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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-03 · Heft 459 (3.5.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 459 (3.5.1920)
Date
1920-05-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 459 Wien, Montag Monarch:? durch O tb^m u n6..-B-i.te/ll-honoriLrt.-tverbcttf Die' Verdrossenheit, bi? sich dieser. greift durch das rap'de Änschwelftn der antisemitischen Bewegung . bemächtigt hat/ führt zu dem paradoxen Resultat,'daß " Wan .chier,.-»,Las.-,iWi-s^--.--Mnd-.geflissentlich negiert, um die Ausmerlsamteit der Desftntlichkeit nicht allzusehr auf das Judentum zurichten. Das -jKdische .. Interesse dieser Kreise war seit jeher außerordentlich schwach;,nunmehr, wo in dem BeHnntnis eine gewisse Gefahr vermutet^wftdIflst fts ffäst auf ^dn^Mrllpunkt sgesunfttt. Die neueur Reichen/ die durch Benützung der KriegslonjunktUv zu oft Hohem Vermögen gelangt sind) sind sich ihrer sozialen Pflichten -nicht bewußt und 'vergtzudön ihr Geld in der sm-nloftsten Weift. Diese Dinge müssen einmal vor der ganzen'jüdischen Desf.'tttlichkeit gesagt werden, sie zeigen die traurige Tatsache, daß sich chn ziemlich großer Teil des' Juden- ' tums-won der Gemeinschaft loszulöftn beginnt, , was zunächst in der Vernachlässigung des früher quasi als - Sport betriebenen' Unterstützungswesens zum Ausdruck Kommt. Schuld * daran trägt vor allem das in der. Kultusgemeinde' herrschende System, bas jede soziale Verpflichtung bewußt negiert und das Judentum Zugrunde richtet. . > ' ' Diesen Verhältnissen mußte der Koint Rechnung Tragen, /indem er sich entschloß, sein Programm der UnterMtzung der jüd schen Kriegsopfer ans dem Osten durch die Einbeziehung der Wiener jüdischen Kriegsopfer zu erweitern und alle in Rot geratenen jüdischen Familien ' und Einzelpersonen in seinen Schutz zu nehmen sowie alle jüdischen W'ShlfahrtseinrichLungen zu bedeuten,' tnsoweit f.tc an der' Fürsorge : für jüdische Flüchtlinge oder, jüdische Kriegsopfer - ieilnehmen. Es müßte die tägliche Bärgeldünterstühung an Witwen mit Kindern, Greise und Invalide beträchtlich erhöht werden. Die Familienvörstände erhalten 10 Kronen, ihre Angehörigen 4 Kronen. Der Kreis dieser Bedauernswerten erweitert sich an unterbrochen. Es"- ist'' natürlich"'Mt"'-Geld'' alleiw' wenig getan; der Joint muß vielmehr auch .darauf bedacht sein, ihnen mit Aushilfen an..Kleidern, Wäsche,' Handwerkzeng usw. sowie im gegebenen Fall? mit ärztlicher Hilft beiz u-- Kringen. Von' großer Wichtigkeit ist" die 'Frage der Bekleidung. Die Aygehyxigen des Milhelstandes sind nicht mehr in der Läge, sich mit neuem -Gewand z'ü versorgen, und tragen noch die Kleider aus der- Vor- IrieDzekt. Die Flüchtlinge besitzen überhaupt nur ' Lumpen und Fetzen, da sie durch die von den öster- ^Hisch-uiigarlschen ... Gehoben .b^rftbenett - EvÄlu-^ Mtmgen ^5ärast verhindert 'wurden, sich mit Keslleibüng. zü^ versorgen, und seither nichts nach schaffen konnten. > Es pruß deshalb, diese Aktion auf eine neue Basis' yej-ellt werden, um den ge steige ten -Nachfrage entsprechen zu: können. Inzwischen wurden 1710 