Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 438 (11.4.1920)
- Date
- 1920-04-11
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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SSttil« M»rgen,E»«' BaMnStesmaogaci. .n:spn«w Nachforschungen ergaben, daßam 8. d. M. die «rci Bezüger verhaftet wurden. Sie sind der 31jährige Mediziner Samuel E/sent'hal, zu, Acbora in der Kukosina geboren, 9. Dez., Lvbiesligafse 2\> wohnhaft, Üü 29jährige gewesene Berufsoffizier Karl Bäck, der inletzi. ErhebungZorgan des Kriegswucheramtes war. tnd 6. Bez., Grüngasse 83 wohnte, und der/30jährige |g-cnt Wilhebn. Kolbnann, ü. Hez., Grunpeudörserfräße 16 wohnhaft. ,, ." : / ' In di« Sache ist aber noch' «ina'iArihe ^Eever Personen verwickelt: der 30jährige Oewnom Robert Arill. mrs Budapest, Hotel Post. rvohnhaft, der als Mlfer der 10.000 Mark ausgetreten ist. der LMhrig« Zrivatbeamte Johann Merk, zu Beschwowice in Polen jeboven, 2. Bez., Arnetzhofergasse . 5 wohnhaft, der )2jährsge Student Siegfried Brei,chneider, zu Czernovitz geboren, 2. Bez., Kleine Stadttzutgässe 4 wohnhaft, rnd der 37jährige Student Adolf Schärf, zu Störozynetz in'/ der Bukowina/ geboven, S. Dez., Klein« M.adtgutfäffe''4 wohnhaft. Sie hatten von EisenthalufrdKollngnn. von .de.nr entlockten Gelb je 4000 Kronen <5esommen. Die vier Personen wurden gleichfalls ver- -'aftet. Sämtliche Personen wurden dem LandeSgericht ringeliefert. _ »Kinder ins AuSlattd " " Statistik fiir März. . . D'.e Geschäftsstelle „Kinder ins Ausland (im Volksstfm'.dhsitsamte) teüt mit: ' Im Lause deS Monates März sind 10.182 Kinder (gegen iS.SSI rm Vormonate) ms Ausland abgegangen, und zwar nach: Schweiz 4745, Holland 1650, Schweden 1100, Italien' 690, Korwegen 650, Deutschland 620, Dänemark 550 und Tscheche« kowalri 177. Der Rückgang erklärt sich durch die ZwrschenMe iv Deutschland und durch den Äohlennmnael; es ist zu hoffen, mß im April der Ausfall zu« großen Teil wettgemacht werden '«nn. Der Verschwundene Drillantschmuck. Um die'Mitte März wurde aus Salzburg berichtet! laß' an einem englischen Juwelier im Eiftnbahncoupö ruf der Fahrt von Passau nach Schärding ein Miliivnendiebstahl begangen worden sei. Es hieß, daß. der ' Juwelier einem seiner Vertrauensmänner zwei kleine . Pakete mit Schmuck im Werte von dreiMil- -...lio.ne.N-.Kr«neu in Passau übergeben habe, damit?.er Vertranens-manN'den,Schmuck nach Wien schmuggle, , Dem Vertrauensmann sei.nun. während der Fahrt von sMssan...bis.Schärhing ,eines.der Pakete abhandengezrlvmmen.' Das SichprheitDüureau ging der Sache nach Zrud -ermittelte zunächst den Geschädigten. Es -ist dies /..Lp 35jähriges.Kaufmann Wilhelm Selig iri Wien, /'^K«zixk,.'^H-oLel ^Elisabeth, wohnhaft. Dieser' hatte -''iMäKlich4-bei. ..einem Pariser Juwelier Schmuck > zum Ipjnrjnssignsweisen Verkauf in Wien übernommen. Selig Dt^ü^chkdiesmal, wie schon bei früheren, ähnlichen An- > Me.stkd dtzrz Hi(fe des Leiters des JnvalidenamteS in Schärding,4des.2Sjährig«n Josef Auracher,'bedieirt, .tzen-Schmuck unbeanständet über die Grenze zu Dingey^Muracher hatte nun dem 'Selig - mitgeteilt, 'tzast ihm eines der beiden unschätzbaren Pakete änf der 'i^ahrt. abhanden-geü-nnmen sei. Es wurde vermutet, daß --.Uu,r.