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Wiener Morgenzeitung · 1920-06-02 · Heft 488 (2.6.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 488 (2.6.1920)
Date
1920-06-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 - Wien, Mittwoch - -- --- - - bamn^elr über die Bluttat in den Zeitungen batten zur Folge, daß im Sicherheitsbureau zahlreiche. Anzeigen einliLfeu. Unter den Anzeige:: befand sich, auch eine vertrauliche Atitreilnug, "die dem PolJeikommissariat. Floridsdorf zutam, derzufolge . beim Gastwirt . Jofcf K a g e l nt c t c r in Etamuiersdorf Nr. 299 am 18. v. M. mittags von einem Fleischhauer ein Schimmel geschla;)cn. rvorden ist,, während, ein braunes Pferdindem zum Gasthaufe gehörigen Garten um die Zeit angebunden gestanden iffJ * ' , . Der erwähnte Fleischhauer ist der 31jährige Pferdefleischhauer Ignaz P a tz e l t, Snebersdori, j Mühlweg 103 wohnhaft und in Floridsdorf, Hauptstraße 37 etabliert. Er wurde nun verhaftet. Anfänglich stellte er in Abrede, daß überhaupt geschlagen worden sei; schließlich gestand er, am 18. v. M., Voy-zwei 'ihm ganz unbekannten Burschen die Pferde, um -Uhr früh um 72.000 Kronen gekauft zu haben. Patzelt erklärte bei feiner Einvernahme, die Burschen nicht näher zu kennen. 'Schließlich machte Patzelt nun eine-Person-' namhaft, von der ec glaubte, daß sie den Bruder »iucs der drei Burschen kennen dürfte. Diese Auskunftsperson wurde zum Amte -zitiert, vermochte aber nicht den Namen, sondern nur den Spitznamen des Gefuchten anzugeben. Dieser Person zeigte, man Lichtbilder der im Sicherheitsbureau als Pferdediebe in - Evidenz stehenden.Personen, und. im Bilde des 25jährigen' Fiakerkutschers Ludwig' S ch umlitz, der gegenwärtig wegen Diebstahls sich in:,. La'ndesgericht in Untersuchungshaft befindet, erkanntedie Auskunstspcrson diesen einer: der drei. Schnmlitz führt.die Spitznamen „Schigerl" und ' „Higeüner". lvurde' weiters vom Sicherheitsbureau ermil-cft. das; dieser Ludwig Schnmlitz einen Bruder,-den 28-.ähr. Chaufteur Franz S.chumlitz, 2. Bez., Abbsstraße 28 ..wohnhaft^ hat. Dieser wurde nun ins Sicherheitsburecku'gebracht und dort bei einer Gegenüberstellung von ...Patzelt - als einer der. Verkäufer der Pferde erkannt. Schnmlitz legte das Geständnis ab, .daß; er »zwar nicht - für die Täter-- schaftan dem Raubmord.in Betracht komme, daß er; aber als Genossebei dem Verkaufe , der, geräubtew Pferde mitgewirkt habe. Bald, danach .hat das Sicherheitsbureau -einen weiteren .Genossen in der Person des zwanzigjährigen Hilfsarbeiters Josef E i tn e £ 2. Bez., Vorgartenftraße.205 wohnhaft, ermittelt .und verhaftet. Der dritte Täter ist, wie festgestellt würde, ser Kaufmann Franz F e l d g r i'l l, ..zu .Eiloggnitz geboren, verheiratet. Nach den Gestän.