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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-26 · Heft 453 (26.4.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 453 (26.4.1920)
Date
1920-04-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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' m* Äionuq W . Bühne rmd Kunst. EL« Wiener Mnfik- und SangeSbnnd. Unter dem Borfitze des Präsidenten des n.-ö. Sängerbundes OdermagistratSrciies H a n i s ch fand gestern die von hervorragenden Persönlichkeiten der Wiener Musikweit einberufene Versammlung eines WieverMus i krind Sangesbundes statt. Der neugegründete Bund hat sich die Förderung der Bedeutung Oesterreichs auf dem Gebiete der Musik und die E r h a l t u n g der W e l t st e l l u n g W i e n s als Mvsikstadt zum Ziele gesetzt. Ferner ist die Schaffung einer alle Sanges- und Musikkörperfchasten Wiens und Oesterreichs rnnfaffende» Gesamtorgamsation und die Schaffung emeSWeltmusikbvnder geplant. Außerdem will der Bund die Vorarbeiten zur Erbauung einer Tonhalle in Wien (FasiungSraum 10.000 Zuhörer) beginnen. Diese Halle soll hauptsächlich für Musikaufführungen großen Ttils dienen. Das literarische München. München kam eS 'Sam*tag abends, wie uns ein Privattelegramm meldet, im Schauspielhaus bei der Premiere der Einakter «Kain" und Die Höbe des Gefühls" von Max Brod zu großen Skansulfzenen. Gleich;;u Beginn setzten Zischen, Trampeln und Pfuirufen ein, so daß die Vorstellung kaum zu Ende geführt werden kannte. Tie italienische Ohernstagisne in Wien. Die italienische Opernstagione in der Volksoper beginnt ihre auf einen Monat in Aussicht genommene Spielzeit mit einer Aufführung von Verdis „Aida". Die Amneris singt Giusetzpina Zrn e t t i, die als erste Mezzosopranistin Italiens gilt. Michele F l e t et, ein junger Tenor, der in den letzten zwei Jahren eine ganz außerordentliche Karriere gemacht hat, debütiert als Rhadames, die verhältnismäßig kleine Baßpartie fingt Giorgio de L a s c o i, der dm Namen eines Schaljapin von Italien hat. Am zweiten Abend werden in «Rigoletto" der berühmte Tenor Armands MareScotti und der Bariton Giulio Fregosi singen. Die genannten Stars erhalten Per Abend 2500 bis 4000 Lire. Eine Nachtvorstellung in der BvlkSoper. Kammsrfcinger P a t i e r a wird Mittwoch in einer um halb 10 Nhr beginnenden Nachtvorstellung der Volksopor den Camo im »Bajazzo" s-.t.wn. Gerichtssaal. Ein Industrieller. Trotz wiederholter und sehr empfindlicher Abstrafung betritt der heute 37jährige ehemalige Kaufmann Johann Steydler immer wieder die Bahn des Verbrechens. Er ist bereits vom Schwurgericht in Wien zu sechs Jahren schweren Kerkers verurteilt worden und begann nach Verbüßung dieser Strafe sofort mit neuen Betrügereien. Zunächst gründete er ein Parfümeriegefchäft, für das er Teilnehmer ausnahm und ihnen unter der Vorgabe, das Geschäft werde einen großen Gewinn abwerfen, Geschästseinlagen herauslockte, die Stehdler dann für sich verwendete. Unter diesen Geschäftsteilnehmern befand sich auch die Private Aloisia Ziga. Sie wurde durch Stehdler bewogen, mit ihm crnen gemeinsamen Haushalt zu führen. Dieser Schritt kostete der bedauernswerten Frau ihr ganzes Vermögen, das aus 27.000 Kronen Bargeld und Schmuck in der gleichen Werthöhe bestand. Als diese Geldquelle versiegt war, bezog Steydler von einer Reihe von Personen Waren aller Art auf Kredit und verschleuderte fie weit unter ihrem Werte. Auch den so einträglichen Lebensmittelschwindel betrieb er, nahm Anzahlungen auf Lieferungen entgegen und ließ sich dann bei den Bestellern nimmer sehen. Auf diese Weise schädigte Stehdler etwa 40 Personen