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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-12 · Heft 498 (12.6.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 498 (12.6.1920)
Date
1920-06-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wiener MorgenzeiLimg " 12. Juni" 1920' / 9tfc 49$% Die Wahlen in die Wimgemeinde. Wahltag: Sonntag den 27. Juni. . Seite 4 ' Wien, Samstag —»7 V----- Der pol» fche Generalstabsbericht. Kopenhagen, II.Jmn. Oiach einem Telegramm va-Z Warsman besagtJber polnische Generalstabs- BeruiitZivnchen der Düna und der oberen Beresina bat die polnische Gegenoffensive in schwerem Kampf den Widerstand'-des^. Feindes gebrochen. Es ist/ zu einer Ausgleichung der Front gekommen,, so daß der Kampf jetzt wieper in dem Gebiet stattfindet, von dem-die bolschewikische Offensive' ihren Ansgang genommen .hat. In:den iepten,Stdinpfeli bat der Fend bedeutende Ver- . Inste erlitten. Die' 12., die 18. und die 63.'Holschewikisrbe Dirnsion wurden vollständig anfgerieben. An der-Düna versucht der Feind in starken Stellungen, die vom Krieg'verrühren, '. Widerstand• gn leisten. Beim Brücken'tovs von Kiew iem'eits.deS Dniepr bat eiste stob nische .Abteilung die dort vereinigten bolschewikischen Streitlräsie anseinndergesprengt und eine Anzobl Gefangene gemacht' sowie Maschinengewehre und zwei schwere Geschütze erbeutet. Zwilchen dem -Dnjepr und dern Dnienr buben die polnisch-ukrainischen Truppen bedeutende Fortschritte gemacht. Ukrainische Abteilungen haben'die Stadt Human besetzt. Der rrMr-chs FronOeprchL. Moskau, 11. Juni. (Funkspruch.) Im -Raume von Revit wurdcch der'Feind auf das , rechte Dnseprufer gurückgervürfen. Irn Abschnitt des Flusses Pripet wurde nach harten Kämpfen der feindliche Widerstand gebrochen -und Tschernobyl besetzt. Der weichende' Gegner wird am -rechten'-Drijepruser verfolgt. Auch bei Darmxa wurde der. Feind'auf'das rechte Dnjevruksr geworfen. ' IrrRau.mc von Tarafchtscha geht der Feind zurück. - Das ArbtzZtsproZrsMM des VöltzerburrdrsLes. London.', lt. Jnm. Das Reutersch; Bnreau will ettäbren Habens dar - ttstlerrick'.t-s'.uiniücr sr i s'b e r <A>'0bbrNaunün an StelleÄoy!>-Georges bei b\r Sitzllna des Bolkerbundrates am t t. d.M.—vertreten wnd. - Es. ist wahrscheinlich, daß üch der Volknbundrat außer mn der Frage der Räumung Bechens durch dir Dol'cheiviten auch mit de'- 'Tcschcn'r-Frage beschäftigen w:rd- ValouL von Aufständischen umzingelt. Pariö, 11. Jmn. (H was., Emem Tttearamm des ..Temvs" aus P a l o n a 'u'olge nt die. Lage, dort siaüouär. Die Skatzr ist v ö'v d'e u N e b.'e \! c rt u m? t'it g r ( f, die bis aut pver Kilometer brranaekön'uuen' sind und' die ton d>n italiennchen Lrupprn."verlasstneu Prellungen besetzt. bäten. Der Kalu-nische BelebWab'er. bade bte Acttt'drgnngSstell rr räumen .lasten. Pan oüillerr'chiffe und Zerstörer beschützen die S'adt. Mau erwarte em KrcuZeme'chwader. Kein EiutritL der 5Lnabhä«gige« in die .. Nepiepnng. Berlin, n. JuiM tDolff.I Die llnabbängige ''ö.staldemolrü'rsche Poster!nk - den Eintritt m r>,e Negierunft.a b g el c h n.tt und ihre. Dnl'-.mg . m einer länae-en Eitläiurg l-egrüntet. in der?