Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 471 (15.5.1920)
- Date
- 1920-05-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wim, Samstag —: ^-— - Tagesbericht. Was die „Ne»e Freie Presse" unterschlägt und was sie „meldet". Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.. . Moritz Benedikt, der Vater/ hat die zionistische Belegung, die Besinnung, des Mischen Volkes, totge- Mwiegen — aber sein Ernstl, der mm dieses schleimige. »Weltblatt", das in: Innnd Auslande längst 'jede Achtung aller Dcnke'.rden verloren har, heransgibt, überwifft ihn noch.. Er unterschlägt sogar, wenn es sein muß, l-inen offiziellen Pariser Funrspruch über den. türkischen Friedrnsvertrag, delin (der Schmerz in der Brust ist -n groß) ein Passus in dieser.Depesche lautet: „Ferner kst im Vertrag die- Verwaltung Palästinas durch einen Mandatar vorgesehen, der für die Durchführung der Erklärung der britischen Negierung vom Jahre 1917, berresfeild dw Errichtung einer nationalen Hel mi ä 11 e für das indische Volk in Palästina, vevantH vortlich sein wird." ' , Das kann Ernstl nimmer billigen! Sind die Großmächte schon so eigensinnig, etwas zu tun, -was ihm nnd seiner Plantage der Gesinnungslosigkeit schreck- -:ch zuwider ist, kann doch keine Macht der Welt das Drgan der Großschieber. dazu zwingen, eineu solchen Leschluß auch den israelitischen Lesern des Blattes »«kanntzngeben. Er könnte sie aus ihrer Verdauung ms ich recken und da gibt ihnen der mit allen Salben ze-chnnerte Sohn seines unvergeßlichen Vaters lieber kinen 7)undertzeiligcn Protest zogen den „Drei-Kronen- Laris auf der Straßenbahn" als Vorspeise' und als . Tafelprunkstück folgt ein säst zweispaltiger Bericht „Vierzig Jahre Deutscher Schulverein" mit allen Kednern nnd stürmischen Heilrufen auf den derzeitigen Obmann Dr. Groß, aus Dr. Waber, Weiskirchner und Schwind.. Nicht genug.daran, wird als Abführmittel.?er „Prolog" von Robert Hohlbaum, gesprochen vom unverwüstlichen Burgschauspioter, Reimers, in ganzer ^unstrophiger Herrlichkeit abgedruckt. Es heißt darin Ehrend (wischt mir die Tränen ob, ihr Freunde?) „Mr alle wissen es: Das A-B-C - Ist der Beginn von Leid und Menschenweh.", Ja, wir alle wissen . . . Und es wird eine Zeit kommen, wo auch Ernst Benedikt wissen wird. Heute hat er "von den Pogromen in Ho.rthy-Ungarn noch keine Ahnung, hingegen hat er flüstern gehört, daß ber .Sohn des früheren. Kaisers von» China sich, mit der .Tochter des chinesischen Präsidenten verlobt hat. Und meldet es freudestrahlend, ein treuer Kammerdiener der öffentlichen MeinungsLosigkeit. Die, Tätigkeit des Kriegswucheramtes. / Wohin der Tabatt kommt. — Valuten- und Wedikamentenschleichhandel. Die Traf ckverschleißerrn Jda Wilde, 20. Bez., Damnrstraße 4, hat sich, wie vom Krieqswücheramt sestgest^llt wurde, mit dem Eintausch von Tabak gegen Lebensmitteln befaßt. In ihrem Besitz wurden verhältnismäßige große Mengen von Mehl, Zucker und Seife , gefunden. Die Fmanzbshörde wurde verständigt. — Anläßlich einer bei dem Kaufmann Mendel Stein, - 2. Bez., Leopoldsgasse 22, vorgenommenen Hausdurchsuchung wurden ausländische Valuten im Werte von beiläufig einer halben Million Kronen