Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 492 (6.6.1920)
- Date
- 1920-06-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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SK.492 Dien. Sonntag Wien«Lr Morgenzertunst 6. Juni 1920 Seite 5 r\ göffe 16 wohnhaft, bem’geluefctteit Vorstand der Schutzmachergenoi'senschast, dem 60jährigen Karl, Z e f e w i tz-- Lß-Poldstadf, Klftnggasse 1 wohnhaft, ,unö deck Funktchnär der Sattledgenossenschaft, dein 44jährigen Thomas' Grill, Fadoritenstraße 31.wohnhaft, gestanden. Die. Beziehung sollte darin bestehen, büß diese Funktionärs die den drei Genösfenschästen ^Z'ugewiesenen Wären, soweit sie von den Genossenschaften nicht benötigt werden' Konnten, attVFrisch abgeben sollten. - Mus. .einem derachgen Geschäft/ das Lederabfälle ' betraf, ' hatte' jeder der drei Funktionäre von Frisch bereits je 8O.O00 fronen erhaltend ' ■/ 7"'" : ' ,Dr. Hug- Groß hatte seinen WrudeH den 41jährigen .Max Gro ß, Z.> Bez., Czapkagasse .7„ tpohnhaft, Ichüller L Eyermarm,^NMz>)MM^- straße 1, Pntergebracht: diese Firma hat von dsr-Sachdemvbtlisierung das Depot. in? Brunn übernommen. Max Groß bezog nun von der- Firina Schüller & Eyermann außer feinem normierten Gehalt noch eine Provision von 1^'Z< Prozent von den - Lederverkchtsen^ pW. dirs« Provision hat er erwiesenermaßen zurHÄM mit seinem Bruder Dr. Hugo Groß, geteilt. Dr. Hugo Groß war es auch, der den Kaufmann Frisch Veranlaßte,. Mit der Firm-a--SchAl»o^^EyÄmänck -eine Bereinbavung zu, treffen,, derzusolge- : Ertrag aller Geals GesreEg ihnen zügewiesen wurden, zur Ha winn zu 'teilen sei. Der .Vercmbarung geßtäß'' hatte Dr. Groß auch von,Frisch einrn Betrag von 310.000 Kronen als Anteil an einem demFrisch von der Firma Schüller & Eyermann ansbezahlten Gewinn^""von" 2M.OOO Äronen erhäften. - z P -;: •.\ t Frisch habe sich in den Besitz von Lederwaren Zn setzen gewußt, die von der. Hauvtanstalt für "Sachdemohilisierung für das Gewerbe Angewiesen ivaren. Kn Besitze dieser Waren suchte et um die Ausf^ihrbewilligpng für Polen Nach. Diese war"legäl und inlegäl yicht' sy -leichtzu erlangen. - Das Warenvertehrsbureau per- - längte die Bestätigung der Sachdemobilisremng, - daßdie Ware rechtmäßig erworben sei: Diese konnte Frisch allerdings nicht beibrinidn.. ' ' ' Frisch hatte indessen schon mit mehreren bekannten Kanfleuten eine Gesellschaft m. b. H. gegründet, der' auch Dr. Hugo Groß durch euren Strohmann angehörte. Nunwandte sich Frisch an denmit ihm -ge- - schästlich so enge liierten Dr. Groß, und wies ihm ein alters Ausfolgeavisa vor,, das über- „Altschuhmaterial" lautete und als Beleg dienen sollte. Ans Grund dieses Avisos bestätigte Dr. Groß mit seiner Unterschrift auf dem 'Anfrageschreiben des Wärenverwehrsbureaus, datz Frisch vckn der Sachdemobilisserung „verschiedene Materialien ordnungsgemäß" ibyzohen habe. Dieses All-) frageschreiben lag zur Unterschrift dem Bureauporstand, des-Dr. Groß vor, der aber die Unterschrift auf der Be-, stotigung verweigerte, weil er sqh, daß das Ansfolge-' adiso die Waren, die zur Ausfuhr^ gelangen sollten, an-, scheinend niH betreffe.Mrd,»MiL..ditz Hestäftg'ung. über-, dies alten .Datums war. Es..lautete, vom August 1919.. Trotzdem bändigte Dr. Groß, diese Bestätigung dem- Kaufmann Frisch aus. -■ J . ■ Frisch löste mit dieser Bestätigung beim Warenverkehrsvureau sofort die Ausfuhrbewitligülzg für drei Waggons Waren Nach Poley. ftnh tatsächlich sind auch.zwei Waggons Waren schon abgerollt. Auf Grund des in den vorstehenden Zeilen geschilderten Sach!