamm- und Schwefelquellen in Trencanske-Teplice (Slowakei) . 3« gegen Rheumatismus, Isohlas und Neuralgie V. Die Bäder eiad mH den Wohnhänserh en«ammengebq«t und du xsnro Jahr in Betrieb. — Herrliche Lage und Klima 1 — Eratrjangigo Resianration und "BedlenTjÜr! — Billige TörcftisonpfoiKe! Prospekte versendet die Badedirrktion oad das Ansknnftsburean Wien, I.,; Teinialtstraaee 1z welches anoh Pasetritwin, Geldüberweisung etc. besorgt. * Kurs zur Heranbildung von Geometergehttfen. Beim Aufbau Palästinas muß io trstrr Linie das Land vermessen werden, es müssen Straßen, Eisenbahnen, Häuser. Fabriken, Stauanlagen zwecks Erzeugung von Elektrizität und Bewäsiermig,. Hasen «sw. tzebünt werden. Dach wnd eine Ä?enge von Handwerkern 'bchäligt. ^Fetzt geht dätz Dien r jüdische G e wir b es dl'de rnn gs amt daran, im Einvernchmen mit bc* t e°chu ischen Stvd i e n g r n p v e INS Palästma-AmieS einen K n r S zm Heranbüdnnst ' VoN G r v w e r e r g e h i l i e n, der zirka tüns Monate bauern soll, zu schallen. AUsiiahmZbed ngüng: Ab'vlvierte Unterminesichule oder StaäiSgrwerbeschule, beziehungsweise vierte Bürgerschulttasiki Ä?r KUrS zeriällt -in - einen thedretischm und in einen praktischen Teil. Dw jüdischen und insbesondere dir - zionistischen Organ sationen, zum Beispiel Bezirkssckt'on, sowie Wönner werden boilichst gebeten, Freiplätze für unbemittelte Hörer zu stiften. Anmeldungen und Auskünfte werden im Pülästmä-Amtr (technisches Referat),. Wien, U., ZirkuSgaffe 33, täglich von 11 dch ^2 Uhr, mit Ausnahme SamStatz Milt. . . VeMnsnachrrchte». A« g eh 8 r i ge «von ft t i e g ß g es ü Ä g ttt e tt e 5 Lagers RikolS k-U sfa r i j 's f ttteilt Heim» Zehrer Auskunft im K rn e g Sn e fang e n e n-J n f S rmati o nsb«reau des IÜdifch en Nateon alr a t e S, H* Tatzüistraße 90». Dienstag, 15. d. M., 8 bis 6 Uhr üdmds. . ,7. „ . Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanol Beer, Ui%tt VhrrmachtsansLll^ : GZ gibt Menschen meist handelt es sich IM ÄaüÄr 77-: die qn gehäuften OhnmächtsaNfällen leiden. Diese treten nach affektiven Erregungen, wie körperlichem Schmerz, Aerger, Angst por .ärztlichen Eingriffen, nach erschöpfenden körperlichen Anstrengungen, wie langeck Stehen ist Versammlungen ML dergleichen, auf. Solche Individuen sinken unter einem eigenartigen Gefühl des Schwindels Md des Schwarzwerdens vor den Augen plötzlich hin. Der Erschlaffung der Muskulatur gesellt sich eine tiefe Blässe des Gesichtes, das Bewußtsein erscheint völlig aufgehoben. Wie rasch der Anfall gekommen, so rüfch erholen sich die meist im allgemeinen sonst gesunden Menschen, die aber Zeichen einer nervösen Körperbeschaffenheit und nervöser er- , erbtet Belastung aufweisen. Die Ursache der Ohnmachtsastsälle liegt in den abnormen Schwankungen der Blutverteilung, wie sie ein. Minderwertiger 'Gefäßnervenapparat mit sich bringt. Solche Menschen haben eine rosig-durchsichtige Hautfarbe, erröten leicht, neigen zu Herzklopfen Md Pulsbeschleunigung und werfen eine große Ueberempfindlichkert der Haut, besonders gegen Kälte und Hitze, auf. Es sind überempfindliche, sich vornehm Lünkende Naturen mit leicht wechselnder Stimmung, die bei Bahn- und Seefahrten das Rückwärtsfahren nicht vertragen. Vor grellen Licht- Und starken Gehörrerzen erschauern sie. Sie zeichnen sich durch übergroße Kleider¬ und Körperpflege, aus, haben infolge der empfindlichen Haut