Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 487 (1.6.1920)
- Date
- 1920-06-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener MorgsnzeiLimg ' 1. Juni 1920 s Die lllablen in die Kultusgemeinde. Wahltag: Sonntag den 27. Juni. NachWeis der österreichischer Staatsbürgerschaft im SteueramLe der Kultusgemeinde, l. SeiLensteLtengasse 2, Hl. Stock. AgiLationslokale, wo Auskünfte jeder Art «teilt werden: Hauptlokal, (Wahlbureau): II., Taborstraße 20 ». Bureauswndcn von 8 bis 12 Uhr und von 2 bis 5 Uhr. Tel. 41630. Für den I. Bezirk: I. MariaTheresienstraße 24. Tel. 5504/Vlll (I. H. W a l t u ch). Bureaustunden von 9 bis 10 Uhr vormittags und 2 bis 4 Uhr nachmittags. Für .den H. B e zirk liyks der Taborstraße: II., Schiffamtsgasse 20, Machsike Hadath, Bureaustunden von 2 bis 6 Uhr. Tel. 45621. Für den ll. Bazirk rechts der Taborstraße: 11. Kaiser Josefstraße 42. Bureaustunden von 2 bis 6 Uhr. Tel. 44.257. Für den Ul. Bezirk: Untere Viaduktgasse 13. Bureaustunden von 10 bis 12 und 3 bis 5 Uhr nachmittags. Für den IV. und V. Bezirk: T e r r a s s e n c a f e. V., Margareteriplajz. Bureaustunden täglich, mit Ausnahme von Frertag und Sonntag, von 8 bis IO Uhr abends. Auskürfftsttellen bei den Herren Max Strau ß, IV., Favoriienstraße 21; Rudolf K r a u s, V., Prlgramgaffe 22; Bernhard I e l l i n e k, V., Margaretenstraße 76. VI. und VII. Bezirk: VI., Amerlingstraße 19. Burcaustundeu von IO bis 12 Uhr und von 4 bis 8 Uhr. VIII. Bezirk: Bude der „Unitas", VIU., Auerspergstraße 21, Souterrain, von 11 bis 1 Uhr und von 4 bis 6 Uhr. und Casö Palast, -VUI,, Alserstraße 9, von 9 bis 11 Uhr abends. Agitationsleitung „Jordania". Die zugeteiltcn Agitatoren haben sich Mittwoch, 12 Uhr, zu melden. IX. Bezirk: IX., Lichteusteinstraße 11, Tür 13. Bureaustunden von 11 bis 2 Uhr und 4 bis 6 Uhr. Cw6 City. IX., Porzellangaffe 1, von 8 bis '^lO-Uhr abends. Caf6 Franz Josris-Bahn, IX., Alihanplatz 4, von 8 bis 10 Uhr abends (Armenrat Beer). X. Bezirk: X., Favorrtenstraße 130. Burcaustimdcir von 8 bis 11 und von 1 bis 4 Uhr, Telephon 53538. XII., XIH., XIV. und XV. B e z i r k: XIII., Reindlgaffe 44 (Ing. StkinherzX Bureaustmiden von 2 bis 6 Uhr und XIII., Anschützgasse 8 (Ing. Paul Sobek). Bureaustunden von 2 bis 6 Ühr nachmittags. XVI. und XVII. Bezirk: Casä Neuland. XVl.. Thalia* straße 22, Bureaustunden von 2 bis 10 Uhr. Tel. 19.166. XVIII. Bezirk: XVM.. Währingerstraße 125 (Gustav SubakZ von 8 bis 12 und von 2 bis 4 Uhr. XIX. Bezirk: XIX.. Hauptstraße 39 (<£# Döbling) von 5 bis 8 Uhr. Tel. 93590. XX. Bezirk: XX.. Traunfelsgaffe 7, Tür 14. Bureaustunden von 3 bis 8 Uhr abends. XXI. Bezirk: XXI., Kretzaaffe 8 (Pr. Nuß). Tel. 98912. Bureaustunden 12 bis 1 Ühr. Dersarnmlrrngskalender: Heute ^z8 Uhr, IV.. Hauptstraße 108, Hot^ lIäg e rst o r n. Referenten: Abgeordneter Ing. Robert Stricker, Anitta Müller. Dr. Karl P o l l a k. Heute, 7 Ubr. XIV.. Sechsbauserstraße 52, M a r i i n« s ä l e. Referenten: Abgeordneter Stricker, Gememderat