Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-06-05 · Heft 491 (5.6.1920) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 491 (5.6.1920)
Date
1920-06-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979569--04335-2990066
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

^eüe 2 * b. r * t n;t ' ,crr—-z.-:—f 1 '» 't t ' Wren. Samstag rWs»1i«rfrH..r«».—.... i T.ii« nwwiwir« Wiener Morgenzeitung uitb jenseits der Nrenzen des JüdenturnS. > Die fugend, ethisch und. völkisch unterernährt, stand (als -Freibeute sowohl den nichtjüdischcn Kirchen als auch denjenigen, die «in innerer Selbfteryältiurgstrieb zum Einschreiten drängte, urr sreien Berfiigung. Die Reichen, durch jahrzehntelange Ratioiüerung der israelitischen Religion und dem jüdischen ^'alkr tiun in gleicher Weise entfremdet, fielen den Lockungen auhernk. Die Armen au Geldmitteln, Uber begütert an Tradition religiösen Empfindungen errichteten Pibelschulcn, die uia>'. urn beim Bilde zu bleiben, religiösü Volksküchen usttneu inoclue.. Die Kuttusgemeinde hat den erstgenannten Prozeß Kirf'1 zu verlnndern. böil letztgenaUutSn nicht zu verwerten vbtt zu fördern verstanden. Bon Heit zn Zeit flackerte iru Kultusvorstand etwas wie ein Äennfsenslichtlejü ans., und man sann darüber nach, wie 1 rie niit sträflichem Leichtsinn vernachlässigte Jugend noch im Uhren Augenblick ans Judentum gefesselt werden könnte? l§o war es der verstorbene Br. Maximilian Steiner, Diner der wenigen jüdischdenkenden Köpfe der älteren Kahal- 'generatiou, der für die Mittelschüler der höheren Klassen freie DlMssi'onSkurse über die neuere Geschichte der Inden und üLcc jüdische Tagesfragen einsührte.^ Der Anfang war vielversprechend, aber es' zetgts sich bald, wie tiefgehend bereits die Kluft war. die der Kultusvorstand durch di.e Rationierung der Religion zwischen sich Und der Jugend nezraben batte. Die jüdische Mittelschuljugend hatte, sich o.-'e-ls vom Kultusvorstand emanzipiert. Sie ging aus die ldr vorgelegte Ration, auf die ausgeklügelten BtskiissiVNSifnm<?u überhaupt nicht ein, sie hatte sich selbst ihre Themen ^stellt, hat Fragen' aufgeworfen und diskutiert, 'die das Wesen des Judentums und seiner ZÜkunfk betrafen. Daren vtese Diskussionen dank der vom Kultusvorstand systematisch betriebenen geistigen Untertversung auch nicht immer auf der Höhe der behandelten Materie, so sprach aus ihnen «ine ttefe Sehnsucht nach jüdisch-historischem Dissen, ' narb einem Erfassen und Erkennen des Wesens de§ Judentums. Die Jugend mit ihrer Geradheit und ihrem Freimut roollte ebenso gerade und freimütige Antwort haben auf die Frage, ob sie bloß einer Religionsgeuofsenschaft augehöre, »tt welcher das Leben eines Juden sich in dem erschöpft, was Kit von. ihren Religionslehrern auf Grund eines' ver» kruooelten Lehrplanes eingegeben, in der Familie aber nicht gebalteu wird, oder ob es nicht ein höheres, über Mit religiösen Schichtungen und Auffassuugen hinausreichenbes, 6?