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Wiener Morgenzeitung · 1920-05-01 · Heft 458 (1.5.1920) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 458 (1.5.1920)
Date
1920-05-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Gette S Wiener Morgeuzeitung Wien. Samstag 1. Mai iv«20 Ur. 453; Beide Verbände haben getrachtet, ihre besten Mannschaften herauszubringen. Dem österreichischer^ dürft: dies besser gelungen sein, da die Ungarn auf einige verletzte Spieler, die sonst unbedingt hrremgezogen worden wären, verzichten müssen. Das beiderseitige Spielerreservoir ist aber so groß, daß das Fehlen einer oder der anderen „Größe" auf die Gesamtstärke kaum von Einfluß ist. Die Mannschaften werden in folgender Aufstellung antreteu: Oesterreich : Tor: Me'sl; Verteidigung: Popovich, Beer; Deckung: .Rutsche. Brandstätter, Chrenka; Angriff: Wieser, Swatosch, Kuthan, Bauer, Wondrak. Ungarn: Tor: Barga; Verteidigung: Vogl II. Feldmann; Deckung: Kertesz III, Nyul,. Byola; A n g r i f f: Lhotka, Toth, Pataky, Kertesz II, Braun. Man erwartet diesmal allgemein «inen knappen Steg der Oesterre'ch.'r;. allerdings erichünt dieser Optimismus durch nich.s begründet. Auf jeden Fall ist ein hochinteressanter Kampf zu erwarten, der ein ganz knappes Resultat zeitigen dürfte. Die Leitung^ des Spieles wurde Herrn Professor Schwieger anvertraut, so daß sein ruh'.ger Verlauf gesichert erscheint. Das Ländermatch beg-Mt um 5 Uhr. V.rh-r bringt der Leichtathlet'.kverband mehrere Propagandawettbewerbe zur Austragung. Mit Rücks'cht -auf den großen Andrang erscheint es geraten, d^n Sportplatz längstens um 4 Uhr aufzusuchen. Auswahlspiel der H. Klaffe. Am Mittwoch fand auf dem SB.. A. C.-Piatz das Auswahlspiel Ost gegen West statt, das die West- Mannschaft nach recht anregendem Spiele 2:1 gewann. Die gebotenen Leistungen waren auf anerkennenswerter höhe. Der Sieg siel der durchschlagskräftigeren Mannschaft zu. Insbesondere Pappstein iGemranra) war in ausgezeichneter Verfassung. Die Mannschaften spielten in folgender Aufstellung: West: Wiener (Cricket); Müller (Red Star), 'Reichert (Slovan); Fried I (Cricket), Baar (Sportfreunde), Kratky(Germania); Pansch (Slovan), Lffwpat(Slovan), Pappstein (Germania), Swatosch (Red Star) und Ludwig (Sportfreunde). Ost: Schubert (Donaustadt); Kühnel (Donaustadt), Weiß (Sturm); Iuhn (Hakoah), Kumba (Sturm), Biber (Donaustadt): Jano'ewiz (Red Star), Slutzky (Hakoah), Häusler (Hakoah), LumeK (Hakoah), Eckschlager (Bewegung). Schon in der 1. Minute gelangte Ost durch Häusler in die Führung. Um Mitte der Halbzeit glich Swatosch rps und noch vor der Pause fiel der siegbrinzende Treffer durch Pappstein. In der zweiten Halbzeit war das Spiel völlig ausgeglichen. Schiedsrichter Preßler. Hakoah—Blue Star. Die Hakoah heißt morgen um Val*' llhr vormittags auf' dem F. A. C.