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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-27 · Heft 454 (27.4.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 454 (27.4.1920)
Date
1920-04-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Dienstag brüder! Rufe links: Plajtenb rüder!) und so verhindert, daß auf Wochen hinaus die ärmsten Studenten ihre Nahrung ■ finden können. Nach solchen Vorgängen werden Sie bei der jüdischen und der anständigen nichtjüdrschen Bevölkerung kein Änlehen placieren! Ebensowenig wie das von^ den Christlichsozialen beklagte Streiksieber der Arbeiterschaft können diese unerhörten kulturwidrigen Taten der deutschnationalen Studenten dazu beitragen, daß die Bevölkerung Geld hergibt. - Was man in dieser Stadt verlangen darf, ist, daß nicht jeder deulschnationale Lümmel hier straflos Propaganda machen kan», auf' jüdische Studenten loszugehen, und daß die akademischen -Behörden dieses Treiben nicht geradezu fördern. Ich sehe mich veranlaßt, sämtliche Parteien in diesem Saale auf die Kulturfchande aufmerksam machen, weil unter solchen Umständen die für Wien so notwendige Ordnung nicht ausrechterhaltcn werden kann. Dir haben nämlich, wenn die Dinge so weitergehen, wirklich keinen Anlaß, unsere jüdischen Studenten vow kräftigen Abmehrmaßnahnien fernzuhalten, und die deutschnatiöydlen Und klerikalen Studenten wissen schon, wie jüdische Hiebe schmecken. Die Herren werden der Erfolge ihres heimtückischen Ucberfalts nicht froh werden! Um weitere Unzukömmlichkeiten zu vermeiden, fordere ich den Bürgermeister auf, gegen diese d ruschnationalen Mi,,etaten entsprechend eiuzuschreiten und gemeinsam mit dem Staatssekretär für Jnnei'cs und Unterricht alle Maßnahmen zu treffen, um diese Plaitendrüder, rvelchc auf jüdische Studenten und jüdische Institutionen losgehen, in die Grenzen des Gesetzes zurückzusühren. Unterlassungen in dieser Hinsicht können die Kreditfähigkeit unserer Stadt noch weiter untergraben. (Zwischen- ' rufe recht». Gemeinde rat Lr. Ehrlich: Sie haben es mit Ihren Studenten genau so gemacht l Neuerliche Zwischenrufe rechts.) Es mutet einen wirklich sonderbar att, bei diesem Vorbringen das Lachen christlichsJziäler Gemeinderäte zu hören, als ob sie derartige Vorgänge auch noch billigen wollten. Sogar Sic sollten von derartigen Ereignissen.sichtbar: abrücken. ^Gemeinde', at Erntner: Sie beschimpfen alle deutschen Studenten!) .Herr Erntner, reden Sie nicht von der Beschimpfung aller deutschen Studenten. (Neuerliche Zwischenrufe des Gemeinderates Erntner.) Herr Erntner, wenn Sie das überhaupt behaupten können, ßesen Sie das Protokoll und Sie werden finden, daß Ihre'Behauptungen, wieder einmal unwahr sind. (Zwischenrufe des Gemeinberates^ Erntner.) Das ich gesagt habe, ist wahr. Davon nehme ich kein| zurück, die Universitätsprofessoren, hier int Saale müssen Ihnen das sofort bestätigen. Wenn Sie, Herr Erntner, ■ überhaupt Scham empfinden könnten, würde ich behaupten, Sw schreien, weil Sie sich schämen. (Zwischenrufe des Gemeinderales Erntner.) Gehen Sie lieber auf die Aula »nd regen Sie sich über ihre konnationalen Studenten'- auf, welche dort solche Bübereien treiben. Aber Sie und : Ihre Leute sind mitschuldig an diesen Taten! Sie veranstalten Liese Pogromversammlungen in der Volkshalle, - Sie verhetzen die Studentenschaft. Und Ihre Studentenschaft ficht dann so lächerlich aus wie Sie in diesem Saale! (Zwischenrufe.) Ich