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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-23 · Heft 450 (23.4.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 450 (23.4.1920)
Date
1920-04-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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föte T Men, Fkrta- WLeneE Morgenzettwrs »———, > ., > - ^-»>—J——^ji-«mMct>».»-«.».— --, r--f,- - r - -— ^-i— - 8er ftefelnie deschSfttgt war, mit erfahren, datz er, ohne auch mlr den rückständigen Lohn, zu beheben, mit einem Militiirciuto weggefahren war. Von bösen Ahnungen erfüllt erstattete Frau Settomint die Anzeige sowohl bei dem KinderhilfSkonütee als auch bei dem Gen° darrneriekonlando. dessen Nachforschungen jedoch bisher ebne Nesisttat blieben. Der „Lauoratore'* kritisiert auf das abfälligste, daß die Gendarmerie sich zunächst nur etwes zu oberflächlich mit der Angelegenheit beschäftigt babe, weswegen Abgeordneter P i L t o n i sowie der Saüalistcnfüprer Tonet sich veranlaßt sahen, energische Nachforschungen nach den beiden Kindern zu verlangen. DaS zitierte Blatt fordert gleichzeitig alle jene Personen aut, welche Ieselr.ig oder die beiden Kinder seit dem 3. d. ü£tt. gesehen haben, sich unverzüglich zu melden. s BeerÄigun««» am heurigen kTaK».?t 11 er Rrr« dhl, s: u Uljs: rüllrrband Gtveüiur. io Uhr: üorant I'srs. Neuer F r i e d h v i: 1<» Uhr SO Minuten: Fischer Kurt. 10 Uhr 40 Minuten: N'ngelbeim Jgüüz. ll Uhr : Alt Igilaz. 1t Uhr 20 Mmu'en: Köu g Nathan. * Besprechung der Advokaten Galiziens. Zwecks Be'prkchung wünchüsUirbrr Angeteanih,eilen ^haben sämttlchr Advokaten und AdvolmurSknnd'darEtt Galiziens im eigenen Zntttklle Samstag den 24. L. M. im Vereine Nord-Ost, U., Tabodstrahe 2i A, 3 Uhr »achrmtkags, zu erscheinen. Reisen nach AmeMo. In der letzten nwljrcrt sich die Fälle, Ui denen Personen, dienachAmerrka nyzurnsrn wünschen, i m P n r i s e r B u r r a u des Amsrias« loivt vlslridution 6omitws, vmiprechrn und dort Deih'lfe ztttil Transport «ach Amerika verlangen. Dar Patrick Bureau kann sich aber Llü ßuudfciöüi uichr befassen und kann solche Ansuchen weder bewilligen noch unterstütze «. Wir werden deshalb «sucht, un allgemeinen Interesse mUmteilen, datz alle derartigen Borsprachen aut der Durchreite dmch Paris sowie alle ähnlichen Empfehlungen durch Körperschasttn und Körmftes zwecklos sind. * Verdacht Lee Fälschung «ugarischee Banbuoten' stemprl. Der in der Krichuöecgasse L, wohnhafte Kräuter- Händler Isidor Gbldnedrrä-Braver wurde unter dem Brrdachre verteairrt, datz, er Lsierreichisch-unaarische Äanknsrttr mt dem ätschen ungarischen Stempel verseiM wallte. * Die solide FriedenokvnfererA. Wie der Sdy'ülkormvondent der .Chicago Tribüne" in rs anÄe m o semem 2^'atre melde!, har N i r r i gleich nach feinet An'itNst itt Sau Ar