Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 440 (13.4.1920)
- Date
- 1920-04-13
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Veite G Wien, Dienstag Wiener MorgenzeHung _13. April 1920 _ 5fe 448 n«r Vorbereltangskurs zur Aufnahme in .1,8 Jüdische sowie in allo anderen Mittelschulen beginnt * m lo. April. —. Anmeldung tätlich (ausser ^amstritr) von [■ -6 Uhr, Ü., Obere Donaustraase.91 (Jufeendinrm; oder Montag, . aUwivh. Ureilns 2—8 Uhr, I., Fleischmarkt 18 (Pro!,' Weil;; * .9 Kür die Leitung: Dr* Ph. Goldberger. DereinsnKchrichrek. Heule: £ ft t o e t .$ n a a i r. ^*7 Uhr im Saale des Havock» N.. Praterstraße 9/4. heirätsche Brrsamnilnift. m welcher t-f ans 'Uhij unrick^ck-'hnctl Delegieiten ans P.tläsnna und über dtc ^eUfottjcmij sprechen werden. Adslf Etsttd-StiftunK. mir bi: ''boit Stand-Suftung der „2£>tter ^’ouKn* 3"! tut ft" nuuet; »us als Stimm tung des Kenn Max L'onnen- Mn-In, ir-.: nlrmn, etnge'endrl: Brüh W-gdo:. U 200 -7. BU il 2, Wk'.üdctg Bel U 20.'.—. Tohn ^iepmüub K -i' O.£onneimfcem Mar K 200.—, Dr Ä. Solymus R 100—, Mr»itz Eolymus K 10,,.—, Lau darr Albert F inO.—, I Ooii Ht>^ K iOO.—, Samuel Hovowitz 76 —. Omadie aurnwald 00.—, Kcr» Julius ll 50.— , Blauer Jo ei F 25. . I.usammcn K I5bö.-. — Bisher ausgewiefm K 27 (Y-‘. -. : Die Ernährung. bercitw Ü gst nur Verfügung gestcwen Buhne des Wiener BürgetihralerZ eine 2L:cd ererbe. wie sie glanzender «rcht gedacht werden kann Ter Löwen au! eil am Erfolge ge.ührt dem Kemwentistm, dessen warmb!i'lU>:e. melodiche' und latbenrelche Viufik ebenio ’ gefiel w.e m btr .Konzertauffübruvg. Man er kann:« wieder die d e l ebcnSwürdige Begabung. dte auS echtem Empfinden heraus , nrusiperl und aüs'ptichl, was sie aus dev Seele hat. Dem Text- ■ dichter N 0 ch 0 wciuSky müssen dte schon einmal gemachten Vorhalte miede:holt werden. D« Handlung läßt, obwohl sie nm äußeren szenischen Mitteln geschickt zu operieren weiß, den. inneren dramatischen, Schluß vermissen. Es Mt dir bühneuslch§re Hand, die den psychologischen Vorgängen für die deichen Erfordernisse des ThralcrZ genügende-Sichtbarkeit verleiht. Das hinderte a cht, daß man Mit Interesse diese bis auf eine bedrohliche szenische Entgleisung meisterhafte Aufführung versorgt'. GS wäre schade, wenn so viel Mühe nur auf eine einmalige Aufführung verwendet sei» sollte. Besonders das jüdisch« Publikum würde sicherlich für dieses Werk. das die Gestalt des Nationalster öS, freilich inS Opernmäßige gewandt, dichterisch behandelt. Interesse au'brlugen. Zumal der Komponist gelegentlich mit Glück El-mente der jüdischen Musik in die sonst modern gehaltene Partitur e'nflicht. Die Oper fand ermutigenden Beifall und der Komponist wuide mit den Hauptdarstellern wiederholt gerufen. . - Der Aufführung wohnte das amerikanische Komitee vollzählig bei. Die österreichische Regie'ung war durch den Präsidenten Seitz vertreten. vr. K, M. Der Marktbericht. D.c G r ü n w a r e n m a r! t e waren gestern der» fcüiUiicmiiiti« gut beschickt, da dir Produktion augenblicklich günstig ist. D e Preise sind aber trotzdem nicht betuntergrgattgen. Die Nachfrage war im allgemeinen, sehr» schwach. In d. r G r 0 ß m. a r k t h a l l e gab eS nur Reste des myouierlen.R'ndflelschrs und Würste. ■ Für daS Kitz f l e i f ch fanden sich gestern auch zum h e r a b,g e s e. tz 1 % n $ r e 1 j.e. c o n K 70.