Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 429 (1.4.1920)
- Date
- 1920-04-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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A 42- ' Wien. Donnersrag r lud gegen die'Schieber. gsg-rn alle, welche das Bott msbeuten, ob sie Chrisicn oder Juden sind. Redner bespricht dann die Si andplatzabg abe, .sie-Merdiea-Hgäbe und herrvM schließlich aus die '' ' Mschlüge zur. ErlEbstestLr. ' die Erwerb steüer, führt er im wesentlichen aus, liefert jett Zensiten dem freien Ermessen des Steuerbeamten .tus. Vom Standpunkt der Handels- und 'Gewerbetreibenden iß sie eine Doppelbesteuer u ng. Di^ Forderung der Minderherien, die Zuschläge für Erwerbstauer abznschaffrn und den Zustand rerbeizuführen, daß bei der Einkommensteuer die Zu- Magsfreiheit Mrantiert wird/ erscheint durchaus ge? rechtsertigt. Redner erklärt mit der Bitte um Annahme Liner sechs Mänderungsrnträge, ifür. . die Vorlager rimmen zu .wollen. (Lebhafter! ^BeisE und Hände- .'Gemeinbevat Dr. Ehrlich' erklärt, ^baßbi« bot«. Agenden Steüervorlagen mit Ausnahme der Zuschläge nt der Erwerb-, Grund- und Rentknsteuer nicht geeignet Kien, breitere Bevölberungsschichte« in empfindlicher iAeistz zu belasten. Redner, bespricht ausführlich die ^reMdenzimmerabgabe, verlangt, - daß. die Vermietung -von Wohnungen, die von kleinen Leuten vorgenommen wird, um .einen Teil des Mietzinses zu .decken^ nicht als gewerbsmäßige behandelt werden solle und daher-nicht unten die Steuer zu fallen habe. Er bespricht weiters die Frage der Stunde uhvtels die unter den-gegenwärtigen Verhältnissen eine Gefahr für dir VottsgeftmdhM - Men, ihren Besitzern aber unmäßige Gewinne abwerfen jtnd verlangt eine.höhere. Besteuerung des für tte Benützung der Stundenhotels bezahlten Entgelts. Bei Besprechung der M gäbe von öffentlichen-Ankündigungen kommt Dr. Ehrlich/auch auf die in Wien verbreiteten kleinen jtt sprechen und bemerkt hiezu: In den letzten Mon iten jvurde Wisn wiÄerhült von kleinen Zetteln überschwemmt, auf den weder der Druck noch der Verfasser angegeben ist? Ich meine die Mmphlete judenpndlichen Inhalts,. hie in Asien übevaHl----zw 'sehen ivaren. Uich wenn der" deutsche Jüngsing früher, wie rs im bekannten Liede heißt, es" in jede Rinde gerns ringeschnikten .hat, wem sei Herz ^gehört? finden gegenwärtig^ manche deu t s ch e 'I ü n g lr u g e i h r. Be rguügen daran, alle Klosette und sonstige dieser GeisteSprdukte wÜrdigeOertl-ichkeiten mit Heu. erwähnten. Pamphleten. vollzupicken. (Zw ifcheuruf heS K^nfchak^Htzyr. KünWa^ A glaube anüshmen. zu Ihre.„ WWsyerg-.. steht, und Sie sollten sich bahex,. in..keiner Heise mit birfer ekligen alldeutschen Berliner Mache identifizieren, denn wohin diese alldeutsche H^tzpolitik führt, haben gerade die letzten Ereignisse iw Deutschland zur Genüge erwiesen. Ich /fordere, daß der Bürgermeister und der : Magistrat in Hinkunft dafür Sorge trage, daß derartige Plakate aus dem Straßenbild raschest verschwinden und daß die Wiederholung dieser-schmählichen Hetze verhindert wird. (Lebhafter'Beisall.):■■■,-& - Dev Marßetbericht. Die Rachsiagr war schon gestern mit Rücksicht aus die Menden Feiertage etwas lebhafter, das Angebot allen Mmktgel-ieten g ä nzlrch u n z«r e i ch e n d. In der Gro ß m a r.kt halle gab es wieder nur Evrned-Beef, Pferdewü,ste «nd Gest'.erkanmchen. Auf den Gr k« Warenmärkte« waren die Ankünfte sehr gering. In dm Fischabtrilunaen der vrrschiedrum Markte waren nur Frlchkonserven echälklich, bloß auf dem Zentralstschmarkte kamen schon gestern schone lebende Karpfen, da» Kilogramm zu kl 66.