Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 445 (18.4.1920)
- Date
- 1920-04-18
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 69% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979523--03938-2989623- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Men» SönMT VZfttntt -atzrsevzOSrmK DiK GmtzhrMg. Die Erhöhung -er Brot- und Milchpreßse, VntschLtdn»« übe» den Milchprcä» in dev nächste» . . DZpche. 77- Gin Laib Br»t L.S.—. . Die KMaMMen-. Wer dir 'Erhöhung der Mil<Kpr«fe strrd . noch nicht ÄgeWo^rn, ' so- 'däß. wie uns: vvn unterrichteter Seite WWttilt'wird/ eine ' fofortige-Gntschudüvg darüber 7 nicht zu - erwarten ist.-- Erst - zu - B e g ry -d # t ko« in e n d en W o ch,e werden die..verichsidetten Stclktn, die fickidamrt in befassen. haben,.. -so.daS. Landwwttchau.->.inri der AirderoRerreichifchen Landesregierung Äd 'das Staatsakt kür BolkSrrnahrung.iu der Lage lein, -darüdec endgültige-Beschlüsse zu fassen. 'Srcher'ist, daß beim/Milchprcis. eme> Erhphüng emtreM wird. Das Ens m a ß.ft e d.t n-eilichno-ch ri sicht fest. Infolge . ErMuyg. her Mtenden Mage-d<p. Angestellten der Brottrzeugünpsbetriebe mußte die'Ändtsregierüng unter Berücksichtigung erhöhter Sachregren eine entsprechende Erhöhung der Brotpreises für Wien zugekehen. Irr Wie«, wird sonach voncheute au.dw Klemverkanfsurtts. .des Brvtcö für den j^b i« GewrKte vv» IM GrMwr L 6.---beLMgru. Jü her KvÄmeudeu Woche Lern MehN Anfölge -des MenbahnerstreiKs irr Jugoslawien wird in der kommenden Woche in Wien vermutlich kein Mehl zurVerteilung kommen Können. Die BroAsaii0»sichich zwar in der bishet i g. e n K ö L e ausgegeben, MW aber bekommen wir, wenn überhaupt, erst .iy.Zen letzten Tagen der Woche. Als Erfaß sollen $art0ffelflöden aüsgegeben -»erden. ' > , Oep MrvMMcht. . Da M de» gestriMtBerkauß m-der Ä r o.ß m <Stäte |* l.^e^M^«fw.r«re-'-KMmche»ll«sih aügMttdizt war, ffel'der Besuch-chtvAher-'altz. sonst arr-'emelp SamStaa auL.-^Sehr begehrt ..waren siwr.300 .Kilog.amm geleWes. Nmdflrisch zu K X).— tntb eutei ^kleine-Menoe ' amenmnischeS.RäüchWch zu r 114.--. DL«E r L » w a.r e nan L rck t r^-wäM heute gut. der RaschuNM sogar reichlich beschicht. Unter den Oärlmizrssuhreu besaut M Mrstens- Spmalt, dev auf dem N'aschrnarlt 'knw'w euere Vreisrkmäßignng erfahren hat. W. I. W. LUd schloffen.' v . . Wo«, W.«.« t ag,dm LS., d. A.. S ^5.%; Förtsitzüngder AvSgaveder neuen DiÄkaufZdücher fürdie' Nummern 6L1- bis T0& ~ D'itnSt'ag von 3 vis 6 Uhr' Nr.. 7(U MeldezMel-uud: Emkoufsschei»^ die »alten EmkaufsdüchÄ pnd K 35.— mttbrtitficn. An beiden Tagen auch Umtausch der'Sisder mcht behsbmM DüGp.bis Or. Söst... .Mzl-two cht' KsibiS V»1S vhr blaue Püchtt, 7 nuerskag: 8 bis Mp Uhr uh «- 6 a E r 8 -Khx ßtöttc Bücher. Wr ^Ä SZchb c kommen a».