Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 443 (16.4.1920)
- Date
- 1920-04-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sekte G? SMktt. Feettäst t^rMfen.)v.erden.mnß,.in ihre österreichische Heimat zu Ibrcit sehnsüchtig - harrenden' Angehörigen zurückznkehren. Es-sei gleich .festgesWt, daß die Aktion nur dann einen Sinn lia't.^wenß jedermann^ sein Möglichstes leistet, denn die 'Rückbeförderung eines einzigen durch die Kriegs:- : furic nach -Gibirien verschlagenen Opfers k o st e t rund 60.000 Kronen. Daran möge jeder denken,- den schon'heute der Sammelbogen erreicht oder dem morgen die Sammelbüchse entgegengehalten wird. .Die jüdische Bevölkerung braucht nicht besonders vrrfgeförd'ert ' werden, nach Kräften mitzutun. Sie hat bei Wohltätigkeitsveranstoltungen. stets VorbildWes' geleistet. . ..Unsere strenggläubigen Volks, genossen, decken eine persöckliche Beteiligung ..an, dem morgigen Hilfsw^ke wegen des Sabbats nicht möglich ist, werden schon heute ihre Beiträge leisten und in ihrem Wirkungskreise slir diese so dringend -nötige Geldfammlung nach Kräften' werben. Auch bei'den üblichen Spenden beim Sabbatgottesdienst, werden sie der unglücklichen jungen-Menschen.-dick'aus'ihrör- Verbannung gerettet werden muffen,' gewiß - gedenken. - 'Alle Trauen und Männer, welche sich an der Sammeltätigkeit beteiligen,' Wörden durch'Armbinden gekenngeichnÄ fein. Eine sehr zu - begrüßende Neuerung; besteht - - diesmal darin, ' daß - s chu lp-flichtig e Kinder von der Straßensammlung ausgeschlossen sind. - Warum die Krone ftergt. . Eine „geheime- Mifston Morgans und Italiens. .Die Eelckgrgphen?Kompagme > verbreitet angeblich -us Paris folgende phantastische Meldung: „Paris, 18. April. Die Aufwärtsbewegung der österreichischen Krone ist,-wie sich herausstellt, wochenlang vorbereitet wachen. .Morgan hat, -wie ans.einer-von der österreichischen Regierungge-he-i.m - weitergegebenen Mittelung -..zu.- ersehen ist, zusammen -mit Italien Oesterreich finanZiell und --kommerziell -unterstützt. Diplomaten, die riy.enger Beziehung-'-zuritalienischen Regierung -stehen, bghsn-- WHgeheim.-in - -Berlin,>PartS und London mehrere MEopen.. fronen - angekcmft. . Diese-..Vorbereitungen gelangen so glatt, daß die großen Ankäufe keinen Eirrflutz aus die Börse hatten,.< bis .der.. Plan. öffentlich bekannt wurde. In finanziellen Pariser Kreisen weist mau darauf E, Äiß die'. Zusammenarbeit von "Morgan, und Italien -,ehr erksst Folgen für Mitteleuropa haben'.kann. Durch diese JüÄrckhe ' .erhalt U o r g a n tatsächlich' die' 'Mach't ckb'Lt österreichische Gebiete, während Rom die nötstisckck '- Kontrolle über Wien. erhält. Man. erinnert daran,'8öß F r a n kr eich ejn ähnliches. Darl^en MorganL . äLlebnte. well ihm die Bedingungen zu schwere waren." i ~3Btr‘ würden gerne wissen,- in wessen Interesse-'diese -^Depesche"f derbreiwt' wi^. ' Laß dies 'nicht' im -Interesse Oesterreck^S. geschieht, liegt auf -der ''Hand. ' Das >Mwthrimtt der ungarische« Zvdsrr. 'Th „Abendsb«richtet aus Bonhhab im Tolriaer "Äp.rniLaL 'folgendes':? Arckersten jüdischen Hstcrfeiertag, den. 3. April, tum;/ingxllen dis. Brachialtruppen .feit 'Bonyhader'.. Tempel, in fccjit di^ ortsan.säisigen Juden dem Gottesdienste beimckhuteck: Tio'Soldaten entsandten einen Mann m den Tempel mit der Aufforderung an die ihre Andacht Beriichteuden, f a so r t das Gebet ern.zn ste l!eit. Den Dirltuö.vorsteher, dessen die Sobdgten zuerst vnsichüg rv.