— per Kilogramm n«r sehr wenig Käufer. ■ Zucksrausgabe irr Wie«. In der laufenden Woche wird in W>en gegen Abtrennyng.- M'chiuites Nummer 4t des amtlichen Ernkaufichetnes (weiß," etun. blau, braun) für den Monat März l. I, eine halbe Mona'squote, da§ ist 3V Deckagramm Weißzucker, auSgegebev. Soeben wieder erschienen: Hugo Zuckermann, Gedicht e. 10. bis 13. Tausend. Die lange vergriffen gewesene rSamm'.ung Zuckermanns nachgclafsenrn Gedichten»die nnu wieder ii> neuer lünstlerischer Ausstattung vorliegt. wird den zahlreich ea Freunden des Dichtcis rine willkommene Gabe sein. Hugo Zucke, mann, diese', edle junge Jude, der in Demut und Jubrunst *Ttv fern Bvlk f olcijt hat und für dessen Ehre gestorben ist, war inr brass ein jstdischcr Parteimann. Sein „Reltrrlied" hat ihn üb-r Nacht zum berühmten Dichter gemacht.dessen Name weit iiöer die Grenzeu seiner He'utat hinaus genannt wird, überall wo Sinn und Berstondnis für echte Lyrik zu finden ist. Preis geb.M.8.—. Zu beziehen durch die Buchhandlnng R. Löwtt, Wien, L, Rotrnturmstraße 22, oder direkt vom R LLwlt-Derlag. Bühne nnd Kunst. Deutsches DolkStheater. lZt'.Nl ii!fc«i Male: ,DlrKind erb e r g st a b t^, Komod'.r in drei Auszügen von Heinrich R r e n ö ß l.) Dr: schärferem Hiilhorchrn wird eine Begabung deS Autors s,":r das Dolkssiück wahniehmbar. Wo sich auch nur E vuren r.nch. solchen Talents zeigen, ist die größte Milde am' Platze. — E n alter Wicnrr Baumeister von Beruf, hat sich heim' LU cinen schönen Plan ernstlich znrechtgelegt.'Draußen an den W.enelwa'dhiingen soll eine geinnde. anmutige Stadt für kinfe^rLich: Wirrirr Familien erstehen. Der Vorwurf tie$ ohi re. btr draußen in Deutschland wirkt Und anläi/lich eines Urlaubes im Vaterhaus über dm Wiener Sck!rn(rialt tüchtig aburteilr, veranlaßt den Vater dm Plan, zur F.n5süh:nng zu bringen. Die Szene, da er am Familientisch seine Idee m der Kinderbeigsiadt entwickelt, ist nicht Übel und '(tttr sattn Sinn: des Wortes) volkstümlich wirksam. Er geht an die Arbeit, aber die Frennderln, Berufskollegen und Neider bringen d e Idee .ru Falle, wobei die wienertsche Spezies von Neid, Beschtärsth;;;, Nurlchtigkeit und Eigensucht tüchtig hrrgmommen wird. Am tüchtigsten eigentlich in einer weinskbgen Duliäh-Szme, die s^.insch gefärbt ist und alle hie Wiener Heirschaftm, die sich «dm noch in dcn Haaren lagen, bei elegisch-süßer Schrammel-' Mn ik i-.n^s innPfte vereint. Der Vater gibt die Sache mdgültig «n-, aber de-. Lehn geht mit gesammelter Kraft daran, reißt den Al'en n,'^ mid so wird die Kmderbergstadt doch noch gebaut. ei! it»:r. d lß sie weniger schablonmhaft angelegt nt al5 0 eseö Stück, daß ihre Bewohnet nicht i" uv n^ö'.acht Grillparzer zitieren und Schubert mr3^n tu b daß itc sitjünd^en Sinnes ftno als das Premtetenr. '' ,"n t ei>>s AbendL, welches übermchu'g begeistert war. ^!7.-t,wc-!'l: Um i^r paar Augenblicke willen, wo echte 7!-ll?n seveudig werben, sei alles, andere verziehen. ' nn-.tll-enößl hossmtlich jrcier und selbständiger dichten, ' cit Llitschliisie zu Dause lassen und dafür kiye - 's' »'ib ■'..<*< vMtkmllchm Talents spenden.. Dazu sei!' hk!,!:-.tj c i'.iUüt':!. _;_. 