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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-21 · Heft 448 (21.4.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 448 (21.4.1920)
Date
1920-04-21
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Xf. 448 SCtett, Mittwoch ■ _ Nicht nur, chaß uns LebenSmittclkro hite Wenigstens bis in den Herbst hinein gesichert, fin-em dewüver hinaus auch : Kredit« für die VeschUffung vav U»hst«fst:n zvgefichrrt sein werben, welche die Jngangschttng »nserer heimischen Produktion ermöglichen werden. Es wird . sich , darum handeln, Institutionen -zu schaff:», welche Len, Z^rsdlt-' getvährenden Sicherheit für diedargeliehetteik Kapitakien während der ganzen Dacrer des Produktionsprozesses gs> ' Währen.. I» der Richtung sind schon bedentende Vorstudien gemacht worden. Wir haben auch , schon Vorbilder hiesiir in dem deutsch-amerikanischen liebere lnfonnncn und ich hoffe zuversichtlich, das; es möglich sein wird, mit der fetzt gerade auf einer Informationsreise durch. Mitteleuropa befindlichen Morgan--Grupp« diesbezüglich zu Abmachungen zu kommen. Wir werden also unsere Kreditnot VA dernächsten Zeit befriedigt sehen, wir werden aber alles daransetzen müssen, die uns so gebotene Spanne Zeit schon voll dazu auszunützen, uns mpt Htzfe dieser ausländischen Kredite wieder auf eigene Füße zu len. Wir dürfen uns keinesfalls darauf verlassen, durch l Ausland mit Kredit und Lebensmittelsendungen unterst zu werden, wir müssen alles darmrsetzen, in dieser Zeit Kräfte zu sammeln, damit wir dam; aus eiseuem weiterhin unser« Lebensbedürfnisse uns beschaffen können. Abgeordneter Kraft (großdeutsch) erörtert das Problem der Entwertung der Krone, die durch zwei Ursachen bewirkt wurde: dadurch, haß die. längste Zeit hindurch der Ver-- schlechterung der . Krone in gar keiner Weise eutgegengearbeitei wurde und zweitens durch die Aufrechterhaltrmg der Zwangsi* Abgeordneter Paulitfch (christlichsozial) bracht« die Wünsche des Kärntner Abstimmungsgebietes vor. Abgeordneter Frredmann, wiederholt durch Zwischen- (rufe-, und höhnisches Gelächter der Sozialdemokraten unterbrochen, bezichtigt« -die Regierung eines Absolutismus, gegen den der ß 14 «inKinderspiel gewesen sei, unjd bedauert! ISS, daß di« Autorität der Gewerkschaften sinke. Abgeordneter Dr. Adler (Sozialdemokrat) erklärte, die Abneigung gegen die Koalition sei beim Proletariat ükoch viel tiefer als bei den Christlichsoziakeu. Das harte Brot der Koalition wollen unsere ebenen Leute nicht mehr iefsen. Cs ist ein täglich erneuter Mt dev Selbstüberwindung, daß wir die Koalition noch aufrechterhalten. Di« Frage der Vermögensabgabe wird für das Proletariat der Prüfstein sein, wie lange das gegenwärtige System noch existieren wird. Redner warf iveiters den Christlichsozialen Protektkous-- Wirtschaft vor. Namentlich kannten die Sozialdemokraten zum Staatsamt für Justiz kein Vertrauen haben, .wo dem von Hochenünrger gezüchteten dentfchnqtionalen Beamten- Arper jetzt unter! dem Staatssekretär Ramek eine-große Anzahl christlichsozialer Beamter aufgepropst werde. Nächst« Sitzung: Heute, 11 Uhr vormittags. Inland. Nitti an Rerm-r.! Mavtskanzlnr D'r. Renner hatte am Abchw bsS ff 4.. d. M. ans Darvis ein in den herzlichsten Ausbrückerr gefaßtes. Wschietzstel-sgriamm an.