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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-21 · Heft 477 (21.5.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 477 (21.5.1920)
Date
1920-05-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Freitag I im-iiii -■intflwMiV.hV— nnV'ii. n.1 N . .. . —■—m im mvtmi irnr«n*»i Sport. Hakoah rmteMegt gegen Red Star 9 r 1. Das lange Erwartete ist zur Tatsache geworden: die Hakoah hat ein Meisterschaftsspiel verloren. Nach A3 erfolgreichen Spielen die erste Niederlage. Dabei unterlag die Mannschaft nicht dem besseren Gegner, sondern der Tücke des Spielplatzes. Red Star wußte wohl, warum er darauf beharrte, das Wettspiel unbedingt auf seinem Platze zur Austragung z» bringen. Auf diesem graslosrn, von faustgroßen Kieselsteinen besäten Terrain kann eine Kombinationsmannschaft nicht reüssieren. Red <§Lar, leimt sein Spielfeld und hat sich darauf ein eigenes System zurcchigelegl. Die Mannschaft war der Hakoah überlegen und hat den Sieg verdient, allerdings nur unter dielen abnormalen Verhältnissen. Ans jeden: neutralen Boden hatte Red Star gestern gegen dieselbe Hakoah-Mcmnschaft mit 2 bis 3 Toren Differenz' verloren. lieber das Spiel selbst ist wenig zu sagen. Nach abwechselnden Angriffen vergaben die Hakoah-Stürmer einige günstige Gelegenheiten. Einmal stieg Nemes in aussichtsreichster Schußvosition auf den Ball, der übrigens auch alles zu wünschen übrig ließ, ein andermal verschoß Jmv GanZl, nachdem der Tormann sein Gehäuse verlassen hatte. Knipp vor der Pause fiel nach eruem Fehler Lewitus' der einziger Treffer des Spieles. In der zweiten Halbzeit war zuerst die Hakoah überlegen, aber Red Star zog mehrere Leute in die Verteidigung, so daß der Ansturm zurückgeworfen werden konnte. Allmählich flaute die Osiensivkraft der Hakoah ab und das Spiel wurde wieder offen. In der Folge kamen beide Tore gleich oft in Gefahr. DaZ Schiedsrichteramt wurde von Herrn Preßler in völlig einwandfreier Weise versehen. Je einem Eiimctcrstoß wegen .Hand" versagte er die Anerkennung. Knapp vor Schluß schloß er LewttuS und einen Red Star-Spieler berechtigt aus. Obwohl die beiden Verlustpuntte für die Hakoah sehr schmerzlich sind, liegt doch kein Grund zu-irgendwelchem Pesst« mismus vor, umsomehr, als die noch ausstrhenden vier Spiele durchwegs aus regulären Plätzen zur Austragung gelangen. Kispesti—Vudolfshngel 2:1 (2:1). Die Ungarn konnten einen glücklichen Sieg erringen.. Bor Halbzeit waren sie leicht überlegen. Ersenhofer nnd Sandor erzielten zwei Treffer, denen die Wiener nur einen durch Prokop entgegenstellen konnten. Nach Seitenwechsel hatte Rudolsshügel weit mehr vom Spiel, ohne ausgluchen zu können. Schiedsrichter Schönecker. _ Eine DerrLschlarrdrerse der Hakoah.' Der Sportklub Hakoah unternimmt in der Sommerpause eine große Wcltspielfahrt nach Deutschland. Vorläufig sind vier Spiele iu Sachsen fix abgeschlossen. Dieses Management besorgt dieDreZbnerSportzertuug„DerKamp f", die die Hakoah für Dresden, Leipzig, Chemnitz und Plauen verpflichtet hat. Der „Kampf" veranstaltet eine Hakoah-Woche, die das wichtigste sportliche Ereignis Sachsens in diesem Jahre bilden wird. Die Hakoah wird in den oben cur ge führten Städten Auswahlmannschaften gegenüberstehen. Von Sachsen fahrt die Hakoah. nach Berlin und Hamburg, wo sie je zwei Wettspiele austragen wird. Die diesbezüglichen Unterhandlungen stehen vor dem Abschluß. Aus der Hinreise ist auch ein Wettspiel gegen Hagibor, Prag, vorgesehen. lim eine so große Anzahl von Wettspielen im Saufe von 16 Tagen absolvieren zu können, werden ungefähr 20 Fußballer die Fahrt mitmachen, die sich vom 30. Juli bis ungefähr 20. August erstrecken wird. Man darf den Spielern die schöne Reise nach dem beschwerlichen Meisterschastsiahr gönnen. _ Cluer durch Wien. Für das groß» Abloselausen Quer durch Wien wurde folgende Etappeneinteilung diirchgrsührl: Mariahilfer Gürtel—Zirglergaffe (550 Meter)— KrrchkNtzaffe >640 Meter)—SLwcighofergasse (400 Meter)—Elisabrlhstraie (440 Meter)—Goethe-Denkmal (350 Metersi—Dumbagaffr (560 Meter)—Johannesgasse (420 Meter)—Wollzcile (440 Meter) —Aspernürücke -540 Meter)—Carllheater (42 > Meter)—Mayergafse (440 Meter)—Biadukt-Hauplallec (340 Meter)—-Prinzeliaüee (660 Meter)—W. A. C.-Plav Eingang (500 Meter)—Ziel (500 Meter). Die Gesamtlänge der Strecke beträgt 7300 Meter. Ahawath Jion spielt am Psingst'onntag gegen Arbeiter- Sportklub Landstraße. Tamstag Spielern ersamnlluug und Mann-, schaitsaussiellung. Zuschriften an Emanuel F i s c u S, H„ Ubbsstraße 3/28. Die Grazer Hako«h trifft Samstag in Wen ein. um am Sonntag ausperrcht anirrten zu können. Am Montag spielen die Hakoahner in Wiener-Neustadt. Die Hakoahner Jenö G a n s l, M o k n a t und Boros waren während iyrrS Budapest» Uufrnch«ltr< für den 33erFußballk!ul> tätig, der am Souwag gegen Amateure und am Montag gegen Hakoah äntritt. Die 38er kommen mit ihrem betühnuen internationalen Tormann Zsak nach Wien. Berichtigung, Die Adresse des jüdischen Tmnvrrems Makkabr ll ist nicht H., Malzgaste 3. sondern II., Leopoldsgaffe 3, städtische Knabenvollslchrrle. Das Turnen findet statt: für Herren Montag und Donnerstag von 7 biS 9 Uhr m obgenannten Turnsaal, für Damen Mittwoch und Samstag von V.8 bis 9 Uhr und für Kinder an denselben Tagen von 6 bis ‘/*8 Uhr, beides tm Turnsaale des Realgymnasium-, U>, Große Sperlgasse 2 c. Jüdischer Turnverein Makkabi Wien H. Heute 6 Uhr im Ca!6 Industriellen, I. Konkordiaplatz 4, Vorturnerbrsprechung, anschließend nm Vr^ Uhr Turnratssitzung. Die Turner, die beim Laufen ..Q u e r d u r W i e n* starten wollen, haben sich sofort berm Sporiwart zu melden. Gerichtssaal. Der Rnubmsrk an dem Wiener InmeLier Alexander Pollak. Wie erinnerlich, wurde am 3. November v. I. dir Leiche des in Wien vermißten Juweliers Alexander P o l l a k in einem Walde nächst der Ortschaft Kreuchng bei Gchilrbnrg cmlgeimkdm. Der Angenschein ergab sofort, daß Pollak daS Opfer eineS Raub« mordes geworden war, und durch Zufall wurde bald daraus auch der -n'>: :t‘. C'Fmr'Ndrgch'et G"vßama>'n bei Wiener Morgenzsttüng Salzburg, in unmittelbarer