0. A, ..Juda Makkabaus (.yrifp Bühnsirairssührung am Bümercheator^ Dir i-.nize'imäßige Nraussühruüg dcr Oper Ludwig S a N-> b 0 13 t.r uii Vorjahre höchst bersäütg ausgenommen wurde, st .ttk dev Wtin'ch rege gemacht» dieses Werk, daS seiner Wage 2m 11 des szeinich-.i, Prunks nicht cntraten kann,^bühnenm8ßig dariu sehen. Für die Verwirklichung dieses'Wunschehat der Autor m dein amerikanischeu Komitee für Kinderfürsorge einm nilrißrn Helfer gefunden und danl der besonderen Fürsorge des >?:$h ö»t Vereinigten Staaten Mr. H a l st e a d i*»t> V*r UnOtHlttnmfl brr StaatZoprr erfuhr dieses Werk an dor Aus de» Theater«. Im B « r g t h e a t e r gelangt morgen, Mittwoch, »D e r l e b e n d e 8 e i ch n a m* zur Aufführung. Anfang V-« Uhr abmds. Im O v e r n t h e a t e r geht morgen, Mittwoch. .D i e lustigen W e i b e r v 0 n W: n d s 0 r in Szene. Beginn Vit Uhl abends. DaS im vorigen Monate vom Vereine HVt 111 e 3 fi b t» sche Volksbühne* aukgefüyrte Stück »Der Lands» m a n n^, Komödie in dret Akte« von Schalom A i ch. wnd Samstag den 17. Aprck um 3 Uhr Nachmittags im W t e n e x Bürge rtheater wicderbolr. Donnerstag de» 1^. Avrck findet der z w «i t e A ü d is ch t A b e n b statt. Es wnken hervorragende Knnstkrajte mit. Sport. SSreq der Viellh^r H^kroirh. Die Bielitzer Hakoah, die in der letzten Zeit eine Reihe sehr schöner Erfolge erzielt hat, siegte am Sonntag gegen den S. C. I u t r c z e n k a 3:0. Der beste Mann im Ürd&e war der; als Gast mitwirkende Trümer von der Wiener Hakoah. — Nächsten Sonntag spielt die Bielitzer Hakoah in Krakau gegen Cracovia. Hazair—Lehrersportvepeinigunft Nl 3:2. Das Resultat entspricht durchaus nicht dem Kräfte- Verhältnis. .Hazair war dein Gegner um Klassen überlegen. Dag die Leyrersportvereinigung trotzdem so günstig davonkam, dankt sie nicht zuletzt dem.Schiedsrichter. Hazair bemächtigt sich gleich' nach Anpfiff des Balles und drängt stark. In der- IS. Minute sendet Rindler für hazair ein. 'Kürze Zeit später erhält der kleine Flügelstürmer Wortmann II einen don Sendrovic schön, vorgelegten Ball.- Er überspielt im Alleingang drei .Gegner auf bradonröse Weise ünd sendet dann unhaltbar ein (18. Minute). Eine Reihe von groben Regelverletzungen der Lehrersportvereinigung übersieht der^hiedsrichter. Jeder gesShrlich aussehende Angriff HazairS wird durch angebliches Abseits zum Stehen gebracht. Halbzeit 3:0. Nach Halbzeit kommen die Lehrer etwas auf. In der 8. Minute drktiert der Schiedsrichter einen Elfmeter gegen Hazair, der verwandelt wird. Der Kampf ist jetzt offen. In der 15. Minute gibt em Spieler der Ährersportvereintgung einen überraschenden, hohen Schuß aufs Tor. Der Ball springt vor dem. Tormann aus und über ihn ins Netz. Im wetteren Verlauf des Spieles haben die beiden Bertemiger Seidler und Lajos Gelegenheit, sich auSzuzeichnen. Hazair bedrängt dann wieder und Max Wortmann erzielt ein schönes Tor, das aber vom Schiedsrichter nicht anerkannt wird. Ebenso schießt Rindler den Ball an die innere Latte. DaS Goal gab der Schiedsrichter nicht. In der 38. Minute ist Rindler wieder' für Hazair erfolgreich uyd diesmal gibt der Schiedsrichter endlich Goal (3:3) An bi-fem Stande wird bis zum. Schluffe nichts geändert. Schiedsrichter Portunt war der zwölfte und Bejle Mann der Lehrersportvereinigung. - Hazair spielte in folgender Aufstellung: Aschkepasi; Setdler, LajoS; Sendrovte, Ehrenfreund, Brandstetter; R. Weitz. Rindler. Btbring, Wortmann I, Wortmann Ii. WochenproKramm de« Sportklsd« tz«koah. (Erscheint srdkn Dienstag.) Leichtattzlettdsektion: DlrnStaa und Donnerstag ab 5 Uhr Training auf dem W. A. y.