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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-08 · Heft 494 (8.6.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 494 (8.6.1920)
Date
1920-06-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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: Seite 2 Wien. Dienstag ..—..------—^ nicht in einen organischen Zusammenhang mit den äußeren Ereignissen des Tages zu bringen vermag Erbat auch noch immer nicht begriffen, daß ein wahrer Fortschritt eines echten Sozialismus mir durch eine psychische Vorbereitung und durch die Erkenntnis des überwirtschaftlichen Charakters der sozialen Frage nwglich ist. Wie wichtig auch im Gegensatz -Um tüsstschen Bolschewismus eine großzügige und innere Demokratisierung der Arbeiterschaft ist. die ganze soziale Frage nur auf den einen Grundpfeiler der formellen Demokratie zu stützen, ist eine auf die Dauer, nicht haltbare Anschauung. Mau braucht nur einen ^lichMach der Schweiz zu werfen, um zu sehen, wie eine echtere, formell nusgebildete Demokratie als die englische im Grunde versagt und keineswegs die soziale Struktur wesentlich zu verändern vermag. Sehr richtig sagt Otto Bauer, „der despotische Sozialismus ist das Produkt der russischen Kulturlosigkeit". Der obiektive Soziologe kann, ohne Uebertreibung hin-, zufügen und äußern: Denn auch der neuere westeuropäische Sozialismus weist nicht jene innige Beziehung zur Kultur auf, welche die bedeutenden Und fortgeschrittenen Geister der Sozialdemokratie, zu denen auch sicherlich Bauer gehört,- mit ganzer Seele suchen*. Die christliche Versöhnung. —v. W i c n, 8. Juni. Durch die katholische Presse ist dieser Lag? diö Wk. teilung g man gen, daß der Papst die Bedingungen für die Neiseu katholischer Fürsten nach Nom zu mildern sich entschlossen habe. Das Rundschreiben, in dem btcfe Absicht ausgesprochen wird, liegt nunmehr in der Inhaltsangabe der amtlichen italienischen Nachrichtenstelle Agenzia Stefani vor, und cs ergibt sich daraus die Nicht unwichtige Feststellung. daß der eigentliche Inhalt de» Rundschreibens von der katholischen -Presse gab nicht Mitgeteilt worden ist. Der Papst fordert alle Welt ausden Groll zu vergessen und sich zur Liebe zu bekennen. /Tie katholifwe Presse solle Mäßigung und Ruhe Munden. Zum Zwecke der Vdlkerversohnung sei der Papst, geneigt, die gegenseitigen Besuche von Staatsoberhäuptern in der Weise zu fördern, daß er die von seinen Borgängsrn ausgestellten Bedingiingen für die Nom-Reise milderst wolle. Schließlich empfiehlt der Papst die Mitwirkung der Kirche am We.ke des Völkerbundes. Papst Benedikt der Dreizehnte, der Mitten in den Kiegswirren auf den Stuhl seines Vorgängers berufen wurde, hat der Sckn ecken des Krieges mit erschütterter Seele angesehen und ist wiederholt mit eindringlichen Mahnungen an die christliche Welt herangetreten, das Blutvergießen einzustellen und Frieden zu Mließeckt Er hat tauben Ohren gepredigt. Die Presse seiner Kirche hat weitaus lauter geschrieen, die Bischöfe Und Feldgeistlichen