Doktor: P l as ch k e §, Oskar Goldschmidt, Dr. D. F r i e Lm a n n. M lttwoch den 2. Juni, V-8 Uhr abends, Restaurant Mol», VI., Mariahilserstraße 103. Referenten: Die Kandidaten. M i t t w o ch den 2. Juni, 8 Uhr abends, Gase Ecke, XV Abt Karlgassc, Ecke Karl Ludwigsiraße. Referenteii: BczirsZrat Dr. Georg E eine r. Dr. Egon Zweig. Donnerstag dm 3. Juni, V-8 Uhr beuds, Nestau» raut' ^ittmünn^ UI., Radchlystraße 25. Referenren-: Desider Friedman», Dr. Amtla Ä-k-l Müller, Dr. A u e r b a ch. Die Agitations Leiter werden ersucht. Versammlungen von nun an nicht vor V26 Uhr ab anzusetzen. Bon diesem Grundsatz kann nur in dringenden Fallen Abstand genommen werden. Znformationskurs: Herr Gemeinderal Dr. P l a s ch.k e5 wird am Mittwoch der 2. Juni l. I. nm 8 ühr abends im Cafe I Elty, I., Werderlhorgaffe 3, einen informativen Vortrag über unser KultuZgemeittdeprogramm für Agitatoren halten. Zahl- , raches Erscheinen wird empfohlen. Nr. 487 Wien, Dirnslüg ..- - ■■■ ..: bis gesamte ungarische Beamtenschaft grundsätzlich in österreichische Dienste übernommen werden, soweit sie dereit ist, das Gelöbnis auf die österreichische Verfassung »bzulegen und soweit sie den an sie gestellten Anforderungen (Kenntnis der deutscheil Sprache usw.) entspricht. An die Spitze der prouisoriscben Landesregierung in Oedenburg wird Sektionsrat ■ Dr. N c n g c-- bauer, der derzeitige Vertreter der österreichischen Negierung in der interalliierten Mission in Oedenburg, ireten.' Der von der österreichischen Negierung eingeietzten provisorischen Landesregierurig wird eilt provijorrscher' Landesrat beigegebon, der aus Personendie im Burgenland beheimatet und wohnhaft sind, bestehen vird. Aufgabe dieses Landesrates wird es sein,' der Landesregierung bei der Neueinrichtung der Verwaltung beratend zur Seite zu stehen. Geplant ist zunächst sie Errichtung von Bezirk-verwalirmgen, denen die Funktionen der bisherigen Oberstuhlrichterämter'über« :ragen werden. Die acht politischen Bezirke sind Oedenburg-Land, Eisenstädt. Güssmg, Jennersdorf, Mattersdorf, Neusiedl,'Ober-Pullendorf und Oberwarth. Dazu kommen die drei autonomen Städte Oedenburg, Eifenstadt und Rust, wobei Oedenburg als ehemalige. Munizipalstadt auch unter der neuen Berwaltütch eine bevorzugte Stellung einnehmen soll und Landeshmlptstadl wird. _ ' ' Die Unabhängigkeit der Richter. Der Hauptausschuß der Bereinigung deütschosterreichischer Richter faßte in der Sitzung des Hauptäusichusses vom 12. Mai eine Entschließung, in der, es unter anderem heißt: Vorfälle in den letzten Wochen zeigen, daß zweite Kreise der Bevölkerung geneigt sind, Selbsthilfe an Stelle des Richterspruches zu setzen, wobei sie perkennen, daß diese Uebung, wenn sie allgemein würde, zur völligen Auflösung jeder staatlichen und gesellschaftlichem Ordnung, daß sie in die Zeiten beS Faustrechts zurückführen vrüßte. Daß solche Ereignisse voii den berufenen Hütern der öffentlichen Ordnung nicht verhindert werden, vielleicht nicht