^en rLalteni- Mn'Ministerpräsidenden gerichtet. Herr NiLii hat anS San Renro, wohin -sr sich zur Usbsrnah^re des Vorsitzes bei der Konferenz begeben hat, gestern ein« Unlwortdepesch'e gesendet, di« heutr ein gelaufen ist. Diese Depesche hat folgenden Wortlaut: ,-herr StaatZkanzler! Ich danke Ihnen, für Ihr. liebenswürdiges Delegramm. Ich lege Gewicht darauf, die Freundschaftsgefühle, die das italienische Volk für die so hart geprüfte österreichische Bevölkerung empfindet, aufs neue zu bekunden. " Es ist mein Wunsch, Sie zu überzeugen,.daß die italienische Regierung ihr Bestes tun wird, um * Ihnen bei ihrer edlen Aufgabe beizustehen, um -rZ ' endlich den: österreichischen Volke zu errnögltchcn, die ' gegenwärtige Krise zu überwinden. , ' Ich hoffe, daß Sw in bene spontanen Empfang.. . den Ihnen die von Ihnen besuchten Städte bereitet! haben, ein Unterpfand der Bande erblicken werden/ die die beiden Völker bei der Wicdcrhersteltttiig deA ^Friedens, verknüpfen sollen." Das „treue Land Tirol". Mit Wien unzufrieden und tatbereit. ■ Innsbruck, 20. April. In' der heutigen Sitzung des Mroler Landtages stellte Bürgermeister 0*. r ei i nach längerer Begründung folge'.'den Antrag: Der Landtag muß zu seinem Bedauern feslstellen, daß die Landesabordnung bei der Wiener Regierung nicht das erwartete Entgegenkommen nnd das richtige Verständnis für die unhaltbare Luge des Landes gefunden hat. Der Landtag sieht sich gezwungen, weitere Schritte zu unternehmen und wird sich hiebei an folgende Richtlinien halten: 1. Wiedervereinigung Deut sch-SüdttrolS und Lg d intens mir Nordtirol, das heißt, Wiedcrhe-stellrmg des deutschladimschen Landes Tirol; 2. Anschluß an das Deutsche Reich, und zwar womöglich des ganzen demschösterreichischen Bundeslandes, eventuell . des Landes ^irol allein oder zusammen mit anderen österreichischen Ländern; 3. unbedingte Aufrechterhaltung der demokratisch-republikanischen Staatsform. ED wird eine st ä n d i g e Kommission aus dem .Hause ge. wählt, der als Hauptaufgabe angewiesen wird: alle Schritte zu machen, um eine Revision der Friedens- Verträge von Saint-Germain und Versailles zu erreichen. Diese Kommission wird mit Kredit aus gestatt et und ermächtigt, auch andere Personen außerhalb des Landtages, die der Sache nützlich sein können, zu kooptieren. ' „ Hierauf sprach im Namen der Tiroler Volkspartei Abgeordneter Dr. Steidle, der die schon gestern gemeldete Erklärung der Tiroler Volksparter in der Anschlußfrage abgab, wobei er erklärte, daß seine Partei selbstverständlich fit r Antrag Greil stimmen werdet SBietu* MorgauzMims /A.WKW» m Der englischen ArbetterstudienkommWo» Lis Ansreise nach RtttzlaKd verweitzerL. Berlin, 20. April. (Korr.