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Wiener Morgenzeitung · 1920-03-23 · Heft 420 (23.3.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 420 (23.3.1920)
Date
1920-03-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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EeN 4 Men. Dienstag Wiener Morqeirzerrrtnz ., 28: MSrz 1920 ...... 9b. 420 --■■■ — - i i ii i~miiii"B~mi~rfinrfinr~iMi—niM ■■ -- . -— im ■w—nmiü^innfn« — - - - - — ___--- — —- . ■- , mm-- ■“ - - ------■ - - -— — — * — - ’ Nitti für die Rettung Europas. Rom» 22. März. (Stefani.) In der Kammer gab Ministerpräsident Nitti eine Regierungserklärung ab, vorin er insbesondere auf die wirtschaftliche Krise in kuropa hinwies. Der Ministerpräsident sagte: Europa rann das wirtschafüiche Gleichgewicht unter der Bedingung wieder gewinnen, daß es in Rußland das Reservoir von R o hkoffen und in Deutschland das Reservoir an Arbeit verwertet. Der Geist der Re- »vlution. der Gewalttätigkeit und der Zerrüttung des wirtschaftlichen Lebens könne in Europa nur dann mfhören. wenn Europa im Geiste des Friedens erreuert wird. Don der Gesellschaft der Nationen, die vir wollen, gibt es eine Gesellschaft der Völker kurvpas, die durch eine gemeinsame Anstrengung die Vedingungen einer menschlichen Existenz wieder finden müssen. Magyarische NegisrungskorruPLio«. Ven vergibt Monopole, der Finanzminister ist Verrvaltnngerat. Budapest, 22. März. (Nationalversammlung.) Äb-- ßevrdneter Lingauer beschwert sich darüber, daß »er Ackerbaummister Privatgesellschaften weitgehende Vtonopolrechte zum Diehexport und zum. Import von Aalz und Industrieartikeln erteile. Er richtet eine Reihe fron Anfragen an die Regierung, darunter folgende: Ist der Finanzminister geneigt, aus den Verwaltungsraten jener Rulzschen Aktiengesellschaften, deren Mittzlied er ist, auszutreten? Nach persönlichen Bemerkungen einiger Abgevrdreter beschließt das Haus über Antrag des Abgeordnete« Dömötör (christlichnatwnal), daß die in der Interpellation genannten Minister aufgefordert werden sollen, in der morgigen Sitzung die Interpellation 0 beantworten. H»szar—K»»s Klubgenoffe. Buderpest, 22. März. (Ungar. Tel.-Korr.-Bur.) Vas Mitglied der Partei der chriftlichnationalen Versimgung und ehemalige Minister Ereky! haltein einer Rede» welche er in einer Wählerverfammung im ersten Budapests Wahlbezirke gehalten hat, gegen den stuheren Ministerpräsidenten H u s z ar die Beschuldizrrng erhoben, daß Huszor während des Kommunismus ein- und dieselbe Gewerkschastslokalität wie K u n und G ö n d ö r ausgesucht, und daß Auszar im Interesse des krnrendierten Kondor einen Brief an den Iusiizminister gerichtet habe. In einer Sitzung der Partei der christlichnationalen Vereinigung m welcher Huszar um das Urteil der Partei in dieser Angelegenheit bat, wurde beschlossen, zur Untersuchung dieser Anschuldigung eine Jury zu entsenden. Werschetz und Anoarisch-Weißkirchen falle» an Rumänien. Klausenburg, 22. März. (Ruman. Preßbur.) Der Oberste Rat har in der B a n a t e r-F r a g e zugunsten Rumäniens entschieden, daß die Mündung der Maros, ferner die Städte Werschetz und U n g a r i s ch-W eißkirchen an Rumänien fallen sollen. Tagesbericht. Der Kampf der Hochschüler