Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 477 (21.5.1920)
- Date
- 1920-05-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Leite 4 Wien, Freitag Wiener MoLgSRzerörrrrg ^—. ' > ■— ....».«■. T-i«tt-.yjraTnTr,-ffx'TT-jr.-.,-s-,4 ... »—>.— .. ...«>>>>-., Die ZwarrgsbewirtfchMfrung in Devtschlaud. Vcrliu, 20. SDccl. (iSotff.) Iu der vom Reichsrat mr-- ^nommanen ileu'-'il Neich^gewridLSyvttirrrg fLr dis Ernte 1920 virü an bx Z b a .j 4 o c Wirts ch afLLug - sämtlicher ^Ltrciüoarr-rn s-iigehalleu. Auch der Hafer unterÜLgt wieder »er Zr-xMiptvirischaft, ebenso die Lerforgnng mit Herbstürstoffelu cvA -der 'Cülttc 1920. Das bisherige System soll, hiebei aber derart geL;rdert wordeu, daß die landwirtschaftlichen Ner^sirnsch^ft-n «hö Organisationen des Kartofselhrndels mit Lündwirieit Verträge über LiLferungrn von Kartoffeln cksihticßeil sollen. Füv den Fall, daß diese Verträge bis jwitt I. Änglch 1920 i'.b-r zusammen 120 Millionen Zentrier ir.uferl/. sieht die Äewrduuug von eurer weiteren öffentlichen Kewirtsrhaftung aö und überläßt den verbleibenden Nest der Smte fceu ErMgern 5irr beliebigen Verwendung, auch zur §Mrr»nkS. > -v Tagesbericht. £i*c 2Bählerversam«luns der Kultttsgerkemde-' SeamLev. Nicht" isi mehr bezeichnend' für den Zusammenkuvr, tc:l bisherigen Verwalnrugssysiems der ^ultus- Hdweinöe, als das; bei einer von der zionistischen Sektion kH? i. Bezirkes einberufenen, überaus zahlreich beachten Wählerversammlung der KnlruSgemeiirdebeamten uis den Reihen der. Beamtenschaft der Ruf zu hören im: „Dieses System ist bankrott!" Er war nicht vernnzchlt, sondern der Ruf aller. Die Beamtenschaft der LultriSgemeinde, welcher, wie Abgeordneter Stricker rn.ssührte, durch diese Wählerversammlung Gelegenheit wgebcn werdensollte, bei dom bevorstehenden Kampf rm die Kuliusgemeinde klare Stellung zu nehmen,;ab einhellig-ihrer'Zustrmnrung Ausdruck, .als'Abgeordneter Ärstker darauf lünwies, .daß die fetzigen Macht- -vber der Geincinde die trostlose Finanzlage nicht sanieren Lunten, weil sie keine Verbindung mit dem Lebendigen Organismus des Judentums haben, 2nd bekundeten ihren festen Willen, alles zutun, um Liese Verbindung in einer wahren Volksgemeinde Mzrrsteilen. Als Abgeordneter Stricker ausführte, daß der imdenuckratrsche und unfüdifche Wahlrechtsraub, der an %tn iOftfrrdeu begangen wurde, auch finanziell die jchwerften Folgen hatte, daß die Wiener Knltusgemeinde, rie größte gesetzlich anerkannte jüdische Körperschaft der Keit, das Wahlrecht von 3P.W0 Juden nur 17.000?ebe, daß sie die Juden so schonend zur Steuerleistung »eranziehö, Laß heule, die Kulirissteuereingänge nur um ,0 Prozent aestiegen feien und Wien nur 3 Millionen Kronen, an 5^n!russteuern auf bringe, während .die Beräner Gemeiude, welche eine halb so große Zahl Juden hat. 8 Millvmen Mark Sterreremgänge habe, da erfaßten die anwesenden Beamten, daß. sie für eine verioitcit? Jwm^rsirtfihast einiger unfähiger ^Kowed-Juden büßen messen. Dies legte ihnen Gemernderat Plaschkes im Detail dar, der darauf hinwies, daß