verhindert werden können, ist ein bedauerliches Zeichen der fortschreitenden Auflösung der StüatZgewalt, der ehestens Einhalt zu tun ein dringendes Geibot der Stunde ist. .Die Vereinigung der österreichischen Richter, welche unter der Monarchie stets aus der Wacht stand, wenn rs galt, die Unabhängigkeit und Reinheit der 'Rechtsprechung zu wahren, hält es auch in der demokratischen Republik für itirc Pflicht, das öffentliche Gewissen wach- - zurütteln, wenn die Rechtsprechung in Gefahr ist. . Wir fordern . die Staatsregierung wie auch die Landesregierungen auf, mit der ganzen Autorität, deren sie fähig sind, dafür zu sorgen, daß jene dös Richters gewahrt werde. Wir fordern die Leitungenaller Parteien auf, ihre Anhänger darüber aufzuklären, daß das von der souveränen Nationalversammlung beschlossene Grundgesetz-über die richterliche Gewalt die Unabhängigkeit des Richters und der Rechtsprechung gewährleistet und daß der Versuch, einzelner parteipolitischer oder gesellschaftlicher Gruppen, das, was sic für Recht halten, gewaltsam durchzusetzen, zur Verneinung jeglichen Rechtes führt. Wir rufen allen verantwortlichen Faktoren'dieses Staates tu§ Gedächtnis, daß die Vichterliche.Gewalt, es war, die am Anfang der staatlichen Ordnung stand-'und daß ihr Zusammenbrnch das Ende dieser Ordnung'bedeutet. Reichsarbeiterratskonferenz. Getter« vormittags wurden die Verhandlungen deS Reichsarbeiterrates vom Abgeordneten Dr. Friedrich Adler eröffnet. An der Konferenz nehmen 191 Delegierte teil. Derttfchösterreichifche Wahlftatiftik, Die Statistische Zentrollommission veröffentlicht jetzt eine Zergliederung der vor Monaten Publizist,len Hauptübcrslchtcn. Es ergibt sich daraus, daß auf einen Abgeordneten von ganz Dcsttschösterreich durchschnittlich 17.569 Stimmen entfielt«. Aus' -einen sozialdemokratischen Abgeordnclcn kamen-17.016 Stimme», aus einen Klerikalen 16.844, ans einen Deutschnationalen 19.686, auf einen Demokraten 17.622, auf einen Jüdischnationalen 15.275 und auf einen Tschechen 16.038 Stimmen. Cljttta ratifiziert unseren Friedensvertrag. Wie aus Peking gemeldet wird, bat der Senat den Friedensvertrag inst Oesterreich ratifiziert. Die Gerüchte über Minister Dr. Zahrq-lznik. Bezugnehmend auf den in einem hiesigen erschienenen Artikel ist der Vertreter des Tschecho-flowa kischen Preßbureaus-in Wien ermächtigt, zu erklären, daß es unwahr ist, daß Minister Dr. Zahraduik direkt oder indirekt versucht hat, sich mit seiner Gattin als Diplomat bei den einzelnen bestehenden 5^ -.- mäiischen Vertretungen einzuführen; vielmehr ist es wahr, daß er darüber weder mit jemandem gesprochen hat noch darüber hat sprechen lassen. Es ist auch-unwahr, daß' er bei einem Funktionär de'r „alten Schule" seine Gattin einführen wollte oder der Gemahlin eines Gesandten einer großen auswärtigen Macht den Anlaß zu einer diesbezüglichen'' Bemerkung gegeben hätte. Dm ganze Sache^st völlig aus der Luft gegriffen. Die „Ostdeutsche Rundschau" erscheint wieder. | Wie