- .Verhalts'wurden Dr. Groß und Fri sch dem Landesgerichte eitzgeliefert. Die tzoknskehr der Kriegsgefangenen. Gestern nachmittags ^fand in der Volkshalle eine zahl-- geladenwo ich gründlich ausgefragt würde,-wie hoch > mein monatliches Einkommen sei, die Kopfzahl meiner Familie, meinen Bermdgensstand und schließlich, ob! ich einen unehrlichen Erwerb betreibe, als stünde ich' . abwechselnd vor einem Steuerinspektor und Staats- Anwalt, wobei ^jedes Wort beargwöhnt oder ironisch ' begleitet wurde.. Schließlich .wurde Mr' eine neuerliche Vorladung angekündigt. . , v. . , . Ich frage nun, was ich. eigentlich' verstoßen habe,, daß ich verhaftet, unter Eskorte" auf . offener Straße geführt und jetzt mit PolizeivorladungLN belästigt werde?. Oder darf kein Jude die Jnneie' .Stadt fm'ehvohne als Schwerverbrecher behandelt, zu werden?. Gibt es brine höhere Instanz iy Äefterresch mehr,, welche die Angriffe der uniformierten Antisemiten.- auf die per»- sönliche Freiheit .iw die ^Schranken weisen soll? Vielen anderen Juden,- darunter solchen, die aus. Galizien und Polen zum Einkauf, nach Wjen .gekommen sind, erging es noch ärger, wen.n> sie. unglücklicherweise, die - Aufenthaltsbewilligung nichtbei sich hatten.. Sie wurden denganzen Tag in' Haft behalten, .erst gegen; Abend in seinem geschlossenen Verbrecher wag e,jn..zupl , -Kommissariat ihres Wohnbezirkes' zurweiteren Amtshandlung überstellt, wo erst ihre..Angaben auf ^ihre Richtigkeit überMüst wurden. Es bleibt , noch zu bemerkendaß alle die so schmählich behandelten Leute ftücht etwa bei- Razzien in verdächtigen Kaffeehäusern faugetroffeü, sondern auf öffentlicher Straße aufge- ^grisfen wurden. Dieses.System wird bald den'Fremdenverkehr von Wien endgültig ablenken, von diesem Wien, welches..vermöge seiner geographischen und wirtschaftlich'-- historischen Lage als Zentrum eines großen Wirt- -schaftsgebietes, nur auf zwischenstaatlichen Transitverkehrals großer Stapelplatz angewiesen ist. Aus der ungarischen Journalistik. Aus Budapest berichtet das Tschechische Preßbüreaiu Die politischen Schwierigkeiten haben LN einer. 'Spaltung ilnter den Büdapester Journalisten geführt. Die katholischem Journalisten tratest aus dem Verbande^aus und gründeten, eiizn neuen Verein. AuMabe diek/s neuen Vereines Kird es.sein, gegen jene Blätter zu.kämpfen, .welche sich^ür^ie Unterzeichnung des Fried ens Per träges eingesetzt - haben. Die Oeffs.ntlichkeit müsse d^-on überzeugt werdet daß 'Un sarn ein^rneuen Kriea,nich.t ßürchten dürfe, wenn es sich um die Erneuerung der Integrität Ungarns - handle. Zweite Aufgabe des Vereines wird die Sicherung, möglichst großer Papierstrengen für die schriftliche Presse sein, sowie^günstige Unfklärung-des ' Auslandes über Ungarn. Zu diesem Zwecke chird i n Wien n Pro va oandab latt unier'Mitarbeiter- 'schaft magyarr>cher Emigranten gegründet werden. Das kann hübsch "werden, wenn wir zu den Horthy-Offizieren auch noch, die Horthy-Schreiber nach Wien' bekommen! -■ Tont comtne chez nons! Was alle» verfälscht wird. Unter den Lebens-und Genufimittrln, bei denen ans Grund dir'letzthin erfolgten Entdeckungen und Untersuchungen gesundheitS' schädliche Verfälschungen sestgestellt wurden, befinden fich'sö viel^ für den täglichen Konsum der Bevölkerung verwendete, daß es angebracht erscheint, die Aufmerksamkeit auf die