dieselben Leute, die ihre Unfähigkeit in der Verwaltung der Wiener Institutionen bewiesen hätten, die Gelegenheit, das Deftzit um 7 Millionen jährlich.zu verringern, zurückgewiefen hatten, weil man ihnen im Verwaltungsausschutz keine Präsidentenstelle einräumen wollte, da wußten die Beamten, daß ihre Not aus der sozialen Unfähigkeit der heutigen Machthaber und aus'ihrem Man0c[ an Interesse fü.r alles Iüdische, das durch Titeljä'gerei erseht wird, stammt. Gemeinderot Plaschkes legte den Beamten dar, daß ihre Ehre, welche von den heutigen Machthabern mit Füßen getreten wurde, es fordere, die Partei zu unterstützen, welche aus der Gemeinde eine Volksgemeinde und aus ihren Beamten geachtete Organe der- ' jüdischen öffentlichen Interesse machen wolle. Amtsleiter Kraus z lenkte die Aufmerksamkeit darauf, daß gerade die ärgsten Beamtenfeinde des bisherigen Kultusvorstandes sich in der „offiziellen" Liste au den markantesten Stellen befinden, und die Pfuirufe, welche auI den Reihen der Beamten bei Nennung der Namen Pappenhei m, K e m p l e r, Schreiber erschollen, zeigen den Herren „Offiziellen" Wohl deutlich, wie es um sie steht. Nachdem noch die Herren .S p r i n g e r, S ch w e r i> fing er und Dr. Kaiser den festen Willen der Beamtenschaft ausgesprochen hatten, in ihrem und im jüdischen Interesse der zionistischen Liste zum Siege zu verhelfen, schloß die Versammlung mit einem -warmen Appell der Herren Bojiw und Waltuch, an die Arbeitsenergie der Beamten für die gute Sache, die auch die ihre ist. _ Weizrrramr «nt (Stfcofot* an das österreichische Zionistische LiMve-komitee. Die zionistischen Führer Weizmann und Sokolow haben die Beglückwünschung durch -das Wiener ZionistischeLandeskowitee mit dem folgenden Briese beantwortet: . Werte Gesiuttungsgenosienk Mr sind von San Reino als Träger dar glück- Itdjen Verheißung für das jüdische Volk heimgekebrt. Die natronale .Heimstätte für das jüdische Volk ist von dem Obersten at der Großmächte offiziell anerkannt und dem Friedensvertag mit der Türkei einverleibt worden. Die britische Regierung hat das Mandat.für Palästina übernommen und damit hie r> edle Wiän, für die ErNlAung der jüdischnalionalen Z« de« bevorfteheude« Kultuswahleu. EiufichLnahme in die WLHleeliftea »»b2irblam«»1io«err. Di« Frist für Reklamationen weg«» Auslassung mahlberichtigter oder Aufnahme von mchtwahlberechtigtm Persone« läuft am Sonntag deü 30. d. M. ab. Rrklamatiour» find biL zu diesem Termin i« der Kanzlei der AsltuZgemeinde,Seiterrfiettengaffe 4, schriftlich emzubringeu. Die Feststellung, ob iemäud, der wahlberechtigt ist. auch in der WLHlerüsie ausgenommen ist, geschieht dmch, Einsichtnahme in die Wähltckrsteu, welche dmch 11 Tage von 3 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis '6 Uhr nachmittags (mit Ausnahme der Samstage) zur Einsichtnahme für ' die KultuZLemeind«« anzchörigen au folgende» Stellm anjliege«: Für die Aahlberechtigten des l. Bezirkes.: I, Serteustetteugaffe 4; des U.BrzirleZ(rechts vouderLaborstraße):!!., Tempcl-- gasse 