Nähe der Grenze gegen Bayern, wurde nämlich der Kaufniann Franz Weiß wegen versuchten Schmuggels von Geld und Schmuck nach Bayern angehalten und es ergab sich hiebei, daß der Schmuck aus dem Besitze des ermordeten Wiener Juweliers stammte. Weiß gestand nun, daß er Pollak unter der Angabe, er könne ihm einen großen Platinkauf vermitteln, nach Schärding gelockt und ihn im Walde mit einem Holzprügel erschlagen habe. Die Handtasche deZ Ermordeten, in der stch Geld und Juwelen 'm Werte von mehr als ll 800.000 befunden, nahm er an sich. Franz Weiß wurde dem zuständigen KreiSgerichte Ried eingeliefcrt, welches sich nun in zweitägiger Verhandlung mit dieser Angelegenheit zu befassen hatte. Der Anklageschrift entnehmen wir folgendes bemerkenswerte Urteil: Franz Weiß verkehrte nur in S ch i e b e r k r e i s e n, , sem Freund war der nn Geiselmordvrozeß in München zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilte Huber. Er selbst wollte einen Monat vor der Tat an Pollak e ine tt ä n d e r e n I u w el 5er, G u.t tm a nn, zum Ankauf von Platin nach Schärding locken,, offenbar um ihm dasselbe Los zu bereiten, das Pollak getroffen hat. In München hat Weiß mit gleichgesinnten Spießgesellen einen Raubmord vorbereitet, der nur durch die Vorsicht des zum Opfer auserkorenen Kaufmannes Ullmann.vereitelt wurde. Vor den Geschwornen wollte Weiß glauben. machen, er habe Pollak bloß betäuben wollen. Aus Grund des einstimmigen GrschwornHiverdikts wurde er wegen Raubmordes zu lebenslängliche m s ch « e r e n K e r f 11 verurteilt.! Am heßtaten zu können. Der wegen Lohnlistenkälschuirg bereits vorbestrafte provisorische Mar'strarsbeamte Richard K u b in mar beim JuvalidenversorMngsnmte der Stadt Wren mit einem Taggrld von K 20 anßestesit, Er hatte auf Invalidenrenten Borschußanwersungin auSzutolacn. Kubm setzte sich Mit den Invaliden Schemel, Weiner und Schmied m Beibmdung, gal» diesen gefälschte Anweisungen und bebod auf diese K 21.000. Außerdem veruntreute er dem russische» Kne»»»esinlg?nen Alexandtowitich ll t<00. f N'chard ÄhHu war gestern vor dem Schwurgerichte unter dem,Vorsitze des ObeiliMdcsaerichtsrates Dr, 33 c f f c l y wegen Betruges und Veruntreuung'angeklägt. Seifte drei Komplizen Weiner, Schcrncl und Schmied werden sich abgesondert zu verantworten htini. Kubin war des Tatsächlichen geständig. Er wollte sich verheiraten, es fehlte ihm aber daß Kapital auf die jetzt, so teure Wohnungseinrichtung, m dieser bedrängten Lage wurde er rückfällig. Der Gerichtshof verurteilte ihn auf Grund des Schuldsvruches der Gcschwornen zu z w e \ Jahren schweren Kerkers. Keiu« des Penfionsimhabers für Er«vruchsfcha»e« an den Pensionären. Am 10. Dcznnber wmde m einer Pension ei»«ebrochcu und unter anderem der d»«»ls d»rt n»»d«h»ffen Krau Johann» H. a»S ihrem Zimmer die »«»ze Gmderobe grstohlen. Di» pofizrilrche» ßksiße»rsch»«-«> sind n4ot-t«S gebkieiin. Da du PensirnSüch»derm jede V»r^»d«n< tMm*, drmßte Freu H. tzre Klage »M Zahlung eines Schatzmer4»heL von ll LStz.vvO ei». Rach Einvrrnadme «ebreter Zeugeu riet der