-Platz in Flvnpsdori ihr Me sterschastsspiel gegen. B l u e S t a r aus. Mit Rücksicht auf das letztsonntägige schwache Spiel der Hakoah-Mmmichaft darf man am :hr morgiges Abschneiden gespannt scn. Bor diesem Spiele lieffen Cricket und Ottakring gleichfalls in der Meisterschaft zusammerr. Der Ausgang des Spieles ist ungewiß. . Bon der Hakoah. Diese Woche hat die Hakoah noch mit Aufstellungsschw-engkeilen m kämpien, da Mostrar und Nußbaum disqualifiziert sind und Nemrs nicht in Wien weilt, aber beim nächsten Wettspiel, das am 13. d. M. gegen S tur n: stattfindet und mr Konkurrenz um den Cup zählt, wird.die Mannschaft bereits komplett antretcn. Die ungarische Auswahlmannschaft ist bereits in Wien kingrrroffen, so daß sie morgen vollkommen ausgeruht antreten wird. Spielerwanderungen. Kock, Geher und D^ra^ drei, der tüchtigsten Spieler des W. A. C, haben sich von ch em Vereine obgemrldet und sind dem Wiener Amateurf p o r t v e r e i n dcrgrtreten. Der M. T. K. in Wien. Der M. T. K., der heute gegen RudoNsbüprl in Favorlttn spielt. ist bereits 20 Mann stark in Wien erngetroffen. Auch Schlosser, der bei derTramausst ll.ung übergangen wurde, dürfte tn der Mannschaft des M. T. K. tätig sein. Das ungarische Team. Nunmehr bat auch der ftz T. C - Mann Blum abgesagt, an dessen Stelle Kertesz IU taug sein düilte. Wiener Mannschaften auswärts. Mehrere Vereine benützen den 1. und 2. Mai zur Austragung von auswärtigen Wettspielen. Der Sportklub Hertha fährt nach Bielitz, wo er zwei Wettspiele ' gegen die Hakoah, ansträg:. Der Simmeringcr Sportklub spielt in Budapest gegen den F. T. C. und gegen einen zweiten, nock zu bestimmenden Gegner. Der WicnerSportklub trägt in Graz drei Wettspiele aus, zwei gegen den Grazer Athlet.kklub, eines gegen die Amateure. Die Reserven der Dornbacher gastieret in Linz und die Ersatzmannschaft der Amateure :n Innsbruck. Ter Flrridsdorier A. C. sprelt in Bndap st gegen den Turn- und Frchtklub vom Hl. Bezirk. Der S. C. W a ck e r ist. beim Deutschen Spvltverem Troppau zu Gaste. Schließlich schickt auch noch der N ederöstcireichische Fußballvcrband eine Auswahlmannschaft nach Wiener-Neustadt, die gegen den dortigen Sportklub em Wettspiel austrägt. Die Schweiz auf der Olympiade. Dieses Fahr nimmt die S ch w e i z zum ersten Male an den Olympischen Sp.elen in Antwerpen teil. DaS schweizerische Komitee weck auf die große Bedeutung des Unternehmens titr die Föiderung der Rörperausbildung hin und richtet daher an das gesamte Schweizer- Volk die Bitie, durch freiwillige B e t r ä g e du Beteiligung von Schweizern zu unterstützen. WBWmmwbbwbwmwiwmmb i OST-SiNK J. 6. CZERNOWITZ I Aktienkapital 20.000 000 Kronen. bar eingezahlt 16,000.000 Kronen. 80 9 | Alle bankgeschäftllchen Transaktionen. Auszahlungen und Inkassi an allen Plätzen i Rumäniens, einschliesslich Bessarabien,Sie en- 1 bürgen und Bukowina sowie im Auslände. . Der Volkswirt. Eine Krone 2.70 Centimes Geld, 2.80 Ware. Gestern stell'esich in Zürich die oster»eich->chx Krone G Id auf... 2.70 (2.70 am 29 April die österre chiche Krone Ware aul . . 2.80 (2.80 am 29. April die österr. gestempelte Kronr Geld aut. 2.70 (2.80 am 29. April die österr. geAmvclle Krone Ware üuf 3.10 13.-- am 29. Avril die tschechische Krone am .... . . 3.8'> st 89 am 29. April die Mark auf ... . . . . . . •. . 9 30 '9.80 am 29. Apnl Agram... . . .3-10 <8.2’> am 29 April Krakau ............. —220 am 29. Avril , Budapest ............. 2.55 2.60 am 29. April) Die SachdemobUisierung. Boir einem WirtschaftspoliLilrer. 