Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 434 (7.4.1920)
- Date
- 1920-04-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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IST WC, mif&idtSiiitlÜiiäL* *7. AM 1920 iinü>ii'<iwrtii «M'M tzhrNH hie Fesgvaphlfche. Neschaffeuhstt, das Klimn, fte Landwirtschaftliche und wirtschaftliche Lage in de« Einzelne« Landesstellen auseinander. Uebergehend' auf j»re praktischen Fragen erörtert er zunächst die Vorbereitung unserer Menschen für die Arbeit Palästinas Und kennzeichnete das Prinzip der Arbeitersiedlung. wichtigste Moment ist die Eigenarbeit, daß niemand p^hr Boden zur Verfügung hat, als er bearbeiten kann tnh-womit %t leben kann. Von prinzipieller Bedeutung ft die Verbindung des einzelnen mit dem Boden. Wir püKm anstreben, daß jede Privatwirtschaft ihren Bedarf hlbft produziert. Sollte dies nicht durchführbar sein, so Nüssen wir wenigstens trachten, daß das ganze Land fate geschlossene Wirtschaft ist, die nicht auf andere Völker tngewielen ist. Wir müssen auch die städtische Siedlung, sie heute größer ist als die ländliche, in ein richtiges sterhältnis zur ländlichen Siedlung bringen. Zn dee Debatte über diesen Punkt sprachen unter Mderttr Tw e r S ki, Sp r i n z a k, Ja p lan und %chweig er, worauf eine Palästina-Kommission gevähst wrrrde^ Die Pogrvmdebatte wurde mit einem Kttgeren Referat Arlosvrisffs eiygeleibet. Bon der ftgentümlichen wirtschaftlichen Situation des - jüdischen Kolkes ausgehend, kommt der Referent zu dem Schlüsse, haß der M:fche Sozialismus sich nur auf zwei Typen produktiver Arbeiter stützen kann, auf den Bauer und tzeu Handwerker und als seine gesellschaftliche Zelle -«zeichnet er die autonome Kommune. Der Klassensa mpf. kann selbst nach streng marxistischen Anschauungen die Wirtschaftsfrage des jüdischen Volkes' «icht lösen, vielmehr nur die Ueberführung der jüdischen Massen zur produktiven Arbeit auf dem Wege der Kooperation. Dr. Martin Buber bezeichnet das Programm als xlne Synthese zwischen Nationalismus und Sozialis- Arus. Nach längerer Debatte beschloß die Weltkonferenz die .Bereinigung des Hapoel Hazair mit den .PoaleZion. Eingeseudet. Tagesbericht. *ttfe Brillanten, Platin,Münzen. Perlen .Uhren, falsche Zähne, alle Silbergegenstände verkaufen Sie am besten direkt dem Juwelier und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien, VI., MarlahlUeratrasse 79 oder Werksfätte: L, WollzeUe 17/13. so» Z&hieiiftobfltePrcl«*la&far*ig«n0VeriLrb&it&ag: gnm verfnchteck Giftmord an Bel« Stun Genosse«. Die Bntzapester Auftrag,eher der GIst«Ifcher. „Bccfi Magyar Ujsag" teilt mit: Dem Urheber per Giftanschlages auf Bela K u n und Genossen, Fekete, wurden zwei Legitimationen ab genommen, ^ekete hatte sich vor einige« Dagen bei der Wiener komnlmnst-schen Partei'als Giovanni Ciollin-i vorgeyfeftt und erklärt, von der ungarischen Regierung zur Trpnordung der in Wien weilenden ehemaligen ungarischen Volksbeaustragten beauftragt worden zu sein. Der ^angebliche Collini erklärte, von der Ausführung seines Auftrages gegen Entrichtung eiper bestimmten Veldsunzme abzusehen. Collini wies sich mit zwei Legitimationen aus, die ihm mit dem Bedeuten abgenommen wurden, er möge sich am anderen Tage die Legitimation und die georderte Summe ab holen. Als Collini am anderen Tage kam, erhielt er wohl die Legitimation