wo verfügt. daß während der Däner der Friedens« r'ontttevM sämtliche Cifvs. Rtstunrams und Bars um 11.Uhr abends geschlossen und die T a 11 z n u t e r h a! t » k ae « l». v t e r s a - t werden. Ist Las vielleicht eine. zarte RuMcht- Hctljwc aus die „trodfttKU“ Llüeütancr — die nicht »ach San Neino foiittiict; wollen? * Liebesgaben im H. Bezirk. Alle im ll. Bezirke wohnh;Vit Personen, die nürwiLeblätter haben, mir Kinvem unter 18 Ia!''.en. -- Alle i.n ll. Bezirke wobnbatten Besitzer von Für« sorqel'lAUertt, die ^uid« unter 18 Jahren Jmben, und noch fein-nlet Vifbtstjtabm erhielten, erhallen am Samstag zw'ickien 4 und i Übt* beritt drauinarvettökonntee, II, Karmelttergasst 9, schwarzes Mehl. Fünorgebiatt mildnngeu. * Die GeuevalvevsamÄrluns des NeichsvekhandeS der Trrfikonrenverelne ilndet am Connragde» 2b. Avril üm 4 Udr »ackwüragS in Drehers Rellankaston. Wir», Ul., Hauptsirak'- 97, statt. Mit Rücksicht aus dinichtmt Tagesordnung ist es Pflicht, jedes einzelnen, bei derselben zuvcrläßlich zn erscheine». * Borftehevmahl i;t ver Wiener Gastwirte« genoffenschasL. 2» der Volk^lmlle des Neuen Rathauses 'and gestern die Ersatzwahl in die Borstehung der Gaftwirtegenossenscharr üatr. Es wukdeu stotrf >> o l; m a u n als Ävtstehrr und Katl St i z i (b als ,rcher'icüu.'t>reiür ncwLblt. Unfall. Am Sv tz m Flon'. ^torf ip> ang gestern der KüsNtlann Louis L a n tz auf <[ntv Strot>tt?>nbnzug auf. stur-ue ob und atvut unter o,L Zchuiwotrichlunz. Mehrfach verletzt wurde er in tea: iOflbmtag gcbtacku. 4 Wi«»tt«r8ffnnng etr Kttt-serfticktsammluns »uv gesgraphischen VdkeilnU? der HofbiblivLhell. Im Lawe des Wlnte-.ä ist d!e/i'sher;n> B dllvPelstiükt gegm de» Iüsc's^ utatz rltttergedkacht oewsir:. - ^nrfcrsllckisammlttttg 'dtr Hosbiblwth'ek IN d!»S ch'en'.altge Palais §:'siitr«0l> Friedrich ans der ÄlbrechtS« tamve überi'iedelt ivsrsen. Die KuvfkrflichsontUilnng nimmt die gegrn dl>u Kanergarteu zn g''lracneir Prunk:üuwe des l. SrockeS 7-ri. Ilir B-nHk-;rrn:m ill i-äplrch mit ÄuSnabnir Von Sonntag vvn 9 bis 2 Ubr allgemein ziioanglich. Gleichzeitig wird die durch :r.tf!re t Mvtturr tz»'"hlesseir o^weseue geog'-aphrsche Ab-> tril!"?.g d-r Hofbwl'otbek wieder eröffnet; der ^iigang zu ihr wie stüher durch den Hüuvtnngang dec Hssbtbliathet. ■r, Wirbelsturi'' 150 Pgr?«»«U gtt3Ut. AuS Va^ington wrrd genieldet: ergän^uo gemeldet wird, sind intosgdeö m den Staa'e- MiMsippi. Alabftwa und Ttnntffer tüizstch ausgetretkncn Wi> belsturms 155 Personen « e t Ö t«t; und 100 Per-vn «i verletzt woiden. Der Sachschaden wird auf 2 M i l l r o n e n Dollars geschätzt.- Die Razzi» im Haböbnrfl. Wie derichllt, bat geltem nnchmitmgs baP K-legv-wuct -romt im Eis<'> Habsötirg tine Ra-zia vdrgenvminea. ES wmdni S82 Personen verlnstnert. von deven 1 ifi aiic eincebentz/ien ÄmtAiandlung kein KriegSwueher- «me. M'ltrsieltt uni'.ren. Es ergab sich, datz sich unter den N9 Personen >17 ki-r abnc At'fenthrltslewitliguNg aut- $. halte» iMDti?. rVi.