ürdeü, prügelten sie so. blutig, daß. er wegigeschafft "werden mußtet Sein Schicksal teilten dann du. übrigen Tempelbesucher. Die Vorstände der be.iden Bon.yh-äder christlichpoliti.schen Parteien. Moi' nar Ianos und Weben Zstvan, legten.sich ins Mittel und nahmen'zum Schu.tze der unsch-uld i gen . A,u d? n gegen die H >o r t h h - H o r d v C t e i I.u it g., Ihren Pro' test lvhnten dre B r.asch ia L m ä.p ner. indem sie sie blutig schlüge u. 'Einem 68jährigen leidenden Juden schnitten die. Syldülbn den Bart ab, rauchten ihn in' Fett und' zwangen den Greis, das Barthaar aüfzuessen. Die Fr äsereien der Brachialtruppe inBonhhad bringen sowohl die christliche .wie auch die Mische Bevölkerung zur Ber.-.weiflckng. Die Trupsie, die dort ihr Unwesen treibt, bat srcb früher unter der Arbeiterschaft von Salgotarjan die unmenschlichsten Grausamkeiten zuschulden kommen. Kai-et.' ( . Pronay und Osztenburg-Spitzl r» Wie«? Das. in Wien erscheinende Organ des Grafen Michael K ß f o 11) i „Äz Ember" behauptet m einer seiner letzten Ausgaben, daß der weiße Jkidenheriker Hauptmann Pronay mit einer Anzahl seiner Spitzel in den letzten Tagen in Wien geweckt habe und in der Augustinerstraße erkannt wurde. Ferner besitze die dstdöltion des genannten Blattes Informationen darüber, daß zahlreiche Mitglieder des OSzten-» b u r g-er Dch-tza che men t-.s i n W i e n au g e to mckien f e i völ yn d M a.ss c u dt f-eVl a t e a u f u n garische Flüchtlingeplauen. Das Blatt macht die Wiener Polizei aus diese »unerWgKrhek Zustände' »achdrückllchst. aufmerksam.und erstach daß die Flüchtlinge, wen» die Wiener Pobzei siih 'außerstände sehe«.'isvUe, chrm Schütz %n gewähre», selbst für ehrye Schutz sorgen miißiem Die Emigranten werden ausgefordert, einen Selbstschutz zu organisiere, der sich jedoch jedes aggre'siven Benehmens zu rnthalren habe. Die Emigranten mögen es vermeiden, allein und »hne Begleitung aus die Straße zu gehen und gegenüber den sich -erandrä.uarAdr«'Spltzrlrr die größte Vorsicht walten. lM«. Wiener MorgenzeirnnK Gesetzwidrigretten eines SenatsbeisttzerS beim MieLamt. In der gestrigen GÄneindcratssitzung gelangte folgende - Anfrage des GemeiderateS Dr. Ehrlich und Genossen, an den Herrn. Bürgermeister z-ur Verlesung: Der Univtzrsitätsp.wfessloL.Dr.:Viktor Dollmayer ist seit etwa: elf Jahren Mieter der Wohnung, 7. Bez., Badhausgaffe 6, Tür 7. Diese Wohnung wird außer dem Genalm teu .noch van einen! Hochschüler namens Ueberreiter und. zwei'.Hvchschülern namens Günsberg bewohnt. Einige Zeit vor der allgemeinen Wohnungsaufnahmeerschien ein Herr Han'sch, angeblich Bezirksrat des .7., Bezirks, in dieser Wohnung und kündigte deren Anforderung an. Gei der allgemeinen Wohnungsäufnahme war. .er Mitglied der Kommission und pevlangte. vom MagrsLratHsamten die Anforderung dieser Wohnung, was dieser jehoch ablehnte^ da -Le aus drei Zimmern bestehende Wohnung von vier Personen benützt wird. Nichtsdestoweniger wurde die Wohnung im MLrz diesesJahves ^angefördSrt und über den erhobenen'Anspruch fand'gestern-vor dem-MieLamt für den 7. Bezirk - zur R. G. Z. 