Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 451 (24.4.1920)
- Date
- 1920-04-24
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Mjb«f Wea> Samstag yrm^iUgMl P«N«| m. W» l«s» WWUl '^sjF'. ’*'1 JWbMWjf» beeln be« «ngarische« NatioyaLvsrsammlung. Aus Budapest wird «ns berichtet: Olle ■■$$&* MühHNgvst des Grastzu App VN hi, «me für die Korb» tz.WW .M Hörhatchtzunstzst ützev den tmgMiWv deysv^iras günstigere Mwsphär« zu schaffen, hstt sgwöhl bei der Partei der kleinen Landwirte als. -M. btzidtzv WajqMüt. tzer «heMstligou Mtglieiw? ster OristlichWtiWMy Bsreinigung infofopn Auffaug gefmchyr», M sich diese Kreise seit einige« Tagen Möglichst zurjlcst lMey, Kre wahre Gesinnung über die Iudsnsrage lM wachen zu lassen, nick auch! die Oszfv.uburg» K K y p atz und G a l w scheinen ihren individuellen MiyMN einige Reserve anserlegt zu haben. Nur die MitztzM-Gyupjw, diese „TenM^rle", wie sie in lingnM genannt werden, fqbat-isrm, alle hisse, VerslM tm& setzen Wch wie Mv durch ihre RedesxMss hei 'jchtzv MMnheit das yhmhtn schon arg miMnommM An* sehen Ungarns vor der Mnzsn Welt herab.. Go hat das übel Lelenmnnbete Mitglied tzisser Grttppe Belr FanL-- ke r in dev GitznNg vör Ratü-nalvsrsammlung vom ly. ttchen Aemtem ist von dem Religionsbekenntnis unab .hängig. Staat und Kirche werden getrennt, die Freiheit der Vereinigung AN Religiöysgestzllschasten wird gewähr-, leistet. Alle bisher ans GMvertrqgen vtzyr hesonderen Rechten beruhßnhen Stoat^eistungen von ReligionL« gesellschaften werden aufgehoben. Kunst Und Wissen-, schuft und ihre Lehre sind frei. Cß besteht allgemeine. MnlMicht mit mindestens acht SchuMtM Md einschließlich der Fortbilduygschnse his , zmn vollendeten 18. Lebensjahre. Der UNtertlcht Und die Lehrmittel sind inrentMtliM Die Mslnahme der Gchiilep an diesen: 9teligionsunterricht bleibt/ der Willenserklärung jener Person überlassen, die über die religiöse Erziehung des Kindes zu bestimmen hat. . Redner stellt zu,m Schlüsse fest, daß es die Forderung seiner Partei sei, daß' die-Religionsgesellschaften vollständig frei und unabhZn.gig gestellt sein sollen, daß aber der Gtaat ihnen gegenüber feineM MrpflW«A finanzieller Natur haben dürfe. 4 Staatssekretär Dr. M atz r erklärt, beKMK dm GleichberWigung der Rationalitäten hübe er NahtM wörtlich die Befttmnrungen des Jriedensvcrtrages vev^ arbeitet. ' J W letzter Punkt adüngt MM M' zur WZ Abgeordneter H u n s ch a k. beantragt namens chMlichsozialen Partei, die Maat^regierung anszu-, fördern, mit der größten VeWeumgnng den Gntwnrß einer Staatsverfassnng ausWarbeiten und vorzuktzge«. .LanöeshaupNnann Dr. Muteten schließt hiera/tz die Landerkonferenz, indem er feststellt, ihr Erfolg li« daxin, daß durch eine gegenseitige Aussprache man Differenzen übcrbn'ickt und nmnche G gen fade gennld wurden. - - c , ^ww#^gg8ft»SJ£jfa^iil5fi5S£LML4tSLifp Xu li-n Miillfisvfimhl^ii bi M- Ifcf Regierung den Barwml. gemacht, daß «stzen. Juden in Ungarn nach niemals so gut ergangen sei wÄ setzt. Wm «llgerneiner Heiterkeit verlangte er, daß ditz Duden von Amts wegen in einen Kataster gebracht wordene der aus zwei. Geilen zu