gegen die Erhöhung der Kollegiengelder. TerUnterstaatssekretar für Unterricht, G l ö ck e k, hat an die Diettocate der österreichischen Universitäten ernen Erlaß gerichtet, der unter anderem besagt: Die in der Studentenschaft der Hochschulen hervorgetretene, auch in schriftlichen Vorstellungen zum Ausdruck gebrachte Beunruhigung über die angeordnete Neubemessung der Kollegien- und Unterrichtsgelder veranlaßt mich, auch den akademischen Behörden gegenüber die Erklärung abzugeben, daß durch die mit dem Gommersemester in Kraft tretende Erhöhung sämtlicher Studiengelder <m den Hochschulen nur eine den Geldwertsvechältnissen angepatzte Regelung erfolgt ist und daß nicht tnt entferntesten beabsichtigt war, hierdurch den minder zahlungskräftigen Studierenden das Hochschulstudium zu erschweren oder gar unmöglich zu machen. Das. Unterrichtsamt glaubte sich bei dieser Neubemessung der Unterrichtsgelder in voller Uebereinstunmung Mit den akademischen Behörden aller Hochschulen zu befinden, da die bisherigen Satze, die an den Universitäten unverändert bis auf das Jahr 1850, an den meisten anderen Hochschulen auf den Anfang der 1870er Jahre zurückgehen. Zu einer ernsten Beunruhigung können die in den Vollzugsanweisungen angeordneten, den Anschauungen deS Finanzausschusses der Nationalversammlung entsprechenden und auch vom Kabinettsrate einstimmig genehmigtest Erhöhungen der Studiengelder gewiß keinen Anlaß geben, da es den Professoren kollsgien wie bisher Vorbehalten worden ist, den unbemittelten oder rnircher zahlungskräftigen Studierenden dre Befreiung vorn ganzen oder vom halben Kollegen- oder Unterrichts» gLlo nebst Audirocteiigeld zu gewähren und hierfür selbst die genaueren Richtlinien aufzustellen. Bon dem stets gewährten. einsichsvollen Wohlwollen aller Professorenkollegien gegenüber der Hörerschaft ist nichts anderes zu erwarten, als daß den dürftigen und würdigen Studierenden nach wie vor ongemesj'eirL Befreiungen gewährt werden. . Drr ProsrfforeksioÜegieu werden ersucht, für dm »rdnungS- -waßitrn Heraava her dru Juskriptioneu für das btauuunbt Eingesendet. Israelit-theol. Lehranstalt Wien. Di« Aufnahmspräfuogon, za welchen di« früher eehriftlir.h Angemeldeton ragelnusen «erden, Inden Donnerst«* don iS. and Freien« den 16.,April statt. Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen Sonntag dein 18. April. Der Rektor: 88M Prof. Dr. A. Schwan. Brillanten, Plntin* Münzen Perlen Uhren. . falsche Zähne, alle Slibergegenstände verkaufen Sie am besten, direkt dem Juwelier und Goldarbeiter 8. Holzapfel Wien. VI., MariahiUerstrasse 79 oder Werkstette: U Wollzeile 17 13. »» Z*lutkfto«ateProla«,6a.f(lr6lffen«VerftrbeltvBg Juwelier Better TU., KsrfBliUftnttMM M, — Telephon UÖM. EUTKAUP. 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Die von Schriftleiter Orel und Genossen für Sonntag nachmittags in die Bolkshatte einberufene Versammlung mit der Tagesordnung ,F)olkssturm gegen die Juden" wurde, wie berichtet, polizeilich verboten. Anhänger Orels erschienen trotzdem auf dem Rathausplatz und veranstalteten, von der Wache abgedrängt, einen lärmende« Demonstrationsumzug, der fast zwei Stunden dauerte. Schon gegen halb 3 Uhr. eine Stunde, ehe die Bevsammlund tagen