—. zum Verkauf. I« den Fssch-. gefchäftm in dm Bezirken und auf den Märkten dürsten lebende Karplen heMe vormittags zu habe» sein. ' I» der G r v b m a r kth a l l e gelangt Freitag sstr die Besitzer der Einkänfssckeine mit den Anfangsbuchstaben A 6i8 K' Und Samßtag für du Buchstaben l. bis 2 gegen den Abschnitt S8 des ErnkantsscheineS iwsländischeS, gefrorenes H a m m el» fleisch zum Preise von L 70.— für daS Kilogramm zum Verkauf. Abgegeben wird 1 Kilogramm pro E;nkauls>chein. Rarichfiessch wird n r ch t zu haben fein.. . - . ■' Fleischausgabe in Wien f« der Woche dom 1. bis zum 7. April. In der Woche vom 1. bis 7. April werden an alle HäuS- Haltungen in Wim 10 Dekagramm Rindfleisch pro Kopf a«Sgegeben. Der PreiS beträgt in dieser Woche ü 50»— tilc l Kilogramm Vorderes, K 62.— iür 1 Kilogramm HmtereS und st 66.— für 1 Kilogramm Bratenffeisch. Der Verkauf erfolgt aegm Abtrennung des mit Ziffer S1 dezeichnelm Abschnittes des Rindsteischeinkaukscheinks. Ab Montag den 6. h. M. bürten die RiNdflcischyhgäbestellm das eiübrigte Nindflelsch an die bei ihnen rayomerten Kunden, vhne Rücksicht darauf, ob diese ihre Quote behoben haben' oder nicht, verkaufe», Dre Kopsquote betragt auch in. diesem Falle 10 Dekagramm. Die Abgabe geschieht ebenfalls zu dm oben angefiibrttn Preisen. Dem Bemge der Zusatzguote werden die mit der Ziffer I bezeichuetm Abschnitte bc§ Rmdsteischeinkausschemes abgetrrnnt. Die Ausgabe der Dollarpakete in der „Originalpacküna". Die amerikanische Hilfsaktion ersucht um Aufnahme folgender Notiz: Durch die Streikbewegungen im Hafen von New-Uork und durch die Schwierigkeiten der europäischen Lransportvcrhällnisse — die Verfrachtung vollzieht sich über Hamburg—Regensburg.— war die Leitung des amerikanischen .yilfslag'erhauseS in Wien (Parkring 8) bisher nicht in der Lage, pie. Kollarpaketg jg de; seinerzeit Hekanntgegebene« rZBlmet MorzeMerrrrrrF Zusammenstellung abzugeben. nun die fehlende». Arten . von Lebensmitteln, namentlich Schmalz, Speck, Pflanzenöl und Bohnen, in Wien eingelangt Md, können die Dollarpakete . von Mittwoch den 30. März in idieser ursprünglich geplanten Art verabfolgt'werden. Es könnet also diejenigen Empfänger eines Schecks, welche.mit dem Beheben der Lebensmittel gewartet Haben, nunmehr „Originaspakete" erhalten. Ferner sei bemerkt, daß die Nakete nicht apisgefolgt werden, bevor nicht das Duplikat vorlitzgt; Empfänger von neuen Anweisungen'' wollen deshalb , einige Tage mit dem Präsentieren im Hilfslagerhaus warte»: ' . Erster Wiener K,o«snmverei«. Die Abgabe/ der eingeieilttn Warm, findet in dieser 'Woche für die erste' Gruppe der Mitg^uder Mittwoch, s r die zweite Gruppe Donnnstag und für die dtilte Grupp -Freitag und Samstag statt. Zur Abgabe gelangen: Mehl, mfofcnt die Zuweisung noch rechfzeiiia