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Wiener Morgenzeitung · 1920-04-03 · Heft 431 (3.4.1920) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 431 (3.4.1920)
Date
1920-04-03
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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-k. 43t Wie«, Tamstas Juden. Die Chroniken erzählen ferner, sie hätten Grabsteine aus dem Boden gerissen, Bäume aus der Erde entwurzelt und sie als. heilige Reliquien und als Symbole ihrer eigenen Entwurzelung mit ins Exil getragen. Und im Mittelpunkt dieser Tragödie steht — Nbarbcinel. Don Jsak beu Jehuda Abarbanel (auch: Abravanel) war in Lissabon 1437 geboren, als Sprötzling' einer altadeligen' Familie, die ihren^ Stammbaum bis ' auf das Davidsche Geschlecht zurückführte. Frühzeitig erwarb sich Slbardanel einen ansehnlichen Grad von Bildung, zeichnete sich durch Gewandtheit in Gefchäftsangelegenheiten aus und brachte es zu einem großen Vermögen und zu einem noch größeren Ansehen. AlfonZ - der' Fünfte, König ■ von Portugal, war sein Gönner. Er lernte Abarbanels Fähigkeiten, schätzen und legte die Leitung von.Staatsgeschäften vertrauensvoll in seine Hände. Nach dem- Tode Alfons' und nach der Thronbesteigung des mißtrauischen, überall Verrat Wütern den Don Juan flüchtete Abarbanel, den der König ohne Grund verdächtigtnach. Spanien, dem alten' Wohnsitz' seiner Vorfahren. Hier, erblühte ihm das Glück aufs neue. König - Ferdinand schenkte ihm ' sein Vertrauen, ernannte ihn zum Finarizministe* «ind acht Jahre lang durste Abarbanel die Finanzgeschäfte beS spanischen Staates leiten. . Da brach plötzlich die Katastrophe herein: die Vertreibung der Juden aus Spanien. Abarbanel schloß sich seinen verfolgten Brüdern an. Er wunderte aus. Er ging nach Neapel, nach Messina, nach Monopols, nach Venedig, widmete sich ausschließlich dem Thorastudium, schrieb einen gediegenen, von einer gewissen Denkfreiheit zeugenden Kommentar zur Bibel * ... In den in klassischem Hebräisch geschriebenen Einleitungen zu seinem Josuck- und Könige-Kommentar find einige autobiogravhische Daten enthalten, die sowohl literarisch wie historisch von Interesse sind. Ich teile ste hiex in möglichst wortgetreuer Uebersetzung mit. Abarbanel schreibt: .„Friedlich wohnte ich in meinem Hause und Gott segnete mein väterliches Erbe in der berühmten Stadt Lissechon mit- Reichtmn und allen irdischen Glückgütern. Ich baute mir säulengetragene Paläste, mein Heim war für Gelehrte wird Weise ein Sammelpunkt, wo sie aus Büchern , und mündlicher Nnterhältüng gegenseitig Belehrung schöpften und sich in der Gottesfurcht unterstützten. Meine'Raume dehnten sich und meine Besitzungen, blühten zu jener Zeit, als Don Alfonso, der heldenhafte König, auf dem Throne des Reiches saß und mit GexWigkeit regierte. Unter seiner Herrschaft hatten die Juden Schutz WdBewegW Unter seinem Scharten faß auch' ich mit Mst;M vK eisier der Nächsten seinem Throne, er stutzte sich aus mich und setzte;in mich sein.Vextrauey. Da wurden wir vom, Unglück hermgesuchte der König starb. Die Juden, die in ihm einen mächtigen Beschützer verloren hatten, weinten und wehklagten und. groß war ihre. Trauer. Sem Sohn, Don Joao, hestieg den Thron';, ein. König voll des Mißtrauens, der die asten Räte seines Vaters nicht kannte MiH bet seines Vater Freunde, des Landes Fürsten, mit bitterem Haß verfolgte. Er witterte überall Verrat und gegen die edelsten Häupter dös Volkes, diejenigen, die der Geburt sowohl Wie . dem Ansehen , nach dem Throne gm nächsten.standen, richtete sich sein Vermchtungsplan. Er hatte den ganz unbegründeten Verdacht, daß die obersten Staatsdiener -heimlich mit Spanien, ein. KonMott. schmieden, um ihn von seinem Throne zw ftürZep. Einen , der ersten Staatsmänner erstach er, während jener friedlich und nichts Böses ahnend neben ihm. saß.