zurück, wurde jedoch bezüglich dss Geldes aus einen der nächsten Tage vertröstet. Die Legitimationen wurden inzwischen photographiert und weisen jolgenden Wortlaut auf: Nr. 159/920 Res. König!, ungarischer Minister des Innern. Legitimation. . Giovanni Collini, Boxmeister, ist als Kundschafte und Vertreter in Diensten der königl. ungarischen Staatspolizei. Ich ersuche alle Berwaltungs- und Polizeibehörden und bitte alle Militärbehörden und Kommanden, den Genannten in seiner Bewegungsfreiheit nicht zu^ tzstchern, ihn vielmehr bei seinen Erhebungen zu unterstützen und ihm nötigenfalls behördlichen Schutz zu gewähren. * Budapest. 22. Marz 1920. Auf Kefthl des Ministers: Sz^ker, Ministerialrat, m. p. Die Stampiglie auf diesem Dokument führt die In- Wist: „Ungarische Volksrepublik, Ungarisches Mini- . fterium des Innern, Polizeisektion" sowie das ungarische Staatswappen. Die Legitimation enthält auch die Photographie des angeblichen Collini. Außerdem wies sich Collini mit einer von dem bekannten Rittmeister Pronay eigenhändig geschriebenen Legitimation aüs, die folgenden Wortlaut hat: Legitimation. Giovanny Collini gehört zum Jägerbataillon 1 und darf als solcher das Kasernentor frei passieren. Budapest. 21. März 1920. Rechts: ' Unleserliche Unterschrift Pronay, Bataillonskommandant. Die Stampiglie führt die Rundschrift: „Ungarisches National'Jägerbataillon von Szombathely/ /Es wäre nicht uninteressant, zu erfahren, waL die ungarische Regierung zu dieser Beschuldigung sagen wird. _ * Ohu «echtafektton he# Völkerbünde#. Die Oest«rr«ch'sche DSlkerhundlmo hat «rt 1. d. M. eme Rechtejf 111 j o;it anfgefttüt für Völkerrecht, mtenwtteaale# und ausllLvdischeS Recht. Diele Sekt rn har den Zweck, Auskünfte «nd Gutachten \Mv wten' t-sn-Mech-fickie Fragen und dar in dm StLunu Drk. NvhVdklloL wird so wtsienschaflliche Arbeit leisten und zugleich dringenden praktischen Bedürfnissen dienen. Zuschriften und A n f r a g e n sind zu richten an die Oesterrachische Volkerbnndliga, Recktssrklrvn. Wien, Bnrgrrng 9. * Jüdisches Pädagogium. Am 18. April 1920 beginnt dasSommer 11 m e st e r des laufenden Schuljahres. In die unteren drei Kurse werden neu e Hörer ausgenommen (m die oberen Kurse nur ,« besonders berücküchtrgungswerten Fallen). Alle, die als neue Hörer im Sommeriemester emtret«« wollen, werde» errucht, in der Zell zwischen 13. und 13. April, tägl ch vormtttags, im Sekretarrat des PädagogrMs (11, Obere Dongustraße 9!. 1. Stocks sich anzumeldm. * Todesfälle Vorige Woche verschieb in Krakau Rabbiner Pinkas Horowitz aus Bohorodqany, wo er eine bedeutende Zeschtwa — die erste m Gal»zien — begründete und brs Kriegsausbruch leihle. Seit 1914 hat er in Wien als Flüchtling gelebt und auch hier erfreute er sich «egen seiner bervorragenden Gelehrsamkeit eines großen Ansehens. Vor vier Monaten überstedelie er nach Krakau, wo er nun »ach kurzem Lerden im Alter von 54 Jahren allzufrüh starb. — In der vorigen Woche ,st hier Herr Ferwel S e r d m a n n aus Wrznitz. Beamter der Wiener Abteilung des American Jomt Drstnbution Committee^ im 61. Lebensjahre gestvibcu. Er erfreute sich ob seiner Biederkeit und seines lauteren Charakters allgemeiner Wertschätzung. Das Leichenbegängnis fand am Sonntag statt. «Schwedische Hilfe mrd Arkerßnm. Man schreibt uns aus M ö d l i n g: Wie m zahlreichen anderen Orten ist auch in