Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 463 (7.5.1920)
- Date
- 1920-05-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 463 Wien. FreitaA . Rumänisch-tschechisches Grenzabkornmen. Daris» 5. Mai. (Funkfpruch.) Nach Meldungen rus B u L a r e ft hat die rumänische Regierung mit der tsch echo-slowakischen Regierung »inen Der L r a g abgeschlossen, demzufolge- R urnLnien einige in seinem Nordgrenzgebiete-befindliche tu th en is ch e O rt sch a ft e n gegen gewisse Kompensationen andie Tschecho-Sjowaket abtritt. , Glinka für volle Autonomie.der Slowakei. Prag, 6. Mai. (Korr.-Vur.) Die BrpyM ^2id o v s No v iny* berichten Aber e'md Perrauensmännerversommlung der s l o w a Kisch e n Va tholischenVo I k s p a r t e i, in welcherder Anschluß an die tschechische - Volkspartei beschlossen wurde. Abgeordneter H l in k a erklärte, daß. die slowakische Volkspartei rücksichtslos ge gen Vie tschechische R.e gierün g Kämpfen Nüsse. Er sprach sich für die vollständige A u t o n o m i e der Slowakei, aus, selbst aus die Befahr hin, daß der ganze slowakische Osten veroren gehe. Verhaftung eines tschecho-slowakischen Abgeordneten wegen Hochverrats. ' Prag, 6. Mai. (Privat.) In der gestrigen Klubvbmännerkonferenz wurde mitgeteilt, daß der Militarstaatsanwalt in Preß bürg den bei den letzten Wahlen gewählten Abgeordneten der magyarischen christlichsozialen Partei T o b! e r w egen H o ch- Verrats, verhaften ließ. Das Ministerium des. Innern wird darüber entscheiden, ob Tobler freigelassen werden soll oder in Haft bleibt. Wird cs sich Herausstellen, daß seine Verhaftung mit seinen Wahlreden und der Wahlagitation zusammenhängt, wird er freigelassen werden, andernfalls nicht, und das Parlament wird zu entscheiden haben, 'ob gegen ihn ein Verfahren eingeleitet werden soll. Eine Milliarde tschechische Staajskafferrscheine. Prag» 6. Mai. (Privat.) Finanzminister Doktor S o n t a g teilte mit. daß die Regierung Staatskassenscheine in der Höhe von e i n e r Milliarde Kronen ausgeben werde, um die Mobilität der Banken zu heben. In der Klubobmännerkonferenz wurde die Zweckmäßigkeit einer Z w a n g s n n l e i h e Lm tschechischen Staate besprochen.; Deutsche Parteiberatungerr in Prag. . Prag, 6. Mai. (Tel.°Komp.) Heute trafen fast sämtliche neugewählten deutschen Abgeordneten uno Senatoren in Prag ein und konstituierten ihre Parier-' Klubs. Die Besprechungen, die anläßlich der Konstituierung vorgenommen wurden» dauerten bis in die späten Abendstunden .In der konstituierenden Sitzung wuche die: Gründung eines Klubs der deutschen nationalen; Parteien beschlossen und Dr. Lodgman zum Obmann desselben gewählt.- Dr. Lodgmann teilte schließlich noch mit, daß er für morgen zum Ministerpräsidenten Tusar beschreden sei. Reichskanzler Miller über die Möglichkeiten einer Verständigung. Berlin» 6. Mar. (Korr.-Bm.) An dem heutigen Zweiten Verhandlungstag der Reichskonferenz der sozialdemokratischen Partei ergriff Reichskanzler Müller das. Wort und sagte unter anderem: Jetzt stehen wir vor der Konferenz von Spa. Es Hat den Anschein, als wenn unsere früheren Gegner endlich zur Einsicht kommen wollten und daß der Geist der Versöhnung sich nunmehr durchsetzen werde. Mir haben gehofft, daß dieser Gedanke der Versöhnung adch in Frankreich kommen werde. Dieser Tag ist noch nicht da, aber er wird bestimmt kommen. (Sehr richtig!) Amerikas Finanzdelegrerter Baruch für die Festsetzung der deutschen Entschädigungssumme. - Paris, 6. Mai. (Korr.