ä.chgr -selbst-, «i««n-Rzrr.t« r s chleif begangen haben könnten Das Wiener S 'chsrheitsbnreau veranlaßt« seine Anhaltung bnrchdas Gendarmeriepvstenkomwando in -Schärding» Auracher gestand /schließlich, daß er die .Veruntreuung begangen hat. Er hatte die einzelnen Schmuckstücke in ihre -Teile zerlegt und sie zum Teil init Hilfe eines Freundes, namens Karl Grüner, tei.s bei Vertvandten versteckt, teils bei Juwelieren in Linz, Passau und Steyr verkauft.-Der Schrnuck wurde nunmehr durch die Gendarmerie fast ganz zu-* .stände gebracht- und wird der Finanzbezirksbehürde zur ..Einleitung de? Geiätlsstrafversahrcns übergeben werden. Auch' nm 27. März kam es in Zloezow zu- Exzessen. .Zahlreiche. Jwden wurden in öffentlichen Letalen überfallen und geschlagen. In Krrsn« wurden einem Inden die Zähne ausg-eschlag-'n und 91,000 Kronen geraubt. Dazu nrußt-r er noch-dal. Naiioualli«d „ni'-'ch zij? Polska" anstimm-en! * Prästbent Tcftz beim norwegischen HilfSvierk. Präsident Seitz besuchte die norwegischo Hilfsaktion, deren Bureanräume lich im Schtveizertrakie der ehemaligen Hof-' «bürg befindend Es wurden das . Zeniralwarenlagor der! Hilfsaktion in der Zedlitzhalle mit den großen Mengen an Lebensmitteln und Kleidern und die norwegischen Küchenbetriebe mit AuSspeisungen für Jugendliche, und gwar iene Rote Mühlgasse -81, Piaristengasse (Schulküche) und Freihaus i besichtigt, wo gerade die Heranwachsende Jugend das Mittagmahl einnahm. Präsident Seist nahm wiederholt Gelegenheit, den Vertretern des norwegischen Hilfswerkes Dank und Anerkennung amszudrücken. * Selbstmord. Der lljabrige Vnoatbrumte Richard Kauf m an« bat ück am 9. d.M. naäus in seiner Gohmmü. Schottenrinq Nr. 9. durch «inen Revolverschukr nc.ofet. Dir Ursache der Tat dürfte in einer schweren Grnititsdeprüsiorr zu uchen sein. * Errichtung von Ferienheimen für' VLien^ Kinder durch da» Niederländische Hilsokvmitee. Das Niederliindlfche Hilfskomitee für die Wiener K.nder ia Wien welches die Unterbringung von Mitttlschülern aus den Kreisen des Mittelstandes in den Monaten Avril bis Oktober 1920 in in gesunder Lage sich bestndenden Anstalten berdsichtigt, hat von dem Bcrcine Ferienbort für bedürftige Gvmnasial- und Rralichüler das in. St. W o l f g a n g int Salzkamm»egut gelegene Ferienheim übernommen. Bevorstehende» Ende des An»standrv der Ge» richtsknnzleibeamten. Die vnsständigrn Kanckeiiieam'en haben die Vermittlung der Richtervereiuigung in Anfvinch genommen, der eS gelungen ist, eine Einigung über die wesentlichsten Forderungen zustande zu bringen, so daß die Arbeit i» den Gerichtkkanzleien morgen wieder ausgenommen werden dürfte. * Sitzungen im Rathaus«. Mittwoch, Donnerstaa und Freitag vormittags tritt der Stadtrat zu Sitzungen zusammen.. Bereits in der Sitzung am Mittwoch wird drr Stadlrar die Vorlage über die Aenderung des Wiener Grmeindestatuts in Beratung ziehen. Dcr Grmemderat, der am Donnerstag und Freitag um ‘6 Uhr nachmittags Sitzungen abhält, wird als Haudtgegen« stand der Verhandlungen die Re'wrm der Wiener Gemeindeveriasiung am drr Tagesordnung haben. Mit.Rücklicht auf die umfangreichen Beratungen, die diese Fragen bedingen, beginnen die Gemeinderatssttzungen bereits um 3 uhr nachmittags und werden die Beratsnaen über diese Vorlagen den Gemeinderat in einer weiteren, am Montag dm 19. d.M. um Ä. Uhr nachmittags stattfindm Sitzung beschäftigen. «- 0 0 0 2IGARE1TEWPAPIERE ZIGARETTENHÖISEN S Sie 0^ ■‘PfPeffcn selbst " die Höt ■♦en EfwaMungen » des Rauche*». t r* .