-Platze.Sonntag vormittags 10 Uhr auf dem Hakdah-Platze. EchwimrttseKtlo»: Training im Brünnlbad, IX., Borschkegaffe 3, tür Damen Montag von V»? bis 8 Uhr abends, für Herren Mittwoch von */,7 bis 8 Uhr abends. HvtKeysetttionTraining Mittwoch von S bis 7 Uhr abends auf dem Hakoah.Platze; 8 Uhr abends AuSfchußsihung. DteNßtag den 13. d. M. um 6 Uhr abends. Wettspiel der kombinierten Schüler- und Damenmannschaft gegen B. f. B. auf dem Lehrerfportplahe. - TouristittseKtivn: Am 1. und 8. Mai: Ausflug auf die Rax. Es werden noch einige Anmeldungm bis 15. d. M. nn Sekretariat rntgegengenommm Mlag K 80,-). KvchtsedttvR: Training i« Fechtsaal der Neure-Jehuda, sX.,ServttknMe 10. M v n t a g und D o n »er Stag: für Damtn von 6 vis 7 Uhr abendS, für Herren (Anfänger) von 7 btS8Ühr abends, für Herren tBoraekchnttene) von 8 bis <y Uhr abends; S o n n t a tz vormittags gememsam für Damen und Herren. Gchroerathletiktsesttko»: Montag und Donnerstag Rinatrammg und Mittwoch Boxtraining ab 6 Uhr abends, t, ÄttveUhorgasfe S (Volksschule). Fustbavfelrrion: Dowlerätag Training der ersten und zweiten Mannschaft auf dem Hokoah-Plave. Mrttmoch Jang» mknnjchajtStralnwg. Fußball in Hallaub. Die holländische Ländermaun« schaff wird im Mai graen die Schweiz in Basel antrete« und anschließend dar an in Mailand mit Italien spiele«. Holland hak Uibr'genS in den letzten Ta^en seinen^!?e'.ei'.'en d'r Spt-lerkanbniß -ritzt der,1,'chen Klubs titciLt und ist sogar lieber zu eintm Verzicht aufvic Teil nahm« an!>en Olympischen Spielen bereit, als den von der Entcriic verlangten Boykott gegen dw Mittelmächtt bmrfvittitf). rn. Zwei DviiragSab^nde veranstaltet Herr Ingenieur Fedor A der in a n n im Nahmen des Sportklubs Hakoah. Der erste findet am 14. tz. Dk, statt und hat zum Thein.a: - ,.K ö r p e r l i ch c . Er z üo H Üm g und Hygiene," Am - ,21. d. M. folgt der Vortrag: „Lounfük und Jugenderziehung." — Beide Dar« träge finden im Cafe City, 1. Bezirk, Werdertop« gaffe 3, statt und beginnen uyr 7 Uhr abends. Me Anratewr-Aeserven in Ktagenfnrt. Die durch die Buidcr Konrad verstärkten Amatem'Rest: vr« siegten SamStag und Sonntag tu Klagenfurt 3: l und 4:1. Gerichtssaal. Verfahren gegen Lobkowitz ekttgestellt. Prag, 13. April. (Tel -Komp.) Dte Militär,inwaltschast hat daS Verfahren gegen Dr. Friedrich Loblowitz und Franz Zdenko Lobkowitz wegm Verbrechens drS Hochverrates eingestellt, da keine strasrcchtltch zu verfolgende Tat sestgestellt wurde. Die Beschuldigten standen unter tem Verdachte m»«» a r ch l st i f ch c r Umtriebe in der Tschecho-Slowakei. Der Volkswirt. Sine Krone --- 2.68 Centimes Geld. 'Gestern stellte sich in Zürich die österreichische Krone Geld auf. . . 3.65 (2.00 am 10. April) dir tschechische Krone aut.. 8.90 5.50 an, 10. April) die Mark auf .. . . 10 40 (10.— emt 10. April) tzandelsrrachrlchten aus der D'chscho-SloroaLer. Prag, 10. April. (Privat.) Zwischen Ken rnmäuische« StaatSüahmru und den Skodawerkc« sind, wie Vurarcft gemeldet wird, Verhandlungen im Zuge tra^n -kef runz von Lokomotiven. Der Gesamtbedarf der rumänischen Staatsbahrren wird auf 4000 Lokomotiven veranschlagt. DaS rumänische Eisenbahnnetz, welches eheinais 3600 ^ilostreter umfaßte, hat jetzt «ine Ausdehnung von 11.400 Kilometer. Vor dem Eintritt in den Krieg verfügte Rrmränien über 1063 Lokomotiven, von, denen wahrend des Krieges etwa 40Ü weggeschafft wurden. '$tt der