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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-19 · Heft 475 (19.5.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 475 (19.5.1920)
Date
1920-05-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Sk. 475 Wien, Mittwoch r-TtfratViWirf-ijo SBiefee* 19. Wai 1920 'ijfAvaitttaftirt! idWT.ruh ä CKUI sts Mission und schrie ans volle« Halse -ei der zarteste« Piarnsfimostelle. Aber dich. Dmchbrechuna der Illusion paßte irgendwie in > das Fremdartige des Ganzen, Man lachte ein wenig und ging' dann, doch ralch zur Tragik über, für deren musikalische Versinn- Edoardo Granell i am Pulte wieder mit schönem Gelingen tätig war. . Dr. K. M. KammerKonzerrL. , PWharmonischc. Chor,, stets auf Förderung beK/Mjtxn 'bedacht,, gab in seinem letzten, Kgmmrr- Kin^ rt'^legenhmt,. eine A rzahl junger Komponrsten aus^e'r 'Schuld '.Schreiers .mit. ansprechenden Werken kennen^ zu lernM. Der 'jugendliche Ernst Krenek' bebÜ'ti'rie mit. einer Se e'rcche in Quartottbesetzung: Violine, Klarinette, Bratsche und Cello. Die SchwisriMi! her'Faktur verhüllte gleichwohl nicht die starls BegLMug 'für - melodische Durchbildung und Chirtakj-erisierung,.. die auch den mu,rkglischen Hünwr eittbeg"rrift. so 'daß 'die Äusführenhen" wie-' der Komponist Mit reichem Beifall bedacht wurden.' Frau Sch u- M a nn und .Frau.Kittel, fetzten ,j„ sich. für Jttobecite Äietzer. ein.^. Jeu? I. A.'DasHtche,'chs waren bei der .Sopranistin ebenso erfolgsicher «ntergebrachL, als die einem./ststherön. Konzert. bekannten'' Lieder von 'C^nst Ka stitz für mittlere Si-rtnme bei der Altistin, die^dep GsimmuWsgehalt ti.f r fe'nen, .auf vornehme W'.rMtz/aWgeße.nden' K sänge holl Lnsschövste. Hugo G pl te s mä nns edlr.Gir'enton.un erstütz e s'e ta in' mit schärfster Wirkung. Den stärksten Eindruck des Abends hint'rließ Karol Nathaus, b.'ssen Variationen und Fuge über ein Thema von' Neger, vom Komponisten vir'uos gespielt, eine hervorragende Begabung ankündigten. Steht auch das W.rk noch unter dem Schatten Debuschs. sv läßk.sich doch bereits eine ausgeprägte, Jndiv'düalität mit originell n Einsäll.u ttnd'Mmü /für ' spezisisch klqvieristische Wirkungen erkennen, ^s' fand' ungewöhnlich warme Aufahme. Im reichhaltigen P"ygrannn gab" es dann noch in: Violmsonckbe'von Si via L a z"z a r i, eistem Op rnkomtzc n sten ans Bozen, bei deren Vortrag Herr. Ernst Straffer, ber Hräschent'des Chores,: .seine Befähigung auch für eigene künstl rische Be äti Mrg voll e w es. E. R. von Rezniceks archaisierendes Cho'we k „Bä'e un'ev",- donHosef Rosen st o ck sor ' fällig studiert üpb glänzend geleitet, machte d'en/Beschlüß. Dernuiunehr verwaiste Philharmonische Chor .. arbeitet zi löcwußt wei,e?.'. Hoffentlich gelingt es. der tatkräftigen Leitung, für Schreker he/ignele Nachfolge zu finden. 