-■* w rn;inr«y>»; 0 ' « ca tvtm m Auöschreitttngen gegen Indsy ln A- Pole«. Wie d^r Jüdischen Preß zentral« . in Zürich-gämalöet wird, werden in Warschau jüdische Passanten' in letztter Zeit allabendlich geschlagen. An Ueberfällen betätigen sich hauptsächlich die',Ho- ^s/e ner"'rmd die „Hellerscheu". Die zu Hilfe ge- -rusenenverstärkken militärischen Patrouillen Kommen Mts''z-u/spät, weshalb gefordert wird, baß in das! .Mbische-V'tei'tel zwischen 6 und 0 Uhr, in welcher Zeit die. lieberfälle systematisch verunstaltet werden, verstärkte' militärische Patrouillen errtsaiidt werden. , ..Wie der „I n d" berichtet, hat Abg. RaLbiner .iZ-altzorn beim Vertreter des KciegsministerS, Gene -i'al .So fn.o w s k i, -w-rgew der andauernden lieber stille auf Juden in den Warschauer Straßen und auf len . Puoviuzbahnhösen interveniert und ihm Doku .lu-dnte, und Protokolle einzelner-Betrosfener v^rgelegt H'.-lst au allen N.'berfällen haben sich Äeirte. in milriu-'rscher Uniform beteiligt. Der »General - versprach, r'-Ultel zu ergreisen, um weitere. Ueb er fälle zu v e rjy -i n d.e r n. . . ’ . Wie die „Chwila" berichtet war daß jüdische Viertel in Z l-o e zv w am.19. März der Schauplatz zahlreicher (Ochanotaten von/ B-'-wüfsnetünr Zwifch«». 7 und ö Uhr ('htixoti umringte eine Gruppe der' Bewafsiieten dis große Synagoge und Mißh^idelte alle Ein- und AuSgrh-'nden. Ein ji.d scher Advokat, der ar:^ Ort uiio Dieli: Milicilungen auf Erlagscheinen des Postsparkassena , u inlcrvenirren lierfucht«, wurde auf brutale Meis« Slnfflcbcn von Briefmarken zu entrichtende Gebühr mißh.iulelt. ' 'inaeaebenen Tage angefangen 50 Heller. Evakuierung Kriegsgrsaingsnenlagers fit Erasnojarsk. Amtlich wird verlautbart:- Ans den Nachrichten, von Mexandrowskaja Lei Tschita, welche von d-en früheren Krasnojarsker Kriegsg-efangen-en stammen, geht hervor, daß das .L-ag'Lv Krasnojarsktam 29. November^ 1st19 nächst dem . Osten evÄUWt' -wurde und haß ..900 der KriegtzMiingenen airs/"hiLsem Lager in Älexandrowskaj-cesichl als freie Bürg-er ftushaltzen.. Wohin: die'/-Übrigens HraHtyjArsbttk^ Gefangenen gefahren sind, ist aus den Briefen nicht zu entnehmen st möglicherweise ist din Deil in Irkutsk geblieben, immerhin aber scheint die Evakuierung in stiuhe izn-d ohne allzu große Beschwerden, und Schikanen für die Kriegsgefangenen vorsich gegangen zu sein. Auch über den Transport wird nicht geklagt. - * Gegen den Uns«« ber Luxns-Äutpmobttfnhrls». Lirxu§an;oU'-bile vor d,>n Velgnügungslokalltätm und Heuriaenschänken. Die. frivole Nichtachtung, mit.der sich em klrmer Teil der Levölkerung übw die Jnteremn der Gesamtheit hmwegsetzt. VrrWügungslokalen oder Ansfluasortcn bestndrn, amubalttn wd ru veckustrieren. Insassen und Besitzer beanständeter Automobile werden ausnahmslos mit.'Arrest bestraft werden. * Jtatt nischr Hilft für die « in Ungarn. Gestern trafen die. italienischen sozialistischen Abgeörd rreben Alceste della Seta und Arturo Bella,hier ein/ um sich im Laufe der kommenden Woche im. vff'1 ziellen Auftrage^chrer Partei stiäch/ÜNgarN zu /begeLen. Die Leiden Genannten geleiten-einen Waggon mit M. dikamenten, Kleidern und -Lebensmitteln für die/Inter nierten nach Ungarn und leisten der Einladung des! Reich Zverwefers Hort h y an die itülienische - Arbeiter schuft, sich von den Zuständen in den ungarischen Gefängnissen persönlich zü.-.^erzeugen,-^Avlge.