-jif’i N Per>o7>»n vnitrbc die ÄmtSyandklmg rijcfifit &’ ,,.t-:!ibar.bc(4 emgell ict.!8 Pe'sonen wurden wegen nnbet-!gt.'r Geu.irdcun^'tlliina inarneigt. 8? Personen wurden von der St-'nerbehörde wea.-n rückständiger Steuer oder von der Finanzbeht'rdL wegen Gesallsäbe^'-^rma b'd-mdelt. Bei den Angehaltenen wurden mehr als eine Million Kronen m Sllerreichisch«r Valuta. Md nahezu emr halbe Million iu auk-ländrschrn Valuten ge-- fenden. * Rngeblicher Ve^Änrl? LeS Riessarades. Einte Prager M^dirng zvsvlge soll das Riesenrad »tu Polkvprater vv» mnn ffchechrschci' ÄD«fo?si»m angekauit worden sein, um «s>se» nagen und nach Prag üb erführt?u wuoen. Ä Bortragränderung t.t btt Nr«r»ra. Wegen Ertrankung d(S Herrn Jngeni'ntr Dr Rch.-v P o lla k--N ud in mußte b*z Vortrag „Die Physik der Wünschelrute" verschobt» werden. / * Metropoltheater. Z»folge der anhaltenden Zagtrast der Opetrtte „Schwanwaiymädel", deren Pll). Auffühning btreitö am b, Mar ftailnndet, stebr jlcki die Dirclkion veraulatzt, Sie Premitt« Lee Nov;M „Ncbe aus dm nstcn Bllck" aut die itteitk .Halite Mai *a ueAchieven. Somillca tci» ü?>. Avnl nachmittags wird ^Ein armes Mädet" mit Gccie Peirov itS und Gustav Möller in den Haavtrolle» rvirduholt. Der Äorvekt.iuf tür die Ml. Auswi-rnn« von ..Schwnrzwalemädel" hat an de» Lage4- L«Le»-Lrü bLuntü.Leavnuen. Kommunales. Eine 560MiMoneuanleihe der Gemeinde Wie«. 2VV SNillivnest a«f Wcchselkredite» 300 Miktionen auf Sprozentigr Schntzschel.ie. . D'ek gemsinderällich« FinanzaUsfHttß beschäftigte sich gester» mit eurer neuen 6 00 Multonenanleibe der Stadt Wien. Zum ersten Male tritt der ftftlt ein, daß eine große Gemeinde sich geMtnM steht, i r Wechselkredrt aufzunchme». Wie der Bericht dek inzausjchnsscs nämlich hervorhebt, sollen 200 mmoittu als Bankkredit auf ^sudu striewechsek aufgettömmen werben, um Mit diesem Gekde die Schulden der städtischen' UnterNelMUnge» zu decken. Dteser Kredit wird ein einjähriger sein, weil die Wechsel alte dre» Mönate neuerlich akzeptiert'werden Müssen. Sw werbe» dMnach viermal Prolongiert werden. Die Bedingungen, Unter denen dev Wechsellredit gewährt wird, sind folgende: Vorausgesetzt, daß bi« Bankrate, die gegenwärtig in Parts bereits 7I/3 Prozent beträgt, nicht Höhe» sein wirb, ist für diese Wechsel die jeweilige Bankrate, die gegenwärtig o Prozent beträgt, ferner ein Viertel pro Mille Provision zu bezahle». Die Gemeinde Men hat ferner die Stempel zu vergüten, so daß die Kommune für dieses Darlehen ß6fa Prozent Zinses zahlen wird. , .... Nach dem Bericht des FtnaiizLusfchUssts fette« weiter Schatzscheine mit vierjähriger Laufzeit, und zwar im Betrage von 3 0 OMillionen Kronen ausgegeben