bestehen hätte: 'In den ersten Teil wären diejenkgen auszunehmen, die zum BvljchowisMus in Beziehung standen. Dielen lotte das gesamte Vermögen konfisziert und der Zwang auferlegt Werden, ihr Leben in einem Zimmer zu fristen mit dem Darbst, neben dein Zimmer eine Küche zu h-absn. (Zwffchsnvuss: Das. ist ja Bolschewismus!) Bela Fanglerr'Es hat einen Mischen HulsGwisNns tzßWchtt» s» m ö gY j4M de r ch r i stkstchtz B-ölschewisnt»s kvmm«n. (Zwischestrufß rMs Md UMr. Mit «irm. Wchsn Redo schMu- Sie dem Thvlstsntnm mehr, als Sie ihn Nützen. Sitz schaden dem ganzen LaM!) Deka KüngW., Wisahrsnd: In dW rwriktz KäteOvw {!«&' jeno Inden aufzunehmen, VW vom nniiamlen. GesichtDunktv verdächtig waren. Die« «ntgtzn Hudens HW dam: in keinem der beiden Kataster Vorkommen« find als an ständige Juden anz«- setzen. Er stellt schließlich den Antrag, daß. Er Ansuchen eines ver.Lätz kichvn nnd mit den notwendigen Dokumenten vorsehemsn christlicheu Iüngkings jede s v.on^ diesem bezeichnet« Geschäft o der Niederlage eines Auden expropriieHtz' werden Müss^. (Hsiterttzit ««d Ruftr^Das verstört ja AM das Privatröcht! Ws.'H ja WlichetyiSMM^ WSOl..<H:chL z.a,rr DaA M rHr Christentum! - Gin schtznes Chrsst-sntum!) - Fa n g s är: DchlicßM Leanttagß ich. haß die magygrisiorteü Hutzchi verpflichtet, Mrden, neben ihren Neuen RgWn.qM ihren altart Rchnon zu benützen. Das In-- dLMnitSksgoeP lehtw ich üb, . Inlands v Die LLaderkovferenz. / Linz, 23. April. In der gestrigen Bdrmittagksttzung Mttrdk die Beratung des MayrscheN Vorentwnrfetz püMwsise, forigesetzt, ,tmd zwar gslaugte ztw Veratmtg der visris AbschniiL Mr dso Gtzsetzgchung und »PMhichWg der Länder. ' LandeshauptrttannsteÜvertreter Dr. Schle gl, wendet sich gegen eine Hyperth-rophio der B e a m t e n tntd dagegen, daß" infolge manchsr Ver-. sügtmgen der SLaatSregiertMg in den einzelnen Landern g.r otze B u r e a u kr at ton entstehen, auf.welche die -; Landesregierüng keinen Einfluß hat. Delegierter Retzrl sprcht ebenfalls, zn'der von Dr. Schmidt angeschnittenen Frage. Landeshauptmanttstellvartreter P o n g ratz ' tritt znr Verbesserung deS Vvrkehrs zwischen den Ländern und dem/Bunds, für die Ginrjchtung von BundöZkommiffären bet chm Ländern ein. ' Hierauf gelangt der sechste Abschnitt dos DorfüsstmgSonIwttrfeS von den Grund- und Freiheiisrechten MHqratrMg. > ' ' Delegierter 'Dr. Danneberg erklärt,! rtoch Weniger äks sstr Erledigung der Nerfaffungsfrage fei die Ländürkonfereirz zur Erledigung dieser Frage Mwetent. Der Entwurf'entspreche weder in den allgemeinen cholitifchett noch in de« wirtschaftlichen und kulturellon' Fergen. Diä Bestimmungen über den Adel wider-. sprechen unserem Gesetze vom April 1919. Was in dem Errtwrkrf stehe, sehe nicht meiner Adelsabschaffunggleich. Weiters, sagt Redner, verntissen wir genaue Bssttmtrmngen. über daS A f y l r e ch j. Die Bestimtnnngen über Staatsbürger 'anderer Nationali» täten erscheinen nicht entsprechend auZgearbeitet. Delegierter Kunßchak gibt namens der christlichsozialen Partei einer, Erklärung ab, in der es unter anderem heißt, daß die Aufgabe der beidett Länderko«^ fsrengett dttyn bestehe, Oesterreich rchchestsnS eitte den staatlichen Wiederaufbatt ertnöglichettde Verfassung zu geben. . Stadirat Speiser legt die Bestimmungen des sozialdentofratischen Entwtnfes über Ktütttrfragen vor. Die volle GlatfftenL- und GewissenSfroiüeii. insbesondere die primte und die öffenilühe Rktigionsübnng, werde jederutänn gewahrleZsli'!. 