Bukowina un6 in den' .besetzten Gebieten Ungarns fanden die Rumänen 2000 Lokomotiven vor, von denen aber nur 700 betriebsfähig tvarcn. Hievon verblieben 300 an Ort und Stelle, während 400 nach dem alten Königreich abgeschoben tonrdrn. ' Zwischen den Firmen A. Kalla, Erzgebirgische Fifchk-nserveil-GroßindÜstrie in Schmieöeberg, und E. Warhanek, Erzeugung von konservierten Fischen, schweben Verhandlungendie «ine Fusion der beiden Unternehmungen in eine 8*8«.' bezwecken. A. Kalla verarbeitet in dessen' Schmiedeberger Unteimehmerr durchschnittlich 1000 Waggons Fische im Jahre'. Der. Hauptsitz der Warhanekschen Betriebe rvar in Wien» während Fabriken unter anderen in Czalositz (Böhmen) und in Zauchtel Mähren) bestehen. Die neue Ä.-G., wird den Betrieb in Schmiedeberg und die beiden letzteena'-.nteir Fabrik«! übernehmen und weiterführen. Die Pilgramen Bürstenfabrik>»U.»G. emitliert 1200 Aktien zu 400 . Kronen, wodurch das Kapital von 0,75 auf 1,35 Millio.nerr Kronen erhöht wird. Die' neuen Aktien werden den Llktionären im Verhältnis 3:2 zn 650 Kronen angeboren. In der am 32. d. M. stattfindenden 'Gerteralversammlung wirb die Erhöhung des Kapitqls der Eisen« und Stahl» 'werke«A>G. in Hradek von 11 auf 16 Millionen Kronen beantragt werden. (Die Aktienmajorität dcS'Hrabeker Eisenwerkes befindet sich bekanntlich im Besitze der Skodawerke.) Die dem Konzern der ZtvnostenSka Banka angehörende OSstvrrwertungs-Gcfrllschast wird in eine A.-G. nmgewanbelt werben. Unter Mitwirkung der ZivnoftenSka Banka wird, wie der „Ustr. Oznam." meldet, ein« A.-G. unter der Firma „Runa" A.°G. für den Metallhandel in Prag gegründet. DaS Kapital beträgt 10 Millionen Kronen und wurde bereits intern gezeichnet. Nach den fünf Kriegsjahren ist die Podoler Zemeat« fckbrik wieder in der Lage, eine Dividende auszuschütten. Für daS verflossene Jahr wirb ein Reingewinn von 387.318. Kronen ausgcwiesen. Die Dividende beträgt 20 Kronen. Kapitalserhöhunfien. Die Oesterrei^hifche Fiat-Werke A.-G..Wien^ vermehrt ihr Aktienkapital von 11 auf 26 Millionen Kronen, wovon nunmehr laut Beschlusses des BerwaltungSrateS vom'' 19. März 1920 5800 neue, ab 1. Jänner 1920 dtvidenden« berechtigte Aktien zu 200 Kronen zur Ausgabe gelarrgen. Auf diese 5600 neuen Aktien wird vom 12. biS einschließlich 26. April ein BezugSrechl, und zwar Nach je 10 alten Aktien auf eine neue Aktie zum Preise von 460 Kronen plus 5 Prozent Zinsen von 460 Kronen ab 1. Jänner 1920 gewährt. Auf weniger als 10 alte Aktton entfällt kenr Bezugsrecht. — Die Leopold LandeiS A.-G. vermehrt ihr Akttenkapital um 10.000 neue, ab 1. Juli, 1919 dividendenberechtigie Aktten zu 200 Krmwn, daS ist von 2 auf 4 Millionen. Auf 5000 dieser neuen Aktten wird vom 12.' Biß einschließlich 20. April 1020 ern BezugSrecht, und zwar nach je 8 alten Aktien auf eine neue zum Preise von 600 Kronen plus 8 Prozent Zinsen von -diesem Betrüge gewährt. AktienbruchteUe werden nicht berücksichtigt. Die Vankrtotenftbstemh-slung iu Ungarn. Budapest, 13. Avtil. (Ung. Tel.-Korr.«Bttc.> Da die Feist zur Abstempelung: der Banknoten am 11. April übgelaufr» tst, werden auf Grund einer Verordnung des Finan-ministerö Banknoten behufS Absiemprlung biS zum 30. April nur mehr gegen Brzahlnug cttict straiwetst» Gebühr von 10"/» und vont 20. biS 32. Aprtl von 20*/« Über den alz Gxmllwttl' ib» tittiutfeeitaUtutn Betrag hinaus anaenvmmrv.