Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 439 (12.4.1920)
- Date
- 1920-04-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979517--03882-2989561- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sit. vw Wien. Montag >■■ ,ämmm ... ■■ * ■" ■....—.-.. Tagesbericht. Gege« den weitzen Terror In Ungar«. Ein Massenmeeting der Wiener Jude». In einer eindrucksvollen Manifestation hat gestern bas Wiener Judentum den Brüdern in Ungarn seine Sympathien ausgedrückt. Ter Thealersaal des KomMenhauses, in welchen das zionistische Landes* Komitee die Versammlung auf 10 Uhr vormittags ein* berufen hatte, war schon geraume Zeit vorher überfüllt, so das; die Sicherheitsbehörde vielen Tausenden jüdischer Bürger den Eintritt verwehren muhte. Die riesige Versammlung bewahrte musterhafte Disziplin und folgte willig den Weisungen der in Bereitschaft gestellten studentischen Ordner. Aus allen Aeußerungen des Publikums Klang die Empörung und der Abscheu wieder über bas Schicksal der einer geheimen Feme verfallenen Juden Ungarns, die seit zehn-Monaten ein Leben voller Qual und Pein führen. Die Verl-mmluug hatte, den Zweck, än das Wellgewissen zu appellieren und den Völkerbund darauf aufmerksam zu machen, daß in Ungarn unter den Augen der Ententevertreter und unter der Passivität einer heuchlerischen Regierung eln Ausrottungskrieg gegen alles Jüdische betrieben wird, daß dort Hunderte jüdischer Menschen spurlos - verschwunden sind, taustnde . ohne Gerichtsverfahren ermordet wurden und ebensoviele in den Kasernen der Ofsiziersarmee körperlich und seelisch zugrunde gerichtet wurden. Den Vorsitz in der Versammlung führte Abgeordneter Stricker. Die Referate wurden von den Herren Oberrabbiner Dr. CHajes. Dr. SchaNt, Gemeinderat Dr. 'Leopold P l a f ch k e s und Doktor Kieme erstattet. Wir werden im Morgenblatt noch ckrsführlich über die gehaltenen Reden berichten. Eine Resolution, welche die europäische Gesittung auffordert. das ungarische Judentum au» der Hölle zu befreien, fand einstimmige Annahme. Das Wiener offizielle Judentum war zur Versammlung, die Vertreter aller Richtungen umfaßte, n i ch t erschienen. Die Leute schweigen zu Ungarn, so wü sie zu Polen und Ukraine schweigen. Sie haben Lein nationales Sylidäütätsgefühl, nicht einmal menschliches Mitempfinden für die um -ihrer Volkstums und ihres Glaubens willen leidenden Glieder des jüdischen Volkes. Düs muß immer wieder gesagt werden, damit das jüdische Volk Mens doch emmal diese Kahaljuden zum Teufel jagt und ihrer Repräsenckttionsherrlichkeit ein Ende macht.; Die Friseure arbeite«. In einer gestern stattgeiundenen. von mehr als 400 BertranenSmannem aus sämtlichen Bezirken' WienS besuchten Versammlung wurde die Mitteilung gemacht, daß über Einschreiten der Gehilfenschaft im Staatsamt für soziale Fürsorge am Montag, den 12. d. M. zwischen Meistern und Gehilfen Verhandlungen im Interesse der Beilegung des Streiks ausgenommen werden. Es wurde einmütig erklärt, über die biskierigen Zugeständnisse nicht hinauszugehen. Ungefähr 1000 Gehilfen haben sich bereits mit einer Lohnerhöhung von ü0 Prozent einverstanden erklärt. Tie Verrammlung beschloß, daß beute die Arbeit in sämtlichen Betrieben ohne Gehilfen ausgenommen-wird. Born J^d^chen Hatkorialforids. Der planmäßige Ausbau der N.»F..Orgtinisation hat in den letzten Bocken weiters Fortschritte gemacht. In M u m a n i e n und in Den t f chösterre? ch landen Konferenzen der Vertrauensleute des I. N.