erfolgt, Zwieback als Meblmbuße, Reis als Sondcrmbüßr, Margarine. Keizen. K nderzudußen. Marmelade. Eorned-Bee.f; ferner werden die Zuckermsatzka'tm tür Aynl d Z für Kränke, stauen und Kind r emoclöü. In allen Bcrschle'ßstellen Sarp'nen. K pperedhennge in Del. Heringe in Totnaten, Makrelen in Tomaten. Senk. Gurken. Pfeffer. Zimt, PiMentj. Majoran, Kilmmel^Rofinen. Feigen, Tee, Kunsthonig, Windbäckertlcn und andere Bäckereisorten. In der Webstoffabteilung. I.. Hohrnstanfmgaffe 15: Abgabe an samckiche M tglieder -gegm Vorweisung der Mitgliedskarte oder des Mitgliedsbuches, und zwar Webwaren aller Art und Schuhe. ■ FentralhklfSveeelrr der Hochfchüler Wien-, Wie», TX„ Porzellangafie SO. Heute, Donnerstag deu 1., und Fi eitag dm S. Avrll von 12 biS 5 Ubr nachmittags Abgabe von: Kr stallfocharin, 44vfach. 1 Phiole K 2.50; nach Vorrat: Hmnge ä ll 5.—, Bohnen V» Liter L iS.—; eventuell auch Arpfel. Verein „Machfike Hadnth". Der Bere n »Machsike Hadath" zur unentgeltlichen AnSspe.sung armer jüv scher Notdürftiger, Wien, ll., Schiffam sgaffe 20, gibt Pflanzrufelt, streng koscher, fchel Pcßach, an stdeimann zum Preise von R 190.— pio Kilogramm ab. Täglich von 2 bis 7 Uhr abends. Soeben »pieder erschiene«: Hugo Zuckermavn. Gedichte. 10. bis t3.Tausend. Die lange vergrasen gwesene Sammluug von Zucker mauus nachgelassenen Gedichten, dü nun wieder in neuer künnlerricher Äusstatrung vorlicgt. wird den zahlreich« Freunde» des Dichters eme willkommene Gabe sein. Hugo . Zrlckeimann, dieser edle junge Jude, der in Demut und Jnbrnust für sei« Volk gelebt hat und für dessen Ehre gestorbcn rst, war mchr als ein'jüdsscher Pavte-m.-nn. Sein „Neilerlred" hat ihn über Nackt zum berühmirn Dichter gemach!, dcffen'Name wert über die Kremen semer Heimat hinaus gcnannt w'rd, überall wo Smn und, BeistaNdnis für echte Lynk zu finden ist. Preis geb. M. 8.—. Zu steziehm durch die Buchhandtlrna R- L 8 w i t. Wim,, i., Rotmrurmstraße 22, oder direkt vom R Löw.t Verlag. Bühne rmd Kunst. : RMe'Wkr^e« BLstne. ,(„Pharisäer", Komödie in drei Akten von Karl Slobada.) Dieser' Abend. hat ^Prchliktrm ungemein Attge« sagt. Wir können -nicht miLhalten. Der Autor versteht es, ein Drama zu bauen, und er legt eine ideale Gesinnung an den Tag. Das genügt aber noch lange nicht für eine Komödie, die sich mit' Problemen, wie „wahres Christentum", auseinandersetzt, sich dem Bezirk des Volksstückes nähern möckste und zu Anzengruber hinüberschielt. Im -ritten Akte vernimmtman ein Geöicht des Helden. Auf dem Niveau dieses anftändig gereimten, den Brustton der Ueberzeugung hinausschmetternden, ..etzlicheu Verse langen'^ Poems steht das ganze Bühnenwerk. — Kein Dichter hat diesen Gestalten Leben eingehaucht. Ein entrüsteter, braver Mann mtt starker Begabung für das Bühnenwirksame hat nach guten Rezepten/„typische Figuren" geknetet. Hie die pechschwarze Klerisei (ein freiherrlicher Weiberjäger im Priester^ewand, ein hartgesottener Jesuit, ein gemütlicher, für Zoten empfänglicher Bischof), hie die biedere niedere Geistlichkeit in zwei Typen (der Alte, der sich obgefunden hat) und der Junge, der rebelliert). Hie die-grundverderbte Baronin mit dem frommen Augenaufschlag und den nicht