wir erfahren, wird die „Ostdeutsche Rundschau" ab 1. Juli wieder als Tagblatt erscheinen. Sie ist mit dem . schönchianischen „Alldeutschen Tagblatt" .fusioniert worden und wird von ciueni Konsortium herausgegebeu, an dessen Spitze - . der großdeutsche Abgeordnete Dr. Sch'v n b au er steht. Chefredakteur wird der bisherige'Herausgeber ^der. „Deutschösterreichischen Mitteilungen" D'r. Alfons Po kl er, der seinerzeit dem Redaktionsverband der „Reichsp öst" angehört hat. Karl Hermann Wolf-ist Mit 150.000 Kronen abgefunden -worden, Karl Ur u o e, der unter dem Namen „Deut" den Briefkasten als Hauptschriftleiter redigiert hat, wurde nach Berlin in die Wüste, geschickt. Das Blatt soll angeblich unter dem Namen „Deutsche Tageszeitung" herauskommen. Das Anfangskapital beträgt zwei Millionen Kronen. Tagesbericht. Eine Nednerzentrale. Nach dem Beschluß von San Rcmo beginnt eine - neue Epoche jüdischer Arbeit. Nun mutz jeder Jude alles darait sehen, sein Wissen über die Notwendigkeiten des jüdischcit Volkes zu bereichern. Um dieses zu verbreiten, ist eine große Zahl von - Rednern .und Vortragenden notwendig. Die Zahl der bereits vorhandenen Referenten ist allzu gering und wird ailch zu sehr in Anspruch genommen, als daß sie diese Arbeit leisten könnte. Die Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien hat sich im Einvernehmen mit dem Zionistischen Landeskomitee zur Aufgabe gemacht, eine Redner- und Refcrentcnzentrale zu schaffen. Dameir und Herren, die; dieser Zentrale angehören wollen, mögen sich.vorläufig schriftlich bei der Lese- und Redehalle jüdischer Hoch-i. schüler, Wieir, 9. Bezirk, Tückenstraße 9, unter genauer Bekanntgabe der Adresse melden. , Der Schiedsverein. Die Wahl des Borstandes. Vorgestern fand die konstituievcude Versammlung; des Schiedst»ereines, von dessen Gründung wir bereits; berichtet haben, in der Kanzlei des. Rechtsanwaltes- Dr. Eniil Hofmannsthal unter starker Beteiligung aus .juristischen Kreisen^ statt. Den' Vorsitz führte Hofrat Professor Dr. Karl Ä-dler, der einleitend die großen Vorteile beleuchtete; die der'Verein,'der Prozessen durch Rechtsweisungen und Datbestandsftststellungen vorzubcugen sncheir will, speziell in unserer Zeit für die gesamte rechtsuchende Welt ,haben-muß. Zugleich werde der Verein sich im Lsnterejse ^Zegenseiti^er Rechtshilfe an die Handelskamu ern der Sukzessionsstaaten mit dem Ersuchen wenden, Vertrauensmänner für die 'Richterliste namhaft zu, machen. Die Ausführungen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Man« schritt hierauf zu den Vorstandswahlen. Gewählt wurden: Hofrat Professor Dr. Karl Adler, Dr. Erich, Ebermann, die Rechtsanwälte Dr. Gustav Fantl und Doktor Alfred Handl, Feldmarschalleutaant i R. Eduard Hentke, Dr. Heinrich, Schuloff, Direktor Franz Watzl und , Hoirat i. P. Dr. Alfred Vodigkh. In der darauf fol- ] genden Vorstandssitzung, in welcher Hofrat Adler zum s Vorsitzenden gewählt ivurde, wurden noch in den Vorstand kooptiert die