Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 465 (9.5.1920)
- Date
- 1920-05-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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465 Wien, Sonntag ■ /■ '->-7^WT ■...„ I . ...—— WiLker ALsrgettzetturrf 9. Mai 1920 Abschlnß der deutsch-h oLtändrfchen Vsr--- handlunge«. Haag, 8. Mai. (Korr.°Bur.) Wie das Kqrthspondenz-Bureau erfährt, sind die niederländische inb die deutsche Regierung heute in der Angelegenheit hes Kohlen» und Kreditabkommens einig geworden. Sie deutschen Unterhändler sind bereits wieder nach Deutschland zurückgereist. Die Münchner Handelskammer gegen die Fremdenhetze. München, 8. Ma>. Die Münchener Handelslam«rr beiWtigte. sich in ihrer heutigen Sitzung mit der Frage der Bechränkung deS Zuzuges und des Aufenthaltes von Fremden in Payern. Referent Syndikus Dr. Simon unterzog die diesbezügliche Verordnung der batznschen Regierung einer Kritik und wies auf die ^chätiguugen hin, welche diele Verordnung für die Elureifenden »erursacht habe. Die Wirkungen aus den Handel und d>e Jn- 'nstne Bayerus seren tief einschneidend. Die fremden Käufer, und Verkäufer kommen nicht mehr nach Bahern. Auch im Hotel- und Fremdenverkehr mache sich die Verordnung sehr bemerkbar. Auf Antrag des Rcfcrevten beschloß die Kammer, der Btaaisregierung ÄbändeiungZoorschläge vorzulcgru und deren baldige Durchführung zu fordern. Die Lage im Nrrhrgebret. Berlin, 8. Mai. (Korr.-Bm.) Das „8-Uhr---Abendblatt^ meldet aus Basel: „Echo de Paris" meldet, saß ein Bericht der das Ruhrgebiet überwachenden Lntentekommiffion in Poris eingetroffen sei. Der Bericht bestätige, daß eine Zurückziehung der Reichsvehrtruppen im Ruhrgebiet zu bemerken sei, daß;edvch diese Truppen durch Sicherheitspolizei in großen Massen ergänzt, beziehungsweise abgelöst werden. Der Bericht bezeichnet die Lage im Ruhrgebiet als durchaus ungefährlich. Paris, 8. Mai. 'HavaZ.) Aus Mainz wird berichtet, «aß die deutsche Regierung General Rollet habe wrffen l rffm, «äß die überzähligen . Truppen mi R u h r geb i e t-bis zum «V. Mai zurückgezogen sein würden. Die Lage der Zuüerindustrre in Böhmen, Prag, 8. Mar. <Tel.-Komp.) Heute fand hier die Generalvcr- Ämmluntz der osiböhmischen Zuckcrindusiriellmvereines statt. Aus dem Geschäftsbericht wäre lcsoudcrs erwähnenswert, daß seit der letzte» Generalversammlung in, Herbst vorigen Jahres die Lage '.ta Zuckerindustrielleu sich m ungeahntem Maße verschlechtert hat. Der katastrophale Verlauf der Kampagne 19X9/20 hat inbesondere »er Rohwaren „dusirie in Ostböhmen einen so schweren Schlag/ »ersetzt» daß sie sich nur schwer wird erholen können. In wster LiNiewar die Witterung daran'schuld, in zweiter Lmie aber »er furchtbare Kohlenmangel, so daß die Kampagne unterbrochen werden mußte und die angchäulten Rüben zum großen Teile dem Verderben anheimstelem Die Zuckerindustrie schloß mit einem Stoßen Verlust ab. Durch die Uttmoglichmachung der rationellen Lerarbecknng der Rüben auf Zucker fank die Elzeügung wenigstens?m 2 Millionen Meterzentner gegenüber der Schatzung.. Dev Schisfevftvsikr auf dev Elbe. Prag, 7. Mai. (Tel.-Komp.) Im Schifferstreik auf der Elbe hat sich die Lage nicht geändert. Der Streik dauert unvermindert an. Der Schiffahrtbetrieb ruht vollständig und in den Häsen von Laube, Tetschen und Rosawitz befinden sich etwa 65 Fahrzeuge, die Mf.Ausladung warten. Es ist gar nicht abzusehen, wann der Streik beendet sein wird. Es kommen, da der Verkehr auf der Elbe vollständig ruht, selbstverständlich auch keinerlei Lebensmitteldnmpser mehr für die Tschecho-Slowakei an. Tagesbericht. Wegen dev noch immer bestehenden Verordnung bezüglich dev Einschränkung des Amfanges der Zeitungen kann auch die vorliegende Nummer nur acht Seiten stark ansgegeben werden. DiettLchsteNttmmerder„WienerMorgettzeitung" erscheint