gefunden. Anläßlich dieser Amtshandlung versuchte der Beanständete, die beiden Erh in igsorgane des K-iegswuch rainiesdurch ein Anbot von 18.000 Kronen zu bestechen. Stein wurde dem Gerichte nnd der Finanzbehvrde angezeigt. — Auch die Rev'fronen nach versteckten Arzneimitteln wurden mit Erfolg fortgesetzt- So wurden bei Theodor- Vaida, Bauingenieur, und Tibor. Dioszeghy, Schriftsteller, beide im Hotel Hictzingerhos wohnhaft, große Mengen von. Medikamenten, insbesondere Neo- -Salvarsan, vorgefunden. Die Amtshandlung ist gegenwärtig im Zuge. ' ' " ' . Große Diebstähle von Kokosnutzfett. Fett zu Seife verarbeitet. Auf hertraulichem Wege gelangten Kriminal-, beamte zur Kenntnis, . daß in./ der letzten' Zeit.. aus der Kunero'fabrik in Atzgersdorf größere Mengen von Kokosnußfctt ausgeführt und an einen Seifensieder inr 20. Bezirke verkauft : worden seien. Sie, gingen der Sache nach und kamen zu folgenden Fest-' 'stellungen: 8lm 20.. v. M. halte der Magaz'neur der . Bereinigten Margarinefabriken Heinrich. Lang .öc. S ö h n e N a ch f., 14., Bez., Dl ff nb-arf)3c;f59, Lubwig Dörfler, 16. Bez., Arnethgasse 94 wohnhaft, dem Kn scher Gustav Plachy, Mri lingcr Haup steaße 42 wohnhaft, einen echten Aussuh schein auf eine Fuhre sechzehn Fässer) 51okosnußfett übergeben. Die Fuhre war in der Kunerolfabrik in Atzgersdorf abzuholen.,. Der Ku silier hatte aber den Auftrag, das Fett nicht in die Fabrik Lang, sondern zu dem '31jährigen Seifen- sieder Max Schäfer, 20. Bez., Engerthstraße 106 zu bringen und diesemHu übergeben. Mit Schäfer war? man , vorher in Verbindung wegen der Lieferung gedreien. Mittelsmann war der Kellner Eduard W a g ast, -14. Graumanngasse 35 wohnhaft, der sich her^Mit-, Wirkung des 20j" ,ri^,'n P ivatbeamten Josef Kvopfberg er, 2. B z., Vvrgart-'nstraße 181 wohnhaft und der Brüder Walter D., Graveur, und, .Karl D., eitles . Studenten, bediente. Das Fett hatte einen Wert von tiu»; 1)>?lben Mu-wn Ll.rp.nen. .W-ltlrc D. war der „Nach schon bekannten Kern stock-Gedichten, von denen der „Gefanaene: Feldherr" wehmütig *eitaeuräß cnmutete, machte uns der treffliche und gemütvolle Vorwahsmelster Otto Mixner mit.klangvollen und farbensätten . Versen ' von' Escüher-Wittich, sowie ganz reizenden'eiaeneu Gedichten bekannt. Marion Dubsky sang Kernstock-Lieder in stimmungsvollen Vertonungen von Emil Hochreiter und Hans'Wagner, ferner eine Komposition eines ' Gedichtes von Madfera durch den blinden Tondichter Bela v. Uij. Besonderen Beifall fanden Humoreskenin schlesischer Mundart des, Staatssekretärs für soziale Berwaltunq Ferdinand Han ü s ch, mit sicherem Blick erschaut und mit packender-Komik hiuaestollt. Die Zusammenstellung zweier .Männer, verschiedener Weltanschauung, wie Kernstock und Hanusch, die einander auf i dem -Boden^der-Pslegei der Humanitätsideale und f im Dienste des..dsNtscherp Kulturgedankens' die Hand reichen, hrhr. ein hübscher und Melleicht -fruchtbarer Einfall des Präsidenten Pr. Zlsädjerä." . , Z ' Dje. „K^rnstock-Gedichte" sind" bekanntlich die blutrünstigsten und schauderhaftesten Erzeugnisse, die der Weltkrieg ' hervorgebracht, hat. Aiesec merkwürdige Priester auf der Festenburg hat (in Worten und schlechten