-üissen des Schumtitz und des Eitner dürfte Feldgrill als. der alleinige Täter-für den Raubmord an ök.arl Jurenpa m Betracht kommen. Feldgcill ist feit, dem Morgen nach der Tat flüchtig. Nach der Darstellung der Verhafteten, .die bisher nicht widerlegt werden .konnte,, hatte Franz Feldgrill, der mit Eitner bekannt ist. diesen schon vor einiger Zeit gefragt, ob er ihm nicht einen Abnehmer für gestohlene Pferde wüß^e. Für das Jerusalemer Nationalmuseum«. MI. Liste.) Es sind neuerdings folgende Spenden eingelansen: Bildhauer H o ch m a n n: Sclbstpörüät. " Maler E d e l m a n n: Selbstpollrät. Malerin Stern: E:n Kunstgcgenstand. Maler H e r s ch l: Selbstporträt. Professor Otto Friedrich: Selbstporlrät und' vier Zeichnungen. Bernhard B o m e l: Eine japauischeK asiette. Medailleur K r e t sch m e r: Eine Kollektion von ihm mtworfener zionistischer Abzeichen. N. N.: 25 Plaketten. Professor Boris Schatz empfängt täglich von 2 bis 3 Uhr mchmittags nt der Wohnung des ' Malers- K r c st i n, I., Konkordiaylatz 5. _ Eine jüdisch-arabische Zeitschrift in Jerusalem. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Hier hat eine jüdisch-arabische Z e i t s ch r i f t zu »rscheinen begonnen. Sie wird in arabischer Sprache anter dem Namen „B r i d A l i u in" herausgegeben und bezweckt die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Juden und Arabern. Die erste Numnrer enthält einen Beitrag aus der Feder eines der bedeutendsten arabischen Schriftsteller in Damaskus. Stranskhs Pech. D: blllmnie tschechische Nationalist St r a n s k h, ein ^rilossrner Jude, hat eine glänzende politische Laufbahn — hinter lick. Es ist nämlich zu gntrrletzt sein Taufschein zum Stein t-es Anstoßes geworden. Er wollte Prästdrnt des Klubs tschechischer nationaldemokratischrr Senatoren werden, fiel aber bei der Abstimmung durch, weil, wie die „Tribuna" berichtet, sein Taufschein n o ch n i ch t alt genug ist. Der Vorfall erinnert an folgende Episode: Stransly, der lange Jahre ein Wortführer der tfchechrschen Chauvinisten in Mähren war. wurde einst befragt, ob ihm die jüdische Abstammung in seiner politischen Karriere niemals hinderlich gewesen ist. „Ern einziges Mal", antwortete er, „kam ich in eine bedenkliche Lage. Ein geistlicher Herr machte in einer Wählerversammlung einen Zwischenruf, in welchem er warnte, mich anzuhörcu, ich fei gar kein Tscheche, sondern ein Jude." Ich antwortete:?r»Wozu haben Sie mich denn getauft, Hochwürden, wenn Sie mich Nicht Men lassen wollen?" Die Situation war gerettet. - Diesmal aber ließ sich die Situation nicht retten und der schlaue Fuchs wird jetzt doch daran glauben müssen, daß man n-cht uvLestraf: Renegat ist. Wiener Morgettzeitrmg.2. Juni 1920 ... Nr. 488'^ Die Wien in die Kultusgemeinde. Wahltag: Sonntag den 27. Znnt. Nachweis der österreichischer Staatsbürgerschaft im Steueramte der Kultus« gemeinde, I. Seiteuftetteugaffe 2, III. Stock. Killtuswahlerversammlungen im IV« rmd XIV. Bezirk. Die Wahlerversauunlung im Hotel Jägerhorn im .4. Bezirk fand in dichtgefülltem Saale statt. Ebenso wiesen die Mariensäle im 14. Bezirk überaus zahlreichen Gesuch auf. Dies beweist, daß die Wiener JudcUschast für-unsere Forderung, die Kultusgemeinde muß eine Volksgemeinde werden. Verständnis hat. Uns geht es auch darum, es in die weitesten Kreise zu verbreiten. Unsere Gegner haben kein Bedürfnis, mit den breiten Massen der Wiener Judenschaft -in Berührung zu kommen. Alles Jüdische ist ihnen ein Greuel. Dieselben Herren, welche jjich heute um Mandate in eine jüdische Gemeinde'bewerben, haben, wie Frau Anitta Müller ausführte, zur Zeit, als der Sieg der jüdischen Sachevor -der ganzen Welt schon entschieden war, in dem berüchtigten Aufruf der „Union", zu dem sich dann niemand bekannte,- erklärt, sie hätten nichts mit jüdischen Forderungen zu tun. Sie wollen eben nichts mit dem Judentum zu tun haben?