-F Ml Weitere Ziisämmenkürifts sind für die Schweiz. Elsaß- Lothringen- Lti;embnrg, Galizien und die Bukowina vorgesehen. Die Konferenz der Vertrauensleute in Palästina findet Chol-hamoed Veßack statt. Eine dem Hauptbnreau verspätet zugeaangens Mitteilung bo, richtet von einer großen spontanen Kundqebung de? gesamten jÜdischA, Bevölkerung anläßlich der WflNpk.ih- Feiep in der Synagoge NevM Nack einer Ansprache des Mdbiners siistetp ein Mlnebmer feine golden« Uhr zugunsten des 8. N.'F. Sein Beispiel f»wd Nachahmung. Arm und reich aus -er versammelten Gemeinde eilte herber und brachte und Gchmuckgegenftänd«. die. man bei.lich für den B. N.-F. fyr, Insgesamt wurden auf diese Weiss zirka A.M Wrk gesamtest. Zu UirrjM fand in der ganzen SlomM ein Kindertag sttx den tz. N.O. statt, tzn Polen wurde» in den Städten uyd auf dom Land« an diesem Tags , Sammlungen organisiert. Am Todestag Dr. Kschj-l T s.Ä l e n o w s wurden in Palm, V«ißpußland dem besetzten Teile Wanms und der lttuustchen Netz,Ms große Aktionen liix die auf den Ramm deZ veestarben-q zionistischen Führers auf N.-F.-Voden zu errichtend« Kolonie unternommen. In Wilna und dem von dm Polen besetzten Litauen fand eine T^ch'enow-Wpckstatt. In allen Synagogen Betbänsern, ans VYeettngS. Konzerten, Vorträgen, für die das N-F.-Bi.'Um «inen Arbeitsplan auSflearbeitst und Aßdnsr Upd Organisatoren in alle Städte des Landes entt'M hatte, wurden Beträge für di? Tscklsrww-LklMtt Mam u«ll In S m h r n a veranstalteten bist tz > M ajn? Lotterie zugunsten dex Nürdau-Gartßnftadt. In Io- Hannes bürg fand ein B l u m t n t n a des I. N.-F. statt an dem auch die nichtjüdi^ch- Benötterunc» teiliraüm Die Strakenbatzaen der Stadt Wiener Morgenzettnnf Eingesendet. vrlllonio». Platin. lVlÜnren perlen Vbren. fslrcbv Mne, alle Sl'bereeeenstLnäe verkaufen Sie am besten di»ekt dem Juwelier und Goldarbeiter 8. Holsnpfel Wien. VI.. Mariahil'erstrasse 79 öder Werksiatte: l„ Wolfcelle 17,15. f*» waren an diesem Tag« mit bkau-weitzen Flaggen geschmückt. Die Sammelstelle der I. N.-F. in London trifft Vorbereitungen für einen großen N.-F.-B e s a r, der acht Tage lang in der Old King-Hall Londons dauern wird. Dis jüdischen Kaufleute Londons wurden aufgefordert, dnrck Schenkung von Waren, Wert- und VerkaufSgegenständen oller Art diese Aktion zu unterstützen. Die Nationalfondswoche in Deutschland ist für Ende April festgesetzt. Nachdem stch bereits eine größere Anzahl jüdischer Gemeinden in B u l g a r i« n zu einer Selbstbesteuerung für den tz. N.-F. verpflichtet hatte, ist nunmehr auch in Mähren und Schlesien und in der Bukowina die Aussicht vorhanden, daß hier eine regelmäßige Besteuerung der Gemeinden durchgeführt wird. Der Vorsitzende M Verbandes der mährischen Kultusgemeinden hat in einem Rundschreiben sämtliche Gemeinden aufgefördert, einen prozentuale» Zuschlag zu den KuktnSstenern kür den % N.