Versen) nur so in ,-welschem Blut" gewütet. Auch den Russen hat er esstüchtig gegeben Md. die braven Tiroler angefeuert, ihre Mässer ist' Rüssenleiber zu tauchen und : die Zähne zum „Biß in Russengurgeln" zu verwenden. Diesem, Unnrenschen gesellt sich also, der sozialdemokratische Staatssekretär Herr Ferdinand Hanusch bei, um nach dem Vortrag, von,,.Kernstock-Liedern", die dem Teufel einen Brechreiz verursachen würden, mit „sicherem Blick erschaute und "mit packender Komik hingestellte" Humoresken vorzulesen. Ist Herr Hanusch. wirklich so ahnungslos, daß. er es über sich bringt, dem Blutdichter ^die Hand im Dienste des deutschen Kulturgedankens" /zu reichen? Oder gehört das zu den verdrießlichen Pflichten der Koalitionspolitik?, Immerhin — in jede Gosse mutz man nicht treten. Der Sonirtagsverkehr auf den Bahne«. Ab morgen Sonntag wird im bestäufitzen Ausmaße deS . Werktagverkehrs auf der West- und Franz Josefs- Bahn ein b^n vrllechen Verhältnissen Rechnung tragender Personenverkehr ausgenommen. Ab Wien- W e st b a h n h o f werden verkehren: Um 7 Uhr frlih, 12 Uhr 45 Min. nachmittags und 7 Uhr 35 M>n.- , abends nach St. Pölten,- um 7 Uhr 20 Mm. Zrüh. 9 Uhr 55worm,ttags, 2 Uhr 20 Min., 3 Uhr so Min. nachmittags, 5 Uhr 25 Mm. und 8 Uhr 50 Mm. abends bis Neulengbach, um 12 Uhr 10 Mm. mittags bis Rckawmkel, um 6 Uhr bb Min. abends bis Purkcrsdorf. An Wien-Westbahn Hos9 Uhr 2 Min. vormittags, 8 Uhr 45 Mim und 10 Uhr 40 Mm. abends von St. Pölten, 6 Uhr 25 Mm., 7 Uhr 55 Min. früh, 5 Uhr, 7 Uhr 5 Mm. 8 Uhr und, 9 Uhr abends von Neuleng« bach, 7 Uhr abends von Rckawmkel, 7 Uhr 20 Mm. früh und 1 Uhr 55 Mm. nächmlttaäs von Purkersdorf. Ab Wien Franz JosesS-Bahnhof werden verkehren: Um 6 Uhr 10 Mm- und 9 Nbr 10 Men. vormittags, 12 Uhr 10 Mm., 2 Uhr 40 Mm., 7 Uhr 35 Min., 9 Uhr 30 Min. nachmittags nach Tulln: 6 Uhr 40 Mi«, früh nnd 5 Uhr 25 Mm. nachmittags nach ÄremS, beziehungsweise Grein? 7 Uhr 15 Mm. früh, 3 Uhr 40 Min. nachmittags nach St. Polten; 5 Uhr 85 Mm. nachmittags bis S'gmmrbSherberg. An Wien Franz Jofefs-Bahnhof: 6 Uhr und 7 Uhr SS Mm. früh» 1 Uhr 50 Min., 6 Uhr 30 Min., 7 Uhr 20 Min. und 6 Uhr 20 Mi«, nachmittags von Tulln; 8 Uhr 11 Min. vorm ttagö, 9 Uhr 18 Min. abends von St. Pötten; 6 Uhr 55 Min. vormittags und 8 Uhr 25 Min. abends von Krems, beziehungswetsr Grein; Ul>r 19 Mm. von Siarrmttdsberbkrg.^ Auf den Seitertliuien der^ West- und Franz FosesS-Bah» wird an Sonntagen der - allgemeine Personeßvrrkrhr, im* «aße des Werktagsverkehres ausgenommen. DerF e r « Pr r s o «e w», verkehr bleibt an Sonntagen auch weierhin rir^ gestellt. ' •' / * y ■ Heilte verkehrt Wie?.--Westbahnhof—Salzburg ausnahmsweise der von Wim«Westbahnhof um 1 Uhr 25 Min. nachmittags al^> gehende, in Salzburg um 10 Uhr 40 Min. nachmittags eiv treffende FeniprrsonenznF Nr. 235 für den allgemeinen Brrtthr. Anfhebung -er Beschränkung beim Verbrauch des Rotationspa-ier. Der KabmettSrat hat beschlossen, mr Stelle der «tt, ' 15. d. M außer Kraft tretendm DolhugZanweisunr dock 28. April. St.