-Wir aber wollen — und das ist der grundlegende Unterschied, auf den Doktor Karl Poll'ak hinwies.— -^t.der Kultus gemeinde mit .der gesamten Judenschaft arbeiten, um das Judentum von Grund auf-zu festigen. Und gerade unsere Grundford'ernngen. daß die Wiener Kultnsgemeinde bps Instrument für die' Vertretung unserer jüdischen Rechte werde wird uns, wie Abgeordneter S t r i ck'e^r treffend da'leg e, davor bewahren)das Schicksal der ungarischen Juden zu'teilen, welche doch magyarischer als die /Magyaren waren und.sind. JSH8 können nicht dulden, daß die Jndenheit in einzelne Teile' zersplittert wrrd; dadurch wird sie schwach und rechtlos. Darum weisen wir die Mache der Gegnch, . welche Ostjuden gegen Westjuden auLspielen (obwohl sie ja selbst' ihrer Abstammung nach. Ostjude n sind) entschieden' zurück^ Das : widersinnige Argument der Herren Fleischer und Königi stein'äbfL? dast gerade 'wir. .'Jüdischnationalen, die! jahrzehnietang für die restlose Gleichberechtigung unseres 'Volkes kämpfen. Gegner dieser Gleichberechtigung wären,! verdient erst keiner. Gegeuärgümente: Wir wollen die -Rechte und die Würde der Wiener Judett, welche von diesen Herren mit Füßen getreten werden,-wahren. ' 'Die.-'Äü§M^rnngsjr ''.alKh^ Wrtzner wurden" mit per-, -ständnisvollster Ausmerkjamke.it. -angehört -und mit reichen: Boiiall ausg-nömrnen. Ebenso fanden die Aus- - führungen des ' GenieMscates L>r. Hküsichres und «her Herren Oskar Gold sktzmidi? und Dr. Desider lFrie dmann-in den ALarrensälen begeisterte Aufi nähme. In unseren' Versammlungen hat das jüdische -Wien'Gelegenheit, sich ein Urteil über die Bedeutung der Kultusgemeindewahlen zu bilden, und tut dies auch! mit vollem Verständnis; inden Konventikeln der Gegner herrscht Leere, und Oede, das Vakuum der Progrannnlosigkeit. Das Ergebnis wird sich am 27. Juni zeigen. Kultuswählerver»ammlung im XVII. Bezirk. Zur gleichen Zeit, als etwa anderthalb Dutzend Herren sich in einem Klnbzimmerchen des Cafe Nizza auf dem Herna'lseräürtel zu einer intimen Besprechung (nur für geladene Mste!) versammelten, um sich über die .Kultttsgemeindelhahlen zn unterhalten, fand im , G f ch w a n d n e r - S a a l in Hernals eine wirkliche Wählerverfammlung statt, die einen Massenbesuch aller Juden aus -Ottakring und.Hernals aufwies. Und es ist bezeichnend, daß . auf solchen Massenversammlungen alle Redner widerspruchslos ängehört werden; die Gegner ziehen eS vor, statt , öffentlich zu erwidern, die Post für sie arbeiten zu lasten, welche täglich eine Flut von gedruckten Liigen gegen die Jüdischnationalen verbreitet. Da mm Lügen, besonders gedruckte, kurze Beine haben, werden sie von unseren Rednern täglich widerlegt und niemand wiöersetzt sich.. Wenn die Gegner jedoch nicht den Mut" aufbringen, ihre 'Personen für die Sache, .die sie vertreten, einzusetzen und'unsere Widerlegungeil ihrer Lügen unangefochten lassen, so weiß jeder denkende .Jude, was er von