wollte nur das Kulturnibeau' £*§ Herrn Erntner richtig kennzeichnen! Hoffentlich erkennen alle Beteiligten die ungeheure' Gefahr, welche solche Vorgänge für die Stadt bergen, und bemühen sich mit uns, diesem elenden Treiben dev von verantwortungslofeu Führern verhetzten dcntschnationalen- Studentenschaft ein Ende zu bereiten. Die Sitzung wurde, nachdem noch einige minderwichtige Referate zur Erledigung gelangten, in vorgerückter Nachtstunde geschlossen. Dereinsnachvichten. (R a ch r i ch t e n v o n B e r e i n e n e r s ch « i n e« a « s- La hmslos nur amT age der Veranstaltung.) Heute: Im Jüdischen Schuldereich X beginnen nme Hebräische Kurse sämtlicher Grade für Krnder und Erwachsene. Anmeldungen täglich nachmittags im Lokale, X., Ha'encuiic 5. — Zion ifttf cbeBezirksseklionWiee n- Margareten. Terraffeirrestaurant, V., Margaretrnvlatz 5. V}8 Uhr abends präzise, ordentliche Generalversammlung Tagesordnung: Bericht des abtretenden Vorstandes mit anschließender Debatte. Neuwahlen. Eventualm. — Be rein» Jüdische K i n d e r f r e u n d e",!l.. Obere Donaustraße 91, 2. Stiege. 2. Stock: Frau Hadaffa Bogelbaum (Weidinfeld): «Praktische rüdrsche Enichrmgsarbert." 7 Uhr abends. — Zionrstisches Landeskvmltec für Dcutschösterreich. V.6 Uhr abends Sitzung des erweiterten Landeskoaritees. — WirtschaftSgemelnschaft jüdischer Festbesoldeter Deutschvsterreichs „W rf? ^',6 Uhr abends außer* ordentliche Generalversammlung^im Catö Industrie ll r n. Legitimationen sind doriselbff zu beheben. Erscheinest unbtd ngt notwendig! — Berein Erez Israel, U., Hauptallee 10. 8 Uhr abends im Bereinslokalc Beginn der hebräischen Kurse. Sämtliche für die Kurse eingetragenen Mitglieder werden um guvmläsfigcs Erscheinen gebeten. Ewige Anmeldnngen werden noch entgegmgeuommcn. _ Die Ernährung. Der Marktbericht. Da SamStag in der G r o ß m a r k t h a l l e ein Teil des Angebotes in,verkauft blieb, war gestern das Angebot elwaS reichlicher als sonst <m eimni Montag. Die Fisch nk ä r k t t blieben ohne Zufuhr. Aut den G r ü n wnreumarkt < n fielen die Zufuhren außerordeiitl'ch reich ans. Der N a s ch m a r k t war mit Salat geradezu überschwemmt, da aus Neufiedcl allein 45.000 Kilogramm Salat ankamen. DiePreise haben s i ch f ü r alle G e m ü s e f o r t c n c r m 8 ß r g t, Dir Brot- und Mehrausgabe in dieser Woche. Bom StaarSamte für Bolle crncihrmrg wird verlauibart: Auf Grund der vailit^cnden Transponmeidungm wird es in Wien möglich sein, die AuSgad? von Brot im üblichen Außmaße in der laufenden "9oche durch,miübren. Da aber das Brotgetreide und das Mehl verspätet eingelangi find, sind Verzöger»urgen bei der BwtcmSgabe unvermeidlich. Wenn nicht vnvorbergeschene Schwierigkeiten cintre'.en, wird auch ein V, Kilogramm Vcrschlcißmehl arrsgegech'n werden, docb 'st jederrsnüs tu t einer Verspätung tttbfr Ausgabe zu rechnen. Z;Mge des jagoilaivischm Eisenbahnel« firciks sind bisher nur zwe' Züge auf österreichisches Gebiet überstellt worden. _ Kartoffeln und Atonferven fleisch kür KriegS- Leschadigte. Bc; d-r Oitsguwve XlV Zeliträlvecbandcs d:r dcu:schosterreich>fch'n Kr^gsbcichädigien finde! an Haupt lokal. ^r-nmiaassc am Mittwoch den 2X d. M. von 8 bis >'! .'lc ^! '.'hiökvy.’’.iOTi i'ttttt.'"'.:.: j;i:t .fi/:rtt'.vttttlrli'ch an yjlr.ü'i’.'-' stau, '.jj.'i’vii-i in:,' Miigliecskltt!? uni) 1 ,S""tzsrni»lare. Wiener Morgenzettung wwwyi>rt*»iMWi^.ii«li»i«.i.i.i .. 