-d.resMAagr«:- Salz, weiße.Tergwarert, Eier, Mnst-- »o»»g.^Hermge.- L^achS, .Bohnensalat. 'Ket'Zen.Pr'ets'fssrsitL Kppföuott der erste» drü' 'Artikel Ma ff-6S.—'. .Km-'-Mütvoch bis Samstag «gchmtttaüs pdn' 8 bis^-S'- Mr'-^'chL«^"dre a» stiM'. Dstzr' ,eWgtttckte...FarbL'Herr«EoM!sichuhe L> 740^, D»«e«?PattsenKHs7 mit/Lackbefatz st-,SW.^, -Damev-PäMr-. A«YS.«tz'Äckh»vvr»- L.. 880.-?. (An. den "Hachmcktagmtt ü r Schchbrrkänf l) Schube iai Geschastslolri probieren,7 da ein Umtausch' nicht staNnden stm«. - .tOStseMSchte Ar MeittyaMgr. Pw-Mrl0'A»»rLv»» Söqrty of Friands hak dem LandwirtschafiKamt zur Unterstützung der WmgssMtzr<.ch»e^ größere Menge' v'äs. Saachphnen und'Saai- «rbsm ' zur'Berfützlntg göstelif. Dlese"werden gegen Vorwersuüg «neR'Pachtnachwrues:' brzirhungsweise/ Lev.Mckglitzdskavte einer Schrsbcrgarteuvrganisätion ab-MoMag -.den-10. b. M. in der städüscheir.Ubgaöesieür. XI V.. Zolstrnspersgasse. 3. znm Messe von K SjÖ.—- M 1 Kckvgrmnm ErbseN und L 28.— für 1 Kilogramm Bohnen abgegebr». Hülsenfrüchte fLv MindestbomitLelLe. I» der 137. NstvKSi-oche' erMUen ' alle Besitzer der rosafarbenen^ Uukauss-- folgenden Tagen: Montag den 19. d. Mi für" A b,s F, Mittwoch dm 31. für G bis K, Freitag den 23. für L brs R und Montag den«. 36. für.8 bis A'/ . > . ' SNLtkLrtsssLlnLo abe. Dir Saatkarjosielabaabe für Klein Vorweuflng von'^e^zenet over Mlamichcin rs 20 Kttbstamm Karjossej zMi.M'UeiMn X f.~- pro' 1 Kilogramm bei der auf der W'wessünn. M'gW'Mneii Stelle.:-Dre Züwei'ungech welche auf MMüßWpWfKrech 'uüh pleöinch^ IV* Mschmatttlauten, sinh^nM. bei^ dttM sondern bei der FnM'Kart'B-Mt«Kkh,M.) RaHMrkt,.^u hezichck,.' c ' Mavg-rinea-gahe^ Bom 18.- biS.24..Ävnchtvexdsn;bei deyM-tsschen Marganneabgabcstetlen pro son 12 .'Dekagrasum Mchflrune zrum Preise von % 12 72 .geaen ÄhtreNnung.,d^s - ^U7- AbsMüttsssKr. 188 und der Ariden Wchpitte Nr. I88 sür .njchtratzorüertes'Herr der-F.ettkarke-auZgegebrrl.^>.-7. -.Vr'.'■ Fran 8t tt 111 a MlÄÄftißt». Zügen der Sozialen Hilssp.emeiuMnfk st M e r ankommen. veüorengrbeN. O^i den. ist 'natürlich die ^S'o' z i a l e H E'We ine rn'scha s.".f" ,sticht'' in --der '-'Lage,, die Beranttvörtting für' nutgegebene'PaketessrbeDHnten' ztt^önNn,7 da viele Pakete. schlecht verschnürt, mangelha't oder gar nicht adressielt sind, außerdem bei den unsicheren V^kchrZverhaltmsfen manches verlorengeht odergesiötzlen-tvir^-Bei «man der letzten Transporte,-will de 7logar-Mesdzr/Aa^ichtSorf.atre .-.h» Kgmöfe »nt«DmHA-r st-yMe^«'^'ch..rä-z: r-ch-e^w u-st V.-t7^.Wer alchEH-cket^nach' WjKnsschick^ MtZies: auf -.s?i»..