ihnest zu halten hat. Sie sind.eben! Lügner. Als. .solche brysidmarkte sie rn der.Hernalser Versammlung Herr Leopold Sitz m a n n in seinen kürzen Eröffnüngsworten, in welchen er auf die neue Zeit hitiwies, welche jetzt für das Judentum angebrochen ist und deren Geist ' auch die Wiener Kultusgemeinde . durchdringen muß. Herr Dr. Fritz S p i tz e r .wies, auf die Lüge hin, die unsere -Gegner verbreiten, indem sie. sägen: Die Juden verlieren ihre staatsbürgerlichen Rechte, wenn sie sich national bekennen. Das Staatsbürgerrechtist ein 'un v e r l i e r b a r e s für jeden Bürger,, auch wenn er jich zu,einer im Lande nicht herrschenden Nation bekennt. - Frau Anitta Müller wies auf - die Selbstver- 'achtung hjn,-hie darin liegt, der herrschenden Nation ijich anzubiedern, wenn sie uns nicht in sich aufnehmen ^will, und legte.; dar, .daß diese Wahl in die Killtus- , gemeinde eine Wahl im Sinne der Entscheidung ist zwischen dem Willen zu jüdischem Leben, das durch die Gemeinde geschützt und gesichert werden soll, und jüdischer Selbstaufgabe. Ein christlicher Staatssekretär sagte nach dein Umsturz mit Bezug ans die heutigen Machthaber in der Knltnsslube; „M t r. h abe n u n) e r c alte n. Hofräteschonweggesch i ckt, a b e r r h t. J u d en s che int s i e noch'immer zu haben 1* Damit wurde das iiberlebte System im Kultusvorstand gebührend gekennzeichnet. Jetzt ist es Zeit, es wegzufegen.. Gemeinderat Dr. Plaschkes legte alle Mängel dieses alten Systems bloß, durch das die Gemeinde zunr Zusammenbruch geführt wurde. Alle Vorschläge , der zionlssischen Kullusvorsteher auf Bessenmg dieser verlotterten Wirtschaft wurden abgelehnt und die Herren, welche heute an der Spitze der gegnerischen Liste siehen, haben die Gemeinde um jährliche Einkünfte von mehr als 20 Millionen Kronen gebracht, weil ihnen der Wille - fehlt, durchdurchgreifende Reform des Steuerwesensv ' demokratische Einrichtung des Wohlfahrtswesens, usw. die Position der Gemeinde zu festigen. Dies^unterlassen sie deshalb, weit ste statt eines sozialen, einheitlichen Jttdentrmls. ein beschränktes.Judentum wollen. Wir wollen-für ein einheitliches Jrrdentum die jüdische Volks gemein de, welche kein jüdisches .Recht preis« gibt. V; , .. v Von-einen: Zwang skataste r, den man als Schre^gesvönst hmstellt. kann keine Rede sein, da durch die von der Friedenskonferenz geschaffene internationale; Rechtsgrundlage die Inanspruchnahme der nationale« Mmdtzrheitsrechte-'eine -f re iw kl lige ist.' Als letzter Redner wies Herr Dr. F ö r st er auf die Lüge unserer Gegner hin, welche vürgeben, ihr religiöse- - Herz-entdeckt zu haben, während^ sie ihre Kinder zue Taufe führen. - ' ' - " Agitationslokale. - wö Auskiinste jeder Art erteilt werden: H a u v t l o k a l fVahlturrach:. H„ Taborstraße 20». Snen* ,- stunden von. 8 bis 12 ubr und von 2 bis 5 Mr. Tel. 416Ä). Für den. I. B e z r r k: Ab -hru^e l„ Franz Josefs'Kai 89 (Doktor . , Leo Lmdenbauml -Bureaustanden von 12 bis 3 Uhr nachmittags. Tel. 4799/VIH. Für den ll. Be»irk linkS der T a b o r st r a st er ll„ Schisiawtsaasie 20, Machstke Hadath. Dureaustunden Von 3 bis 6 Uhr nachmittags.'Tel. 45621. - Für den N. Bezirk recht'S der Ta borst ra stell.. Ka'ser Joscfstraße 42. Dureaustuuden von 2 bis 6 Uhr. . . . Tel. 44.257. Für den .Ul. Beyrkt. U nt ere B r.a d nkt n asie t% Bunaustunden von 10 bis 12 und 3 ViS 5. Uhr »ach» ' -'mittags.