haben Gewehre und Kanonen gesegnet und st h darin überboten, den Krieg ihres Heimatlandes als gerecht und gottgefällig zu preisen. Tie zu Herzen gehenden Worte des Pastes wurden «oft dieser Presse einfach Unterschlagen, soweit sie nicht schon von der Zensur/gestrichen worden waren. Nunmehr, wo der Krieg doch eigentlich im militärischen Sinne beendet isst tut die katholische Presse alles Menschenmögliche, um ein Besinnen der Völker zu verhindern. Man lese zum Beispiel die Wiener ..Reichspost", die im Juli 1914 in faustdicken Lettern nach „Rache für Franz Ferdinand" schrie, und die heute in der vordersten Reihe jener Elemente steht, die sich an Hatz und neuer Kriegshetze nicht genug tun können. Die Presse dieser Richtung hat solange mit dem Feuerbrand gespielt, bis sie es erreichte, die Waffenmacht de» katholisch orientierten Oesterrreich-U'ngarn in den Weltkrieg einzuspannen, um das Balkanschismü mit Gewalt zu lösen, das papstfeinbliche Italien nieder- Zuwerfen, und an Frankreich für die Kirchengesetz'' gebung Rache zu nehmen Dieses Ziel ist nicht erreicht und die Monarchie» in Stücke gebrochen worden. So wird also das Werk fortgesetzt, ans den: Weg über blutige Judenhetzen die sich mühsam konsolidierende!: revnblikonischen Systeme Mitteleuropas in Unruhe zu versetzen und neue katholische Monarchien zu errichten. Es ist ungemein charakteristisch, daß diese Presse die Ermakmun» gen des mildherzigen Greises in Rom nicht einrnal ihren Lesern vorlegt, wohl in der ganz zutreffenden Furcht, daß das Publikum den Unterschied zwischen Auftrag und Ausfübrnng zu rasch inerten würde. Was aber den Völkerbund anbetrifft, so kann nicht die .Klage des englischen Vorkämpfers dieser Idee, Lord Robert Eecil, übergangen werden, das; die Kirche seinen Bestrebungen gegenüber kalt bleibt. Es zeigt sich eben ans Schritt und Tritt, daß cf überhaupt kein Christen» tum mehr gibt, wenigstens nicht in dem Sinne, wie kö sein Schöpfer, der- Jude Christus, im Sinne hatte. Cs ist nacktestes, blutgierigstes Heidentum, das seine barbarischen Instinkte gegen wehrlosr Minoritäten astsktbt. täglich die dümmsten und frechsten Lügen ansftreut «d in seinen! Götzendienst vor dem Gott Nimm auch nicht eine Sekunde lang aussetzt. Dieser Rückfall in die blutige Wildheit vergangener Zeiten läßt keine Beruhigung der Welt zn, weil seinen Hintermännern die Angst vor dem Zeitpunkt der Rechnungslegung vor der betrogenen, verbitterten und ansgesogenen Bevölkerung viel wichtiger ist als der Frieden. Solange es solche christliche Politiker und solche christliche Zeitungen gibt, bleibt der Ruf des Papstes die Stimme des Einsamen in der Wüste, bleibt die Aeutzerung des Wiener Kardinals Piff!' auf dem * Wir werden auf das hier besprochene Thema bemnä^. L'Mckkorninen, Die .Redaktion. Wiener.Morgenzeiturrg 8. Imn lSttu SfiU 494 ,, Pjpiy M . t9. Jg . . . f . . Vorläufiges Ergebnis. Berlin. 7. Juni. (Korr.°Vur.) Dis 6 Uhr nach, mittags liegen aus oö Wahlkreisen die vokläuMn- Ergebnisse det Äerchstagswahlett vor. Demnach find gewählt 68 Mehrheitssozialisten, 47 Unabhängige, 25 Demokraten, 35 Mitglieder des Zentrums» 34 Mitglieder der deutschen Volkspartei. 