Mödling ern Plakat afsischiert, das a«f die s ch w e d i s ch e H i l f S a k t i o n für den Mittelstand Oesterreichs aufmerksam macht. Da wir nun glauben, daß man in Schweden auch bei Inden grmmmelt hat oder daß man dort wemgstens nicht sagte, nur ,A r r c r" dürfen sich an der Aktion beteiligen, sch'inr es «ns sehr merkwürdig, daß der Mödlmgrr „Deuische Hanssraumverein* unter dieses Plakat einen Zettel „N u r s ü r A r i e r" klebt. Abgesehen davon, daß sich wohl kern Mödlrnger Jude um eine Spende beworben hätte, dürfte es sich in diese« Falle um eine arische Ueberdebung handeln. (In Schweden denkt natürlich kein Mensch — „arisch":. Aber dar genrrtt unsere Teutschm »cht! Red.) * Täglich 142 Todesfälle. Der Krankenstand und die Sterblichkeit in Wren waren in Februar ungewöhnlich Koch. Dre Falle der armmärlitlrchm Behandlung sind in diesem Monat um rund 1600 gegenüber dem Monat Jänner aus 13.468 gestiegen. Im Februar würde die Anrergepfticht für Gnppe und EnzePhalit S für Wien ungeordnet, so baß die auSgewIesenm Bestanvzahlen für diese Krankheiten um vieles größer sind als im Vormonate. Infolge des Auftretens der Grippe war die Sterblichkeit im Februar ungewöhnlich hoch. Es wurden durchschnettlich täglich rund 142 Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind im BerichtSmonate 4179 Personen gestorben, um rund 1000 Personen mehr als im Jänner. * Streik der Gerichtsbeamten. Die Kanzleibeamten sämtlicher Wiener Gerichte sind gestern früh in den Streik getreten. Im CtraflandeSgerrchte habe» Richter und StaatSamvälre sich selbst an dre verwaisten Schreibtisch?, gesetzt Die Ursachen des Streiks liegen in dem Verlängern der Kansieibeamtm: Gleichstellung mit den Beamten anderer staatlicher Kategorien. An den Toren des StraslaadrsgcrichtrS. waren kleine Zettel angeschlagen deS Inhalts: „Streik der Gerichtsbramten! Die p. t. Parteien werde« gebeten, die Beamten in ihrem Lkampfe zu unterstützen.^ AuS Graz wird gemeldet: Hier sind beute die Gerrchtskanzleibeamten und die Gerichtsdiener in den Streik getreten. Maßnahme gegen das lebensgefährliche Gedränge in den Wiener Bahnhöfen. Das StaatSamt für Verkehrswesen hat in Erledigung «wer Emgäbr des Vereines Reisender Kaufleut», in welcher zur Beseitigung deS lebensflefahrlicfjen Gedränges bem Einstergm in den Wiener Bahnhöfen die Anbringung von Tourniqueks und Schlangengängen sowie das früh eien Oeffnen dev Wartesaaltür angeregt wurde, dem Vereins- Präsidium bekanntgegeben, daß dem Wunsche auf Anbringung von TourniauetS und Schlangmgangrn bereits Rechnung gett agm sei. und zwar in der Weise, daß das Publikum zanäckst in die Wartefäle eingelassen wird, wo auch bereits die Markierung der Fahrkarten erfolge. Auf dem Westbahnhoft sei bei dem Eingang in, dm Wartesaal ll. Klaffe ein Trsch augebracht, der den E i n z e l e i n t r r t t der Personen ähnlich wie ein Tonrniquet vemiiitle. * Der Streik der Frisem*. Im Lause des gestrigen Tages unternahmen Gruppen streikender Gehilfen wiederholt in einzelnen Bezirken den Versuch» Meister, die in ihren Lokalen arbeiteten, einzuschüchtern und unter Drohungen zur Einstellung der Arbeit zu veranlassen. In den meisten Fällen tte das Einschreiten der Gehilfen den Erfolg, daß die eschäftslokabe geschlossen wurden. . Im zweiten, und neunten Bezirk führte das Einschreiten der Streikenden zu.. Ansammlungen; die