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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-03 · Heft 489 (3.6.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 489 (3.6.1920)
Date
1920-06-03
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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9U..M' WiLNz.DWMsLag Wiener Msegsnzerrüng .s. ^um tiräö £«rr HkckL^.bhgegen^ver sqgt sie, so oft sie sich vom SenLirftÄrtaten .yis^.lAeb-iet des Komischen begeben will. ' Düs ' Ganze übsr war stur Vorwand'-für.,'d-äs.DeM'eiite's' OpersttettsLernS, Emmy Kos-ar.h,, der die einheimischen Grösien bald nbe^strlchlctt düv?w?',^mc' vorzüglich, ge-. des He'rrüB artl' angenehm' auffiel. M. Eine. 2V.0Y0 -X-Spende für jüdische Musik. . In dev letzten Generalversammlung der? Gesellschaft,für Erforschlmg. imdFörderung. jüdischer Musik . ergab die aufgelegte Svrndenliste'einen Betrag von über K 6Ö.ÖOO; wovon K 50.000 allein von -Herrn' Dr-."' Leo- L i n de n.b an m,' -'dem verdienstvollen -Münder, der Gesellschaft,-gezeichnet -würden.' ©amit' tfl, die Grundlage für. den - Ausbau dieses lauge ..-vernachlässigten Forschungsgebietes.gegeben" und es ist. zu. erwarten, baß die wissenschaftlichen.Resultate der-Munksörschung den Ursprung und das Wesen'- der jüdischen Musik llnrle'geü und befruchtend dns das' schaffen ' der jungenjüdischen- Musiker einwirken werden. Im Vorstand der- Gesellschaft. sind die Herren Dr. Linde n b a u m. Professor Wolfsohn, Ludwig S a n d o w. Dr. M a r i l und - Dr. R-o s e nw a l d t vertreten. Ein' wissenschaftliches Kuratorium, dem Musikgelehrte. Hebraisten-und Vertreter des Synagogalgesanges angeboren werden ist in Bildung begriffen,. Der bekannte Musikforscher Idelsohn hat üt Palästina eine Ortsgruppe der Gesellschaft ins Leben gerufen und ' U ni bisherigen Arbeiten dem Kuratorium zur'Publikation übergeben. Acbnliche 'Gesellschaften sind nach dem.Borbild her Wiener Gründung, in London. Warschau, Brunn usw. ins..Lcben geruien worden. In der ermähnten Versammlung hielt Dr. Theodor N e r k. .der bekannte Pshchoanalytiker, einen höchst beifällig-änfgenommenen 'Vortragüber das Scholar in dem er an der Hand zahli eicher- Bibelstellen eine interessante Tbeorie. .über diereligiöse Bedeutung., dieses spezifisch jüdischen Musiklnstrummtes auUcllte. Aus den TheatSM. Int Burgth.eater beginnt die'heutige und «norgige Vorstellung „Der Bauer als Million ä r" um 6 Uhr. Im Den t sch e n Volks t h e a t.e.r gelangt beute nachmittags Z/»3 Uhr Mar Halbes Lirbesdramä „In g e n d" m teilweiser Neubesetzung zu völkstümkichen Preisen ohne Bormerkgrbühr zur Aufführung. .Es. spielen Herr D o n a.t h den Amandus. Herr P a t.e r den .Kaplan Schigorski, Hbir Steinbock den HanS. In den übrigen Rollen sind beschäftigt Fraulem Hochwald. Hraü Förh'und Herr'Schinder. Over» t hie ä t e r. Jrnolge plötzlicher Indisposition des Herrn D u h a n muß der Spielplan nn Dperniheater geändert werden:' Heute. (Donnerstag) wird statt,- „Der Musikant" „Der -Freischütz" gegeben. .Anfang .7 Uhr. ..Kein-Kartenve.kauf. Freitag -Ln .wMOTosca". gelben.,. Zu rrhohten'Preifen//^ .' f ' . ' - In den Ä a w m e r spielen' iutvV WcdckindS „Schloß Wetterstein" Freitüä/ den' 4. und'Monta'ks'dm'7. d. M.'wieder-- holt. .Die -Vorstellungen 'beginnen' um 7. Uhr und für.dieselben gelten Sonntagspreffe. -... , . Die Eix-l-> B Ä-H n e bringt heute.