-Vue.) DUs .»Vofsifche AerLmis" «retdet aus Kopenhagen: Der Ausschuß der enMschen ÄrbeiLerpartei, der am SamöLsg nach R u tzlau d r e i f c n1 wallte, um die dortigen BerhMEsfe zu untersuchen, mutzte seine Neife aufgeben, da' Aus englische Autzeuamt den Mitgliedern den Patz unter dem Hinweise darauf verweigert hat, daß die Frage erst auf der Konferenz von Sau Nemo entschieden werden tzdnne. Arrter den englischen Arbeiterführern, die dieser Kommission augehören, befinde» sich Henderson, Snowden und Maedonald. Sodann ergriff Abgeordneter Rappoldi das -Wort, um in längerer Rede die Auschlußpolitik der Mehrheitspartei zu kritisieren. Mittags wurde die Rede unterbrochen. Der Antrag auf Schluß der Debatte wurde mit Stimmenmehrheit angenommen. Auf der Rednerliste sichen noch sämtliche sozialdemokratischen Abgeordneten, ferner die Abgeord^ neten Greil, Haidegger, Dr. Steidle und Dr. Stumpf. Innsbruck, LO. April. Wü die Trrol« Ai »mgSkorrrspondrnz aus Abgrordnttmkrrism> erfährt, ist ein Kompromisjvorschlag in der Frage der MandatSverteistMk fiw die HerreSverwalluntzÄommission, welche den Anlaß zur sramwärtigen Obstrukiion der Sozialdemokraten gegeben hat, in der Weise gemacht worden, daß dir Aonuyisüsn aus K Mitgstrdn erweinrt wird, wovon 8 der Bolkstzartei und;e eines der drutschfkeideirliche» u«d der sopakdemokratischen Partei angehöre« sollen. Man hofft, dadurch dir AMMhigkeit des Landtages wieder her-, zustellm. Die Länderlronferenz in Lknz. Linz, 20. April. (Korr.-Bur.) Heute nachmittags traten die Delegierten der LLnderKonferenz zu einer Borbefmechung zusammen. Dre erste Plenarsitzung der Konferenznunde für morgen £ Uhr nachmittags festgesetzt. Die NeparatronsrowmWon in TMgtzett. . Dir Reparationskommission hat mit einer vom 17, b. M. datierten Rote nnt Zustimmung der in ihr vettrttemn Regie' rungen von der östsrrsMÄm Pegiernng M st». MeAm Ersuchen stattgegeben, dir BchimwmWf'des tztirdevSvtttragevon Saint-Germaiu Oer die Revarationrn nnd über die liqui' dmende Oestcrieichifch'ttuyäüsche Bank, sofort und ohne die Ratifikation des FricbeuspertraacZ abzuwarten, zur Auwendung zu bringen. Denigrmäß wüd dle Revsrationäkommüfiou von nun an hrr Funktionen avSiibe». Dir Kommission hat die im Artikel 179 vorgesehene Sektion sür die sich hei der Anwendung des ge- «annten BerttageS ergebenden Spezi affigen bereits gchildrt und trifft die weiteren Durchführungsmaßnahmen. Telegramme. Die RenErchrrer Vorfälle im Schweizer Nationalrat, Bern, 20. April. (Korr.-Bur.) Im RatlynalraL warf der Sozialist Grimm dem Bunoesrate vor, kr habe sich m die inneren Verhältnisse Oesterreichs eingemischt, um im Falle des. von Arbeitern mißhandelten schweizerischen Direktors Zweifel in Neunkirchen ein Gerichtsverfahren in Gang zu bringen. Vundespräsident Motta antwortete, der Bundesrat habe in der Angelegenheit des Direktors Zweifel lediglich die österreichische Legierung wissen lassen, daß sich die Schweiz veranlaßt sehen konnte, sich von der geplanten Hilfsaktion zurückzuzieden, falls ihrern Bürger Zrveisel nicht der volle Schutz der östtrreichischen Gesetze zuteil werde. Die neue tschecho-flewaLischs Rationalverfammlnng. Prag» Lg. Avrll. (Korr.