tverden. Die Wchaßfcheiue solle» zum Kurse von 96Vk »md zu einer Berzinsnng von L Prozent begeben werden, was Mit Rücksicht auf die Begebung^ differenz einer Betziusung von 6 Prozent gleich« kommt. ' _ Das ganze Ätileiheprojekt dürfte »och in diesem Monat seiner Erledigung zUgefsihrt werde», weil, wie berlautet, das in Betracht kvininende BaNkenkonsvrtinm nur bis Ende des Monats im Worte bltziben will. Es wirb als» üt dev nächsten Woche sowohl im Gemeinberat als auch im Landtag das darauf bezügliche Gesetz verabschiedet werde». Da erst am 84. Mar be* Schlußtermin für die Zeichnung auf die staatliche Prämienanleihe abläust, wird das Publikum zur Zeichnung der neuen Kommunalankeihe erst nach diesem Termin ausgefordect tverden. Bvrschntz auf FtzvalwMtrmrte. In Abänderung dev Vishörigen Bestinimungs« über die Annieldung von Vorschüsse» auf Invalidenrente wird zur Kenntnis gebracht, daß vir Borschutzwerber ab Montag den 36. April ihr Begehren beim magistratischen Bezirksamt, KonskriptionSab teilung — Jnvalidenanmeldestelle — täglich (ausgenommen an Sonn- und Feiertagen) nicht wie bisher in der Zeit vott 3 dis 6 Uhr nachmittags, sonder» von S bis ,2 Uhr, geltend zu machen hoben. Preisausschreibnug fnt Pläne «0« Ktelns»rt«nantage«. Emem Antrag des Stadtrateß zufolge erflärt sich die Gemeinde Wien bereit, au dtz« von der Otsterrrichifchen Gartenbaugrsellfchasi und der tandwirtschosilichen WarerwerkehrSstelle tzevlanten PrriSanZschrüben zur Erlangung ,von Plänen für Kle'naartenanlagm te lmnehmt», uud widmet hufür einen Betrag .m HochstauSmatz von st 1k».0LV.-^. Die Ernährung. Der Marktbericht. Gestern konnte m der G r 0 ß m a r k t h a l l e noch nicht mit dem Berkaufe diS Rindfleisches begonnen werde», da erst gestern die Ausgabe an dir Berkänfer rrfolgte. Mit der Abgabe an die Verbraucher wird brüte begonnen. DaS Angebot besteht aus Würsten, Kaninchenfleisch und Kitzsteisch. GamStag gelangt in der Gioßmarkthalle als Zubuße a « t r r l a n i sch eS Rauchfleisch zur ÄNSgabe, doch wurdeder PreiSbes. Rauchfleisches — wahrscheinlich um den Verlust beim Verkaufe des KaninchettsttischeS wettzüwachett — auf lüO&roiten fü»ein Kilogramm e r h ö ü t. GS wird affü viele» Verbrauchern auch nicht mehr möglich sein, sich dieses Misch, das auch frtlergiebia! ist, zu kaufe«. Die Zufuhren nach den G r ü n w a r e« m a r k \ t h nehme» tkigttck zu. Gestern blieb viel Gemüse — namentlich der lerne und mindeiwertige Karsiol, Salat und Spaigel unverkauft. Für Spinat wurde der amtliche Preis auf st 5.40 und st 7.40 herabgesetzt, doch b t w r g e N s'i ch d i e P r e i s e ansdrnMätktennochweitunterdemHSchstpreise. Die MshtauSgabe. Zu der gestrjaen Mikteckung Über dis Mehlausgabe ist richlwzustellen. daß es sich «m dis „Mehlausgabe in der laufende» Woche (nicht, wie rS m der Ueberschnst hieß: ^in der kommenden Wochr^) handelt. Kartofsslnbg«l-e. Freitag bis Montag werden iw M.und tV. Bezirk ausländMe Kartoffeln zum Preise vo» st 8.60 pro Kiküg'amm, und zwar ^Kilogramm pro Kopf gegen Abtrennundes L-uchstabnts „8" nebst dem vorhergehenden ' Abschnitte der Kartoffelkarte abgegeben. »Stasa", StaatsangestelltemFkirsorgeanstalt, r. G. m. b. H. VerkauiSvlan für die Zeit vom 36. bis 30. 