°Bur.) „New Hork Times* veröffentlichen Äußerungen Bernhard B a r u ch s, des Finanzdelegierten Amerikas bei der Friedenskonferenz.und finanziellen Beraters Wilsons. Baruch spricht sich entschieden für die Festsetzung der von D e u t s ch l a n d zu zahlenden Entschädigungssumme aus. Nach, seiner Ansicht sei es jedoch notwendig, daß die Bestimmung der Summe der Reparationskommission überlassen werde. Allerdings dürste nicht allein Ausschlag geben, was Deutschland schulde, sondern was es zahlen könne. - Es bestehe gegenwärtig die Tendenz, die Zahlungsfähigkeit Deutschlands zu unterschätzen, ebenso wie zu Beginn der Friedenskonferenz die finanzielle Kraft Deutschlands überschätzt worden sei. Es fei also notwendig, in dieser Frage einen Mittelweg emzuschlagen. Die Streiks in Frankreich. .Paris, 6. Mai. lHavas.) In Etlichen Kreisen wird befiatißt, daß die Regierung vvr des allgeHerrün WicdttcnrfMme der Arbeit, in keine wie immer geakteien Verhandlungen einftetrn kann: " : : : . Dre Schlefttbrilcharbeiter. von Angers sind in den Äusstayd ketteten.- ' - ' " ' - - - - In Havre ist vrr SeltM des Seelevtembsttdes, M-L »i a.a » # ■";» WrettSr MsrgenZLitmrK Streik der Textilarbeiter in Lodz. Lodz» 5. Mai. (Privat.) In Lodz strecken sei 15. April etwa 44.000 Arbeiter der Tcxnlmdiistrie. um 250V°ige LohnrrhLhungen dnrchzusetzen, durch welche der Wochenlvhn 400 Mark' betragenwürde.- -- '• •••';■ Es ist charakteristisch/ daß..auch dieser Streik, bei welchem dre indischen Arbeiter gegenüber den polnischen sich-in starker Minderheit befinden, zur I U d e « h e tz e ausgenützt wird. In der Stadt würden, wie der Wische NatSmann I a h r b l u m.' n einer Interpellation im Stadtrat mitteilte. Hetzplakaie und -Auf- - rufe verbreitet, in welchen, vom Streik als einer Misch-bölschewiklschen Vcrschwönnig ,aegeu Polen ge'prochen wird. Der Obmann und der Schriftführer des einzigen.Lodzer jüdischen Textilarbritervereincs wurden, „wegen ausreizender Reden" in Haft genommen,. wählend die polnischen Redner unbehelligt blieben. Der - Schrrslsührrr M o r g e n t h a l ist noch in Haft. Jnzwüchen geht der Streik. seinem Ende entgegen, da - Arbeiter und Unternehmer sich ans eine 120*/oißt Lohnerhöhung und Teuerungszulagen von 85 Mark wöchenilrch einigen dürften- Budayester Arteile. Budapest, 6. Mai. (Ung.-Tel.-Korr.-Bür.)Der Gerichtshof für den Pester Landbezirk fällte heute das Urteil gegen. die Mitglieder des seinerzntigen R e v o l u 1 i o n K g e r i ch, t 8 - böses von Ciepel und des Direktvrnims von Raczkeve. Der Präsident des Revolntionsgerichlshofes K erles, btr seinerzeit drei Personen zum Tode verurteilen und hmrichten hatte lassen, wurde zum T odedurchd e. n Str a.ng. verurteilt, ebenso der Angeklagte Johann Zwick, der dieses Todesurteil ausgesührt hatte. Der Angeklagte Stephan R a d h wurde wegen A«sr erz un g zum M o rd e in drei Fällen zu l ebenslänglichem Z n ch t h a u s, der Anstagekommissär des Revolutionsgerichtcs Paul D i o s i zu 15 I a h r e n Zuchthaus und neun weitere Angeklagte zu Zuchtbansstrafen von 3 bis 15 Jahren venn'teilt. Ein Angeklagter, wurde freigesprochen. '; Em myfteri'öses Flugzeug. Brtkarest, 6. Mai. (Tel.-Komp.) In der Nähe von Chotin bei Czemom'ch soll ein deutsches Flugzeug abgestürzt und in die Hände der Rumänen gefallen sein. Die Passagiere des Flugschiffes, deutsche Offiziere, sollten 306 Millionen Rubel nach Moskau bringen. 14 russische Schiffe uuLergegangen. Amsterdam, 6. Mai. (Korr.-Bur.) Dre Blatter veröffentlichendrahtlose Berichte aus Moskau, wonach 14 Schiffe mit rnsst'chm bürgerlichen Flüchtlingen aus Südrußland auf dem Wege nach Eeinasien rm Schwarzen Meer mttekgegangen feien'?^?'