Borstvcnde der Klägerin, die Klage -»rSckp»tnhen und, d e Kosten ihres AilwatleS zu üüIen. Die tNagerin hat diesen Rat br'olat; rS kam em Vrralneh dahin rusi ande. daß Frau H. um er Verzicht auf jeden Anspruch die Mage zuritckzog und jede Partei ihre Kosten selbst zu tragen hat. _ Der Muna-Prozetz. Die bereits kurz nritgeteilte Anklage gegerr den Kladnoer Redakteur Muna und seine elf Genosse« legt ihnen zur Last, daß sie in der ersten Hälftedes Jahres 1919 in und außerdalü der Tschecho-slowatischen Republik den Boden für gei»alt,ame kommunistische Unternehmungen vorbereiteten, zur Mitwirkung das tschrcho-slowakische Militär zu gewinnen trachteten und die Verbindung zwischen den ausländischen und hiesigen Kommunisten vermilteiteil, wodurch sie das Verbrechen des Hochverrates nach § 58 und 59 St.-G. verübt haben. - Die Anklage stützt fich auf Vorgefundene Dokumente und Zeugenaussagen ans denen hervorgeht, daß Murra und die anderen Angeklagten enttveder direkt oder als Vermittler mit Kun und I anouschek in Verbindung standen und daß sie mit diesen' gemeinsam, in der Nacht vom 30. April auf den .1. Mai in der Slowakei eine Erhebirng durchführen wollten, um am nächsten Tage die Räterepublik aus rufen zu können- Ma-faryk sollte von Doktor Smeral abgelöst werden, Muna Minister des Aenßern werden. Auch wurden a us Ungarn große Summen Geldes für komnrunistifche Propaganda in die Republik gebracht sowie AgitattonSmaterial und Waffen in die Slowakei transportiert. Sine besondere Rolle spielte Janouschek, der der Spiritus rmlor der kommunistischen Bestrebungen zu sein scheint. Die Tlnklageschrift führt sein radikales AktiOusprogramm, eine Botschaft an Muna und einen Brief an Alice Masarhk an, in welchem er «rklärt, die Auflösung im Heere schreite vortvärts und inr Gegensatz zum Präsidenten Masaryk werde es Janouschek gelingen, alles niederzureißen. 22. Mai 192». In den nächsten Tagen wird du Zeichnung auf die LoSauleibe 1920 gck»bl>»ffen werden. Der Fchltag vom 22. Mai W-gd «»*>ip«e,»fiich eingchelten und es ist daher geboten, daß alle, bte die vorteffhafte» Aussichten bei ,der Erwerbung der Priimienauleihe sich sichern wollen, die wenigen noch zur Vcrfiigung stehenden ZcrchnunaSkage anSnöyen, «nt sich ein gutes, zinlentragendes und Gewinne bietendes Papler zu sichern, das auch in der Zukunft einen bleibenden, dauerhaften Wert bedeutet. Man behalte das Datum wohl rm Auge und beeele sich, des zum 22. Mar d. Z.» 12 Ahr mittags, zu zeichnen. 8is Der VolLswirl. Ei«e Krsnr — 2.90 Ce«Limes Geld. Gestern stellte sich in Zürich die »sterreichliche Krone Geld auf . .. 2.90 ( 2.95 am 19. Ma? die öftere, resttmpelte Krone Geld aus 8.— ( 3.— am 19. Mai) d!e tschechisch« $imt aut..... -1025 ' 10.50 am 19. Mai) die aus .......... 12.00 >12^5 am 19. Mai) 4.10 ( 4.20 am 19. Mai) Budapest » «•»«•>«*« .«• 2.50 ( 2.65 am 19. 3Rat) Warschau . » . « ...... .2,65 ( 2.70 am 19, Mai) 2i. Mar idw y&:^Tr Der Banknotenumlauf um 493.4 MilloneA Kronen zurückgegangen. Gesamtnvtenumlauf: 61.284 Millionen. Laut Ausweises der Oesterr.