-G-'Bl. Nr. 182, eine VslljügSayweisMg ttetm zy 'lassen, tvonach das zulässige Gewicht für Tages« mtb Woche«» zeitungen für die Hanpt- und NedeuauSgabe pro Tag «ithSMeuS 60 Gramm an Werklagr» und' mit ^höchstens IW GrMM stv '. Sonn- und Feiertagen, das zulässige G'wicht der selbständigen. Moniagsblätter mit höchstens 60 Gramm Pro Exemplar, da> Gewicht'der selbständigen ÄittagSvnd AbendblatterniithöchstenZ 23 Gramm Pro Exemplar bestimmt wird. Die Kriegsmaterialdepots i» Oesterreich. / Militärische Euteuteverstreter bei Dr. Deutsch.;■ . . - Gestern abends erschien beim Sta-atssekeeiiÄie - D'r.De uts ch der Präses des interalliierten Luftfahrt Uebertvychungs-Ausschusses in Oesterreich, Oberst! Ba r r e s, begleitet. von militärischen Vertretern lands. Italiens und. Japans-, - und übexreichte folgend^ Note: „Die G sandten-Kvnfevenz hat beschlossen, dis österreichische Regierung einzuladen, von jetzt ab die in Oesterreich bestehenden- Kr iegs material« depo ts uttter di-e Ueberwachung des. Üeberwachungs- Aüsschusses zu setzen. Den Präses des interalliierte« Luftsahrt-Uebc'rwachungs-Ausschusses in Oesterreich z« ersuchen, eine Untersuchung einzuleiten und Berrchk zu erstatten, bezüglich der- Verkaufe in. OesterreiG oder der Ausfuhr von F.liegermaterial - *&;'- Oesterreich durch das Syndikat 'Wesden-Sieber Äretz. aydere Personen und Organisationen. Herr Wällaee wird den gegenwärtige« Beschlutz in Washington zur Kenntnis seiner Regierung bringen.^ ' ' StaafZsekretärDr, Deutsch erwiderte, daß er-nicht sofort esne definitive Antwort' erteilen könne, sondern die Note wegen rhwr großen Wichtigkeit der Gesamtregicrung zur Beantwortung unterbreiten müsse. > Die Wiedsraufbau-Aktio« r« SstgM-ie«. Dies« Tage fand' eine Veffammlnng d« Aber Vorschlag deS Wiener Delegierten des jüdischen Nationalratts .für Ostgalizien. - gewähltm Berstauensmänner Lex i - hHgtzWche«.., zlcke statt, in welcher Herr Katz (Zborvw) über die Aufgabefli . und Stellung der Delegiertrn zur Frage der amerikMlscheu. HOsattion, betreffend den Wiederaufbau der Existenz der jüdisch» . Kriegsopfer, referierte. Nach auIführlicher Darlegung der ge« eisteten Arbeit durch den Nationalrat (Herrn Löbl Taubes) sprach?« die Vertrauensmänner der Delegation des chdlschen Nationalrates für Ostgalizien ihr Vertrau« für ihre bisherige opfervolle, eifrige Tätigkeit - znm- Schutze der Flüchtlinge aus und stellten die Forderung, daß de» gewählten Delegierten, die alle Bcnrfsschichten und Parteien urw». fassen, in Frag« der Wtedtransbauaktiou nicht nur eine be». deutende, sondern auch eine «ntentscheidendr Stimme im Rat« ' . der Delegation genährt werde. Denn nur niit Hilfe der Vertrauensmänner, die die Verhallniste der.Geschädigte« r» dm einzelnen Beprkm kenne», sei ein* gerechte Erfassuitg der P»» dürftigen möglich . * A« bie jüdischen Studenten. Studenten, wenn Ihr mitb-'stiyrmend in der zronistischen Orgcmrsatio» spreche» «rollt, müßt Ihr den Schekel zahlen. Heute nimmt bn der Vnsammlmim Prater em Kollege die Schelelgelder entgegen. * Die Erhöhung der elektrischen Strompreise, In der gestrige« Stadtxatssttzung wurde d>e Erhöhung der elektrisch» - Strompreise in folgender Werse beschlossen: FL, tzrchtverbrauch wurde der bisherige Preis von 67 auf 77 Heller pro Hektowattstunde nüd der Preis fiir Kcaftverdrauch von 5« auf 66 