-eigen«K'INo. VIH- Schl^,isngerplah,. die hcreüS'lütrdgcmachteü7Ait>.ke.I^ -?.. U« all^KMüchö^AnMeiltechgelangt'Hoh.rnr'Äusflape'. Dev B'.-r«' teilmpMättftU den Eachwal'-'m M87 tranrnSmännttn zuge» gangem. Unter den angfWr!cstNt.'1 LiSlV'v sind 'dre^Otdnmtgs« nuchnier'tt'brr 2L:-steIl,zellet deS Bezielrs rucht aber d:e. Nummern' der-ZegistmmivnMtrn z«' verüchen."." Bühne und Kunst. Sezession, m Au»ft«L«»e. Dert beiden maßgebende» AuZsieuüttgsvtrTiLdr« Wiens tvird sich in Hrze wieder der HagrnSwld' zugekelleu, dessen Gebäude eben wieder instand gescht wird. .Borläusig begnügt man sich mit dem KunstlerhauS-und der Sezession, in der "vor kurzem die Eröffnung der traditioueLen FrübiahrsauSstrllnng ftattfand. Traditionell ist auch daS meiste -irr den Säle» selbst geblieben, das Niveau'der Ausstellung eriunett nicht mehr a» die Gründe der einstigen ^8s«oü«io p!sL!s". In der Artder einzelnen Künstler merkt man wohl . Wandlungen, aber auch die sind/ nicht grnudstür-ender Art. So bei Ferdinand K i ck, der die Mittel" alterliche Manier in Bildern, wie seinem SrMpsrtcät. rmd der „Pandsra"7mlt'Erfolg zugunsten .einer stLaffe»-/ dramatische» Züsammmfasiuns der Motive' vexlM Landschaften von Josef lS a ß l e r fallen ans,-sein „Stall" zeigt dir/vÄchwimiuenden Nebrltvne - der französischen- Schule. .K l 0 tz - D ü r e uch a ch, wendet sich mir feinen WsltMikuMn ins MornMerM«. .JnteV .essaut dir nur aufs Malenschr 'hin grarbrrirtettMrösiecke der' Süllebrn Fr.-FrirLr.. W-fl-§ e. 9lach längerer Pause begegnit man wieder' grö Heren Kompositionen,, wie bet B.t »s e« b' a'-tt ch, der vffe^bch^ jetzt Früchte.'Mrs ssinen lüngjäbrigen Aktündien.. zieht, die^„Klagenden Frauen" rttth der ^Mifdes^sdrZ" fmd aber kalte. Virtuosität ohne das srrlssche Erlebnis, das den Aufwand att Zllalfläche rechtsrrtigt. Nen wirkt rn dieser ilni-. gebung.Leopold GottlieÜ. iit sich sitzt zu Dauerndem Auienthrlt i« Wien' eutschlossm 'hat.' 'Seistr^^chtchtM'chts^eirSe« Blixdruhrirn verrate» ganz - «Herg^ffhMche',^kas^.dfx.'MtbeLdtSpositröü' und ''des kampositiü«kllen^ ÄusbamS. Das' Dttai^ erschttnt ..".WiWäsW stM"kvMquePe», '.WrrWg-' nicht-. - aöträglich i - ist.'.. . Auch - 'Wilhelm ') W a ch.-t Iß Hagada - Enttvürft - sind. zu. ' sehen; sigurenmche Blätsir' Pöu zarter - FarbwittrmSs-dir - sich wohlzu RrprodMistten^ verweudev lieMtl Ludwig W r e d e .ri zeigt ein Wendiges Bildnis Hofrat .Frariliurtersl - Neben' .' den 'treuen Mitsilredenr der.D«- emigMg fallen die> graphischen Arheuen A. B r 0 m s e Z avf. die emistentrn Phaptasiereichtum und örigiMe TechrtiS aufwrisen. DitGraphikChr.. 