bloß kirchlichen Beziehungen zur Geistlichkeit — hie das schlichte, herzensreine Mädchen aus dem Volke. Hie die hundsgemeinen,, rabiaten.Kapitalisten — hie das aus-, gesogene Bauernvolk. Manches, Was gesagt wird, Wäre für Flugschriften, Reden, Leitartikel gewiß geeignet, doch, im.Munde dieser konstruierten, prompt funktionierenden Puppen klingt alles, ach, so schal. Soweit das Auge reicht, kein wrklicher Mensch. Aber wenn's den Leuten genügt und wenn sie sich an solchem Schauspiel sittlich erheben — uns kann's recht sein. Man kennt das treffliche Ensemble der Neuen Wiener Bühne. Es war wieder auf der Höhe. Neben den Herren Schreiber, 'Hendrichs, Lovrie und Jensen ist ganz besonders die geistreiche Frau F ö rst er zu nennen, welche die fromm-lüsterne Baronin gesetzten Alters auf das erheiterndste spielte. Verdienstlich auch Frau Eis und Herrn I e n s e n s Inszenierung ausgezeichnet. Der Autor wurde sü'irmisch gefeiert. __ O. A. ,3ubft MakstabLu»" für die Amerikanische Kinderhilfsaktion. Die Aweukansschr Klndelhilfsaktron teilt mit: Bei der am ® 10. April, nachmittags 2 Uhr,' im W r e«et Bürgertheater unter dem Protektorate des High-Commissioner Mr. A. HalKead staltstndrnden erst«Bühnenaufführung der S a n d o w s ch e« Oper „I « d a M a k k a b 8 u Z" wirken jolgtndeMitgUtdkrdeiWimerStaatSovermiirDleDamenKiurina vnd Paale« und die Herren L e»e r, F i s ch e r, M a n owarda, Stehmann und M a d i n» ferner da Oprrnchor unter Leitung des Kavellmasiers IukinS L e h n e r t. Anfführunglle tcr »st Rain:r Simon«. D e refilir! en Kwien fino . de: Gunnann zu haben, Uckerzahlnag n 'uannsten der Am;r kanische» KindechlllLakrion werden m Bankhaus S. M. Roth- I fchild est-rgrvgenomme«. 1. April 1920 MllsHillt« Größte Ans wähl! Billigste Preise Leopold Steillhart, Wien, I., Biberstraße 9. Aus de» Theater». M v r'g r n F rie i t a g s i u d f a m t li che Theaters geschlossen.. , j. Im Buratheater gelaunt Samslag dm 3. tz. Mn/ „E r d t* und „Kärrner len t'" zur Kuflührnng. Anfang, '/j7 Uhr^ ' Im Operntheater wird Samstag, den 8. d« M.^ ^DerFrerfchÜ tz^avfgesührt. /! ImKomöd'enbans beginnt heute Donnerstag die Premiere des Wiener Stücks >D a s S v e rü i ch s e r t VlM Robert Blum und Alüed G u n w a l d, Musik von Robert Stolz unter persönlicher Leitung drs Komponisten 'präzese '/r6 llhr. Säm'liche Logen und Sitze vergriffen.! Im A k a d e m r e t b e a t e r gastiert - Sonntag de« 4 April und Montag den Ü. April m Ensemble des D r u tsch e » B o lks t h e a t e rS. Es gelangt Sonntag den 4. Äwil um V,8 Uhr Schnrtzlers Trebel e?. Montag de» 8. Aplil um 7 Uhr Heinrich Schmitts Komödie- „E x z«l" lenz" zur Ausführung. Aus der Renaissance-Bühne ist Samstag dm 3. d. M. Premiere der dreiaktigen Komödie „D ie d rer D »e b e" von Umberto N o t a t i mit Harry W a l d^e« und Karl E t l i n g e r als Gest m den männlichen Hauvtrolle«. Anfang' 7 Uhr. An den beiden Ostkneicrtagen nachmrttaM V-4 Uhr findet daselbst em lustiger Kindcmachmittag bei bedeutend ermäßigten Preisen statt. Das Programm Mt sich folgendermatreu zu ammen: M. Alexander. Physiker und Zaüverkünsier,. Borfüh'ungen der modernen Magic, Pbysik. .Tttckkem deck dich" oder »Eme lustige