^ mit seinem Schwert. Die anderen ergriffen die- FluiM. . Da diese Fürsten, zu meinen intimsten Freunden gehörten, zahlte er auch mich.zu den „Verschwörern", zumal, da sich , schlechte Leute fanden, die mich äuf.s-ärgste verleumdeten. Von Freunden auf die Witz. drohende Gefahr' aufmerksam gemacht, entfloh ich nach Kastilien/ Meine Besitzungen wurden in Beschlag genonnnen und ich fühlte mich mit einem Male verarmt. urch. .vereinsamt.... . Ich begann darüber nachzudenken, worin ich denn so arg gesündigt haben konnte, daß mich Gott, mit solch. hartex Strafe Hermsuchte. Da fielen' mir die -SchrchPen von den Augen: Ich habe schwer gesündigt, ^mr ich.habe das Studium der Gotteslehre vernachlässigt... , Ich widmete mich Finanzgeschäften, erlangte^ Machtstellung und. hohes' Ansehen und vergaß indessen, mich in das Götteschort zu vertiefen und in der Gottessehre^zu .forschen. r^>Es war.- im Jahre. 6244 nach Erschaffung der Welt war ' gerade im Begriff, meinen Kommentar' zu dem Buche der Könige zu ^schreiben — da wurde ich zum . König von Spanien . beschreden.. Als-ich bei Hof erschien, empfingen mich der König und die Königin sehr wohlwollend. Gott ließ mich Gnade finden in ihren Augen. Acht-Jahre lang half ich mit die Staatsgeschäfte orhneir. Allein, das neunte Jähr war ein Unglücksjahr für Israel. Der König von Spanien eroberte das herrliche Granada, die „Fürstin unter den-Ländern", und von seinem Hriumphgefühl berauscht, sprach er iu seinem Herzen: Womit kann-ich bei meinem Gotte, der Granada inmeine Hände gab. Wohlgefallen finden? Ich werde das im.Finstern wandelnde Volk, da§ verirrte Schäflein Israel,, unter seine Fittiche bringen. Und deS KöstigS Befebl - wurde von Ausrufern . bekanntgegeben:. Wollt ihr. Familien aus dem Harste Israel, meinem Gottedienen, so sollt ihr gleich uns. das.Fett des Landes geniesten; so ihr euch aber weigert, so soll. der. Name Kakov und Israel in meinen.Ländern au3flctilfit fein! - SDietter MorgenzettünH 3 *n20 __^ . JWbt 9 - - - ||,||,| -' ' I I •—.mUmamimmmw—»min iHna8MB|ylfwr** >„ -»>->-' i Ich tat alles, was in meinen Kräften stand, um den Befehl rückgängig zu rnachen. Ich bot dem König reiche Schätze, die die Juden für ihre Heimat herzugeben bereit waren. Ich rief alle meine christlichen Freunde. herbei, auf daß sie beim König als Fürsprecher der Juden wirken. Aber ich predigte tauben Ohren. Besonders die Königin bestand darauf,- das begonnene „gottgefällige Werk" zu vollenden. Eine Trauer herrschte unter den Juden wie bei der Austreibung aus Jerusalem. Einer ermutigte den anderen, treu bei fernem Gotte auszuharren. Dreihunderttausend Menschen, jung und alt, Weib und Kind, wanderten an einem Tage aus den Ländern-Spaniens aus. Sie wanderten, und Adonaj war an ihrer Spitzet... Die einen wandten sich nach Portugal, die anderen nach Navarra. Ueberall umfing sie Finsternis; sie hatten mit dem Hunger zu kämpfen und mit den Beschwerden des Weges, die Pest wütete unter ihnen. Viele, die jenseits des. Meeres eine. Zufluchtsstätte zu finden gehofft hatten, fanden den Tod in den brandenden Wogen. Viele kamen bei Schiffsbränden ums Leben.' Die meisten - gingen zugrunde-; eine kleine Schar bloß blieb am. Leben. Ich schloß mich den Exulanten an und ging mit meiner Familie nach Neapel, dessen Herrscher in Huld und Gnade regierten.-" Abarbanel starb im Jahre 1308 im Alter von einundsiebzig Jahren in Venedig: seine Leiche wurde nach Padua gebracht. Mit seinert- Werken, insbesondere mit, seinem Bibelkommentar, hat er^sich im hebräischen Schrifttum ein unvergleichliches Denkmal gesetzt. In der Einleitung zum fünften Buche Moses gibt er eine ausführliche, herzergreifende Schilderung -von den Leiden der spanischen Juden bei ihrer gewaltsamen Austreibung. Don Jsak Abarbanel ist eine Persönlichkeit von historischem Wuchs und sein Leben ist reich an dramatischen Momenten. An ihm ließe sich eine ganze Reihe seelischer Konflikte demonstrieren. Zunächst: die Ueberwindung des menschlichen Ehrgeizes durch das jüdische Gefühl. Oder: der .