-Z'Uhr uachmittags. im .Stad tthea t'ex.' die humorvolle Korpöhix „D..a s, G n.a d e nb N d"'von Rudolf B r'' x. und nm 7' Übr abends die dreiättige Komödie de's Lcbrnsj ,^E r d'e", "'von-Karl S'ch önh err zur Aufführung. Frau Rosy W e r g i n z bist ihr Gastspiel am Wiener K.o m ö d i e n h a u s nr den»' Wiepec Stück „D a s Sperrsech s e r l" bis 13. Jpnl verlängert. ..?^Eafer in der Josefstadt.' Der / Mangel an neuen ftanzöfijchen'Schwänken brrngt die alterprobten zuiEbrem Diesmal wurden.' die „H e r kulespi 1 l e n" von B i 1 h a u d und H.e.n.n e q u>i n bcrvorgeholt,.' welche-schon vor etl'chrn Jahren, die Habitus, des. sranzöstichen,Cchwanks der Jolefstadt wlt ihrer durch lustige Eindeutigkeit gedeckten Unmahlsche nlichkeit entzückt hatteli. Der Schwank. dessen' Titel' alles sagt, was der sogenannte' Inhalt, dröllig-frech auseinandersetzt, fand wieder sreundlnhe Mufnahme und .das . Publikum dürfte sich ein gutes Stück'Sommers hindurch über die traditionellen, ibin ewig neu erscheinenden Schwankmotivchen amüstcr'en, Herr Rhoden und Herr Marich brachtedie Dinge' amüsant vor, Fräulein M a r-k l. und. die andere Weiblichkeit' '.gaben aus dem Dollen.. 8. 8. ■ Die Buchausgabe der in.-den- Kammerspielen des Deutschen ' Volkstheaters . aufgrjüh.rtsn. -Kgmadre „chj i m m e iß er r e nvonF-el.z- Dörmann ist im Verlag E. P. T'a l & Co., erschienen. . ■ Tage später das schwere Meistersch-afts.sMl gegen Oskrl^ark stattfindet, wird es das erste Bestreben der Mannschaft sein, ohne -verletzte Spieler aus . dem HIeutig>2'w Treffest 'hervor^ugehen.'/Bon/ seitender- .'Häkoah ist also die volle Gepähr "-füv-''eilren^lagLisen^ Mp -fairen Verlauf des Spieles g"egeben/ Es ist anZ-uWmen, daß mich den Anlateuron diese /Basis pehagen-wird. Man wird einen" schärfest " Kampf 'zu sehen bekommen,' dessen Ausgang völlig ungewiß ist. Das. zweite ' Spiel., bringt- 'Na-p .-.mÜ. dem Wien e rS P o r t klstch.. zusammen., Äus ..Grundder zuletzt gezeigten Leistungen ist Rapid. Favorit, aber der Sportklub,, der speziell gegen die Hutteldorfer immer' Höchste stungen vollbringt, geht keineswegs chaucenlos. in den Kämpf.'D-äs Spiel dürfte recht interessant verlausen und einen knappen Sieg Rapids ergaben. , v >*’ ... ,1 - . , ,/ ' Beide Spiele .finden» in. Hntteldorf statt; jenes -zwischen Hakoah und Amateure auf dem W. A.F.-Platz, das zweite auf dem Rapid--Platz. Spielbeginn ist um halb ü- Uhr.. . Da gnf dem W. Ä.F.-Platz kein Var spiel stattfindet, erfolgt die Kassenerösfnung erst um -4 Uhr.?2. Wertere FutzballwetLMele. Mit Rttckncht aus die beiden Cupspiele feiern hente sämtliche übligen erstklassigen Vereine; nur in der zweiten Klaffe sinden einige Meistecschaftsspiele statt. Das Programm lautet: Slovan —Donanstadt (Rcnnweg), Bewegungssvicler-Cricket (Lehrerplatz), Sturm—Sportfreunde (Schwechat) und N. A. C.