gegen juckende Reize Abneigung gegen Samt und wollene Strümpfe. Außer den minderivertitzen Gefäßnervtzn ist bei solchen neuropathischen Personen 'auch' 'ein psychischer Faktor von ausschlaggebender Bedeutung. .Es wird mrch dem LaieN aufgefallen sein, daß solche Äute niemals einen Ohnmachtsanfall in solcher Situation bekommen, in der sie durch ihn in Gefahr geraten könnten, also niemals auf der Straße, ick Bade, sondern stets im Hause,. bei einer Feier, beim Arzte. Der Anfall ähnelt dem hysterischen, der in noch sicherer Umgebung (gewöhnlich aüf einem Sofa) vor sich geht, doch spielt hier der Wnnfchfaktor keine Rolle, sondern hiev handelt es sich um ein Nachlassen der Willensspannung. Die Langweile der Situation ruft oft den Zustand dek Zerstreutheit mit der Folge der Ohnmacht hervor. - Wohl zu unterscheiden von öerartigen harmlosen Anfällen sind jene echten epileptischer Nsitur. Hier besteht tiefe Bewußtlosigkeit, gewöhnlich won Krämpfen' begleitet, hier treten oft Verletzungen des Körpers auf. Der Epileptiker fällt auch auf der Straße zusammen und verletzt sich an einer Fensterscheibe. MaN findet bei ihm Zungenbiß, regelpräßiges Einnässen im Anfalle, dem leichte Verwirrtheit und stundenlanger Schlaf folgen. Kommt Man einem Ohnmächtigen zu Hilfe, so bringe man ihn zuerst in horizontale Lagerung' mit tiefem Kopfe, befreie ihn von beengenden Kleidungsstücken (Riemen, Mieder), befeuchte Gesicht und Brust mit kaltem Wasier, kitzle' oder bürste Fußsohlen - Narih. tellee. Bei stockendem.. Atem verfüche.' ‘ ükon ln aftche Atmung durch Ausammendrücken des ' Brustkorbes.! Beim Grwkchen reiche man deck Kranken HöfckäMZ- 14, Juni 18« •Seite'»' tropfen, Kognak, fchwürzen Kaffe oder. Lee. JderfftMlverständige man schleunigst einen Arzt, der durch An" jettivn von He^mitteltt ralchere Erholung des Oh«4. mächtigen erreichen wlM ÄerMche M«ke. , Der Schnupfen. . Nur zu bekannt ist Las Bild des S^'Nupsens, so dE ich mir die Schilderung der Symptome ersparen kaün. Er ist eine .ryMche/.MkWungskWnkheit.. M. 'hsÄeltet'.' " ihn ein heftiger, KopMimerz,. der äuf erste VöteiMung der Stirn- MöHreffthHle chiüweist.Mi'cheWnenhytz. 1 Schnupfen bewährt sich das alte Volksmrtte!.. detz. Schwitzens noch am besten. Man kann die Prozedur mit recht heißem Bade und Verabreichung voll Sälrzyl' em^^ leiten: Ausgezeichnet wirst', üstch lokale Wättnebichand-. lüng M dem elektrischen'Kopflichtkasten. Man kgnn,^ sich auch aushelfen, indem man sich dsirch Bedecken des" Kopfes sint erstem Luche ^Wör einem Töpfö heißen, Wassers, dem etwas Kochsalz beigefügt ist, euren Schwitzkasten improvisiert. Jede Behandlung des akuten Nasenkatarrhs durch Pinselung oder durch sogenannte Schnupfpulver ist unbedingt zu Unterlasten. Im Stadium^ der reichliches Absonderung ist keine Behändlustg notwendig. Doch überträgt man den Schnupfen in diesem ZuftaNdö am leichtesten auf Familienmitglieder, besonders ausi Kinderfür.die er oft den'Keim für eine schwere .Kranke heit setzt. Infolge mangelnder Behandlung entsteht aus' deck Schnupfen ein chronischer Nasenkatarrh, der zu schsveren Veränderungen iw der . Nase führt Md .spätes zu wrederholten operativen Eingriffen VeranläMW - gibt. ■/'/ . ' v- Folgen des TübakmihLkäuches. ' - Der Mißbrauch des Rauchens bei den Mauen har. nach dem Kriege so stark zugenommen-daß einige Aerzte' bestimmte^ dem weiblichen Geschlecht eigenartig^' Schädlichkeiten beobachtet haben wollen. Neben dm Er^ scheinungen der chronischen Nikotinvergiftung föll es zur. Kontraktion (Zusammenziehung) der Bauchgefäße und" damit zur schlechten... Ernährung der Gekärinütter kommen, woraus Unfruchtbarkeit der Frauen ohne jedes Zutun resEeren soll. Bluttransfusion. . _ . . .