1 Wie in allen anderen Zweigen der öffentlichen Verwaltung hat bi fer Staat auch auf dem Gebiet der Sachdemobi.stfierung auf das jämmerlichste versagt. Das Grundübel bleibt überall dasselbe: «ine dünkelhafte, kenntnislose, unpraktische und zugleich eingebi.drte Bureaucrati^ stürzt sich zuerst auf irgendeine Aufgabe, von deren Bewältigung sie/ sich eine jahrelange Versorgung verspricht. Und organisiert. Ein Rudel von Interessenten stürzt^sich sodarm auf diesen Apparat, zuerst allgemeine Phrafstn in: Mund fühxend, aber sofort bereit, diese Allgemeininteressen persönlichen Vorteilen zu opfern. Die Vureaukratie weiß dies. Sie handelt darnach. Zmn Schluß sitzen alle friedlich vereint chn die große Schüssel. Be: dev Sachdemobilisievung, deren Organisation trotz des kurzen Bestandes mehreren-,-durchgreifenden" Renovierungen unterzögen wurde, begärtn die Leistustg der ■ Bnreaukratie damit, daß drei Aemfer geschaffech wurden, de^en . Hauptzweck Köni^etsnzkonfliltL^ Haren./ Air'die Spitze des einen, des MLt«rlalve«werdrnKS.amtjeZ,, .sltzttz^MLn pro forma einen allen Hofrat, während in Wirklichkeit sin früher provisorisch dem Handelsministerium zugeteilter Obeekommissär, der kaum der Technischen Hochschule entwachsen war, also, keinerlei praktische Kenntnisse oder gär GLschäftserfahrungeU hätte, .und die Eignung zu dieser Stellung durch die zwei Jahre dauernde Entwerfung von Plärren, nach denen die Sachdemobilisierung nach'siegreicher Einnahme von'Paris hätte erfolgen sollen, bewiesen hatte, der tatsächliche Herr des Materiälverwertungsamtes und damit des ganzen, Sachdeniobi.isirrnngsapparates wurde. Dieses Amt sollte nämlich die Vertreter aller Staatsämter umfassen und auf Grund der von der Hauptanftalt aufgestellten Inventars den Bedarf der öffentlichen Anstalten decken. Die Hauptanftalt für Sachdemobilisierung sollte ausschlreßlich der Verwahrer, Anssolger und Inkassant sein. Was geschah nun dank dieser Konstruktion? } Daß die mit der Verwaltung des Depots betrauten Organe der Hauptanftalt gelaufen kamen und riesen: Laßt uns verkaufe»:, die Waren werden gestohlen, verschwinden, verderben — das Verkaufen war eben zumindest unterhaltender als das Inventarisiere»: — und baS Materialverwertungsamt einfach nichts freigab, so»»dern irgendwelche Jnventurlisten, dre dem alten Kriegsministerium erltstämmten und alles andere als richtig waren, in den vielleicht interessierten Aemtem' wochenlang zirkulieren lies; oder dringende Anforderungen, von irgendwelchen Dorfgemeinden zürn Anlaß nahm, die wirklichen Jnvenlur - und Siche ungsarbeiten auszuhalten. - Diese Mißtoirtschaft mußte, schließlich d«»n vereinigten Ansturm der Interessenten, und zwar Jnteressenteir merkwürdiger Art, wie zum Beispiel der Invaliden, diel vor: der fixen Vorstellung, die ärarischen Automobile n»rd Drehbänke seien ihr Eigcnturn, nicht lassen wollten, und anderer weichen. In Paranthese: Der Vertreter der Invaliden Hat.natürlich sein Drenstauto und der mißglückte Sachdemobilisierungsdiktator verschlvand in der Versenkung, üru in der gemeinwirtschaftlichen Schuhfabrik in Brunn am. Gebirge als Häutefachmairn — natürlich ebenfalls mit „Dienst"anto — aufzutauchen. Die Neuorgarrifierung der Sachdmiwbilisierurig. brachte das Materialverwertungsamt zum Verschwinden, schuf Häpdlersyndikate als Verwertungsstellen, die-den kornmjfsionsweisen Verkauf der Waren durch führe»: sollte»:, die aber in Wirklichkeit ebenfalls an jeder kauflnäimischerr Gütigkeit verhindert