-F. in die Gtnmvovfchreibung aufzimedmon. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn dieses Beispiel bald auch in anderen Ländern durchgeführt und die Besteuerung der Gemeinden zugunsten des F. N.-F. sich Überall zu einer ständigen Einrichtung herausbilden würde. -- Ermordung eines Stadtfchutzmanues» Der Stadtschnhmann Heinrich Demel. 1898 zu Wim geboren, Floridsdorf, Wagramerstraße 135 wohnhaft, ist aus dem Gebiete des Bezirke- Floridsdorf am Sonntag um etwa 4 Uhr morgens von einem bisher unbekannten Täter durch einen ans großer Nähe ahgefeuerten K ö p fsch «ß getötet worden. Heinrich Demes war der Sohn des Bezirksinspektors der Sicherbeitswache Heinrich Demel in Kagran. Er hatte sei«?« Dimstraum im Gebäude des WirtfchaftscimteS in der Lobau. Gestern früh um etwa halb 4 Uhr hattm Demel und der Stadtschutzmann Leopold Ofner de« Dienstraum verlasien, um durch die Auen «ach Berdäch igen zu streifen. Eine Strecke Weges ginge« sie gemttnsam. trennte» sich aber später. Gegen 4 Uhr früh hörte der Nachtwächter der Gutsverwaltung Lobau plötzlich im Freie» zwei Schüsse falle» und dann einen lamen Schrei. Als Demel bis 7 Uhr früh von feinem Patromllengang noch nicht in» Wachzimmer zurückgekehrt war, machte man sich auf die Suche. Man fand Demel auf eiuem Fahrweg in der Nähe eine» Spinatfeldes auf dem Boden liegen. Die linke Schläfe zeigte eine Einschußöffnung. Die Kugel hatte den Kopf durchquert und war am rechten Scheitelbein ausgetreten. Unterhalb der Leiche nächst deck Kovfe lag die ansgeichoffene Hülse eines Browningrevolver» mit de» Buchstaben »FM.* Das Kaliber ist 6l/a Millimeter. Unter der Leiche wurde das Bleigeschoß eines Trommelrevolvers von ungefähr 6-75 Millimeter Kaliber gefunden. Katze«f»rcht^ * Di« krankhafte Furcht vor Kah«n ist eine weitverbreitete Erfcheinuns, der auch sehr mutig» Menschen befallen werden. In einem lehr lesenswerten Aussatz!m ^British Medical Journal" führt'Dr. John yr ec mau eine ganze Reihe berühmter Persönlichkeiten an, biß an „Aelurophobia", dies der Name der Krankheit, gettttm hoben, <So wird von Rapolaon erzählt, daß er während seine» Aufenthaltes im Dchöubrunnex Kaistrschloß einer Nachts biß Leibwache durch Hilferufe erschreckte. AIS die Wache in» Schlafzimmer stürzte, fand. sie ihren Herr» in einer recht komischen Situation. Mit gezücktem Schwert in der vor Furcht tttternden Hand, fuchtelte Napoleon gegen de» Bettvorhang, hinter welchem «ine Katze saß, ohne sich von dem 8Mten* hezwinKr verscheuchen zu lass«,, Miß Louifa Merrick, hi» bekannt» Malerin, die in Indien das Porträt Korb Robert»' malte, erzählt in ihren Memoiren, dqß fit h,n Auftrag hatte, immer, bevor der Oberkommandant »an Indien in ihr Atelier kam-, dt» Satze »n» demstlbsN Pt vexbannen. Auch während feiner Reisen mußt»» di» Katzen v»m Nord he» Pchisfe» vertrieben werden, Diese sein» Angst fiel einem amerikanische» Mitreifenden auf, der, »hn» ihn zu wnmn, Lady Neherts gegenüber die witzige Bemerkung macht»' «Elauban Si» Nicht, Mylady, daß dieser Gsntttmgn in seinem vormenfchkichen Zustande eine Mau» Mese» jst?'