neue Männeranzüge und 2150 Männerraglane. beschafft An-Schuhen wurden 1100 Paar Damenschuhe um 633.000 .Kronen und andete Schuh waren 'um den Gesamtpreis, von i.,014.500 .Kronen angekanft. - -Did Wäscheversorgung mußte bei dem Mangel an fertiger Ware m der Weise vollzogen werden,- -daßmit einer großen Gesellschaft ein Lieserungsvertrag gegen -Vorfchußert-eilung abgeschlossen wurde. An 18 Handwerker wurden Werkzeuge im Werte Von 35.000 Kronen abgegeben. Die Schlosserei' . des Jischüw 'Etez Israel erhielt in derMrichWeiL eine.Subvention von 6727 Kronen. 103 Wrftüen Der.-Hausarzt. - Redignrt von Dr.'Sattel Beer.. Krankheiten und Ehe. , . .. Zn allen Zeiten und bei allen Völkern galt die Ehe als eine Einrichtung, die. fürhie menschliche.Gesellschaft > von"höchster"BedeutungBemeMprecheÄ^aben'oft. Religionen.'und Gesetzgebungen auf die in der ehelichen Gemeinschaft/sich ergebenden rechtlichen Gesichtspunkte, die. Ehegatten, Nachkommenschaft und Verwandtschaft betreffend, gebührende Rücksicht genommen. Der Staate hatte alsobisindke jüngste Zeit an der Gesundheit und Krankheit'^ Ehe schließenden Teile nur msvsetn ein Interesse, als Erhaltung und Stärkung seiner Macht von der Krüdererzengnng abhingen.Äenig Beachtung bat in der Gesetzgebung.die Frage gefunden, welche Wirkung dHL Wblichä Befinden-jedes Ehegatten auf den anderen' Nyd die.Gemeinschafthat oder welchen Einfluß die Ehe astf Leberc. und Gesundlieit der Eheleute, ihrer Nach. Hnnrenschast, ja des ganzen Gemeinwesens ausübt. Seibft die weitgehend-' jüdische Gesetzgebung geht über Vörlnn-i-'ten über Genwechtsverkehr und Blutschande Echt hinaus. Die Jnstitutrofl der Ehe spielt aber füx die allgemeine Gesundheitspflege und Erhaltung der VpMKrast -eiue.gro.ße.--Roll^ ' »Die Ehe kann Krankheitsursache werden, indem der Eintritt in ganz neue LebeNsbed'mgungen, der Drang, für einander.^LZ^ferzu --.bringen, abgesehen -von. Ent-. iäuschchnW'M- SMalftben, zu schweren seelischen Unstinnn'lgkeiten führen kamst'Der Einfluß astf das Weib Mit seinem empfindlichen ^Nervensystem ist von nachhaltiger Wirkung. Furchtbar zerstörend in der Ehe äutzett sich die Uebertragnng der GeWWskrMkWUWn einer Person auf die andere. Auch sonst bietet die eheliche Gemeinschaft mannigfache Gelegenheit zur Aufnahme von Jnfekt'lonskeimen. Dasteht die Tuberkulose an erster Stelle. Selbst bei vollständiger Gesundheit beider «Gatten kann. «Schwangerschaft und. .Geburt zur. Duelle Wie»er Mm'gettZertmrg Neugestempelte Tausend- und Zehn- Lausendkronennsten. Bevorstehende Ausgabe neuer Vauknoten, . In den Tagesblättern wurde mitgeteilt, daß die Oesterreichisch-lmgarische Bank zur Abhilfe gegen die Stempelfälschungen die Ausgabe neuer. Serien von Tausend- und Zehntausendkronennoten in Aussicht genommen hat. Es hieß weiters, daß an einen Druck von Noten, die gegenüber den jetzigen verschieden sind, vorerst nicht gedacht wird, da hiezu Vorbereitungen von mehreren Monaten erforderlich wären. Demgegenüber erhalten wir von kompetenter Seite folgende Information: Von einem Druck von Tausend- und ZehntausendLronenrwie« mit neue« 96 e r i c n ift n ich t die