152 »die Verhandlung statt.?Nitglied des Senats war wiederum Herr Hanisch. Der Vorsitzende und der andere ßVeisitzende versuchten Herrn Hanisch begreiflich zu machen, drß die aus dem Grunde der Untervermietung erfolgte Wohnungs-anforderung gesetzwidrig sei, - worauf Herr Hanisch den Professor - Dr. Dollmayer mit den Worten apostrophierte: Er verstehe nicht, wie ein Deutscharier jüdische Studenten bei - sich beherbergen , könne, die Studenten hättenin Wien'nichts zu suchen, und-er appellier» an das deutsche Herz des Dr. Dollmaher. Hierauf wurde : die Sitzung abgebrochen und die Entscheidung vorbehalteni. Indem wir diesen Vorfall dem Herrn Kürgernveister -zur Kenntnis bringen, erlauben wir uns anzufragen. was der-Herr. Bürgermeister vorzukehren gedenkt, damit sichderartige Ungehvrigkeiten und Gesetzwidrigkeiten Nicht wiederholen, und damit in Hinkunft Herr Hanisch^ der zum Amt eines Senätsangehörigen des Mietamtes offenbar , nicht geeignet, ist, zu den Verhandlungen des Mietamtes nicht mehr zugezogen werde. .,Der Bürgermeister erwiderte, er werde die Angelegenheit untersuchen lassen und die Anfrage in der nächsten Sitzung beanttvorten. - Sollten Gesetzwidrigkeiten vorgefällen sein, werde er ffie abftelwn lassen. » Ver?Lttf deS Geba«des des SLastSsmtes des Aeußern an die Tschecho-Slowarei. Brüüy, 15. , April. (Ptivat.) Wie -ie ,LÄ0ve Noviny" aus Ären nrelöet, werde für die tschechoslowakischen Mitglieder der MparaLionskommission das Gebäude des Lhckmaligen üsterreichisch-ungarischen Mmsteriums. fes Aeußern aüf fem Ballhqusplatz angekauft .werden. Die diesbezüglichen BerhäuLlungen, die der Vertreter der Lschecho-slowakischen Regierung, Doktor Zahradnik, mit den Vertretern der Wiener Re-- gierung geführt hat, feien so: weit , gediehen, daß man bereits, von einem Abschluß-des Verkaufes sprechen, können In dem Gebäude sollen nicht nstr die . Amtsräume, sondern auch die Wohnunfen der Beamtenschaft untergebracht werfen. Wir könneu^hiezu Mitteilen,. daß es sich nicht um das Aeußere Amt, sondern um das Gebäude, des Staatsamtes des Jnn-erir Ln der Wipplingerstraße handelt. Dort befand sich, einmal die königlich böhmische Hoskanztei,' / . . Engljsch-ameriLanischeAnLversiLaLsbibriotheken für Mitteleuropa. Eine Aktiv» der englische« «nd amerikanische« HachschnUehrer. Aus London wird uns geschrieben: Wiederholt i war die traurige Lage der Hochschullehrer an den mitteleuropäischen Universitäten Gegenstand der Erörterungen in der/verschiedenen Hllfszeytralstsllen. Aber nicht nur die momentane maLsrselle, sondern , auch bis infolge der enortnen Preissteigerungen, auf dem Büchermarkt und des valutarischen Tiefstandes der Mark und der Krone eingetretene geistige Not der Universitätsprofessoren hat die Aufinerksanlkcit ihrer Kollegen in England und Amerika erweckt. Ein englisches Buch zum Beispiel, das in England '10 Shilling kostet, stellt sich in Deutschland auf ein Aequivalent von mehr als 9 Pfund, in Oesterreich sogar auf mehr als 30 Pfmtd. Dadurch sind die Hochschullehrer in Mitieleuwpa außerstande, mit dem englischen urrd amerikanischen Geistesleben währender letzten sechs Jahre den Kontakt.aufrechtzuerhalten. Nun wollen, die Universitätspwfessoren .von England und Amerika ihren Kollegen in Mitieleuwpa durch Schaffung