-z unter and-nem beißt, die b skiwroe uunuch bu r Koallt',ou bab^bewi-'eu, daß de Koüik'on u chtgeeignet ser, die iozialkstischen Gbundsotze -ur DurchMuiig ru brmaen. - Eine KommunrftenversammkunF in Prag. Prag, ll. Juni. >Ko'r -Bar.) Hier ,wurde ein Flugblatt veibieütt, m tvttchem die ArbeNerstt'att für Samstag den 12 d b Ubr üachnintügs,, air den 'Attstadter Ring?n nrrer Mamsestat!onsvcrsammlung sür den F r i e d e n ni i t S o,w s e U ruß fand Kugelnden wird. Bei dieser'Be-Ammlung werden" Schm er ä t und M u n a 'pr chcn. Die. Neubildung des deut^cken Kabinetts. Berlin, 11. Juni. (Wolff) Der' Neichsprüstdent hat den Reichskanzler mit der Neubildung des Kabinetts -beauftragt. Der Neichskan.-ler wird sich noch im Laufe des Tages mit dem Reichstagsabgeordneten C r i s p i e n von der unabhängigen sostaldemökrätischen Partei Deutschlands in Verbindung setzen. Tagesbericht. Wiener Pogromhetze». Man schreibt uns: Anläßlich der montägigen Versammlung des „Antüemitenbundss" und der „Frontkämpfers das. sind Leute, die ihre angeblich im Felde erwordnen Fähigkeiten nicht einvosten lassen wollen, wurde allen jüdischen Nasen der. Krieg erklärt. Sv kam es,' daß mancher Mann nur durch , die Gestatt,, seiner Nase sofort zum Angrisfsobjekt wurde. Da stand vor dem Hotel Imperial ein solcher Unglücklicher, dessen nasale Konvexität sofort den Verdacht und die Wut der vorbeiziehenden Demonstranten erregte. Wir schicken voraus. daß sein südliches «Blut von jeder semitischen Beimengung frei war, aber die Volksmenge läßt sich m. . eitlem solchen Falle auf keine rassentheoretische Diskussion ein, sondern stürzt einfach auf die gebogenv Nase los, wie der Stier auf das rote Tuch. Unter den verschiedenen Wappen blitzte auch ein scharfgeschliffenes Rasiermesser, so daß die Situation der-Nase und anderer wichtiger Körperteile ^höchst bedroht war. In der Nähe stand zufällig ein französischer Major, der in dem bedrohten Zivilisten sofort den alliierten Bundesgenossen erkannte. Mit technisch einwandfreiem Knock-out erledigte tt die Stnrmpatrouille der, Angreifer, bis bi$ Sicherheitsw.ache. zum Entsatz der beiden. Bedrängten herbeieilte,. Endlich ermöglichten die Hüter der.'Ordnung durch ihr zeitgerechtes Eingreifen einen Rückzug in das Foyer des'.Hotels, wo sich die beiden Ententeqfsiziere, denn aitch der Angegriffene war ein Ententeoffizier in Zivil, in Sicherheit bringen konnten.- Hyfrat Nappastort als Wahlrechtsräuber. Den Herren von der „nichtjüdischnationalen" Partei genügt es 'nicht, die Frauen und hunderttausend Juden statutenmäßig des Wahlrechtes beraubt zu haben, sie sind nunmehr daran gegangen, auch vielen hunderten von Wählern, denen selbst nach dem reaktionären Statut das Wahlrecht gebührt, die Möglichkeit der Stimmabgabe zu rauben. Willkürlich hat der Kultusvorstand über 6000 Wähler saus der Wählerliste gestrichen, weil er „vermutet", daß sie keine Deutschösterreicher sind. Und nun nimmt: er unter dem Vorwand, daß die Reklamationsfeist abgelaufen sei, den Beweis der Staatskürgerschaft nicht .entgegen., Zu diesem, offenbar von dem famosen - Sekretär Fleischer änbefohlenen Manöver hat sich' der'Leiter der Wahl, Kultuspräsident Hofrat Rapyaport hekgegeben. Er hat diese niederträchtige Entscheidung trotz des Protestes dev Vizepräsidenten und des- Bureaus erlassen. Dieser Gewaltstreich des Präsidenten Rappaport. des Lakaien des Fleischer, wird wohl sein letzter sein, ^chork längst hat die Beamtenschaft, schon längst haben weite Wählerkreise die Entfernung dieses unmöglichen Menschen, der fleittlicCj und hartherzig seines Amtes gewaltet,, hat, verlangt und. schwerwiegende Anklagen'gegen ihn erhoben. Mit Rücksicht auf das hohe Alter, er ist 76'Jahre alt. und der von ihm' wiederholt abgegebenen Versicherung, nur bis zum Ablauf der Wählen'zu'bleiben, haben die zionistischen Vorstandsmitglieder'den Hofrat Rappaport pardoniert und vor schwerer Denmtigung geschützt. Nun, da der galizische Jude Rappaport unter dem Kommando Fleischers'-wieder kandidiert, und zwar urtter der Parole „Hinaus mitden 'Ostjuden!",' nun da er sein Amt so niederträchtig mißbraucht und Hunderte ebtlicher Steuerzahler-und Wähler des Wahlrechtes beraubt, bat die Rücksichtnahme auf den alten Mann ein Ende, Ein Alter.- daßvor solchen Handlirngen nicht zurückschreckt. verdient keine Schoni»ng. Die Wähler sind der Präsident« schalt Rappavorts satt. Es ist auch in seinem ureigensten Interesse gelegen, sofort , zu verschwinden. Die stclitlsche Weisheit der Nrchljü-ischnätion»?en. V«S einer'Wählervers^mmlung. Das famose Komitee der „NichtMischyati.vnalen". unter welchem Sammelbegriff sich bekanntlich die heterogensten Elemente der Wiener jüdischen Reaktion. vereinigen, unternahm endlich den tastenden Versuch, seine bisherige 'Konventikoltätigkeit in einen etwas erweiterten Rahmen zu vervflanzen und veranstaltete diesem Behufs Donwrs!ag im Restaurant „zur Glocke" seine, erste Versammlung, deren Öeffentlichkcit dadurch, gekennzeichnet^ war, daß gleich beim Eingang zionistisch verdächtige Personen blutig gejchlagen wurden, und zwar von christlichen, mit Schlagringen , ausgerüsteten Ordnern. Der Eintritt war nur gegen Vorweisung der Einladung gestattet. Der erste Redner. Vizepräsi dent der Kultusgemeinde Dr. Jakob Engel, ließ fick; zu heftigen.Ausfällen gegen die Zionisten hinreißen. Als die im. Saale anwesenden Zionisten diese lächerlichen, viel eher.in ein Witzblatt gehörenden Beschuldigungen rricht wei-er miw.nhören wollten, l'gte sich ein jüdischer sozialdewakcattscher.Bezirksrat ins Mitgel, indem er sich .als unparteiisch erklärte und seinem Standpunkt dahin Ausdruck gab. daß er für jene Liste eintreten würde, die die Schaffung eines demokratischen Wahlrechtes in ihrem Programm hätte. Als Dr. Engel daraufhin fortfahren konnte fand er keinen besseren Schluß seiner Rede, als zu erklären, es sei das größte Unglück, daß sich die Majorität in der Knltusstube van den Zionisten dazu habe bewegen las/eu, das Proportionalwahlrecht «inzufüh-en. Man hätte beim Majoritätsprinzip bleiben müssen, dann wäre kein einziger Jüdischnationaler in den Vorstand gekommen. (Zwischenrufe: Oder lauter 'Jüdischnationale!) Als zweiter Redner kam ein Herr Buch Wald zu Wort, der sich dreimal feierlichst als Deutschösterreicher erklärte. Es war drollig anzusehen, wie dieser dreimal geeichte Deutsche sich vergeblich abmühte, auch nur einen Satz richtig zu Ende zu führen. Ganz naiv versicherte er, daß er nicht wisse, was der ab tretende Kultusvorstand geleistet hat; welche Aufgabe der neue zu erfüllen hat, darüber zerbreche er sich Berliner Börsengerüchke über Wien. Berttrr, 11. Juni. Tel.-Komp.) An der Berliner Börse waren heute Gerüche verbreitet, daß in Wien die Gegenrevolui-on ctusgebrocken fet, die dre H<nbeifübrung ungarischer Verhältnisse bezwecke und die -bereiis nt Straßenkampsen geführt hatte. Die Gerüchte wurden von Wien aus^von chrrstüchsozialer Seite über München lanciert. Der Zweck dreser Gerüchte rst recht durchftchng. Die Red. __ Falsche Gerückte über einen Putsch in ' Innsbruck. Gestern waren hier Gerüchte verbreitet, die von einem P u t.f ch d e r V o l k s w e h r in Innsbruck wissen wollten. Die Volkswehr habe ihre Offiziere abgesetzt, sich des Kommandos . bemächtigt und im Hotel zn« „Schwarzen Adler" das Hauptquartier aufgeschlckgen, vou wo aus sie verschiedene Aktionen zu unternehmen aedenke. Auf eine telephonische Arrsrage an nraßgebender. nicht den . Kopf, das werde er schon sehen, wermf er mir eimnal drinnen sei. Jedenfalls ein ernst ZUf nehmender-..Kandidat.- Als er die Stirne hatte, Ober^ rabbi-ncr Ehajes - einer ' Verletzung, des Diensteides z»1 zeihen,' war die Geduld der Zionisten zu Ende undl er mußte abtreten. - . Hieraus kam Professor König stein zum Worte,! der nicht..viel mehr zu sagen wußte,.-als daß sich sein Herz beim Anblick des Semmerings vor Freude: zusainmenkrampss (Touristenheil!). Nunmehr erhielt der Jiidischnätionale 'Dr. Friedman n das - Wort und es" wirkte ausgezeichnet, wie er seinen Zorn zu meistern! und mit sachlichen Argmnenten die Verleunrdungen der Gegner zu zerpflücken wußte. Er warf denen, die von Einigkeit und .Fri-de .,gesprochen hatten, ihre Unaufrichtige; feit vor,; in dem er die Einladung zur Verfanmrlung ihnen eiltgegetzhielt, in der zu leseit ist, daß die Wiemer Juden.' das Ei »dringen „frenrder". Elemente lies: Stricker und. Genossen) verhindern müßten. Das ist das Stvebech unserer Gegner nach Einigkeit und Frieden. Dr. Libaw von per Gegenseite behauptete, daß auch, die Nichtnatr^. nalen-nnt ihren Herzen an Palästina hängen, daß aber sogar chie Zionisten in letzter Zeit zur Einsicht kommen sind, daß aus Palästina nichts wird und sich'! deshalb auf den Nationalismus geworfen hättenl Herr,, Ne be n zah l kam noch zu Wort und Mnzeichnete!. treffend, die Anstrengungen der Gegner als dje ketztent Zuckungen eines verendenden Körpers, dem der GeW längst entflohen sei. Seine Rede würde vom Präsidium', sehr bald.als beendet erklärt, worauf die Versammlung unte^ großem Tumult geschlossen werden mußte. DaZ.