8lvril 1920: I m P a 111111 i 0 t k l: Herren» und Damenschuhe, Kinderschuhe, .Hatbschuhe und Pantoffeln, HauS- und Küchengerätschasten, Nadlerwaren und Kurzwaren, Herren Modeartikel, Hüte und Kappen: Montag den 26. d. M.. vormittags 12.001 bis 12.250. 5,0.0 0 bife er.250, nachmittags 19.251 bis 12.500, 50 215t bis oO.f.OO; DicnZwq bt» 27. vdtMtlkagS 13.601 bis 12.750, 50.501 bis SO.750, nachmittags 19.751 &:i 18.000, 50.751. biS 51.000, Mi'.Uvoch dt» 28. vouMtagZ 13,001 luS 13.250, 61.001 b!S 51.550, Nachmittags 18.951 bis 18.500, 51.25! bi- 51.500, DomicrLti'.g den 29. vormittags 13 501 bis 13.700, 51.501 biv S 1.700, Nachmittags 13.701 bis 13.DO0, 51.701 bis 51.900, Freitag den 30. vormittags 13 901 biS 14.100, bi.901 biS 53.100, nachmittags 14,101 bis 14.800, 62101 biS 52.800. — I M 1.0t oit: Henrn-, Damen- und Kinder konfcktion. StoM für Mkinrrl und Kleid er, Herren- und Damenwäsche, Wäschestoffe und Wirkwaren : Morttag den 26, d.M. vormtllagz 8701 bis 9950, 62 301 bis 52,550, »achnnttagö 9951 biS 10,900, 69,651 bis 63.800} Dienstag den 27. vormittags 10.20l bis 10.400.62.801 brS 53.000, nachmittags 10.401 l),S 10.600, 53.001 bis 53.200: Mittwoch den 28. vormittags ar.eoi bis 10.860, 53.201 bis 53.460, nachmittags 10.851 biS 11.100, 63.451 bis ön.'luO; DonneiSiag den SS. vormittags 11.10! b,s 11.350, 69.701 diS 68.250, nachmittags 11.361 biS 11,600, 58.961 bis 54,200} Freitag ben 30. vormittags 11.601 feii 11.800, 54.20} bis 61.400. Nüchmiltags 11,801 biS 12.000, 64.401 bis 51.800. Li.'ee seiner. Vezugsbuchnuinttirr nach im l. Stock elvzukausen berechtigt ist, darf das Paitetrelokal nicht betreten und umgekehrt. Aubnahmr« von der Lanetcintellung der Nummern können nicht gemocht werden. Für Genofferli'chüiker aus der VrdviM. welch!' an ih'.rn Ernkaufs'agen nickn ericheinekt tdmictt, weiden «ach enug-r Zeit e»i oder zwsi bkionder« Ein" stmiStlige ir.igthailm. ^erkams-riien: Vsv dis 12 litt uitb i!/.,5 11 bu 28, Apl« 1920 9tt «0s Bühne und Kunst. Komödieuhaus. Gefängniszelle. Zum Lobe verurteilter poUttsch« Utit*, Ükecher. Heißt natürlich Gregor. 