von Unwersitätsbibliothelen in den wichtigsten Kulturzentren zu Hilfe kommen. Diese Bibliotheken, die als Leihbibliotheken gedacht sind, werden unter der Leitung der englischen und amerikanischen Vertreter, der betveffendeu- Universitätsstädte stehen. An der Spife^ der -:Aktion , stehen der englische Professor Mbett'-Mu rrä y und die Herwn Arnold S. Rv w nt r e c und Kanonikus W- Te mV le.. Lord Brr re^. Lord Robert E.e eil und mrdere - Persönlichkeiten haben - die Föxdermig' des Unternehmens zugesagt. Professor Everett Skillän gs ' vom Middleburh College in Vermont (Amerika) begibt sich nach Euwpa, um die Vorbereitungen für die Etablierung der Bibliotheken zu treffen. Die Durchführungsarbeiten in England liegen in den Länder, des Bibliochekars der LonLou ,16. Aprtl ISA Re 443 School of: Economics (Unlversity vf London), Cläre Markel, London, W. C. 2. - Man kann hundert gegen eins wetten, daß die antisemitl'chen siegfriedlerischen Hochschullehrer weiiep England und Frankreich beschimpfen werden. Die Grhöhrmg der Mttchpveise. Hfee findet die Berawns über dir Mckchpreife üait. Erst später sott die bezügliche Br^oidnung erscheinen. Schon jetzt ' wnd darauf hinyewicsen. daß die M i l ch z u s v h r e n s e d » : -er i n g sind, was mit dem alljährlich um d-kse Z^it eintrerendm Mangel an Futtewonäten zusammenbängt. In Zukunft soll die : taupüvraeder Behö'den dmam genchtck sein, nur Kinder! p i 18 l er undprlvate Kranke mit Milch. ,z» belrefe'.n. E i ne darüber hinausgeh endeBer» sorg uns mit Milch soll nicht mehr statt» finde». . : Pepovsteheude Freigabe des Halzhavde^ Wre verlautet, ist die Freigabe deS HolzhaadelS beschlpsiens Sache. Dü VerLtMgen, die^bei der LändesregielMg Über die neue Holzverrrdnung geführt werden, befinde» sich vor de» .Afe.. . schlusse.' Da§ Holz soll -zm» gröHte» TeU srckgegeben Werde». . Nur em .Mmdesimaß, das von der Gemrinde Wir« venWt t wird, blerbt weiter gesichert. * Jüdischer HochschttkNsschutz, Sie». Das Rektsrol hat nerfügt,- -daß. diejenigen Hörer, die herertß im Wintersemester 1920, und zwar nicht provisorisch - oder nur für ein Semester inskribiert waren, nunmehr, > sofern sie 'Ausländer find, ohne Aufenthaltsfewilligung . anfzunehmeu find. Diejenigen Hörer, feren j haÜsbewÄligung nicht bis - zum 31. Juli lautet, wiees das. Rektorat verlangt,, mögen zwecks Intervention dem in fee Universität diensthabenden Kollegs«' diese ' unter Beibringung ihrer Dokumente übergeben. Wejiertz ■ ordnet das Rektorat an, daß diejenigen Studentzsy,. j welche aus Grund der Staatsbürgerschaftserklärung.. Staatsbürger getoorden find, zwar vorläufig Auslands- : taxe zu entrichten haben, es ihnen aber freisteht, dmo^ > Gesuch um die Bewilligung der einfachen Taxe anzv-- . suchen.'Derlei Jnskriptionsbewerber werden dan« wfe diejenigen behandelt^ welche um Kollegiengrlderbefveivng» :: angesucht haben. Die Bertveter des tz.-T. 'tievimtetu demgegenüber fen SLandpunkt, daß diese..Verfügung '.des Rektfeats ihnen nicht genüfe,' da es sich um «ins prinzipMe Erlegung handle, die durch das' Gesetz' gegeben sei. Der Rektor versprach die wohlwollende. ' . Prüfung dieses Vorbringens und Bescheid für den . 