-' '? - - i Für drn IV; und V Bezirk : Terra f f e« ca f-4, ^.,Märsa- , reteNplatz. Bureaüstnnden täglich, mit Ausnahme vo« i Freitag und Sonntag, von 8 bis 10 Uh» abends. Auslpnitsstellcn bei dm Herren MaxS tr a ust,lV.» Favorit«^ strqße 21; "Rudolf KrauS, V., Pilgrmngafse 22;! Bernhard. I c 111« e P, V., Margaretenstraße 76. . VI. u it b :VU. Bezirk: VI., Amerlingstraße 19. Bureau-- stunden vön 10 bis 12 Uhr und von 4 brs 8 Uhr. VIII. B ezi r k: D'vde der ^Unrtas", VIII , AuerSpergstratze 21, Souterrain, von 11 bis 1 Uhr und von 4 b:s 6 Uh», >vnd Cajä Palast, VIII,, Alserstraße 9, von 9 bis 11 Üh» .abends. Agiiationsteitnng „Jordama". Die zugeleilte« Agitatoren haben sich Mütwoch, 12 Uhr. f>u melden. IX. Bezirk: IX., Lich'.enstemstraße 11, Tnr 13. Bureau-. 'stunden von 11 bis 2 Uhr «nd 4 bis 6 Uhr. Cafo r.City. IX„ Pvrzellangasie 1, von 8 bi§ 740 Uhr abends. Caft Franz Josels-Bah», IX., Althanplatz 4, von 8 bis 10 . Uhr abends (Armcnrat Beer). X. u n d XI. B e z i r k: X., Favontmstraße 130. Dureaustundrn vo» ' H bis 1l und von 1'bis 4 Uhr, Telephon 53538. XI!., XI,I., XIV. und XV. B ezirk: XII!.. Remdlaasse 44 IJbg. SteinherzV Bureaustunde« von 2 bis 6 Uhr und . . XJIf., Ayschützaaste 8 (Jng. Paul Sobek). .Bureaustunde» 'von 2 bÄ 6 Uhr nachmittags. XVI.- u n d XVII. B e z: r k: Cafe Neuland. XVl.. Thaliasirahe 22, Bnreaustunden von 2 bis 10 Uhr. Tel. 19.166. XVIII. .B e z i r k: XVIII., Währmgerstraße 125 (Gustav Subäy von 8 bis 12 und von 2 bis 4 Uhr. XIX. B ezirk: XIX., Hauptstraße 39 (Caft Döblmz) vo» ‘ 5 bis 8 Uhr. Tel. 93530. . ' XX. Bezirk: XX., TrannselZgasse 7, Tür 14. Bureaustunde» vön 3 bis 8 Uhr abends. XXI. Bezirk: XXl.. Kretzgasse 8 (Dr, Ruß). Tel. 95912. Pnreaustunden 12 bis 1 Uhr. Versammlnngokalende»: Heute 7,8 Uhr abends, Restaurant Wolf, XI,, Mariahilfer» firaße 10^. Referenten: Die Kandidaten. Heute 8 Uhr abends, Cafe Ecke, XVIII., Abt Karlgasse, Ecke Karl Ludwigftraße. Referenten: Bezirksrat Dr. Georg Wein e4-, Dr. Egon Zweig. Y\ Donnerstag den 3. Juni, 7,3 Uhr abmbs, Nestau» raut Llttyiann, UI., Radctzlysiraße 85. Referenten: Anitta. M ii l! e r, Dr. Desider F r i e d m a n n, Dr. Joses Auerbach. Sonntag dm 6. d. M., 10 Uhr vormlltägS, Eaf6 K ü r t h, XX., Mathildmplatz 11. Referenten: Professor Doktor Wilhelm S t e i n, D. N e b e u z a h l. - 'Mo «tag den 7. b. M., 7-.>8 Uhr abends» Verbaudsheiütz - Vl., Koni(lseggasse 10. Referenten: Abgeordneter S tricket, ' Dr. Desider -F r i e d m a n n. Gememderät Dr. P o l l a k « . P a r n a' u. Montag den 7.' d. M., 7,8 Uhr abends, Cafe City, IX. , Porzrllängasie 1. Referenten: Grmeinderat Dr. P l a s ch k e £ Dr. Ärl P o l l a k.— 7,8 Uhr R e st a u ra » ter 8 eß K r e va",IX.,NußdorferstraßeßO.Referenten: Anitta Müllth Architekt Dr. K a r p l n S. ' 'Montag dm 7. d. M., 7,s Uhr- Wiuzigk Saas, X. , Favoritenstraße 111. Referenten: Abgeordntter S..tr.i ck.r-^ Dr. A n r r b a ch, D. N e b e n z a h l. )

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