-ungar. Banst voifi 7. Mar ist der Vanstnotenumlauf um 493.4 Millionen Kronen gegen den letztgemeldeten Stand zurückge« gangen und beläuft sich nunmehr aus-61.28 Milliarde^ wovon auf Oesterreich 15.07 Milliarden entfallen, Diesei! .beträchtliche Rückgang, seit langer Zeit der erste, ist in den- Ausweisen der Banst eine ungewöhnliche und erfreuliche Erscheinung. Hemdelsnachrichten aus der Tschecho-SlowaKeü Prag, 20. Mai. (Privat.) Die Bank'fiir BroAtndustrl« irt Prag erhielt die' staatliche' Genehmigung zur Erhöhung ihres Aktienkapitals -von 4 Millionen Kronen auf 8 Milliouen Kronen und schreitet daran, 10.000 neue Aktien im Nominalwerte von 400 Kronen herauszugeben, wobei auf ja eine alte Aktie eine neue Aktie entfällt. ' , DÄ: ZeichnungSkürs für..Aktionäre-beträgt - 455 Krone«, für Nrchd« aktionäre. 500, Donen. .; Die Zeichnuugssrist endet am 15. Juni 1920. - .; : Wie der „Ustr. - Ozn.(< meldet, heabsichtigk die im Borfahre g-egründete -Glaswerke A^-G. in Elbogen, ihr Kaprtak von i Million auf- 2 -Millionen Wou-ml^zu erhöhen.' Die Wvsellschaft gedenkt ihre Abteilung für . Tafelglas wesentlich zu erweitern und in-.derselben'eine mpdexne Fabrikationsartj cinzufühven. - i . - . / h ,--- . '.'•-.r-rSOKt Rückivirknng vonr 12. Mäi ftitb die. Frilihten Ms der oberen Elbe infolge der geringeren Tanchtiese' «Ur 66^ bis 139 Pfennige für 100 Kilvgrantm erhöht worden. Es bestehtdiö 'Absicht/ bei der Bildütig des KäbimM! ein neues Ressort für - Außenhandel zu schafsenp Än öi< Spitze soll Dr. H o'to ver,-treten, der jetzt für das Handels« Portefeuille in Aussicht genommen" ist. DaS Haudklsnü'nistcciunl würde bann kin -anderer Fachmaittr leiten.- -' , ÄirLschasL'snachrichten aüs PaWinä. Das Jewish CorresPoüLence.Bureau, London, meldet:-.Di«i Lag?rhöusce in Beirut und Hmffa sind-mit Waren überfüll^ Dies hat einen Preissturz bei sämtlichen Artikeln Mit AuS? nähme der-Lebensmittel verursacht. Die Christen aus Bethlehem haben eine Fischerei-- UU8 Sch'.fsar,rtsgesettschast''für das Tote Meer gegründet. Der Zweck dieser Gesellschaft ist der Waren- und Reisenberrtranspött zwischen den verschiedenen Ortschaften, die am Strande gelegen^ sind, besonders nach Caüszhoe)'wo Bäder n,rd Hotels errichtet werden. __ Die ungarische Ernte. Budapest, so. Mai. In der Nationalversammlung erklärte Ackerb«umnnstcr R u b i n e! auf eine dringende Interpellation des Markgrafen P a l l a v r c i n i, die Regicmngsverord«ung über die A u f t e i l u n g de r neu e n Ernte werde spätestens Ende nächster- Woche erscheinen. Das bisherige Shßcm der Gttre,de,rquinerungen werde aufgehoben, doch werde eine progressive G etreibe.abg ade erfolgen muffen. Das »uf diese Weise zur Verfügung stehende Quantum solle zur Vrrsvrgnng die r A r m e e, d e s N e a tti t e it«» standes int b b er A r b e i t e r verwendet werden. Zu« Deck»»« des itmeren Bedarfes werde der s r e i e B e r k e h r wieder der«eftcllt werden. D,e Ausfuhr aber werde ein staatliches Monopol bilden. In Ungarn sei eine gute mittlere T r u t e zu erwanen und eS sei m hoffen, dasistch