hier stündlich drohende Gelahr zn richten. Unter de« Stoffen, die als ircitic. Geste zu bezeichnen send, müssen geweste Lenzen und Farbstoste genannt werden, die bei der Herstellung der so populären „Usfrsoeoo" verschiedener Art gern verwendet werden und vielfach metallischen Ursprungs sind. Der Essig, der ahnungslos den Sülaren bei gemischt wird, stellt ebenfalls unter Umständen ein scharfes Gift dar, nämlich wen« es fich um den berstchtiglen Holzessig handelt, der die bedenklichsten Krankhe-tserscheiaungen ' Hervorrufen kann. Ein verbrecherischer Unfug wird auch mit der hierzulande so stark konsumierten Tomatenpasta getrieben, die aus Kürbisten. Rüben, Möhren «sw. zusammengebraut und mü giftigen Farben und Sauren zur Vortäuschung der echten Tomatenkonsrrve angerührt wird. Anderen Verfälschungen, durch die allerdings keine eigent üche Vergiftung emtritt. aber der Nähr- oder Gennßwert aus ein Minimum herabgemrndert wird «nd Magenderstrmmvnge» hervorgrrusen werden, ist vielfach der Smf ausgesetzt, an dem nur'der Name echt ist, die Substanz aber ans Mehl unter Bei fügnng grwistrr Sänren ünd ^Farbstoffe hergrstellt wird. Woraus Kaffee „fabriziert" wird, ist/^r Genüge, in den letzten Tagen erwiesen worden, und selbst die Zichorie, die schon als Kaffee» fubstitut an und für sich keinen besonders guten Ruf hat, wird verfälscht, und zwar müssen hier Gerste, Rüben oder Feigen einspringen. — So zu lesen — die Aufzählung ist noch lange nicht erschöpft — in der „A r g e n t i'n i s ch e n Z e i t u « g* Also auch dort! Man sieht, die «große Zeit" ' hat die „Internationale" zerstört, aber als deren Ersatz eine andere geschaffen' die der Schwindler und Falscher. Der internationale Papiermaugel. Im englischen Parlanmnt wiirde eine Anfrage an bie Negierung gerichtet, was sie angesichts des allgemeinen Papier mangels zu tun gedenke, der in alle»: europäischen Staaten, auch in E^gland^ Herrschhund nun auch in den Bereinigten Staaten, Englands Hauptlieferanten für Papier, immer bedrohlichere Formen annimmt. In einem längeren Artikel bespricht „Timcs"'t>ie Gründe des irlternationaleir PapiermangclS. Sie weist dabei daranhin, daß sich der Verbrauch von Zeitun gspapier in der ganzen Welt seit 191.4 ■ nnt' Ä6 Prozent erhöht hat. Besonders stark ist die Erhöhung in den Vereinigten Staaten. Die Tageszeitungen haben dort an Wochentagen Mrdtz jch LUM Ävor- \ einen. Umfang von. A0, 24. W.d 3Q Seiten, chm MjM reich besuchte Versammlung pon Angehörigen der gefangeneu in Rußland statt, in welcher mehrere Mitg.ltederder Sowjetmissiön über die Frage der Heimbeförderung der Kriegsgefangenen sprachen.' In einer nahezu zweistündigen Rede berichtete das Missionsmitglied Walz über die Tätigkeit der Mission, die bedauerlicherweise durch die'österreichische Regierung nicht bloß nicht gefördert, sondern vielmehr KehemMt und schließlich.eingestellt wurde. Rxdner gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Heimkehr nur auf dem Landweg durchführbar sei, da der Transport.auf dem Seewege über Wladiwostok'an der Kostenfrage scherteinr müsse. - Zll Beginn wurde die' Akittcilung gemacht, daß - der siebente Gefangen«>transport, den die Mission geschickt habe, i« Kowno übernchnmM wurde.' Der Transport zähle 706 Mann, darunter 15 Offiziere. Me in Men Gefchaftsleute behandelt werden. Ein Leftr schreibt uns: Am 25. v. M. vormittags trat ich aus eiwrur Geschäft in der Gonzagagasse heraus. Da kamen auf mich zwei.Volksivehrleute zu . mit. der Aufforderung, eine Aufenthaltsbewilligung vorzuze.igen. Obwohl ich mich durch Gewerbeschein und Stgatshürgerschaftserklnrung legitimierte, brachten sie mich auf die Wachstube,. 