um einen Del. krag von mehr als 100.000 Kronen. Samstag hatte sich Johann Stehdler vor dem Schwurgericht unter dem Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Doktor Jakob wegen Gewohnheitsbetruges und Krida zu verantworten. Die Anklage verttat Staatsanwalt Doktor Wiener Morge«ze*ttt«s Achtung, Krrltnswähler! Dienstag de« 27. April «m 7*7 Uhr atzrnvs findet im Hanse der Kanftnannschaft» 1.» Schwarzendergplatz IS, eine Versammlung des nichtjüdischnatio nalen Kultnvmahlkomttee» statt. Wir hoffen, daß diesmal den UnItnsWähler« Zutritt and Redefreiheit gewahrt n»ird, da es nicht mehr angeht, hinter Verschlossenen Türen Wählerversammlnngen abznhalten and »ater dem Schutze der Vertraulichkeit Parteien «ud Personen zu verleumden und fie de» perfiden Angriffen des bezahlten Wahlagente« Fleischer ausznsetze«. »«»»mmanaunaaumumaonmammmnmmsammmmmWuaumm Wachsmann. Als Verteidiger fungierte Dr. Ludwig P r a u n. In der Anklageschrift wird hervorgehoben, daß Stehdler ein ungemein verschwenderisches Leben geführt hat. Er fuhr stets im Auto, nahm in besten Restaurants üppige Mahlzeiten ein und verbrachte seine Abende immer in teuren Vergnügungslokalen. Als über ihn der Konkurs verhängt wurde, standen den hohen Passiven gar keine Aktiven gegenüber. Der Angeklagte suchte heute darzutun, daß ihm jede Schädigungsabsicht gefehlt habe und er nur durch widrige Ilmstände davon abqehalten war, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Der Gerichtshof verurtellte auf Grund des Wahrspruches der Geschwornen Johann Stehdler zu fünf Fahren schwerenKerkerS. Sport. Die gestrige« Wettspielergebniffe. Das Ereignis des gestrigen Tages war die Niederlage der Amateure durch den Sportklub R a p i d, die aber in Fachkreisen nicht unerwartet kam. Die Hütteldorfer siegten 3:2 (1:0). Der Sieg war verdient und durch das planmäßigere Stürmerspiel entschieden. Nunmehr führen die Amateure nur noch mit zwei Punkten Vorsprung in der Meisterschaft. . Dem interessanten Treffen wohnten 15.000 Zuschauer bei. — Auch das zweite Hütteldorfer Wettspiel bracht eine Überraschung. Der W. A. F., der am letzten Sonntag Rcqnd bezwungen hat, konnte gegen Vienna nur unentschieden spielen. Das Treffen, in dem die Döblinger bei Halbzeit 1:0 führten, endete 1:1. Beide Tore wurden aus Elfmeter- 'tößen erzielt. — Im Prater konnte der W. A. C. ttotz mehrerer Ersatzleute die Ad mir a, die nunmehr vor dem Abstieg in die ll. Klaffe nicht mehr zu retten ist, 4:1 (3:0) bezwingen. Dre Prater-Mannschaft zeigte sich von ihrer besten Seite. — Alle übrigen Spiele wurden nur mit je einem Tor Differenz entschieden. S i m m e ring siegte über H e r t h a 1.0 (1:0), ebenso der S p o r t k lub über Rudolfs- Hügel. Wacker unterlag gegen Floridsdorf 1:2 (0:1), ohne aber die. schwächere Leistung zu bieten. In der Meisterschaft der ll. Klaffe kam das torlose Spiel der Hakoah gegenOber-St. Veit völlig unerwartet. Die Hakoahner vergaben auf mutwillige Weise einen äußerst wertvollen Punkt. Dadurch rückt die G e r m a n i a, big gestern Donau st adt überlegen mit 5:0 (2:0) ab fertigen konnte, mächtig auf. Auch die Niederlage Sturms gegen die Wiener Bewegungsspiele: war wohl von niemandem vorausgesehxn.worden. Das Resultat war 6:2 (4:0) und hat in dem Versagen des Ersatztormannes der Sturm-Mannschaften seine teilweise Begründung. — Slovan siegte nach schwerem Kampfe gegen Cricket 2:1 (1:1). O t t a k r i n g und Red Star lieferten ein torloses Gefecht. Sportfreunde siegte gegen Blue Star 3:1 (1:0). ___ Hakoah—9-er-St. Beit 0 r 0. Mangelndes Pflichtbewüßisein einiger Spieler brachte gestern die Hakoah um einen wertvollen Punkt, dessen Verlust sie 28. April 1920 ft». 