W ed e. Es werden vielmehr in längstens acht Vis vierzehn Tagen nette Steten zur Ausgabe gelangen» welche sich von den alte« Noten derart unterscheiden, daß jeder Laie auf den erste« Blick sie als neu ausgegebene echte N o t e n erkennen muß. Da der Amtsgang der Oesterreichisch-ungarischen Bank infolge der gegenwärtigen Verhältnisse ein ungemein schwieriger ist, wird auf w e n i^ e Tage zu einem Auskunftsmittel gegriffen werden. Die Oesterreichisch-ungarische Bank kann selbstverständlich nicht ausschließlich mit Hundert- und # Finrfzigkronennoten arbeiten, bis der formale Weg, d"er bis zur Ausgabe der neuen Noten notwendig ist, erledigt ist. Um nun bis zu diesem Zeitpunkt das Vertrauen des Publikums zu erhalten, wird zu einem provisorischen Auskunftsmittel gegriffen werden, das allerdings für die Dauer unmöglich wäre. Es werden nämlich von heute ab Tausender und Z e h n t aus e n d er zur Ausgabe gelangen, welche neben dem österreichischen Stempel denbesonderen B e r mer k tr a g en w er d e n:; ' Echt HaupLarrstalL der Ssstevreichisch-ungarischen Bank (rrnterschrifterr) Die Kürze der Zeit, in welcher diese Noten kursieren werden, lassen Fälschungen dieser „Echtstampiglien" als ausgeschlossen erscheinen. DieDesterreichisch-ungarische Bank wird dtese Noten voraussichtlich binnen einer Woche gegen die neuen Tausenden und Zehntausender umwechseln. Die PolizeikotrespondeM teilt mit: Auf Angaben, die zur Ausforschung, der Fälscher des deutschösterreichischen Stempels auf. den Noten der Oesterreichisch-ungarischen Bank führen, sind Belohnungen in der Höhe bis zu fünfzigtausertdKronen ausgesetzt, deren Verteilung der. Wiener Polizeidirektion mit' Ausschluß des Rechtsweges Vorbehalten ist. ' ' würdest'Mst'^WxMtznng des Joint 'in. ihre Heimat in .Belgien und Palästina zurückgebracht, was. einen Gesamtaufwand von 89.000 Kronen erforderte- Daneben wurde die Unterstützung der ins Ausland gesendeten Kindertranspo.Le ftrtgeführt. * "7; -.'Mneraldirektör Golldma n sprach, nachdem der < Geschäftsbericht., nach. längerer. Diskussion. zur Kenntnis genomMen-sworden. war, den Vertretsrn der verschiedenen - dauernder v Krankheüszustän'öe werden. Daß . ein? . kräftige und gesundo Nachkommenschaft von der Gesundheit der Eltern und Vorfahren abhängt, ist nur zu bekannt. Lebensschwache, ' mit Krankheitskeimen behaftete-Kinder sind nicht immer eine Frucht der Sünde , der Eltern, .für welche die Kinder büßen müssen, sondern -^hi^chM«Üssg^M^g.Mug...in..veychiedetten, in der »Ehe Vernachlässigten Umständen. Aber die Beziehungen in der Ehe können auch eine freundliche Seite bieten, indem die. Lebensgemeinschaft einen heilsamen Einfluß auf die Gatten auszuüben ' vermag. -" ^Die-' regelmäßige Lebensführung bringt weniger. Gelegenheit zu gesundheitswidrigen Verstößen, ein ordeAliches -Eheleb?» bessert viele .Krankheitszustände des Weibes,Äso Blutarmut und Nervenzustände. Man wird nach dieser kurzen Darstellung schon be- . greifen,'wieviel Krankheit und Unglück, durch die Ehetr in die Welt gebracht werden,» aber auch wieviel davötr durch zweckmäßige sanitäre Maßregeln sich würben verhüten lassen. 