- Die beiden italienischen Deputierten werden vor ihrer Abrcise nach Budapest mitden leitenden'sozialistische^ Persönlichkeiten in Fühlung treten. * Ein «ttgekLnIigter Selbstmord. In der Iieglergaste auf dem Neubau wurde am H. d.- Nt. nachmittags ein Zettel gefunden, auf deiit die Worte ständen: „Habe mir das Leben genommen, nur aus dem Häufe der Eltern wegzukommen. Wohnte Nosensteingasse 29. Mein Näme ist Hugo Fischl, Praktikant bei H. M. Löwenstamm, Tiefer..Graben 23." * M h schwldtdlcr. Am KarsamZtag lwt ein Mann, der Välksw'hrunifät'm trug, dem M. Gotisch, Sitlger- .straße 4, 55 Kilograurm Mehl zum Kaufe an; er sagte, das Mehl sei seine '„Wvchenfassung", und er hätte «s einem jüdischen Konditor znstellen sollen, der aber an dem Tage, efeit Mischen Feiertage, gesperrt Hatto. Der Preis war 40 Kronen pro Kilogramm. Als Herr Gotsch, der das Mehl, kaufte, es dann umlegte, nahm er wahr, daß nur. eine Schichte vvn etwa fünf Zentimetern wirklich Mehl war, während d'r ttbri^ü Teil aus Gips bestand: * Die Postgebühee» für PostsyarkMen-Erlagfchtine. In. folg«', der atu 18. d. M. -in Kraft tretendön Erhöhung der Ge'bübren für Postkarten und Briefe beträgt die für fchrrft- " ' ' -- ' ' "enamws vom 60 --- Der Streik der FrlseutgehilfEn. Im Laufe der . gestrigen- Tages ist cs zu keinerlei Gewalttätigkeiten gegen die Ml. i stcr gekommen. Ci ne erregte Szene, hat sich in der stieg enden lltasierstube im Marrerkistler abgespielt, wo dcr '^riseurmeister Fnedt auf der Suche nach senen Gehilfen, die ihn: sein Geschäft zcrtrümmert^habeu. handgreiflich geworden sein soll. Für Montag sind Besprechungen tut Staats-- v amt für soziale Fürsorge anberaumt. Dir RatLerLh.'im mit Vf* MrlUonrn Krsnrn bt* teuert. blitcj nachdem ihre Jnterrsterung in Baden erfolgt war, hatte Frau NlljtLrshcinr von der Wiener und der. Badener Steuerbehörde eine Vorsckireibnug der Einlomms»^ nnb Erwerbsteuer über 11/- Millioneu Kranen erhalten.? - Die Erwerbsteucr, die nitt 20->.000 Kronen angcsetzt tvar, erfolgte aus dein Titel: Duldung von Hasardspielen. Ferner wurde zur Sichrrftellruig ihrer Verurögeusabgabe von einer. Million 5dronen ihr gesäurtes Hab und Gut, Theaterschmnck,' Kleider uud Wäsche, auch die in der Putzerei sich befindende, ägar ihr Bett beschlaguahmt. In der durch den Rechts-- . > antvalt Dr. Schne pp überreichten Eintveüdung wurdehervorgehobeu, daß die As sä re R uttersheim maßlos übertrieben dargestellt' wurde. Die Finanzlandesdirektion bal>- dem Rekurs gegen/ dir Sicherstellung vorläufig - -keine - Folge. gegeben.. ' ,!/ * GMendmachung '!>. t Ansprüche aus Grund des JnvLliÄeR^:schä!di-/tmgSxp.s tz'Lä. Von amtlicher Saite wird darauf aufmerksam gemacht, daß die auf Grmsto // des Jttvalidenenlschädigungsg-Lsstzes ZuftelMdrn V-rgütungsansprüche tveg-cn Gesundheitsschädigungen und Todesfällen, die vor dem 30. Juni 1919 als dem Wirt-' samkeitsbeginn dieses Gesetzes eingetreten sind, spätestens, bis zum. 30- Juni 1920 in Wien b-ei den niagistratischen Bezirksämtern (Exposituren des JnpalidctramteL. Wien), auf dem flachen Lande bei. dem nach dent Auf-' enthalte des AnspruchZwerberS zuständigen Invalidenamt angemeldct werden müssen, toidrigenfallö die B>- . Werber ihrer Ansprüche verlustig tverden. Die Geltendmachung von Bergütmrgsansprüchen, deren Voraussetzungen erst nach dem Tage des Inkrafttretens des JnvalidenentschäpigUtrgsgefetz-eZ cintraton, Ntuß innerhalb Jähresfrift nach Eintritt dieser Voraussetzungen erfolgen. - " Eine furchtbare KohlesstauLexplosivn. ,Ä.u5 H indcnburg, 10. April, wird gcmrldet: Grsteru abeudL kntstaud aut drr Castellengo-Grube cinr Kohlcnstaiibexplosioir.