1. Bez., Rudolfsplatz, von dort zur-Pylizeidirektion (Schottsnrrng 11), wo ich nach dreistündiger .Haft einem strengen Verhör unterzogen wurde, weshalb ich keine Aufenthaltsbewilligung habe. Ich beteuerte dem diensthabenden Polizeibommissär, daß Ich keine Verordnung kenne, wonach ein .Oesterreichet, seit Jahren in Wien wohnhaft, «eine Aufenthaltsbewilligung haben es sei denn, daß . für Juden als Hesterreicher ungeschriebene Ausnahmsgesetze praktiziert Iverden. Die Antwort des Kommissärs landete, daß Unwissenheit kein Entschülblgüngsgrnnd sei und daß die von mir als Pukowinae^. erivorbene Staatsbürgerschaft anulliert Iverden wiro^ Mit. der Bem^Mng, daß die Sache an dast. Kouunissariat meines Wohnbezirkes weitergeleitet wird, wurde ich etidlich enthaftet. Vier Tage später * eriiitiminvsawniNWWMi 0 2)GARETTE«PÄPJERE Sie übepfreffen selbst die höchsten Eraarlungen des Faucheps#. 5 m essse««ai>Bcsic*»«csc mmemwämm 'ormats und die Sönntagsnummern der stärksten Annoncvchblätter erscheinen ins Umfang von 100 Seiten und^ darübtt^ Für . die Sonutagsäusgäbe eines bekannten 'IfietetyotteQ . Sensations- und Annoncenblattes werden jedesmal' .7OO TonD 1 Papier verhraüchti , ■ ’ '-j. Dieser Unfug, gegen den bisher^von Staats wtgÄn^michkr eingeschritten, wurde, hat es bewirkt, baß die. Vereinigten^-' Staaten 'heute mehr Papier verbrauchen als sie. erzeugen^ Während sie vor dem Kriege , zusammen mit' Kan ad a depe. größten Teil des ^englischen Papierbedarfes"' gedeckt habend- Jetzt wird die Fehlmenge,. welche die Vereinigten'StaateM-s / benötigen, aus Kanada gedeckt, so . daß^.England. igenötW^ . ist, die, Deckung seines Papierbedarfes in den skündinävjschM Ländern durchzusühren. / . f , '•! Die Befriedigung des vergrößerten Papierbedarfes ij$,j außerdem in der ganzen Welt erschwert, da an Papier-s Maschinen, welche seit Kriegsbeginn nicht mehr ,erzeuM worden sind, empfindlicher Mangel herrscht.Die Fabriken^ welche Papiermaschinen erzeugen, sind auf Jahre hinauf mit Aufträgen versehen.' _ i n * Än unsere Leser. Wir bitten diejenige«, die de»> günstigen Entwicklung unseres Blattes Interesse entgegenbrmge»/ unseren Inseratenteil m beachten und bei ihren Emkaüfen, unsepel Inserenten unter Berufung auf die bezügliche Anzeige zm bevorzugen. & J' * Pcrsonalnachricht. Dr. Siegmünd Gara ordiniert W Gelenkskrankherten und Ischias in Bade« bei Wie». Thcaterplatz 1 (früher in Prstyan). * Begräbnisse am ' heutigen Tage: Zentral' f r i e d h o f: 9 Uhr S ch a r s i n g e r Netti; 9 Uhr 30 Mi«^ S p i e g e l Heinrich. — Neuer Friedho f: 9- Uhv B l a u st e i n Osias; 9 Uhr 20. Min. H i r s ch h o r «-' ander Jakob' 9 Uhr 40 Mm. B r u m Joses; 10 Uhr Kunz Hugo; 10 Uhr "20 Mm. Fuhrmann Josefine.