1 1!"" ..... Da» aMerikanlsch« Abendessen der Lehrlinge. Die amerikanische KinkerhilfSaktion hat emcge tan'end gewerblich tätige Wiener Jugendliche in den Kreis ihrer Fürsorgelptiakeit embezogen. Tie aweiikanische Kinde'hilssaktwu hat m dickem Zwecke folgende Aus>veisefiellm in den Dienst gestellt: Augarten, Petrusgaffe in. Waltergasie 16, Mollmdgasse 87 (Gebäude der gewcrbl'cken Fortbildun ssckiulen^, Uhlandoasse l». Bachm.chergaffe 6, Habsburaerplatz. Parbamervlav, Sollingeraaffe 16. Lcystraße 31. Biünnerstraße 139. Die Sveisezeit ist an Wochentagen von 6 bis 8 Uhr, männliche und weibliche Leh'lrnae werden gememmm verköstigt. der Regiebeitrag ist mir X 3 wöchcnstich testgefetz». Die Teilnehmerkarte wird nur gegen Vorweisung des FürsorgeblattcS ausgefalgt. kl« ADFSEHENERREGENDES BÜCH! MESSIAS nr!«i.Dichliingei» von 7003 MLS IR WIENER Mit TUolhoUücimitt von GREGOR. RABINOWITSCH ’ preis gsbanden Marl iO — Mit dieser DJchtony, die eine Spreche voll Köhnheit and Klarheit, von archaistischer Litmastrenge nnd Knappheit der Dih'ion aaseeiebnet, tritt Wiener in die Reihe jener neueren Diester, die eine eigene, unserer Zeit ndSqaate Formung ihrer inneren Gesichte gefunden haben: Zu bestehen durch die Buchhandlung R LCJEWIT, Wien, l.,Rotentura- ,> strafe 88, oder direkt vom R. Löwit Verlag, Wien, I., FleiBohma'kt 1 MnalimsprOfung 192Q. Eltern melden ihre Knaben und Mädchen zur Vorbereitung für dieselben in die /. und II. Klasse des jüdischen Realgymnasiums sowie in alle anderen Wiener Mittelschulen TÄGLICH (ausser Samstag) von 5- -6 Uhr II, Obere Donaustrasse 91, 2. Stiege (Jugendheim), bei dem Gefertigten an. Für die Leitung der * fitte/schulkurse: 2«3 Dr. Phl GOLDBERGER. Bühne und Kunst. Bus den Theatern, I« B u r g t h e a t e r gelaugt in Abänderung de§ ReperlplnS ..Königin C b r i 6 i ck Donnerstag den 29. d. M. zur Erstaufiührtmg. Anfang iU’l Uhr abends. In der B o l k s o p e r findet morgen Mittwoch eine Narhtv Erstellung stait, m der Kammersänger P a t t i e r a den Canio im „Bajarzo" fingt. Beginn 'hlO Uhr abends. ' Woche n A pie 1 pla « de 8 Wiener Stadtt h e a r e r s: Donnerstag den 2g. April, 7 Uhr abends. „Die Kamekiendame"; Frestag-'den 3». Aprck. 7 Uhr abends, „Die Frau Rat"; Samstag den 1. Mai a e s ch l o s s e n; Sonntag den 2. Mar. V?3Uhr nachmiitags. „Der Hüttenbes l tzer; 7 Uhr abends „Die Frau Rat". NudolfSchildkraut eröffnet Kreitag den 30. d. M. rn der N e n-e n Wiener Bühne er« einwöchiaes Gafisvirl als alter Sl'egl tz in der Komödie .Doktor Stieglitz" von Armin Fr.edmanu und Ludwig Nerz. In der R e« a r s s a n c e-B ü h n e gelavgm heute und die folgenden Tage mit Harrv W a l d e n als Shakespeare nnd Karl E t l i n g e rals Gast „Die schwärze Dame der Sonette". „Die Kullffm der Seele" und „Die vethängnisvolle Syphonflasche" zur Aufführung. Sonntag den 2. Mat nachmittags lls,i Uhr großes Kinderballett. R e v e r t o i re d er R e n gi ss a n c e - B Ü b n e: Dienstag de» 37. d. M. bis Sonntag den 2. Min: Anfang 7 Ubr abends. Ende 9 Uhr abends. Austxeten Harry Waiden, „Die schwarze Dame d e r S ö u e t t e", »D i e Kulrssen der Seele", Die verhLnhuiSvolle S h p h o n k l a s ch e". Sonntag den 2. Mai, nachmittags l/»4 Uhr ..Lustiger Nachmittag für die I u g e n d", Ende '/-6 Ubr abends. Konzerte. Neue Lieder waren im achten Symphoniekonzert unter Löwe zu hören. Karl Wei gl, der lange Bernachlässigte, kam hier zu Worte. Dte drei aufgeführten