0teht gewissermatzen tz«! einem Wendepunkt. Vor der Hinrichtung uänrlich. Morgen-! dämmerlicht (grün) und so. Hat einen Freund; heitzk! natürlich Iwan; der ztueifelt an Gregors Menschheit--! sendung. Und ein Weib; heißt natürlich Maria; zweiM an Gregors menschlicher Sendung; weil er ihr kein Ädchj gemacht; also sich an ihr um der Mnschheit willen ber-t sündigt hat. Beide schickt er edeljambisch fort. ^Jetzt bim ich ganz allein." Da ersteht ihm der Heiland' •— BrukMjt aller, die für die Liebe zur Menschheit leiden. Und bp-! stätigt Gregors .Sendung. Gregor stirbt als Heiliger tzM Brudergruß dessen, der immer wieder aufersteht. Verse, Viele Versa. Gereimt. Auffallend' fafriSftJ Manches beinahe von > Rilke im schwebendest RhythMrBi Manches vom Zuckerbäcker. Das Ganze, nicht Nest mNi nirgends erschütterst-, in einigest Klang getaucht, hat sich statt in einen schöngeSüttderien BÜttestband auf btt Kützm verirrt und heißt als Einakter ,Lar fr ei tag", ism Dichter, welcher Begabung hat, nennt sich Fried! Schreyvogel und hatte viele Freunde rm Lheater, die begeistert Beifall klatschten, obwohl sie bestimmt höchstens einFÜstfdch des Ganzen in dem schrecklichen Theaterraum gehört hatt«.: Klang gab den Versen^ ver Gregor des Herrn Vre chr^ der die schön« Gabe hat, Kttse W grdattkenvgllen. Müodiqj zu machen. - Dem« eine nicht mehr pmg« Nomödw von NM Adolph „Am ersten Mat". Sie führte, den Hörer« zu Dankvon der Mnschheit zu ihrem lAathrvidetsplÄ, Mj Wien» zurück. Der Weltrrchetatz in der geistige« Prostttiö«! auf das „bodenständige" Wiemrtuür raffte Vorwurf für tfcfl erschütternde Satire. Adolph hat sich mit der Zeichnung von „Wiener LhM" genügt und gab den Vchauspieler» Gelegenheit sich auszutobon, dem Publikum -- sich ftLst zu bewundern. Bon den Darsteller» war Herr Nnerdinge^ als Maurer beinahe eine wirkliche Gestalt, nicht blohDtzpLs Gmlli« GieSrau als Mourerweib unheimlich echt, Atnch» Trauner eine beredte Hausbesorgerin, I« M«M Astßtz füllung viM Mgebrochenest .Abendg^^ ■>»y;i'.^ (ÄU’ SKU? A»s fct* Lheater»-*! •;;- ■ JmOperutheater gelangt morgen. SmnSftÄ „Salome* mit NammerKngtt Hermann Weil von dai Metroposttan-Opera ist Nm-Tork juß Gast zur Aufführ»»^ Anfang 7 Uhr. Sonntag de» 25. d. M. fingt Fritz FeinhalL vom München« Nationalthcaler de« Borromep in „Palästrincu; Die Äümmerspiele desBurathtatrrS im Schönbrunner Schloßtheat« werde» mit ShMpeare« .Biel Lür« »« Nichts" «öffnet werde«. Das Paar Benedikt und BttMkWe spielen alternierend He« D a n e g g e t -*-Ftan Wob A e fli a t b und Herr R 0 « beea 7- PrauJa^i[t td Erich Wiflütig St 0 * n tt 0 I b wird, die Musik, die m O Aiel Lärm um Nicht-- schrieb, selbst ditigteren. j Im Deuts ch r« D 0lk«th ea 1 et ««de dl» Gest^ auffühnmg des Schauspiels »D i e M a r q,n i f« ü t c i ir ton Karl Sttrn^eim B jfit \ 11 tt. 28. d. M. verschoben. Anfang */,B Ufa*- B 0 « n wurde von Dittkior Dernau für da- DtNtsv theatkr und die KaMmerspiile derpslichtstt. --RNddlf kraut soll im voMe-t« demnächst m V«dist«s »D e r N e n e - a t" ein Gastspiel absolviert«. > In der N c u r« W i e n e r B ü h « ».beWj die iw* Freitag stattsindende ErstavsiÜhrung de- Schauspiels „D i t r - teN 0 bt" von Gagen B r i kttx pünlMch 6 Uhr. KckpÄ» kommende könne« «st nach dem ersten Akt zu ihr« Sitz« «t* langen. 