3; des H. Bezirkes (linkZ von der Taborstraße): H., Malzgaffe 16; des M. und Xl. Bezirkes: III., Untere Viaduktgaffe 13; des IV., V. lmb X. Bezirkes: V., Siebmrbrmlnengasse 1; des Ml und VII. Bezirkes: Vt, .SchmMstzafse 3; deS VIH. und IX, Bezirks: IX, Seegaffe 9; des XU. bis XV. Bezirkes: XV., Turuuggsse 22; des XVI. mrd XVII. Bezirkes: XVI., Hnber-- gaffe 8; des XVIH, und XIX. Bezirkes: XVlII., Schoprnhaurrstraße 39; des XX. Bezirkes: XX., Kluckygrffe 11; des XXI. Bezirkes : XXL, Holzmeistergasse 12. Nach § 0 der Wahtarduung für die Arcklusgemeinde feeftfcttt das aktive Wahlrecht alle KultuLsterrerträger der israeMcheu KultuLgemeinde Wien ohne Unterschied des Geschlechts, sofern sie das für die Erlangung der Eigeubcrechtignng gesetzlich vorgeschriebeue Alter (üLerschntteneZ 21. Lebensjahr) erreicht haben, wAche 1. «wl Tage der AaZschmbung der Wahl die vfterre'chffche StalltttzLr-ers-est belitzrn, 2. die Uftttii für daS Jahr der Wahl oder das vsraugegavgeue Kalenderjahr statMrngemaß n«HeschnLde«e KultuZfieuer bis sä« Abläufe der RellaAckraaSfrist (8 9 W.-O.) entrichtet haieu. Die G»mmidt«chd«er und dü destnitisangestellteir Beamten und Beaurtimien der Avttn-guuemde habe» 1ms Wahlrecht ohne Stulerlejfiuvg ßstr dir Auttn^rnravde. Wschlberechtigt find strner. auch ietie das österreichische StaatMche-rrncht nicht bafitzraden KrltusGeneckräger, welche bereits skr die im Iah« 1912 stattgehabte Wahl ür den KuttuZ- »»rst<ud wabkdevrchtqit warm und drr im Pvvkt 2 geforderte» Boraussetznnz entsprmhan haben. Es lst daher uottvochtg, daß jeder K n l t u s st e u er t r L g e r, der daS österreichische Staatsötirgerrecht besitzt nnd seine Steuer bezahlt hat, sich unverzüglich überzeuge, ob er in der Wählerliste ausgenommen wurde, um im entgegengesetzten'Falle sein Wahlrecht zu reklamiere^ - - Das H«n»Ptatzititts»-l»L«l für die KultusWahken. . Das H a u ptagitationslokal für die Kultus-- gemeivdewahleu hat seine Tätligkeit im Lokal de^Jüdische» N a t i 0 n a l r a t e ä; II, T äch 0 rsiraße 20 a, aufge- «awnmr und amtiert täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 biSSllhr nachmittags. Ichdifche Mihler »»d WStzlerinnen deS l V. und V. Ve^rßrS. Alle jene, dir berut find, sich an den Arbeiten für die Lult»s»e»«vd«w«hle» zu bekckGerk, mögen sich bei Herrn Paul Jelinek (SchMvarttchaus Jelinek), I V., Margaretenstraße 76. (Tel. L5--7-21). ehestens melden. Heimstätte zu sorgen. Wir nehmen . dankbar Ihre freundliche Gratulation in diesen Tagen allseitiger Freude zur Kenntnis. In dieser großen Stünde stand das jüdische Volk geeinigt da und wir danken vom Herzen jedem Zionisten, jedem jüdischen Mann und jeder jüdischen Frau für die Unterstützung, welche sie uns in San Remo angedeihen ließen. Die zromftrsche Organisation war Sprecher und Kämpfer für das jüdische Volk bei diesem denkwürdigen Erfolg. Wir möchten Sie ersuchen, jedermann von denen, die sich der gleichen Sache wie wir geweiht haben, das Gefühl unserer tiefen Verpflichtung für den Anteil an dem großen Werke, welches jetzt