Gesänge, „Erscheinung", „Beatrix" und „Abenblied", fanden geteikke. Nufnahme. Eine gewisse Starrheit der Deklamation und eigenwilliges. Verweilen in der einmal angeschlagenen Stimmung mochten dtes bewirkt haben. Sonst müßte diesen an tiefen Schönheiten reichen Liedern, zumal wenn sie einen stärkeren Interpreten' finden, allgentesne Wertschätzung zuteil werden. Nach' dieser Novität erschien Bruckners Fünfte. Die wellgdgeschiedene Größe des überdimensionalen Tongebäudes, das im letzten Satz einen strahlenden Barockhimmel seine Pforten öffnen läßt, kam unter Löweö Leitung zu tzrirreißeilder Wirkung. - ' Heines „Buch der Lieder" 1« sechzigster Aussage. Im Urspnmgsvrilag von Hofinmnn und Lampe aelangt soeben drc seäuigste Auflage von Heines „Buch der Lreder" zur Ausgabe. Da d^e Auflage kam AuSwerS der Recirnun-cn. die der Verlag ,m Archiv bewabrt. in den ersten Jahren dreitausend Ecernpln'? Ittirria. dann stciö sechs^ b,3 ^ebniauiend. so dürfte nrva M\t halbe Mrll-au von bem ii-elibniimm gewordenen Buch snlm- -e« Verliikes hinansgncnd! rsorktu sein. Die Ruf- 27 April 1020 . "Sit 454 e'rnandersosae drr Auffaaen des „BückeS der Lieder' ergibt i« Grundriß folgendes Brld' 1527 erschien die erste, die zehn JaKre vorhim. Dann aber mußte' eiwa alle zwei Jahr» 1 Auslage bergestclltwerden, so daß von 1587 bis 1851 weitere 8 Am» lagen nichrcvrn. die letzte davon, die S.. mit der Bezeichn««-: Erste Stereotvv-Ansgabe. 1852 kam die 10. Aufiage heran-, in einem Mruraturloimat. Ban 183V brS 1870 erschien dre18.ht- 29. und brS zum Jahre 1886 >m ganzen 52 Auflagen. ES erschien 1895 die 2'».. 1903 dre 58., 1918 die 59. Aufiage und ievt ist drs „Buch der Lttdrr" bei der 60. augelangt. Die 60. Aufiage der „Üambürger Originallinanbe" gfitt fich im festlichen Gewände mt Wiederaaben der Titels- und Umfchlagsplatien der altm Ausgabe« von 1827 und 1851. Konzert. In einer Schnlerakademie. die kürzlich im Damischen Äof stanfarsd. erregte ein Sckülrtorchester des Musikpädagogen Professor Heinrich A n t s ch e r l durch seme eorklen Leistungen Aufsehen. Der Cbor aus 38 iunaen Biolinisten sprelte unter der. Leitung seines OrpanisatorS und Dirigemen mit großem Erfolge Stücke von Gluck. Kühnel, Morart und Meyerbeer. Auch rn einem internen Schultonzerl waren die hübschen wufikalrsche« Leistungen der gutgrschullen junge» Musiker wieder zu hören. Sport. Hakoahner! Heute um 6 Uhr abends wichtige Versammlung zur Organisierung wie im Odtooer im Cafe City» I., Börsegaffe. Erscheinen Ehrenpflicht. T Die Mannschaftsmeisterschaft von Wie« Ringen. .Große Erfolge der Hakoahner. r« Die am Samstag begonnene Mannschrftsmetsterschaft im Ringen hatte gleich in der ersten Runde einen vollen Erfolg aufzuwcisen. Das Interesse des Publikums war ein sehr großes, die gezeigten. Leistung gen waren auf bedeutender sportlicher Höhe. Ausgezeichnet schnitten die Hakoahner ab, die von den fünf Kämpfen, die sie gegen die Mitglieder von Herkules auszutLagen hatten, vier gewannen. In der Federgewicht! aste bezwang H. Hübsch seinen Gegner in 1:58. Den Leichtgewichtskamp, konnte E.