^'nflikt zwischen dem Willen zur Heimat und der Liebe zum eigenen Volke. („Ich schloß mich den verfolgten Brüdern an," sagt er treuherzig einfach.) Oder: die Preisgabe der höchsten Ehrenstellen aus höchstem Ehrgefühl... Tagesbericht. IÄdifche Feste. O, es ist etwas Eigenes um die jüdischen Feste! Gewiß, ander« Völker haben auch ihre Feiertage, auch sie erheb«» sich an diesen Tagen über den Alltag des LflienS hinaus. Doch ist die Art des BusruHrns, das den Andersgläubigen dem harten Zwange ' der .Arbeit um - Brot entrückt,. eine . andere. Der Christ läßt entweder den von der schweren Mühe der Woche.ermatteter» Körper am Feiertage.ausrnhen oder er pilgert in GotteS freie Natur. Füx den Inden ist schon der in der Woche gegebene Ruhetag etwas mehr als den anderen Völkern. Mit. jedem Festtage kommt m, den gläubigen Sohn Israels etwas Geistiges, er hebt seine Seele in jene lichten - Höhen, aus denen sie als Geschöpf des Schöpfers stammt. Eine eigenartige Stimmung ist es, die über ihn Gewalt gewinnt. Leider kennen nicht alle unsere Volksgenossen diese -Stimmung, .diese? Glücksgesühl, dieses große, innere festliche Erlebnis mehr. Ich glaube, daß nur unsere östlich«: Brüder noch mit diesem erhabenen Gefühl« begnadet, sind., Die anderen haben sich zu ihrem Nachteile zu weit vom Judentum, den schönen jüdischen Sitten und Gebrauchen entfernt und dabei so viel Glück.und inneren Frieden verloren. .Wie vorbildlich steht die jüdische Gesetzgebung da, die schon vor fünf Jahrtausenden der Welt die soziale Wohltat des wöchentlichen Ruhetages gegeben hat! Man bedenke, welcher heftigen Kämpfe es in den christlichen Staaten bedurft hat, um auch , nur! teiltveise.. die Sonntagsruhe durch gesetzliche. Me einzuführen, -Wie weit ist da das - Judenvolk voraus! Schon einen Abend vorher rüsten 'sich die..Kinder.Israels zum iFeste, sie genießen die tiefste Befriedigung schon in., den festlichen Vorbereitungen. Und gar die jüdische Frau und die Kinder sind schon wochenlang mit ihren Gedanken und Wünscharr auf die Feiertage ein- - gestellt. Für das' Peßachfest, das für den noch jüdisch denkenden un5> fühlenden Juden das schönste.Familienfest ist und daS möglichst alle Kinder und Verwandten am gastlichen Tische vereint, beginnt die Hausfrau schon nach Purim die Vorarbeiten. Sie richtet um diese Zeit schon, die Lade her, die die Muzzoth aufnehmen soll,.sie setzt in großest Gläsern die roten Rüben <m, die den ^schmackhaften Barscht liefern. Das Bereiten des üblichen RosinenwrineS führt'alle Mid' glieder der Familie für einige Abende zu heiterer Geselligkeit zusammen. Dabei wird jede Rosine auf ihre Reinheit geprüft und von den kleinen Stengelchen befreit. Welche. Veränderung muß-das ganze jüdische. Hau2 in der letzten Woche vor Passah mitmachen! Alles wird auf . den Glanz hergerichlet, selbst das Kochgeschirr gewechselt oder ganz nach' dem Prinzip der modernen. Medizin mit heißem Wasser ausgekocht und .geglüht. Diese - jüngste Durchführung Her Sterilisation -(Abtötung der infektiösen Krim«) hat der Juda schon Jahrtausend« vorher in dieser primitiven Art voranSgeahnt. Hat vmn, doch die Tatsche, daß die geringste jüdische Sterblichkeitsrate -mit dem -Frühling zusammenfM't,. auf welche Zeit beider übrigen Bsvötte-vungda5 Marünvm fällt,» mitden Vorbereitungen zum Passahfefre erklärt, di«' in einer Sterilisation der-Wohnung und seines Zubehörs bestehen. Reinlichkeit, Ruhe, gute Ernährung fetzen um diese Zeit die KrankheitS- und Stcrbefälle herab. Und d.ann'die Sederabende! Wie reich fühlt sich nicht da der ärmste Jude! Zeigt mir ein gleichschönes Fest bei anderen llc.iii.i-. Etilgesendet. Herrn Moses Silbermänn und Familie, wünschen fröhliche koschere Feiertage Norbert. Ella und Lotte . Elka Hirschfeld Nathan Göbel Przemysl Gorlicc empfehlen sich als Verlobte Wien, im April 1920 K-«' Sali AM sei). klmlMk Solo AM Kuty (dri. Wien) empfehlen sich als Vermählte Wien, im April 1920 mi Zur Vermählung ihres