durch die GrtreideaUSmbr die valutarischcn Verhältnisse zugunsten Ungarnwesentlich beffern werden. Die S 1 a a t e n, denen Ungarn Getreide liefern werde, müsse» a b e r W a g a o u s u u d K o h l e n z u r V e r f ü g « n g ft ellen, da Ungarn sonst nicht in der Lage sein würde, de« Export abzuwickelu. __ KaMalserhöhrmgen. Die Allgemeine österreichische Bau-» a e s e l l s ch a s t vermehrt ihr Aktienkapital durch Ausgabe von 41.466"/» nenril Aktien ä K 200 von K 6,666.666.66«/, aus ll ld.000.1XW. Auf 33.383V, dieser neuen, ab 1. Jännm 1920 dividcndenderechliglru Aktien wud vom 19. bis einschließlich 31. d. M., em BrzugSrecht, und zwar nachte 1 alten auf I neue Aktie zum Preise von ll 600 toi quel gewährt. Die O e st e r r e i ch i s ch e D a i,m l e r-M o,t o r e n- A-k t i e n g e s« l l s ch a f.t vermehrt, ihr Aklienkapital durch Ansgal'e von 75 0)0 neuen, ab 1. Jänner 1920 dividendenbe-» rechtigtcn Aktien ü ll 200. das ist von 25 auf 40 Millionen Kronen. Auf G2/.r o dieser neuen Aktien wird vöm 20. biS 31. d. M., ein Bezugsrccht, und zwar nach je 2 alten Aktien ans eine neue Aktie zum Preise von ll 775 tel cniel gewährt. Die Hnt 1 erLSchran tz-A.-G., S i e b w a r e m uiid Filztuchsabrikeu, vkrinehrt ihr Aktienkapital uw 40.000 ne«e, äd r. Jauner 1920 divtdendenbrrechtigte Aktien »u II 200 von 12 auf 20 Millionen Kronen. Aus 20.000 Stuo die'er Aktien wird vorn 18. bis einschließlich 28. Mai 1920 ew Be,u»örecht, und Mir nach je 3 alten Amen auf eine neue, zuw Prerse von ll 750 daß Stück. einschlieAlich Zinsen güvährt» Auj cmz'.l»e Stücke tnrsäüt kein Bezugsrecht. Berliner Börse. vrrli», 20. Diai. tDorsebericht.) Der neuerliche stark! Rückßang fast aller Devisenpreise war zwar anfangs, «a» b« B8ne auf die Kursbildung von teilweise weiter abschwäch endet Wirkung, später jedoch trat eine leichte Befestigung auf dep Hauptmärkken ein. __ .j Italie«ftche A««- und Gin fuhr bestimmun gen. Der Leco-Bei4ag in Bozen (Südrirol) hat ein Verzeichnis der italimi« schen Aus- und Einfuhrbestimmungen cherausgegeben, das bei rh« rum Preise von ll 4 oder Lire 1.30 bezogen werden kann. Em« sichtnahmc m daS Verzeichnis ist in der Zollabtcilung der Kamme! (l., Stubenring 8--10) an Wochentagen von 9 bis 3 Uhr möglich» Valutewkturfe. Im gestrigen fteien Verkehr waren die fremden ZahlüngSmitiek etwas schwächer gehalten. Bloß M a r k n o t en lagen fest.. Es notierten: Leinoten ll 3.9& Rntelnoten ll 8.—, Marknojev grÜnll 4,7ft Litell 11.70, S ch w e i z e r R o t e n ll 40.50, D o l l ä $ K 2 IS.-, P s n ii d ll 880.-. t ch e ch r s ch e R o t e n ll 8.9^ A u S z a h lün g P t a g ll4.01,A uFz a h l u n g B ü d a^ p e st ll 94.50, A u s Zahlung Ä g r a m - ll 186.— Ä U S-> zghlung Berlinll 4.81 und u n g e st e in P e t Noten $3'/«. Ö»ti*U Gck«t in «feitt». DerDi«st!ü«s<at dttSüjüttrp Bank m Mett besteht nunmehr aus den Herren Dr. Artui G a r t e n b e r a. Bernhard D o r e g e r ngd Atzp H o ch^ m a it n. Im Hirwlick ans die uenaMasienen AnSlandluzichunge»

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