27 Deutsch- Nationale, 3 Mitglieder des württembergifchen Bauernbundes. 1 'schleswig-holsteinscher Demokrat, 1 Mitglied der württembergifchen Bauernpartei, 1 hessischer Bauernbündler und 1 Kommunist, zusammen 243 Abgeordnete. Bekannte Abgeordnete. <53eHiit, 7. Juni. Unter den bisher gewählten Netchslügsabgevrdneten befinden sich die Sozialdemokraten Richard Fischer, der Berliner Stadtverordnetenvötfiehtt H e i M ft ft n, Bürgermerster Siottem Stückle«, Molkenbuhr, btc Unabhängigen Htcku?, i 6 & * E i chhorn, Ledeb o u r, Crispren, AdolfH o f fm ann, Geyer, die DemökrM von-Siem-ryr, Dt. Peterst% Konräd H o ti ßmann, Minister Dietrich, die -ZeNtruMsmitgliedeck' € t ä & i t $ i r, Iuslizminister Bolz. Fehrenbach. Dietz^und^ Mmrsier Wirth, die Mitglieder der deutschen BolkSParter Kahl. Gesandter von K e m n ii Fkeihett von Lersner, KonteradmiralBrünnitttzha.us,M DeutfchMtröNükett Laüeke ttz. Di. Hel ff er ich und Minister - Dürringer, der KsmMNisk H e ck ert iChemnitz) und das Mitglied des MMmbprnistbiM BaNerNbUNdeS B 9 Ü 1. Berlin, V. Iurm Itut x den gcwühltm NeiDlagSaWordnetkn - tzefindt« - sich, die M ehr hkitsiözi allsten Rcißhrus. Scheidemann, Tr. David. Wissel, höbest Gustav Bauer, Oliö Braun, Aürr, Sü,l cke, die ttnadiianzigen Krniett» Düwell» DM» mann. Znbtz l. Daumig. Tr. $rclt(cÄ Bogcherr. MstrW, Tr. Uoltweld. Frau Ägr.cö. Braß, Henkst Re DemoÜäirn Drlius, Frau Bäumrr, Cchückug. Koiell. Oöechürarrme sier KÜlst Dernbmg, Schiller, Whckst Dn Weßlrr. l):e M,Weder kts ZkMrüms vdn Bmüauo, Burlagst Diimborn, GleGttts, Mätr, Bell, Dir. Dr. Hitze, die BöttsMirilee Dbfi'vt Riessrr. Wauzwin stet Dr. Becker. Gr. Htmst, Dk <LttesrckcNiN. tzdU Kwdskll. - HUsto StinueK, Cöe°redak:eur Ritzviet. Ncrru Wmbe. dis Deutschnationalrn von Grüefe, Hatnwer, Bruhb, Mülkepritz, Schiele. . Eine burgeelkche Waior'tst in 8nysrm '" München.?. Juni. "Ick -Dtzrgkeich zit den WahlSn zur Nationalversammlung im Jänner.19.19 bähen bei den gestrigen Wahlen die bürgerlichen Sttmmett z irienommen» so daß alle bürgerlichen Parieren zusammen, Wahrend sie im Jänner vorigen Iahtös in dek MiNörttat geblieben find, jetzt die Majorität erlangt habew Die sozialistischen Parteien aller Richtungen, welche int Jänner 1919 etwa 86 Prozent aller Stimmest erhieltest, haben gestern zusammen mit 45 Prozent erhalten. Die Parteien und das Wahlresultat. BerlM, 7. Juni. (Tel.»Komp.) Ebenso wie die Regierung heute erklärt/ fick, noch nicht zu dem AllsgMg bet Wahl äußern zu können, eh-s nicht düs end» gültige Resultat festgePllt worden sei, ist m naturgemäß, daß es auch die Parteien noch vermeiden, sich > veulsedlanä.; endgültig auf ein bestimmtes Programm festWgen.. Die deutschuaMale Parwi ist mit ihrem EMg zu-' frieden. Sie M tim Est dürgMW RegterUngO bildüng für Möglich, dÜrsW lO.