< Dio Antwort Kidtz Kshßrts' iü-t Miß Warrick dws»r chrzählung hinzu ist mir leider Mt b»- kannt. Dies» krankhafte Furcht v», Wr Kadm. hat Doktor Meir Mttchsil „Uelurophobir" genannt, »in» BeMgung, deren sttymolatzi» bis ggf Hrrodst Mstckgeht. Als nümlich der Kater der .ÄeWchtslchrtt-ung zum erstenmal in Aegypten ttster Katze begegnete, nqnnte er ste Aelur-S oder GchweiflMer, Dr, M, ich elf »rzählt, daß er persönlich dreißig Manschen kannte, die dis NW einer fiatze phyM veespürte», ahn» daß sie sw gehört oder gesehen hätten. Gswvhl' Dk. Mitchell als euch Dr. F,e««an behaupten, dstz dte Katzenfstrcht W i» Asthma, fq in manchen pfott in hysterischen Konvulsionen usw. äußere, was hem stberaussnsiblsn Nexoensystsm der von de» Krankheit BMlßpM zuzuschreiben sei. Bemerkenswert iftr daß angeblich infolge eine» fleimSkiBuikeii. pycverfe« di» Katzen M Lolche tt April 1920_gtttt f Leute eilte besondere Vorliebe zeigen. Selbst fremd» Katze folgen ihnen unablässig und sind nicht von ihr»» |od zubringm. ___ Sv« Stan, 10. April. .Aiormile d'A°N»« sttzi sich fdft Warm für die Rückgabe vo» Sa» Pelngiv »N die Gemeinde Wie« ei», »m de» tnbev» kulöstn und rachitische« Kinder« Wie»- z u h e l i e«, da sonst nirgends sür sie Vorsorge getroffen sei. Das Blatt bemenitert die Nachricht, daß das italienische Rote Kreuz da» Hojprz verkaufen wollstz und appelliert schließlich a» die maßgebende» Stelle«, dieses Werk der Gerechtigkeit z« erfülle«. / Jüdische tzschschulöurse. Der Jüdische HochfchulauSschuß »läßt de» f»kg«de» Ausiuf: 4 Lmn Meilen Make tritt der Jüdische Hach^chulausschas an die O-ffenrttchkeit mit der Aufforderung heran, an ferne» Hochschulkursen teiliunchmen. Da» Weck da» m vorigen Semester begonnen ««de, soll in diesem Semester of b-.eitAer Vast» fortficjäitt werden. Jedermann, de« es «nß dawit ist, sich mit de» Werten jüdischer Kultur m befallen «ch den geistigen Zusammenhang mit ttniern« Volte tut gewi«n»«p^ sei m»sr» Mitarbeiter an dies« Tat der Bertiesnug istdrschrtz Geistes. Und um den Zweck, der «ns vorschwcht — die GchaDmW einer Stäti» de» jüdische» Geistes r nd Wissen» — »» ennchech' wo jeder im ernsten Sind rum ferne Kenwnrsse in der iKischm W ssrnfchait vertiefe« und erweitern kann, machen wir die Hvch^ schul km!e mit diesem Semester allgemein »« d »hntz jede Sink chränknng zugänglich. Vir wstnschcn, daß auch Fer«st eh ende sich «*j dicke« Kurse» beteiligen, um die richilge Erkenntnis über wahrG Judentum zu gewiunm Und falsche Urteile über dieses nchtig^i znstelle». Verzeichnis der vorlef « nge«. Pros, V.Avtowetzrr: Gcrchrehtt der mündliche« Lehr».! V.'ckaudSheim, IX., Alscrpraße 2S, Mowag von g dr» 7 Utofj abends. Beginn 86. d. M- — Lektor K v b i n r Talmndkurs Hfy Anlänger, H„ FrrbinandSstraße SS, »BM-Hamidrasch*. SämStätz von b bis 7Uhr abends. Beginn l.Dkai.^ Dr.A.Ka«t«fa^ Bibel, DrenStag von 6 hi» 7 Uhr abends, Beginn 87. w M. -4 Hebräische tzitrrai« rSes chichte. DpnnetStag' von 7 bi» S Uhr abend». Beginn LS. d. M. (Hebräische Borttagsspracht.) — Dr. A. Kaminka: Neuhebräische Drchtung (Lektlire ouSgmäblter Texte). Dienstag von 7 bis 8 Uhr «btnb&j Beginn S7.d.M. (H.'brärfche PortragSiprache.) — Dr.S.G ch «itzr Jiddische Literatur der Gegenwart. DrenStag von b bis 6 Ubr admdck Beginn 27. d. M, -- Prak. Dr. S. K a Y: Jüdische E hck R«ttzwoch von v dr» 6 Ubr abends, Beginnrs.d>M.