1 Heute, Freitag, abends 7 Uhr, mit Harr« Walde« e&S .Shakespeare" und Karl E t t l i n g e r al- Gast, Premrere in der R e tt a i s s a «c e - B ü h n e.^Zift AuMrnna gelange» von Brrnard Shaw, deutsch von Siegfried TrebiM: „D r 0 schwarze Dame der S 0 a e t t e* und »D11 d e rhanantSvolle Shp b 0 «i l.a f Le", und vonRckola Ntlslaiewitsch E v r e in 0 s s »D : e Sk »l i sj t n d ev S e e l e". Die Regie der beiden Shaw'schen Stücke bat Fra» Frida Waldm, die des russischen Stückes Herr Karl Sttlmgev» Im Wi e«e t Komödienha »- gelangt Smmtag nachmittags »DaS S ver rs e ch s erl vnt« versönllchrr Leitung deö Komponisten Robert S t 0 l z zur Aufführung. ^Jm Tarl-Theater gelangt Montaa de« ÜS. i». M. die Operette ,D e r H 0 f » a r r zur 26. Auffuhrrmg. Die Gründung des Wiener Musik- und Sangesbundes. Sonntag den 28. d. M., um halb 10 llhr vormittagk, wird im Festsaal des alte» Rathauses, Wipplingerstraffe 8, die Grttndungsversammlung des Wiener Musil- und Tanges« bundes abgehalten. Das vorbereitende Komitee besieht aus dem Präsidenten des Gremiums der konzessioinerten Musikschulen Direktor Gustav Maurer, dem Prokuristen Ferdinand Fabrub, dem Bundesrat des niederösterreichtschen Sängerbundes Ober« magisiratSrat i. R. Karl Hanifch und dem Äusschutzmitglted des OrchesiervereineS Rechtsanwalt Dr Friedrich Pachner. Dev Bund will die Musik, besonders die Saugestunst fördern und die Bedeutung Oesterreichs auf dem Gebiete der Musik, die Erhaltung und Erweiterung der Weltstellung Wiens als Musikfmdt itttterstühett. Alle Musik- und SaugeskÜrperschafte« Wiens und Oesterreichs sollen M einer Gesamtoraanisation vereinigr, an gleichartige Schöpfungen des Auslandes a«ge° gliedert werden; sie Schaffung eine? WeltmustkbundeS mit Wien als Zentrale wird angestcebt. Eine Lonhalle mit Fasiungsraum für 10.000 Zuhörer und eine Bühne für ÖOÖO bis 8000 Mi ^wirkende soll erbaut werden. Musik» und Sängerfestc» Aufführungen hervorragender Kunstwerke mit Massenaufgebot von Mitwivkenden und PreiSauSschreibungeii für Werke aller Zweige der Lonkunst solle« veranstaltet werben. Man beabsichtigt, den Bund zu einem großen Wohlfahrtr^ werk für alle inttsikalischen Keife auSzupestalta». Avstlichtfestfpidls im Urluedev», DaS Allmd^Ksmites wird im Mai im BelvedeteMtkü unter der Regle dkS BurültxaftrdirektoiS Albert Heine Fcstansführungt» von Shosifveareo „S 0 m m e r » a ch 1 S t r a u m . mit der Musik dou Müüdelü-' lohn verflnstiittcu. Für dies« Festspiele sin» deretld eine jMlje «amöaUot Künstler uud das Symphünirorchester ottpfltchtet worden. Mit der Direktwri der Sraatsoper sind Lrchaodlunge»

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