Polizei fand jedoch keinen Anlaß zum Einschreiten. — Die für heute Mitttvoch beim Staats-- sekretär Zerbik anberaumte Besprechung hat de» aus»- schlreßlichen Zweck, für di« geeignetes Maßnayrnen zur» Schutze jener Betriebe vorzusorgen, in welchen . gearbeitet wird. Heute finden irr sänitlichen Bezirken Wiens Bezirks-- versanlnrlungen statt, in welchen Beschlüsse über dir Wieder-- anfnahme der Arbeit gefaßt werden. * Grfchästseikchrrrch. Bei der Firma Älois Grün Hut, Praterstraße Nr. 29, wudbe in der Nacht zum ,6. d. M. ein Einbruch verübt. Gestohlen wurden Waren in» Wecke von 25V.0V0 Kronen. Selbstmord. Am S. V. M. ging der 22jährige Bolkswehrmann Michoel Hahn, Brigittenau, Salzachstraße Nr. 46 wohnhaft, ln Gesellschaft inehrerer Freunde über die Nordbahnbrücke. Plötzlich schwang er sich übe» das Geländer und sprang in den Donaustronr. . Er ven-. schwand sogleich in den Wellen. In seiner Wohnung hat er einen Mschiedsbrief zurückgelassen, in dem er als Ursache der Tat angibt, daß er einen Betrag von 1390 Kronen - seinem Vater nicht zurückzahlen könne. * Doppelraubmord an zwei Sonderlingen. In F i s ch a u wurden . die Barackenbesitzer Karl K o m a r und Franz M a l e k ermord« Mgesunden. Der Doppelmord. tft. wahrscheinlich schon am 28. Februar verübt worden. Die beiden Opftr waren Sonderlinge, galten als vem»8ge«d, lebten aber ««zig. » Geschäftseinbruch. In der Nacht zum S. wmdr das Geschäft der Firma BergerLHerzkeld, V.. Pilgramgaff? 7, erbrochen. Gestohlen wurden Damm- und Herrenhemden im Werte von K 29.1.000. a Kostümkranzchen. Der Gpoftttub „Austria 1919" veranstaltet Samstag de» 34. April im Festfaale dl «Conttmvtgl" m KoWmkranrckm, Be»«m ÄML Adolf Stand-Stlftnns. . Für die Adolf Stand-Stiftung' fcfr Mm* 1 ntung" erhielten mr von Heim L. Koster ^anläßlich iM« ^aloah—Amateure" ll io.—. Bisher nngekaufe« Z Hil«, (Zufolge eines Additionsfehlers warm in den letzten An-wnir» um ä 900.— z» Mel ausgewiesen. V rreinsnachrichten. (Nachrichten von Vereinen erschernen »ahmSlvSnnramTogeder B era » ßaktnn^.) Heute: V: Z i o nt II i s ch e M 8 d ch e« v erein I §UA a »M v r i a h", IX-, Währing«straße 15. Heute */t7 Ultr: ^nter Hoeflich: Vorlesung ans eigene» Schriften. Gäste wrW kommen! — I ü d i f ch e B oll S b i b 1", o t b e k .8ivn^ (Jugeudgrnppe), H., Glockengäste 80. Zwecks Gründung b«- Sportsektion werden sämtliche angemrldeien Lollegew für Dienstag de« 6- April um 4 Uhr nachmittags i» Stmei der Indischen BolkSbtblivthek „$pn“ zu erner wichtigen Be»! sprcchllna emgeladrn. Neuanmeldunge« »erden an dies«, Tags tvn auch jede» Sonntag vormittags «ttgegengenommen. —, Ing endverern .Ähavath Z r an", ll., Sttttwe«. straße 46. 7 Uhr abends i« BerelnSheim, ll., Sinwerstraße -gllr Adolf P o l l a k, Sekr. d. HaavbmeauS ,« L a a g: »JÄtifchee Nationalfonds." Gaste sind herzlrchft willkommen. — Z i o» n ist i l ch e B e z i r k S s e k ti o n XX. 6 Uhr abends Im S aal«. XX., Walleustnnstraße 72, P lenarversammlnng. Tagesordnung: Halbjahrrsbericht. Referenten: Ubl Taubes- Dr. P l a s ch k e s, Schaja Hvrowltz, Dickster« n. a. Briefkasten dev Redaktio«. 