^TWeDeriM -/ Sieg der Zieniste» bei den Kuitusnrahlen i« Osijeli. Man berichtet uus aus O s i j e!:• Bei dm hier stattge- 'uudenen Kultuswahleu ist di? z i o n i st i s ch. e Liste mit Dr. Hugo Spitzer (Präsident - der Zionistischen Bereinigung für Jugoslawien) und Dr. Marko L e i 1 n e r (Poalezionist) a» der Spitze, mit großer Majorität gegen die afstmilatorische Liste durch g e d r u n g e tu Die ganze Agitation lag in den bewährten Händen des Klubs der jüdische» Akademiker und Abiturienten mit ab«, zur. Fritz Lederer an der Spitze. Von.der'jungjndischen Liste komnrm vier Mitglieder in den Kultusrat. Die Verhondlungerr mir den Indnsteieängestevten. Da dra Verhandümgen^Awischen dem Industriellenverbände Wien und dem - Bunde , der Jndustrieangeftellten bisher Zu . keinem Ergebnis geführt haben, hat das Staatsamt für soziale Verwaltung beide Teile für gestern zu.einer Sitzung eingeladen, um die dem Fortgang der Verhandlung entgegenstehenden Schwierigkeiten Zu beseitigen. ' - -Bei diesen Verhandlungen gab Sektionschef Doktor Kautsky im Auftrag des Staatssekretärs für soziale Verwaltung Hanusch folgende Erklärung ab: „Der Staatssekretär für soziale Verwaltung stellt nach Erhebungen bei Vertretern der Gewerkschaftskommission und den Beamten des Staatsamtes, die an dem Zustandekommen der E'migung im Staatsam für soziale Verwaltung am 24-..April d. I. mitgewirkt haben, fest, daß unter den „Märzbezügen", von welchen die Steigerung um 30 bis 60 Prozent seitens der Unternehmerschaft zugestanden wurde, bis zum Schluß der - Verhandlung im Staatsamt von allen Teilen nur Grundgehalt und gleitende Teuerungszulage verstanden wurden. Auf dieser Grundlage wurde sodann in die Verhandlung ein-- gegangen. Es ist zu erwarten, daß sie gu cinenr be- . friedigerwen Ergebnis führen werden." Dre neuen Gaspreife.? Kronen sirv einen Kubikmeter: Jnr Stad trat berichtete gestern ViAebürgerureistLL E ne m e r l t-n g über die Festsetzung'des neuen Gas-- lpreises, wöbet er darauf verwies, baß der Gemeinderätin ..der Sitzung vom 4. Juni 1919 den Stadtrat ermächtigt habe, den Pr^eis des Gases den jeweiligen GeMhungsrosten anzupassen. Der im April dieses Jahres erfolgten F-eftsehnug -des Gaspreifts lagen die Kohl-euk)stell von ^35 5!'ror:öü pro Tonne zugrunde. Nun stellen sich die Kohlenloften, mit -Nückncht auf dieseither -eirrgsirstene Erhöhung der Ostrau--- ..Mrwiner MAbenpMrz durch dp» yev^ _7. Mai 1920 Sette' 3 -in her Tschecho-Sbowalei, durch, die Berschlechterunz' unserer Valuta, gegenüber der tschecho-slowakischen stnL reichsdeutsche», und dutch' die Erhöhung der'Frachtsatz« auf den Bahnen der Tschecho-Slowaker, nunmehr «mV 1758 Kronen 40 Heller pro Tonne. Die- MehrkofLerj der "Kohlen werden für die Monate Mai üuds ,Juns 45'6 Millionen betragen. Bei Anweisung der vom Gemeinderat genehurigten Kohlenklausel würde berTSs^!preis 6 Kronen 94 Heller pro Kubikmeter' betragen/ -müssen. Unr nun eine so große Gaspreiserhöhung zuvermeiden, beschloß der SLadtrat über Antrag des ViM bürgermtzisters Emmerling, die Hälfte der Mehräüs<- gaben durch eine Erhöhung der Verkaufspreise von - Nebenerzeugnissen hereintzubringen und den Gäspreiö' auf 5'Kronen zu erhöhen. ' , Me -verlautet, wird dev Meis für Koks 'um' 100 Prozent verteuert lverden. ' Eigenmächtige Erhöhung des Sperrgeldes. ' Von Amts wegen wird verlautbart: ’ In letzterer Zeit wurde die Wahrnehmung gemacht, daß die Haus. b'esorger unier'den Haustörm Ankündigungen des Im Haltes änbringen,' daß künftig für das Öeffüeu der Haustöre ncäh Eintritt der Sperrstunde ein e r h äh t e s Sperrgeld, und zwar 1 Krone für die-Zeit L i s-Mrfter-- nacht und 2 Kronen für die Zeit n a ch Mitternacht zu , entrichten sei. Da Lös-'-Sperrgeld mit dem' ni-cdewst'er. röichischen Landesgesetze vom 1.. Februar 1913 gesetzlich niit 20 Heller festgesetzt erscheint, ist jede eigenmächtige' Erhöhung desselben unzulässig und in keiner Weise rechtsverbindlich. Die -Bevölkerung wird dahernachdrücklich^ darauf aufmerksam gemacht, daß, rnsolange eine Abänderung des SperrgKdes nicht ün' gesetzlrchrn.r Wege durchgeführt ist, niemand zur Entrichtung eines höheren Sperrgeldes verpflichtet ist, die Hausbesorger vielmehr, welche dessenungeachtet ein solches Sperrgeld fordern, der gesetzlichen Bestrafung unterliegen. . Die niederösterreichische Landesregierung hat übrigens bereits die Wiener Polizeidirekton beauftragt, die fraglichen Ankündigungen von Amts wegen zu entfernen. - Die Verhaftung der falschen Kuriere Szell nnd Ksnserten. Es Ivurdo berichtet, daß wegen großer schmuggewien dieser Tage hier der' angebliche Sekretär' des 5lorisulaiS der Republiß Kolmnbi-a in- Budapest, Ludwig' Otto Szell, der angebliche .Kurier dteses' Konsulats Karl Hacker alias Hacking und der- Privatsekretär der beiden, der Privatbeamte I-ulinS B a la s z' verhaftet tvorden sind. Der Umfang ihrer MachÄM schäften läßt sich nicht genau. begrenzen/ da sich--viele. Geschädigte bisher nicht gemeldet haben; sie. haderteZ' tv-öhl deshalb getan, um nicht auch eins üble Nollebei den anrüchigen Geschäften spielen'zu nrüssnu'Soweil bisher feststes)t, haben Szell und Hacker großzügig^' V ä l u t«- und S ch m u g g e l g e s ch ä s t e gemacht.'SÄ haben" sie unter anderem-dem Wiener -Kau-sinann K. K ö n i gstei n, 1'. Bez., Brahmsplatz '1, Ende - -Frbruav einen'Betrag von 3,316.009 Kronen-in-'ungestempelten Banknoten aus Budapest nach Wien--zu bringen versprochen. Sie haben aber statt der Kronennvteu Dollar und Mark abgeliefert, so daß -Königstein nack Verkauf .der fremden-/Halnten, noch''einend Schaderr von 800.000 Kronen zu tragen hatte. Für einen Teil des Geldes, haben die beiden in Verlüii Neosalvarsan gekauft und es nach Wien gebracht/ um-' es hier im Schleichhandel an den M-ann zu bringen^ Das Naosalvars-au wurde in zwei großen Neisekörben und in einer Hutschachtel gefunden und beschlagnahmt. Es wurde der Finanz-Bezirksdirektion ab geführt. Szell. und Hacker machten auch waitverzweigie Geschäfte mir Waren und Valuten. Ihre Kunden lvaren irr Budapest Wien, Berlin und Zürich usw. ansässig. Sie reiften als Kopsularpersonen ungestört ein nnd aus und verdienter auf diese Weise mühelos große' Provisimrsftmmwn:-- Wieviele -Geschädigte die drei Herren-hier haben, lätzv sich nicht genau sagen.. Die Schansyielerin Frau Konstatttin bestohlen/ Empfüedlich btt?ofsftu tvurde durch einen Schmack- ' diebstahl die Schauspielerin Frau L-Lopoldine Kom st.a n tin. Die Künstleriir wohnt im Hotel Bristol. Sie hatte tzestern um 1 Uhr ihr Zimmer verlassen, abgesperrt und den Schlüssel wie innrer irr die Portierloge getragen., wo sie ihn -auf das dort befindliche! Pickt legte. In der nächsten halben Stunde wurden ih'r aüs dem Zimnwr gestohlen: Eilw. braunlederne Handtasche, dann von einenl Nachtkasten eine Keine z-nsammenlegbare Weckuhr in grünenr Futteral. Die Handtasche enthieltaußer anderere Gegenständen Schnmcksachrn, Und zwar: eine lange Perlenschnur aus 333 Perlnr miv cmein Perlenverschluß, 250.000 Kronur lvert, eine'rnndr Platüchrosche, in der Fassung je eine Perle lose be'- festigt nnd mit Saphiren besetzt^ 80.000 Kronen wert, eine länge Platiubrosche in Nabelform, 20.000 Kronen lvert, eine lange Platinbrssche, 20.000 Kronen lnert,- -em pPAtinring mit Smaragden und je eiumn nach oben Uttd nntest anschließenden Brillanten, 20.000 Kronen wert, eine goldene Netzhandtasche, 100.000 Kronen wert, eine goldene Lorguetie und auöcc;: Gegen-; stände, znsanunen 5000 Kronen ivert, dann unechter Schmuck. Der Gesanrtschade wird auf.400.000 Kronen s geschätzt. Zur Kritischer: Zeit sah man eine drmksl ge-' st Ueide'e-Frau eckigst aus oem Zimmer der .cknnstlcrjn A «xetas Me E die Diebin aen--> - -.. .