—Blue Star (Nußdorf). - - Das Krersturnfest. Das - am Sonntag, nachmittags auf dem E i sl a u f v e r e i n s p l a tz e ftattflnbcubc Kreisturnfest verspricht einen glänzenden Verlauf zu nehmen." Der.Aufmarsch der Turn- und Sportvereine, an dem sich auch alle aktiven Fußballer der Hakoah beteiligen werden, wird sicherlich ein imposantes Bild der jüdischen Turn- und Sportbewegung bieten. Die turnerischen und sportlichen Vorführungen werden sicherlich Sehenswertes bringen. Es ist mit einem Massenbesuch zu rechnen. Dre Hakoah tritt heute ^gegerr Amateure in der stärksten Aufstellung an. Sportklub Hazaiv spielt heute nachmiftags auf dem Rußdoiter A. .C<P:atze gegen N. A. C. Hl. Das Spiel beginnt um 2 Uhr. Die Wiener Sportfreunde, die am Sonntag gegen Germania spielen, - haben die Planwahl an .die Schwechater abgetreten: Aüch> heute spstlc Sportfreunde gegen Sruim ans dem Germmna-Platz. s- Häkoah-Touristiks^ktion. Tour vom bi und 6. d. M. Unterbrrg—Kiencck—Kleinzell-^Reisalpe—Anbfmth Anmeldungen bis 4.-d.M. im Sekretariat des Vereines, woselbst auch bit Absahrtszeit bekanntgegrben wird. Führung: Ing. Ackermann. Eine platonische Ehe. So-rasch/als in der KriegSzeN Eben geschloffen wurden, so rasch werden sie jetzt geschstdrn. Beim Ziv.llandesgerich'e finden derzeit in'iast allen vierzehn Berhandlungsiälen täglich Ehescheidungs- Verhandlungen statt — ein Dutzend täglich ist der beiläusige Durchschnitt. Emen breiten Raum nehmen in der letzten Zeit die kmzsristigen Ehen ein. E-st vor einigen Tagen wurde über das Ehc- Der Cup.. . Heute -nächnlittugs - -findet Vlä -Vprschlns;rmldr des Cups.,statt, Die beibeit -Spiele,.Mrd'en darüber entscheiden, welche zwei Vereine , sich l sür,: den Endkampf qststlifizieren, Von den - zwei. Spielen., die . heute zur Austragung gelangen, kommt. jeneptizwischen - H -a k oä h Und Anr aft e .^r<e die größere Bed-entung -zu.. Die beiden Vereine sind das letzte Mal im -OstWtnvnier znsamntrngetroffen. Die Hakoah konnte danNls,-wie. noch allgemein - in Erinnerung ist, ..-cine.n... grandiosen Steg• erringen. Die Amateure fühonr.iNoinenhan noch immer in der erstklassigen MeiM-schäst, ihrM-'Aitssichi?en. ksie zu gewinnen, haben sich aber..infolge der.Zitsprächnitg des verlorenen W. A. F.-Spseles ''än.'Rapid 'bedeuiend verschlechtert. Die Anmteuve setzen.-ftrun alles daran,' wenigstensden.. Cup zu--gewmttenr-'.''--:Nms.'>sie /zw-einer Höchstleistung anspornen' wird .UebLrdicö ist die Mann-- schä'ft von dem' Bestreben.' bäfeelt, .'M diezu Astern erlittene Schlappe" 9-evänchc.- zu.-m'chmen. Die H^kpah sieht dein Spiele viel rnhiger entgegen. Die Mannschaft A)at sich unter-fast 150 Vereinen bis zur-Vorschlußrunde durchgekämpst und damit den Beweis hoher Spielstärke vollbracht. Sich fürdie; Schlußrunde des Cups zu qualifizieren, ist sicherlich sehr ehrenvoll und «rstochenswert, aber für den--Verein sicherlich nicht' -so -wichsia. nls der 'Sft'q ir der Meifter'chest. Da - drei Spoxtpta% W.A.Z gmüetboxf ^trarjenßaßntinie 49, 50 tttt6 52 Keule ßafß 6 WHv Kup-Ksrnifincrte -- s' gegen R Kreis Oesterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine i \ s> Sonntag den 6. Juni, 3 Uhr nachmittags, am Eislauf« vereinsplatz (Lothringerstrasse Linie. 