'Da wäre eine erfolgversPreMnde Betätigttng attf den: Gebiete der Volkshygiene und der familiären. Fürsorge für den leider auf dem Aussterbezüstände befindlichen HausäE.' ' '!KoHmetik. - ft ' * Manche, glauben, daß schon rationelle Haut- 'pflöge betreiben, wenn sie fleißig die Haut von dem an ihr haftenden Schmutz durch Waschen entfernen, wobei . sic .die Reinigung mit Wasser und Seift vornehmen. Durch-das Alkali der letzteren findet eine ^Aufquellung den, obersten Zellschichten d^r Hstut stattgleichzeitig wird aber auch das Hautfttt eutftrut. ft blc.bt leicht , eine Sprödigkeit uttb Trockeuhert zuruck. Das brkämpft inan'am Beftcu durch >oger,aGute uberpettete Seifen oder, nrau fettet dw Haut nach dem Waschen mit Gly'-- 'Kßrin, Schweineschmalz oder Lanolm ein. Obstkuren. . . . > r > . . > In früherer Zeit haben Ovstkuren. eine größere Rolle gespielt als. jetzt. Die bei äungeuerkrankuug zur 3. ONai J.920 ' ■ . .. . 'Seite 3 " '! ' Weise des Wiener Judentums, sowie der Beamtenschaft seinen Dank ans und.erklärte abschließend: . „Ich habe .alle Gebiete der Tätigkeit der Wiener Abteilung einergenauen Prüfung unterzogen und habe alles für außerordentlich güt.besünden. Sie hatten das Glücks einen. Direktor zu finden, der mit seltener Exaktheit die Sache führt. Ich bin 45 Jahre lang auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge tätig und habe ein solches Werk, wie es der Joint in Wien geschaffen hat, noch wicht gesehen." TageHbericht. Straßenbahuuugluck auf dem SechsherusergLrtel. Zwei Tote, zahlreiche Verletzte. Am Sonntag aegen s/*lO Uhr abends' iü" auf dem Sechshausergürtel an .der Ecke dcr Sechsbauserstraße ein Sttaßew bnhnzug> der Linie „18" mit einem Straßenbahnzug der Linie „118" znsammengestoßen. Beide Züge waren stark besetzt. Die Waggons, wurden , arg beschädigt und aus dem Innern, der Waggons ertönten Hstsemfe. Die Fahrgäste, sprangen, soweit sie unverletzt oder nur leicht verletzt waren, aus den Zügen. -. Die' Schwerverletzten mußten aus den Waggons getragen werden. , Von der Filiale der Nettungsgesellsäiast ° kam eins fliegend» Ambulanz, d^r' bald eine Ambulanz' der Zentrale folgte Bei dem Zusammenstoß wurde. eine große Anzahl Personen verletzt. Sie wurden an Ort und Stelle verbunden und teils in Svitäler, teils in die Wohnungen geschaßt. Et'wo fünfzehn Personen. diis,lrtzker verletzt worden sind, konnten i« die Filialstalron der ReltuugsgeseÜschaft gebracht werden und wurde» dort behandelt. . . - ' ' - Bei dem Zusammenstoß ist ein. 17jährigeZ Mädchen namens Mohr gelötet worden. Der 35jährige Jurist Ludwig.W rd i tz, Pratcrstraße 42. - ist im Lause der Nacht im Sophienspitül gestorben. Das Unglück wurde durch das Versagen-'der Brems« verursacht. ___ Ein ehemattger LeuLnanL als Mörder. Die Stiefmutter ermordet. Samstag abends ist die Militär-OberoffiziaksgM« Franziska Kaufmann, eine Frau von 44 Jahren, in ihrer Wohnung, Josesstadt,' Stolzenthalergaffe Nr.' 14, von ihrem Stiefsohn, dem 23jährlgen ehemaligen Leutnant Leopold Kaufmann, durch Hiebe mit einer Hacke etmordet worden. Der Täler flüchtete nach Verübung