sollte, standen Gruppen auf dem Rathausplatz. Dre unter Kommando des Polizeirates Dr. Lo fi k ausgerückte Wache und Städtschutzmannschast teilte mit, daß die Versammlung nicht stattfinden werde, forderte zum AuSeinanbergehen auf und zog einen Kordon nmS Rathaus. Die ALziehenoen gingen in den Anlagen des RathauSparks auf nnd ab. Ms sich auf der 'Seite des Parlaments beün Strauß^Länner-Denkmal Ansammlungen bildeten, wurde gegen den Ring hin geräumt. Es formierte sich ein Zug, der mit Demonstrationsrufen gegen das Dersammlungsverbot und unter dem Geschrei „Nieder mit den Juden! Weg mit der Judenwirtschaftt" durch di« Stabiongasse und Josesstädterstraße angeblich mit der Absicht ging, auf de« Piaristenplatz zu kommen. In der Buchfeldgasse hielt Orel eins Ansprache, worauf die Wache räumte. Die zerteilten Gruppen sammelten sich wieder nächst dem Rathaus, und es wurden von Orel und Genossen im Rathauspark und auf dem Ring noch mehrmals Reden gegen die Juden gehalten. Ein größerer Zug bewegte sich dann, von Wachs begleitet, abermals in die Josefstodt, kam durch die Florianigasse, wo Berittene den 'neuerlichen Rückzug absperrten, in den Schönborn park und hielt dort wieder eine kurze Versammlung ab. ' Die Demonstranten zogen lärmend weiter durch die Langegasse, Alserstraße, Kinderfpitalgasse und Hebragasse, wo sich an der' Ecke der Mserstraße ein Zwischenfall ereignete. Dis Gäste an den Fenstern eines Kaffeehauses wurden als „5uben" ep iIärt und beschimpft und ein Teil der Menge wollte ein bringen, was die berittene Wache verhinderte. In der Himmermanngässe fand die Demonstration an welcher vorwiegend Jugendliche unter Führung von Klerikern teilnahmen, um halb 5 Uhr ihr Ende. Auch beim Rathaus« waren später noch Mehrmals Ansammlungen, die zerstreut wurden. Zwei. Personen wurden wegen Widersetzlichkeit und Wachebeleidigung verhaftet. Ei» Ultimatum der Apotheker Wie»-. Da- Apotheker-Hauptgremivm hat in seiner letzten Hauptversammlung den einstimmigen Beschluß gefaßt, eine Reihe wichtiger Heilmittel an die öffentlichen Fonds, Krankcnkaffe« und begünstigte Parteien vom 1. April an nicht wehr abzugeben, wenn bis dahin, nicht durch eine BallzugS-- auwetsung die Verkaufspreise mit den SiniaufSpreise« in Einklang gebracht und die.. ArbntStaxe nicht, entsprechend erhöht wird. Dieser Beschluß . wurde dem Staatsamte für soziale Verwallüng. dem Kraukenkaffenvorstandr und der Leitung deS DereineS der Krankeutaffen-' Lrzte m einer Zuschrift bekannrgegchen. Zur Begründung drefts Beschlusses wurde der Zuschrift eine Tabelle betgeM, ouk der hei vorgeht, daß die Einkaufspreise bedeutend höher sind, als die bisher festgesetzten Verkaufspreise. DieleS Vorgehen wird von den Apothekern nicht als Axzneiverwngnnng bezeichnet, da eine Ree.ul:rrung der Preise unbedingt notwendig erscheine, wenn dre Apotheke», die meistendaS Material aus dem ÄuÄande beziehen, weuerardeiten sollen. Ber einer hiesigen GroßhandlungSsiema he der JunM Stadt war seit vielen Jahren C. C. als Prokurist de» dienstet. Er genoß das besondere Vertrauen des Ehest. Alder Krieg ausbrach, weilt« der Chef der Firma in ber Schwei- undder-Prokurist C/ hatte die alleinig« Leitung. Als nun vor einiger Zeit der Firmenchef eine