vollendet, und unsere Ueberzeugung au^zudrücken, daß sie, zu jeder Anstrengung und jedem Opfer bereit, an dem. Wiederaufbau Palästinas Mitarbeiten werden. Weizmann, Sokolow. AnS P«UlfttN«. Stoff», 18. Mai. (Tel. der „Wiener Morgenztg/^) Auf Befehl des Militärgouverneurs Lord Allen b y wurde Mitte April mit der Ausarbeitung eines Planes für den Ausbau des Hafens in Haisf-a begonnen. — In Mikweh-Jsrael werden in Anwesenheit von Juden aus anderen Kolonien Versuche mit dem Furdson-Motorpflug gemacht werden. — Das frühere deutsche Hotel Fast, eines der größten in Palästina, wird unter jüdischer Leitung als Hotel Menby wiedereröffnet werden. P»Sro«e in BrrvOpeff. Dem „Ab end" wird von unterrichteter Seite mii&dcUt: Aw Budape st wurde gestern amtkch gemeldet, daß es an verschiedenen Stellen der Stadt 4U Raufereien gekommen sei. Mit diesen Raufereien hat es folgende Bewandtnis: Hs brochen «n mehreren Stelle« P 0 g r v m e aus, die von d en T r u p p e n derBrachialgrwalt hervowerufien wmden. Cs fi»d mehrere Tote und Verwundete zu beklagen. \ Die Budapests Presse ist chegea der Aensm nicht in der Laste, über diese Borgänge ^ti berichten. 21. Mai 13Ä Vk. 477 Erngeseudet. Hanna Durchfort Max Helfer BicJitz Jabtenow empfehlen sich als Verlobte. ’s Wien, im Mai 1920. ' «m Juwelier Better ' VII., Mariahilferatias'se 98. — Telephon 32099. 32 X XT BLA-TXP T&rli«h Goler«ak«!tektCfel ei& Die „Arbnter-Zrituus" meldet: I« Bndapefi untecnech«« Drachialformatiove» in der Recht auf Mittwoch SlerchUitiLin vier S.tadtgez enden Pogrome, denen m e h r e r r T otcn ad Der wund et e pim fielen. Polizei griff em und gab «eht-tte 6elneu cch. Vor einitze» Tage» schon fandm m S z 0 l u 0 k Potz r v me witeiner größ er e« Za hl v 0 » T v t e.a statt. Drr^ Dudstzester Presse schweigt u«er dem Drucke der Zensur. > Die Exzesse nr Tesche«. P!n»>«ni»D«r hr DtohlmrKa« «»d GoLefcha«. Die Aorrespondmz Herzog meldet aus Teschrn: DE Sntentckounnfffion har entsprechende militärische Änvrduungeuj getroffen und den Zlyug vo» srentdev Element«« <&S feat .Qty «suden und der Umgebung der Stadt in gesHldffenrrn Znchi vatersagt. Die durch die vorgestris« Plünderungen nnnittt» Geschäftsleute haben rmch einer überaus Hunnisch veckanf«» Bersamoüung gegen das Fehlen irglicher SichechritSvorkrhruvßkA auf das lebhafteste Klage erhöbe»'' tnV. eine Äbordnuug zum Präfekt« der PlchiSrck-j komntissisn entsaudt und gebeten, ihr« Sch ad e«e rsatz>! ansp rjj ch e a n P 0 le», die viele MiLio»m bttwtze«,' in geeig«ter Form an den Oberste» Rat nach Paris werterztolLllen-j Der Präfekt der Plebiszitkommisfio» nahm die vorUiibrachtt« De-s schwerdm zur Kenntnis nnd venvnL darauf, daß eS leider eu'bepj notwendigen Anzahl von Ententemilitirr m AbstümmmgS-j Sebiet fehle. \ In Jablmckau mrd Gokleschan wurde giftet« v 0 « Ge< sch äst gu G es ch äst - eplü n d ert und gehtrmchdortzl der augerichtete Schade m v r e l r' M i l! i s # c'r Kronen. ' Verhäng««- der Aurnahmszustande». Tesche«, 20. Mai. (Privat.) Abgesehen vvu emmr t»u i«j städtische» Polizei