Montag mittags. Akademische Wurde in Wien nnd anderwärts. . Mn» schreibt unö aus Zürich: In den Zcüungen lese ich Berichte über die jüdifchnationalen Zwischenfälle au der Wiener Universität imd nwchte Ihnen deshalb einen Fall berichten, der für die verschiedene Wartung Begriffe von akademischer.Freiheit hier und in Wien typisch ist. ' - < Dieser Tage fand in der Aula magna der liiesigen Universität ein.DisknssLonsaband über den Beitritt der Schweiz zum Völkerbund statt. Nachdem der bekannte Staatsrechtslehren Professor Fritz Fleiner in meisterhafter Weise die Motive für den Beitritt klarMegt hatte, ergriff Nationalrat Gclbke das Wort, um mit recht unsachlichen ArgumeutativuÄl gegru ■ Jjweti ‘ SBcittitt der Schweiz zum Völkerbintd zu plädieren. Er scheute, unter anderem nicht davor zurück, anzuführen, der Beitritt' öebeüLe eine Bevorzugung der Ucberfrmndüng der Schweiz, und wachte' geschmacklose Anspielungen änf eine „unproduktive Rasse, die-du vom Osten nach der Schweiz kommen würde". Nationalrat GLlbke ist an billigen Erfolg gewöhnt, den er mit solchen Argumenten, die gar nichts zur Sache zu tun hatten, in Banernversmnmlungen erzielt haben mag, In der Aula protestierten viele Anwesende srS waren fast ausschließlich Schtveizer StN-denten und Professoren anwesend) durch Futzscharren. ' Hierauf ergriff der Mktor der Universität, Professor Rudolf F u t ter, das Wort. Er begann mit den Worten: „Komwilitionen, ich habe mit Vergnügen die 'Aula einer so wichtigen Diskussion zur Verfügung gestellt usw. Herr Nationalrat Gelbke hat sich aber übe/r eine Nasse in einer beleidigenden Art und Weise geäußert, dix sch. vW d Mm hrn.nE^hUiiaftischer Upplqus. glbn« Anwe'.-nden br.gwilew' dieie' Wör'.e. * Alach nwhrdveu Rednern ir:c!de!." sich Ra.ianairat Gei bis. nneyer zum Wirt. - Q‘: er hätte niemanden veielöigen wollen, und wolltb beweisen, daß er mit seiner Meinung nicht allein steh«. Er wurde jedoch nicht fertig mit seinen Ausführungen. Der Alt-Dekan der staatswissenschastlicheu Fakultät, Professor A. Egger, rief: „Es'ist eine Beleidigung!" Der ganze Zuhörerraum rief: Schluß! Aufhöreii! Hinaus! und der Herr Nationalratmußte den Saal verlassen. Wennman den Schweizer Charakter kennt und bedenkt, daß das Schweizer Publikum (auch > das nichtakademische) . so diszipliniert ist wie keines' iir Europa, so wird man begreifen, wie hoch dev schweizerische Hochschüler und Professor die Würde der Universität einschätzt. Ist das unter den deutschnationalen Studenten auch der Fall? (In Wien sucht der Rektor noch Entschuldigung^ gründe für die exzrdicrendrn HorthyStudenten.) Der Streik dev jüdische» Religionslehrer. Die jüdischen Lehrer fttfeifcn weiter, da von dem Kullusvorsiande nichts getan wurde, um den Forderungen der Lehrer irgendwie entgegenmkommerr. Heute '/-l0 Uhr findet eine vom Awonskomitee der streikenden Lehrer ein berufene Versammlung im Hotel Post statt, zu der auch die Schülereltern geladen, sind, um über die Ursachen des Streiks informiert zu werde». Das HUfswerK für unsere Kinder. Oefterreichische Kinder nach England. Die Geschäftsstelle „Kinder ins Ausland" teilt tutt: . Im Anschluß an die Tagung des CongreS international de seconrs aux enfants in Genf hat sich in England ein Komitee zur Hospitalisierung österreichischer Kinder gebildet. Nunmehr schreitet dieses Komitee ans Äerk, um Kinder auS notleidenden österreichischen Städten und Distrikten i» England durch längere Zeit unterzubringeii. In Wien'ist mit der Durchführung des Transports der von England eingeladenen. Kinder der Vertreter des Rotterdamer Hilfskomiters für Oesterreich, Ingenieur Lang, betraut worden. Der 'erste Zug mit 500 österreichischen Kindern geht äm 20J Mai von / Wien nach England ab. Die 500 Kinder sind bereits. nominiert, sie stammen zum großen Teil aus Wien. -.