Prüfung der Geschäfts« gebarung vornahm, kam er zu der Erkenntnis, daß afbl»' was dis- Firma im Besitze hatte, sozusagen liquidiert war. Der Prokurist hatte nach und nach sich das ganze Warerw lager, däS Bargeld und die Bankkonti und Sparkasseneinlagen ‘ angeeignet. Er hat auch in ben Räumen der Firma die zum Teile, versperrten Kästen, Kassen und Schreibtischlade» erbrochen und was an Schmuck, silbernem Tafelgerät, antik« Münzen und zahlreichen Wertpapieren vorhanden war, an sich genommen und veräußert; desgleichen ein wertvolles Markenalbum, die Einlage» des Hauses in den Banke« und' Sparkasse», behoben und das Geld für sich verwendet. Zn« größte» ^Teile hat er eS für de« rostspieligen LebenSwaudÄ seines beschäftigungslosen Wjährigeu Ärhnes, der im AuSlarch weilt, benützt. Die Firma schätzt ihre« Schabe« auf über > drer Millionen Kronen; E. wurde de« Landesgeeicht, emgeliefert. * Srhoh««g der TelePha«s«hühre» hi der Lschecho-Glowadei. A,gS Prag wrrd gemeldet: Nach eiuer vor kurzem veröffeutlichte« Verordnung des PostministeriumI, welche am 15. April m Kraft treten wird, werden die Telephov gebühre« ganz grw.ütig erhöht. Auch für Staatsgespräche wird kitustlghiu dre dreifache Gebühr gelle«. Zertungsgespiache habe» eme LOprozenn'ge Ermäßigung. 9 Todesfall. Gestern nachts ist der Redaktru» deS ^Neuen Winrer TagblaU, "Oskar Friedrich B a ck, eine« Her-- schlage «rlegkn. * Beerdig»nse« ft« heutitz«» Lftge.A lter Friedhv» (israelitische Ab'eilung) : V-l0 Uhr, Färb«.Moritz. IX., Säulen-, gaffe 10{. 10 Uhr. Spitz Jakob, N.. Meye, gaffe 3; V»tl Uhr, pöwh Edmund, Börserat. U., Asprrnbrückmgaffe 3; 7*3 Uhr, Rudolf Gärtner, Oberoffizial, IX., Georg Siglaaffe 18. R e v er F r i e d b o s (israelitische Abteilung^: 9 Uhr 40 Mi«.,. Roth Hugo, VII., Mariahisierstraße 76; 10 Uhr, Koh» Max» ll., Schiffamtsgaffe 8; 10 Uhr 10 M «., Dr. Karl Keßler, Wohnort Baden. Sterbeort XIX., Billrothstrase 78; 10 Uhr 40 Mm.,' Cohe« Mosche, IH., Untere Vladuftgassr 59; 11 Uhr» Leopold Beer, Il.> Ametzhoferstraße 6. . . 9 Kein Generalftreik in Polen. Bo« bestinfonmertte Seite wird den ,Po!m>cheu Stimmru" mitgeterlt, daß alle Meldungen über einen angeblichen Generalstreik m Polen uu- .. richtig sind. Diese Meldungen find offenbar darauf ^urückzulühreri,' daß die Führer der soüaldemofratlschen Partei bei de» mit de«. - - Regiemua geführten Berhaudlungen über die Aushebung der . Mtlitartsierung der Warschauer Elektrizitätswerke den General- ' streik a n g e droht hatten. Zu einer Verwirlllchuna dresek . Drohung kam es »icht, da die Berhandlungen zu emrr Emigung ' führten.'.... . . * Anlxmurnd schwache Kohlenetirlärrst. In dem. gestern > < wt^er ausgenommenen Eisenbahnverkehr darf die Bevölkerung , nicht ein Zeichen erhöhter Kohleneinläuse erblicken. Wie uns von unterrichteter Seite «iitgeteilt wird^ waren die EinUdrstr/v'. vorgestern sehr schwach und auch gestern nichd-erheblich ES ist . daher eine Erweiterung der Zugsfvegnenz :für nächste Zeit mcht zu erwarten. Die oberfchlefische Kohle ist. bis gestern nachmittags fast ganz ausgeblieben, das Gaswerk erhielt nur wenig Ostrauer Kohle. Die Ursache der Ber- " zögerün'g in der Kohlenüeserung aus Oberschlesien ist^dari«> zu suchen,' daß während , des