8. Kurfürst. Da können Sie nichts tun! MWrns «M» Sie das Geld eben auf andere Weife schicken! Die Ernährung. Mazzoth-Zn-ntze«. In teilwerser Abänderung der ergangenen Kmihmschnns wird folgendes verlambart: -Da die avisieren Mazzsth bisher nicht eingelan-t kann die Verteilung der Zubußen ftührstens heute Mittwoch heb 7. Aprrl d. F. beginnen. In diesem Falle erfolgt die Berteilmrg: Heute Mrttwoch den 7. April an Besitzer von gra«en Plazzothbezugschrine», Donnerstag dm 8. April an Besitzer v»r weißen Mazzothbezugschemen. Art der Verteilung: 1. Für die von der »A d a ß I i § r o e l* (SchisffchH / rmd den ihr angeschloffrne» Vereinen angrmeldetm HauShaM; U., G r o ß e S ch i f f g a s s e 8. ■; % Für die von der „Machfrke H a d a t h* rmd Wr ihr avgeschloffenen Berernen angemrldetm Haushalten, mchr Tempelgaffe 3, sondern U., S ch r f f a m t s g a s s t 20, 3. Für die übrigen für Zubußen angemrldetm Parsomä ll.. T e m p e l g a s s e 5. ■ j Die Verabfolgung der Zubußen erfolgt gegen Ä b* trennnugdes für d i e l a u f e n d e W o ch t b t sti mm t en Abschnittes der B ro tb ez« g& ■ karte und des Abschnittrs V der M a z z o t h-> bezugskarte zu dem auf dieser anzegrdenrn Preise. Fleifcha)gahe in diese« Woche. Wie verlautet, rvird ür dieser Wvchr wieder eine all- , gemeine Nindfleischabgabe erfolgen, und zwar zu den Preisen ' 98, 102 und 124 Kronen. In dieser Woche dürften auch. wieder Hamnrelsleischzubnßeu abgegeben werden. Andauernd schlechte Brotnnd Mehtversorgnng. Di« Hindernisse der über Deutschlmrd zu ertvartanderr Zufuhren an Mehl und Getreide sind noch nicht beseitigt, doch' dürfte die Ausgabe von Brot und Ersatzhülsenfrüchtenk in dieser Woche glatt vor sich gehen. Die Ausgabe von B o h neu und M a i s g r re ß dürfte Donnerstag erfolgen.,, Nächste Woche hofft man das Mindestmaß der heutigen Ber^ sorgung decken zu. können. Möglicherweise wird sogar, etlnasj kommen. Man darf sich Knappheit in der Brotnicht darüber nnd Ärhlvn- Mehl./in Bettacht täuschen, daß die forgurrg auch im A p ril anhalten wird. Eine nette Berordnnng über St«rl»«Ot- ' erzsttgnng. Wie verlautet, wird eine Ueberprüfung des r.cd; in- , Kraft stehenden Verbotes, l>etreffend die Erzeugung br4 sogchrarmten Störbrotes, Lei der Laudesregiearng in <&*• Wägung gezogen. Es dürfte eine Neuauflage der bestehenden Verordnung ersylgen, in der auch die BedingynKn der.': Uehernahnre von Backteig durch den Bäcker in Betracht §ezogep' werden wird, »vobei selvstverftändllch auch .Borsyrre? znr Hintanhaliung von Mißbräuchen gettofftn Norden f-A.' W. I. W. Vendernng der Verknnfszetten. . ^Donnerstag den 8. d. M. von 9 dis 11 Uhr 8 bis 6 Uhr grün. Freitag den S. von S brS 11 Uhr bla», S bis 5 Uhr rot. ^_. Südflawische LeÄeuenkittelaushilfe. Verkauf täglich van 8 llhr früh bis 12 Uhr mittags, Wien, 1. Bezirk, Fichttz-, gafft 1a. Zur Ausgabe gelangt Fleisch und Wurst/ Preis pro Portion 180 Kronen, der halbe« 90 Kronen. Meldezettel unbedingt mitbringen. Donnerstag de« .8. d. M. pon Nr. 1 bis 800, Freitag den 0. von Nr. 801 bist 1600, Samstag dvrr 10. von Nr. 1601 bis 2400, VkonkaH den 12. von Nr. 2401 bis 3200, Dienstag den 13. VE Kr. 3201 bis 400.0, Mittwoch den 14. von Nr. 4001, bis. 4800, Donnerstag den 15. von 4^r. 4801 biS 66OÖ, f reitag den 16. von Nr. 5601 bis 6200 und Aaursürg dev 7. von Nr. 6201 bis 6600. Dänischer Hnusfrancuring, Wien, Hoftnetz» Dchwei-e»» trakt. Alle Bescher von gelben Scheinen, die bisher mti Liebesgaben bei obiger Aktion beteilt wurden, werden auf-- gefordert, ' sich heut« Mittwoch oder morgen Darme zwischen 8 und Ü. Iftw m. EMeüevNShs«. vsn f