-abrr auch geM eine Hinzuziehung. vee Wziirlbemokratcn Nicht «ttbedingt ablehnend verhaltttr. Die benasche ÄolksMtei tritt Mp. sprechend-ihrem Itdirfliln^täfiir Ä eitt« »ir* fafsungsmäßige Negierung aüf breitester Grundlage gebildet werden muß ustd^häst "Mit rhrtzr Hoifnung nicht zurück, daß sich auch die Re'glLrüMssöMltsien an einer solchen beteiligen werden, lieber, vte Stellungnahme des Zentrums ist bisher itichts Bestimmtes, ist Erfahrung zu bringen. Das Zentrum Walt sich 4M M Stunde seine Handlungsfreiheii ttöch. vor, . . Der..Wunsch^nach einer^rein, foamfiflif rungsbildung scheint bei den Soziasdemörrakett angesichts des Ausfallesder Wahlen an Boden, verkoren zu Hübstt, bsch scheint sich in-der-MfüMmöttMlssMStt Partei noch keineswegs der Hiderftreit ^der Meinungen göklärt zu haben, fote. Bewegung, auf eine Regierungsbildung mit dett 'Äl«kWnhtM übzielt, findet M AüBübM vssHstvar Wch sticht bis MigM der MaöhänßWj im G-8WM, fis.scheiMtt WHrt darsstfl D sich, bis BeMWsttzsstßWÜ . für StKSrLttWttOi psmik W Ginne. ihM 'WsWMprechüngM. halten. MM. KiN foMiftischeu -MgieMngdöWrmF. steht auch, dtzr Mnstattd esttgegest, büß. fts sich ii« umstättdsn einem grschiofsenM. Bllrgevblvck. gegenNB-r sieht, der die BeschwßMfchiMt brs PartaAckutS herbst führen könüks. Eine fehr-fchwretige Stellung nöhmm die Dettrökrswn ein, sie sittvj trotz ihrer. groOn. $@r* lüste das Zünglein an der .Wüge. Gegenwärtig hoffest sie noch, daß die -alte Koalition sich trotz der MvM- Verluste stach rechts und links eittigeMaßett'tragfähig erweisen wird. - - - - - \ Die Nssuttate im Reich, Ehemnih, 7. Iuttl. 4m. §z. Wahüeis Miömttitz-Zwi».i» wurden gewöbit: h Soziiil^SmolrÄen, 1 Dcmokrnt, ll llnah« bängige, 2 Deuy'chnationale, 3 deutsche Vvikspckrteiler uÄ 4 Kommunist., ... ... : :. Stuttgart, 7. Juni. GebrWt wmden ä Söüaldemskrale«, 2 ÜnabhäNg'gr, 2 Demokraten. "4 Milatzeder betz Zentrüms, darunter Erzberger und Iüsinminisier Holz, ö BauttnbbnAet und 1 WitgUrd der Bürarrtzartei..,, Leipzig, 7. Juni. Gewählt tdurden i Unabhängige, 2 Äuglicher der deutschen Volkspartei, i Mchrheitssozialrst nn» 1 Dentschnatronaler. > Dresden, 7. Juni. Am' Wshlsteisverbant» W Orristaai Sachsen) sind mspe'amt als grwähtt anzusehen: tz demolraten, Ü llnabhängige» 1 Kommunist, 3 Demokraten. 6 Mitgbedtt dtr Deutschen Bolksparltr und 6 Demschnatiönal^ Me Iukänrmensetzüttg t>tt arrfgelöstert NaLiottalbersammlung. Die int Mai mügeloste Deutsche NillidhölvetsamMlüNg hüll sölgendr ZnfatUmensehung: IrtZgelMk Abgeordnete, dMittett k 164- Mebchkitssotzalisten, 24 Unabhängige, 77 Demokraten. 8s ZtNktüiN (Ehüstl'che BolkspartcV. 34 Dtütschnationctle Volts« Partei. 83 Deutsche Völksvartei, 11 Partecköse. Du lotzüM'lschen Patte'un basten bei bin Wahlen im ZäMtt Ibis iBtzfsamt 18,298.7d5 Glimmt» erhalte«, die blirger« lichsn Parteien I6,77&.1t4 CtimtNrN. soMägjgm BezlM-Kathökikentüg in Baben, „die Röligion des Kreuzes habe allüberall Sittlichkeit und Kultur verbreitet", eine durch die Tatsachen direkt widerlegte Behauptung. _. Politische Rundschau. Krasstns Londoner Verhandlungen. Eine der Bedingungön der Anfnahme der Untsr- Handlungen mit dem in London weilenden bolschr» wikischon