8,'Mar.t ins, derhirrmit Srsdienans demtzroßstädtischen Rachtlcbrn vertreten ist, bat längst ihre'Freunde gesunden. Auch S e d l a z e k und D r § k 0 v i ch - sirtd Lnscrer Betrachtung wert. . So-gibt die^Ansstellung einen AüZfchnrtt ans längst Bekanutern. . Wir aber tvarten noch immer auf die strahleude Srschenmng deZ-. großen' Künstlers-msserer Zeit. -—l. «lisßirer EriA° thtMsdB «W«S- ,VM! ,Wie«,^BrdtrstraKes! ... y 'ßSg HUTREPÜRATliR -flüSTfllT l Jer;»«- u. v»mevilüt<rv«x!ra ntch tj«sst. Modo prosipt und bflH^ JiioderotsJort —' — —" Wäi ringe? ifltörtol fti md VII., — M Weratnr n^WiffenschnD Kubische Litevatur rrr Amerilr«. . . Äm 2-1. März, fand in P h i I a d e! p h i a die 33. JahLLtz- ' bchsammlung der.- Mischen Wer.lagsg cIIfchaf.t von l a statt, an der MriS Marshalll (New-Aork) ds^ HättMedner war.-Dia'Versammlung war.'hon -MMedeLtt. de^'ÄeMschcrfr aus -allen LandesfSektionerr besuch ^rrch pro», mfnr'nte PersöttliDeiten 'ans Lenr Erzish.ungs°- uni^(Zsitn-in!«L-' Mhsen.>Mhmen. <m ihr teil. Die Gesellschaft hak 'zirka. 115 Dü» scher> i- Hrausgegsben.-.il'und. nahezu- ■), eiybreidiertel- MManere Exemplare ihrer P-ublikatisnen veröreitek. Unter den Autors«, Heven- Äüchervon der- 'Organisation-'heva-sgegsben -und ver» DveiLet^wurden, bestnden sich: AbraharnS- Ächad Haas», -Darmstcter^ Dubnow, Ginzberg, ' Gotkher!» . Graetz, Jacobs, JaKruS, Margolis, Perez, Cchechter und ZangwiL- Die. /PMikalchn-. . der jüdischen -'K-l a ff tt erseriq,dätzhau!--d^r .Zuwendung von -Jacob H. 'Schi-ff möglich tva^ ‘ sfcüicfffe, reine vollftärchige Reihe jüdischer Literatur feft dem ALMütz -des biblischen Kanons darstelleri. . ' ü' ''' ’fiiiefdtrcföc Notizen.. -V. 1 Jtt N e w-V 0 r k sind in jüdischer .Sprache, zwsi..Bande von Th e 0 d' 0 r Herz l 8' Schriften erschienen, die fast LlleS.- ctzthalten, was Herzt über jüdische und Zröniftifche. Themas -iw'hesi verschiedenen Zeitungen. und Journalen. veroffentlW ha't,Im Sitz bcl-Berlage in Warschau ssird hie-Lieber An.äl-rcons ^in hek>ratf Her. Asbersetznng. von-"K,- T-schornichowskh erschienen. ZUM TODESTAG WN J.L. PEREZ DIE NACHT AUF DEM'ALTEN MARKT Ilresth. X. 7.— 6>». S.X- , vr«K%,if.-7.~ DIE GOLDENE KETTE . ■& sruxh. x. -j.— iN Fesseln. - . . .Ai» Sfajfanämfoarft.'ttu ck«i drei Draniex, enÜäätU ‘ ' MIEL MUXBACX - 709 1] R.LOEWIT VEHLAO, WIENS I., FLEISCH MARKT 1 |! Artur Schnitzler und die Mischen Verleger Amerikas. In einem Briefe - an Ab. K aha «, den Redaktnrr des New-Uorltt''Vdischcn -TagblatteS „BorlvLrtZ^, bittet Artnr Sch n i.tz l e r, sich seiner Rechte Legen dir - Mischen Verleger 'welkhr Uebrrsetznngen. seiner Schriften ohne sein Wissen und seine Erlaubnis -h'krauZgegcbett haben, sowie gegendie Theater, rvelche seine Stücke ohne AüffMrungöncht geben, an^nnihnttn. Die jüdischen Schriftsteller NewMorks haben Mer Antrag, von Dv. .Jjzchok