-' Bis 2 Uhr vachrö wurden 28 T o tt ans der Grude geborgen.' lOVer letzte wurden 'ins gebracht, von : deren - noch zwei gestotben sind. Acht L eiche u. tugen. noch m der Grube. . ,. ■ v Erhöhung deS RavchfMtgkchrertarisS. In Allbetra^'t des Umstand-rs, daß nunmehr die Gchilsrulöhu«: im. Ranchfangkshrergewerbe in der Woche 500 Kronen betragen/ hat die Landesregierung den Meistern eine 66prozentize Erhöhung des Maximaltarifs vom 25. August v. I. bewilligt. Weiters; vernehmen wir, daß aus dem gläicherr Grunde die Meister! ihre Rechnungen tricht ntchv, wie bisher üblich tvap> ini j nachhinein, sondern im v o rhinein eiukastieren tverdcn. Fcrnsprechanschlüsse rönnen bis!!0. April gslunsigl werden. Amtlich wird vtrlantba.rt: Mit Rücksicht aus diemit 1. Juli d. I. neuerlich eintrctcnde Erhöhung her Teilnehmer- und Panschalgcbührau fiir Fernsprechaufchlüsst tviw^ den Teiluehmcru im Sinne des § 08 der Fern spreche j ordnnng ein außerordentliches KiüldigungLrechr zugestandL>r, falls die Kündigung bis spätestens 30? d. M. bei d.'r zuständigeu Tclrzraphenbireltion eü'.laug?. .! Der Salzburger Zug entfällt am rt.iwtag den 13. M. Wegen Kvhlenuiauaels unterbleibt ab Dienstag den 13'. d. M. auf der Strecke Wien(Wchtbah'ü)—Salzburg dev Züg Nr. 11 (ab Wien 7 Nhr früh, au Salzburg 8 'Uhr: '30 Minuten abends) und in der Gegenrichtung Zug,Ar..12 (ab Salzburg 7, Uhr 10 Minuten früh, au LLieir 0. Nhr j 45 Minuten abends). ' ch. * * Zeugen gesucht. Diejenigen Psrfouen, oie atit; 2. April nad) 11 Uhr vbrniittags vor dem Lokal der Kultusgeureinde in der Settenstettengasse Zeugen^ der V>^- Haftung eines Herrn waren, werden gebeten, ungesäumt ihr« Adresse an Herrn Rotier (6. Bezirk, Soniienuhrgasse Nr. 0) .... bekanutzugeben. Nach der Darstellung des Ber ha sieten ist seine Festnahme deshalb erfolgt, Ireil er einen Wachmann wegen dessen Verhaltens gegen die bei der Ma-zety-Ver--. teilnng angesanunelten Personen zur Rede jlesttc. s Zionistisck^ Mrtelschulv.rüiikduttgm. 'Anläßlich der großen Massenversammlung im Kvmödienhans entfällt'der. heutige Bortrag. ' j * Chat »mir. Direktor Weinirrger bietet ein Atirck--. Programm, das an Reichhaltigkeit rmd Güte nrchts zu' wünschen übrig läßt. In dem Hauptschlager „00 Grad unter Null" spielt Frau Konstantiit eine Rolle, die sie mit dem ganzen Charme ihrer liebcnSwürdrgen Cchau.spielkuust äich ihrer lehtmoderrwn Pariser Toiletten meistert. Ihre Partner Br od, Sc kl er und Rhoden assistieren famoS. Enm Pantomime „Der Mohr und die Tänzerin" giot der schönen^ Frau I a m x t ch von der Oper Gelegenheit,. ist« graziöse Tanzkunst im bestell Lichte zu geigen. Fraulenr Tr.ebitsch und Herr Rathner bieten dazu ihr Bestes. Als lvirksumer und drastisch-komischer Abschluß wird eure Eroteöke »Die Schwester aus Amerrka" gegeben, in der Gisela Worbezirk dem Publikum Lachanfälle verursachi. Zroischendurch tanzt unter anderm eine spanische Schönheit Nativlurtiänz^ , 0 »-AtetaSttM — Golv- '{mt fccm Reßrvbogrn) dir flitb bewährte Tüschelltalnpenbaittrle. ,*j 1Auf der Suche «ach Friedeasstoffe« fruit sich jede drr. 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