^ Teils umfassendes nationales Judentum gebe, für welches zu arbeiten und zu kämpfen auch einer Modernen Jugend als Ideal vorschweben könnte. Damit war das Schicksal der Diskus, ioirsttirie besiegelt. Die Richtung, welche die Debatten genommen hätten, nmrde als zionistisch» daher gefährlich, verurteilt. Und als man versuchte, die Freiheit der Diskussion einzudämmrn, ohic ihrer selbst Herr' zu werden, verloren die Mittelschüler jedes Interesse und blieben allmählich von den Kursen aus. Auch sonst wurde an dem Lehrplan htrumgeboktert, matt versucht« den Gottesdienst zü Hilfe zu nehmen, Mätt probierte cs mir littirgischen.Gesäugen: Nichts hat genützt. Die tief eingewurzelte Aversion gegen die hebräische Sprache, die von einem eittflußreicheu Kultusvorsteher in einer Debatte über rwn Religionsuntekricht als „tötet PküNder" foM schunvsr wurde, hat ihre faulen Fruchte gezeitigt. . Ditz. Irgend betrachtet den Jugerrdgotteööierrst stls 'Gegenstüttd d?r Beiust'glurg, weil fi« die hebräische Sprüche nicht versteht, nuv was ihr sonst von jüdischer Religion erzählt wird» sindeni-oed?r allgemein-ethische Lehren, die durch das Judentum scheu Gemeingut aller zivilisierten Völker bilden, oder Beschränkungen, die nnc von jenen jungen Leuten verstünden unk» auch gewürdigt werden küttnM, die sie im Häufe miterlebt, wir möchten, sagen, Mitgenössen haben. Diese Kinder aber stehen un strengsten Gegensatz zu einem Kültüsvo'rständ, der ihnen eine jüdische Lehre vvrschrekbt, die ivedek religiös noch national einest Inhalt hat. ' * * ' Lange haben die Juden Wiens zu ihrem eigene» Schaben diesen für das Judentum gefahrvollen Zuststnd ertragen, bis sich Ansätze iür die Schaffung eines wirklich jüdischen Schulwerkes zeigten. Aber auch diese fanden ÜNd finden keine Förderung oder auch nur Aufmunterung durch die Kuttusgemeinde, deren assimilatorische Vertreter in solchem Beginnen den' Sturz des alten Systems erblicken und es daher fürchten und bekämpfen. ES ist wahrhaftig auch ungerecht, bas völlig- ASi> sagen des jüdischen Religionsunterrichtes in Unseren Schülen dnn Religionslehrern oder dem Schulamt der Kultüsgemttnds -ufs Kerbholz zu schreiben. Heide sind ausübende Orgünö eines Regimes, das niemals auch Nur den Willen gezeigt hat, den Religionsunterricht zu einer lebendigen Lehre eines lebenskräftigen Judentums auszugestalten. Das zeigte sich am beiten in der Struktur der NMgwnslehverbildUngskurse, die unter einem fähigeu, jüdisch fühlenden Vorstand leicht zu einer ständigen Anstalt hätte ausgestaltek werden können, aber unter dem assimilatorischen KultNsvötstaNb ebdtl NM nrr Heranbildung von jungen Leuten diente, deren Berus rs sein soll, einen Religionsunterricht ohne Leben und öhNe Inhalt zu vermitteln. Lehrer, die es jemals gewagt haben, ihren Unterricht wenigstens ia dem ihnen als zulässig übertragenen Ausmaß streng und ernst zu nehmen und die Unwissenheit oder die Ungebardigkeit des Schülers durch die Note büßen zu lassen, wurden für ein solches Vorgehen gerügt und als unbrauchbar erklärt. Wir haben unter unseren Lehrern eine beträchtliche Zahl solcher,. die auch größeren Anforderungen gewachsen tvärvn, ivenn ihnen hiezu das Betätigungsgeb'iet geböten würde, und auch bas beste und tüchtigste Schulamt muß versagen, wenn es mit gebundener Marschroute einem System dienen muß, das die Ambition hat, keine Schulen, kein Unterrichtswerk zu besitzen und den Religionsunterricht nur verwüstet, genau so wie den Fried- Hor, bic Stiftungen »«ft 8<i$ alle Amts Haus, das aus deru Ghetto sranimt. Politische^tundschau. ZwokerM Matz. Lodz, % Juni. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) DaS hiesige Preisgericht hat die Brüder Israel und Leser Kahan. Herausgoher des „Lodzer Volksblattes", zu je vrer MoNatün Gefängnis verurteilt. D»e von >en Brüdern herausgegehene Zeitung Hütte eine „Ein 'tiller Pogrom" betttette Ootiz aus der Bialystoker Zeitung »Das neue Leben'^ abgedrucki, in der. gesagt wird, dan die B:alyftvker Abteilung des „HaliptaUssickt^- rates" ber der Verteilung von Lebensmitteln üN die Bevölkerung von Bialystok der jüdischen Bevölkerung 30 Prozent, der polnischen 70 Prozent der Lebensmittel überweist, wodurch die jüdische Bevölkerung, welche in Bialystok einen weit höheren Prozentsatz be« trägt, benachteiligt wird. DaS Gericht sah darin etil Vergehen gegen die §8 61 und 1L9 des Strafgesetzes durch .jAgitakiöN gegen staatliche Behörden" (der „HauptaufsichtZrat" in Lodz ist nämlich, wie der Verteidiger ansführte, keine staatliche Institution) und ^Aufhetzung eines Teiles der Bevölkerung gegen den anderen". » - Der L „Kurjer Warszawski" hat in einer seiner letzten Nummern in einer Besprechung der bisherigen Ergübnisjü bet polnischen inneren Anleihe geschrieben: ,M$ ist bekannt, datz — besonders auf der. Provinz die Juden die polnische MllSihe tticht zeichnen." -»Gazeta poranna"< zitiert in Nk. 141 einen ÄUZspruch des polnischen VizemiNistets ftir Handel - und Industrie Ny bar skr auf einem Meeting der polnr» schett Küufmannschast: „Die Juden boykottiereu die polnische Staatsanleihe.^ Der Verband der jüdischen Katkslente hat gegen diese Worte in seiner Vollversammlung schärfsten Protest, eingelegt rtNd statistisch Nachgewiesen, daß sie unwahr sind. Von einer Anklage wegen „Aufhetzung eines Teiles der Bevölkerung gegen einen anderen" gegen die beiden Zeitungen und den Vizeminifter hat man bislang nichts gehört. Wie in Ungarn die Juden zu Fremden bertvandelt werden. Der christlich nationale Kurs, der seinerzeit von Budapest ausgegangen ist, beginnt in der Provinz eine Auslegung zu finden, die, wenn ihr nicht bald energisch entgegengetreten wird, sämtliche Juden Ungarns mit eiurm Schlage zu vaterlandslosen Fremden zu stempeln droht. Den Äs^nng haben De.breezi.n und Waiz en gemacht. In diesen Städten wurden sämtliche Juden, ohne Rücksicht darauf, ob sie ungarische Staatsbürger sind oder nicht, und auch unbekümmert darum, daß sie schon seit JahIzehnten in der betreffenden Gemeinde leben, für Ortsfremde erklärt, wenn ihnen UachgewiLseu werben konnte, baß sie nicht in ihren Wohnorten zuständig sind. Mit biigser Begründung wurden in den letzten Wochen aus den Städten Debreezin. Maizew Md. -deren.Umgebung, nahezu achthundert Personen, Mänttüe, Frsustt und Kittoev, äus^wiesen und buchstäblich vertrilZben, nachdem sie aller Mittel bebaubt wurden. Bezeichnend für die Zustände in Ungarn ist die Tatsache, daß die RrgMüttg Nicht weiß, was sie mit diesen Hunderten von vertriebenen Juden, die nach Budapest gekommen sind, um bei der Regierung Schutz zu suchen, anfangsn soll. Sie hat nicht die Macht» sie in ihre alten Wohnorte zu repatriieren, ihnen dort Schutz zu gewahren und zu entschädigen, noch aber, sie. die ja schließlich zum