'Am festen wäre es freilich, er behielte -den alten/ erprobten Führer. , ' •/ - ___ ' , . U. Das Wiener Mufikfeft. Das erste Konzert. Der Kartenverkauf für die „Meisierauffühmngen Wiener .Konzertkäsfe Gntmamreltzgesetzt.. Die Rnhe der Konzertveranstaltungen wird nut einem Philharmonischen Konzert unter Leitung Felix Weingartners am 2.7. b. M., nachmittags, Vs4 Uhr im Saale der Äkademie der Wissenschaften (Aula der alten Universität) eröffnet. Das Programm bringt eine selten gehörte Symphonie .Haydns „Der Philosoph" mit ganz kleiner Bläserbesetzuug. semer des Meisters „Pastorelle", mstruWentiert von Weingartner, jungen von Lucille Weingartner-Marcel, dünn dir Symphonie v-äur von Mozart, die Cavatine aus „Figaros Hochzeit" (L. Weingartner-Marcel und das Quarrrttkvnzert für Bläser mit He'gleüüng des Orchesters. Degen des geringen Faffungsraurues des Saales könne« Karten m nur beschränkter Anzahl an' der Konzrrtkasse Gutmann zur Ausgabe'gelangen. Aus de» Theatern. Im B « r g t h e a t e r findet morgen. Donnerstag, die Erstaufführung^ der „T toeriit nen", drS Emipides in der deutschen Nachdichtung, von Franz W.e r fie l statt. Im Oper « theater wird morgen, Donnerstag, zu besonderen.Preisen „Car« e n" gegeben. Anfang '^8 Uhr. Die Direktion des D.e u t s ch e ». Po l k S th e a t e r s hat Gerhärt H a u v t m a'n v s Nettestes . Werk. „Der w e i ß'e 'H e i la ü b" zur Aufführung ängetiommen. Den Montezuma (in Bnlm Moiffi) wird Ouko spielen. ' Die nächste Wiederholung des Hn'tenliedes „R u t h" von C. M. L e v e tz o w findet am ZI. d. M.. ,a»-; der ,.N«u e u. Wiener B ü h u ,e" zugunsten des , 3j o « i st j sch e n 8 a n d e s k o m i t e e statt. Karten >rn Köunteelokal, ll, Zwkns-- gaffe 83. (m R. Lvwrund an den Tngeskäfsen. / ' . Heute. Mlttwüch, den 86. d. Mi''.findest'ist der „I ü b i s ch e n Büh n t" im Saale des „Hotel Stesame" 8er Ehreuabrnd der Schauspirlermnen .Frau. P. D r..e i b.l,a t t und .Fräulein R. G e I b. tr t statt. Gegeben wird „D e r L a n d s m a n Komödie in'drei Akten von Sch. Asch. An diesem Abend wrrkt Überdies die berühmte russische Tanztruppe „M a z i m o f f" mit, die gegenwärtig an der Rolandbühne aufirttt. - Sport. Fechtko»knrre«z um die Meisterschaft von Defterreich. Dm 4iit 13. Mni statlgefundenü Konkurrenz war den allen Wiencr irnb auch von auswärtigen'Klubs sehr gut beschißt und'brachte'der Hükoah' drei Diplome und' die Ernennung eines ihrer Fechter (E."F'röh lich) zn'm' Senior. Die Diplome 'erhielten':^ Je eines der Klub für «die Nennung von fünf konkurrenzfähigen Teilnehmern/ jeeines-Herr Georg Farkas (6. PW in Florett) und Herr Egon Froh ltch-(5'. Platz in Säbel). Es placierte sich von. den Hakoähnenr-weiter/-Vw- Herren 'Bruno'' Guth (10. in Florett), Far ka s'(IE. in' Säbel), Fröhlich (14. in Florett). Es - wären in den 'Zwischen- und - Schlnßrnnden .fast lan.te-L Moichwerlige. .E^gichr beteiligt', si? daß von einer Ueberlegenhelt eines Teilnehmers nicht die Rede sein kann; so znm BMspiel hatte Farkas, nur um zwei : Siege weniger als. der Siegerder j Florettxunde - (Herr < Brünner, Union-Fechtklub) und ' erwies sich ihm im Einzelgefecht 3:1 überlegen. Ausschlaggebcrib für die Resultate war die. Ausdauer der Teilnehmer bei der elsstündigen Dauer der Konkurrenz. Große .Ueüerraschung bot Fröhlich, der als der jüngste an Sportjal>ren sich erstklassig Plaereren.konnte.