Eisik Hrrrwrlsch Skschloffen» daß. hie 1.8. Perez- VernmMng m Ne«-Nork-H«rn-Kahtm-bei seinen.Odmühmig«-" Artur. Schnitzler zn seinem Rechte, zs mcchclkelr, unterstützen soll. Für drese Aufgabe wurde von der Bevez-Beremigüng eine eig/.ne Kvmmstsion.eiugesitzt. Schöttbeegs GurrT-Lieder in dev Gtaatsvpev. Im Rahmen der von der Gemeinde Wien vcranställrt'en, Meister", aussührungen Wiener Musik wird Arnold Schönberg, msi einem großen Orchesterwerke und überdies mit den Gurre»Liedern für Soli, Chpr und Orchester erscheinen. Die GurresiLirder werden in der Staätsoper. .unter persönlicher Leitutig des Komponisten anfgesiihrt. - Karl Hanptmann schwer erkrankt. Wie aus Berlin gemeldet wird,- hat --der Dichter Kml H a n p t,rn a u « m seinem Hause in Schreib e r h a u ittt MesingebnHr einen schweren Cchlagansall erlisten, ve. Ml. Karl H'auptmami, der 62 Jahre alt rst, ist ein Bruder Gerhart Hauptmattns. - Gin LieSknechL-Drsma. Das Theater-sin Stackhsbnrr BolkshäuS tührre vor rmigen Tagen zum-cnsten-Male-rin Sckck- «D e x M 0 n a r ch e n b ezwinge r", - iMachistonsches Gchanspi-r in fünf Akten .von Henning O h l s s v n, nuem-m Arbenrrkreisen, srbr bckcinntxn BühnenschrissstcÜkr. .aus.. Eigentlich müßte' das Stück' — wie schwedische BllssLer .sage»-'heiße«: »Karl Lkebknechis LcSen, nr Blldein Mit beklettendem Text,- Man bekam ttümlich nicht nur ihn selbst -r tw Stück>-Kor! Frieden- Der 7-PznkeTz" rvLrd nerr Lafgelegt. . -Ein Jähr vor dem Kriege ist vv« Br« Dorochsw snd. S. Ntgeceui Jahrbuch für jiddsschr Sprachsorschrng, Folklore. n»d-LiterajMseschichte hrrmrSgcgebrv worden. Der prächtige Myth ,Der-Pinfseß" (--- Die Chronik) betitelt» steht m der jiddische». Bteratsr eiuziz da, sotvrhl was de« Inhalt ankangt, als Lvchvk der gediegrrrkn Durcharberrmiz der Lebcmdelterr Materie; diestL Standard Work siddischrr-Sprachfsrfchnng - wurde jedoch infolge drK.'.Srieges nicht fortgesetzt. Der erschrericne Band war Mb, verssrrssm und., hrrrtr ist daS auch prächtrg auZgrstattete Bach., beinahe 'eine Rarität. Rrm komttkt dmch «sr» Pr^otbrirf vvn S. Niger die aufs freudigste zn begrüßende Nachricht» daß in Amenka die LorberertM-e» zrr einer MuanSgabr des »Pinkrß" bereits vollendet sind. In Kürze wird also dieses wert--' voll? Berk dem. Mischen Pvblikv«, daS für Dollsfyrschr mrd -PoMrndr enrsthafrrs Interesse Hst, tbiedrrgrgtbe«' frnv Drtgevdvorftellvttgen in der Boltzsopdr. Das Volks» bildungß^L veranstaltet tu .de- Volks ckp e t sich§.ss7ugsnd^. votMüngcn. und Mär \t zwrimal.„F r e i s ich ü tz^ (am 2Ü- und SÄ. Avul'>.'