- .-.p Darunter versteht man die Entnahme erster bei" . stimmten Blutmenge von einem gesunden Menschen, ge^' wohnlich einem Verwandten des Kränken, und-Ein»- ' spvitzung des abgezapften Blutes bei dem Empfänger oder direkte Ueberleitung des Blutes ar»SZ dem Gefäße des Spenders in düs-des Kranken. Die Blutiransck fusion kann lebensrettend wirken und. ist im allgememsN^' für den Blutspender ohne jeden Nachteil/weil ditz ge- ' ringe entnommene Blutmenge sich bei einem gvfündyr- Menschen rasch ersetzt. . AsrzMcher . Else, Ung.-Brod. 1. Die Nenderung der. <8esichtsfm:be/ durch eine Gurkenmilch kann Ihnen nur ein' ütereWtzeo Reklame-Parfümeur glauben machen. 2.HellereWkon8-der Haare ist durch Wasserstoffsuperoxhd' zu erzielen.- Von Sachverstän^ Ligen färben lasten. 3. Beraten Sie sich mit einem.Arzte bezüglich einer Mastkur, -t- Ungesunde Zustande. Mre An? - frage fällt nicht in die Kompetenz. des ärztlichen FratzL« - kastens. — K. Gruber. Der Schularzt hat die gesündheitüchs' Ueiberwachung der Kinder ohne das Recht der Behaadlüng.' Mittellose Kinder weist er an die öffentlichen Spitaler. Furunkel. Ein Wimmerl ist nicht immer harmlos. Es ent», wickelt sich oft eine'Gefäßerkrankung und zugehörige Drüsenschwellung. Operative Dehandlung'snotwendigkeit. — Treue Zionistin. Gegen Haarausfall regelmäßige Waschung msiwarmem Seifenspiritus zur Entfernung der . Schuppen», tägliches Einreiben mit Salizhl-Resorcinspiritüs, abend«. b.cheS Einfettett mit'Schwefelsalbe. Mehrmonatige Behänd-, lung- und Besterung des Allgemeinbefindens ist wirksam. SMrt. Des StafeLLenlauf „Cuei? durch Wieu". Der 2v. R. E. in 18 Minuten 17'1 Sekunden siegreich/ vor W. A. F. und Hakoah. Der zweite Äafettenlauf ^Quer durch WleU^ nahm in jeder Hinsicht einen glanzenden Verlaus. Die Veranstaltung war mit größter Genauigkeit vorbereitet^ so daß der Erfolg nicht ausbleiben konnte, 89 Stafetten nahmen an der Konkurrenz teil und eine Viettelmillion Menschen dürfte, auf der Strecke Westbahnhos—Prater-Sportplatz das Rennen verfolgt haben. Der Stafettenlauf wurde ebenso wie im Vorjahre vom Wiener A t h l e t i k s p o r L K l u fr; ge« wonnen, dem der W. A. F. und die H a L o </fj sehr hart zusetzten. Die Hakoah-Stafette war etwas schwächer als die vorjährige, was auf die Einstetlung mehrerer Ersatzleute zurückzuführen ist. Beim Start. Kreuzung Mariahilfttstraße Und Güttel, ergaben sich einige Schwierigkeiten, da die Straße viel zu schmal war, um alle Läufer in einer Reihe aufzunehmen. Trotzdem wurde das Feld zur angesetzten Zeit — 11 Uhr — entlassen'. Der W. A. C. , nahm sofort die Spitze, dichtauf gefolgt von W, A. F. und Hakoah. In dieser Reihenfolge ging es durch mehrere Ablösen, dann übernahm durch mehrere Etappen der W. A. F. die Führung, mußte sie «bei in der Prinzenallee endgültig an den W. A. C. ab» geben. Mit 40 Metem Vorsprung lief Weinberge^ im Schlußmann des W. A. C. auf, dem Prater-Sportplatz ein. gefolgt vrm Hardegger (W. A. F.) und We« (Hakoah), Weier 120 Meter hinter dem Ersten- Ä

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