- - ,9(ttt 4. Juni findet die Konkurrenz um die Einreihung in di«: österreichische Nepräsentativmannschaft statt. Voraussichtlich dürfte die Hakoah zwei bis drei Plätze erringen, also ein Resultat, das vor einein halben Jahr bei der' Gründungber Fechtsektion nicht erhofft werden konnte. - Eitle SPeude Hollands für die Wiener Fußballvereine. . Im Lause von Unterhandlungen, die. der österveich 'sche Vsrbandskapitän, Herr Hugo'Meist: mit dem holländischen Fnßballverband wegen' der Wiederanbahnung von sportlichen Beziehungen geführt hat, tercken die' 'Holländer Herrn Meisl mit, daß..sie in den nächsten Tagen hüiltzerl. konrplette Fußbälle für not--, leitende Wiener Vereine ab gehen lassen werden. Die Holländer fügen 'ihten "vüelen Notstandsaktronen für Wien nun eine tveitere auf sportlichem Gebiete hinzu,' was ihnen sicherlich den» Dank und ,die Sympathien aller Sportleute eintraMw wird. Der Oesterreichische Fußballverband hat beschlossen, jedem seiner .Vereine, der keinen eigenen Sportplatz besitzt, einen holländischen Wall zuzuweisen. . Jüdischer Sport in Graz. Hakoah I schlägt Amateure l 1:0 (1: 0) (Meisterschaft). W» bereits kurz berichtet, fand am letzten Samstag das in allen Grazer Sportkleiseu seit langem besprochene Meisterschastsspiel der baden Rivalen Hakoah und Amateure statt, dem 2000 Zuseher beiwohnten. Dre im letzten MMerschastsspdle von Hakoah gezeigte Schwächelrifis war nur Drüb'ergehender Natur, denn die Blau-Wechen kämpften diesmal mit besonderer Ambition und Hingebung, zumal sich die Amateure stets als mragierte Gegner der Hakoah gezeigt haben. F r e i b e r g e r ll im Tore war der beste Mann am Platze; er kann derzeit als einer der besten Grazer Torleute angesehen weiden. Unter anderem hielt er auch einen Elfmeterstoß, zweimal rettete er durch Robmsonade«' kurz, er verteidigte sein Heiligtum m sicherer Manier. Neben ihm waren M e ß n e r, G o l d e n z w e i g, Bernhard und W e i tz n e r in hervorragender Fowt, aber auch der übrige Teck der Mannschaft tatdas Scinige und arbeitete über alles Lob erhaben. , Spielverlauf: Durchwegs offener Kampf, m der is. Minute wird den Amateuren rm Strafstoß Anerkannt, der aber glänzend gehalten wird. Die Blau-Weißen drängen nun heftiger und m [bve\ 35. Minute gelingt es V e t t r l h e i m nacherttem Zulpie! Adler s. unter tösendene Beifall ber zahlreicheu Anhänger die Führung zu errmgen. Nach Seitenwechsel beginnt der Kampf hitziger zu werden. Die Amateure', drängen hestlg auf de» Ausgleich. welcher aber durch die glänzende Arbeit der Hakoah- Hlntenriannschaft verhindert wird. In' der 25. Minute wird ein Strafstoß gegen Amqtcme von Dettclbeim verschossen. In der weiteren Folge spielt sich der Kampf in der Mrtte des Spielfeldes ab, erst gegen Schluß setzt sich Hakoah wieder in der gegnerischen Hälfte fest, ohne am Resultat etwas mehr zu ändern. Nach