wmden. Im Schoße der Hauptanftalt entstand der Verteil ungs aus sch uß, bestehend aus Vertretern der Siaatsärnter, der Post- und Telegraphendirrltion und der bevorzugten Interessenten, nämlich des Geiverbes, der Konsum- Vereine, der Invaliden, der Industrie u,rd des Handels. Dieser Verteilungsausschuß übernahm jetzt die Rolle des Materialverwertungsarntes als Hemnischüh einer rasche»: und geregelten Verwertung. Da wurden nun Inventarliste»: aufgeteilt ur:d Waren zugewiese»:, die schon längst über Weisung eirios StaatsamteS abgegeben waren, da wurden, .von dein Vertxetex dek, GewerbeförderungSanstälten riesige Mengen von WäM ättis sich gerissen, die dann mit eiiren: Negiezuschlag von 5 bis 10 Prozent an alle, die da kaitwrr, abgegeben wurden, ebenso machte es der Vertreter der Konsumvereine — da wurde über 10Ö Meter Kabel oder Stacheldrahtstundenlang debattiert und inzwischen verschwand das Material in de» Depots und die Jnventare, auf dereü Gru»:dläge verteilt'uni» verkauft werde»: so/lte, waren, noch bevor die Tinte trocken :var, unrichtig. Es gab keine Stelle, die wirklich «ine Volt-, bändige Evidenz über die vorhandenen Güter besaß, es war aber auch keine-Pötsonliihkeit vorhairden, welche imstande ge- »vesen wäre, in diesem Durcheinander Ordnung zu schaffe»:? Den leitenden Personen kann man getviß guten Willen ünd t:em leitenden Direktor auch hohes persönliches Können nicht bestreiten. Deiz geschlossenen Front, von Protektion, T^rro-' .ismus u»:d Korruption gegenüber waren sie machtlos. Kams doch noch dazu, baß große und wertvolle Warenbestände in Händen von Arbeiterräten der staatlichen Werke lagendie einfach den Aufteilungsanweisunge»: der Hauptanftalt nicht Folge leisteten-/ re Ansfolgescheine nicht gelten ließen, sondern es voezogett-'' de»» Verkauf oft selbst durchzüführen. Der Kettenhandel' in'[ Autoinobileir, der sich oft vor deir Toren der Depots selbst abspielte, ist oft geschildert worden. Wollte »nan sch»rell zu/ eine»: Sache aus der Sachdemobilisierung gelangen, so diente fitart sich eines Invaliden, dem man für seme Inter-' d:e Nasiönalversainmlung endlich entschließt, diese schwärende' zahlte, die aber eigentlich vorn Staate getragen itmtbe, da die Jiivaliben die Ware billiger.-bekamert. - - > ./ . i - 5 Die Staatsänrter pfropften sich für Jahre nrid Waren' voll, alle Staats- und Unterstaatssekretäre und Partei-' funktionäre nahmen sich Riefenluxusautomobite, in denen, einst. d:e. Generäle des Hauptquartiers saßen u»:d derer: Betrieb jetzt jährlich eine halbe Million Kronen kostet, statt bescheideile, dem Staatsumfang und den Staatsehmahrnrn' e»üsprechende Wagen zu nehmen. Ein Heer vor: neue,: Be-. arnLen wurde aufgenommeri, bereu Kündigung ur:d Abfertigung noch nranche Schwierigkeit bedeuten wird. Daß sich die Nalionalversamrulung endlich entschließt, diese schwürende Wuirde aüfzubecken, ist nur zu begrüßen. Es ist nur schön viel zu . spät u»:d: herausbekommen wirb m ar: gewiß nich ts. _,, „tzLrrdler mit deutschen Waren". Washington, 30. April. iTek.-Komp.) Der Senat lehnte mir 39 gram 23 Cllmmen eine Bill ab, nach der Kavflente, die - mit dcnl'chen Waren bandeln, vcrvfl chtrt sein, sollten, dir Bezeichnung «Händler mit deutschen Waren" auf dem F»nnensch»lde anzubnngcn. 