Jause im Schlaraffenland , Mlster Wood, musikalych'r Clown, Ottvmar K i er o n, Tierstrmmm''. tmttator, Karl R e'ß mit seinem lebenden Panoptikum. Wiederhol««- d«S „Jüdische« Abends". Der «Ü so aroyem Büsall auigenommene, von Oberspiclleiter Ego» B rc A er, Professor Julius Wolksohn und I. Deutsch (Jüdiscke Bühne) veranstaltete .I üd i s ch e Abend" wirb mit teilweise aeändert m und erweitertem Programm Donuerstast' den 15. Avr-l im Mittleren Konzeribanssaale wiederholt. Karte» im Vorverkauf: Im Icwish Nattvnal Fund, Bureau Wien, II., Z-rkusgasse Nr. SB, Jüdische Ärbnter-K.a»snmgenoffr»sckast, Blumarrrrgaffk. I.. Konzerthauskafie, Buchhandlung Lowit, v Rolenturmstraße 22, und Kartenburrau Ma, ll.. TaboMraße bi . Das erste Konzert des Haboah-Orktzesters. De« heutigen ersten Konzert des Hakoalr->Orchesie»s, das von der Kulturabteilung des Sportklubs H a k o a h gebildet wurde und. Anivruch aut ernste künstlerische Wertung erbeben darr, wrrd mit; großem Inter esse entgegengesrhen. Das Orchester steht unter, Leitung S. Draclavskvs. Mitwirkend: Konzertmeister Josef Z » m b l e r. Das Konzert findet -im G r o si e « Konzertl, aussaale stakt und deglnnt präzise-6 Uhr^ Vorlesurrq .Ha««s MargnUes. Elisabeth M ä r k uM vom Deutschen Bo'usrbea'.er und Harms M arg II l ürs' beute Donnerstag den 1. Aprck, 6 Uhr abends, vn Saale des) Wissenschaftlichen Klub. Vl. Dreihuff,lei,gaffe 1, Gedickte, Protz) und - Uebertragungeu (Guilbeaux, Samt-Pnx) von H a n.ü si M'a r g u l i e S. Restliche Karten an der Abendkasse. f -—r ■ ■, — -——3 ' ' SPÖRTKLÜB „HAKOAri“, WIEN " 1 ij (Kultur« Abteilung) i Donnerstag den 1. April 1920, pruzise 6 vllr Abends j iai grossen Tton/eribau&saale .! 1.ORCHESTER-KONZERT j Mitwirkend: Konzertmeister Josef Zimbler, j das Orchester der Kultur« ibt cilnng unter Leitung sein«; Dirigenten 8. BRASLAYSKT PBOGEAMM: me Braslarskj: Ouvertüre E-moll (Dem Orchester gewidmet) Mendelssohn: Symphonie A-moIl (Schottische) ■ Mozart: Violinkonzert D-dur (Konzertmeister Zlmbler) Mozart: Ouvertüre aus „Pie Entführung aus dem Serail" Kartenverkauf: R. Löwit, I.. Rotenturmstr., Hirschler & Co- : | I., Rabensteig u. im Sekreiariate d. Hahoah, I.,Werdertorg. 3 j «LZDROIZkr ’/jAItfr: Sportklub—Bakoab 5 Nhv: I5tt XVITi, Htmali» Hauvtgrahe >16 Haltestetle Linie kl. LS nnd 11 Sport. Dic heutige» FrttzbMtvettsp'e^. Auf dem Dornbacher Sportplatz nehmen heute die großen internationalen Veranstaltungen ihren Anfang. Der' Budapester Tor na Club, der in der ungarischen Meisterschaft an vierter Stelle steht, tritt gegen die Amateure an. Der Kamps verspricht einen hochinteressanten Verlaus zu nehmen. Die Gäste betreiben eist ausgezeichnetes, flinkes Flügelspiel und sind außerdem! auch sehr schutzkrästig Die, Amateure werden l-esttebt. sein, die durch Di. T. K. erlittene Schlappe wettzumache»-! Vor diesem internationalen Spiel treffen Sportklub und H a k o a h zusammen. Beide Mannschaste» sind derzeit sehr gnt in Form, so daß ein' spannender Kampf gewährleistet erscheint. Die Spiele finden auf dem Tornbocher Sportplatz, 17. Bezirk, Hernalser Hauptstraße L16 (Haltestelle Linien 43, H und H 2), ftatL Spielbeginn halb 4. beziehungsweLLe ß.ULr. 1 '* Fjl