überwiegenden Teile Ungariiche StaMbÜkW sind, dEwärts anzusWetN. Vorläufig hat die BudapDer tzbthsdoxü KNliUsgrmeinde die obdachlosen jüdischen Opfer deS chriftlichnaNionalcn Kurses in. den. LahrsäteN der orthodoxen Schule notdürftig untergsbracht. Was aus diesen unschuldigen, unglücklichen Menschen werden kann, weiß heute niemand. . -T i , iA. Hie Huken tu ÄLuemu^r. Die ersten Juden kamen im Jahrö 1622 nach Däne- Mark. 35 Jahre später, im Jahre 1667, wurde die jüdische Gemeinde in Koken Häg sn gegründet. Im Jahre 10i4 erhielten die Juden in Dänemark die Gleichberechtigung. Seit 1879 Nehmen sie aktivön Anteil am öffentlichen Leben, bekleiden vielfach hohe Stellungen in der Zentralregierung itttb in den lokalen Selbstver- Maltungsbehorden. Der bekannteste dänische Jude ist wohl der Publizist Georg Brandes. Sein Bruder lEdüürd Brandes war lange Zeit Minister in Dänemark. Die Zahl der Juden in Dänemark beträgt nach der letzten Volkszählung 80Ö0, das ist vier PrWttt der samtbevölkötUNg; davon kdbett 4000 in Kopenhagen. JNi Kriege kam ein verhältnismäßig nicht geringer jüdischer Zustrom aus dem Ausländ näch Kopenhagen: auf diesen Umstand und dis in' den letzten Jahren besonders rege Anteilnahme der dänischen Judenheit an dem sozialen Hilfswerk für die Juden Osteuropas ist es zUkückzUführen, daß in der letzten Zeit die dänische Presse dem allgemeinen jüdischen Problem, sowohl von her politt' schen und wirtschaftlichen wie auch von der knlturellen Seite her, stcsrkes Interesse zngewendet hat. Naiionatversammlung. Dir nächste Sitzung der Nationalv«sammiuns fwdrt D i e u s t n 0 dt» 8, 9 a ti t, 3 11 b r n n & m i 11 a a statt, Cgun? 1920 T 1... / 'itT[jtou"m\ Telegramme. Der ungarische Friedensverirag uu<erzelchA«tt. Paris, 4. Juni. (Havas.) Der ungarische Friedensvertrag ist um 4 Uhr 30 Minuten Nachmittag unter-' .zeichnet worden. Ungarns Trauerfltznng. , Budapest, 4. Juni. (Ung. TLl>Korr>Bur.) Natio» nalversammlttng. Präsident Rakdvsky eröffnet die Sitzung'mit folgender Ansprache'. Ungarn ist heute an einem historischen Wendepunkt angelangt. Heute wird der Friedensvertmg unterzeichnet, welcher die' Zerstückelung unseres tausendjährigen - Landes auZspricht. Friedensvertrag wird genannt, was > nicht öwigött Frieden, sondern ewigen Unfrieden, nicht Ruhe, sondekn fortwährende Beunruhigung, nicht liebevolles Zusammenwirken iin Interesse der großen Ziele der Menschheit bedeutet, sondern geeignet ist. Avieimcht Wischen den Völkern zu schassen. und künstlich den Keim zu neuen Wirren zu säen. (Lebhafter Beifall Irnd Händeklatschen im ganzen Hanse.) Abgeordneter Vnppert (Partei der kleinen Landwirte): Eine Kriegserklärung in Form eines Friedens!! Präsident: DM Zwange folgend, Unterzeichnen wir diesen sogenaittcken Friedensvertrag. Aber zu nsimöglichen Dingen kann niemand gezwtrngen werden. Dieser Vertrag enthält sowohl in moralischer wie mate. rieller Beziehung so unmögliche Dinge, daß sie nicht verwirklicht werden können. (Lebhüfte Zustinrmung' im ganzen Hause.) Alle Ungerechtigkeiten, mögen sie nun von einzelnen oder von Nationen begangen werden, rächen sich von selbst. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen!) An diesem traurigen Lüge setzen wir nnser Vertrauen auf die göttliche Vorsehung. Wir vertrauen auf die Zähigkeit unserer Nation, die ein Jahrtauserw hindurch der Schntzwäll Guropas war. Wir vertrauen auf die vielen guten' Eigenschaften unseres Volkes und schließlich auf nnlere eigene Kraft, die, durch andauernde Arbeit entwickelt, den alton Wahrspruch verwirklichen wird:^ Mhret den llngar Nicht an! (Lebhafter Beifall und Häudellatschen.) Den von uns abgetrönnien Landes teilen aber rufen wir zu: Nach tausendsährigem Znsammenktzben müssen wir scheiden, aber nicht auf ewig! ffstuse: Wir scheiden nicht! Niemals)) Von diesem Augenblick angefangen werden alle unsere Gedanken, wird jeder Schlag unseres Herzens bei Lag ünd bei Nacht darauf gerichtet sein, daß wir uns in altem Nlilnn und alter Größe mit ihnen vereinigen und, indem wir sie beim Abschied noch einmal an unser Herz drücken, verschmelzen unsere Seelen so, daß keinerlei Kübüls, keinerlei Gewalt, keinerlei Macht sie van uns trennen kann. (Wir nehmen nicht Abschied)) Die Mitglieder des .Hauses erheben sich von ihren Sitzen, Der Präsident beantragt, die Sitzung zum Zeichen des Gchnierzes onfznhebeN. (Zustimmung und Nus?: ES lebe Ungarn!) Die Sitzung wird hierauf geschlossen. Buda-'sst. 4. - Juni. (Urtß. L.-K.-B.) Anläßlich der Unlerzeichnung d^'s FriedensvGrtrages blieben heute sämtliche Geschaftsladen geschlossen.. Um 16 Uhr vör^ mitiägs begannen alle Glocken der Bltbavester Kirchen eine halbe Stunde lang .zu läuten. Smntliche Verkehrsmittel standen 16 Minuten lang still; in den staatlichen und städtisch-'u Uemt^rn ruhte ebestsntks die Arbeit durch 16 Minuten. Abends blieben sämtliche Lheattzr und VergnügungSlokale geschlossen. In f« t Touwirs der ÄativUäWersäMMnng wäre« Leüte 'Gerüchte von einer bevörstchsttben Demtssivn der sste,gieruttg verbreitet. Demgegenüber ersähet „Uz W^,.bäß die Begierüng sich wohl mit der Frage ihrer Dernission eingehend besaßt have, aber zur ueberzeugung gekonttnen sei, baß sie hiermit kein Nützliches Ziel erreich?» würde. Vrrhandlüngen wegen der EifsnSshttänschlüffe» Güdäyest» 4. Juni. Wie „M Es? öus Ara d WUttztt. fiüdM dvtt Mtzeawürug VSrhüudiunrlett zrpisrbtn VertlMw von Nugötty MiwäNiM. dir Tschrchd-Slöwütti OMttich ytttz Jügölloivlm in Ängrlegenheit dier Eissrrhahnüns ch l il' statt. ^>otk zurückgetretvn. Washington, 4. Juni. (Reute?.) untsrsiaütssükretktt Polk ist zmückgetreten. Präsident Wilson lM die Demission angsnommen. Die Wirren in England. , London- 4. Juni. (Del.*Komp.) Die Flüttenfiattvn in Queenstvrvn und fünf Stationen dtt Küftenfahrt wurden von Sinnfeinekn Überfallen. Nur in einem Falle gelang es, die Angriffe zurückzuMifen. Die Schlachtschiffe „Baillant* und »Warspite" kamen in Devonport an und haben dort sofort Bvttäle ausgenommen, um Marinetruppett nach Irland zu bringen. Ein Truppenschiff der Regierung ist bereits im Bantryhead gelandet und wird auch an andeter Stelle Truppen landen. Der VÄKäieVunV füll in Persien interbeitieren London, 4. Juni. (Reuter.) Der Äollzügsraf des : Völkerbundes sv^'d sich demnächst in London versLUttneln, um dis Jraq« zu prüfen, ob. det vorn pev'stfcheu Minister des Aeußern vor,-,ebrachjsn Bitte uL I u t ev e u t i o n Folge zu a 'bLu sei.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.