4 Die Handelsbilanz der Tfchecho-Slowakel. Prag, -30« Avril: (T«!.-Kamp,l Aa6 der 'nunmchrs'vtl^ öffentlichten Havdelsbilavz der ischrcho-slorvak'schrn Republik surr dre ersten w Monate des Jahres 1919 ist brrvorzuhebrn, baß das Pal'ivüm des Handelsbilanz, das,masten Halbjahre 877 Mil-» lwnen Klömn beirufl, auf 840 Millionen Kronen gestiegen ist, »vvbe» der der Republik von Amerika gewähre Lebensrnittelkr edit berücksichtigt erscheint. Sieht man von diesem Kredit ab» >o würde sich sür den genannten Zeitraum e»n Aktivsaldo» von 917 M-lliomn Kronen ergeben, da einer Ausfuhr im Be». t'Lge von 3768 7*. Millionen Kronen eine Erniuhr per 2801/6 ü)t llioncu Kronen gepenübersteht. In der Berichtszeit wurden Ltbensnnitel im. Geranichrtrnge von 1687'7 Mrstronen Kronen e>ngeiührt. Der größte WirrmauStausck eckolgte »int Oesterreich, wobei tin die tschechische Republik ein Aktivum von 754^6 Millionen Kronen resultieite. Auch gegenüber Polen. Ungam und '.>i,go'lawien war die Handelsb'lanz aktiv. Der Ausruhr nach Druckchlard in der Höhe von 812 M'llionen Kronen stand eure Einfuhr tm Betrage von 40V Millionen Kronen gegenüber. OefterreieHische Kaufleute in London - -Wie uns die Hande's- und Gewerbekammer mitteilt, hat sich Gunter Führung des HandelskammcrsekretÜrS RegierungSrat Dr.-, Erich Pi stör nnd des KammrrsekretärstellvertreterS Dr.- Änton Sattler-Dornba ch e r neuerlich eine Relse- Sesell'chä't von 30 Jndustuellen und Kaufleuten nach London begebenum dort die bei der ersten Kammerreise angeknüpstev Geschärisverbindungen auszubrerten. R o h st o f f e i»k a u s e turchzuühreu und den B e r e d l u n g s v e r k e h-r in die Bahnen zu leiten. Die Reisegesellschaft, welche bereits in London e'ngetroffcn »st, hat Waren im Werte von ungefähr 100 Millionen Kronen nutgcnomnten. Ferner schreibt uns die Handels» und Gewerbekammer: Zufolge der überaus großen Zahl der eiugelausenen Anmeldungen anläßlich der von der niederosterreichlschen Handels» und Gowerbekammer unternommenen zweiten Gesellschaftsreise österreichischer Kaufleute und Industrieller nach London veranstaltet die Kammer in der ersten Woche Juni d. I. eine dritte Reise» zu welcher noch weitere Anmeldungen bis spätestens Dienstag den 4. d. M. entgegengenommen wirden. Nähere Auskünste werden der der niederösterreichifchen Handels- und Ge» werbckammrr, Stuvenrrng 8/10, 3. Stock, Zinimev 207, erteilt. Notenumlauf 61682 Milliarden.. Dem letzten Wochenansweis der Oeste^reechisch-nngarischen Bank zufolge ist der Notenumlauf um 343'2 Millionen auf ui'682 Milliarden g e st i e g e n, wovon 15'879 Milliarden auf Oesterreich entfallen. , Zuschläge für Kohlen. Irr terlweiser Abänderung der mit Beschluß der Zrniral- PreisprÜsungskonimission vom 13. November 1919, Zahl 2574, festgesetzten Richtlinien sür den Kohlenhandel werden nachstehende Zuschläge sür Gewinn nvd Regie mit Gültigkeit vom l.Aprrl 1920 festgesetzt: I. Für den Verkauf im Großen, das :st bei Waggon^ weiser Lieferung, sind nachstehende Zuschläge zu den Einstands-- kosteu für Gewinn einschließlich Regie angemessen: a) beim Verlause von Kohle nnd Koks aus dem Deutschen Reiche und aus Polen höchstens 8 Mark, b) beim Verkaufe von Kohle und Koks BmMomMn Lewenhäk & Landesbarg “•Ä2SÄ'? 5?

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