sofort »nlrrdracktea Plllnderungsversnche der iuden Baracke» an der Peripherie unteryebrachte» Nüchlliutze! herrschte hmte hier Ruhe. Patrouillen deS EntentennkrtLrZ dulde»- keruerlfi Aufamrulringe«. Wre anf/daS bestimmteste verlaute^. steht dir» Lerhängung des Ä » s y a h « s z » st a «.d. e S fötrj ganz OftWilefttn u tt m i 111 l h a 1 L e v 0 r. Tesche», 20. Mar. (Tschecho-siow. PreßLrrr.)' ^Ote üchv»j alliierte Kormniffio« veröffewürcht eine Derochmmg doot 19. d. Wt*; womit Zrvilpersonm zeitweilig wegen einiger Straftaten, bec Mllitäe-ericht-barkelt «»terstült werden. Diese Straftaten siech:! Störung der öffentlichen Ruhe e«d Ordrwng, Aofnrhr, gewall!-- tLützeL Vorgehen gegen erlaubte Versammlungen, Mord, Raub, Totschlag us«. Die mtnallnerte Kowrmtfio» ordnet «eittrZ an, daß im Hinblick ans die Unruhe» ' nn Tescheu« Land die '&«' stimnumgen der Artikel 8, S, 10,12 und IS deS österrerchische« Staatsgrvndgesktzrs vom Jahre 1887 zeitveilig «nszch-ob«^ werden. , ^;_ Die Einreise nach Salzburg. Amtlich, wird mitgrtcilt: Die Gesuchs ia», fSsfeffttoft, der Aulmithgltsbawilligung! gum Ksrgebrouch in de» Heil-, bädern Bad- und Hofgast ein ■ sind emter gkeichzeittgeL Einsendung der Gebühr von 30 Arone« g» die Gevreind-evorstehung Bad-», beziehungsweise Hofgastein zu-richten,. dkLermächtigt find, namens bar LandeSregieernrg »die gamfeftt«; haltSbetvrlligung zu erteilen. -;j Der Kuraufenthult wird nur solche« P«ffp«en die sich mit einem vom Amtsarzt der politischen DezirA< behörde ihres ständigen. Wohiwrtescmsgesiellte«, oder v«rbiese« bestätigten, privatärztliche« ZeugmL Über die Rech« -. Wendigkeit des Kurgebrauches ausweise».? Anspruch auf die Erteilung der Auftukhuktsbewilkigpuz haben außer gewerblicher!, neduftriellc«, kausnrännischen und landwirtschaftlichen Hilfsperpnen:' Prrouen, die sich über die erfolgte Aufnahme in eine Krayken" oder WohltätigkeitZ-. anstalt ausweisen; Personen, die rmchweisbar' ihre Eltern, Lkürder oder Geschwister besuchen, firr die Dauer von s i c b eti Lagen. Sämtliche in das Land emreisende Perfouen nrüffeir sich mit einem gültigen Reisepaß oder einem gültigeir, mit dem Lichtbild des Inhabers versehenen, amtlichen Identität^. vachweis auswcksen. _• Abermalige Verhaftung einer Bande von Bandnotenftempelfälschern. Die Aufregung über das Auftauchen der falscher^ Stempelungelr der Banknoten zu 10.000 Krone» n«Ä 1000 Kronen hat sich einiger«urßeu gelegt, M. die, Oesterwichisch-n«gakische k8a»k die unfehlbar echtezt Note« gegen solche mit dem Aufdruck ,/echt" umÄtufEr -und seitdem bas SicherWitsbiweau ztvei große BMto«, die die falschen Abstempelungen großzügig Mtziebcw haben, die Bande deÄ EhemiEers mch Fabrißrnbn« Heinrich Hauser mrd die de-' Konsinwtmns ScheaeLmmrn-' Krumbem°G«rseük, drr der Gvavrur Jaworka als Fachmatm angehStte, verhaftet hat; es war klar, haß hie Aalschunge«, die in die Tausende geugen, nicht allein Vs» diesen beiden Banden auSgefichrt tvorbc« fein Samrien. Das Sichevheitsburea» sefttzr seins fchtvierige» Nachiw&w&.n w «K iii