der' Verbrechens, konnte aber noch im Verlauf des gestrigen Sonntags in Baden verhaftet werden. "/ Ueber die Vorgeschichte der Tat- und die Aufdeckung des Verbrechens erfahten.wir WgeW Einzckheilen: ’ Leopold Kaufmann, der als Leutnant in italienische - Gefangenschaft geraten war, ist im Bokjahr nach Wien znrückgelehrt. Er wollte Maler werden und ließ flch an der Akademie für bildende Künste inskribieren. Verdient hat er nichts und daher mußte er wegen jedes Hellers zu Vater und Matter kommen, Jetzt, da der Vater von Wien abwesend war, wendfte er sich.oftmals mit Geld-' forderungeF an die Stiefmutter, die aber seinen großen' Ansprüchen nicht genügen konnte. - Da sie ihm wiederholt Geld verweigerte, gab es oft Zwist zwischen ihm und der Stiefmutter und in seinem Herzen saß ein tiefer Haß gegen Fxau Kaufmann, v ' Der junge Mann hat auch in der Erbitterung wiederholt Drohungen gegen die Stiesmulter ausgesprochen. Hebung der''Gesundheit beliLbte Traubenkur ist gänzlich' verlassen, sie wird - noch wegen 'ihrer abführenden Wirkung bei Bauchwassersucht geschätzt. Bei G.icht und bei der Hautflechte verwendet man noch gerne Erdbeerkuven- Der Grund, warum, solche Kuren ärztlich nicht vewrdnet werden, ist der, daß -die wirksamen Stoffe in den Früchtenderzeit--bekanttt^slnd-und-"lieber in chetn-r-srhreiner Fyrm als-Medikament dem Körper -.zugeführt werden. Dermogvaptzie. . - - . > Wird die.Haut gewisser . Menschen mit einem stunwfen. kanti'ien .Gegenstand, -zum Beispiel einem Federstiel, gestrichen, so entst-ht eine.eigenartige Nrizrr,cheinnng. Die. bestrichene Stelle wird zuerst blaß, rötet^sich dann, um stch für Minuten bis- Stunden quaddelartig zu erheben.. Auf einer solchen Haut kann man buchstäblich schreiben. Die Schreibehaut (Dermo^- graphie) findet^, sich m§ist bei nervösen Individuen, kommt aber auch bei Vergiftungen mit Blei, Alkohol und bei akuten Darmstörungen vor. Die Behandlung richtet sich nach dem Grundleiden. ' Aerztlicher Fragekasten. N. Heilbar, meist ncrvöse Ursache. Internisten oder Newtw arzt aulsuchcn. Namen von Äerztm kann ich hier nicht nennen/— Hermann Friedmann. Bel Hantglanz handelt es sich währschelnlich um überfettete Haut, die mit ftirltnösen Waschunpen und emfettttcr. .Seck zu betämpstn wäre.— Celma Schneider Eintritt von Uuwohlscin oder neuerliche Schwangerschaft bildet an und slir sich .bei sonstiger Gesundheit keinen Grund zum.Absetzer des Kindes von der Brust. — Besorgte Mütter. Zahnfieber gehört ins Mälcheni eich, lebt nur noch m der Vorstellung der Großmütter. Es kann wohl beim Zahnen leichtes Unwohlsein des Kindes anstreren, doch weist "Fieber stets auf eine Krankheit hin, äls welche das Zahnen mcku gflten kann, weck es em nonnaler BorMng ist. — B. K. Täbvrstratze. Unvoreingenommene ärztliche Unteisuchnng des zukönstigen Mannes ist zu rmpsehle». Vielleicht schlagen Sie, um über den für Sje unangenehmen Punkt leschter hinwegzukonnnen, eine beidn sniige flntersuchung durch je einest von der Gegenseite gewählten Arzt Mr. 'Beleidigung des Bräutigams'halte-ich für ausgeschlossen. .

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