- Markus mühelos in einer Minute für sich entscheiden. In sehr schönem Stile fertigte Teich ner (Mittelgewicht A) seinen Partner ab (9:50). S. Deutsch, der Gründer der Hakoah-Ringsektion, hatte die Genugtuung, im Mittelgewicht B seinen Gegnev^schon in 3:05 auf Leide Schultern zu legen. Nur O. Schweb (Schwergewicht) mußte sich vor dem Herkules-Vertreter in 50 Sekunden beugen. ' Die übrigen Alubkämpfe brachten folgende Ergebnisse: Germania—Austria 5:3 (Schwergewicht nicht angetveten); Heran—Cherusker 6:4; Eiche—W. A. C. 6:2 (Schwergewicht nicht angetretefi); Arb-eiter-Achlcten-- klub Wien—Simmering 6:4. Die Hakoah erzialte also mit ihrem Resultat von 8:3 das beste Ergebnis der ersten Runde und führt damit in der Meisterschaft. Die brave Arbeit der Hakoah-Rmger verdient höchstes Lob. Allgemeines über Tonviftrk. In, den meisten Fällen ist man der falscheit daß es . sich Bei einem „W ie ne rw al d aus f l n g" um einen Spaziergang handelt. Man kommt zur Zilsammeirkunst später als zur festgesetzten Zeit und in einer AuörüsMug, die einem Korso auf der Ningstraße eher entsprechen, würd». Die Damen im Stadtkostürn, Handtäschchen, bfi1t TageSproviant in einem Paket, vie Herren in langer Hose, Uebetzieher, also ganz städtisch. Rucksack, Feldflasche, Trinkbecher, Messer und schon gar die Apotheke fehlen ganz. Mit Vorliebe übergeben die. Damen Jacke, Hut und Proviants den .Herren, manche von ihnen nehmen es der Dame zuliebe gerne, andere gezwungen ab; touristisch ist es, glatt al" zulehnen. Bei Ruhepausen wollen die Teilnehmer die Mast immer weiter lMausdehnen, was oft unangenehme Fslsen haben kann, wie.Zug versäumen, übereilen, überiuüoen, man kommt in die Finsternis, hat natürlich kein Licht mit Nnd braucht dadurch noch viel länge« als bei Tag. Einen Hauptpunkt bildet/die unbedingte Folgeleistung gegenüber dem Führer, auch wenn man nickjt inlmer ganz damit eittverstatrderl ist. Bei Nichtfolgeleistung können Unglücksfälle im Hochgebirge nicht verhütet werden. Deshalb steht es dem Führer ftzcr, der jeder Tour, ob Wienerwald- oder Hochtour, nicht- oder minderwertig ausgerüstete Teilnehmer, felbstverstäudlich auch nichtdisziplinierte, von der Tour auszuschließcn, um den Sport, die Touristik und den Ausübenden nicht zu schäbigen. Wochenprogramm des SportklubL Habs ah. (Erscheint jrden Dienstag.) LetchtathletiKseKtion: Training Dienstag und Dsun rrs» tag auf dem W. A. F.-Platze, Sonntag '',10 Uhr vormittags auf dem Hakoah-Platze. ° SchwerathletiKseKttim: Montag und DonnEag Ringtrainmg und Mtttwock Boxtraming ad 6 Uhr abends, Werderthorgaffe 6 (Volksschule). SchwimmseKtio«: Schwimmabende für Damen Montag von l/z? bis 8 Uhr abends, für Hem« Miitwych von V*7 tiS 8 Ul)« abends. Anmeldungen und MttglrrdSzahlungen werdtu n ur im Sekretariat evtgegengenommen. tkouvistenfektiou: Dienstag de« 27. April 1920 im Mubherm Besprechung wegen der Razpartie. Teilnthmeranmeldmigr» können für diese Tour seine mehr enkgegenge.iommen werden. — Am 1. und 2. Mai : Gesäuse (Hochtor und Planspitze). NilhfteÄ Raubitschek, Telephon 80.861. Hockeysektion: Training Mittwvch nachmittüaS dis 5 Uhr für Damen, ab 5 Uhr Ar Herren. Tennissektion, .^Training tägliche ab S Uhr »iachrriittaLs am Sportplatz. XIX., LeideSdorfgaffe 6. Fechtsektion; Training iw Fechtsaal der Neurr-Jehuder, lX.,Servitrngaffe 10, M o n r a g nnd Donnerstag: ftit Danren von ff bis 7 Uhr abends, für Herren (Autänger) von 7 big 8 llhr abends, für Herren lBortze'chrltienet von 6 US 9 Uhr abends; S onntag vormittags gewemsames Trammg für Damen nnd Herren. Futzdallsektion: Dienstag und DonrerStag Trair!,/fi d>e tTjlcn Mannschaft ab 5 Uhr nachm tt .gö. Sonntag nur '/..in Uhr vormittag» Meckkrschastsspirl in Fl-tidsdorf gegeu Blue S t u f.

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