'Der Getuiß der bürgmlichetr .potttischen Recht« so^ie die Z.' ajsm'g zu den öffent- 'Das.zwnfftisM Latidoskomites ttnh der Indische NWonalraL vetse'ndsn folg-ende Zuschrisl: Geehrte Wähler uuh Wählerrttnsu! ' - Nach achijähriger, Pattse Wlsen hie Wahlen in den Vorstand der Wiener Kultusgeytsüldr ftattftnden. Unter einer. Leitung, -deren Mandat', längst erloschen ist, die znm großen Keile and nicht gewählten, sondern .willkürlich' tzrnanNttzN MitMe-tru tzest-sP,. ist mtsep GeMeinWsöN, sinh. sMe tznstitntianen ist einen elenden. Zustaffd geraten. Ihr Bankrsft ist eine Fpage kurzer. Zeit. Das Sp i tal der Ge meiNde, Rothschild-- Spital genannt, beherbergt, hentt indst Zeit der . größten Spitalsnüt, da Kranke wegen Bettenmangel auf dor Straße stoben.mjissSn, statt 3ö0 PersüNen nur H M 8ff HaLionttn. Dafür wird ein Pflsgö- und HrWallungsPsrsoM von 180 Leutsn a«sgehst.st«n. Das jüdische Bersorgungshans wird in der kÜtNmorlichsten Form'Mührt, die. alten kranken Insassen . leiden oft bittpren Mangel. Die Banm tsn d'« r Gemp indr, dir Lehrer «sw. sinh kläglich bozghlt« dsv Stand Her F inarrztn trostlos, d ie % e st t u e t n ft g wilWirlich . und. .unzureichende, nulurneureiche Chefs zahlen 20 oder' 30-Hrpnem, ihre AngesteklLen 2Ü0 und mehr Kronen. .Fiiv die Artuenpflöge nnd Kindcr fürjio r g.ö iutfö -uüteO solchert. Entständen; twtnrM^Dr ulcht» ,Dian. Die ihr änverLrauM jühischtzn5 P f ke ge krn dä r s .-gibt die jähischL KuMsg4UKÜD'^.vWtzch.Hn<pMlendat« Christsnfamilien' ab, ma sie?^^ gtzistitz und körperlich derb»tmMeu,-^d««U7 JMujunr-'gchuz: sptfrAnhöttuerck "don und mafsönhaft fferben. Der RöligrvNsi» u-nL«rricht in Wien spoLM jeder-BrschrsjSuns, d-sv! Lehrplan und die OrganlsatiHtt ektnöglUM' es den Lehrern^,tro-ß bestcu Millens stichMGMtzÄ M öWM' Die. tzuhenkinher verlassen d.itz Schnle als Keindo «nd, VerWkervdes Judentums Wo Wn Schütz oöi:' staaK- . bürgerlichen Interessen der Juden , hat' dia. Knltusgettteiltdtz, die -einzige' stqäilich' üMlllnNte jühlsche Or- ' gantfütwtr, nichts getan,. Der Kultnsvorstanh hak die gefährltchsten yn'ti seNtitlsMitAusschreitüntzett älter Ärt .-rtthig ntitangesehen,' ohne sich zu einer Kundgebung. , ^geschweige bettn ztt eirrer Mt aitfzuraffeit. -- Die. JudenschafL Wiens t wäre in der schrecklichen. Kriegs- und Nachkriegszeit politisch.ntch spz«A. schützlös .geblieben, wenn, nicht die Vertreter _itiib Jiistttuftonett oer sta tj-ön«l h rgarri sicr t^n' Inhett scha.ft eingegrtffen 'hätten, Votr nation-il-ön Juden wurde die KindsraktwN vingerichtet, welche his hettkä Über '10.000 jüdische Kinder Ins Ausland gebracht und vör Siechtum uNö,Död g-eretict hat. Ein Institut, für 5kranken-- sürsorge wurde geschaffen/ Ivelches viele Mnsende jüdischer Kranker versorgt.'Dank der tuwrnsüdlichsk PropogaNdä der jüdischett Nationalen Organtsattvn nnd der Arbeit ihrer GesinttilugsMoisett in Amerika hat di« anierikatttsckM Jnlnnisch^st dem notleidendett jüdischeit Wien Kleider, Lebensmittel.und Unterstützungen int.Beträge van bereits weil illwr 100 MillioNeit Krotten" zu ge wendet und ein ständiges Hilfswerk mit - einem tnvnatlich^ir Millionenbudget eingerichtet^ welches, laitl Urteil des Owneraldirektors deZ arnerikguischeu Kantiteks, Dr.' Goldmann, «in Mufteri^stitNt ist.