-Die-.. Kinder werden etwa 6 Monate bis zu einem Jahr in England verbleiben. Weitere Transporte werden nach, Maßgabe der; angebotenen Platze ziisanunengestellt werden. Anmeldungen von Kindern haben ausschließlich durch die. Schulen zu cß?: folgen. Niederösterrelchlsche Ferienfürsörge. . In einer am 6. d. M. abgehaltenen - Sitzung wurden ' nach einem Referat des > Vizebürgermeisters / W i.n t c r J^tc. Einzelheiten der geplanten Enisendimg' von städtischen Kinder» und Jugendlichen in nieberösterreichische Orte'festgelegt. In einer möglichst großen Zahl von Schulgebäuden auf dem Lande werden mit 'Hilfe der Beständeder Sachdemobilisiernng, des Roten Kreuzes, eventuell von Beisteirern der privaten Wohltätigkeit Hyrt^ eingerichtet.: Gegenwärtig sind rund 50.000 Wiener Müder für , ErHolnugsaktionen vorgeinerkt, 20.000 ärztlich untersucht, 16.000 als.gesund-- heitlich sehr schwer gefährdet erkannt. . Zu diesen Wiener Kindern, wären 30.000 Jugendliche in Wien und Untsvernährte aus den niederösterveichischen Industrie- und Notstandsbezirkeu zu rechnen. Man hofft, insgesamt 50.000 Kitlder und Jugendliche auS Wien nrch Niederöfterreich für die Dauer von zehn Wochen in niederösterreichischeil ODmemden unterzubringen. ' . Amerikanische Kmderhilssaküon. . Die amerikanische Kinderhilfsaktiön teilt 'Mit:’ ' Die „American tReTief Adininistraiion-European Ehridren''s Fund" hat es unterilommen, zu individuellen Subskriptionen in Alnerrka für dis Fortsetzung'dieses HiffstverM anzueiferrt^ Es wurden viele Wohliätigkeitseittrichtungen organisiert, die in Verbilldnng mit der „Alüeriean Relief. Wlninistränort" )iuD; sie sanlirrelir Geldinittel, die dem Zwecke bienen, die von der anierikanisehen KilwcrhilssaMon ül Oesterreich verteilte». Lebensmittel zu, bezahle». ' , ' 4 r' , Die Schweizer Kinderzüge.' Die 'Geschäftsstelle des schweizerischen, Zentralkomit«s für notleidende Äuslandskinder hat mit Anfang Llpril. ihre Tätigkeit begorincu. Seither sind bnrch diese, Zentralstelle für die Schweizer Kinderfahrten eine Menge .Züge abgrfertigt worden. Im Mai wird eine noch größere Mzahl von Kindern ans den österreichischen Ländern-mitgenommen werde«. Die starke Häufung der Apriltransporte gestattet erst in der zweiterl Hälfte cMai, nach dein Zurnckflnten eine« Anzahl von Hospitalisierten, neue Kindcransrciscn in die Schweiz. > . _____ . . . ' . -; : . Exzesse antrsemitrscher Soldaten in Warschau.? Ein Jude ermordet. — Ein Gendarm erschossen. Warschau, 7. Mai. (Tel. der „Wiener Morgengtg/') In der Nacht von Samstag auf Sonntag war der Ufer-- bahnhof in Warschau der Schauplatz wüster Ausschreitullgen des Poscner Militärs: iiper diese gibt der Polizeibericht folgende Darstellung: Gegen 10 Uhr abends drangen Gruppen von Soldaten des, 10. Poserrer Batailloils, welche' auf Weiterbeförderung tvarteteir, in den Wartesaal. - Sie begannen den dort befindlichen Juden die Bärte ^abzuschneiden,. dann überfielen sie den jüdischen Passagier Jankel Chaim Rottenb erg und t öteten ihn in bestialischer Weise durch Schläge mtl den Kolben ihrer Karabiner. Die Bahnhofpolizei konnte der Exzedenten nicht-Herr werden; erst der. herbeieilenden Gendarmerie gelang.es, 26, Poznanczhki zu verhaften, welche unter Bedeckung in ein besonderes Lokal auf dem Bahnhof. gebracht wurden. Die übrigen Soldaten — etwa 200 an der Zahl-^- wollten die Verhafteten befreien und begannen auf dem Perron eine regelrechte Schießer e'i., ftnter den Passagieren brach eine Panik.aus. Die Gendarmerie antwortete Inrt' Schüssen. Die Schießerei dauerte eine-halbe Stunde. Hierauf gingen die Poznanczyki, welche etwa .1000 Schuß abgegben hatten, zuur Bajonettangriff auf die Gendar°> nrerie über. Dabei wurde der Gendarmeriepostenführec Siegmund Herbe! tödlich .verwundet, uisd erlag nach