Herren Kaindl, Albrecht und Doktor Saar. Der Verein nimmt seine Tätigkeit sofort auf.e Geschäftszeit allwöchentlich Montag,, Mittwoch und" Freitag von 11 bis 1 Uhr im Bureau des Vereines^ „Vereinshilfe.", 1'. - Bez., - Schwarzenbergplatz. Nr. 13<! Mezzanin. __ . ’ Die Gehaltsfordermngen der Wiener Konzipienten. Am 29. v. M. fand unter zahlreicher Beteiligung aller. Kreise der Konzipientenschaft die angekündigtc fortgesetzte Tagung; des Konzipienteirtages statt, bet welcher nachstehende Resolutiongefaßt wurde: Die Konzipientenschaft fordert mit Rücksicht aus! die verteuerten Lebensbedingungen folgende Gehaltsmindest-., ansatze: a) Für am Beginn der Rechtsanlvaltspraxis ftcfjcnb^' Konzipienten monatlich UOO Kronen; b) für Konzipienten,^ die mindestens fechs Monate lang ür einer Rechtsanwaltskanzlei!' die Praxis ausgeübt haben^ monatlich 1800 Kronen; e) für! substitutiollsberechtigte Konzipienten monatlich 2000'Kronen;- d) für Konzipienten mit einer Praxis vorr mehr als sechs! Monaten nach erlangter Sübstrtntionsbercchtigung monatlich 2400' Kronen. Hiezu kommt: e) Eine einmalige Jahres-- remuneration im Ausinaß eines Monatsgehaltes und f) eiw - in jydcnr Halbjahr flüssig zu machender Anfchaffungsbeitragj in der gleichen Höhe; g) die Wagengelder sind im larifmäßiMnz. Ausmaß dem Konzipienten zu liquidieren. An den AuSschußder inederösterrcichischen Rechtsanwaltskamnrcr ergeht die Ausfoxperung, diesen Gehaltsmindestsätzen binnen vierzehn Tagen Geltung zu verschaffen, widrigenfallsdie Konzipientenschaft die Rechtsanwaltskammcr'nicht mehr alZ ihre Vertretung ansehen könnte und daraus ihr^ äußerstes. Koi^equcnzcn ziehen müßte. Totschlag wahrend einer Rede Dr. Lewins. Aus Krakau wird uns berichtet: Dr. Schmarjahu Lew in, welcher zurzeit hier weilt, sprach letzten Montag bei einem Massenmeeting über „Die Zukunft des Zionismus". Während in der darauffolgenden.Diskussion der Bundistenführer Dr. Blum sprach, kam es beinr Saaleingang zwischeu dem 23jährigen Simon K 0 r n g 0 l d, welcher auf die Tribüne gehen wollte, um die Versammluug photographisch aufzunehmen, und einem gewissen Pejsach Glasman'n zu einem Wortwechsel. Glasmann ist ein berüchtigter Rowdy,, der seit Monaten das Judenviertel unsicher macht; er gehörtehei der Versammlung zu der von den Bundiftew fee*, stellten „Wache", welche im Saale allerhand Exzesse: verübte; unter anderem wurde ein Teilnehmer durch , einen Stockhieb verletzt. Mitten in dem Wortwechsel zwischen Glasmann und Korngold zog. Glasmann plötzlich ein M e s s e r und stieß es Korngold ins Herz. Korn-' gold -war sofort tot. Die Verwirrung, welche dieser. Zwischenfall in der^ Versammlung hervorrref, benützte der Mörder, um zu flüchten. Die Versammlung, wurde vom . Vorsitzenden Dr. Wah r l/a f t r g zum' Zeichen der Trailer.sofort unterbrochen, ein für dminächstell Tag angesetztcs F r a u e n m e e t i n g abgesagt. Das Begräbnis des ermordeten 5lorngold fand-aus- Wunsch seiner Eltern rn aller Stille statt»