46» eventuell auch dir Meisterschaft gekostet fcfat km». Nach fc« großen Erfolgen der Osterwetispiele glaubten dicke Spicker, ni» weiteres rationelles Training verzichten zu ksnnen. Sowohl Slovan als auch Ober-St. Beit wurden vor den WckWckev überlegen ab-efertigt. Konnte, yegeu Slovan gerade «och ei«, knapper Sieg hrranßgeschlagen werden, so reichte -ester« nicht einmal dazu mehr die Kraft auS. Dabei konnte «au noch von Glück reden, daß nicht beide Punkte verloren ginge«. Während die Ober St.-Beiter vom Abstoß weg «it größter Aufopferung kämpften, fehlte der HakoahMamischaft jede Am bition. Völlig energielos wurde die erste Halbzeit absolviert und' nicht viel bester ging es nach der Panse. Erst in der "letzten Viertelstunde kam ei« frischerer Zng in die Mannschaft, da c<? aber schon zu spät. Es ist schwer, bei solche« Anlässe» einzelne Spick« skr den Mißerfolg verantwortlich zu machen, das ist auch nicht der Zweck der Kritik, sondern sie soll eine Ermahunng $tnr Einkchr sein- Nemes versagte total. Ec zog in Eiuzelkampfen fast invn« den Kürzeren und ließ jede Ambition vermisse«. J-zv G a « S l, der in der Meisterschaft schon wahre Heldentaten verachtet Hatz war nicht vird«zuerkrr«en. Am Aasange lässig. konnte « Mer trotz eifrigen Bemühens keine Aktion erfolgreich abschließen.Katz,«« sinke» Flügel, spielte eigmflmnger und schwacher als je zuvor. Drr rechle Flügelmann Häusler wirkte dnrch sein lustloseS Spick anireizend. Dieser junge Man» hat «och in jeder Beziehung sehr viel zv lernen, um sich dm Ehrmplatz in der erst« Mannschaft der Hakoah z» verdimr». Bei S l » tz k y und Inh « war der Wille wohl vorhanden, doch fehlte es am KL«»». G r 2 »« feld, Schener, LewitnS und JenS GauSl befriedigten noch am ehest«. H a l P e r n verläßlich wie upmer. Mit elf Spickern vo» den Qualitäten und dem Pflichtbewußtst'^ HalperuS brauchte der Hakoah «ck den AnSgang der Meisterschaft^ nicht bange zu sei». i Hoffentlich besinnt fich mw die Mannschaft einebessere».' Wenn nicht die mühsame Arbeit eines JahreS verlor« geh« so» muß schleunigst Einkehr gehalten werden. A, ll Budapester Fußball. Die gestrigen Meisterschaftsspiele ergaben folgwde Resultat«: M. T. K.-Basas 6:0 (2:0), Kispest-M. A. K. 1:0(0:0). F. T. C.-U. T. S. E- 8:1 (3:0), N. S. L.-T. T. L 1:1 (1:0), B. A. CS-83. F. C. 1:0 (0:0), B. T. C.-T. Hl Bezirk 2:0 (1:0). _ Jüdischer Sport in BieliH. Infolge Bahnsperre konnte Hakoah nickt nach Krakav fahr« und schloß deshalb mit de« Brelir^Bialaer Sportverrn, ei» Wettspiel ab. B. B. S. B. hoffte für das letzte unentschiedene spiel Revanche zu nehmen, konnte aber gegeu die mit drei Ersatz spielenden Hakoahner nur ein unentschiedenes, Resultat erzwingen. Hatoah m folgender Ausstellung: Fluhr, Trümmer, Kellermann, Huppert, Faniv, Klein, Rvsenvrrg, Landau, Langer, Reicher. Pollak. Der beste MavnschaftSteil war das BerteidigunaStrio. Die Half- und Angriffsreihe befriedigte nicht restlos. Bei B. B. S. B. gefiel die ganze Mannschaft. Spielvmaüf: Schon der 5. Minute ist Langer erfolgreich. Weitere Angriffe der Hakoah bringen keine Erfolge. Sportverck« erzickt em« Korner, dem I u z i z e k zu« anSaleichend« Treffer verwertet. Schwer« Angriffe rollen geg« das Hakoahtor, doch sind Trümmer und Fliche am Post«. Halbzeft 1:1. B. B S. K. greift jetzt energisch, an, erzielt eine Kornerserie. Ein« Kocnervall kann Reichel zu Tor 8 verwerten. Hakoah ripostiert und Landau erzielt aus einem direkt« Freistoß den Ausgleich. iS: S.) Gleich darauf muß Landau ungerechterweise das €taietfetb verlosten. Obwohl Hakoah nur mehr zehn Mann im Fckde hat, wird an dem Resrlltatr nichtmehr geändert. Den Wegscheiver - GrvenkpretS gewann gestern O p h o l d e r (Rapid) , vor S t e l l w a g (Rapid) wrt Hussak (Germania). Dre Hakoahner Lumek und Weißb« oute Chancen gehabt hätten, traten nicht an., Der Sieg« legte die IS Kilometer lange Strecke in 86 Minuten und 42 Lekund« zurück. Die Juniorenkonkurrenz gewann Ackermann (Raprd) in 38:03'7, von den Renlma« war Jofts Franz (R.