16. April. Arrch der Unterstaatssekretär für Unters richt versprach die Befürwortung unseves Dsrbrmgens^-i Leider teilt das Dekanat - der medizinischen FaÄltät , . uns daß Neuiusttiptionen von .solchen die an der Wiener . Universität bisher nicht inskribiert A waren, nicht erfolgen können. Diejenigen Kollegen,..fe< ' nur im Wintersemester nicht inskribiert waren,'mögen ihre Dokumente ztvecks Intervention feM in her Mla :: der Universität Diensthabenden übergeben. Ungarn''': dürften, demnach nicht ausgenommen werden. In de« nächsten, Tagen entfallen bis auf weiteres die SpreH- > stünfen fes Präswiums.' - . * Die B-eamteaschast de- Joint. Am' 30. März fand im. Sitzungssaal der. Wiener . Abteilung des American Joint Distribntwn Committee eine Äollver-. .. fammlung der Beamten aller Institutionen statt, um - - gemeinsame- Angelegenheiten zu besprechen. Die. Redner'... beitontet! die. Nvtwendigbeit, daß die in der Oeffentlichkeit vielfach verbreiteten irrigen Anschauungen über die . Beamtenschaft zerstreut werden müßten. Die schon so lange im-Dienst der sozialen Fürsorge stehe nfen Bei amten, denken an sich überhaupt nicht. Sie. nehmen fast - gqr nicht, an den. Wohlfahrtfeinrichtungen des Jpint . teil.. Es wupde nach längerer Debatte beschlossen, dem Präsidium des Joint eine Denkschrift über die Situation der Beamtenschaft wrzulegen. Die in diesem' Memorandum enthalt^ten Ansprüche, wurdet! vom Präsidium bereits erfüllt. * Girre Gedenkfeier Ke die gefallene» PnliistinL- Pioniere» Der Berem „Erez Israel" veranstaltet Sonntaa de« 18. Mrril,: 10 Uhr vormlttaas, i« Fesisaale des Hoiel „P0st'> l., Nelfrfelorkt, eine große Gedenkfeier für die in Palästina ick Kampfe sste die jüdische Ehre sefatteven Pronlyre. Sasleröffnvng ' VslO Ühr vormittags. Di» Dank an die amerikanische Iadenfchaft. Im Brieseinlauf deS. Wiener Joint befand sich gestern das folgende ivittge Schreibe«: „An meine geehrte« Glaubens-«:, genosien-in-Amerika! Nehmen Sre mrmen rieigesühltesten Dank, daß Sie mir Gelegenheit geben, daß auch ich arme Frau «de - Woche ein Stück schmackhastesFleisch genlrßen kavn.Der liebe Gott vergelte es Euch, Ihr guren, guten Menschen. Mit herzliche» Grüßen und vorzüglicher Hochachtung Fanny Schwarz» th a l, Klavterlehrerin, Wien, XlV., Gnmmgasse 45. ^Der Gchlollerknrs de» Gewerbefitp-erungaamte« de» Jüdischen Nattonalrate» findet tedrn Montag und Mittwoch von 6 bi» 8 Uhr abends in. der Schlosseret, Apostel" g a s s e 89 statt. Begm« Montag den 1». d. M. Tecknehmer tSnnc» sich im Gewerbefordermrgsamt des Jüdische» Nationalrate», Taborstraße Lst«, melde». Sterbefall. Am S. b. M. starsi #tt Herr Me il ich G o t tli.ebaus Zaleschczyki. Die dortige Judrnschast verliert mit ihm euren ihrer verdienstvollste» Mitbürger. # 0%e ba* jüdische Waifenhaua erbickte» w« va» Herrn Lev M e d l i» g e r, Schrottgafie 5, L 160. *■ «chweblsche Lictze-sab« für Gememschastsküche«. Das Schwedische Rote. Kreuz hat dem Zentralverbaiid der Gemcinschäfts-. und KriegSküchen für Wien und Niederöswrreich Lebensmittel mit der ausdrücklichen Widmung gespendet, : daß den von der Not am schwersten getroffenen Schichten des M i t t e l sta n d c S Mahlzeiten zur Hälfte deS je- . weiligeu Küchenpreises verabreicht werden. Die Menge der gespendeten Lebensmittel reicht hin, durch volle drei Monate 31.000 KerwM.u diestr. Begünstigung wühastig zu «Me».