—Dr.TH Reik: NeligivvSpfychplygie. Dimktag von SbrS» Uhr abrndS.Begmn SI.d.M. Prof. Dr- W. S t e i»: Jüdische Geschickte diS zur Zerstörung deS 8. TemvelS. lFortsctzung.) Tonne, Slag von 7 brs 9 Uhu abends. Beginn 86. d- M. — Dr. N. M- G e l b e rr Di« Judensmge auf den FrredenSkongresiev de» iS. Jahrhunbert-U Mittwoch von 7 brs 8 Uhr abends. Beginn 28. d. M. A, Bö d «: Geschichte dtS Zionismus. iFortsitzung) DonnerStatz von « bis 7 Ubr abend». Beginn 89. d. M. — Dr. L.G o'ld» h a ni »e r: WlUschgftS- und KownlsatrouSprobleme. Mirtwo« von 6 bi» 7 Uhr abcpb». Beginn 88. d. M. — Prim. Dr. ® Kor« se^ d: Mtzchologische Grundligm de« Erzieh»«^ Mittwoch von 8 di» 9 Uhr abend». Beginn 88. d. M. M Dr. H. Kiewe, Dr. F. Mandl: Grundbegriffe bG Zionismus. (E'nfLbrnugssemmare.^ Sonntag von 9 bi» 10 Uhr "pormt aa». Beginn 8. Ma«. (Nur gege^ vorherig Anmeldung.) Der technische Auibav Pasästmas. Sckns» tag. Beginn 1. Mai. (Nur gegen vorherige Lnmeldyng.) — V« tührptzg m hie Landwirtschaft. Samsiag. Vtgln» 1. Mai. Im Rahmen der Hochfchulkurse finde» ferner statt» U«entgWche hebräische Sprachkurse sämtlicher Grades «« denen' hie Anm stduiegen ,« gleicher Zeit wie die Jnskriprione« z« den obigen Borkesunge« entgegengenommen «erden. Zelt »nd^ Htt find im Kulturamte de» Jüdischen HochschnlanSschuffe» »fi erfahren. -- Jnskript'yn-zcrt; Bom 8. bis Avril im Lakcke des Jüdischen HochschnlanSschuffe», Ist,. Wsrrstraße 88. vo» ly Ubr vormittag» bl» 1 Ubr nachmittags, woselbst avch diesbezügliche Auskünfte erteilt werden. * Di« Brstn«-KSnlg»felheif Maschinenfabrik ahgebrannt. AuS Brünn, 11. d. M. wird gemeldet: Heute , nachm'tlog» brach in der Brünn-KLnigSfrlder MaschineniKdrik ein Bragd an-, d« sich m olar dcherrschende« ckvindr» rasch onSbrMe und hem drn MotzeÜschyppm und die Gießern zu» Opfer stelsn. Der Schade wird aus acht btS zehn Mil, i <» «e« 8\mm'»tMtyfc f * 8Vohn««g»einb«nch. Am 11. d. M. wurde bei HW Kan'Riinn F Groß, N. Kleine Cchiffgasse 81, nngedrochen. Gestohlen wurde« füni Schecks m je 30.vl><> Mark, gg-gestevt für Zünck agf die Handelsbank in Waückau, »ine Rote zu W FxaM» li 8896.— in Kste reichischer Mbumg und Kleidungsstücke, vtt GtfgWschäde beträgt eine Birrlelmillipn Kronen. •. * Eine halbe Million entlockt. Ei» ungefähr 84» biS Mjähriger Mann, dem Anscheine nach Engländer, hat der Firma S t o n e & B l v l d. I.. Kärntnerstraße. M>11ßls emeS ge* W'chten englücheg Scheck» ejg n Betrag vo« T 603.000 epäo«. Der Gauner hat im Hotel de France gewohnt. .GkstrxnW 9 llhpghrM jft M OMjW Mtenvackergaffr, ein Streu »wischen dem Knßscher Jostzs V e f ck e r Wp dß« VrKdffU Jgfob H ö n s o w i tz. KlUscher. und Hei«r,ch H o n s o. w i v, Kuticher. entstanden. Pe'chckzoa sein Mestjr und stach-nach den Brüdern..Er traf de« Igfph Honsowitz an , der Srirne und a« per km km Bmstßite >r> per HkWrgeyh. tz§« Hemeich HonsowL am Bauche. Jakob Hon owitz »st nach finzet Zett an innerer Äerblntnng gestorben, wahrend Heinrech Hvi'iowitz lehr schwerverletzt inS Slephanir-Lpnnt -o« brücht wurden Dejchck wurde dem LurdeSarrrcht emgeliesW , A