2, K!, j- und D) \ Geräte- und Freiübungsturnen it Boxen, Ringen, Fechten u. volkstümliche Disziplinen Karten. im Vorverkauf: Zionistisches Bureau, II., Zirkus- \ gasse 3B, Redaktion der Wiener Morgen7.eitung“ und bei v allen /foulstischen Turn- und Sportvereinen, trtnmmgsbcqehren zweier Eheleute verhandelt, die ganze drei! Wochen miieinandkr verheiratet waren. Nicht so lange,-nämlich nur zwei Wochen, hat eine Ehe gedauert, deren Trennung, beute vax esnem Ehesenat des Zivillandesgerichlcs unter Vorsitz des Ober»! landrSgcrichlSrates Dr. F a n t a von den Ehepatten einh'^r« ständlrch begehrt wurde. Der Kläger Dr. Alfons T. begründete seine uniiderwindlichc Abneigung dam't. daß seine iunge Frau kalt und a h w e i i nt ö gegen ihn sei. , weil üe allen Ernstes eine platonische Ehe von ihm verlange. Die Gell-.rgie^gah dies zu' Mid ihre Mutter bcstättgtr ats sjengin, daß ihre Tochter bald nach-der Hochzeit verstört und verängstigt zn ihr fidnmmenjck sie fühle sich tief unglücklich, denn so habe sie sich ein eheliches Zusammenleben nicht vorgestellt. -- Vor sitz,: u der: kommt ja vor. daß junge Mädchen uuer-ftrhrrn in die Ehe eintrcten. Dann aber ist es Psticht der Mutter, die Tochter über ihre Pflichten als Gattin äufzuklärrn. —- Z e u g r nx Dieser Verpflichtung bin ich nachgekommen. Aber mir so wenig Erfolg, daß meine Tochter Selbfimordabsichten äußerte, wenn sie mit ihrem Manne nochweiter zusammenlcben nftrßfe. Nach 14 Tagen ist sie denn auch von ihm fortgcgangen. — Vorsitzender: wolle als Mädchen neben ihrem Manne lebep^ Dir' Eh« sollte, wie vorher das Liebesverhältnis, nach ihrem Wunsch-- eine platonische sein. — Nach dm chgesiihttcr Verhandlung, dre tu ihrem weiteren Verlause unter Ausschluß der Oeffcntlichkeit stattfand, und nach einer langen Beratung fällte der Gerichtshof" das Urtetl, wonach das cinverstandliche Ehetrcnnungsbrgehren a b? gewiesen wirrde. _ Die Braut. .- Der Firmenvertreter Joses G. hatte im Jänner dieses , Jahrcs die Bekanntschaft eines hübschen Mädchens gemacht, mit der cr einige Akale nn Caiä Rotunde znsammentraf. Die jungen , Leute wollten einander heiraten. Das Mädchen bestellte schon eine Wohnungseinrichtung und trat zu dem Bräutigam in mtnne» - Verkehr. Das Verhältnis erfuhr jedoch bald eine Aenderung, da der Bräutigam Beobachiungen machte, welche ihm,ein Eingehen einer Ehe nicht gut tunlich erschemrn ließen. Die Braut hatte ihm gestanden, daß sie bereits vorher'' durch vier Jahre einen Freund hatte, und überraschte pan» eines Tages den jungen Mann mit der unangenehmen Eröffnung, daß . sie einen kleinen Seitenspruna gemacht habe, bei dem sie erkrankte. Der Bräutigam brach das Verhältnis ab und die Braut klagte, nun auf Verführung unter Zusage der Ehe. da sie nur durch das Ehcversprechen sich zu den intimen Beziehungen habe bewegen lassen. Außerdem beschuldigte sie den Bräutigam, daß er ihr während ihrer Abwesenheit aus der Tffchlade K 200 entwendet' habe. In der gestern beim Bezirksgerichte dnrchgefülnten Ver- - Handlung wiirde der Angeklagte srelgesprocheu, da von einer Verführung und Entehrung in diescm Falle nicht gesprschen werden könne. _ Die versteckte Schrrmrkkasfetts. Vor beut Schwurgerichte hatte sich gestern der Elektro- ' monbur Stephan K n d r h'a l t wegen Diebstahls zu verantworten. Der Vetter des Angeklagten, der Kunstmaler Anton . Kudihalt, besaß Schmuckstücke im Werte von K 37.000 und Bargeld in der Höhe von etwa K 17.000. Cr verwahrte,Gel» ' und Schmuck in einer versperrten Holzkaffeite und hatte diese, in? seiner Wohnung unter dem 'Diwan versteckt. Stephan Kudrhalt.