kurzer Zeit feiner Verletzung. Der Kampf fand erstein Ende, als pam Atadlkommando entfend.eteA. Militär mft einem Maschinengelvehr ausrückte. Weitere .IZ. Poz-': nanczyki wurden verhaftet. Ein Erlaß des pöluischeu Zlrlegsmmisiers. - Der polnische Knegsrnfnister Le-sniewski hat: folgenden Erlaß an die Stabsabteilung des Kriegsniini-' steriums gerichtet: Z.In der letzten Zeit ist es oft vorgekommeu, daß die : jüdischelr Landtagsabgeordneten bei mir Klage über die, Mißbräuche erheberl, welche -Soldaten dadurch begehen, daß sie Juden prügeln und ihnen die Bärte abschuei den. ■ Nicht selten kommen auch gelvohnliche Raubansälle vür. Diese Szenen spielen sich zumeist auf Eisenbahn-: sahrten ab. - Ich tveiß, daß man mit eiserner Hand' diese Ans^, schreitungen unterdrücken kann, welche mit der Ehre des polnischen Soldaten unvereinbar sind.' Dennoch, trage ich der dritten Abteilung auf, daß sie durch Anfklürnngen von seiten der Bildungsreferenten auf die Massen^ dev Soldaten einwirke) um sie voir unüberlegteir Schritten junßer Soldaten abzuhakten, die leicht böser Verhetzung ' erliegen. ....... Der Soldat muß darüber aufgeklärt werden,.we^ep. Schäden er nicht bloß der Ehre, seiner Armee, sonderst auch dem ganzen Vaterland durch solche leichtfertige schreitungen gegen wehrlose Juden zusügt. > * Welchen Gebrauch eine gewisse jüdische:Gruppe t!?£ in der ganzen Welt von den Exzessen gegen- Juden gemacht hat, das weiß wohl jetzt schon jeder Pole. , Ich befehle, daß auch diese Larsache, unjoren. Sol- , baten bekannt gemacht werde, um ihnen zu zeigen, welches: . Schaden sie dem ganzen Lande durch ihren Leichtstnry bringen. Zugleich beauftrage ich die vierre Abteilung, energische Verordnungerr zu erlassen-" lvelche.^olich«.M-p ' Me der Soldaten auf den Bahnen unmöglich machen-.", Ei« Ska«d - Dorf in Palüftina^ Die Delegation des jüdischen Natioualrates für Ostgalizirw erlaßt folgenden Ausruf: % 4, Die ostgalizische LanbeZkonfereuz Hst üeWssßn, der eMur in Palästina zu gründenden osigalkzischen Kol 6 N i.c den, Nsmen rtnserrs Führers Adolf Stand sell And.' zu .gebe» > Mar Stand" (Stand-Dorf) soll das erste jüdische ÄM in mlserem eigenen Laude heißen» durch galizisches Geld' miß galizische Arbeit entstanden.; .. Wir schreiten jetzt zur Realisierung dieses schöne» Gedaukucs der Landeskonferenz. Wir wenden uns daher an die hier weilende oftgalizischen Inden mit dem Appell, die notigen Geldmittel zu sammeln. An Menschen -wird es nn3 nicht mangeln, wir brauchen aber Geld zum Baue». Wir wolle» nicht, daß einige reiche Leute für ssch Farmen erbauen, sondern daß das erste Dorf „Kfm Stand" von allen galizischen Juden erbaut wird. 1 , D er 31. Wa r ist der G eö»ts tag'.M-d.v.li S t a,n d §. Wir. wollen, daß dieser Tag ein spezieller Gedenktage sift unsere. Zionisten aus Ostgalizien sei, indem wir das Andenken' lmseres unvergeßlichen Adolf Stand durch Spenden für de« „Kfar Stand" feiern. Wir hoffen, daß unser Appell nicht ohne Erfolg bleiben wird. . Spenden für den „Ksar Stand" nimmt eMgeaeu die S a mm e l ste ll e d e s Jüdischen Nsti.anlfond-, W i e n, H.» Z i r k u s ü a s s e 33. DLedschromk. Diestern wurdon.drei üri dem' Känfmcrnu ÄnDTtz B'eftgHofer, RÜdolfsheinr, Scchshaussrftraß?-81, dlcnstete junge Leut^ dein Landesgerrchb eingelieftrt, weil sie ihrem Chef in der lchkn Ztzit Waren inrl Werte von 50.0OQ Kronen gestohlen haben- Es-find' dies' der 19jährige Kommis Otto Slipel und die 17jährigen Praktikanten Rudolf Bistler!' und Uvttfried F. i g w t i f. ' . ■ ■ : ,,l . Tagtäglich machen die Larr'gsiuger aus ber Straßenbahnziigen reiche Beute. In den letzten Tage»« wurden als gestohlen angezeigt: Eine goldene' Nhr^ 3000 Kronen wert, dem Dr. Paul Mörnus, ems GlaZhütjenuhr mit Schlagwerk, 50.000 Mark Werts dem W'M Krefttgg. Johann KMichMss«: -l;. lim