-Bm.) Nach dt«: „Pravv 8,du" wird sich die neue Nationalversammlung svlgendermaßen zusammensetzen; Tschechische Sozialdemokrateu 77, dmtsche Sopüldrmv-- kraten SS, magyarische Gozialdemokratm 10, tschechische Sozialisten SS, also zusammen ILk sozialistisch e Mandate. Auf die bürgerlichen Parteien werden entfallen: ‘ Aus die Agrarier nnd die Partei Dr. SrobarS in der Slowakei 41, auf die Natiönaldtmokraten 17, auf die Volkspartei 35, aus die Partei der Gewerbetreibenden 4, aus die deutschen Parteien 40, zusammen also 18? bürgerliche Mandate. Die Modracek-Partei erhält S, Karpathen-Rlißland S, die nichtsozialistischrn Parteien in Teschm nnd Hultschin S, die sibirische Armee außer S sozial'ffischm 2 andere Mandate. 6 Mandate werden auf verschiedene Fraktionen und Nativnalitäien zersplittert sein. R.'ch dem „6ech* war dir alte Nationakverschmmlung iolgenderulaßen -usammckgefeht r Agrarier bb, Slowaken 85, Sozialdemokraten 88, Nationäldemolraten 4«, Nationalsozialisten 85. Volksvartri 24, Partei der Gewerbetreibende« 1, zusammen 288 Mandate. Dis Msflchien -es zweiten Gkvuttlttums. Prag- 8V. April. (Privat.) Am Sonntag findet das zweite Skrutinium für die Tschecho-Slowakei mit Ausnahme der Slowakei statt. Zur Vergebung gelangen 67 Mandate. Alle Parteien gehen ins, Skttt!ini«m nrfi 1,396.071 Glimmen; davon entfEn auf die Deutschen 688.872. Die Wahlziffer für das deutsche GkrnLininm ist auf 20.830 berechnet worden. Darnach erhalten die Deutsche Freiheitspartei 8 Mandate, die Deutschs Mählergemetnfchast 7, der Bund deutscher 'wirte K, die deutschen Christlichsozmlen 8 und di- .'chen Sozialdemokrate^'. 8 Mandate. Die Wahlzij, ,1'.Me anderen Parteien ist noch rucht besannt. Nene Gesichter. Pvar» 2i\ April. Tcur „Praan Taqblutt" »ue fl^n^dr Im fifoflejt nud ganzen piirfte das Endresultat folgendes sein ' In PSHruen HO dourschr prrd t07 tschechischo Mandate, m Mähren und Schkesien 18 deutsche und 45 tschechische Mander vnb in d»v Slowo.kn 18 n»agrarisch-deutsche und 14 slowakische Dl-mdoto: un Lanzen 230 tzorläustq zu veWöente Mandate. Von d-e» 20 Nkaud.üeu, die später beseht uwrden, dürsten 8 di 8uühenen'. l> die Polen, 4 Mc Deutschen, l bif Siowalm mib-9 die Tschkrbeu erhalten. Die „Bohrulia"'schreibt: Im-neuen Parl^mrul nnt wir ouf deutscher Seite drnchlveftZ r\ t u -e (ÜteUM« srii^u. km wiener Parlament ik tairn e*n« Hans-voll la. C'-.t bürgerlichen haben neue Märinw vun bcum ur l, allr-S Ul hoffe« ist- Die Svüolkmokwt>m babc» ib-.e ai; rr Ä^.verk-> schaftsführer ins Treffen resaudr. , ..Vrnkov" schreibt: Hlmta mi?' in lYucm %'■ tz!kru<> d-o ht riirzigr Kandidat der Vokkspartei g.wäUk. F.^nfzÄhn hokschewitzische Adgrordnttr im Prager Panlaurent. P»«tg, SS. April. (Tel.»K»tt'p i?tach einer Birechrrnng „CeStr Slovo" werden 15 l'ch--chn'chr ^ozi rldei-nak^tin im tünstigeu Parlanrent sitzen, dir üch tf n pu dritten Irurrn?.! «:rü1e besannt haben. Der österreichische nnd bukgarischs F/redensvertrag von Engiand ratifizirrt' London, 20. April. Das Uuirümis dar im;- r. 6 gesen 26 Stimmen die Gesetzcsvorkage^ Mo 2;.tr rivoirin des FrstdenSvrrirageL mit nutz Prchviun', in dritter Lesung angmomwm. 