-, benützte eines Tages die Abwesenheit seines Vetters, um sich dre Kassette anzueignen. Ein großer Teil des Bargeldes wurde m seinem Besitze gefunden, der Schmuck konnte jedoch nicht'tnchr' zustande gebracht werden. Stephan Kudrhalt hatte ihn sclnera .' Freunde Karl H a P a l a übergeben, der die. Pretiosrn. /MS Angst weggcworten haben will, Hapala wurde wegen Dtebstayls-» - tecknehmnng von einem Erkenntnisgencht verurteilt. . . Der Staatsanwalt stellte -fest, daß der Angeklagte dw:- Kassette nicht oleick zu seinem Freunde getragen, sondern persucht hat, den Schmuck auf eigene Faust zu verkaufen.. , Der Gerichtshos verurteilte den Angeklagten ans Geünv des Schuldsprnches der Geschworen zu einemJ-a-h^ret-'' f ch w e r e n K e r k r r. .. i. Sine Klage gegen die ukrainische BolksrepubLik. Zum zweiten Male innerhalb weniger Tage fand eine 1 Verhandlung gegen einen ausw'äilrgeu Staat vor dem ZwH landesgerichte statt. Bei der ersten Verhandlung handelte es,.sich .. um die Türkei; im gegenständlichen Fälle war die Klage.vom . Volksbekleidnngsamte für Bosiuen und die Herzegowina in Sarajevo gegen das Wirtsckiaftsamt und L-irmidierungsamt der ukramischeu Volksrepublik zuhanden deren Vertreter in Wien.^dern ' früheren österreichischen Reichsratsabgeordnelen Wladimir S i ng a l i e w : c z, gerichtet. Die Haupteinwendung der Beklagten . stützte sich ans die E x t e r r i t o r i a. l i" t ii t. Der Gerichts-; Hof hat beschlossen, durch eine Anfrage beim Staatsaml deS ' Aeußern sich darüber zu informieren, welcher Charakter eigentli^ dem beklagten WirtschastS- und Ltanidicrungsamte zuznmrssen \ nnb v e r t a g t e zu diesem Zwecke die Verhandlung. Der Volkswirt. Eine Krone --- 4.vv Centimes Geld. Gestern stellte sich in Zürich - v die österreichische Krone Geld ans . . 1.— ( 3,9o am I. Ium) ' die vsterr. gestempelte Krone Geld ans 4.— ( 4.— am 1. Juni) die tschechische Krone auf ..... . 12.60 112.50 am 1. Juni) die Mark aus .. . . 13.75 (11.10 amf1.,Jnni), Agram . . . . . . . . . . . ......5.80 ( 5.10 am'i..IumV Budapest . ... 3.40 ( 3.40 am 1. Juni)! Warschau.. . . .2.90 ( 2.85 am 1. Juni) ‘ Die Kredite firr Oesterreich. So bedauerlich einerseits die Entmündigung Sesterrrichs' vom Politischen Standpunkt ist, so-kann man andererseitswirt-. schafft ich endlich eine Besserung der Verhältnisse erwarten, .-hewl die Entente will diesen Staat konsolidieren und ihr-Programm ' ist. Oesterreich wieder zu ernster Arbeit Zu' verhelfen. -In den» beispiellos einger'lssenrn Schlendrian soll endlich Ordnung gebracht werden. Wir sollen vor dem Rum bewahrt,-'uns« wertschailliches ^chm soll durch Kredite - - ansrecht^' eihalten werden. . Genau: Ziffern über bereu Höhe hegen noch nicht vor. Die b'.sherigcn Kredite beliefen sich bis Ende des vorigen JahrcS aus ungefähr 78 Millionen Dollar. In dnscm Jahre wurden uns weitere Kredite gewährt. Die Mrhllicfernngen Amerikas im Ausmaß von 200.000 Tonum: machen weitere 25 Millionen Dollar aus. Den Zusagen Riküs n: Rom .une-lgc wird Italien eilten Kredit reu 100 Million^'

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