-Cl. „Ausdauer") der Steger (37: sSIt). Hockeywettspiel. Der Sportklub Hakoah siegte Astern in der Meisterschaft gegen KatholischeHochs ch ü l e r 3:0 (0:0). Der energische Widerstand der Hochschüler kam überraschend. , Der Nutzvorfer A. E. spielte SamStaa und Sonutag in Klagenfurt gegen den dortigen Athletikkluv. Die M«rr gewannen die Spule 4:0 und 3:3. Sportklub Hakoah. Heute findet um 7 Ahr abends eine wichtige Klublcitungssitzimg statt. RMeiter Bfirgertbeater. Vuschi tanzt... Beginn Vt? Uhr Ende 4 Uhr €arl«Cbeater, Der Hofnarr. Beginn V.7 Uhr Ende 9 Uhr 3obant»$tTauss-€l)eattr DaS Hollandweibchen. Beginn Uhr, Ende 9 Uhr Cnstspieiiheater. Die Königin der Luft. Beginn '/.? Udr Ende 9 Ubr CTD SSMDCC M Mm W 1 sfUSfll 1 El KohÄerg. 8 Wäschest icke'ä*eien Textilwaren ä. - Silas Fevermanh. Wien, T.„ Qonzagagasse 3. Telephon atol Sür-ttzrsres. A«k.. A. WKÜtaRM: Tü Htt Wji OpernmMur. •»fc» h. VrstrSi,««: t*l W&JL1& Äalvmr. «rgUm? Äh: » Uhr üssstroper. Die Meistersinger »ov Nürnberg. Vrgmr. 4 Uhr Vnike S Nhr lle«slrr«ttice-)Mne. Vit. ÄriNmrgaffe M. Die sch«arze Dame der Sonette. — Die Kulissen der Seele. — Die verbängnisvalle Syphonfiasche. 7 ** t «p! 3osef$tädter Cbeahr. Herbftfturm. ötgian 7 Uhr Ead« * Uhr Um Wiener Bübae. TZ., M Die rote Robe. «egian V 1 Mir Ende » Uhr Wiener Staattheater. Die Fra« Rat. beginn 7 Nhr ’ Ende 0 Uhr Deutsches 1loik$theme?. XtittHnt Nr. 310B7 Die fiinderbergstadt. «<gtan v,7 ntjt e«W « Uhr Wiener Kammerspiele. s.. «»»«»»»rmstrrhe 90. Schloß Wetterfiel,. V «P «w»» «hr UDener Komoflicnhaus IX., Sdrßdorsrrstrahe 4—s. Da- Sperrfechserl. Hrgta» '/>? Uhr «,d« V,w Ubr tbeater an der Wien. Dorsmnfikanten. Btgimk */«7 Uhr Ende 9 Uhr Hncllo-Cheatci Rnnd «m die Bühne und der internst April»BartcktÄtki Beginn *f»7 Ubr. Kaiwtma-Cheater. aass«»r«lepb«n Nr. 8530, 1M04 Dichterliebe. Beginn V.7 Uhr' Ende 9 Uhr metfopoi'theim. r.Brj., »ir-a-vi« he« VuschgebSude »attsptel «arl AeSk« 9»« Bnrgthttlter Schckarzwaldmäbel. Bitfm att «awonh» | Rabinowitsch j III., Stephaniestrasse Nr. 5 im eigenen Hanse, Telephon 45146 8 § 1 Grosse BrlUanten, Perlenschnüre, | Gold, Silber, Platin, Uhren und falsche m L Zähne, zahlt konkurrenzlose Preise S 6 Achtttnf t Nicht im Hanse des Wiener Bank7t?eines. 3810 * liiBRaiNi SaawtMr wwlkm» imtiaiil WW!Nöll!>WÄ Telephon 7231 nah 1332/71. Ich taujs und zahle die höchsten Breve für Herren»». DamyrHeider, Uniformen. Schuhe. Sattelzeug. Pelze, Möbel, Teppiche, «nttmü. tftten, Klaviere, insbesondere ganze Berlussenschasten. 77 Karte genügt. Komme sofort. ivLEWIVL» IV.. Rechte Wienzette SS Straßenbahnlinie ül und 83. , Aeisse unsi Mahagoni sowie 1V3 Billigste Bezugsquelle für neue «ud von Herrschaften «baele-t« Herreukleider R. Reimamrt Rachf. G. Goldderg, I., Weih« burggasse ». Mezzanin., Ltt G IX., Pmeiiattgasse ro I OLD Perleii, Platin,Silber, Uhren, u BRILLANTEN ka«n »een 3uvti<«a<sebXft Llpsohitz.1. Brandstätte 5 EckeBaurrnn'»rlt.Tel.k>76Ä/VlIl Tetsshoa (8310 mpfe JAKOB GELLES Spezialist f.Strumpf, a Wirkwaren ^^Zj^Hatgasa^l^AnkerhoO. Jüdisch« Zeitung»- n Berlngsgeseüschnft m. st.H BrrantwoEchei: Redaltem: Samuel Polak. Vuchdrvä(.-er u. B.-A. Ignnz Steinmann. Wien. Ui. A-‘ ' Leiter Am» Dntt—V h A 6

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