Schluß-de§ Spieles wurden der siegreichen Hakoah- Mannschast vom Platze bis zum Ankleideraum stürmische Ovationen bereitet, ein Zeichen, daß der' Sieg ein e hrlich verdienter war nnd .welche Achtung fich die Blau-Weißen in der Grazer Sportwelt errungen haben. / Ausstellung: Freibergrr U -7- Meßner, Freiberger l — Glefinger, Goldenzweig, Weitzner -- Lichtenstei«, Adler, Bernhard, Bettelheim, Kraus. Vorher spielten die Reserven. Die Hakoahner unterlagen 1:4 (1:3). Torschütze: Bürger U. Bei Hakoah waren Werchselbamn, Bürger ll, Rosen, Wagner und Kaufmann ll und IU gut. "1" 7 •'.,J" " » Jüdischer SportbereLrt Hechatver, Wie«. Wochenspiegcl. Fußbollsektion: Freitag Spielerverfammlung. Montag Training Hakoah-Platz. Leichtathletik: Donnerstag und Dienstag Training. Samstag den 29, d. M. Vollversammlung. SchwimmseKtion: Dienstag den 25. d. M. Vollversammlung. WanderseKtion : Donnerstag den 20. d. M. Bollver-- sammlung. Knltnrreferat: Mittwoch de» 19. d. M.'Sitzung. Nationalfonvskommisfion: Mittwoch den 26. d. M. Vollsitzung. Sekretariat: Amtsstunden täglich,, mit Ausuahme von Freitag, zwischen 6 und '/-8 Uhr abends. Leitung: Mittwoch: Sitzung. Erscheinen bei allen Anlässen Ehrenpflicht \ ■ . Die nächste Runde des Cup. Die Auslosung der nächsten Runde des Cup hat die Paarung Hakoah gegen Amateure und R a p i d gegen S p 0 r t k l u b ergeben. Die Spiele.finden am 8. Juni statt und haben isich die Vereine auf einen neutralen Sportplatz zu einigen. DaS Hakoah-Amateur- Spiel dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach auf ' dem. W. A. C.-' oder dem Floridsdorfer A. C.—Platze zur Austragung gelangen- HnKvnh - Obev-St. Beit. Der Straf- und Meldeausschuß des FußballverbandeZ hat der Hakoah auch den zweiten Punkt aus, dem 0:0-Spiele gegen Ober-St. Veit zuerkannt, da emwandfrer nachgewieffn wurde, daß in' dm.Reihen der Ober-, St. Beiter ein unbereclttigter Spieler - tätig - war. Die Hakoah sührt^nunrmbr^mrt s e rb s Punkten, vor Germania, die allerdings' e'u Svrcl i'.'enrior-arr'k'.'wi-?-:n bat. Za schi« er Größte Auswahl! Billigste Preise l <# ■ Leopold Stemhart,Wien,!, Biberstraße 9. 4VU/80 ÜTitEPIllifflMT " Panama, Gimdihüte aad nllorhand Hnt- 1 reparaturen worden nach, neuester Modo ' prompt nnd billigst Kiodernieiort XVIU., Währlnger Gürtel 31 und V2I., SZariahtlferstrasne 66 Gerichtssaal. Der Raubmord ttt Zistersdorf. Unter der Anklage des Raubmordes an der greisen Bäuerin Therese Wredermannm Zistersdorf wurde Heutes der 23jährige Spenglergehilfe Leopold F o r st u e t den Gechworenen vorgrführt. Er bekannte sich der am 2. Dezember V.J.' verübten Bluttat schuldig. Das Urteil. Die Geschworenen beantworteten die Schuldfratze aus Ränb/' mord mit 12 Stimmen »Ja"; im Sinne dieses Verdiktes ver-! urteilte der Gerichtshof Leopold Fo rstnerzu20 Jahrenl schweren Kerkers, verschärft durch einsame Absperrung in dunkler Zelle an jedem Jahrestage der Bluttat. Forstner ließ das Urteil'/ ganz gleichgültig. Ans die Frage des Vorsitzenden, ob er die Strafe ' annehme