^ 10 Uhr 40 Mm. H e r l i n g e r Samuel; 11 Uhr H i l s b e.r^ Eduard; H Uhr 20 Min. G u t t m a n n Heinrich. « Sitzungen int Nathans. Dienstag um 9 Uhr v»r-i mittags tritt der Stadlsenat zuseiner ersten Geschästssitzuug zusammen. Der Gemeinderat hält am Freitag um 4 Uhr nachmittags eine Sitzung ab. * Der Bahnverkehr. Am Dienstag den 8. d. M. verkehrt Strecke Wlen-Wefibahnhof—Salzburg—Feldkirch Zug Nr.225» Der Zug ist frei für*den allgemeinen BeAehr. (Abfahrt 1 Uhr 25 Min. nachm., Ankunft Frldürch nächsten Tag 2 Uhr 48 Min»i nachm.) *,j * 13 Flecktyphusfüye i« Wien. In der Woche vom^ 83. bis 29. v. M. wurden beim Vokksgesundheitsamt im Staatsamte für iouale Verwaltung 4 Neuerkrankungen an Blattern,! davon ein Fall in Wien und 14 Neuerkrankungey an FlrckthvhiM davon 13 Fälle in Wien (11 Heimkehrer, 2 ortSftenrde Zivil-t Personen), angrmeldet. . & * Hochschulknrse des Jüdischen Hochschulaus-; Jüdische Geschichte (7 bis 9). ' - ’ ‘ * Kinder nach Schweden. Der Kindertransport Vachs, Schweden, der am 9.d.M. abgehen sollte, mußte auf dm ll.d. M^ verschoben werden und geht am 11. d. M. ym 11 llhrj 35 Minuten nachts vom Nordwestbahnhof ab. 9 Langfinger. Auf dem Wege vom Praterstern bis z««> Fleischmarkt wurde am 28. v. M. dem Siegmund D u n k e l b d» im Hotel „Oesterruchii'cher Hof" wohnhaft, eine dunkelgrün«! krokodillederne Brieftasche mtt 2040 Francs und Dokumente», zusammen K 32.000 wert, in der Straßenbahn im Ul. Bezirks dem Salomon H o r o w i tz, IX.» Berggaffe 20, eine Brieftasche mit K 7650 und Dokumenten gestohlen. / .? Jnskriptiilnsgebühr an der Univerfitat. Dev Jüdische Hochschulausschuß teilt mit, daß nunmehr die Angelegen-! heit der ,e i n t ach e n.G e b ü h r für die ^Kollegen, welche durch E r k ä r u n g Staatsbürger geworden sind, m zufriedenstellendem Sinne vom Rektorat geordnet ist, und verweist aus dis diesbezüglichen Anschläge an der Univerfitat. Ausküntte wegr^ Revers bei Diplomen werden im Hochschulausschuffe erteilt. , j * 1Y. Schwedische Liebesgadenverteilung an Angehörige Kriegsgefangener und Vermißter. Die Hilfsaktion ,des Schwedrschen Roten Kreuzes für Oesterreich veranstaltet in der Zeit vom 8. bis 9. tz. M. zum vierten Male ein» Verteilung-schwedischer Liebesgaben an Angehörige der noch in! Kriegsgefangenschaft Befindlichen und Vermuten, die ihren Wohn« sitz in Wien haben. Familien' bis einschließlich zwei Kinder erhalten ein Paket mit 2 Kilogramm Brotmehl, bei mehr Kindern die doppelte Menge. Jeder, Bezugsberechtigte.erhält seine Liebesgabe. daher jedes Anstcllen übemüsfig ist. Die Verteilung findet ,m Schwedischen Lager, M. Großmarkthalle, Abteilung ^Pol«, nische Fleischhalle", von 8 Uhr früh bis 4 Uhr nachmittags Mtt»' und zwar: Dienstag -en 8. d. M. A bis L, Mittwoch ’&eai 9. d.M. dl bis 2. H A * Max Nordau für die jüdischen Kriegtzinvalide«, Dem Wunsche Max Nordaus entsprechend, den Reingewinn aus dem Verkauf seiner Broschüre: „Die Tragödie der Asfimllatwn". für den Verband der jüdi Lft) e n K r i e g sinvaliden undHeimkehrer i«Wien zu de«, stimmen, hat Herr D. E r d t r a ch t neuerlich den Erlös der zwettm Au,läge dieser Schnst in der Höhe von K 2000 als Beitrag für den Wiederautba« der Exlstenz der Unglücklrchen bei unerlegt. Bisher eingrlaufrn L 4350. ä * Goethe- und Schillers Sarge beraubt. An-! Weimar wud gemeldet: Unbekannte Einbrecher sind iy^vk vergangenen Nachten die Fürstengrnft auf dem alten Frwdhof. eingedrungen Und ssaben die Särge von G o e t h e. Schiller, und Großherzog Karl b er a n b t. Es fehlen goldene «üb! silberne Kränze. Nach den Einbrechern wird eifrig gesucht. 7 4 * VerunglüMe Flieger. Aus Berlin, 6. d. wird gemeldet: Heute mittags stürzte gelegentlnh emes Fluges, der von der rnteralliicrtcn Lustsahrtübmvachungskom'misfion für! eine Filmaufnahme genehmigt war, auf dem Jobannisthaler Flugplatz em Flugzeug ab. Der Flugzeugführrr und m Paffagim mmvL $ 11 o t e t, et« PsMier ist schwer verletzt^," ' tz