1 Tschttscherin «srlangt freies Geleit-.' für Beta Kn«. Moskau, 20. April. (Furli-sprn.ch.) Der Volkse kommissär dos Aoußern X j dj c t j chori it lat dom (m* tischen Minister des Aercheru Cr:rzon »riilgrieiis, dia russische Regiermm nehnte zur Konntniö, daj; nach Ansicht der britischen Regierrmg die Wiederanf-rick.^ tung Rußlands im Interesse.anderer Länd.-e l'unm nnd daß eine Fprtsetzung der gea,e;rwärLigett §eütdsel.'g^i feiten dieser Absicht hinderlich sei. An diesen i>hiM.ü>v feiten sei jedoch P o l e n in tvoit größere-u 'Mar.kciö: beterligt als die XTcöevvefte der DsniLin-Arnke, uv: u .'.3: die Kämpfe mit den Polen beendest )verden mi: Rußland nicht an seiner Wiederansrichtut>>; Heu', 'h.'.t sein soll. - Dis Sowjetresieruns ersucht überdies die b-i.ißve Regierung, sich tvegon der ungetü'nderte'n Au°rc?sa der derzeit in Oesterreich befindlichen ungarischen Volkskommissare, ihrer früheren Verbündeler'.. nach Rußland zu verwendet». , Die Anerkennung der Akrarne. Wien, 60. April. Der Ukrainische Prssschic-iü ru ^; Ans drplamaiischrn Krrism rrsahn» wir. das» ttr Minister des Aen^eln Patri im CäinD tubiua» ih'ü Uü StWtsoberhattptr Pilsudäti und auf Gmrid i!;:u KalmwrtsbrschlusscS heute von Wim nach Paris nnd Son.s».«::'o abgrrüst ist, mn die linttrstiitzpnn Nanu üchs »nd ke lin-iceit Etttenkrmüchre iür die nme Orüntinuttg Pelm« in tcn Handlungen nüt der Ukraine stcherMellnu Minister Pgk-t irut bif polnische Regierung vertreten den Ocd.i»leu der A::rrt<'»:".rug der selbständigen nnabhängigrn llkra'ne nnd der v.stu \ü);w \\ u? stüuung der Wietzrrausrichtung der ulraüü'cheü;.inächsk in dem Gcbietc zwischen Zbrucz und Dnj-.pr. Konjkrrhientn^ derMehrsaligrn im §..tz. Stantr. Bchlvrnb, 20. ülpril. (To!.-K'rmp.) Säinistche Reserveofsiziere und Laudstsinner der echku unb Mciteu Alttziesklasse wurden auf zwei Munate Wnssen- Übung einbmtfen. Ueberdies verlangt das K'n>qü- Ministerium sine Konskribimmg der gesamten Ärvölkenmg. Die Gkmrinvrwghrsn m Ktt-ttiien. Agxnm, 20. April. (Privat.) Ukber deir Nttsgarig -er Ge m e i n d e w a h l e n ür 5k r o a t i e n liegen folg:n--e Angaben vor: Die kroatische Ve-.i-'i-m g erhi.'lt 641 Mandate; attßerhalb der politischen Gruppen ft -oni 538 ueugowählte Gemcinderäte; die demolratische '..-eretntgung erhielt dOi Mandats, &i*i Bauernpartei &-w, die Kommunisten 303, die Volksparter (Klerikalen) 20!, die ^radikalen 756, die Sozialdemakrateir 103 unb di: Rechts Partei 38 Mandate. Kapp bleibt in Haft. Berttn, 20. April. (Tel.'-Konrp.) Dak „Pc^l-nuw blatt^ meldet ans Stsffhaßn .Kapp dlestü vudrrhar.d ».i P.-u'-u gewshrsom, weil man der Ansicht >ft. daß dir druischr RcsUluog srins AnSliefkrmtg vnlangen wird. Evzbstkgev wirb nicht mehr standitzirrt. Peoli«, SO, Amit. (Tel.'K»mp.- Der RüchSa>töfchu!i d«r Zttttmmäpartti soll in seiner Berlimc Taqnna eins-Wnd.'. Gr-buglls z»? nächsten Wahl in dm NeichUa.c nm -roß» Mckchüt sdilktchnt hriben.

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