^ . Bild, das sie geboten hatte, war dieses: Daß der^ Kampf um die Kultusgemeinde gleichzeitigein Kampf der Jugend gegen den faulen Konservatismus derer ist, die sich in ihrer Ruhe und Behaglichkeit nicht stören lassen' wollen, und ein Kampf der Freiheit und des Fortschrittes gegen die Reaktion. Mit besonderer Entrüstung wurde dem auf der Estrade der Kandidaten anwesende») Obmannstellvertreter der polnischen Synagoge Doktov L. Landau begegnet, den die anwesenden Wähle» mit wenig schmeichelhaften Zurufen, wie Verräter usw.-. - bedacht-LN.' _. IBtrf amftdttttfttfcaUttftet r SamStag bt« 12. b. M.. '/.8 Uhr abends, Restamsnt - l^ttmann, IN.. Radetzkyüraße A>, Plenarversammlm« aller n» ttl. Bezirke wohnenden ZiömÜen. Erschein« Ehrenpfstcht. . S a m s t a g den 12. d. M., S Uhr nachmittags, .LstpjäS. ' Ck»em", N., Stefamrstraße 3. Rettrenten: Jakob PrnkaS, David N e b e « z a b l. '? Sonntag dm 13. d. M.. 7,10 Ubr vormittags. Fest« nml des Hotel Contrnrntal, ir.. Taborstraße8, ^.Verband d« ' tiioratteuen Jndeu-. Referenten: Oberradbmer Jakob Arrest' mann lHuiiahw und SalomonF rieb mann »«» S a d a g o r a, I. A,u st e r l i tz. B. I a h r, Eifia L o r c z y n e r. Jakob P i n k a s. Abgeordneter Stricker« M o n t a g dm 14. d. M.. 7,8 Uhr, Restanvatron Sterrpi ' ich. XX., Jägerstraße 2. Referenten: Dr. Pävl WeismgrL^ ^oief Deutsch, Sigmund DMein. V M o n t a g dm 14. d.M.. 7,8 Uhr abends. GschwandnerS ' aallokaütatm.XVH.,Hcrna!ser Hauptstraße 41. Referent«: Abg. ,tng. Stncker, Dr. Schallt, Grmeinderat Dr. Jakob Ehrlich, Etßß Thorcyner. Montag den 14. d. M. 7,8 Uhr abends, Hotel Post», l., Fleikchmarkt, Eingang Drachengaste 1. Referent«: Ern«. Patak, Gemeinde! at Dr. Leopold PlaschkeS, Dr. I. MargnlieS^ Heute, 4 Ahe nachmittag», i« DeeeinOlohal«^ II . GloeLengaffe 30, «ine Versammlung sLmtttche» Jugendlichen de» It. Bezirke» Tagesordnung: Kultnomahlen. Erscheinen Pflicht. Montag den 14. Juni, 8 Ahe abend», Eafi St«««! Wiener Bühne, IX , Liechtenst-infteatze 27. Plenarversammlung der Bez. - Sekt. IX. Der vd«««» Dr. I. S ch a l i t. Schriftführer Dr. Schmerle». .| Vortrag: Montag den 14. d. M.» 8 Uhr abends»! findet in de« Lokalitäten der Sozialen Hilfogemein« schaft (Anitta Müller), II.» Pratersträh« 17, 1. Stock» ei« Vortrag über da» Th«»a »Di« Pfiicht zur ArbeitE statt. Sprechen werden: Abgeordneter Strick« «J Gemeindrrat Dr. Plafchkes. J IHiOWMMWPBMBMPBWMMBWOWi——W————I—■MBWÜiMW Stelle in Innsbruck wird mitgeteilt: Vormittags fand? eine Demonstration der Spttalspatienten statt, die. ihren Unmut gegen die Regierung zum Ausdruck brachten, weil sie bisher nichts unternommen habe, damit der Streik der Aerzte eingestellt werde. Dann fand auch eine Bewegung im Landesbefehlshaberamt statt, die - sich gegen den Landesbefehlshaber Oberst Eeeer richtete, den die sozialdemokratischen Volkswehrleute beseitigt chissen wollen. Die Landesregierung betraute de» Landesrat Dr. S t e i d l e mit der Bereinigung der Angelegenheit und dürste der Zwischenfall ehestens tek. gelegt werden. ... Die blutigen Vorfälle in Graz. Aus Graz wird uns berichtet: Im Spital der' Barmherzigen ist der 19jährige Hilfsarbeiter Karl MeriLsti an den. Folgen, eines Bauckschillles..Le». i

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