Unterhändler K r a s s i n war, der. Presse keine Informationen zu geben. Der „Däillj Hevalb" hat aber ber-eits etliche Mitteilungen gebracht, die auf Nichügkett Anspruch habem : Die Verhandlungen seien zunächst we feck tl ich politisch. Krassin soll vor allen Dingen.betonen, baß Rußland sich auch ohne Hilso durchschleppen könne, besonders seitdem, die PstvoleumqUelleN voll Baku in feiner Hand feien. Zum nächsten LWtter werüa eine Verllssserung des Verkehrswesens, von dem stherhaupt öie Leistungsfähigkeit Rußlands nach innen und außen abhängt, erfölg-sn. Krassin folt im übrigen darauf Hinweisen, daß Egland direkt zwischen Krieg und r i e d e n. zu wählen hat. Wasbedeute, zeige ein Bück auf dir Karts» womit natürlich die bvlschL» wiktsche LättMt ist Mittelasien gemeint Ist. Besonders soll gedwht werden mit den Gefahrenfüv dis vngttschLN PetrbleNMiNteressen (in Persion, Msful, eventuell in Mesopotamien). Die MeinNngsvers chiebenheit zwischen Engla nd und Fra n kr eich üb«r die dem neuen Sowjetrnßland gegenüber einzuschlagenbe Politik ist recht groß und in der Presse zeigt, sich hievon ein deutlichsr Wiederhall. Die Franzosen haben einige Handelsattaches nach London entsandt, welckn' den Vorrang von Frankreichs aus der Vorkriegszeit > ftammenden Fumnzforderungen an Rußland verfechten sollett. „Daily Chwuttl-r" schreibt anscheinend in Llohd GeorgsS Auftrag: Paris wird von London aus insomim werden. Wie cttöattätt, Hatz die bringenden Bedürfnisse der Welt, die im nächsten Jahre in verschiedenen Richtungen sich seht bemerkbar, machen werden/ zusammen mit den ausgesprochsneu Absichten Amerikas, Italiens und dev skattdinabischelt Ländern anchallmählich Frankreich bestimmen^ werden, in dieser Richtung „e i n z u le n ke n". . Daily ' Chrottiele^ konstatttrt, daß die antibolschewikische Stimmung in Frankreich durch ein Element verstärkt tverde, das kaum in den übrigen genannten Ländern existiere, und bas feine Hoffnung auf betvaffnetts Einschreiten fetze. Das ist in getnildertev Form der Wilsonsche Darwurf des Militarismus in der französischen Politik, den man schon vor ein paar Monaten hörte. ' Helffeklch und dev ^Zentvalverein Deutsches Staatsbürger jüdischen Glautzen»". Die Ortsgruppe Hannover des »^ZeiirralvereimS Deutschst Staatsbürger jüdischen GlaübruS" hatte, wie der „Vorwärts^ berichtet, an Herrn Helffevich geMs Lelegramm gefeuvetr Billi göü Sure Exzellenz die ist Hünnovsrschon Z-rtNNgen zur trntekstützüng Ihrer Kästdidatstr erlassäuen Aufrufe - mit folgendem Inhalt: 1. Aussaugung des deutschen Volkes durch bas geld gswalti g e Judentum, das in den Kriegsgösellschaften sitzt, in Höhe von jährlkch 18 Milliarden Mark. 2. W> m Ihr EUve Söhne und Löchtev bewah-.-Ln vor jüdischer Vergiftung und schmutzigen An.stücken und uu züchtigen Rach tlokaten? Erbitten dringend Drahtamwatt. Nun war d' r HerrS'aa'Sminister a. Detwa? in Vec« legenheit und in Gefahr, auf der eiuen Scue die antr-> semitischen. Schreier der Deutschnatioualen Partei. iL

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