oder dagegen ein Rechtmittel emzulegen denke, erwiderte Forstner: «Ich nimm die Straf' an* Der Muna-Prozetz vertagt. Prag» 18. Mai. (Tschecho-slow. Preßbureau.) Der,MuM-^ Prozeß wurde heute durch Beschluß des Gerichtshofes zwecks' Verhörs neuer Zeugen auf u n b e st i m m t e Zeit vertagt. Verführung unter Zusage der Ehe. Die Sängerin Ernestine V. erhob gegen den Zahntechniku Julius H. die Klage auf Zahlung von K 55.000 als Entschädig gung wegen Verführung unter Zusage der Ehe und Behmderung' der Annahme eines auswärtigen Bühnenengagements, worüber vor dem Zivillandesgericht die Verhandlung stattfand. Zwischen^ der Klägerin' und dein Beklagten halten fich intime Bmehungen' heraüsgebildet, worauf H. ihr die Ehe versprach. Mit Rücksicht auf die ihr in Aussicht gestellte Heirat habe sie alle ihr angebotmen Engagementsantrage über Drängen des Angellägteu ab--' gewiesen. Da die Bentühungcn, einen Ausgleich herbeizuführen? au dem Widerstand des Beklagten scheiterten, wurde die Handlung zur Einvernahme mehrerer Zeugen v e r t a g t, '■■■$ AnverzinsUche oder niedrig verzinsliche Barguthaben, die zur Sicherstellung der Vermögensabgabe gesperrt und daher anderwettig nicht verfüg bar sind, verwendet man am besten zur Zeichnung von Losanleihe. 450 OST-BINK H 0. CZERNOWITZ Aktienkapital 20,000.000 Kronen, bar eingezahlt 16,000.000 Kronen. 506 Alle bankgeschäftiichen Transaktionen. Auszahlungen und Inkassi an allen Plätzen R umäniens, einschliesslich Bessarabien, Siebenbürgen und Bukowina sowie im Auslande. M Der Volkswirt. Eine KrÄ»e 2.80 Eenttmes Geld. Gestern stellte sich in Zürich s die österreichische Krone Geld auf . . 2.S0 ( 2.80 am 17. Matz die österr. grstempelie Krone Geld auf 3.- ( Z.— am 17. Mast die tschechische Krone auf.. 10.10 '10.10 am 37. Mast die Mark auf.. . 11.75 (11.75 am 17. Mast Agram ,»»»,,.»».„,»» 3.75 ( 3.70 am 17» SRttt) Budapest.. . . . . .2.50 ( 2.50 am 17. Mai) Warschau.. 2.70 ( 2.70 am 17. May Die finanzielle Lage nnd die OesterreichLsch-nngarische Bank. - - Unter dem Titel „Die finanzielle Lage und die Oesterreichisch-ungarische Bank" hielt Gouverneur Dr. Ulexander Spitz müller gestern im Niederösterrerchrschen Gewerbeverein einen Vortrag, in welchem! er unter andevein sagte: Bei Beurteilung der Frage, ob es denir nötig war, daß' wir speziell so tief in das! sinauzielle und Wührtmgselend hiueingerieten, spielen zwei Momente eine. Ralle. Die. Nichtdurchführung den Vermögensabgabe im richtigen Zeitpunkte, das heißt, noch - im alten Staate und die regellose Auslösung! der alten bewährten wirtschaftlichen und Währungsge--- meinschaft. Es muß unbedingt gefordert werden, daW bei dem .seinerzeitigen Inkrafttreten der Abgabe diyj Allgemeinheit und Einheitlichkeit der Besteuerung nach allen Seiten geivahrt bleibe und der Ertrag dev Abgabe in den Dienst des Gesamtstaates gestellt werdet Vom Standpunkt jedes politischen Kredo haben Wirt z!"ei s,ei!ige P/ffchtü Interene des Volks ganzen.-'

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