Generalstreiks in Deutschland -das--. Rückläufen der leeren Waggons zu den oberschlesischen Grüben.,.. verhindert wurde. Nach Bändigung des Generalstreiks dürste . es eher immer noch einige Tage in Ansprtzch. nehmen,' bis die leeren' Waggons wieder zu den Gruben koyrme». Deshalb' ist für >die nächste Zeit mit Erleichterungen in .den- Sparmaßnahmen nicht zu rechnen, außer, bei Einfühküng. der Sommerzeit, wo die Verlegung der Sperrstunde der Gi^ schäfte und Haustore zu erwarten ist. ' '' , * Augeboibüng der Armenräte. Sonntag vormittags fand im Festsaale des Rathauses die Angelobung der Neugewahlteu - Armenräte für die FunltionSperiode 1920 bis 192& statt.;; 4000 Armenräte und Sternentätittnen leisteten dem Bürge«- , Meister dis Angelobung. * Y00 Wie»« Künder fot Rom. Aus Rom wird vom 22. d. M. gemeldet: Ein Roter Kreuzzug Mit 600 Wiener Kindenr ist gestern hier angekommen. * Technisches Museum. Das Museum ist Donnerskag ' ' de« 35. .d.M. von 9. bis 1 Uhr zugunsten des RvtstandSfonbS der Angestellten geöffnet. Um 9, 10, 11 undi. 12 Uhr Führung«, durch die Sammlungen. Um 10 Uhr im großen Hörsaal Lichtbildervortrag „Die Musikinstrumente" ' mit musikalischen Vorführungen von Dr.- O. Brtzk. & &inbved?ev bei Vlemartk. I« der Nacht vom Sonntag wurde das Mausoleum in Friednchstuhe, das dre sterd-- licken Ueberrefie Bismarcks eurhält. von zwei EmbrHht« - heimgcsuckt, die filberne Kranze, Wandschmuck und dergleichen raubt«. Dre Embrrchrr wurden verhaftet Drei Millionen «nterschlage«. Nack einer hitttze? gelanktm Mitteilung rst dtr Bannommksswnär Isidor A i t a S ß nach Bttunweuuug von X 4^39.000 zum Nachteile der Raab« Regierungsverlretung flüchtig geworden. * Ü« eine Halde Million Tischlerleim geßtohte». Aus dem veriveri te» Magazin der Firma Almnly wurdm 5000 Kilogramm Tischlerleim iw Werte vo« einer halben Million Kroum gestohlen. ^Metall«« — Gold". lDir Batterie mit dem Ress-«- l öge«) die beste Momentbrlmcktlmg. Verei«S»achrichte»« <N sck r i ck t e« v o n B er ein tn rt i j ei * t n a usnah mS l» S « »r L« TagederBeraust altu-ug.) tz.ent e: . Z üdisch aka dem i fch e r Jurist e«veeetm AmtSsnmden finden did auf weiteres nur viermal wöchentlich, und iwrir Montag, DunStag, DonneiStag und SamStag von 11 b»S 12 Uhr statt. — I e» dar u P p e b e r - e» «i» st i fcke»B ez i rkS.s 1111 o « Bri a itt e« a«. %7Mt abends im Bere nSlokal«, XX . Kart Mechlstraye 5, yebräsicher Kvuversatipnszirkel. Hebräisch preckende willkommen. ,I«' den zu eröffnenden hehrüischrn Kms werde« Sckülec und-Lchukrinnen zivffchen S und 4 Uhr «ackmitwgs ausgenommen. — I » g « » d v e r e i t „A hgwath Z i o n*. S Uhr stachmiltagSrt» Kadrmanns Prachlfäle«. N.. Nutzst llungSstraße (neh«u dem Lustjpirtlhea-er). Blau-wriße MaSkcnredoute. Die ^Litsuldrsrung" drrrch de» Prokuristen. Ein alter Mann, ber sich der Achtung seines ChefS erfreute, ist nun-zum Dieb geworden, nicht nur wegen der Rot der Zeit, sondern auch aus Liebe zu [einem Sohn. Adolf Ttand-Stiftrrrrg. Für die Adoli Sland-Siiftung der »Wiener Mmqew sinnig" «ihietten mr: anstatt Gratulationskelegram« z«, Hochz«t Adolt S t e r n von I. B. S ch a p i r a X ly.». Bisher «S° tzewüleu' X SS.64S.—«

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