Heller erhöht. * Die Straßenbahn fahrt bi» 11 Uhr «acht«. Die Straßenbahn wird von Soumog drn 16. d. M. ««gefangen ihr» Betrieb in der Nacht um anderthalb Stunden verlängern. Die letzten Wagen werden somit vom Ring um 11 Uhr nachts nach den Außenllnien adgeben. Der Stadt»at bat beute dem in diese« Sinne erstatteten Vorschläge der Straßenvähndirektiou zuge» stimmt. * Lrilftreitz auf der Nordwestbah«. A« 13. d. M. um 6 lshr uhendS sind die Kohlen- und HeichauSarbeiter, diu Prostsstonifte» und Auswafferer des Nordwestdahnhofes weg» Lohndisserenz in *$tn Ausstaud getreten. Ihnen haben sich day» , die Oberbaüarbeiter der Bahnerhaltnng angeschloffen. Die Lokalzöge vrrtehren normal. H Kinder aus Holland. DaS Niederländische Hilfskomitee für W»enrr Kmder im Auaarte« verlantbatt, daß des nächste Rücktransport auS Holland M o n t a g d e n 17. d. M. u in 4 Uhr nachmrttags auf dem Nordwrstdahuhof eintreffe« wird. Die mit Postkarten avlstert» Elter» nerdm erfuchh zur Abholung der Kmder mögüchfl noch vor 4 Uhr avf «m Nordweftbahahof zu erschnue«. * Ladwip Loezy geftorden. Aus Budapest wird gemeldet: Der Geologe und Geograph Ludwia 8 »c z h. Direkt« des ungarischen geologisch» Jnstltutrs, qr i« Alter vo» 71 Jahren gestorberr. . / - Ei« Bach H««»«e« Sbeo die bOllche«Vrttcho Herrschaft. Aus Budapest wird aemetdet; Die,Az W*' meldet, erscheint ein Buch deS gewnme» Mi«isterpräside«te» . HuSzar über die botschew'kifche Schreckensherrschaft. DaS Buch eitthätt Beiträge der hervorragendsten Fachmänner und wird in allm Weltsprachen erscheine«. (Und-wer scheibt eist Buch ffhr? dir Hortbv'GrmelDie Red.) Wietter Msrgenzert««S iS. Mai 1920 SK 471 hrti ■ki.V Eingesendet. Juwelier Better "VII., Maiiaiiilfersttasse 98. — Telephon 32099. BI3STKJÄ.XTF VEßKA-UF T.glt'ok WS Ueberbringer der Rechnung, dis scheinbar von der „American Oil-Company" . herrührte» in Wirklichkeit aber gefälscht war. Schäfer bezahlte an Wagaß.296.220 Kronen. Er selbst übergab sofort acht Fässer dem 40jährigen Seifensieder Eugen Güns6er ger, 18. Bez., Hai'zmgergasfe 27 wohnhaft, züm Preise von 133 Kronen per . Kilogramm. Günsberger" verkaufte das Ko kosnußfett, nach Krakau weiter- Den Rest hat Schäfer dann inr eigenen Betriebe größtenteils -zu S«ife verarbeitet. Die nahezu 3tz0.0'V0 Krone«- des Erlöses wurden nun unter der. ganzen Gesellschaft aufgeteilt. Wagaß hat sich für seinen Anteil ein Grünzenggeschäft, Wagen, Pferd, Kleider und Wäsche gekauft. Dörfler bezahlte ein- Woh -.ungsei rrich. ung^ mit 50.000 5 r «en. Be» den Erhebungen wurde ermittelt, daß bei der Firma Lang ßc Söhne - Nachfolger schon längere Zeit hindurch beirächt-iche Mengen an .Kunerol, Margarine nsw. durch Angestellte der Firma verschleppt worden sind. ( Als Haupthehlerin kommt die Mrtin Stephanie Hrd litzka, 14: Bez., Graunranngasft 35, in Betracht. Wagäß.^Plachy, T uschka wuri.cn dem Laudesgerichte erngeliefert.''Dle Wrrgn Bet ilrgten würden Le'Staffsanwälischaft an gezeigt, aber auf freiem' Fuße belassen. KernstoiL und Hanusch oder - ■ / ' Die Koalition in der „Literatur". / - In den „Wiener Stimmen" lesen wir nachstehenden Bericht über eine Veranstaltung des Deutschen Schrift'- stellerverbandes: .{