-Unter ' attderein totrrde ein j jidi s ches W aise n h >a ns geschaffen, in welchsm henie- 400 jüdisrhe Waisen beste. leibliche Pflege und .Erzichnng genießen, Kurse für, LaMverker, WerlstäilNt 'fiir^.Mischt Jllttglittge - Nnd . Mädchen sind emgerichtel tuordeu-- eitte jüdische Lehrer» Mdungsanstali,' ein jüdisches, Realghrnnasinm, diele Kindergärten, Fachkurso usw. Bom ersten Moniörit an hat feiejüdischmuiynale Organisation für -den poli- . t i s cki e tr S ch.U'tz der schwerbrdmtzten JMnschaft gesorgt. Sie. hat durch ihre' Vertreter bei dev Fviedellskonferenz in Paris erreicht, daß hie Gleichberechti^, gung aller Juden, also nuch her öfwrröich'ischetr, durch dßn F,riode tlö der trag garantiert, wurde. Die jßdijchuatANalün. Wiemr Vertreter. haben im Parlaniente, int Genteittderat und in den Bezirksräten mit Erfolg gegen aklo antisemitischen Manöver angekämpft. Sie haben unter andereni verhindert,' daß jüdische Beamte entlasse», tmsote jüdischen Hdchfchüker von der Universität verjagt wurden. In Gtnndsn dep höchsten Gefahr hat die Wiener jüdischnatioit'ale Ob-- ganisaiian der 'sildischen Schuh wach.' nnd den wcbrhafttn indischen SeU'.ftlchutz eingerichtet der aus L«n gen Le «Leu besteht, welche in natwnavn Turnnnd Sportvie-r^üte»' zur Anfopferimg für ihr Volk erzogen tmtrden. Di«'! nationale Judenschaft' «rsüllt, nur, ihre Pflicht, wennsich in dis Lcvidtstehende Wa h lnkt io n M'L dem Vb- 'strrben ieingreift, die Knltttsgeütchnde im Sinne ihres' PrvgramtNs uchzitformen. Der Mthlürschafr, pvtö in frei zngäuglichLtt ' Bersammlnngen, .in;v?lchen , Nedefrßihstt unbedihrgt 7 gowahrt werdsn wird, und durchs Lektüre gufklärendLr ' Schriften Geh'genhi'it gegeben^ wrrben, sich Mit dötn ttatioNNffUischM P.rogrmnm vertraut zu machen. . - ' ' 1 ..Hier soll nur ertt« AngelegenMt'besprochen fVitLdLn.l Unttzr dem Titel der >Mcht1üdischnMiöM«n Parteien"' hMn sieh Letlw znfsntmelttzsschlosfen, welche, ohne sich'' jemals Verdienste n»t das Jndäntunt erworben zu habett/ lchiglich um Mandats Mntpfen nikd sich 1)iöb-l unsauberer- Mittel b-evirnen. Sie halten geschlossen« Versammtftngeitj ob, in ivrlchrn GrgNer nicht zu Worte kommeir kSNttsn-s und vörlsutnden dort bk iMtionrle Indenschaft thtöj ihfe Vertreter. Eis wiedLrholen iNnner nnd üftursr, wiLher die, Züge, daß di« Rationalinden zusammen., 'mit. d«n christlich sozialen Und d-eutschnatimmlen Attti-- semiten an der Pr eis gab« der . Gleichberechtigung der« JudÄt nrbsite.n, daß sie dis Juden nach antifHnnti-> ichsm Muster m einen Zwangskataster pressen wollen und daß die Christlichsoz>al«n bereits «inen. Ä.'rfasfvngs- «ntwurf attszeurö-eitet ,haben,, in welchent .mir )8«f zirtzung. ‘auf die Aüträga des jüdischnatiottalen .Mb-!