.,En tf!i h ru« g 'a us .bi m -S e r a i l" t'am.81>-'Utrd 2L..Apnl! und i.b,e l i o“ (am 27, und 38,April. Die^DorstellWgen beginnen jedesmal um 2 Mr nachmittags. Tine Ansiührnngtnsind - den Bürge,-, Mlttes» vnd-Hochschükern, d'c Amjl'chriwatn deZ ^Frei'chiitz'' auch Volksschütern, alle Autmyrtiugen auch den Ängeiiö digm der Schüler sowie den'Lebrpcisonel, zugätzaliä». Karten sind be, V» Rfttvrlstkn. bfzrMmgLircili SHuldircknorlen erhältlich. ' ' Anatkle France: A.uZgewählle Werke, Musarion»V-r« ' lag, München 19l9. ‘ .. . neuem GewarchL, daS. würdig ist ihres Jnhä-lbS-- werden Anrtole Fron c e^s Romane - nnd Novellen vom Müsarion-Beulag demdeutschleftndew Publikum dargeboten. Wieder leuchten die präWgen -Farben jenes vielgerührnton Skeptizismus - auf. der eigentlich' keiner ist; denn Frcrn« iftz dfe unhezwingliche Lust angeboren, die Wesenheiten - der -Wtzlt,.- tron.-.allen Seiten zu betrachten, um so die ihnen irttmu wohneside Wahrheit zu sinden. So.etwa, wenn er in einee-- durch ihren komischen Ernst hinreihenden Novelle - vom. Mttrv B l.-p u b a r t das Motivdes FrauenmörderS von der AehrssÜsnimmt und ihn zum.Märtyrer seines naiven FrauenglauöenSmacht..-Die Geschichte birgt inihrer köstlichen Feinheit einige hüse'Spitzen gegen-den französischen Feminismus, die manchmal'.sogar strindüergisch anmuten.-Doch ist dies alles mit .t>Syr cigeyartigon französischen Takt gebracht, der irnmer-wiedev. zur- Bewunbermtg hinreißt. - - . . , Wenn dieser gescheite alte Mann in der „Insel ber Pi sigu i rr c" Frankreich, das boulangistischo, das DrehfuS-». FrWreich, sozusagen' aus der Vogelperspektive betrachte^ poird, ein Dokument der. Ewigkeit des interessantesten BvlkS-- chflrafte.rZ daraus. Wenn die köstlichuironische AuSe-rsandLr-.-,' .fetzuntz''- mit dem'Sinn der Askese in -.Thais" durch-die' iilMlenden Spottlichicr dieses Romans leuchtet, dann blicktuns'.MZ dsn ein -wenig verschleierten, verschlagenen GcvrsM-- - 'äugen Franees die epikureische Bestintmung der zur Freuds geschaffenen Welt an. Die sonderbare Zweiteilung -des Lebotts eWx.Zrau, die. „minrstrabel" wird im Augenblick ihres ärgsten LiebeSleidZ, hebt auch den im Unterhaltungsplarchertoy. ge-» schtiehenen Roman «Die rote Lilie" über den'^ Tag hittaust rü vre'demgallischen' Leiste, so naheliegende Genialität-d'äS.' AuMNblickS.- ... , - - ' - - •: - : -s ,'>AnatolL Franee, dSr Sozialist des.ftanzöfischen Seistes/- ’ljßtjn spitttzn' Werken, nicht blaßrrn »A ü f r'ulh-i: 8 ft'. .(Sjö^’e I", seinem stärksten,' den Himmölöuberschwang dsv 9tß '■ völütion mit erfahrenem Lächeln' seelisch doch bejahende» 'ÄMgy, Äe geistige Freiheit der Menschen gesungen. Seittz- SHafsen ist nicht skeptisch-berachtend, sondern der!?oens^ Krähende Ruf nach der Ewigkeit der Menschheit. DaE ' ist Franceö Schassen bleibend. $, £ j| k; -h *• iv •$ -m-; *. b r»