Freundes Herrn 0r Adolf Kolnik mit Fräulein Roste Ea iner gratulieren herzlichst l>r. Alexander Agatsteln9' Dr* Dawid Znckermann, Frl. Erna Halpem »n Br Alfred Spira, Advokat in Jaslo erteilt Auskünfte in Naphtha-Angelegenheiteti Möbel 11. Innen' dekoration fti grSs8t&r Auswahl. Nor gediegen« 691 Erzeugnisse. J.SPIM WlePjHJIellSBSltni9.lt! (Ecke Karl Sdiweij^olergtase.i Brillanten, Platin, Münzen. Perlen .Uhren, falsche Zähne, alle Sllbergegenständ« verkaufen $fe am besten direkt dem fuwelier und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien, VI., MariahlUerstrasse 79 oder Werkstätte: l., WoüzeUe 17/13. Zahlthöoiiete Preis«, Um alle dis festlichen Stimmungen und «rheSenbetl Gefühls sind wir moderne Juden durch unsere wrseligS Anpassung an die Umgebung gekommen. Biel inneres Glück,.. viel Freude haben wir eingebüßt. Wie schal und öde ev» : scheinen uns, wenn wir aufrichtig gegen uns sind, bi# christlichen Feiertage, die wir mit unserer Umgebung Mit-, feiern müssen, zu denen wir aber keine inneren Beziehungen' haben. Wenn wir vielleicht auch keine christlichen Feste feiern, ' wir. haben leider auch keine jüdischen Feste,, die' so schöir wären und so glücklich mächerr könnten. / Juden, wahret euch eure Feste! Ihr werdet ewig jiuig? Und froh bleiben 1 Vielleicht wirb endlich. dieSma! das Wort wahr, daß' ‘ wir im nächsten Frühling den Passah in Jeruschulajim feiern, st " - Dr. Sanel Beer. . r Eine jüdische Lehrwerkstätte. - Dienstag den 30. März fand die Eröffnung Schlvsserwerkstätte des Gewerbefördevungsamtes des. Jüdischen Nationalrates statt. Im Namen des 'Präsiüiüms des Nationalrates begrüßte Herr Dr. Mar; S p re cher die zahlreich erschienenen Arüo.es-enden. ßv ~. legte dar, welche Idee den Jüdischen Nationalrat hei her. Gründung^seines Gewerbeförderungsamtes die Idee nämlich, eine Zentralstelle zu schaffen, in? welcher alle Bestrebungen auf dem Gebiete des jüdischem ' Gewerbeförderungswesens vereinigt werden sollten, weil l sich diese zu zersplittern und in Kleinarbeit, aufzulösen' drdhten. So wurden mit dem Palästinaamte und mit dem Vereine „Jischuw Erez Israel", die ebenfalls Gei Werbesektionen hatten, Verhandlungen bezüglich der Vereinigung gepflogen. Die Anregung des NationalräteK ' begegnete vollem' Verständnis, und so konnte das Ge- * werbefördernngSamt bald gegründet werden. Der Verein' ^,Jischuw Erez Israel" hatte mit Hilfe des American Joint Distribution Committee und der Gewerbesektion des Jüdischen Nätionalrates eine kleine Schlosserei inS Leben gerufen, die er dem jüdischen Gewerbefürderungs- ' amt übergab, das sogleich an eine Vergrößerung und Ausgestaltung schritt. Und so erleberr wir denn heute die Freunde, bei der Eröffnung der ersten jüdischen Lehr-^1 Werkstätte in Deutschösterreich anwesend zu sein uich - damit bei der Grundsteinlegung eines großen Und' mächtigen Baues: denn es sollen bald noch andere 2Verk--> - stätten folgen, wenn wie» ja zu erwarten steht — die Unterstützung der gesamten Judenheitsticht aus^- bleibt. - -; ■ r- ^‘-; ''Kann führt^der Leiter des G-ewerbesörLerungsamtrs ReMrungsrot Ing. L ö w y unter anderem' aus: Dsts jüdische Volk hätte nnt.seiu.er Hände Arbeit' Kunstwerke. hervorg-.'brächt zu einer Zeit, wo die heutigen güiö* : päifchen Kulturvölker noch keine Ahnung vom Gebrauche eines Werkzeuges gehabt hatten. Wenn das südische'' Volk heute vom Handwerk stark ab- und in den Handeb und in die freien Berufe hineingedrängt worden sei. ser dres nicht seine Schuld. .Das jüdische BE war ' ursprünglich Lein.Handelsvolk. Zu eistrm solchen M e§ erst, nach Aufhören seiner eigenen Staatlichkeit' und! * durch das Zutun der anderen geworden. Es ist also ein . W i e de ranknüpfen der unterbrochenen EntwiÄ'uiig, das mit der Gründung der jüdischen Lehr»' loerlftätten erreicht werden sott. Gewiß, der Jude mit' iviViCc hohen fltiftiÄiu ^oteni geeignet sich', nicht zum.

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