- geordneten die Jude»; unter ein Sonderrecht* gestellt werden. Die Behauptung ist eine persüte Verloumdungö Ditz Hgtiougljudeu treten für di« volle Gvnchb«r,«cht^ gUng. und. has frei« Mkenntniö zur jüdischen Ration eig. Mitz Mhammeu jeden Zwang und wero-m nicht dwgerchgsttz Bseinträchtigung der Gleichberechiiguttg dnHeu."Ihre Perrrcter im Parlament^ undim Ge--. ' MeiiMLät: habest ^as unzählige Male festge,stellt- ,- '. - . . Daß die Auerkeunustg btt iüdischeu Rationalität ans'. Grüvd drs frsien Bewnninrsscs, also vhnd Znmng sift dmr «inzeliiell.Jndett, eine Sicheritng und pithi effm Weeiut'rächtignng der^Gletchberechtigttng der Inden bch» -beutet, cheweisen die Perhüttutsse tu der- Tschechvd-. MoMlei. Dort hat der ans dem' Rttuavno'Mprozetz- Hllsster stütz, stiNer ganz-eft volitüchnt Tätigen als ttseuester freund der Jr.den bekannte Präsident Masuryk die Forvoa'nügnt der Jüdischüaiion.al-.'u zn seinen eigrnen. gewacht nütz iil'-er sein, S^tchscho-ioea hat die .Prager Ntztipnalhersmumtustg dir Anerkennuna der jüdischem MtionaliLät auf Grmtd des .freien Äeketttctitisses v:-- schloffen. ^D«n- Inden der Tschccha.-Slowatri gehl es. seither wahrlich weder politisch noch sozial/ noch wirst-' scWtlich schlechter, int Gxgdnteil, ftc sind sei!dem eiw gevmltiger Faktor im politischen Lebett geworden. i - Ebenso erlogen ist di« Bsbauptitng bezüglich dssr chriftllchfozialc-t, Verfassungsendoursts. Der christlich-, sozial« Stagtsfekreiär für Bct^fassttng;?at'.g:legsrtheite>r Dr. Mapr hat einen Entwurf ausg.'rrüeiwt, ln besstu erstem Sätze aus ge so rächen ist, daß >-.lle Ststatsbürger,- Männer und Frauen, ohne Mcksicht -auf, Ration und Religion int Bundesstaat Oesterreich voll«. Gleichbevechtigtmg genieß?n. lind Nicht a'iö Liebe zu Herr Indrit. sondern rtiiler dein Zivätlge, den di« jüdischtcat ona!?. Politik ge schassen hat. .mltßttz der christlichsoffaü' 'Politik« r so liastdsltt. weil dir Wdifchuationalrtt durch ich« Vertreter bei der Friedettskonferenz.in Paris dürchg<ichthaben,'daß die Gleichlstrechtigitüst jedes el.uze.ltwn Iudru ititb der jüdischen Nnltvnalilät im üfrevr«idti?ru«u Frtedeusvertrag gesichert wurde. Angcs.mts dwstr.im* ttmstößlichen, beit Brrlrumdern wohlbrlanntrtl Tatsachen kann man ermessen, wie, gsmeiu die Lügen sind, - welch« von beit Vertretern der ,MchtjMlchtiat:otraten Partejett" (übrigetts haben solch-?. Parteien bisher nicht existi«rt) ausgestreut iverüen. - Jtztzt.gabördeu sich di.'s« Leute als warmsühl-rrtd? In dort und Retter der Wiener Genreind«? Wo iraren sie irr dar. gcfährlichsn Zeit nach dem Umsturz.' nw mutt jüdische <:3enmtn «i?ifa[icn ittto jüdische Hochc schülsr pou per Hochschule verjagen inffltr? Du war vom Üttiveksitätsprosssfor Kötiigstcin und s.nü-'ri Fteundrit keine Spur .zu seirelt! Auch nicht, als Potzwurgtzfahr drohtS i uttb unter dem KvMMÄttdo urff^t «:<* NststvUälratüs die Zionisten kn tr«st lützr-ohl?» , Tnabl viLLwsu treu« Wacht, hieltet'.! D>« Grh-i.'rn>vi,'>,-sani'.tr!!r.nMi! und Vir vLfltrgtzuen Uugschriften bfcttctt. iroch dazu, den Wiercer st-ber. ... IHM